Cessna hat den Jungfernflug der ersten Citation CJ3+ aus der Produktion im Werk am Mid-Continent Airport in Wichita, Kansas, gefeiert. Mark Tuttle, der Production Flight Testpilot, sagte, alle Systeme funktionierten während des 73-minütigen Fluges wie erwartet.
Das neue Flugzeugmodell wurde erstmals am 20. März dieses Jahres angekündigt, Ende Mai fand der Roll-Out des ersten Flugzeuges statt. Die Zulassung soll ebenfalls noch 2014 erfolgen. Die Rückmeldungen zur CJ3+ an Cessna seien exzellent, die Kunden schätzten den Mehrwert des Flugzeuges mit dem Garmin G3000 und verbesserten Interieurs und Systemen, so das Unternehmen.
Neben Neuerungen im Cockpit und bei Diagnosesystemen kommt die CJ3+ mit der Garmin G3000 Avionik, die ein Wetterradar zur Detektion von Turbulenzen mitbringt, TCAS II, das fortschrittliche Terrain Awareness Warning Systems (TAWS), und ist mit Automatic Dependent Surveillance-Broadcast (ADS-B) ausgerüstet für WLAN, High-Speed Internet und Iridium-Telefon in der Kabine. Damit erfüllt das Flugzeug auch Next Generation (NexGen) Luftverkehrsbestimmungen.
Es war der Höhepunkt nach dem gewonnenen Finale im Maracana-Stadion von Rio de Janeiro im vergangenen Monat: 36 Stunden später flog der "Fanhansa-Siegerflieger", eine Boeing 747-8, in 700 Metern Höhe über die Fanmeile in Berlin – 500.000 Fans jubelten. Der auf den Namen der Landeshauptstadt "Potsdam" getaufte Jumbo-Jet präsentiert neben dem Fanhansa-Schriftzug auch den Dank von Lufthansa und aller Fans an das deutsche Team für die fulminante Leistung in Brasilien.
"Die Resonanz auf unseren Siegerflieger ist unglaublich", täglich kämen immer noch Mails, Tweets und Messages. Darum ist jetzt die Entscheidung gefallen: Der Siegerflieger wird bis zur Europameisterschaft 2016 weiterfliegen und soll für Jogis Jungs eine Motivation für den nächsten Titel sein", sagt Alexander Schlaubitz, Leiter Marketing Deutsche Lufthansa AG.
Der "Yankee-India", abgeleitet aus der Registrierung D-ABYI, wurde unmittelbar nach dem Finale in Rio de Janeiro eine besondere Ehre zu Teil. Dem schon außergewöhnlichen Fanhansa-Schriftzug wurden goldene Buchstaben hinzugefügt: Siegerflieger.
Der Hashtag #siegerflieger wurde zu einer der weltweit meistgenutzten Begriffe im Netz. Über 16.000 Re-Tweets bescherten dem Lufthansa-Glückwunsch zum WM-Titel einen neuen Rekord. Mit über 38 Millionen Social-Media-Kontakten verfolgen so viele Fans wie noch nie die schon im Mai gestartete Fanhansa-Kampagne. Zusätzlich wurden bisher über 100 Millionen Menschen über Fernsehen und Print-Medien erreicht.
Mit Fanhansa hat Lufthansa als Partner des Deutschen Fußball-Bundes nicht nur die deutsche Nationalelf, sondern zehntausende Fußballfans, Medienvertreter und Offizielle nach Brasilien geflogen. Zum ersten Mal seit der Aufnahme des Flugbetriebs vor fast 60 Jahren veränderte die Airline bei einem Teil der Flotte den Namen auf dem Flugzeugrumpf. Anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft ist bei insgesamt acht Lufthansa-Flugzeugen der bekannte Schriftzug temporär in das Fanhansa-Logo eingetauscht worden. Von den übrigen sieben Flugzeugen wird der Fanhansa-Aufkleber in den nächsten Wochen entfernt werden.
Die Airbus Group und Safran haben beschlossen, Alain Charmeau (58) zum Chief Executive Officer (CEO) ihres künftigen Joint Ventures im Bereich Trägersysteme zu nominieren. Charmeau ist derzeit Head of Operations des Bereichs Space Systems der Division Airbus Defence and Space. Die CEOs von Airbus Group und Safran, Tom Enders und Jean-Paul Herteman, einigten sich zudem darauf, Marc Ventre (63), derzeit stellvertretender CEO und zuständig für das operative Geschäft von Safran, als Chairman des Board of Directors des neuen Joint Ventures zu nominieren.
Zusätzlich zu Chairman und CEO werden die Airbus Group und Safran jeweils zwei Directors für das Board nominieren. Nach der ersten Bekanntgabe des geplanten Joint Ventures durch die Airbus Group und Safran am 16. Juni 2014 bilden diese gemeinsamen Beschlüsse nun die Basis für die Unternehmensführung („Corporate Governance“) des 50/50-Joint Ventures, das das europäische Trägerraketengeschäft neu aufstellen soll. Zentrales Ziel des Joint Ventures ist es, eine neue Familie wettbewerbsfähiger, vielseitiger und effizienter Trägerraketen für kommerzielle und institutionelle Anforderungen anzubieten.
Wettbewerbsfähigkeit Europas im Trägersystemgeschäft gefährdet
„Die heutigen Nominierungen sind ein wichtiger Schritt zur Gründung des Joint Ventures und ebnen den Weg zu einem stärker integrierten, leistungsfähigeren und damit rentableren Trägersystemgeschäft in Europa“, sagte Tom Enders, CEO der Airbus Group. „Das Management hat einen klaren Auftrag: Die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit des künftigen europäischen Trägersystemgeschäfts. Für mich gibt es keine Alternative – entweder, wir leiten in diesem Sektor einen tiefgreifenden Wandel ein, oder wir laufen Gefahr, schon in Kürze nur noch eine Nebenrolle zu spielen.“
Jean-Paul Herteman, Chairman und CEO von Safran, sagte: „Wir haben volles Vertrauen, dass der CEO und sein Team das Joint Venture so aufstellen, dass es der Industrie ermöglicht, künftige Trägerkonfigurationen zu optimieren, die Verantwortung für die Konstruktion zu übernehmen und die bestmögliche zukunftsorientierte und global integrierte industrielle Organisation zu entwickeln. Beide Partner werden ihre jeweiligen Kernkompetenzen, insbesondere in Frankreich und Deutschland, in das Joint Venture einbringen und ihre jeweilige Schlüsselrolle behalten. Damit verbinden sie die Kompetenz der Airbus Group im Bereich Träger mit Safrans Fähigkeiten auf dem Gebiet der Antriebe.
Zwei konkrete Ziele aus der Zusammenarbeit
Ziele der Zusammenarbeit sind die Weiterentwicklung und beschleunigte Indienststellung der Trägerrakete Ariane 5 ME als logische Evolution der Ariane 5 mit verbesserter Oberstufe auf Basis des Vinci-Antriebs, und die Weiterentwicklung von zwei Varianten der Trägerrakete Ariane 6 (Ariane 6.1 und Ariane 6.2), die eine Vielzahl institutioneller und kommerzieller Missionen erfüllen können und dem Anforderungsprofil von ESA, nationalen Raumfahrtagenturen, Arianespace und Satellitenbetreibern entsprechen.
Die Airbus Group und Safran arbeiten seit mehr als zehn Jahren im Bereich Trägersysteme zusammen und ergänzen sich gegenseitig, wie eine ungebrochene Serie von derzeit 60 erfolgreichen Ariane-Starts belegt. Mit der neuen Partnerschaft, für die bereits eine Absichtserklärung unterzeichnet wurde, wollen beide Unternehmen die Erfolgsgeschichte von Arianespace und der Ariane-Familie durch weitere Effizienzsteigerungen und eine verbesserte Wettbewerbsfähigkeit fortschreiben. Beide Unternehmen untermauern auch weiterhin ihren Anspruch auf eine Führungsrolle im Trägerraketengeschäft und bei der Gewährleistung eines autonomen, jederzeit verfügbaren Weltraumzugangs für Europa. Dieses Jahr werden von der ESA und ihren Mitgliedsstaaten weitreichende Entscheidungen über aktuelle und künftige Trägersysteme erwartet.
Europa vor Herausforderungen für die Raumfahrtindustrie
Die Initiative soll die Konkurrenzfähigkeit des Trägerraketengeschäfts langfristig sichern. Das Ariane-Programm ist seit 30 Jahren ein enormer Erfolg. Doch um auch künftig im Wettbewerb mithalten zu können, zeigen sich die Airbus Group und Safran entschlossen, eine wesentlich effizientere industrielle Struktur zu schaffen. Angesichts der steigenden Zahl international operierender Anbieter, wozu auch die zunehmende Privatisierung in der amerikanischen Raumfahrt wie etwa durch SpaceX zählt, und anspruchsvoller technologischer Herausforderungen, muss die europäische Industrie konkurrenzfähige Lösungen für alle Raumfahrtsegmente, vor allem aber bei Trägerraketen anbieten.
Es muss den Wandel vorantreiben, agiler werden, Raumfahrtprodukte kostengünstiger anbieten und besser integrierte Industriestrukturen schaffen. Das neue Joint Venture wird ein wichtiger Akteur im globalen Markt für Trägersysteme sein. Das Ziel ist, vom Marktwachstum zu profitieren und institutionelle wie kommerzielle Kunden besser zu bedienen. Mit der Unterzeichnung einer Vereinbarung für die erste Phase der Zusammenarbeit und die Aufnahme der Geschäftstätigkeit des Joint Ventures wird vor Jahresende 2014 gerechnet. Die Gründung des Joint Ventures unterliegt der Zustimmung durch die Aufsichtsbehörden und wird den zuständigen Arbeitnehmervertretungen vorgelegt.
Was auf der Erde für Kälterekorde steht, ist für einen Kometen aus Staub und Eis noch längst nicht der Tiefpunkt: Gerade einmal minus 70 Grad Celsius haben die Wissenschaftler des Instruments VIRTIS als durchschnittliche Temperatur für den Kometen Churyumov-Gerasimenko gemessen, auf dem im November 2014 das Landegerät Philae unter Leitung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) aufsetzen soll.
"Bei dieser Temperatur ist die Oberfläche des Kometen nicht vollständig mit einer Eisschicht bedeckt, sondern mit einem dunklen, staubigen Material", sagt DLR-Planetenforscherin Dr. Gabriele Arnold, die die deutschen wissenschaftlichen Beiträge zu diesem Experiment leitet. Gemessen wurde die Temperatur von der ESA-Sonde Rosetta aus, die am 06. August 2014 am Kometen ankommt.
Vielleicht doch mit einzelnen Eisregionen
Die Untersuchungen des Kometenkerns mit dem visuell-infraroten Spektrometer VIRTIS fingen im Juli dieses Jahres an. Zu diesem Zeitpunkt waren Sonde und Instrument noch zwischen 14.000 und 5.000 Kilometer vom Zielkometen entfernt und so füllt der Komet nur wenige Pixel des Bildes aus. "Die Temperatur repräsentiert deshalb einen Mittelwert über die sichtbare Kometenoberfläche." Einzelne Regionen werden dabei nicht im Detail erfasst und können durchaus mit Eis bedeckt sein. Mit dem Durchschnittswert von minus 70 Grad Celsius liegt die Temperatur 20 bis 30 Grad über dem Wert, bei dem ein Komet komplett mit Eis bedeckt wäre.
