Flugsicherung über Piloten: Startzeiten nicht gemeldet

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In den vergangenen Monaten haben Piloten häufig ihre Start- und Landezeiten nicht beim Aeronautical Information Service Centre (AIS-C) gemeldet, für die sie zuvor einen Flugplan aufgegeben hatten. Luftfahrzeugführer sind per Gesetz beim Fliegen von und zu unkontrollierten Verkehrslandeplätzen verpflichtet, die tatsächliche Start- und Landezeit unverzüglich zu melden. Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH appelliert an die Piloten, die Vorschriften zu einzuhalten

Die Meldungen können auch über Sprechfunk an die zuständige Flugverkehrskontrollstelle oder an den Fluginformationsdienst zur Weiterleitung an das AIS-C übermittelt werden. Bei kontrollierten Plätzen werden die Meldungen hingegen von den jeweils zuständigen Flugverkehrskontrolldiensten übernommen.

Fehlen diese Start- und Landemeldungen, erschwert das die Arbeit des Flugalarmdienstes, der für die Benachrichtigung des Such- und Rettungsdienstes verantwortlich ist. Insbesondere bei grenzüberschreitenden Flügen entsteht zusätzlicher Koordinierungsaufwand.

Thomas Zimmermann
Thomas Zimmermann
Thomas Zimmermann ist Redaktionsleiter bei Luftfahrtmagazin.de und erfahrener Fachjournalist im Bereich Luftfahrt mit 15 Jahren Erfahrung und einem tiefen Wissen und großer Leidenschaft für Luftfahrtdesign, nachhaltige Innovationen und Luftverkehrspolitik. Mit einem klaren Blick für Fakten, berichtet er seit Jahren fundiert und prägnant über die Entwicklungen am Himmel.

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