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4.000.000 Passagiere am Flughafen Nürnberg erreicht

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Erstmals seit 2010 konnte am Albrecht Dürer Airport Nürnberg wieder die 4-Millionen-Marke bei den Passagierzahlen geknackt werden: Oliver Schafheitle, der am 11. Dezember mit Eurowings nach Hamburg flog, wurde als 4.000.000. Fluggast begrüßt und durfte sich über einen Duty Free-Gutschein, Blumen und Lebkuchen freuen.

Von Nürnberg aus zu fliegen sei für ihn einfach super, so der Geschäftsreisende Schafheitle, der für Signal Iduna regelmäßig entspannt von Nürnberg abhebt. Auf dem Bild beglückwünschten den 4-millionsten Passagier Oliver Schafheitle (Mitte): Sprecher Christian Albrecht, Marketingleiter Jürgen Kohstall, Aviation-Vertriebsleiter Christian Käser und Passage-Leiterin Susanne Lang (v.l.).

ILS sorgt für Nachtflüge über Stuttgart

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Die Deutsche Flugsicherung (DFS) will im Dezember das Instrumentenlandesystem (ILS) am Flughafen Stuttgart neu vermessen. Von Montag, 18. Dezember bis einschließlich der Nacht auf Donnerstag, 21. Dezember 2017 sind die Anflüge tagsüber und auch in der Nacht von Westen und Osten her kommend auf die Landebahn geplant. ILS ermöglichen den Flugzeugen die genaue Navigation und Landung auch bei schlechten Sichtverhältnissen oder bei Nacht. Die Messflüge behindern den regulären Flugbetrieb, daher werden sie oft nachts durchgeführt. Die Flugsicherung und Flughafen Stuttgart GmbH bitten für eventuelle Ruhestörungen um Verständnis.

Zur Messung werden die Landebahnen mehrmals mit einem kleinen Propellerflugzeug überflogen. Regelmäßige Messflüge sind gesetzlich vorgeschrieben und notwendig, um das Instrumentenlandesystem zu kalibrieren und die fehlerfreie Funktion dauerhaft zu gewährleisten.

Flug­hä­fen in Deutschland stellen sich dem Winter

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Die deut­schen Flug­hä­fen sind auch in die­sem Win­ter für den Schnee­fall bes­tens vor­be­rei­tet. Für die Ent­ei­sung der Flug­be­triebs­flä­chen ste­hen die best­mög­li­che Aus­stat­tung von Gerä­ten und zusätz­li­ches Per­so­nal zur Ver­fü­gung. Dadurch sol­len wit­te­rungs­be­dingte Ein­schrän­kun­gen des Flug­be­triebs weitestgehend mini­miert wer­den, wenn sie sich auch – wie gestern – nicht in jedem Falle vermeiden lassen. Die Win­ter­sai­son ver­langt den deut­schen Flug­hä­fen Höchst­leis­tun­gen ab. Fle­xi­ble und umfas­sende Ein­satz­pläne für Per­so­nal, Tech­nik und Win­ter­dienst­fahr­zeuge sind erfor­der­lich. Etwa zwan­zig Minu­ten wer­den durch­schnitt­lich für die Räu­mung einer Start- und Lan­de­bahn benö­tigt. Dafür steht rund um die Uhr das Per­so­nal für den Win­ter­ein­satz bereit. Durch Son­der­schich­ten und 24-Stunden-Bereitschaftsdienste geben die deut­schen Flug­hä­fen ihr Bestmögliches, um das Roll­feld von Schnee und Eis zu befreien.

An den Flug­hä­fen ste­hen über 1.100 Win­ter­dienst­fahr­zeuge für den Ein­satz bereit – davon ca. 100 Streu­fahr­zeuge, 250 Schnee­pflüge und 300 Kehr-Blas-Geräte. Bei der Ent­ei­sung den­ken die Flug­hä­fen auch an die Umwelt. Es wer­den bio­lo­gisch abbau­bare Enteisungs- und Streu­mit­tel ein­ge­setzt. Neben der Ent­ei­sung der Flug­be­triebs­flä­chen muss auch die Flug­zeugen­tei­sung vor­ge­nom­men wer­den. Für die Spezialfahrzeuge und deren Unterhalt geben die Flughäfen jährlich Millionen Euro aus.