Die Wissenschaftler des VIRTIS-Teams gehen deshalb davon aus, dass die Oberfläche zum großen Teil mit einer Kruste aus dunklem, Staub bedeckt ist, die vom Sonnenlicht erwärmt wird und diese Energie im infraroten Wellenlängenbereich wieder abstrahlt. DLR-Kometenforscher Dr. Ekkehard Kührt, der ebenfalls an VIRTIS beteiligt ist, schlussfolgert aus ersten Modellrechnungen: "Die relativ hohen Temperaturen legen nahe, dass die staubige Oberfläche sehr rau sein muss".
Thermale und stoffliche Struktur entscheidet über Landeplatz
"Mit der weiteren Annäherung der Rosetta-Sonde an den Kometen werden von nun an kontinuierlich räumlich immer höher aufgelöste Bilder und die entsprechenden Spektren aufgezeichnet", erläutert Dr. Gabriele Arnold. Dies wird es den Wissenschaftlern ermöglichen, die Feinstruktur der Oberfläche des Kerns, seine Zusammensetzung sowie physikalische Parameter wie Temperatur und thermische Trägheit des Oberflächenmaterials zu untersuchen.
Spannend wird es dann vor allem, wenn Rosetta mit dem Instrument VIRTIS an Bord den Kometen auf seinem Weg zur Sonne begleitet – noch ist der Komet Churyumov-Gerasimenko 543 Millionen Kilometer von der Sonne entfernt. Dann soll VIRTIS die Zusammensetzung des Kerns und die täglichen Veränderungen der Oberflächentemperatur in ausgewählten Regionen messen, um den Kometen und seinen Aufbau besser zu verstehen. VIRTIS wird Informationen über die thermalen Bedingungen und die stoffliche Struktur geeigneter Landeplätze liefern und gemeinsam mit anderen Instrumenten helfen, den besten Landeplatz auszuwählen.
VIRTIS auf Rosetta – Daten online verfügbar
Rosetta ist eine Mission der ESA mit Beiträgen von ihren Mitgliedsstaaten und der der NASA. Rosettas Lander Philae wird von einem Konsortium unter der Leitung von DLR, MPS, CNES und ASI beigesteuert. VIRTIS (Visible, InfraRed and Thermal Imaging Spectrometer) ist das visuell-infrarote Spektrometer an Bord der ESA-Sonde Rosetta. Es soll Informationen zur Zusammensetzung des Kometenkerns liefern und die Verteilung des Materials an der Oberfläche sowie der Gase und Moleküle in der Koma kartieren.
VIRTIS wurde von einem Konsortium unter der wissenschaftlichen Leitung des Istituto di Astrofisica e Planetologia Spaziali of INAF in Rom (Italien) gebaut, das auch den wissenschaftlichen Betrieb leitet. Zum Konsortium gehören das Laboratoire d’Études Spatiales et d’Instrumentation en Astrophysique of the Observatoire in Paris (Frankreich) und das Institut für Planetenforschung des DLR (Deutschland). Die kalibrierten VIRTIS-Daten werden über das ESA Planetary Science Archive verfügbar gemacht.
Condor weist aktuelle Berichterstattungen zur Qualität der Kabinenluft als irreführend zurück. An Bord von Condor-Flugzeugen war es vereinzelt zu Vorkommnissen mit der Kabinenluft gekommen. Bereits 2009, also unmittelbar mit Bekanntwerden der Thematik, gab Condor als erste deutsche Airline eine Studie zur Qualität der Kabinenluft in ihrer gesamten Flotte in Auftrag. Sie wurde durch das unabhängige Institut Fresenius (SGS) durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass bei keiner der umfangreichen Luftmessungen Belastungen in der Kabinenluft nachgewiesen werden konnten.
Lediglich äußerst geringe Spuren von TCP wurden bei den parallel genommenen Wischproben in der Kabine an 19 Prozent der Messpunkte festgestellt. Professor Dr. Bernd Kaina, Leiter des Instituts für Toxikologie an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, hat die Studienergebnisse bewertet. Die gefundene Menge liegt "100 bis 1.000-fach unter der Menge, die toxische Symptome verursacht". Er stellt weiter fest: "Folglich kann die im Wischtest gefundene TCP-Menge nach derzeitigem Kenntnisstand als unbedenklich für die Gesundheit angesehen werden."
Organophosphate – wie beispielsweise TCP – sind nicht nur in Triebwerksölen, sondern grundsätzlich in Flammschutzmitteln und Weichmachern enthalten. Diese kommen zum Beispiel in Polstermöbeln, Fahrzeug- und Flugzeugsitzen oder Baumaterialien zum Einsatz. Hier treten sie allerdings in äußerst geringen Mengen auf, die zwar ggf. in Wischproben ermittelt werden können, aber als gesundheitlich unbedenklich eingestuft werden.
Ergebnisse bestätigt – Studie nicht unter Verschluss
Die Ergebnisse der Fresenius-Studie wurden in 2009 dem Arbeitssicherheitsausschuss (ASA), dem Betriebsrat und der Personalvertretung (PV) von Condor vorgestellt. Auch die von der Personalvertretung separat hinzugezogenen externen Experten teilten die Schlussfolgerungen aus der Studie. Condor stellte die Untersuchungsergebnisse ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zur Einsicht zur Verfügung und weist daher den Vorwurf, die Studie sei "unter Verschluss gehalten worden" klar zurück.
2011 beauftragte Condor die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) mit der Durchführung einer weiteren noch wesentlich umfangreicheren Studie, die insgesamt mehr als 90 Luftproben auf Condor-Flügen auf Belastung mit Organophosphaten analysierte. Das Ergebnis ist auch hier eindeutig: Es ergaben sich keine Anhaltspunkte für eine Gesundheitsgefährdung durch Kabinenluft.
Die in der Studie erhobenen Daten wurden zusätzlich vom Umweltbundesamt bewertet – mit dem gleichen Ergebnis: Nach den vorliegenden Messungen besteht an Bord von Condor-Flugzeugen keine Gefährdung für die Gesundheit der Passagiere und der Crews durch organophosphatische Verbindungen. Die Studie, sowie zahlreiche wissenschaftliche Publikationen zu diesem Thema, wurden vom Institut für Arbeitsmedizin an der MHH und dem leitenden Wissenschaftler Wolfgang Rosenberger öffentlich vorgestellt – z.B. bei der Branchenkonferenz "Luftqualität in Verkehrsflugzeugen 2014" oder bei Konferenzen des Umweltbundesamtes.
Glykol/Enteisungsflüssigkeit in APU bei Flug DE 5944
In einigen Meldungen wurde über den Flug DE 5944 von Hamburg nach Las Palmas berichtet. Bei diesem Flug waren Besatzungsmitglieder bewusstlos geworden. In den Meldungen wird ein Zusammenhang mit TCP konstruiert. In keiner der umfassenden Untersuchungen ergaben sich jedoch Anhaltspunkte, dass Triebswerksöl oder Organophosphate in die Kabine gelangt sind. Die vorläufigen Untersuchungen der spanischen Flugunfalluntersuchung haben ergeben, dass Glykol im Hilfstriebwerk (APU) gefunden wurde. Glykol ist Bestandteil von Enteisungsflüssigkeiten für Flugzeuge.
Nach dem Flug kontaktierte Condor die Gäste, um sie aufzuklären und sich nach möglichen Beeinträchtigungen zu erkundigen. Keiner der Passagiere äußerte der Airline gegenüber während oder nach dem Flug Beschwerden. Direkt nach dem Vorfall auf DE 5944 legte Condor vorsorglich ein neues, verpflichtendes Verfahren für die Enteisung fest. Diese Informationen lagen den Autoren der bestimmter Berichte vor, wurden jedoch nicht berücksichtigt.
Condor: Keine unsachgemäßen Absprachen mit der BFU
Hinsichtlich der kritisierten unsachgemäßen Absprache mit der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) handelt es sich um ein notwendiges und richtiges Verfahren: Crewmitgliedern steht es frei, jederzeit Vorfälle direkt an die BFU zu melden. Bei so genannten "schweren Störungen" sind sie dazu verpflichtet. Zur Vervollständigung einer Meldung bzw. im Verlauf einer Untersuchung kann Kontakt zwischen BFU und der betroffenen Airline erforderlich sein. Die BFU führt selbstverständlich ihre Untersuchungen unabhängig durch. Die BFU hat zum Thema "Fume Events" bereits als potentielle Gefahr für Besatzung und Flug hingewiesen.
Die Qualität von Kabinenluft ist aber auch Thema der gesamten Industrie. Daher arbeitet Condor innerhalb des Bundesverbandes der deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) und des Bundesverbandes der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) eng mit Fluggesellschaften und Flugzeugherstellern sowie mit den Vertretern der Arbeitnehmer zusammen, teilt Ergebnisse und arbeitet gemeinsam mit allen Interessengruppen an Lösungsansätzen. Condor hat stets offen und transparent zu diesem Thema kommuniziert und will dies auch in Zukunft tun.
Für 31 junge Frauen und Männer im Alter von 16 bis 27 Jahren begann nun wieder die Ausbildung bei der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH. Das Interesse an Ausbildungsplätzen bei der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH ist weiterhin groß: Rund 900 Bewerbungen sind für diesen Ausbildungsjahrgang eingegangen. Nach dem Auswahlverfahren starten nun 20 Auszubildende in kaufmännischen oder technischen Berufen und elf Studenten in einem dualen Studiengang ihre betriebliche Ausbildung bei der Flughafengesellschaft. Insgesamt stehen aktuell 88 Azubis und Studenten in einem Ausbildungsverhältnis mit der Flughafengesellschaft.
Die Lehrzeit der Auszubildenden des neuen Jahrgangs beginnt mit zwei abwechslungsreichen Einführungswochen. In gemeinsamen Seminaren lernen die jungen Menschen das Unternehmen, die einzelnen Bereiche und die Kollegen kennen. Dabei informieren einige Abteilungen die Auszubildenden über ihre Arbeitsgebiete. Weiterhin erhalten sie wichtige fachliche und organisatorische Hinweise sowie Sicherheitsunterweisungen. Dabei berichten auch Auszubildende der höheren Jahrgänge von ihren Erfahrungen und geben wertvolle Tipps.
Flughafen-Job: Von technischer Ausbildung bis Dualem Studium
In diesem Jahr beginnen zehn Azubis eine kaufmännische Ausbildung als Kauffrau/-mann für Büromanagement oder Luftverkehrsfrau/-mann. Während der dreijährigen Lehrzeit durchlaufen sie verschiedene grundlegende und berufsspezifische Abteilungen, um modernes Flughafenmanagement kennenzulernen. Im technischen Bereich werden ebenfalls 10 Berufsstarter neu ausgebildet. In ihrer dreieinhalbjährigen Ausbildung erlernen sie in verschiedenen technischen Abteilungen der Flughafengesellschaft sowie in externen Firmen die grundlegenden Fähigkeiten ihres Berufs als Elektroniker für Informations- und Systemtechnik, Kfz-Mechatroniker bzw. Mechatroniker.
Die theoretische Ausbildung erfolgt im Blockunterricht mit insgesamt 13 Wochen pro Ausbildungsjahr an Oberstufenzentren in Berlin und Brandenburg. Elf Studierende absolvieren den praktischen Teil ihres dreijährigen dualen Studiums der Fachrichtungen Wirtschaftsinformatik, BWL/Facility Management, BWL/Immobilienwirtschaft und BWL/Industrie in den verschiedenen Fachabteilungen der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH. Die wissenschaftliche Ausbildung an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin und der praktische Ausbildungsteil finden dabei im dreimonatigen Wechsel statt.
