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Brandenburgs Regierung für mehr Nachtruhe gegen Fluglärm

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Brandenburg wird auf der nächsten Bundesratssitzung am 01. März eine eigene Initiative für einen besseren Schutz der Bevölkerung vor Fluglärm einbringen. Darauf hat sich das Kabinett heute in Potsdam verständigt. Weil den Anwohnern von Flughäfen im öffentlichen Verkehrsinteresse Fluglärmbelastungen zugemutet werden, sind aus Sicht der Landesregierung hier Maßnahmen zur Verbesserung des präventiven Lärmschutzes, insbesondere auch nachts, notwendig.

Hintergrund sind die festgefahrenen Verhandlungen zwischen Rheinland-Pfalz und Hessen zur Änderung luftverkehrsrechtlicher Vorschriften, die bislang noch keine Mehrheit im Bundesrat gefunden haben.

Nicht zuletzt die Diskussionen um die Festlegung der Flugrouten für den neuen Flughafen Berlin Brandenburg haben nochmals deutlich gemacht, dass die bisherigen Verfahrensvorschriften zur Regelung von Flugverfahren nicht ausreichen. Da die bisherigen Regelungen, auch die des Gesetzes zum Schutz gegen Fluglärm, nicht ausreichen, sollen vor allem Änderungen im Luftrecht diesem Anliegen Rechnung tragen.

Brandenburg schlägt danach eine Änderung im Paragraph 29b Absatz 2 des Luftverkehrsgesetzes vor: Nicht nur die Luftfahrtbehörden, sondern auch "die Flugsicherungsorganisation" haben "auf den Schutz der Bevölkerung vor unzumutbarem Fluglärm hinzuwirken. Bei der Erarbeitung und Festlegung von Flugverfahren und bei der Erteilung von Flugverkehrskontrollfreigaben durch die Flugsicherung ist unter Wahrung der sicheren Abwicklung des Luftverkehrs auf die Nachtruhe der Bevölkerung in besonderem Maße Rücksicht zu nehmen."

Die neu gefasste Nummer 8 in Paragraph 32 Absatz 4 fordert ein transparentes Verfahren bei der Festlegung der Flugrouten mit Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung, um die Belange des Lärmschutzes gegenüber wirtschaftlichen und verkehrlichen Interessen sicherzustellen.

Star Alliance erweitert ihren Asien Airpass

Star Alliance lanciert einen verbesserten Asien Airpass als Reisetarif für den asiatischen Kontinent. Neben den bisherigen 15 Ländern und Regionen beinhaltet der neue Asien Airpass nun auch Bangladesch, Nepal, Pakistan und Sri Lanka. Außerdem sind sämtliche Star Alliance Destinationen in Japan sowie zusätzliche Flüge nach Indien inkludiert.

"Der neue Asien Airpass mit erweiterten Routenoptionen ist die Antwort auf die steigende Nachfrage von Reisenden, den gesamten asiatischen Kontinent auf einer Airpass-Reise entdecken zu können. Bisher konnte diesem Bedürfnis nicht vollständig nachgegangen werden", sagt Horst Findeisen, Vice President der Abteilung Commercial & Business Development bei Star Alliance.

Der Asien Airpass ist gültig für mindestens drei und maximal zehn Flüge zu über 235 Destinationen. Weitere Länder, die während einer Asien Airpass-Reise besucht werden können, sind Kambodscha, China, Hongkong S.A.R., Indonesien, Malaysia, Mongolei, Myanmar, Philippinen, Singapur, Südkorea, Taiwan, Thailand und Vietnam.

Die Erweiterung des Asien Airpass ist Teil einer weitreichenden Optimierung des Star Alliance Tarifangebots. Das überarbeitete Portfolio bietet nun die folgenden sieben Angebote:

  • Afrika Airpass
  • Asien Airpass
  • China Airpass
  • Europa Airpass
  • Nordamerika Airpass
  • Circle Pacific Tarif
  • Round the World Tarif

"Diese Tarife ermöglichen es unseren Kunden, ihre Reisemöglichkeiten bei Star Alliance Mitgliedern zu maximieren und zeigen den hohen Wert eines starken, kollektiven und regionalen Netzwerkes", meint Findeisen weiter.

Unsere Mitgliedsgesellschaften bieten ähnliche Tarife, die von Star Alliance Kunden auch für regionale Reisen gebucht werden können. So bietet beispielsweise ANA einen Japan Airpass, TAM Airlines einen Brasilien Airpass, Thai hat einen Thailand Airpass und United einen Mikronesien Airpass.

Airpass bei Star Alliance

Ein Airpass Star der Alliance erlaubt Kunden, kreuz und quer in einer geographischen Region zu reisen und die Flüge verschiedenster Star Alliance Mitgliedsgesellschaften zu nutzen. Die Flüge werden hierbei auf Coupon-Basis berechnet und bieten ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis, als dies bei individuell gebuchten Flugtickets der Fall wäre. Airpasses können in Verbindung mit einem internationalen Rückflugticket bei Star Alliance Mitgliedsgesellschaften gebucht werden.

Circle Pacific Tarif

Der Circle Pacific Tarif erleichtert das Reisen zwischen Destinationen im pazifischen Raum und kombiniert mehrere Star Alliance Fluglinien. Kunden wählen aus den angebotenen Destinationen ihre individuelle Rundreise aus. Der Tarif wird aus der gesamten Reisedistanz sowie der Kabinenklasse errechnet, wobei Fluggästen First, Business und Economy Class zur Verfügung stehen. Die Rundreisen beginnen und enden immer im selben Land.

Round the World Tarif

Außerdem bietet Star Alliance auch weiterhin den beliebten Round the World Tarif, bei dem Kunden das gesamte Star Alliance Netzwerk nutzen können, um rund um die Welt zu reisen. Im Vergleich zu einzelnen Punkt-zu-Punkt-Flugtickets bietet dieser Tarif günstigere Preise, die sich in ihrer Kategorie nach Distanz und Reiseklasse richten. Kunden können mit 29.000, 34.000 oder 39.000 Meilen die Gesamtmeilenzahl ihrer Reise frei wählen.

Im Tarif stehen für First, Business und Economy Class zur Verfügung. Die Flugtickets sind ein Jahr gültig und ermöglichen zwischen drei und 15 Zwischenstopps. Darüber hinaus bietet Star Alliance einen Round the World Spezialtarif, der sieben Tage vor Abflug zu buchen und ausschließlich für Reisen in der Economy Class, maximal 26.000 Meilen und drei bis fünf Zwischenstopps gültig ist.

Star Alliance Book & Fly

"Star Alliance Book & Fly" ist ein Online-Buchungstool, welches Kunden ganzjährig 24 Stunden am Tag die Planung ihrer Reise mit den Round the World- und Circle Pacific-Tarifen von zu Hause aus ermöglicht. Buchungen können auf der ganzen Welt vorgenommen werden. Die elektronischen Flugtickets werden dann automatisch ausgestellt. Zurzeit ist dieses Buchungstool auf Englisch, Deutsch und Japanisch verfügbar.

Sechster PUMA airportrun am Flughafen Hannover

Beim sechsten PUMA airportrun geht es am 20. April 2013 wieder rund um Hannovers Flughafen. Der Airport, der Sport Club Hannover und PUMA Running laden wieder alle Laufwilligen ein, den Airport auf 21,1 km zu umrunden. In den letzten fünf Jahren hat sich der PUMA airportrun zu einer festen Größe in allen Laufkalendern der Region und darüber hinaus entwickelt.

Seit dem ersten Lauf im Jahr 2008 haben jedes Jahr mehr Teilnehmer den Airport während des Laufes von einer anderen Seite kennengelernt und die faszinierende Kombination aus Natur und Technik erlebt. Neben der klassischen Halbmarathonstrecke, dem 5 km langen Condor-Fliegen-Sprint, dem MTU-Walk und dem 10 km PUMA-Run wird es auch in diesem Jahr einen Kinderlauf über 1200 Meter und einen Staffellauf geben.

Carrera-Rennbahn, Flugzeugtechnik, Rahmenprogramm

Für Spaß und Unterhaltung sorgen ebenfalls wieder der High-Heels-Lauf und der Bobby-Car-Fun-Run. Auch der sechste airportrun bietet ein buntes Rahmenprogramm für Groß und Klein. Attraktionen wie der 7,5 m hohe Kletterturm, ein originales MTU-Triebwerk und Flughafenfahrzeuge zum Anfassen laden auch alle Nicht-Läufer zum Airport ein. Ein besonderes Highlight für die Erwachsenen ist die ultimative Carrera-Rennbahn – hier werden Kindheitsträume wahr.

