Allgäu Airport hält nach Intersky-Insolvenz an Jahresziel fest

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Der Allgäu Airport bleibt trotz des plötzlichen Wegfalls der Fluggesellschaft InterSky auf Kurs. Das Jahresziel von 860.000 Passagieren werde dennoch erreicht, betonte Allgäu Airport Geschäftsführer Ralf Schmid in einer ersten Stellungnahme zur Einstellung des Flugbetriebes der österreichischen Regionalfluglinie InterSky, die das sofortige Aus für die Strecken nach Hamburg, Berlin und Köln zur Folge hat. Zwar bedauere man das Aus von InterSky, sehe aber die für das laufende Geschäftsjahr gesteckte Passagierprognose nicht in Gefahr.

„Innerdeutsche Flüge sind für uns wichtig“, betonte Schmid. „Sie bedeuten freilich mehr Qualität als Quantität.“ Der Verlust durch die Intersky-Insolvenz bis Jahresende entspreche rund 6.000 Passagieren. „Das sind sechs Prozent der für November und Dezember erwarteten Gesamtzahl an Fluggästen.

Erst am 05. Oktober war die dritte innerdeutsche Strecke nach Köln gestartet worden, die vor allem an den Wochenenden gut gebucht war. InterSky hatte am 02. März dieses Jahres begonnen, Memmingen wieder mit Hamburg und Berlin zu verbinden. Alle Versuche der Airline, einen neuen Investor zu finden waren nicht erfolgreich, was letztendlich zur kurzfristigen Einstellung des Flugbetriebes führte.

Thomas Zimmermann
Thomas Zimmermann
Thomas Zimmermann ist Redaktionsleiter bei Luftfahrtmagazin.de und erfahrener Fachjournalist im Bereich Luftfahrt mit 15 Jahren Erfahrung und einem tiefen Wissen und großer Leidenschaft für Luftfahrtdesign, nachhaltige Innovationen und Luftverkehrspolitik. Mit einem klaren Blick für Fakten, berichtet er seit Jahren fundiert und prägnant über die Entwicklungen am Himmel.

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