Die Auszubildenden erhalten zum Ausbildungsende nach bestandenen Prüfungen den IHK-Berufsabschluss, die Kfz-Mechatroniker den HWK-Berufsabschluss; die Studenten schließen mit dem Bachelor of Arts oder dem Bachelor of Science ab.
Bis zu 12 Monate Übernahme bei sehr gutem Abschluss
Im Jahr 2014 werden insgesamt 20 Auszubildende ihre Ausbildung bei der Flughafengesellschaft abschließen. Für Auszubildende und Studenten im dualen Studium gibt es bei der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH einen eigenständigen Tarifvertrag. Dieser und die entsprechende Betriebsvereinbarung regeln die Übernahme nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung. So wird den Absolventen bei sehr guten Leistungen in Theorie und Praxis eine 12-monatige und bei guten Leistungen eine sechsmonatige Übernahme angeboten.
Der 01. August 2014 ist gleichzeitig der Termin zum Bewerbungsstart für das kommende Ausbildungsjahr 2015. Der Flughafen Berlin Brandenburg bietet vielfältige praxisnahe Ausbildungsmöglichkeiten in einer spannenden Wachstumsbranche. Bewerbungsschluss für die Ausbildungsplätze 2015 ist der 31. Oktober 2014.
Am 01. August 2014 bestätigten das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Telespazio, ein Unternehmen von Finmeccanica/Thales, ihre Zusammenarbeit für den Betrieb des europäischen Satellitennavigationsprogramms Galileo. Das DLR setzt damit seine erfolgreiche Partnerschaft im Galileo-Programm mit Telespazio fort. Der Betrieb des Galileo-Systems erhalte damit Stabilität und Kontinuität – auch zukünftig, teilte Prof. Johann-Dietrich Wörner, Vorstandsvorsitzender des DLR, mit.
Die italienisch-deutsche Zusammenarbeit ist in dem Gemeinschaftsunternehmen Spaceopal GmbH gebündelt. Es gehört zu gleichen Teilen Telespazio und der DLR Gesellschaft für Raumfahrtanwendungen (GfR) mbH, ein hundertprozentiges Tochterunternehmen des DLR. Spaceopal ist seit 2010 für die Vorbereitung und Durchführung des Galileo-Gesamtbetriebs verantwortlich.
Kernpartner für Navigationsservices – Bald sechs Satelliten
Zu den Aufgaben des Spaceopal-Teams gehört die Steuerung der Galileo-Satelliten, die Prozessierung der Navigationsdaten und die Überwachung der weltweiten Empfangsanlagen. Eine Besonderheit des Galileo-Betriebs ist die Umsetzung durch zwei Kontrollzentren, eines in Oberpfaffenhofen und ein identisches in Fucino, Italien.
Vier Galileo-Satelliten, die bereits Positionsbestimmungen erlauben, werden bereits von den beiden Kontrollzentren betrieben, mindestens zwei weitere Satelliten werden dieses Jahr folgen. Galileo ist von großer strategischer Bedeutung für die Europäische Union und ihre Mitgliedsstaaten. Im Fokus des Programms stehen daher die weitere Bereitstellung der Infrastruktur und die bevorstehende Aufnahme früher Services.
Die Agentur für das Europäische Globale Satellitennavigationssystem GNSS (GSA) übernimmt dazu schrittweise das Management für die Nutzungsphase von Galileo. Die DLR GfR und Telespazio sind mit Spaceopal darauf vorbereitet als Kernpartner der GSA zu agieren – nicht nur beim Betrieb des Galileo-Systems, sondern auch hinsichtlich der Bereitstellung von Navigationsservices für die weltweite Nutzergemeinschaft.
Gemeinschaftsprojekt um die Galileo-Kontrollzentren
Spaceopal verwaltet den Gesamtbetrieb des Galileo-Systems. Die einzelnen Betriebsaufgaben werden von den Galileo-Kontrollzentren in Oberpfaffenhofen (DLR GfR mbH) und in Fucino (Telespazio) umgesetzt, zusammen mit dem Europäischen Raumflugkontrollzentrum ESOC, der französischen Weltraumbehörde (CNES) sowie den Industriepartnern Airbus Defence & Space, SES-RSS, British Telecom Global Service, Vitrociset Belgien und T-Systems International.
Das europäische Satellitennavigationsprogramm Galileo wird finanziert durch die Europäische Union, beauftragt durch die Europäische Kommission und ausgeführt durch die europäische Weltraumbehörde ESA.
Mit Dezember 2014 werden einheitliche europäische Luftverkehrsregeln eingeführt (Standardized European Rules of the Air – SERA). Um ganz aktuell dazu informieren zu können, findet der Season Opener 2014 von Austro Control im Herbst statt. Mit Implementierung von SERA und Novellierung der LVR wird auch die österreichische Luftraumstruktur maßgeblich geändert, viele CTR und TMA erhalten andere Dimensionen. Über hundert Karten wurden von Austro Control Kartographie neu gezeichnet, die meisten davon werden bei den Season Opener Veranstaltungen auch erhältlich sein.
Auch bei den Bestimmungen ändert sich einiges: Langjährig vertraute Begriffe werden ersetzt, nationale Sonderbestimmungen werden aufgehoben und die unterschiedlichen Sichtflugregeln der einzelnen EU-Mitgliedstaaten werden harmonisiert.
Neue IFR-Navigationsinfrastruktur
Auch die Welt der IFR Navigation dreht sich weiter, eine moderne Satellitennavigationsinfrastruktur – Stichwörter EGNOS, GALILEO – ist ausgerollt. Was bisher Spezialisten und Airlinern vorbehalten war, wird sich binnen kürzester Zeit als allgemeiner Standard etablieren. RNAV/RNP Verfahren finden sich nun nahezu an allen österreichischen Flughäfen, und zwar für An- und Abflüge (SID). Sie benötigen keine bodenseitige Infrastruktur und sie öffnen, verbunden mit SERA, auch Flugfeldern oder Hubschrauberflugplätzen Möglichkeiten, IFR Anflüge anbieten zu können.
Ebenfalls neu sind EASA Regelungen betreffend Flugschulen, Flugmedizin und Standards für nicht gewerbliches Fliegen. Es soll auch dazu einen kurzen Abriss und Ausblick auf die behördlichen Inhalte geben, die beim Season Opener im Frühjahr 2015 im Mittelpunkt stehen werden.
Bregenz
Sa, 27.09.2014 14:00-19:00
Hotel Messmer
Salzburg
Fr, 03.10.2014 18:00-22:00
Austria Trend Hotel Salzburg West
Linz
Sa, 04.10.2014 09:00-13:00
Johannes Kepler Universität Linz, Repräsentationsräume Unicenter, 2. Stock
Airbus Defence and Space hat von Eutelsat, einem der weltweit führenden Satellitenbetreiber, einen Auftrag für die Entwicklung und den Bau eines leistungsstarken und hochinnovativen Telekommunikationssatelliten erhalten, der ein C-Band, Ku-Band- und eine "High Throughput"-Nutzlast tragen soll. Der Start des neuen Satelliten ist für die erste Jahreshälfte 2017 vorgesehen. EUTELSAT 172B wird der erste europäische Satellit sein, der zur Positionierung im Orbit einen elektrischen Antrieb nutzt.
EUTELSAT 172B basiert auf der hochzuverlässigen Satellitenplattform Eurostar E3000 von Airbus Defence and Space und wird in der neuesten Evolutionsstufe der elektrischen Orbiterhöhung gebaut. Diese Version mit der Bezeichnung EOR (Electric Orbit Raising) nutzt für die anfängliche Bahnanhebung im Orbit und alle weiteren Manöver im Zielorbit ausschließlich einen elektrischen Antrieb.
Elektrischer Satelliten-Antrieb – Bahnanhebung in vier Monaten
Die Gewichtseinsparung durch diese Technologie ermöglicht den Transport des leistungsstarken Satelliten in der unteren, für leichtere Satelliten vorgesehenen Ariane-5-Doppelstartposition zu günstigeren Startkosten. Es ist vorgesehen, dass die anfängliche Bahnanhebung im Orbit rund vier Monate in Anspruch nimmt.
"Mit diesem Auftrag hat Eutelsat einmal mehr sein Vertrauen in unsere innovativen Technologien sowie fortschrittlichen Lösungen bewiesen und nutzt diese für einen verbesserten Kundenservice in seinen Märkten," sagte François Auque, Leiter von Space Systems. Der neue Auftrag baut die Position von Airbus Defence and Space als ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich elektrischer Satelliten aus.
Der Satellit verfügt bei einer Startmasse von nur 3.500 Kilogramm über eine elektrische Leistung von 13 Kilowatt. Er bietet zudem weitere innovative Lösungen, darunter insbesondere die Möglichkeit zur flexiblen und dynamischen Leistungsverteilung zwischen den an die "High Throughput"-Nutzlast angeschlossenen Satelliten-Beams.
"Wir sind die Ersten in Europa und auch die Ersten weltweit, die den elektrischen Antrieb für Satelliten dieser Größe verwenden," sagte Eric Béranger, Leiter von Space Systems Programme. "Unsere Erfahrung treibt die Einführung von leistungsstarken und komplexen Satelliten bei gleichzeitiger höchster Kosteneffizienz voran."
EUTELSAT 172B mit drei Nutzlasten – Unterversorgung beim Luftverkehr
Eine C-Band-Nutzlast mit 14 physischen Transpondern sowie höherer Leistung und breiterer Ausleuchtzone zur Ausweitung bestehender Dienste und Erschließung neuer Wachstumsmärkte in Südostasien.
Eine reguläre Ku-Band-Nutzlast mit 36 physischen Transpondern, die die Kapazitäten auf der Position 172° Ost mehr als verdoppeln. Die Transponder sind mit fünf erweiterten Ausleuchtzonen verbunden: Nord-Pazifik, Nordostasien, Südostasien, Südwest-Pazifik und Süd-Pazifik.
Die "High Throughput"-Ku-Band-Nutzlast ist speziell für Breitbanddienste in Passagierflugzeugen konzipiert. Diese besteht aus optimierten multiplen Spots für Nutzer, die damit stark genutzte Flugrouten über Asien und dem Raum Pazifik bedienen können und sich mit untereinander verbundenen Gateways im Ka-Band kombinieren lassen.
Diese neue Nutzlast ist die erste ihrer Art für die Versorgung von Verkehrsflugzeugen über der Region Pazifischer Ozean und stellt in einem bisher unterversorgten Markt mit einem für die kommenden Jahre prognostizierten hohen Wachstumspotential einen Datendurchfluss von insgesamt 1,8 Gigabit/Sekunde bereit.
Im Rahmen einer Fallstudie zum Thema Schädigung des Nervensystems durch kontaminierte Kabinenluft wurde der mit 43 Jahren verstorbene Pilot Richard Westgate untersucht, der chronische neurologische Symptome aufwies. Nach längerer Leidenszeit verstarb er, stellte jedoch zuvor seinen Körper für wissenschaftliche Untersuchungen post mortem zur Verfügung.
Die Testergebnisse wurden mit Untersuchungsergebnissen verglichen, die vor seinem Tod durchgeführt worden waren und bestätigen beträchtliche neurologische Schäden an Gehirn und Rückenmark, bis hin zur Schädigungen des Herzgewebes.