Die "Golfschule Liermann & Knoop” aus Langenhagen im Golfpark Hainhaus beteiligt sich in diesem Jahr zum zweiten Mal mit attraktiven Preisen und einer Übungsanlage am airportrun. Aktive, die am airportrun teilnehmen möchten, erhalten mit der Anmeldung ein PUMA-Funktionsshirt, das in der Anmeldegebühr enthalten ist. Für die anreisenden Besucher stehen ausreichend Parkflächen zur Verfügung. Auch die S-Bahn Linie 5 verkehrt regelmäßig zwischen Hauptbahnhof und Flughafen Hannover. Ein kostenloser Shuttle vom S-Bahnhof zur Veranstaltungsfläche wird eingerichtet.

Streik am Hamburg Airport wird fortgesetzt

Die Gewerkschaft ver.di hat das Personal für die Passagier-Kontrolle zu einem erneuten Streik am Hamburger Flughafen aufgerufen. Wie in der vergangenen Woche, sind am Mittwoch, den 20.02. ab 03:45 Uhr bis voraussichtlich 23:00 Uhr deutliche Verzögerungen an den Sicherheitskontrollen zu erwarten. Auch bevorzugte Sicherheitskontrollen (z. B. Fast Lane) sind mangels Kapazität nicht möglich. Fluggesellschaften behalten sich vor, Flüge zu streichen.

Für Mittwoch sind insgesamt 181 Abflüge und 181 Ankünfte ab Hamburg Airport geplant. Etwa 36.000 Passagiere (abfliegende und ankommende) werden von dem Streik betroffen sein.

4. Streiktag "unverantwotlich" – Bisher 120.000 Passagiere betroffen

Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport, zum geplanten Streik der Luftsicherheitsassistenten am Hamburg Airport: "Die Geschäftsführung des Flughafens Hamburg ist entsetzt über die Entscheidung von Ver.di, die Personenkontrollen am Hamburg Airport abermals zu bestreiken. Mit dem morgigen Mittwoch würde Hamburg bereits vier volle Tage bestreikt und wir befürchten, dass es nicht der letzte Tag ist.

Dieses Vorgehen ist untragbar und völlig unverhältnismäßig. Es nimmt den Menschen ihr individuelles Grundrecht auf freie Mobilität. Der Flughafen hat auf die Besetzung der Personenkontrolle keinerlei Einfluss. Die Personenkontrolle ist eine hoheitliche Aufgabe in der Verantwortung der Bundespolizei. Die Tarifauseinandersetzung zwischen ver.di und den Arbeitgebern der Sicherheitswirtschaft wird auf dem Rücken unbeteiligter Dritter ausgetragen. Wir erwarten, dass sich die Tarifparteien an einen Tisch setzen und vernünftig miteinander reden.

An den vergangenen drei Streiktagen waren über 1.100 Flüge und insgesamt knapp 120.000 Passagiere betroffen. Alleine morgen zählt Hamburg Airport 360 An- und Abflüge und insgesamt 36.000 ankommende und abfliegende Passagiere. Abgesehen von den zahllosen abgesagten Urlaubs- und Wochenendreisen sowie Geschäftsterminen, entsteht den Passagieren, Fluggesellschaften und dem Flughafen Hamburg ein hoher finanzieller Schaden. Alleine Hamburg Airport entsteht ein Umsatzverlust von mehreren hunderttausend Euro pro Streiktag.

Um unseren Passagieren und Fluggesellschaften eindeutige Planungssicherheit zu geben, müssten wir konsequenter Weise den Flughafen für morgen schließen. Somit hätten unsere Fluggäste die Chance, alternative Reiserouten oder -möglichkeiten zu suchen, ohne vergebens zu hoffen, dass ihr Flug doch geht. Wir versuchen mit allen Kräften, den ideellen und finanziellen Schaden für uns alle so klein wie möglich zu halten." So Eggenschwiler.

Vor der Anreise: Kontaktaufnahme zur Airline empfohlen

Regelmäßige Updates zur aktuellen Streiksituation gibt der Hamburg Airport seinen Fluggästen beispielsweise über den Kundennewsletter. Passagiere, die am Mittwoch, den 20. Februar 2013 einen Flug ab Hamburg Airport geplant haben, werden gebeten, sich vor der Anreise zum Flughafen bei ihrer Fluggesellschaft über den aktuellen Flugstatus zu informieren. Bei weiteren Fragen zu Verspätungen, Umbuchungen etc. helfen die entsprechenden Fluggesellschaften weiter.

Verpflegung für die wartenden Passagiere

Hamburg Airport bereitet sich bestmöglich auf den anstehenden Streik vor, um die Situation für die Passagiere so erträglich wie möglich zu gestalten: Etwa 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Flughafens, der Flughafen-Feuerwehr und des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) sind in Bereitschaft, um die wartenden Passagiere in den Terminals zu betreuen – sei es durch die Weitergabe von Informationen oder durch die Bereitstellung von Getränken und Lunch-Boxen. An den vergangenen Streiktagen musste das DRK in mehreren Fällen auch medizinisch eingreifen und Passagiere mit Kreislaufproblemen behandeln.

Das Personal an den Passagierkontrollstellen am Hamburg Airport, die sogenannten Luftsicherheitsassistenten, sind Angestellte eines privaten Sicherheitsdienstleisters, die im Auftrag der Bundespolizei die Kontrolle der Flugpassagiere übernehmen.

Chevron-Düsen reduzieren Lärm bei Lufthansas Boeing 747-8

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Die Lufthansa sucht weiter nach Möglichkeiten, die Geräuschemissionen des Fliegens zu reduzieren und somit die Anwohner im Flughafenumfeld zu entlasten. Die größten Fortschritte ergeben sich durch den Einsatz moderner Flugzeuge. So ist beispielsweise der Lärmteppich der neuen Boeing 747-8, die bei Lufthansa seit 2012 eingesetzt wird, genau wie der des Airbus A380 um rund 30% kleiner als die Lärmkontur der vergleichbaren Vorgängermodelle.

So wird die Boeing 747-8 von neu entwickelten Triebwerken des Typs GEnx-2B67 mit sägezahnartigen Düsenaustrittskanten, den sogenannten Chevron-Düsen, angetrieben. Diese bewirken eine bessere Durchmischung der turbulenten Scherschicht. So bezeichnet man die Luftschicht zwischen dem heißen, schnellen Abgasstrahl aus dem Triebwerksinneren und dem kalten Neben-Strom, der den Triebwerkskern umströmt.

Die Chevron-Düse ermöglicht eine deutliche Verminderung der Druckschwankungen und damit des Strahllärms des Triebwerks. Zusätzlich wird beim GEnx-Triebwerk das Sägezahnkonzept auch an der äußeren Austrittskante angewendet, um auch die dort entstehenden Lärmemissionen zu reduzieren. Schon 2001 konnte Lufthansa zusammen mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt durch Überflugmessungen zeigen, dass eine gezahnte Düsenaustrittskante den Strahllärm eines Airbus A319-Triebwerks um etwa 1 dB(A) reduziert.

Dortmund Airport übernimmt seine Auszubildenden

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Am Flughafen Dortmund haben alle Auszubildenden des Abschlussjahrgangs 2013 ihre Ausbildung erfolgreich beendet. Unter der Leitung von Bernd Ossenberg lernten die Auszubildenden am Flughafen in Dortmund über drei Jahre alle Bereiche – von der Abfertigung über die Buchhaltung bis hin zu Marketing und Vertrieb – kennen, die für den Betrieb eines Flughafens unerlässlich sind.

Zwei der drei frisch gebackenen Service-Kaufleute im Luftverkehr, Davina Rocholl und Jessica Jakobs, begrüßt der Dortmund Airport auch weiterhin als Kollegen – nun fest im Bereich Check-In. Dave Peukert schließt an seine Ausbildung nun ein Management and Economics-Studium an. "Als Ausbildungsbetrieb übernehmen wir nicht nur gesellschaftliche Verantwortung sondern investieren auch aktiv in unsere Zukunft", sagte Geschäftsführer Markus Bunk und gratulierte den Azubis zur bestandenen Abschlussprüfung.

Jährlich sind bis zu vier neue Ausbildungs-Stellen zu vergeben. Für das kommende Ausbildungsjahr läuft zur Zeit die Auswahl. Wer im Sommer 2014 eine Ausbildung am Flughafen starten möchte, sollte regelmäßig auf der Airport-Homepage vorbeischauen. Dort wird informiert, sobald das neue Auswahlverfahren startet.