Schon ab Tem­pe­ra­tu­ren von +5°C kann es erfor­der­lich sein, bestimmte Berei­che der Flug­zeuge mit Ent­ei­sungs­mit­teln zu behan­deln. Die Sicher­heit für die Pas­sa­giere und das Per­so­nal steht im Vor­der­grund. Dem­nach ist auch das gesamte Ent­ei­sungs­pro­ze­dere an klare inter­na­tio­nale Regeln, hohe Anfor­de­run­gen an die Durch­füh­rung sowie eine prä­zise Kom­mu­ni­ka­tion zwi­schen Cock­pit und Ent­ei­sungs­ver­ant­wort­li­chen gebun­den.

Zeit einplanen und sich informieren

Trotz aller Anstren­gun­gen kann es zu wit­te­rungs­be­ding­ten Ver­spä­tun­gen und Flug­aus­fäl­len kom­men. Für diese Beein­träch­ti­gun­gen wer­den die Rei­sen­den um Ver­ständ­nis gebe­ten. Die Flug­hä­fen set­zen alle Bemü­hun­gen ein, um nega­tive Aus­wir­kun­gen auf den Flug­be­trieb zu ver­mei­den. Dazu ste­hen die Flug­hä­fen sowohl mit der Flug­si­che­rung als auch mit den Flug­ge­sell­schaf­ten in engem Kon­takt, um durch Wit­te­rung bedingte Ein­schrän­kun­gen abzu­schät­zen und früh­zei­tig die Abfer­ti­gungs­pro­zesse dahin­ge­hend anzu­pas­sen. In dieser Zeit sollten sich Pas­sa­giere vor Antritt ihrer Reise über mög­li­che Ein­schrän­kun­gen im Flug­ver­kehr infor­mie­ren.

Netz wird dichter: Galileo für Navigation und Banking

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Am 12. Dezember fliegen vier weitere Galileo-Satelliten in den Weltraum. Die Satelliten aus dem Bremer Hause OHB mit Kindernamen leisten Dienste, die Notsignale schneller an Rettungsdienste melden oder Überweisungen über das Online-Banking sicher machen.

Nicole, Zofia, Alexandre und Irina sitzen festgeschnallt und startbereit am Kopf der Ariane-5-Trägerrakete am Startplatz Guyana in Kourou (Französisch-Guyana). Hier handelt es sich aber nicht um Astronauten, die ins All starten wollen. Es sind vielmehr die Namen der Galileo-FOC-Satelliten mit den Seriennummern 15, 16, 17 und 18, die von der OHB System AG, einem Tochterunternehmen des Bremer Raumfahrtkonzerns OHB SE, gebaut wurden und jetzt in den Orbit gebracht werden sollen. Damit wird die Konstellation des Europäischen Satellitennavigationssystems Galileo weiter ausgebaut.

Wie bei bereits gestarteten Satelliten für den Regelbetrieb verantwortet OHB als Hauptauftragnehmer und Systemführer der Satelliten auch bei diesem Quartett das Satellitenkonzept, die Satellitenplattform, die Integration der Satelliten und deren Verifikation.

Galileo: Dienstleister für viele Anwendungen

Das europäische globale Navigationssystem Galileo geht auf einen Beschluss der Europäischen Union zurück und stellt eine neuartige Infrastruktur für Europa zur Verfügung. Die gegenwärtige geopolitische Weltlage lässt die Entscheidung von damals klug erscheinen, ein unabhängiges Navigationssystem für Europa aufzubauen. Die Hoheit über den Zugang zu lebenswichtigen Datenströmen jederzeit sicherzustellen ist in volatilen Zeiten wie aktuell von immenser Bedeutung.

Neben diesem sehr politisch-strategischen Nutzen des Galileo-Navigationssystems decken die Satelliten jedoch auch eine Reihe von Anwendungen ab, die einen unmittelbaren täglichen Nutzen für den öffentlichen und privaten Bereich der Gesellschaft darstellen.