Schädliche Organophsophate in der Kabinenluft
Die Ergebnisse der Untersuchung bestätigen Befürchtungen hinsichtlich der Neurotoxizität von Schadstoffen, die in die Kabinenluft von Verkehrsflugzeugen gelangen können. Die Luft wird aus den Triebwerken in die Kabine geleitet (sog. "bleed air"), dabei können giftige Inhaltsstoffe der Triebwerksöle – Organophosphate – in die Kabinenluft geraten. Diese Stoffe stehen schon lange unter Verdacht, bei Flugzeugbesatzungen neurologische Schäden zu verursachen.
Diese mitunter chronischen Beschwerden können auch zur Fluguntauglichkeit führen. Die eigene genetische Disposition spielt dabei nach Ansicht der Wissenschaftler eine entscheidende Rolle. Unbestritten ist die Tatsache, dass Organophosphate Schäden am zentralen Nervensystem verursachen.
Die Autoren der Studie, Prof. M.B. Abou-Donia, Duke University Medical School North Carolina, Dr. Frank van de Goot, forensischer Pathologe in Amsterdam, und Dr. Michel Mulder, Berater für Flugmedizin in Amsterdam, hatten weltweit zum ersten Mal die Gelegenheit, post mortem umfangreiche Untersuchungen an einem Flugbestatzungsmitglied durchzuführen.
Problem gehört auf den Tisch – Industrie ohne Standard
"Wir sehen uns in unseren schlimmsten Befürchtungen bestätigt, dass die Giftstoffe in der Kabinenluft zu schwersten Schäden für die Gesundheit führen können", so Jörg Handwerg, Pressesprecher der Vereinigung Cockpit (VC). "Wann wird die Politik sich endlich dem Problem stellen und ihrer Aufgabe gerecht, für den Schutz der Gesundheit von Passagieren und Besatzungen zu sorgen? Es muss Schluss sein mit den Versuchen das Problem klein zu reden und zu ignorieren. Es ist nicht verständlich, warum die Fluggesellschaften heute hunderte von Maschinen mit dieser gesundheitsschädlichen Technik bestellen, statt von den Herstellern eine andere Luftversorgung zu fordern. Die Hersteller haben mehr Zeit als genug gehabt um tätig zu werden."
Jüngst erst startete die herstellende Industrie erneut den Versuch einen bereits gefundenen Kompromiss bei der Definition von zukünftigen Kabinenluftstandards auf EU-Ebene zu kippen und formale Hürden aufzubauen, die die betroffenen Besatzungsmitglieder ausgrenzen sollen.
Jörg Handwerg: "Es ist ein Unding, dass sich die Industrie ihre eigenen Standards schafft, ohne jegliche Berücksichtigung der betroffenen Passagiere." Ein Einschreiten der Zulassungsbehörde EASA sei daher dringend geboten.
Gelungener Produktionsanlauf am chinesischen Standort von Recaro Aircraft Seating: Nach erfolgreicher Zertifizierung des Werks Anfang 2014 sind in Qingdao nun erstmals Economy-Class-Sitze des Typs BL3520-RAC vom Band gelaufen. Ausgeliefert wurden sie an die chinesische Fluggesellschaft Shandong Airlines für die Neuausstattung ihrer Boeing-737-Flotte. Im Juli 2014 haben die ersten Flugzeuge mit Recaro an Bord abgehoben.
"Wir freuen uns über diesen wichtigen Meilenstein am neuen Recaro Standort in Qingdao: Nur wenige Monate nach der offiziellen Werkseröffnung Ende 2013 und der Zertifizierung Anfang 2014 haben wir die ersten Sitze für unseren Kunden Shandong Airlines produziert. Mit der Auslieferung führen wir jetzt unser neues Produkt BL3520-RAC in den chinesischen Markt ein", erklärt Dr. Mark Hiller, Vorsitzender der Geschäftsführung von Recaro Aircraft Seating.
Recaro Aircraft Seating will den asiatischen Markt vom Werk in Qingdao aus schrittweise mit dem kompletten Sitzportfolio des Flugzeugsitzlieferanten bedienen. "Weitere Kundenprojekte sind bereits in der Pipeline", berichtet Manfred Büchner, der den Standort als General Manager leitet. "Aktuell verhandeln wir mit mehr als 20 Airlines in China. Darüber hinaus hat auch eine Vielzahl von Kunden im Raum Asien-Pazifik großes Interesse an unserem Produktportfolio gezeigt. Dabei werden wir uns nicht nur auf Economy-Class-Sitze fokussieren, sondern werden die Fluggesellschaften auch mit unseren Business-Class-Produkten versorgen."
Erstkunde des neuen Economy-Class-Sitzes Shandong Airlines hat insgesamt rund 3.400 Einheiten des Recaro Modells BL3520-RAC bestellt, das in 21 neue Flugzeuge des Typs Boeing 737 installiert werden soll – mit der Option auf die Ausrüstung weiterer Flugzeuge. Der Sitz für den Kurz- und Mittelstreckeneinsatz ist eine Sonderausführung des weltweit erfolgreichen Recaro Economy-Class-Sitzes BL3520 und wurde speziell auf die Bedürfnisse des asiatischen Markts abgestimmt.
Die Flughafen München GmbH (FMG) betreibt seit der Flughafeneröffnung im Jahre 1992 zwei ortsfeste Messstationen auf dem Flughafengelände, mit denen die Auswirkungen des Airport-Betriebs auf die Luftqualität untersucht werden. Wie bei den langfristigen Messungen festgestellt wurde, liegt das Immissionsniveau am Flughafen bei nahezu allen Messgrößen etwa auf dem Niveau, das an Messstellen in typischen Stadtrandlagen ermittelt wird. Jetzt hat die FMG als erster Flughafenbetreiber Deutschlands zusätzlich eine mobile Messanlage angeschafft. Mit Hilfe dieser Messstation sollen Erkenntnisse über die Luftqualität in der unmittelbaren Nachbarschaft des Flughafens gewonnen werden.
Die rund 100.000 Euro teure, mobile Messstation wurde in einem mehrmonatigen Probebetrieb getestet und kommt erstmals in der Gemeinde Eitting zum Einsatz. Betreiber der neuen Anlage ist die dafür zugelassene unabhängige Ingenieurgesellschaft Müller-BBM.
Station für Einsatz in den Gemeinden
Die Wahl des ersten Standortes erfolgte in Abstimmung mit der Gemeinde Eitting sowie dem Bayerischen Landesamt für Umwelt. Dort sowie an allen nachfolgenden Standorten sollen die Messungen über einen Zeitraum von rund sechs Monaten durchgeführt werden, damit aussagekräftige Ergebnisse erzielt werden können.
Diese Ergebnisse werden der Gemeinde nach Abschluss der Messungen vorgestellt und dem Landesamt für Umweltschutz übermittelt. Darüber hinaus werden die Messdaten auch im Internet veröffentlicht. Gemeinden, die an einem Einsatz der mobilen Messanlage interessiert sind, können sich an die Flughafen München GmbH wenden.
Mit der Bereitstellung der neuen Messstation, die die FMG aus eigenem Antrieb und ohne entsprechende gesetzliche Verpflichtung vornimmt, will der Münchner Flughafenbetreiber die Transparenz und den Informationsfluss beim Thema Luftqualität weiter verbessern. Fragen der Flughafen-Anrainer auf der Grundlage einer möglichen Schadstoffbelastung können mit der mobilen Messanlage künftig mit Hilfe einer soliden Datenbasis beantwortet werden.
Schadstoffe und Wetterdaten
Folgende Luftschadstoffe können in der Anlage gemessen werden: Feinstaub (Partikel PM10 und PM 2,5), Stickstoffoxide (NOx), Ozon (O3), Benzol, Toluol, Xylole (BTX); Benzo(a)pyren (BaP im PM10) und Kohlenwasserstoffe (n-Alkane).
Darüber hinaus werden auch die für die Bewertung erforderlichen meteorologischen Parameter wie Windrichtung, Windgeschwindigkeit, Lufttemperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftdruck fortlaufend aufgezeichnet.
Die Flughafen Wien AG wird gegen dieses erstinstanzliche Urteil Rechtsmittel ergreifen. Der ehemalige Flughafen-Vorstand des Vienna Airports forderte 728.000 Euro, von denen ihm in einem gestern zugestellten Urteil des Landesgerichts Korneuburg 346.000 Euro zugesprochen wurden. Im gegenständlichen Verfahren geht es um die Auflösung des Dienstverhältnisses des ehemaligen Vorstands der Flughafen Wien AG mit 31. Dezember 2011. Während die Flughafen Wien AG das Dienstverhältnis zu diesem Termin als rechtmäßig beendet betrachtet, sieht Gabmann diese vorzeitige Vertragsauflösung als vorbehaltlich eines Konsulentenvertrags vereinbart.
Da dieser Konsulentenvertrag nie abgeschlossen wurde, sei die Vertragsauflösung auch nie rechtswirksam geworden. Das Landesgericht Korneuburg hat Gabmann nun in seinem Begehren insoweit Recht gegeben, dass ihm 346.000 Euro der von ihm geforderten 728.000 Euro zugesprochen wurde. Die Flughafen Wien AG hat auf anwaltliche Empfehlung entschieden, gegen dieses Urteil Rechtsmittel zu ergreifen. Das Urteil ist somit nicht rechtskräftig.
Keine 2.000 Kilometer trennen die ESA-Sonde Rosetta und Lander Philae mehr von ihrem Ziel, dem Kometen Churyumov-Gerasimenko. Bilder der OSIRIS-Kamera deuten bereits an, was Sonde und Lander vor Ort erwartet: „Die Oberfläche sieht relativ rau aus, es bleibt abzuwarten, ob es sich um Einschlagskrater handelt oder um Strukturen, die sich aus der kometaren Aktivität ergeben“, sagt Dr. Ekkehard Kührt vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).
Der Kometenforscher ist als Wissenschaftler an den Messungen der OSIRIS-Kamera beteiligt und wertet die Daten ebenfalls aus. Eine weitere Aufnahme der Kamera zeigt, dass der Komet in eine Staubwolke, die so genannte Staubkoma, gehüllt ist. Nähern Kometen sich bei ihrem Flug durch das All der Sonne an, beginnen die eisigen Bestandteile zu sublimieren, Eis wird dabei direkt als Gas freigesetzt und reißt Staubpartikel mit einer Geschwindigkeit von bis zu einigen hundert Metern in der Sekunde mit sich. Bei der Annäherung an Churyumov-Gerasimenko ist es für Wissenschaftler besonders spannend, mit den anderen Instrumenten der Mission herauszufinden, was für ein Gas das ist, das die Staubpartikel mit sich reißt.
Kamera nimmt Kern der riesigen Koma in den Blick
Details kometarer Aktivität sind laut Kometenforscher Kührt bisher kaum verstanden. Das aktuelle Bild der Koma vom 25. Juli 2014 wurde mit einer Belichtungszeit von 330 Sekunden aufgenommen, um das schwache reflektierte Licht der Staubpartikel abbilden zu können. Dabei wurden durch die Helligkeit des Kometen selbst Teile der Aufnahme überbelichtet (im Bereich des Kometenkerns), Streulicht verursachte ein Artefakt, eine verschwommene, helle Struktur rechts vom Kern. Dennoch ist erkennbar: Die Koma, die sich rund um den Kometen über ein Gebiet von etwa 150 mal 150 Quadratkilometern erstreckt, dünnt sich zu den Rändern hin aus. Die Aufnahme zeigt nur den inneren Teil der Koma, in dem die höchste Dichte an Staubpartikeln enthalten ist .