Von Kinderwagen bis Kettensäge: Kofferversteigerung in Hannover

Am gestrigen Samstag fand am Hannover Airport die vierte Koffer- und Fundstückversteigerung statt. Über 1.200 Besucher nahmen an der Auktion teil, darunter 820 mit einer eigenen Bieternummer. Eine Vielzahl Fundstücke, wie zum Beispiel Koffer, Taschen, Handys, Fotoapparate, Kinderwagen, Uhren, Schmuck oder Kettensägen fanden während der Auktion einen neuen Besitzer.

Direkt nach der Auktion konnten Vertreter der Ferienfluggesellschaft TUIfly und des Hannover Airport eine ganz besondere Freude bereiten: Sie übergaben den Erlös in Höhe von 14.029 €, in Form eines symbolischen Schecks an Dr. Rosenmarie Elisabeth Wallbrecht, die Vorstandsvorsitzende der Hannöverschen Tafel e. V.

Dr. Rosenmarie Elisabeth Wallbrecht: "Wir freuen uns sehr, dass der Hannover Airport und die TUIfly die Kindertafel berücksichtigt haben. Mit diesem Geld aus der Kofferauktion unterstützen sie uns in unserer Arbeit, Kinder gesund und vitaminhaltig zu ernähren. Bereits seit 1999 engagieren wir uns zusammen mit vielen ehrenamtlichen Bürgern und Bürgerinnen und verteilen Lebensmittel an Bedürftige.

Seit 2005 unterstützen wir mit unserem speziellen Projekt Kindertafel, zusätzlich zu den Kindern in den Familien unserer Gäste, insgesamt 26 Einrichtungen wie Schulen, Kindermittagstische, Tagestreffs sowie Kinder und Jugendeinrichtungen zur Förderung von Integration. Die Spende hilft uns sehr in unserer täglichen Arbeit – vielen Dank."

Der Hannover Airport bedankt sich vor allem bei der Ferienfluggesellschaft TUIfly, die den Großteil der Koffer und Fundstücke aus Urlaubsfliegern zu der Auktion beigesteuert und damit erheblich zu diesem Erfolg beigetragen hat.

Tegel verhilft am BER zum Passagier-Plus im Januar

Im Monat Januar 2013 wurden an beiden Flughäfen zusammen 1.627.619 Passagiere gezählt – ein Plus von 0,3 Prozent zum Vergleichsmonat des Vorjahres. Die Starts und Landungen beliefen sich auf 16.972 Flugbewegungen (-0,8%).

Die beförderte Luftfracht verzeichnete im Januar eine Steigerung um 4,1 Prozent auf nunmehr 2.234 Tonnen. In Tegel wurden im Januar 1.195.697 Passagiere registriert. Dieses Ergebnis entspricht einer Steigerung von 4,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Auf dem Flughafen Schönefeld dagegen wurden im vergangenen Monat nur 431.922 Fluggäste gezählt. Das sind 9,9 Prozent weniger als im Januar 2012.

Die Monats- und Jahreswerte basieren noch auf vorläufigen Zahlen und werden später vom Flughafen exakt bekannt gegeben.

Hamburg Aviation Conference: Mobile Dienste entscheidend für Erfolg von Airlines

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Internet, Smartphones und mobile Kommunikation sind die Schlüssel für den künftigen Erfolg von Luftfahrtunternehmen, so lautet die Schlussfolgerung der Teilnehmer der diesjährigen Hamburg Aviation Conference. 150 Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft haben auf der internationalen Tagung über die Zukunft der Branche diskutiert.

"Die Luftfahrtindustrie steht vor einem wirklichen Entwicklungssprung", stellte Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung von Hamburg Airport, fest. Im Licht der derzeitigen Situation müssten die Airlines neue Geschäftsmodelle entwickeln. Um Erfolg zu haben, sollten die Fluggesellschaften den Blickwinkel ihrer Kunden kennen und einnehmen. Nur so könnten sie Markenstärke entwickeln, die essentiell für Markentreue der Kunden sei.

Wachstum bei M-Commerce

Der sogenannten M-Commerce, also der Handel über das mobile Internet, wächst rasant. Laut Jon Copestake, Senior Editor „Cost of Living“, The Economist Intelligence Unit in London, ist dieser Markt allein im Vereinigten Königreich im Jahr 2011 um 250 Prozent gewachsen. Die Luftverkehrsbranche hat in diesem Bereich noch Nachholbedarf.

Airlines müssen selbst mit ihren Kunden in Kommunikation treten

Wer Kunden für sich gewinnen will, muss auf durchgängige Kommunikation mit ihnen setzen, und zwar bereits vor Beginn der Reise bis zu ihrem Ende. Auf diesen Aspekt wies Jonathan Norris hin. Er ist Executive Director Trade Media Events bei Ink, einem auf Kommunikation mit Reisenden spezialisierten Unternehmen, das u. a. Bordmagazine sowie Apps für Fluggesellschaften produziert. "Eine Schlüsselrolle spielen dabei mobile Geräte", sagte Jonathan Norris. Passagiere erwarteten heute, dass Airlines sie von sich aus über Änderungen im Reiseplan informieren oder ihnen Zusatzangebote machen, am besten per Smartphone.

Hier müssten die Airlines dringend aktiv werden und dürften diesen Markt nicht Dritten überlassen, empfahl der Experte. Bisher habe die Luftfahrtbranche nur sehr langsam auf die Entwicklungen bei Smartphones und Tablet-Computern reagiert. "Fluggesellschaften müssen die Chance nutzen, ihren Passagieren auf diese Weise zusätzliche, nützliche Angebote zu machen, wie etwa die Möglichkeit zu Hotel- oder Mietwagenbuchungen, wenn sie zusätzlichen Umsatz machen wollen", so Jonathan Norris.

Personalisierung der Informationen birgt Potential

"Daten sind das neue Öl", sagte Paul Alexander, CEO des Beratungsunternehmens Beyond Analysis. Airlines hätten ein riesiges Reservoir an Informationen über ihre Passagiere, erläuterte er. Bisher hätten sie diese Chance jedoch größtenteils ungenutzt gelassen. Unerlässlich sei die Analyse dieser Daten, um eine Segmentierung der Kunden vorzunehmen.

Dann könnten Airlines diese Informationen auch für ihre eigenen Interessen nutzen, zum Beispiel um ihren Passagieren speziell auf sie zugeschnittene Angebote zu machen, sie über Reiseziele zu informieren oder auch um ihnen Upgrades anzubieten. Derartige individuelle Betreuung und Informationen erwarten Kunden geradezu von Fluggesellschaften.

Insgesamt, so die Experten, müssten die Unternehmen der Luftfahrtbranche die zusätzlichen Möglichkeiten der mobilen Kommunikation verstärkt wahrnehmen und die Kunden vom Anfang bis zum Ende ihrer Reise kommunikativ betreuen. Nur so können sie das Ziel erreichen, Kunden langfristig an sich zu binden und ihr Geschäftsmodell wirtschaftlich erfolgreich umzusetzen.

Neue Verbindung ab Stuttgart: airberlin fliegt auf die Kanalinseln Jersey und Guernsey

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Die Fluggesellschaft Air Berlin fliegt vom 18. Mai 2013 bis zum 14. September 2013 einmal pro Woche von Stuttgart direkt nach Guernsey und über einen Zwischenstopp von dort weiter zur Hauptinsel Jersey. Jeden Samstag startet um 06.15 Uhr eine Propellermaschine in Stuttgart, Ankunft in Jersey ist um 08.15 Uhr.

Zurück geht es dann abends um 20.40 Uhr ab Jersey, planmäßige Ankunft in Stuttgart ist um 23.35 Uhr. Die Flüge sind schon buchbar. Die Kanalinseln mit dem milden Klima und den schönen Stränden sind ein ideales Urlaubsziel für Entspannungssuchende.

Heiraten und Hochzeitsfeier am Flughafen Frankfurt

Der Frankfurter Flughafen geht zum Valentinstag am 14. Februar mit einem neuen Service für heiratswillige Paare an den Start: "FRA-Weddings" macht Hochzeiten in außergewöhnlicher Atmosphäre am größten deutschen Luftverkehrsdrehkreuz möglich und bietet Brautpaaren ein umfassendes Pauschalarrangement für ihre Feierlichkeiten am Flughafen.