  • Der „Search and Rescue Service“ (SAR) der Galileo-Satelliten hat laut EU das Potenzial, die Dauer dramatisch zu reduzieren, bis Menschen in Not gefunden und gerettet werden können, sowohl zu Wasser als auch an Land. Erste Erfahrungen in Norwegen haben gezeigt, dass ein Zeitvorteil von bis zu 46 Minuten und eine mehr als hundertfach verbesserte Zielgenauigkeit gegenüber bisherigen Systemen besteht.
  • Die verbesserte Genauigkeit und Schnelligkeit der Navigationssignale werden dabei helfen, den Transport von Gütern zu Land, zu Wasser und in der Luft zu optimieren und effizienter zu machen. Positionsdaten unterstützen das Flottenmanagement und die Disposition von Sendungen.
  • Galileo-Navigationssatelliten dienen der Finanzindustrie durch ihre präzisen Atomuhren als Zeitsignal und sind damit ein entscheidender Wert, wenn es darum geht, Überweisungen sowie den Austausch von Dokumenten authentifiziert, sicher und garantiert vertraulich zu machen. Zertifizierte Zeitstempel, die auf das Zeitsignal der Galileo-Uhren zurückgreifen, sind unverzichtbar für Anwendungen wie Online-Banking, E-Commerce, Aktienhandel sowie Versicherungsgeschäfte. Auf ähnliche Weise nutzt auch die Energiewirtschaft diese Zeitstempel, wenn es um die Synchronisation von Stromnetzen geht.
  • Bis zum Jahr 2020 wird das Internet der Dinge (IoT) auf ein Netzwerk von mehr als 50 Milliarden Geräte angewachsen sein. Das Galileo-System wird die Verbindung dieser Geräte durch Informationen über Positions-, Geschwindigkeits- und Zeitdaten überhaupt erst ermöglichen.

Satelliten noch nicht vollzählig

Noch sind jedoch nicht alle Galileo-Satelliten im All. Derzeit sind 14 von OHB entwickelte und gebaute Satelliten im Orbit. Vier werden gerade auf den Start vorbereitet und weitere vier befinden sich noch in Bremen. Weitere zwölf Navigationssatelliten wurden im Auftrag der Europäischen Kommission durch die Europäische Weltraumorganisation (ESA) in der dritten Ausschreibungsrunde geordert. Damit wird auch ein 34. Galileo-Satellit produziert und getestet.

Das Satellitenquartett soll am 12.12.2017 um 19:36:04 Central European Time (18:36:04 UTC) mit Flug VA240 abheben. Dafür wurde zum zweiten Mal eine europäische Ariane 5 ES Trägerrakete mit vier Galileo FOC-Satelliten bestückt. Jeder der vier Satelliten hat beim Start eine Masse von 715 kg. Natürlich verfolgen nicht nur Dr. Paetsch mit seinem Team vor Ort den Start: In Bremen sind die übrigen Teammitglieder und interessierte Kolleginnen und Kollegen wieder eingeladen, den Start gemeinsam zu verfolgen. Per Telefon zugeschaltet werden dann auch wieder die Kollegen in Guyana, die ihre Eindrücke und Erlebnisse live schildern.

Gespannt wird der Start auch von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der MT Aerospace verfolgt – dem größten deutschen Zulieferer im Ariane-Programm. Die Augsburger sind die Spezialisten für Strukturbauteile und Oberstufentanks der Rakete.

Friedrich Merz folgt Kurt Bodewig am Flughafen Köln/Bonn

Friedrich Merz ist zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats der Flughafen Köln/Bonn GmbH gewählt worden. Der 62-Jährige tritt die Nachfolge von Bundesminister a.D. Prof. Kurt Bodewig an. Friedrich Merz gehörte von 1989 bis 1994 dem Europäischen Parlament an und von 1994 bis 2009 dem Deutschen Bundestag für die CDU. Er ist seit mehr als 30 Jahren als Rechtsanwalt tätig und verfügt zugleich über langjährige Erfahrung als Aufsichtsratsmitglied in verschiedenen nationalen und internationalen Unternehmen.