Bereits Ende April hatte die OSIRIS-Kamera aus mehr als zwei Millionen Kilometern Entfernung eine Staubwolke um den Kometen festgestellt. Die Wissenschaftler des DLR-Institut für Planetenforschung warten nun mit Spannung darauf, dass weitere Instrumente wie das Spektrometer VIRTIS, an denen sie beteiligt sind, Daten zu den Gasen liefern, die die Staubteilchen von der Kometenoberfläche ins All befördern. „Mögliche Kandidaten sind Wassermoleküle, Kohlenmonoxid oder Kohlendioxid.“
Raue Kometen-Oberfläche Herausforderung für Landung
Eine Aufnahme des Kometen vom 29. Juli 2014 zeigt die raue Oberfläche von Churyumov-Gerasimenko, der ein entenähnliche Form hat. Auffällig sind die besonders hellen Regionen beispielsweise am schmalen Grat zwischen Kopf und Körper. Dies könnte daran liegen, dass dort ein hoher Eisanteil zu finden ist, aber auch verschiedene Körnigkeiten oder Topographien könnten die uneinheitliche Helligkeit verursachen. „Das lässt sich zu diesem Zeitpunkt einfach noch nicht eindeutig sagen“, sagt Kometenforscher Dr. Ekkehard Kührt vom DLR-Institut für Planetenforschung.
Um sich auf die Suche nach einem geeigneten Landeplatz zu machen, müssen die Wissenschaftler und Ingenieure des Philae-Teams noch warten: „Wir sehen die Oberfläche noch nicht deutlich genug“, sagt Lander-Projektleiter Dr. Stephan Ulamec vom DLR. Das Landegerät, das am 11. November die erste Landung auf einem Kometen durchführen soll, wird aus dem Lander-Kontrollzentrum des DLR in Köln gesteuert und betrieben. Am 06. August wird die Rosetta-Sonde am Churyumov-Gerasimenko ankommen, erst dann kann die Oberfläche aus der Nähe beobachtet und kartiert werden. Für eine sichere Landung von Philae ist die Rauigkeit der Kometenoberfläche und seine Aktivität ein wichtiges Kriterium. „Als Landeplatz wäre natürlich flaches Terrain günstig – und nicht unbedingt ein Standort direkt neben einer Gletscherspalte, aus der kräftig das Gas strömt.“
Werner Rothenbächer (59) hat die Position als Geschäftsführer der airberlin technik GmbH, dem luftfahrttechnischen Betrieb innerhalb der airberlin group, übernommen. Er folgt in dieser Aufgabe auf Marco Ciomperlik, der im airberlin Management Board die Funktion des Chief Restructuring Officer (CRO) übernommen hat, um den Neustrukturierungs- und Turnaround-Prozess der airberlin zu koordinieren und zu steuern. Werner Rothenbächer ist gleichzeitig als Senior Vice President Technical innerhalb des Ressorts des Chief Operating Officer für die technische Operation der Airline (Maintenance Systems) zuständig.
Wolfgang Prock-Schauer, Chief Executive Officer airberlin, sagt: "Wir freuen uns, mit Werner Rothenbächer einen sehr erfahrenen Luftfahrt-Manager für das Unternehmen gewonnen zu haben. Durch seine langjährige Erfahrung wird er den luftfahrttechnischen Bereich innerhalb der airberlin group positiv weiter entwickeln."
Werner Rothenbächer verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Luftfahrtbranche, insbesondere im Bereich Maintenance, Repair and Overhaul (MRO). Als ausgewiesener Luftfahrtexperte war er in verschiedenen Positionen bei der Deutschen Luftwaffe sowie bei der Lufthansa tätig. Zuletzt war Werner Rothenbächer als Senior Vice President für die technische Operation von Etihad Airways verantwortlich.
In den vergangenen Monaten haben Piloten häufig ihre Start- und Landezeiten nicht beim Aeronautical Information Service Centre (AIS-C) gemeldet, für die sie zuvor einen Flugplan aufgegeben hatten. Luftfahrzeugführer sind per Gesetz beim Fliegen von und zu unkontrollierten Verkehrslandeplätzen verpflichtet, die tatsächliche Start- und Landezeit unverzüglich zu melden. Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH appelliert an die Piloten, die Vorschriften zu einzuhalten
Die Meldungen können auch über Sprechfunk an die zuständige Flugverkehrskontrollstelle oder an den Fluginformationsdienst zur Weiterleitung an das AIS-C übermittelt werden. Bei kontrollierten Plätzen werden die Meldungen hingegen von den jeweils zuständigen Flugverkehrskontrolldiensten übernommen.
Fehlen diese Start- und Landemeldungen, erschwert das die Arbeit des Flugalarmdienstes, der für die Benachrichtigung des Such- und Rettungsdienstes verantwortlich ist. Insbesondere bei grenzüberschreitenden Flügen entsteht zusätzlicher Koordinierungsaufwand.
Austrian Airlines, Österreichs und Osteuropas führende Fluglinie, hat das zweite Quartal 2014 mit einem operativen Ergebnis von 10 Millionen Euro positiv abgeschlossen. Aufgrund des traditionell schwachen 1.Quartals liegt das operative Ergebnis im ersten Halbjahr bei -44 Mio. Euro (1.Halbjahr 2013: -35 Mio. Euro). Der Rückgang um 9 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr steht im Zusammenhang mit der Bildung für finanzielle Vorsorgen zur Abgeltung von Ansprüchen aus dem Rechtsstreit für eine mögliche Nachwirkung des Kollektivvertrags Bord.
Austrian Airlines CEO Jaan Albrecht: „Die juristischen Signale aus Luxemburg haben uns dazu veranlasst, Vorsorgen für den Rechtsstreit mit dem Betriebsrat Bord zu bilden. Das belastet zum einen unser Ergebnis, aber vor allem auch unsere Zukunftspläne, da wir unsere Investitionen für den Ausbau der Langstrecke stoppen mussten. Geschäftsführung und Betriebsrat Bord der Tyrolean sind nun erneut gefordert, am Verhandlungstisch eine nachhaltige und wettbewerbsfähige Basis für unseren Flugbetrieb zu finden“
Die Zahlen im Überblick
Die operativen Gesamterlöse sind im ersten Halbjahr 2014 um 3,4 Prozent auf 1.008 Mio. Euro gesunken (erstes Halbjahr 2013: 1.043 Mio. Euro), gleichzeitig konnten die operativen Kosten um weitere 2,4% auf 1.052 Mio. Euro gedrückt werden (erstes Halbjahr 2013: 1.078 Mio. Euro). Das operative Ergebnis hat zum 30. Juni 2014 somit -44 Mio. Euro betragen (erstes Halbjahr 2013: -35 Mio. Euro). Grund für die Verschlechterung ist bereits erwähnte Bildung von Vorsorgen für die Gerichtsverfahren im Zusammenhang mit der Klage des Betriebsrats Bord. Austrian Airlines hatte im Jahr 2012 nach den gescheiterten Verhandlungen mit dem Betriebsrat Bord den Austrian Kollektivvertrag gekündigt. Dagegen hatte die Gewerkschaft den Kollektivvertrag der Tyrolean gekündigt und Klage eingereicht. Der Oberste Gerichtshof schaltete in Folge den Europäischen Gerichtshof ein. Anfang Juni hat der Generalanwalt dem Europäischen Gerichtshof seine Schlussanträge über die Nachwirkung des ehemaligen Austrian Bord-Kollektivvertrages präsentiert. Demnach wären die Arbeitsbedingungen des ehemaligen Austrian Kollektivvertrages, die nach österreichischem Recht nach seiner Kündigung aufrechterhalten werden, in abgeschwächter Form weiterhin gültig. Das zweite Quartal 2014 war mit 10 Millionen Euro positiv, lag jedoch ebenfalls unter dem Vorjahr (Q2 2013: 21 Mio. Euro).
Krisengebiete in Europa und Nahost, gute Performance in Nordamerika
Zusätzlich macht Austrian Airlines als Osteuropa-Spezialist die Krisengebiete um die Ukraine und Russland zu schaffen. Sie verzeichnet dort Umsatz- und Passagierrückgänge. Eine ähnliche Situation findet sich im Nahen Osten wieder. Die Destinationen Damaskus, Tripolis und nun auch Bagdad mussten vorübergehend eingestellt werden. In Tel Aviv bleibt die Lage gespannt.
Freude macht der österreichischen Fluglinie hingegen die Langstrecke nach Nordamerika. Die neuen Routen nach Chicago und Newark entwickeln sich sowohl bei der Auslastung als auch im Ergebnis hervorragend. Auch das erweiterte Anbot nach Washington, wo das eingesetzte Fluggerät von einer Boeing 767 auf eine größere Maschine vom Typ Boeing 777 getauscht wurde, konnte gut abgesetzt werden.
Bessere Auslastung, insgesamt wieder mehr Passagiere
In den ersten sechs Monaten des Jahres sind rund 5,4 Millionen Passagiere mit Austrian Airlines geflogen. Das sind um 1,4 Prozent mehr Fluggäste als im Vorjahr. Die Kapazität wurde um 3,1 Prozent erhöht. Die Passagierkilometer (RPK) hingegen sind um 5,4 Prozent auf 8,5 Mrd. gestiegen. Die Auslastung konnte somit um weitere 1,7 Prozentpunkte auf 77,4 Prozent gesteigert werden.
Der Personalstand der Austrian Airlines Group inklusive ihrer vollkonsolidierten Töchter lag zum Stichtag 30. Juni 2014 bei 6.300 Mitarbeitern (30. Juni 2013: 6.244 Mitarbeiter). Die Erhöhung der Mitarbeiteranzahl steht im Zusammenhang mit der zusätzlichen Boeing 777.
Spitzenwerte erreicht Austrian Airlines nach wie vor bei ihrer Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit. Mit einer Abflugspünktlichkeit von 91,0 Prozent und einer Ankunftspünktlichkeit von 89,9 Prozent lagen die Werte von Austrian Airlines weiterhin über dem weltweiten Durchschnitt. Die Regelmäßigkeit lag bei 99,1 Prozent.
Top-Platzierungen gab es auch punkto Qualität bei den renommierten Skytrax – World Airline Awards 2014: Austrian wurde unter anderem mit dem ersten Platz in der Kategorie „Best Airline Staff Service in Europe“ ausgezeichnet.
Ausblick 2014: Trotz der Rückstellungen und eines weiterhin herausfordernden Umfelds geht Austrian Airlines von einem positiven Ergebnis für das Jahr 2014 aus. Austrian-Chef Jaan Albrecht dazu: „Für das Gesamtjahr streben wir ein Jahresergebnis in der Höhe des Vorjahres an.“
Ende Juli hat der brasilianische Systemhersteller Atech die Ausschreibung der indischen Airports Authority of India (AAI) für ein Verkehrsflusssteuerungssystem gewonnen. Atech vertreibt das System „SkyFlow“ gemeinsam mit der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH weltweit. Die Lösung soll innerhalb der nächsten zweieinhalb Jahre implementiert werden. Die DFS bringt ihre langjährige Erfahrung in der Verkehrsflusssteuerung (ATFM) in das Projekt ein und wird Atech bei der Erstellung des Sicherheitsnachweises, der operativen Trainingspläne und der Zertifizierung des Systems unterstützen.