Das Angebot beinhaltet eine freie Trauung oder – nach Absprache – eine Trauung durch einen Vertreter der am Flughafen vertretenen Religionsgemeinschaften, Fotoaufnahmen an einem besonderen Ort am Flughafen, einen festlichen Empfang, eine Hochzeitstorte samt Tischdekoration für 15 Personen sowie eine Übernachtung in einem Flughafenhotel für das Brautpaar. Ein professioneller Hochzeitsplaner, der bei der Planung und Organisation der Hochzeitsfeier unterstützt, ist ebenfalls Teil des Arrangements. Ebenfalls möglich sind individuelle Absprachen und Elemente.

"FRA-Weddings – Heiraten am Flughafen" ist ein weiteres Angebot im Rahmen des Serviceprogramms "Great to have you here!", mit dem die Fraport AG seit rund zwei Jahren das Abfliegen, Ankommen und Umsteigen am größten deutschen Luftverkehrsdrehkreuz noch einfacher, schneller und komfortabler macht. Der Flughafen Frankfurt begrüßte 2012 mehr als 57 Millionen Passagiere, davon waren 54 Prozent Umsteiger. Frankfurt ist damit eines der größten Drehkreuze in Europa.

Stuttgarter Flughafen erhält ISO 50001 Zertifikat für Energiemanagement

Als erster deutscher Flughafen und als einer der ersten Flughäfen überhaupt erhält der Flughafen Stuttgart ein ISO 50001 Zertifikat. Dafür wurde das Energiemanagementsystem des Landesflughafens von der unabhängigen Zertifizierungsgesellschaft GUTcert nach dem weltweit gültigen Standard validiert.

"Das zeigt, dass unser Einsatz fürs Energiesparen Früchte trägt", sagt Flughafengeschäftsführer Walter Schoefer. Mit Millionen-Investitionen in Mess-, Steuerungs- und Regeltechnik sind in den letzten Jahren Einsparerfolge beim Strom-, Wärme- und Kälteverbrauch von bis zu 40 Prozent erzielt worden. "Wir verfolgen hier einen langfristigen Ansatz. Das ist unser Verständnis von Nachhaltigkeit in der Energiepolitik", so Schoefer weiter.

Dem System liegt ein Zyklus ständiger Selbstüberprüfung zugrunde, der die Leistung bei der Erzeugung und Verteilung von Energie akribisch misst und kontinuierlich verbessert. Betrieben wird das Energiemanagement des Landesflughafens von der Flughafen Stuttgart Energie GmbH (FSEG), einer hundertprozentigen Tochter der Flughafengesellschaft. Die Inbetriebnahme des neuen Blockheizkraftwerks am Flughafen im Sommer 2013 wird die Strom-, Wärme- und Kälteerzeugung noch weiter optimieren und die Energieeffizienz in diesem Jahr noch einmal deutlich verbessern. Das ist ein wesentlicher Beitrag zum Klimaziel der Flughafen Stuttgart GmbH, den CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2020 um 20 Prozent gegenüber 2009 zu senken.

Hamburg: Bis einschließlich Montag keine weiteren Streiks am Flughafen

Der von ver.di ausgerufene Streik für die Luftsicherheitsassistenten hatte auch am zweiten Streiktag zu erheblichen Auswirkungen am Hamburg Airport geführt: 116 von ursprünglich 179 geplanten Abflügen wurden gestrichen. Auch 33 Ankünfte (von 179 Abflügen) wurden bis zum Nachmittag aus dem Flugplan genommen. Die Gewerkschaft ver.di kündigte aber an, den Streik bis einschließlich Montag auszusetzen.

Die Wartezeiten an den Kontrollstellen konnte ab Freitag Mittag deutlich reduziert werden. Durch den Einsatz von Ersatzpersonal wurde die Anzahl der geöffneten Kontrolllinien von zwei auf vier aufgestockt. Dadurch entspannte sich die Lage in den Terminals ab Mittag und die Wartezeit vor den Sicherheitskontrollstellen reduzierte sich bis abends auf etwa zwei Stunden.

Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport, zum Streik: „Flughafen und Airlines haben gemeinsam dafür gesorgt, dass die Auswirkungen nicht noch schlimmer ausgefallen sind. Die Fluggesellschaften haben schnell reagiert und einen Großteil der Flüge gestrichen. Mitarbeiter von Flughafen, Fluglinien und den Unternehmen hier vor Ort haben sich im Terminal um die Passagiere gekümmert, Informationen weitergegeben sowie Snacks und Getränke verteilt. Es muss an dieser Stelle noch einmal gesagt werden: Passagiere, Airlines und der Flughafen sind in diesem Tarifstreit unbeteiligte Dritte. Der gesamten Branche entsteht ein hoher finanzieller Schaden, allein für Hamburg Airport beläuft sich dieser bereits jetzt im hohen sechsstelligen Bereich pro Tag. Ich appelliere an die Vernunft der Tarifparteien, dass möglichst schnell eine Einigung erzielt wird, damit sich so eine Situation wie in den vergangenen beiden Tagen nicht wiederholt.“

Weiterer Eurofighter-Flugsimulator an spanische Luftwaffe geliefert

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Cassidian hat einen weiteren Eurofighter-Flugsimulator für die Ausbildung des Bordpersonals des 14. Geschwaders der Luftwaffenbasis Albacete an die spanische Luftwaffe geliefert, die an der Luftwaffenbasis Morón de la Frontera in Sevilla bereits zwei Simulatoren dieses Typs einsetzt.

Der Simulator ist Teil des Trainingssystems ASTA. Cassidian war verantwortlich für die gesamte Installation und Inbetriebnahme der Cockpit-Trainingseinheit mit interaktiver Pilotenstation (CT/IPS-E), die zusammen mit dem Full Mission Simulator (FMS) das ASTA-System bildet.

Pilar Albiac Murillo, COO von Cassidian und CEO von Cassidian Spain: "Unser Ziel ist es, dem Kunden modernste Lösungen für sein individuelles Anforderungsprofil anzubieten. Die dafür nötigen Fähigkeiten und Kompetenzen werden bei Cassidian Tag für Tag weiterentwickelt. Die Auslieferung des neuen Eurofighter-Simulators ist ein weiterer Meilenstein für die gesamte Branche und für unseren Kunden, die spanische Luftwaffe."

Derzeit werden 19 ASTA-Systeme in fünf Betreibernationen des Kampfflugzeugs Eurofighter für die Ausbildung des Bordpersonals eingesetzt. Das Trainingsspektrum reicht vom ersten Kennenlernen der Maschine bis zu realitätstreuen Einsätzen in hoch komplexen taktischen Umgebungen. Dabei kommt speziell für den Simulator angepasste Bordsoftware zum Einsatz, so dass das Verhalten des Flugzeugs und der Bordsysteme so genau wie möglich nachgestellt werden kann. Die an der Luftwaffenbasis Morón de la Frontera stationierten Simulatoren haben bereits 6.500 Simulationsstunden hinter sich, darunter 4.800 Trainingseinsätze.

 

Helmdisplay ermöglicht Hubschrauberpiloten virtuelle Sicht

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Rettungshubschrauber können bisher nur bei guten Sichtbedingungen helfen, unter 1500 Metern Sichtweite müssen sie am Boden bleiben. Um zukünftig Rettungseinsätze auch bei ungünstigen Wetterbedingungen zu ermöglichen, hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ein Helmdisplay entwickelt, das die Hubschrauberpiloten selbst bei dichtem Nebel sicher fliegen lässt.

Im Februar 2012 war das sogenannte Helmet Mounted Display (HMD) bereits mit einer Testreihe im Cockpitsimulator des DLR-Instituts für Flugführung in Betrieb genommen worden. Nun erprobten Testpiloten das Display erstmals im Flug.

"Das Sichtsystem hat uns beim Durchfliegen eines Versuchsparcours seine volle Einsatzbereitschaft gezeigt", sagt Helmut Többen vom DLR-Institut für Flugführung. "Das ist ein wichtiger Schritt. Nach den vorangegangenen Tests im Simulator wissen wir nun, dass die Sichtunterstützung im Helmdisplay auch unter realen Flugbedingungen funktioniert."

Einblendung von Flugdaten und Hindernissen

Der Vorteil des neuentwickelten Helmdisplays: Der Hubschrauberpilot bekommt die Informationen über halbtransparente Symbole direkt in sein Sichtfeld eingeblendet. Diese werden abhängig von der Blickrichtung des Piloten so angeordnet, dass sie mit den realen Objekten in der Außensicht übereinstimmen.

Wenn der Pilot beispielsweise im Nebel landet, kann er gefährliche Hindernisse wie Strommasten oder Windräder unmittelbar erkennen. Zudem werden die wesentlichen Flugdaten wie Höhe, Geschwindigkeit, Flugrichtung und Lage im Raum eingeblendet. Bisherige Anzeigeninstrumente zwingen den Piloten im ständigen Blickwechsel zwischen Außenwelt und Geräten zu fliegen. Landungen bei schlechten Sichtbedingungen sind daher noch nicht sicher durchführbar.