Neben seiner beruflichen Tätigkeit engagiert sich Friedrich Merz besonders für die transatlantischen Beziehungen. Merz ist seit 2009 Vorsitzender der sogenannten „Atlantik-Brücke e.V.“, einer Organisation, die sich die Förderung und Stärkung der deutsch-amerikanischen Beziehungen zum Ziel gesetzt hat.

Wintereinbruch verschneite Flughäfen in NRW

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Auf Grund des Wintereinbruchs über Deutschland kam es am Sonntag landesweit zu Beeinträchtigungen im Luftverkehr. Am Flughafen Düsseldorf musste der Flugbetrieb auf Grund starken Schneefalls um 12:10 Uhr eingestellt werden. Gegen 15:30 Uhr mit der schrittweisen Wiederaufnahme des Verkehrs gerechnet. Die wartenden Fluggäste werden am Airport regelmäßig über die aktuelle Sach- und Wetterlage informiert und mit Getränken versorgt. Der Winterdienst am Flughafen Düsseldorf arbeitete seit Mittag mit über 20 Spezialfahrzeugen daran, das Start- und Landebahnsystem und die Vorfelder vom Schnee zu befreien. Neuschnee und der starke Wind verhinderten zudem eine Wiederaufnahme des Flugbetriebs.

Für den Zeitraum 12 bis 15:30 Uhr haben die Fluggesellschaften Ankünfte und Abflüge annulliert. Über 20 Flugzeuge wurden zu anderen Flughäfen umgeleitet. Weitere Flüge von und nach Düsseldorf wurden zunächst verschoben. Insgesamt waren für den gesamten Sonntag 410 Flüge mit erwarteten 49.400 Passagieren geplant.

Insgesamt annullierten die Fluggesellschaften am Sonntag auf Grund der Wetterbedingungen 53 Ankünfte und 58 Abflüge. Auch nach Wiederaufnahme des Flugbetriebs kam zu Verspätungen bis in die Abendstunden. Insgesamt waren für Sonntag 410 Flüge mit erwarteten 49.400 Passagieren geplant.

Starke Schneefälle am Köln Bonn Airport

Starke Schneefälle haben am Sonntag am Köln Bonn Airport zu Beeinträchtigungen des Flugbetriebs geführt. Mehrere Male musst der Verkehr für Winterdienstmaßnahmen auf der großen Start- und Landebahn unterbrochen werden. Zwischenzeitlich waren für etwa 90 Minuten lediglich Landungen möglich. Es kam zu teils erheblichen Verspätungen bei An- und Abflügen, da auch an zahlreichen anderen Airports in Deutschland und Europa der Wintereinbruch die Flugpläne durcheinanderbrachte.

Infolge des starken Schneefalls wurden in Köln/Bonn am Sonntag 14 Flüge (je sieben Starts und Landungen) gestrichen, eine Maschine wurde umgeleitet. Acht Flüge, die ursprünglich zu anderen Airports gehen sollten, wurden nach Köln/Bonn umgeleitet, um dort zu landen. Planmäßig standen am Sonntag 231 Flüge auf dem Flugplan.

Peru absolut zufrieden mit PerúSAT-1

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PerúSAT-1 ist seit nunmehr einem Jahr in Betrieb und laut Hersteller Airbus bestätigt die peruanische Regierung hat bestätigt, dass sich die staatlichen Investitionen bereits jetzt ausgezahlt hätten. Der Erdbeobachtungs-Satellit war in einer Rekordzeit von zwei Jahren gebaut hat worden.

PerúSAT-1 hat bis jetzt schon über 71.000 Bilder aufgenommen, die an mehr als 80 Organisationen in ganz Peru geliefert wurden. Peruanische Spezialisten vom Nationalen Zentrum für Satellitenbilddaten (CNOIS) in Pucusana bei Lima sind seit der Übergabe durch Airbus am 07. Dezember 2016 für den Satelliten verantwortlich. PerúSAT-1 ist der modernste Satellit der Region.