Für die Implementierung arbeitet Atech außerdem mit dem indischen Systemhersteller Three D Integrated Solutions zusammen.
SkyFlow ist ein System zur Verkehrsflusssteuerung und integriert Flugplaninformationen von Fluggesellschaften, Flughäfen und Flugsicherungen sowie Wetterinformationen in einer Datenbank. Das System erlaubt insbesondere die längerfristige strategische Planung der Verkehrsflüsse für Linienflüge sowie die kurzfristige Steuerung des tagesaktuellen Verkehrs. So erhalten die unterschiedlichen Interessensgruppen ein einheitliches Bild der Verkehrssituation, was zu einem verminderten Treibstoffverbrauch und pünktlichen Flugverlauf beiträgt. Das System stellt damit gleichzeitig die technische Plattform für Collaborative Decision Making bereit.
Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH ist ein bundeseigenes, privatrechtlich organisiertes Unternehmen mit 6.049 Mitarbeitern (Stand 31.12.2013). Die DFS sorgt für einen sicheren und pünktlichen Flugverlauf. Die rund 2.000 Fluglotsen lenken täglich bis zu 10.000 Flüge im deutschen Luftraum, im Jahr rund drei Millionen. Deutschland ist damit das verkehrsreichste Land in Europa. Das Unternehmen betreibt Kontrollzentralen in Langen, Bremen, Karlsruhe und München sowie Kontrolltürme an den 16 internationalen Verkehrsflughäfen in Deutschland. Zudem ist die DFS in der Eurocontrol-Zentrale in Maastricht vertreten. Weitere Arbeitsgebiete sind Aeronautical Solutions (Consulting) und Aeronautical Information Management (Luftfahrtdaten).
Atech, Mitglied der Embraer Gruppe, ist ein Systemhersteller in den Bereichen Luftverkehrsmanagement, Verteidigung und Sicherheit. Das Unternehmen kann Erfahrung in der Entwicklung, Spezifikation, Integration und im Vertrieb komplexer technischer Lösungen in verschiedenen Anwendungsbereichen vorweisen. So hat Atech beispielsweise das brasilianische Flugsicherungssystem SAGITARIUS entwickelt, ein System zur Modernisierung der landesweiten Kontrollzentralen.
Heute wurde der DRF Luftrettung am Airbus Helicopters-Produktionsstandort Donauwörth der weltweit erste Hubschrauber des Typs EC 145 T2 übergeben. Hierbei handelt es sich um eine von insgesamt 20 Maschinen, mit der die gemeinnützig tätige Luftrettungsorganisation in den kommenden Jahren sukzessive ihre BK 117- und Bell 412-Flotte austauschen wird.
„Die EC 145 T2 zeichnet sich durch ihre Leistungsstärke und ihre leisen Triebwerke aus. Außerdem bietet der ummantelte Heckrotor erhöhte Sicherheit für Passagiere und Einsatzkräfte am Boden und in der Luft – gerade bei nächtlichen Rettungseinsätzen. Daher ist sie optimal für die Luftrettung geeignet. Wir sind stolz, als erster Luftrettungsbetreiber weltweit die EC 145 T2 von Airbus Helicopters heute in Empfang nehmen zu können“, erklärt Steffen Lutz, Vorstand der DRF Luftrettung.
Mit diesem Neuzugang läutet die DRF Luftrettung einen Generationenwechsel bei ihren Hubschraubern ein: Hochmodern ist das Cockpit mit einem neu entwickelten Avionik-System mit 4-Achsen-Autopilot und einer verbesserten satellitengestützten Navigation, die den Piloten entlasten. Eingebaut ist auch das Kollisionswarngerät FLARM, das den Piloten an Bord in der Luftraumbeobachtung unterstützt, indem es vor möglichen Zusammenstößen warnt.
Von der Einrüstung bis zur Inbetriebnahme
Zwei Piloten der DRF Luftrettung überführen die neue Maschine in die Werft der DRF Luftrettung am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden. „Wir werden dann direkt mit der medizintechnischen Einrüstung der Maschine beginnen“, erklärt Dr. Hans Jörg Eyrich, Vorstand der DRF Luftrettung. Die Bucher Leichtbau AG, die ADAC Luftrettung und die DRF Luftrettung haben hierzu ein innovatives Innenraumkonzept entwickelt, das erstmals zur Anwendung kommt: Bei der Befestigung der medizinischen Geräte, der Ausstattung der Trage sowie der Anordnung der Sitzplätze für die medizinischen Besatzungen standen ergonomische und funktionale Aspekte im Vordergrund, die der Patientensicherheit zugute kommen.
Bis die Maschine, die für die Station in München vorgesehen ist, in den Einsatzbetrieb gehen kann, vergehen noch einige Monate. „Nach heutigem Stand rechnen wir zum Jahreswechsel mit der Indienststellung der Maschine in München. Nach der Einrüstung schließt sich der Zulassungsprozess mit der europäischen Luftfahrtbehörde EASA an, der aufgrund des Ersteinbaus einige Zeit in Anspruch nehmen wird. Parallel laufen die theoretischen und praktischen Schulungen unserer Piloten auf dem neuen Hubschraubermuster. Schulungen durchlaufen auch unsere Techniker, die die regelmäßige Wartung der EC 145 T2 übernehmen werden“, so Dr. Hans Jörg Eyrich, Vorstand der DRF Luftrettung.
Die DRF Luftrettung
Ein schwerkranker Herzpatient, ein viel zu früh geborenes Kind oder ein Patiententransport mit künstlicher Lunge – diesen Herausforderungen stellen sich die Hubschrauberbesatzungen der DRF Luftrettung jeden Tag. Denn im Notfall zählt jede Minute. Seit 41 Jahren setzt die DRF Luftrettung an 30 Stationen in Deutschland und Österreich Hubschrauber in der Notfallrettung und für den Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken ein. Darüber hinaus werden weltweite Patiententransporte mit eigenen Ambulanzflugzeugen durchgeführt.
Dabei arbeitet die DRF Luftrettung mit hohen Qualitätsstandards, sowohl in der Medizin als auch in den Bereichen Flugbetrieb und Technik. Deswegen investiert die gemeinnützig tätige Luftrettungsorganisation beispielsweise in die neue EC 145 T2-Flotte. Im ersten Halbjahr 2014 leistete die DRF Luftrettung bereits 19.523 Einsätze. Im Vergleich zum Vorjahr ist das eine Steigerung von vier Prozent. Zur Finanzierung ihrer Arbeit ist die DRF Luftrettung auf die Unterstützung von Förderern und Spendern angewiesen.
Noch größer und anspruchsvoller: Anfang Juli wurde das europäische Forschungsprogramm Clean Sky 2 offiziell gestartet. Es ist wesentlich umfangreicher als das Vorgängerprogramm Clean Sky. Auch die MTU Aero Engines, Deutschlands führender Triebwerkshersteller, hat ihr Engagement ausgeweitet: Sie agiert als eines von 16 Lead-Unternehmen der Luftfahrtbranche in Europa und arbeitet an der weiteren Optimierung von Niederdruckturbinen und Hochdruckverdichtern.
"Clean Sky 2 ist ein starkes politisches Signal der EU-Kommission, um die europäische Luftfahrtindustrie zu unterstützen und die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern", kommentiert Dr. Rainer Martens, Technik-Vorstand der MTU. Die Arbeiten der MTU konzentrieren sich auf ihre Paradedisziplinen Niederdruckturbine und Hochdruckverdichter. Es geht unter anderem um die Entwicklung neuer, leichterer und temperaturbeständigerer Werkstoffe und eine verbesserte Aerodynamik für die zweite Generation der Getriebefan-Triebwerke.
Martens: "Neu ist, dass wir unsere Komponenten nicht einzeln betrachten, sondern das integrale Design im Auge haben." Für die Niederdruckturbine etwa bedeutet das, dass nicht nur sie weiter optimiert wird, sondern auch Eintritts- und Austrittsgehäuse miteinbezogen werden; beim Hochdruckverdichter spielen auch der Niederdruckverdichter und der Übergangskanal eine Rolle. Zur Erprobung der neuen Technologien benutzt die MTU Demonstratoren, die zwischen 2017 und 2019 getestet werden sollen.
Neben der Entwicklung neuer Technologien ist die Integration strategischer Partner (Core Partner), kleiner und mittlerer Firmen sowie von Hochschulen und Forschungseinrichtungen eine zentrale Aufgabe von Clean Sky 2. Die MTU beginnt jetzt mit der Ausschreibung ihrer Technologiebedarfe.
Das Technologieprogramm Clean Sky 2 läuft unter dem EU-Rahmenprogramm Horizon 2020 und soll bis 2024 dauern. Übergeordnetes Ziel ist es, die Luftfahrt noch sauberer und effizienter zu machen. Ab 2025 sollen die entwickelten Technologien bereits in der neuen Flugzeuggeneration zum Einsatz kommen. Clean Sky 2 wird mit einem Budget von knapp vier Milliarden Euro ausgestattet.
Schon Albert Einstein wusste: Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch wenige Jahre zu leben. Die fleißigen Insekten spielen eine wichtige Rolle in der Natur. Ein Drittel unserer Nahrung hängt von der Biene ab, dem wichtigsten Bestäuber von Obst- und Gemüsepflanzen. Deswegen hat Fraport die Ortsgruppe Hainburg des Naturschutzbundes beim Bau eines begehbaren Mehrvölker-Bienenhauses mit 10.000 Euro aus dem Umweltfonds unterstützt.
Das Bienenhaus, das gemeinsam mit der Kindergruppe NAJU (Naturschutzjugend) des Vereins in 158 Arbeitsstunden gebaut wurde, wird unter anderem Lehrzwecken dienen. So wurde ein Teil der Bienenkästen extra mit Glasscheiben ausgestattet, damit man alles genau beobachten kann.
Mit den Fördergeldern aus dem Umweltfonds unterstützt der Flughafenbetreiber Fraport den Regionalpark RheinMain, Forschungsprojekte und umweltpädagogische Maßnahmen sowie Natur- und Umweltschutzprogramme in der Region. Seit 1997 wurden über 800 Einzelmaßnahmen mit einer Gesamtsumme von rund 34 Millionen Euro bezuschusst.
Die Deutsche Lufthansa AG hat das operative Ergebnis im ersten Halbjahr auf 114 Millionen Euro (Vorjahr: 73 Millionen Euro), und damit um 41 Millionen Euro, gesteigert. Der Umsatz ging in der gleichen Periode um knapp 2,1 Prozent auf 14,2 Milliarden Euro zurück. Bereinigt um Einmaleffekte in Höhe von insgesamt rund 105 Millionen Euro – etwa für den beschleunigten Einbau neuer Business Class Sitze bei Lufthansa oder für Rückstellungen im Rahmen des Score-Programms – stieg das operative Ergebnis um 75 Millionen Euro auf 219 Millionen Euro.
Ausschlaggebend für diese Verbesserung waren Ergebniseffekte aus der bereits zum Jahresbeginn angepassten Abschreibungsmethode für Flugzeuge und Reservetriebwerke und verbesserte Kostenstrukturen im Passagiergeschäft. Das Konzernergebnis erhöhte sich im ersten Halbjahr um 124 Millionen Euro auf minus 79 Millionen Euro.