Verschiedene Flugmanöver erprobt

Testpiloten des DLR, der schweizerischen Rettungsflugwacht (Rega) und von Eurocopter führten Erprobungsflüge mit dem DLR-Forschungshubschrauber EC-135 FHS durch. Dabei testeten sie das System in Hinblick auf präzise Starts und Landungen, bei Schwebeflügen über einem eng begrenzten Bereich, bei Kurvenflügen sowie Streckenflügen mit verschiedenen Fluggeschwindigkeiten.

Nach den ersten erfolgreichen Probeflügen wollen die Forscher den Anwendungsbereich des Helmdisplays erweitern: Neben der Pilotenunterstützung bei Landungen arbeiten sie an einer intuitiven Unterstützung für Flüge in der Nähe hoher Hindernisse wie etwa Off-Shore-Windkraftanlagen.

Leipzig/Halle Airport: Orientierungstouren und Seminare gegen Flugangst

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Besucher, die zum ersten Mal fliegen, könnnen bei diesem Angebot, das der Besucherdienst des Flughafens durchführt, hautnah erfahren, wie und wo man was am Flughafen findet. Auch Seminare gegen Fluganngst werden wieder angeboten.

Erläutert wird den Teilnehmern der Orientierungstour der Weg von der Anreise über den Check-in und die Sicherheitskontrolle bis hin zum Abflug sowie das Finden des Sitzplatzes im Flugzeug. Detailliert informieren die Gästeführer jeweils vor Ort über die einzelnen Stationen, die man zurücklegt, um zum Abflug-Gate zu gelangen. Dabei lernen die Besucher auch den Umgang mit flughafentypischen Begriffen und Abkürzungen kennen.

Darüber hinaus werden Hinweise zur Abflugtafel und zur Wegweisung am Flughafen gegeben. Auch die besonderen Serviceangebote für Menschen mit Handicap werden vorgestellt. Außerdem erfahren die Tourteilnehmer, wie Sie sich bei beschädigten oder vermissten Gepäckstücken verhalten sollen.

Beim anschließenden Imbiss haben die Gäste zudem die Möglichkeit, in gemütlicher Atmosphäre noch offene Fragen zu stellen und Erfahrungen auszutauschen. Die maximale Gruppengröße beträgt 10 Personen.

Termine

Die Orientierungstouren werden an jedem ersten Sonnabend im Monat von 15:00 Uhr – 17:00 Uhr sowie an jedem dritten Mittwoch des Monats von 14:00 Uhr – 16:00 Uhr angeboten. Die Orientierungstouren können direkt beim Besucherservice des Leipzig/Halle Airport für 12 Euro pro Person gebucht werden.

Seminare gegen Flugangst

In Zusammenarbeit mit der Diplom-Psychologin Linda Föhrer bietet der Leipzig/Halle Airport zum vierten Mal ein Seminar gegen Flugangst an. Das erste Seminar dieses Jahres findet am 23.02. statt. Weitere Termine sind für den 20.04. und 22.06. geplant.

Die Teilnehmer der Seminare lernen, ihre Flugangst zu bewältigen, üben unterschiedliche Entspannungstechniken ein und erfahren Details über den technischen und physikalischen Hintergrund des Fliegens. Die Seminargruppe besteht aus maximal acht bis zehn Personen. Das Seminar ist außerdem geeignet für Menschen, die an Höhenangst bzw. Platzangst leiden oder Angst haben mit dem Zug beziehungsweise Auto zu fahren.

Deutschlandweit bekannt geworden ist Linda Föhrer als Spezialistin für Flugangst durch diverse TV-Berichte über entspanntes Fliegen. Der Preis für ein eintägiges Gruppenseminar beträgt pro Person 245 Euro.

Flughafen Wien holt Manager für Immobilien und Vermarktung

Die Flughafen Wien AG setzt ihre Strategie zur Immobilienentwicklung und Standortvermarktung weiter fort und holt dazu einen erfahrenen Experten an Bord: Mag. Wolfgang Scheibenpflug (MRICS) wird ab 15. Februar 2013 als Standortmanager für die Entwicklung und Vermarktung des Flughafen Wien als Immobilienstandort zuständig sein.

Damit wird das Team unter der Leitung von Bereichsleiter DI Werner Hackenberg um einen erfahrenen Experten erweitert. Mag. Scheibenpflug (MRICS) ist seit über 15 Jahren in der Immobilienbranche tätig und war zuletzt bei der EHL Immobilien GmbH als Abteilungsleiter für den Bereich Gewerbeimmobilien tätig.

Er verfügt über umfassendes praktisches Fachwissen in der Entwicklung und Vermarktung von Gewerbeimmobilien, sowie über genaue Fachkenntnis des Wiener Immobilienmarktes und seiner Anforderungen. Mag. Scheibenpflug lebt in Langenlois, ist 42 Jahre alt, verheiratet und hat 2 Kinder.

Im Zuge seiner Funktion am Flughafen Wien wird Mag. Scheibenpflug (MRICS) vor allem die Positionierung des Flughafens als Immobilienstandort und die Entwicklung und Vermarktung der Gewerbeimmobilien am Flughafen-Areal vorantreiben. Gerade im Büro- und Conferencing-Bereich sowie mit attraktiven Flächen für mögliche Hotel- und Betriebsnutzung bietet der Flughafen Wien sehr gutes Potenzial.

Weitere Flüge des 787 Testflugzeugs ZA005 bei Boeing

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Boeing wird in Kürze einzelne Testflugaktivitäten mit einem Flug des 787 ZA005 durchführen, dem fünften Dreamliner Testflugzeug. Diese Maßnahme wurde von der US Federal Aviation Administration genehmigt. Diese Testflugaktivitäten ermöglichen es Boeing, die Leistung der Batterien der Maschine während des Fluges zu testen und mit den Testdaten die fortlaufenden Untersuchungen der Ursache der jüngsten Vorkommnisse bei den 787 Batterien zu unterstützen.

Flugtests unterscheiden sich vom normalen Flugbetrieb. Aufgrund der Testanforderungen werden stets besondere Vorgaben erteilt, wenn die FAA solche Maßnahmen genehmigt. Boeing arbeitet weiter mit den entsprechenden Regulierungs- und Untersuchungsbehörden zusammen daran, die Ursache für die jüngsten Vorkommnisse mit den Batterien zu finden. Boeing geht jedoch davon aus, dass die Flugtests mit der 787 sicher durchgeführt werden können.

Als zusätzliche Vorsichtsmaßnahme wurden zusätzliche Betriebsprozesse für Testflüge eingeführt, darunter eine einmalige Inspektion der Batterien vor dem Flug, das Monitoring von speziellen Meldungen hinsichtlich des Batterie-Status sowie regelmäßig wiederholte Batterie-Inspektionen. Das Unternehmen verfügt über ein umfangreiches Team mit hunderten von Experten, die rund um die Uhr darauf hinarbeiten eine Lösung zu erarbeiten und die 787 wieder in den regulären Flugbetrieb bringen zu können.

Gleichzeitig wird die Produktion der 787 durch ein engagiertes Team von Mitarbeitern fortgeführt und die Flugzeuge für die Auslieferung vorbereitet.

107 Flüge in Köln/Bonn annulliert – Keine Streiks am Wochenende

Wegen des Streiks der Sicherheitsdienste ist am Freitag mehr als die Hälfte aller Flüge am Köln Bonn Airport gestrichen worden. 194 waren für den heutigen Tag vorgesehen, davon wurden 107 annulliert (63 Starts und 44 Landungen). Betroffen sind rund 10.000 Fluggäste. Die meisten Airlines hatten bereits gestern ihre Fluggäste über die Streichungen informiert. Die Passagiere sind erst gar nicht zum Flughafen angereist.

Bis zu 3 Kontrollspuren waren geöffnet. Die Sicherheitskontrollen am Köln Bonn Airport sind eine hoheitliche Aufgabe in der Verantwortung der Bundespolizei. "Die Flughäfen sind nicht Tarifpartner, sondern lediglich die Arbeitsstätte, an der dieser Arbeitskampf ausgetragen wird", stellt Flughafenchef Michael Garvens klar.