Hochauflösende Bilder für Agrar und Sicherheit

Das Erdbeobachtungssatellitensystem liefert sehr hoch auflösende Bilder für zahlreiche Anwendungen wie Sicherheit und Verteidigung, Landwirtschaft, Bergbau, Kontrolle illegaler Rodungen, Risikoprävention, Kartierung, Stadtplanung, Landnutzung, umweltverträgliche Planung von Gewerbeflächen oder Bekämpfung des Drogenschmuggels.

Das Satellitensystem umfasst einen Satelliten der neuesten Generation mit einer optischen Auflösung von 70 Zentimetern und einer Betriebslebensdauer von zehn Jahren. Inbegriffen sind auch die Errichtung des CNOIS als Satellitenkontrollzentrum sowie Verarbeitung und Verwaltung der erfassten Bilder. Zusätzlich umfasste das System den Technologietransfer-Programm und die intensive Schulung des Teams, das den Satelliten heute betreibt.

Satellit nutzt dem ganzen Land

PerúSAT-1 bietet hoch reaktionsfähige und leistungsstarke Technologien. Der Satellit wurde für Erdbeobachtungsmissionen entwickelt, die Überwachung und verbessertes Management der Umwelt ermöglichen – ein Einsatz im Dienste des peruanischen Volkes. Er leistet einen wertvollen Beitrag zur nationalen Souveränität des Landes und erschließt den peruanischen Bürgern die Vorteile der Raumfahrt.

Die peruanische Raumfahrtorganisation CONIDA arbeitet mit zahlreichen staatlichen Institutionen zusammen. Diese erhalten Satellitenbilder und aufbereitete Produkte, die der Bevölkerung im Alltag zugutekommen. Zu den aktuellen Aufgaben gehören:

  • Generalstaatsanwaltschaft: Erkennung von Unregelmäßigkeiten bei Aufträgen der öffentlichen Hand
  • Nationale Polizei: Aufklärung im Bereich Drogenschmuggel und Schutz des Eigentums
  • Bezirksverwaltung Vitor: Bewertung und Analyse der zahlreichen Erdrutsche im Vitor-Becken
  • Region San Martín: Kartenerzeugung zur Verfolgung von Rodungen
  • Nationales Institut für Zivilschutz (INDECI): strategische Zusammenarbeit bei der Reaktion auf Naturkatastrophen durch Bereitstellung von Bildern der betroffenen Zonen und anderer Produkte
  • Nationales Geografisches Institut (IGN): Erstellung der nationalen Kartografie, Maßstab 1:25.000, dadurch reduzierte Projektkosten
  • Institut für Geologie, Bergbau und Metallurgie (INGEMMET): Überwachung von Erdrutschen und vulkanischer Aktivität
  • Aufsichtsbehörde für Güter in Staatsbesitz (SBN): strategische Zusammenarbeit beim Schutz der im Staatsbesitz befindlichen Güter
  • Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (United Nations Development Programme – UNPD): Erstellung einer Datenbank für Satellitenbilder, Luftaufklärung und Felddaten für die Bewertung der Katastrophensituation nach Erdbeben in Lima und Callao
  • Exportadora Sierra y Selva: strategische Unterstützung für die Produktveredelung in der Präzisionslandwirtschaft
  • Nationale Universität San Marcos Mayor (UNMSM): Aufbau einer Spektralsignatur-Datenbank
  • CEVAN (Überwachungszentrum der Luftwaffe für die Amazonasregion – Centro de Vigilancia Amazónico y Nacional), PNP (nationale peruanische Polizei – Nacional del Perú), OEFA (Umweltschutzbehörde –Centro de Evaluación y Fiscalización Ambiental): Kapazitätsaufbau für Nutzung und Verarbeitung von Satellitenbilddaten

PerúSAT-1 wurde von Airbus in Rekordzeit gebaut. Von der Auftragserteilung bis zur Lieferung vergingen nicht einmal zwei Jahre. PerúSAT-1 basiert auf der AstroBus-S-Plattform für die neue Generation von Hochleistungssatelliten und ist für eine Lebensdauer von zehn Jahren ausgelegt.