Simone Menne, Vorstand Finanzen und Aviation Services der Deutschen Lufthansa AG, sagte: „Für das Gesamtjahr 2014 bestätigen wir unsere Ergebnisprognose, trotz der außergewöhnlichen Belastungen im zweiten Quartal. Wir haben in diesem Quartal eine von vielen Einmaleffekten wie Streiks und Währungsabwertungen geprägte Entwicklung verzeichnet. Gleichzeitig haben wir ein umfassendes Arbeitsprogramm mit Qualitäts-, Wachstums- und Innovationsoffensiven vorgestellt, das wir mit aller Entschlossenheit vorantreiben. Damit schlagen wir auch für die Zukunft den richtigen Weg ein, um die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit der Lufthansa Gruppe zu stärken.“ Zu den bereits kommunizierten Zielen gehöre die Steigerung des Umsatzanteils aus neuen Geschäften, neuen Plattformen und aus den Service-Geschäftsfeldern von derzeit 30 Prozent auf 40 Prozent bis zum Jahr 2020, sagte Menne.
Lufthansa Group Geschäftsfelder
Den positiven Effekten aus verbesserten Kostenstrukturen und aus den geringeren Abschreibungen standen vor allem im zweiten Quartal gewinnschmälernde Effekte gegenüber. Im Passagier- und im Frachtgeschäft führten Überkapazitäten, insbesondere auf Amerika-, Europa- und zuletzt auch auf Asien-Pazifik-Strecken, zu Preisrückgängen. Mit 60 Millionen Euro haben sich auch der Streik der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit bei Lufthansa im April, sowie Wertberichtigungen auf ausstehenden Forderungen in venezolanischem Bolivar mit 61 Millionen Euro auf das operative Ergebnis des Konzerns ausgewirkt. Dem Rückgang der Erlöse im Passagier- und Frachtgeschäft begegnet der Konzern kurzfristig mit einer Reduktion des geplanten Kapazitätswachstums auf nun drei Prozent. Die ursprüngliche Planung hatte ein Wachstum an Sitzplatzkilometern in Höhe von fünf Prozent vorgesehen.
Das operative Ergebnis des Geschäftsfelds Passage Airline Gruppe betrug für das erste Halbjahr minus 96 Millionen Euro, ein Rückgang um 32 Millionen Euro. Lufthansa und Germanwings hatten daran einen Anteil von minus 146 Millionen Euro. Dies entspricht einem Rückgang um 55 Millionen Euro. Austrian Airlines verzeichnete ein um neun Millionen Euro geringeres operatives Ergebnis von minus 44 Millionen Euro. Swiss verbesserte ihren operativen Gewinn um 29 Millionen auf 92 Millionen Euro.
Lufthansa Technik erzielte einen operativen Gewinn von 206 Millionen Euro. Damit kam sie bis auf 13 Millionen Euro an das sehr gute Ergebnis des Vorjahres heran. LSG SkyChefs erzielte mit 18 Millionen Euro einen operativen Gewinn auf dem Niveau des Vorjahres und IT-Services steigerte den operativen Gewinn um sechs Millionen auf elf Millionen Euro.
Den Umsatzanteil der Service-Geschäftsfelder, sowie den aus neuen Geschäften und neuen Plattformen, darunter das Multi-Plattform-Konzept „WINGS“ für den „Punkt-zu-Punkt“-Verkehr abseits seiner großen Drehkreuze, will der Konzern bis zum Jahr 2020 von derzeit rund 30 Prozent auf 40 Prozent steigern. Dies ist Teil eines umfangreichen Maßnahmenpakets, mit dem das Unternehmen künftig noch stärker, auch mittels einer Qualitäts- und Innovationsoffensive, am Wachstum des Luftverkehrs partizipieren will.
Kurzfristig erwartet die Lufthansa Group auch für das zweite Halbjahr eine schwache, nicht zuletzt aufgrund der initiierten Kapazitätsmaßnahmen im Vergleich zum ersten Halbjahr aber eine leicht entspannte Marktentwicklung. Für 2014 strebt der Konzern unverändert einen operativen Gewinn von rund einer Milliarde Euro an. Bereinigt um Einmaleffekte entspricht dies einem Wert von 1,3 Milliarden Euro. Für 2015 soll der operative Gewinn bei rund zwei Milliarden Euro liegen.
Lufthansa Group: Das erste Halbjahr in Zahlen
Der Umsatz im ersten Halbjahr betrug 14,2 Milliarden Euro, 2,1 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die betrieblichen Erträge des Konzerns verringerten sich um 2,4 Prozent auf 15,2 Milliarden Euro. Gleichzeitig ist es gelungen, die betrieblichen Aufwendungen für Januar bis Juni überproportional um 3,7 Prozent auf 15,0 Milliarden Euro zu senken. Die Treibstoffkosten gingen um 260 Millionen Euro oder 7,4 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro zurück. Darin enthalten ist das Preissicherungsergebnis von minus 23 Millionen Euro. Die Gebühren lagen um 0,1 Prozent über dem Vorjahreswert.
Die Lufthansa Group erzielte im ersten Halbjahr 2014 ein operatives Ergebnis in Höhe von 114 Millionen Euro. Das Konzernergebnis lag bei minus 79 Millionen Euro, eine Steigerung um 124 Millionen Euro. Das Ergebnis pro Aktie im ersten Halbjahr stieg auf minus 0,17 Euro (Vorjahr: minus 0,44 Euro).
Die Lufthansa Group steigerte im Berichtszeitraum die Investitionen in die Modernisierung und Instandhaltung der Flotte auf 1,3 Milliarden Euro. Insgesamt investierte der Konzern 1,6 Milliarden Euro, 196 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Der operative Cashflow betrug 1,7 Milliarden Euro, der Free Cashflow (operativer Cashflow abzüglich Nettoinvestitionen) lag bei 546 Millionen Euro. Der Konzern weist für das erste Halbjahr 2014 eine gegenüber dem Jahresabschluss 2013 um 81 Millionen Euro reduzierte Nettokreditverschuldung von 1,6 Milliarden Euro aus. Die Eigenkapitalquote beträgt 16,6 Prozent, ein Minus von 4,4 Prozentpunkten gegenüber dem Jahresabschluss 2013.
Lufthansa Konzern
Jan. – Juni
Jan. – Juni
Veränderung
2014
2013
Umsatzerlöse
Mio. €
14,166
14,464
-2,1%
davon Verkehrserlöse
Mio. €
11,466
11,780
-2,7%
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit
Mio. €
205
0
205
Operatives Ergebnis
Mio. €
114
73
41
Einmaleffekte
Mio. €
105
71
34
Operatives Ergebnis normalisiert*
Mio. €
219
143
75
Vergleichbare operative Marge**
In %
1,2
0,9
0,3P.
Konzernergebnis
Mio. €
-79
-203
61,1%
Investitionen
Mio. €
1,548
1,352
14,5%
Operativer Cashflow
Mio. €
1,744
2,316
-24,7%
Mitarbeiter zum 30.06.
119.092
116.888
2.204
Ergebnis pro Aktie
€
-0,17
-0,44
0,27
*) Operatives Ergebnis bereinigt um Restrukturierungs- und Projektkosten **) Operatives Ergebnis zuzüglich Rückstellungsauflösungen dividiert durch den Umsatz
Früher Donnerstagmorgen, Reisewelle am ersten Tag der Sommerferien am Flughafen Stuttgart. Viele Menschen mit schweren Koffern in den Terminals, nervöse Kinder, leicht gestresste Eltern. Schon in den frühen Morgenstunden herrschte großer Andrang vor den Check-In-Schaltern der Airlines. Mit 329 geplanten Bewegungen war der Donnerstag (31.07.) einer der verkehrsreichsten des bisherigen Sommers.
Urlaubsreife Familien mit kleinen Kindern hatten dabei heute eine besondere Hilfe: Als Superman, Batman oder Supergirl verkleidete Gepäckträger halfen den Familien, ihr Urlaubsgepäck zum Check-In-Schalter zu schaffen. Die spontane Hilfe im ungewohnten Gewand wurde von vielen Eltern gerne in Anspruch genommen, die Kinder zeigten sich rundweg begeistert vom unverhofften Auftritt der Comic-Helden.
Auch am Freitag (01.08.) wird sich der touristische Verkehr auf hohem Niveau bewegen: 326 Flugbewegungen sind geplant, knapp 25.000 abfliegende Gäste werden erwartet.
200.000 Gäste haben seit der Terminal-Eröffnung im Jahr 2001 an den Flughafenführungen in Dresden teilgenommen. Diese Marke wurde heute erreicht. Symbolische Jubiläumsgäste waren vier Kinder und zwei Erzieher der Kita „Zwergenland“ aus Dippoldiswalde, Ortsteil Reinholdshain. Der Kundendienst überraschte sie im Rahmen einer Maxi-Tour an der Station Feuerwache mit kleinen Geschenken und Blumen. Die Knirpse freuten sich besonders über neue Kuscheltiere und Wasserbälle.
Die spannenden, informativen und unterhaltsamen Flughafentouren erfreuen sich das ganze Jahr über großer Beliebtheit. Am meisten gefragt sind Mini- und Maxi-Touren (60 bzw. 90 Minuten). Nach einem Rundgang durch das Terminal und einer Personenkontrolle beobachten die Besucher aus dem Vorfeldbus heraus die Flugzeugabfertigung. Dabei besteht die Möglichkeit, je nach Verkehrslage Starts und Landungen zu fotografieren und zu filmen. Die Gäste der Maxi-Tour machen auch einen Abstecher zu den Löschfahrzeugen der Flughafenfeuerwehr, zum Beispiel dem Panther 8×8. Außerdem wird in der Feuerwache ein Miniaturmodell des Flughafens besichtigt.
Darüber hinaus veranstaltet der Kundendienst Erlebnis- und Nachtschwärmer-Touren (120 Minuten), individuelle Follow-me-Touren, Führungen zum Rumpf des Düsenjets „152“ oder zur Wetterwarte sowie Lichtertouren im Advent. Neu im Portfolio sind spezielle Wissenstouren für den Physikunterricht.
In den sächsischen Sommerferien finden noch bis 29. August montags bis freitags täglich zwei Maxi-Touren statt. Sie beginnen um 12 und 14 Uhr. Kinder/Schüler bis einschließlich 14 Jahre zahlen 6 Euro, Erwachsene 9 Euro. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und eine rechtzeitige Reservierung unbedingt erforderlich unter Tel. 0351/881-3300 (Wochenende: -3360).
Am Samstag und Sonntag, den 02. und 03. August, finden von 10.00 bis 18.00 Uhr die Reiseaktionstage am Leipzig/Halle Airport statt. Wer noch auf der Suche nach einer günstigen Reise in den Sommerferien ist, wird bei den Reiseaktionstagen am Leipzig/Halle Airport in den über 20 Reisebüros fündig. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beraten gern zu allen Themen rund um Flugreisen in den Schulferien, die keinen Urlaubswunsch offen lassen. Daneben sind auch Pauschal- und Individualreisen für die Zeit danach bereits buchbar.
Pro gebuchter Reise gibt es während der Reiseaktionstage am Info-Schalter im Terminal B einen 5,- Euro Gutschein, der in ausgewählten Geschäften und gastronomischen Einrichtungen am Flughafen Leipzig/Halle eingelöst werden kann. Zusätzlich erhalten Kunden bei Reisebuchung eine Parkermäßigung in Höhe von 5,- Euro, die am Buchungstag für das Parkhaus sowie die Parkplätze P1 und P3 eingelöst werden kann. Damit ist das Parken für bis zu zwei Stunden kostenlos. Aus technischen Gründen sind alle weiteren Parkplätze am Leipzig/Halle Airport von dieser Regelung ausgeschlossen.