"Noch nicht mal jeder 30. Mitarbeiter des Sicherheitsgewerbes in NRW arbeitet an einem Flughafen. Aber nur die Flughäfen werden bestreikt. In Köln/Bonn erleben wir heute bereits den vierten Streiktag in diesem Konflikt. Leidtragende sind die Passagiere, auf deren Rücken dieser Arbeitskampf ausgetragen wird. Es wird deshalb höchste Zeit, dass die Tarifpartner an den Verhandlungstisch zurückkehren."

ver.di hat angekündigt, die Streiks der Sicherheitsdienste am Wochenende auszusetzen.

Wizz Air startet von Dortmund zu neuer Destination in Ungarn

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Ab dem 26. April startet Wizz Air eine neue Verbindung ab Dortmund nach Ungarn. Zweimal wöchentlich verbindet die Airline dann die Westfalenmetropole mit Debrecen. Der Flieger startet montags und freitags in die zweitgrößte Stadt Ungarns.

Die Universitätsstadt im Osten Ungarns liegt nahe der Rumänischen Grenze und ist bekannt als Weinbaugebiet, für seine erstklassigen Spas und wird als die Heimat des Gulaschs bezeichnet.

Wizz Air ist die größte Low Cost-Airline in Mittel- und Osteuropa und verbindet mit einer Flotte von 39 Airbus A320 84 Ziele in 30 Ländern. In Dortmund ist Wizz Air mit 16 Flugzielen und mehr als 900.000 Passagieren die stärkste Airline. Knapp 80 Prozent ihrer Deutschen Flüge starten hier. Tickets nach Debrecen gibt es ab einem Einführungspreis von 27,99 Euro.

Flugzeug schießt in Schönefeld über Landebahn hinaus: Flugbetrieb normalisiert sich wieder

Seit 15:22 Uhr kann auf dem Flughafen Schönefeld wieder gestartet und gelandet werden. Seitdem normalisiert sich der Flugverkehr wieder. Insgesamt sind heute 13 Starts und Landungen ausgefallen. Ein Start wurde auf morgen verschoben. 20 Flugzeuge auf dem Weg nach Schönefeld wurden zwischenzeitlich umgeleitet, davon 19 nach Tegel und einer nach Leipzig.

Die Flughafengesellschaft rechnet damit, dass sich die Störungen im Schönefelder Flugbetrieb bis zum Abend abbauen werden. Bis zum Nachmittag wurden sieben geplante Starts von easyJet gestrichen. Ein Start von El Al wurde auf morgen verschoben. Rund 20 geplante Flüge nach Schönefeld wurden zu anderen Flughäfen, vor allem nach Tegel umgeleitet.

Über den Unfallhergang

Um 09:10 Uhr heute Morgen geriet eine Maschine vom Typ Embraer 500 Phenom 100 bei der Landung nach dem Aufsetzen auf den Seitenstreifen der Start- und Landebahn und hatte die Bahn blockiert. Die Maschine war in Kortrijk, Belgien, gestartet. An Bord befanden sich drei Personen (zwei Crewmitglieder und ein Passagier). Die Personen konnten die Maschine unverletzt verlassen.

Die Flughafengesellschaft bedankt sich angesichts der Störungen im Flugverkehr bei den Passagieren für ihr Verständnis. Aktuelle Informationen zum Status der Flüge erhalten die Passagiere unter der Flughafeninfo-Hotline.

Airbus kehrt für A350 XWB vorsorglich zu Nickel-Cadmium-Batterien zurück

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Airbus ist überzeugt, dass die Lithium-Ionen-Batteriearchitektur, welche gemeinsam mit dem Hersteller Saft für die A350 XWB-Flugzeuge entwickelt wurde, zuverlässig und sicher ist. Das A350 XWB-Testflugprogramm wird wie geplant mit den Li-Ionen-Hauptbatterien fortgesetzt. Bislang bleiben jedoch die genauen Ursachen der beiden jüngsten Vorfälle mit Li-Ionen-Hauptbatterien in der Branche ungeklärt.

In diesem Kontext und mit Blick auf das höchste Maß an Planungssicherheit, hat Airbus entschieden, seinen "Plan B" zu aktivieren und für sein A350 XWB-Programm bei der Indienststellung zu den bewährten Nickel-Cadmium-Hauptbatterien zurückzukehren. Airbus ist der Ansicht, dass dies im Interesse der Planungssicherheit des Programms und der Zuverlässigkeit der A350 XWB die beste Vorgehensweise ist.

Parallel führt Airbus dazu zusätzliche Untersuchungen zur Zuverlässigkeit und zum Verhalten von Lithium-Ionen-Batterien im Flugbetrieb durch. Weiterhin analysiert das Unternehmen selbstverständlich die derzeit laufenden Ermittlungen der zuständigen Luftsicherheitsbehörden. Auf den Zeitplan der Indienststellung der A350 XWB wird die heute getroffene Entscheidung laut Airbus keine Auswirkungen haben.

Düsseldorfer Flughafen: Spitzenplätze für zwei Airport-Reisebüros

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Zwei der deutschlandweit erfolgreichsten Reisebüros sitzen im Reisemarkt des Düsseldorfer Flughafens. Das "TUI Reisecenter" und das "L’TUR-Reisebüro" erreichten jeweils Spitzenplätze bei den Auszeichnungen, die die Reiseveranstalter ihren Agenturen jährlich vergeben.

Prämiert werden hierbei die jeweils besten Anbieter, die sich im Laufe eines Jahres vor allem durch ihre Kompetenz in der Beratung und im Verkauf von Urlaubsreisen hervorgehoben haben. "Wir sind stolz darauf, dass gleich zwei unserer Partnerunternehmen hier am Düsseldorfer Flughafen solche aussagekräftigen Auszeichnungen erhalten haben", betont Flughafengeschäftsführer Thomas Schnalke. "Die Auszeichnung zeigt uns, dass die Anbieter in unserem Reisemarkt mit Qualität und Engagement bei ihren Kunden punkten können."

Erneute Spitzenplatzierung

Das "TUI Reisecenter" von Karlheinz Gerber hat es geschafft, 2013 erneut in den "Club der Besten" einzuziehen. Beratung, Flexibilität und Service sind hier Trumpf. Von allen TUI-Reisebüros in Deutschland kam das Unternehmen erneut in die Top 10. Schon im Vorjahr schafften es Karlheinz Gerber und sein Team auf Rang 8. Zu den Bewertungskriterien zählen neben Umsatz und Weiterbildung der Belegschaft auch Qualitätsstandards wie Kompetenz, Beratung und das äußere Erscheinungsbild des Anbieters.

Karlheinz Gerber, Geschäftsführer des TUI Reisecenters: "Das ganze Team und die Geschäftsleitung freuen sich riesig über diesen großen Erfolg. Wir tun alles dafür, dass die Auszeit vom Alltag für unsere Kunden immer wieder zu einem unvergesslichen Erlebnis wird. Schließlich vertrauen uns die Kunden Jahr für Jahr immer wieder die schönsten Wochen ihres Jahres an. Das Ergebnis ist ein toller Ansporn, weiterhin in einen optimalen Service zu investieren."

Stammkunden bei 25 Jahren Präsenz

Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt auch Jörgen Stille. Sein "L’TUR-Reisebüro" im Reisemarkt des Düsseldorfer Flughafens wurde aktuell zum erfolgreichsten, umsatzstärksten Anbieter des Reiseveranstalters in ganz Nordrhein-Westfalen gekürt. Bereits 25 Jahre ist seine L‘TUR-Agentur an NRWs größtem Airport beheimatet und freut sich seitdem auch über jede Menge Stammkundschaft.

"Wir feiern in diesem Jahr unser Jubiläum hier am Airport und freuen uns gemeinsam über die tolle Auszeichnung", unterstreicht Geschäftsführer Jörgen Stille. "Die erfolgreiche Umsatzentwicklung unseres Unternehmens ist das Ergebnis einer konsequenten und nachhaltigen Qualitäts- und Serviceorientierung. Unsere Kunden legen großen Wert auf kompetente Beratung – nicht nur bei Pauschalangeboten, sondern auch bei Individualreisen."

Über 60 Reisebüros bieten in "Deutschlands größtem Reisebüro" am Düsseldorfer Flughafen jede Art von Reise und jedes mögliche Reiseziel an, jeden Tag im Jahr ist der Reisemarkt für die Besucher geöffnet.

Streik am Köln/Bonn Airport: Hälfte aller Flüge annulliert

Der Streik der privaten Sicherheitsdienste, zu dem die Gewerkschaft Verdi aufgerufen hat, hat massive Auswirkungen auf den Flugbetrieb am Köln Bonn Airport. Mehr als die Hälfte der für heute geplanten 200 Flüge ist bereits annulliert. Weitere Streichungen sind im Laufe des Tages zu erwarten.