PerúSAT-1: Was der Satellit leistet

  • Auflösung der Bilder: 70 cm
  • Lebensdauer: zehn Jahre erwartet
  • 71.000 Bilder im ersten Betriebsjahr
  • 15 Millionen km2 der Erdoberfläche bereits bildlich erfasst
  • 14 Monate im Orbit, mehr als 6.300 Erdumkreisungen
  • Bildaufnahmen durch über 80 peruanische Organisationen für mehr als 20 verschiedene Anwendungen genutzt

BER zum Betrieb des Terminals und T1-E

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Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH stellt zu aktuell verbreiteter Berichterstattung über das Fluggastterminal am BER klar, dass die Inbetriebnahme des BER mit allen Gebäuden erfolgen werde. Die Start- und Landebahnen, 39 Betriebsgebäude und die Seitenpiers des Fluggastterminals sind fertig und bereits überwiegend in Nutzung. Trotz aller technischen Schwierigkeiten bleibt das Fluggastterminal das Kernstück des BER und werde noch fertiggestellt. Darin befinden sich die für den Flughafen zentralen Prozessoren. Das T1-E sei keine Alternative für das Fluggastterminal, sondern eine notwendige Ergänzung, um die zukünftigen Passagierkapazitäten bewältigen zu können.

Die technischen Probleme im Fluggastterminal wurden allerdings jahrelang unterschätzt. Die regelmäßigen Berichte des TÜV Rheinland und von externen Controllern sowie die Vereinbarungen mit wichtigen Baufirmen sind eine belastbare Grundlage einer fundierten Strategie zur Fertigstellung. In der AR-Sitzung am 15.12.2017 will die Geschäftsführung einen unternehmerisch verantwortlichen IBN-Termin benennen.

Lufthansa verteilt Prämienmeilen künftig nach Preis

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Die Lufthansa Group ändert die Vergabe von Prämienmeilen an Teilnehmer des Vielflieger- und Prämienprogramms Miles & More ihrer Fluggesellschaften. Ab März 2018 richtet sich die Höhe der Prämienmeilengutschrift nach dem Flugpreis, also dem Ticketpreis zuzüglich der von der jeweiligen Airline erhobenen Zuschläge, und dem Vielfliegerstatus der Programmteilnehmer. Bisher waren die Buchungsklasse beziehungsweise die Buchungsklasse und die Flugstrecke für die Höhe der Gutschrift ausschlaggebend. Teilnehmer von Miles & More erhalten in Zukunft entsprechend ihres individuellen Buchungs- und Flugverhaltens vier bis sechs Prämienmeilen pro Euro. Die neue Vergabepraxis gilt für Flüge mit den Lufthansa Group Airlines Lufthansa, SWISS, Austrian und Brussels Airlines, Eurowings sowie für alle weiteren Miles & More Partnerairlines, sofern das Flugticket von einer Airline der Lufthansa Group ausgestellt wurde.

Die derzeitige, von der Buchungsklasse beziehungsweise der Buchungsklasse und der Entfernung abhängige Prämienmeilenvergabe entfällt auf Flügen mit den Lufthansa Group Airlines weitestgehend. Das bedeutet im Einzelnen, dass Miles & More Teilnehmer auf Flügen mit den genannten Airlines in Zukunft grundsätzlich vier Prämienmeilen pro Euro sammeln.

Flüge auf Partner-Airlines

Teilnehmer mit Vielfliegerstatus erhalten auf Flügen mit Lufthansa, SWISS und Austrian Airlines sowie United Airlines und Air Canada sechs Prämienmeilen pro Euro. Statusteilnehmer bekommen auf Flügen mit den Netzwerk-Airlines und den transatlantischen Joint-Venture Partnern dementsprechend einen Prämienmeilenbonus, der sich zudem von bisher 25 Prozent auf dann 50 Prozent verdoppelt. Gleiches gilt für die Fluggesellschaften Adria Airways, Air Dolomiti, Croatia Airlines und LOT Polish Airlines, deren eigenes Vielflieger- und Prämienprogramm Miles & More ist.

