Airbus schickt erste Teile zur Flugzeugproduktion in die USA

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Die Airbus-Flugzeugproduktion in den USA liegt im Zeitplan. Die ersten Flugzeugteile wurden dazu nun im Hafen von Hamburg per Schiff auf die Reise geschickt. Das erste Flugzeug, eine A321ceo, ist 2016 für JetBlue bestimmt.

Airbus baut in Mobile im US-Bundesstaat Alabama ein weiteres Werk für die A320-Familie vor. Dorthin wurden nun für die ersten Maschinen Major Component Assemblies (MCA) auf den Weg gebracht, dazu zählen Flügel, die aus Großbrittanien kommen, die hintere Rumpf-Sektion aus Deutschland mit dem Seitenleitwerk, welches in Spanien hergestellt wird sowie die vordere Rumpf-Sektion mit dem Cockpit, das in Frankreich gebaut wird. Alle Komponenten bestehen selbst aus Teilen, die aus der ganzen Welt kommen. Die Höhen- (aus Spanien) und Seitenruder (aus Deutschland) sind ebenfalls mit an Bord.

Nach etwa 20 Tagen Schiffsreise sollen die Teile in Alabama ankommen. Airbus-Mitarbeiter verabschiedeten die Teile am Hafen. In den US-Hallen von Airbus sollen A319, A320 und A321 gebaut und ausgeliefert werden. Es ist die erste Produktionsanlage für Airbus-Flugzeuge in den USA und die vierte weltweit. Sie soll neben Toulouse, Hamburg und Tianjin (China) den wachsenden Bedarf an Passagiermaschinen nicht nur in den USA decken.

Fotos: Airbus

Thomas Zimmermann
Thomas Zimmermann
Thomas Zimmermann ist Redaktionsleiter bei Luftfahrtmagazin.de und erfahrener Fachjournalist im Bereich Luftfahrt mit 15 Jahren Erfahrung und einem tiefen Wissen und großer Leidenschaft für Luftfahrtdesign, nachhaltige Innovationen und Luftverkehrspolitik. Mit einem klaren Blick für Fakten, berichtet er seit Jahren fundiert und prägnant über die Entwicklungen am Himmel.

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