Zurzeit ist nur eine Kontrollspur geöffnet; normalerweise sind am frühen Morgen 12 Spuren in Betrieb. Die meisten Airlines hatten bereits gestern ihre Fluggäste über die Streichungen informiert. Die Passagiere sind erst gar nicht zum Flughafen angereist. Fluggäste sollten sich bei ihrer Airline über den Status ihres Flugs informieren.

Die Sicherheitskontrollen am Köln Bonn Airport sind eine hoheitliche Aufgabe in der Verantwortung der Bundespolizei. Die Flughäfen sind nicht Tarifpartner, sondern lediglich die Arbeitsstätte, an der dieser Arbeitskampf ausgetragen wird.

Hamburg Airport: Streik auch am Freitag, 15. Februar

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Der von der Gewerkschaft ver.di ausgerufene Streik für die Passagier-Kontrolle hat zu erheblichen Auswirkungen am Hamburg Airport geführt: 84 Abflüge und 26 Ankünfte wurden gestern gestrichen (Stand: 15:00 Uhr). Ursprünglich waren 179 Abflüge und 179 Ankünfte geplant. Mehr als 17.000 Passagiere sind vom Streik betroffen, auch am Freitag wird gestreikt.

Ver.di hat angekündigt, die Streikmaßnahmen auch heute, Freitag den 15. Februar, von 03:45 Uhr bis 23:00 Uhr fortzuführen. Hamburg Airport rechnet für mit 179 Abflügen und 179 Ankünften, es werden etwa 20.000 abfliegende Passagiere vom Streik betroffen sein. Auch am Freitag ist mit Streichungen von Flügen zu rechnen.

Fluggäste, die für heute einen Flug ab Hamburg Airport geplant haben, werden gebeten, sich vor der Anreise zum Flughafen bei ihrer Airline über den aktuellen Flugstatus zu informieren. Bei weiteren Fragen zu Verspätungen, Umbuchungen etc. helfen Hotlines der entsprechenden Fluggesellschaften weiter.

Aufgrund der Streikmaßnahmen sind lediglich 2 von insgesamt 20 Kontrolllinien geöffnet, daher kommt es über den gesamten Tag zu deutlichen Verzögerungen bei den Sicherheitskontrollen. Die Fluggäste müssen mit Wartezeiten von mehr als 4 Stunden rechnen. Bevorzugte Sicherheitskontrollen (z. B. Fast Lane) sind mangels Kapazität nicht möglich.

Mitarbeiter des Flughafens, des Deutschen Roten Kreuzes und der Flughafen-Feuerwehr betreuen während des Streiks die wartenden Passagiere im Terminal – sei es durch die Weitergabe von Informationen, das Aufstellen von zusätzlichen Sitzgelegenheiten oder durch die Bereitstellung von Snacks, Getränken und Spielsachen für Kinder.

Das Personal an den Passagierkontrollstellen am Hamburg Airport, die sogenannten Luftsicherheitsassistenten, sind Angestellte eines privaten Sicherheitsdienstleisters, die im Auftrag der Bundespolizei die Kontrolle der Flugpassagiere übernehmen.

Passagier-Rückgang durch starke Schneefälle am Flughafen Wien

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Die Anzahl der abgefertigten Passagiere ging im Januar 2013 im Vergleich zu 2012 um 1,7 Prozent auf insgesamt 1.374.156 Fluggäste zurück. Maßgeblich für diesen Rückgang waren hauptsächlich die außergewöhnlich starken Schneefälle am 17. Januar 2013 in Ostösterreich, die massive Auswirkungen auf die gesamte Region hatten.

Hinzu kommen darauffolgende europaweite Einschränkungen im Luftverkehr durch die winterlichen Witterungsbedingungen auf Flughäfen in ganz Europa.

Die Flugbewegungen verzeichneten ein Minus von 5,2 Prozent, das Höchstabfluggewicht (Maximum Take Off Weight) sank um 3,9 Prozent und das Frachtaufkommen reduzierte sich um 6,4 Prozent. Bei den Transferpassagieren verzeichnete der Flughafen Wien im Januar 2013 einen Rückgang von 2,4 Prozent gegenüber dem Januar 2012. Die Anzahl der Lokalpassagiere ist im selben Zeitraum um 1,1 Prozent gesunken.

Osteuropa verzeichnete bei den Passagierzahlen im Vergleich zum Januar 2012 ein Plus von 2,9 Prozent. Die Anzahl der Passagiere nach Westeuropa sank um 1,6 Prozent. Der Nahe und Mittlere Osten verzeichnete im Januar 2013 ein Plus von 2,7 Prozent.

 

Ergebnis aufgeschlüsselt Januar 2013 Veränderung in %
Passagiere: 1.374.156 -1,7
Transferpassagiere: 456.868 -2,4
Lokalpassagiere: 915.790 -1,1
Maximum Take Off Weight (in Tonnen): 574.777 -3,9
Flugbewegungen (an + ab): 17.137 -5,2
Cargo in Tonnen (Luftfracht und Trucking): 17.953 -6,4

 

Turkish Airlines: zweimal am Tag von Köln – Istanbul

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Eine der größten Luftverkehrsdrehscheiben in Europa ist ab dem 20. Mai zweimal täglich ab Köln/Bonn erreichbar. Turkish Airlines fliegt morgens um 10:50 Uhr und abends um 18:55 Uhr nach Istanbul. Die Flüge von Istanbul nach Köln/Bonn starten um 07:35 Uhr und um 15:40 Uhr.

Das Drehkreuz Istanbul bietet hervorragende Anbindungen in den Nahen und Mittleren Osten, nach Zentralasien, auf den indischen Subkontinent sowie nach Fernost und Afrika. Aktuell bedient Turkish Airlines über 219 Destinationen in 98 Ländern.

"Wir freuen uns, mit unserem neuen Flugplan einen zweiten täglichen Direktflug von Köln/Bonn nach Istanbul anbieten zu können. Damit haben Passagiere noch besseren Anschluss an all unsere weltweiten Ziele und wir verstärken unser über 40-jähriges Engagement am Standort", sagt Yigit Bilge Avci, Turkish Airlines Direktor Köln.

"Turkish Airlines ist weltweit eine der am schnellsten wachsenden Fluggesellschaften und wir sind froh, ihr wichtigstes Drehkreuz jetzt "double daily" im Flugplan zu haben", freut sich Flughafenchef Michael Garvens.

Turkish Airlines ist Mitglied der Star Alliance und aktuell bereits die viertgrößte Airline in Europa. Die Flotte umfasst 207 Flugzeuge. Turkish Airlines erhielt bereits Auszeichnungen als beste europäische Fluggesellschaft.

Astrium: high-speed Kommunikation für Frankreich

Europas führendes Raumfahrtunternehmen Astrium und sein auf militärische Telekommunikation spezialisierter Partner Actia Sodielec haben von der französischen Beschaffungsbehörde DGA den Auftrag zum Bau des Comcept-Netzes erhalten. Die Vertragslaufzeit beträgt 17 Jahre.

Ab 2014 wird Comcept den französischen Streitkräften – über die bestehenden Kapazitäten des Syracuse-Systems hinaus – Zugang zu zusätzlicher Breitband-Satellitenkapazität bieten. Comcept nutzt dabei hauptsächlich die Kapazität des französisch-italienischen Satelliten Athena-Fidus, der in den kommenden zwölf Monaten gestartet werden soll. Zudem wird Comcept mit zukünftigen kommerziellen Ka-Band-Satellitennetzen kompatibel sein, die eine globale Abdeckung ermöglichen.

Einsatz mobiler Bodenstationen

Comcept soll den französischen Streitkräften ein Ka-Band-Bodensegment zur sicheren, ultraschnellen Breitband-Kommunikation über Satellit bereitstellen. Es wird das erste Militärnetz dieses Typs in Europa sein, modernste auf dem Markt verfügbare IP-Netzlösungen (Internet Protocol) einsetzen und gleichzeitig Kosten optimieren. Comcept bietet Frankreichs Heer, Luftwaffe und Marine ein Netz von stationären und mobilen Bodenstationen. Letztere lassen sich sowohl in Frankreich als auch in Einsatzgebieten im Ausland aufstellen und ermöglichen den Austausch von Daten, Videos und Telefongesprächen mithilfe neuester Technologie mit voller IP-Fähigkeit. Der Vertrag enthält zudem eine Option zur Ausstattung von Fahrzeugen, Schiffen sowie bemannten und unbemannten Luftfahrzeugen mit integrierten mobilen Stationen.