Ab Leipzig/Halle zu 50 Zielen in 18 Ländern
Für die Suche nach der passenden Urlaubsregion steht eine große Palette an Zielen zur Auswahl. Der Sommerflugplan des Leipzig/Halle Airports umfasst über 40 Sonnenziele rund um das Mittelmeer, das Schwarze Meer, das Rote Meer sowie die Kanarischen Inseln. Insgesamt werden 50 Destinationen in 18 Ländern von 24 Fluggesellschaften angeflogen – da ist für jeden Urlaubssuchenden etwas dabei.
Die beliebtesten Reiseziele sind auch in diesem Sommer wieder Antalya an der türkischen Riviera und die Baleareninsel Palma de Mallorca mit wöchentlich bis zu 36 bzw. 22 Abflügen. Die griechischen Inseln Korfu, Kos, Kreta und Rhodos werden 14 Mal, die bulgarische Schwarzmeerküste um Burgas und Varna 13 Mal pro Woche angesteuert. Auf die Kanarischen Inseln Fuerteventura, Gran Canaria, Lanzarote und Teneriffa starten bis zu elf Flugzeuge wöchentlich. Städtereisende erreichen ab Leipzig/Halle täglich bequem europäische Metropolen wie Amsterdam, Istanbul, Paris, Wien und Zürich sowie mehrmals wöchentlich Barcelona, Genf und London. Über Flüge zu den internationalen Drehkreuzen ist nahezu jedes Ziel weltweit erreichbar.
Parken ab 20 Euro pro Woche
Zum Beginn der Sommerferien wurde am Leipzig/Halle Airport mit dem P15 ein zusätzlicher Low-Cost Parkplatz eröffnet. Für eine Woche kostet das Parken hier nur 20 Euro, zwei Wochen gibt es schon für 35,- Euro. Die Buchung erfolgt ausschließlich online unter hier.
Die Flughafen Leipzig/Halle GmbH ist ein Tochterunternehmen der Mitteldeutschen Flughafen AG. 2013 wurden mehr als 2.240.860 Fluggäste und 887.101 Tonnen Luftfracht registriert. Leipzig/Halle Airport ist damit der zweitgrößte Frachtflughafen in Deutschland. Der Airport ist an die Autobahnen A9 und A14 angebunden und verfügt über einen in das Zentralterminal integrierten Bahnhof. Von Bahnhof und Parkhaus gelangen Passagiere direkt in den Check-in-Bereich.
38,7 Millionen Fluggäste sorgten im vergangenen Jahr für einen neuen Passagierrekord am Münchner Flughafen. Der Anstieg der Passagierzahlen korrespondiert mit dem wirtschaftlichen Erfolg der Flughafen München GmbH, die im Geschäftsjahr 2013 bei einem Umsatz in Höhe von knapp 1,2 Milliarden Euro ein positives Jahresergebnis von rund 100 Millionen Euro erzielte.
Verkehrszahlen, Finanzergebnisse und weitere wichtige Daten zur Entwicklung des Münchner Flughafens sind jetzt im aktuellen Jahresbericht der FMG nachzulesen.
Die Flughafen München GmbH (FMG) legt bereits zum vierten Mal einen "Integrierten Bericht" vor, der die Finanz- und Nachhaltigkeitsberichterstattung in einer zentralen Unternehmenspublikation vereint. Die neue Marke des Flughafens München steht im Mittelpunkt von "Perspektiven 2013". Dies zeigt sich sowohl in den Inhalten als auch in der Bildsprache des Berichts. Der Markenkern "Verbindung leben" passt dabei hervorragend zu dem Anspruch der integrierten Berichterstattung, alle für die Flughafenhafenentwicklung relevanten Themen und Kennzahlen ausgewogen miteinander zu verbinden. Der Konzernlagebericht, der die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens dokumentiert, wurde erstmals nach dem Deutschen Rechnungslegungsstandard Nr. 20 erstellt. Neben den Wirtschaftsdaten enthält der Bericht auch aktuelle Daten und Informationen zu anderen wichtigen Handlungsfeldern wie etwa der Servicequalität des Airports, den Maßnahmen zur CO2-Reduzierung und der Mitarbeiterbindung.
Die Flughafen München GmbH verbindet mit der Veröffentlichung des Berichtes eine große Befragung ihrer Anspruchsgruppen. Die Leser des Integrierten Berichtes sind aufgerufen, unter www.munich-airport.de/befragung ein Feedback zur Berichterstattung abzugeben und wesentliche Themen für eine nachhaltige Konzernentwicklung zu bewerten. Denn nur im ständigen Dialog mit seinen Anspruchsgruppen – also zum Beispiel Geschäftspartnern, Kunden, Mitarbeitern, Anrainern – kann sich der Flughafen München nachhaltig weiterentwickeln.
Mit dem Bericht erreicht die FMG erneut die höchste Kategorie "Level A +" gemäß den Leitlinien der Global Reporting Initiative (GRI). "Perspektiven 2013" kann ab sofort im Internet unter www.munich-airport.de/bericht heruntergeladen werden.
Die vergangenen drei Jahre war der Erfolg bei Surf-Fans, Passagieren, Airport-Mitarbeitern und Besuchern riesig – jetzt geht pünktlich zum Start der bayerischen Sommerferien das Surf-Spektakel am Münchner Flughafen in die vierte Runde: Von heute an bis zum 24. August herrscht bei „Surf & Style“ wieder Hawaii-Feeling im München Airport Center (MAC).
200 Quadratmeter misst das Becken der Surfanlage – leistungsstarkte Pumpen sorgen dafür, dass das Wasser zu einer 10 m breiten „stehenden Welle“ mit 1,50 m Höhe „aufgetürmt“ wird.
Die Anlage steht jedermann kostenlos zur Verfügung: Das freie Surfen findet jeweils an den Nachmittagen zwischen 15:00 und 20:15 Uhr statt. Gesurft wird in Zeitfenstern von jeweils 45 Minuten in einer Gruppe von 10 Personen. Das Mindestalter beträgt 8 Jahre. Zweimal am Tag (15:00 – 15:45 Uhr und 18:00 – 18.45 Uhr) wird es Slots für reine Anfänger geben, für die eine Hilfsstange angebracht wird. Das freie Surfen wird von professionellen Surflehrern begleitet und überwacht. Notwendige Ausrüstung wie Surfboard, Neoprenanzüge etc. können Surfer kostenlos ausleihen.
Während der gesamten Veranstaltungsdauer werden am Münchner Flughafen unter der Woche vormittags wieder dreitägige Surf-Camps für Kinder und Jugendliche angeboten, bei denen erfahrene Surflehrer den Nachwuchs an das Wellenreiten heranführen. Aufgrund des großen Zuspruchs in der Vergangenheit ist sowohl für das freie Surfen als auch für die Surf-Camps eine vorherige Anmeldung über die Homepage des Flughafens München erforderlich unter www.munich-airport.de/surfandstyle
Für alle Kurzentschlossenen, die den Sommer noch etwas verlängern möchten, bietet airberlin ein Spätsommer-Special an: Vom 31. Juli bis 03. August 2014 sind Tickets zu den Badedestinationen Europas für den Reisezeitraum 01. September bis 05. Oktober 2014 buchbar.
Das große Flugangebot von airberlin bietet vielfältige Reisemöglichkeiten. Nach Mailand oder Venedig geht es zum Beispiel ab 99,- Euro für den Hin- und Rückflug.
Die spanische Ferieninsel Mallorca ist mit airberlin ab 119,- Euro für den Hin- und Rückflug erreichbar und ist im Herbst auch bei Sportlern ein beliebtes Urlaubsziel.
Die Flugtickets können im Internet unter airberlin.com/aktion, im Service Center der Gesellschaft unter 030 3434 3434 (zum Ortstarif) sowie im Reisebüro gebucht werden.
65 Pferde, 22 mobile Ställe, ein Flugzeug. Mit einem Sonderflug hat Lufthansa Cargo von Montag auf Dienstagnacht diese rekordverdächtige Zahl an Vierbeinern von Frankfurt in die iranische Hauptstadt Teheran geflogen. Als die Boeing 777F mit der Flugnummer LH8350 um 22:06 Uhr in Frankfurt abhob, war das komplette Hauptdeck mit Pferdecontainern belegt. Rund viereinhalb Stunden war das moderne von Chefpilot Claus Richter gesteuerte Frachtflugzeug unterwegs, bevor es sicher in Teheran landete.
Bereits Stunden zuvor hatten die edlen Zucht- sowie Sportpferde in der Frankfurt Animal Lounge von Lufthansa Cargo eingecheckt und anschließend in neuen und speziell für solche Transporte entwickelten Pferdecontainern Platz genommen. „Die helle, freundliche Innenverkleidung sorgt für mehr Komfort während der Reise und macht das Einsteigen der Pferde in die ungewohnten Container leichter“, erläutert Axel Heitmann, Leiter der Frankfurt Animal Lounge. „Der ‚Sandwichboden‘ mit zwei Blechen sorgt zudem dafür, dass die sensiblen Tiere die Vibrationen während des Verladens kaum spüren. Der gesamte Transport soll schließlich für unsere verbeinigen Gäste so komfortabel wie möglich sein.“
Auch für den Inhaber des für den Gesamttransport verantwortlichen Pferdespediteurs Agricon-Logistic GmbH & Co. KG, Christian Nagel, war der Flug etwas Besonders: „Selbst für uns als Marktführer bei Pferdetransporten in den Nahen und Mittleren Osten ist ein Charterflug mit 65 Pferden immer wieder ein Höhepunkt im laufenden Geschäft. Gemeinsam mit Lufthansa Cargo haben wir den Transport über mehrere Wochen minutiös geplant.“
Dabei mussten die Experten von Agricon-Logistic und Lufthansa Cargo an zahlreiche Details denken. Damit es während des Fluges nicht zu unnötiger Aufregung kommt, wurden die Stuten von den Hengsten getrennt. Die weiblichen Tiere stehen hinten im Flieger, während ihren männlichen Artgenossen der vordere Teil des Decks vorbehalten ist.
Professionelle Pferdebegleiter der Firma Agricon-Logistic und ein Tierarzt waren bei dem Flug mit an Bord, um den sicheren und komfortablen Transport zu gewährleisten: Die Pfleger und der Tierarzt haben während eines solchen Fluges jederzeit Zugang zu ihren Schützlingen, können Wasser und Heu nachfüllen und natürlich auch Streicheleinheiten verteilen.
Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat der Berner Regionalfluggesellschaft SkyWork Airlines AG eine unbefristete Betriebsbewilligung erteilt. Die dafür notwendigen Voraussetzungen sind wieder hergestellt. Die Berner Regionalfluggesellschaft SkyWork Airlines wird nach einem Wechsel der Führungsspitze und einer Anpassung des Geschäftsmodells weiterhin ab dem Flughafen Bern fliegen. Frühere Pläne, den ganzen Betrieb nach Deutschland auszulagern, sind damit hinfällig geworden.
Das BAZL hatte Ende Januar eine befristete Betriebsbewilligung noch einmal bis Ende Sommerflugplan 2014 verlängert. Damit erhielt die neue Führung Zeit, das Geschäftsmodell der Firma zu optimieren. Nach einer eingehenden Prüfung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit von SkyWork Airlines AG hat das BAZL entschieden, der Fluggesellschaft wieder eine unbefristete Betriebsbewilligung zu erteilen.
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