„Durch den Bau des Yahsat-Systems für die Streitkräfte der Vereinigten Arabischen Emirate und des Eutelsat-Satelliten KA-SAT ist Astrium zum Key Player im Bereich neuer Satellitennetze geworden, die im Ka-Band, dem Frequenzbereich der Zukunft, arbeiten“, sagte Eric Soulères, Chief Technical Officer von Astrium Services. „Durch Comcept wird das französische Militär ebenso wie die USA und die Vereinigten Arabischen Emirate zu einem ausgewählten Kreis von Streitkräften gehören, die über militärische Ka-Band-Netze verfügen.“

Astrium kooperiert mit Actia Sodielec

Astrium Services ist Hauptauftragnehmer für Comcept in Frankreich und zudem für das System Engineering und die Tests verantwortlich. Während der Vertragslaufzeit von 17 Jahren gewährleistet das Unternehmen auch die Betriebsbereitschaft und Sicherheit des Systems. Astriums Mitauftragnehmer Actia Sodielec ist ein mittelständisches, auf Satelliten-Telekommunikation spezialisiertes Unternehmen und Lieferant des französischen Verteidigungsministeriums. Actia Sodielec ist verantwortlich für das Engineering, die Integration und die operative Instandhaltung der Bodenstationen.

Um den Erfolg des Comcept-Projekts sicherzustellen, greift Astrium auf sein einzigartiges und in Frankreich konkurrenzloses Know-how im Ka-Band-Bereich zurück, das das Unternehmen mit dem Bau des Yahsat-Systems für die Streitkräfte der Vereinigte Arabische Emirate und des Eutelsat-Satelliten KA-SAT erworben hat, der Internet-Services in ganz Europa bereitstellt. Zum Kundenportfolio von Astrium Services, dem weltweit führenden Anbieter militärischer Satellitendienste, gehören einige der modernsten Streitkräfte der Welt, darunter Großbritannien, Frankreich, Deutschland, die USA und die NATO.

Astrium Services liefert und entwickelt seit vielen Jahren innovative Lösungen und Services für das französische Verteidigungsministerium. So leistet Astrium Services beispielsweise seit 2005 verschiedene satellitengestützte Telekommunikationsdienste für Frankreichs Streitkräfte. Dies erfolgt im Zusammenhang mit ASTEL, einer Rahmenvereinbarung mit DIRISI, Frankreichs teilstreitkräfteübergreifendem Organisationsbereich für Infrastrukturnetze und Informationssysteme, der für das Management der militärischen Satellitenkommunikationsdienste zuständig ist.

Seit 2008 bietet Astrium zudem einen Kommunikationsdienst für im Ausland stationierte französische Streitkräfte, die über das Internetportal „Escale des Armées“ (früher „Passerel“) mit ihren Familien und Freunden in Kontakt bleiben können. Darüber hinaus erhielt Astrium Services 2008 einen Auftrag der französischen Beschaffungsbehörde DGA zur Entwicklung des satellitengestützten Telekommunikationssystems Telcomarsat für Frankreichs Marine.

Streik der Fluggastkontrolle des Köln/Bonn Airport am Freitag

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Der von der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi ganztägig ausgerufene Warnstreik der Mitarbeiter der privaten Sicherheitsdienste hat auch am Köln Bonn Airport betrifft am Freitag erneut die Fluggastkontrollstellen in den Terminals. Mit deutlichen Auswirkungen auf den Flugbetrieb ist zu rechnen.

Passagiere werden gebeten, sich vor der Anreise zum Flughafen bei ihren Airlines über ihre Flugdaten zu erkundigen. Der Flughafen wird eine telefonische Hotline schalten. In Köln/Bonn stehen morgen 97 Abflüge mit etwa 10.000 Passagieren auf dem Flugplan.

Die Sicherheitskontrollen am Köln Bonn Airport sind eine hoheitliche Aufgabe in der Verantwortung der Bundespolizei. Die Flughäfen sind nicht Tarifpartner, sondern lediglich die Arbeitsstätte, an der dieser Arbeitskampf ausgetragen wird.

Eröffnung eines Eurocopter-Fertigungszentrums in Mexiko

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Mit der heutigen Eröffnung einer neuen Produktionsstätte in Mexiko hat Eurocopter seine weltweite industrielle Präsenz weiter ausgebaut. Das Kompetenzzentrum in Querétaro wird High-Tech-Strukturkomponenten aus Metall für Hubschrauber und Flugzeuge fertigen.

Das Werk im Aerotech Industrial Park neben dem internationalen Flughafen von Querétaro hat eine Fläche von 12.000 Quadratmetern und wird künftig alleiniger Hersteller der Heckausleger für Eurocopter-Hubschrauber des Typs AS350 Ecureuil sein.

Darüber hinaus sollen dort Strukturen für die Passagiertüren von Airbus-Flugzeugen produziert werden. Der Standort umfasst auch ein kürzlich eröffnetes Wartungszentrum auf einer Fläche von 1.000 Quadratmetern speziell für die Ecureuil-Familie. Hier werden Eurocopter-Kunden aus der Region betreut, die diese Hubschraubermodelle betreiben.

Der mexikanische Präsident Enrique Peña Nieto nahm mit weiteren hohen Regierungsmitgliedern, lokalen Funktionären und Eurocopter-Vertretern an der Eröffnungsfeier teil. So zählten Gerardo Ruiz Esparza, Mexikos Minister für Verkehr und Kommunikation, Idelfonso Guajardo Villareal, Wirtschaftsminister, Claudia Ruiz Massieu Salinas, Tourismusministerin, und José E. Calzada Rovirosa, Gouverneur des mexikanischen Bundesstaates Querétaro, bei der Eröffnung des Werks ebenfalls zu den Ehrengästen.

Zentraler Bestandteil von Eurocopters Lieferkette

„Eurocopter unterstreicht mit der heutigen Werkseinweihung seine Strategie der Kundennähe in wichtigen Regionen sowie den Aufbau von Fertigungskapazitäten an Orten, wo die technische und industrielle Infrastruktur eine wertschöpfende Produktion ermöglicht“, erklärte Eurocopter-CEO Dr. Lutz Bertling bei der Eröffnungszeremonie. „Gleichzeitig feiern wir das 30. Gründungsjubiläum unserer Tochtergesellschaft Eurocopter de México, die unsere fast 50-jährige Präsenz im Land fortführt.“

„Eurocopter setzt großes Vertrauen in Mexiko, denn Querétaro wird als weltweit einzige Produktionsstätte des Unternehmens die alleinige Herstellungsverantwortung für die dort gefertigten Komponenten tragen“, sagte Serge Durand, CEO von Eurocopter de México. „Damit wird der neue Standort zentraler Bestandteil der globalen Lieferkette von Eurocopter."

Der Bau des Fertigungszentrums Querétaro hat Anfang 2012 begonnen. Mitarbeiter dafür wurden bereits im Laufe des Jahres eingestellt und ausgebildet. Insgesamt schafft Eurocopter an diesem Standort rund 200 Arbeitsplätze für hochqualifizierte Fachkräfte. Das Werk kann so in seiner ersten Betriebsphase 200.000 Produktionsstunden pro Jahr erreichen.

Lange Präsenz in der Region

Eurocopters Präsenz auf dem mexikanischen Markt geht bis ins Jahr 1964 zurück. Damals wurden die ersten Alouette-Hubschrauber an die Luftwaffe des Landes sowie an die Flugstaffel des Präsidenten geliefert. Das Wachstum des Unternehmens und seine Strategie, regionale Ressourcen für Vertrieb, Wartung, technischen Service, Kundendienst und Training zu entwickeln, führten 1982 zur Gründung der Tochtergesellschaft Eurocopter de México.

Heute stehen bei Betreibern im Verantwortungsbereich von Eurocopter de México – der sich über Mexiko, Mittelamerika, die Karibik und den Norden Südamerikas erstreckt – mehr als 450 Eurocopter-Hubschrauber in Dienst: Zur Flotte zählen Maschinen vom Typ AS350 B3, die für Arbeitsflüge, öffentliche Aufgaben und den Transport von Privatpersonen eingesetzt werden; EC145 für Missionen der Öl- und Gasindustrie; Modelle der Dauphin-Familie für Privattransporte und Aufgaben im Öl- und Gas-Sektor sowie EC725/EC225, die bei Luft- und Seestreitkräften oder anderen staatlichen Institutionen zum Einsatz kommen.

Darüber hinaus fliegt seit den 1960er Jahren jeder Präsident Mexikos mit Hubschraubern aus dem Hause Eurocopter, die von seiner Flugstaffel (Grupo Aéreo de Transportes Presidenciales) betrieben werden.

Foto: Eurocopter