Auf Flügen mit Eurowings, Brussels Airlines und den weiteren Miles & More Partnerairlines bleibt der Prämienmeilenbonus wie bisher bei 25 Prozent, sodass Statusteilnehmer hier fünf Prämienmeilen pro Euro sammeln. Voraussetzung für die neue Prämienmeilenvergabe ist immer, dass die Flugtickets von einer Lufthansa Group Airline und nicht von einer anderen Fluggesellschaft ausgestellt wurden.

Vielfliegerstatus bleibt

Von der neuen Prämienmeilenvergabe unberührt bleiben der Vielfliegerstatus der Teilnehmer, damit verbundene Privilegien und die Vergabe von Statusmeilen. Auch ändert die Umstellung grundsätzlich nichts an der Anzahl der Prämienmeilen, die von den Airlines insgesamt ausgegeben werden, und der Verfügbarkeit von Flugprämien. Mit der Umstellung setzt die Lufthansa Group auf ein variables System zur Vergabe von Prämienmeilen, das die Höhe der vergebenen Meilen an den Ticketpreis koppelt. Damit wird der Kauf von hochpreisigen Flugtickets künftig stärker als bisher honoriert.

Prämienmeilen werden in Zukunft lediglich in Ausnahmefällen nach der bisherigen Praxis vergeben. Dazu kommt es nur dann, wenn Miles & More Teilnehmer mit einer Lufthansa Group Airline reisen, das Flugticket jedoch von einer Fremdairline ausgestellt wurde oder Bestandteil einer Pauschalreise ist. Wird der Flug bei einer der übrigen Miles & More Partnerairlines gebucht und von einer dieser Airlines durchgeführt, sammeln Teilnehmer Prämienmeilen ebenfalls wie bisher.

Die neue Vergabepraxis findet erstmalig zum 12. März 2018 Anwendung. Kunden der Lufthansa Group Airlines und Teilnehmer des Miles & More Programms haben damit ausreichend Zeit, die Umstellung auf die neue Meilenvergabe in ihrer Reiseplanung zu berücksichtigen. Für Tickets, die bis zum 12. März 2018 gebucht werden, erfolgt die Meilenvergabe nach der bisherigen Praxis – auch, wenn die Reise am oder nach dem Stichtag angetreten wird.

Die neue Praxis führt zu einer automatischen Prämienmeilenvergabe entsprechend des Umsatzes, der durch den Ticketkauf erzeugt wird. Vielflieger sollen weiterhin von einem hohen Reisekomfort profitieren: Die Vergabe von Statusmeilen basiert auch künftig maßgeblich auf der Flugstrecke, mit dem Vielfliegerstatus verbundene Privilegien bleiben bestehen.

LGW macht A320 für Eurowings flott

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Die Luftfahrtgesellschaft Walter (LGW) hat in dieser Woche ihren ersten Flug mit einer A320 durchgeführt – im Auftrag von Eurowings. Das ist eine besondere Leistung deshalb, weil dieses Muster bislang noch nicht in deren Flotte war, erläutert Peter Knecht, Operations-Chef der LGW. Flug EW050 hob um 12:15 Uhr am Flughafen Köln/Bonn ab und landete knapp eine Stunde später in Berlin-Tegel – beinahe auf die Minute genau pünktlich und mit dem gewohnten Service der neuen Airline. Die Dortmunder LGW ist seit Anfang November für Eurowings im Wetlease unterwegs. Das bedeutet, dass Eurowings 17 LGW-Flugzeuge mitsamt Crews angemietet hat und auf ihren Strecken einsetzt.

Hierfür wurden bislang ausschließlich die zweimotorigen Propellerflugzeuge DHC8-Q400, kurz ‚Dash‘, genutzt, die fast alle für ihren Eurowings-Einsatz bereits umlackiert worden sind. Der operationelle Schritt vom Propellerflugzeug zum Jet ist enorm. Aber hinter den Kulissen haben es die LGW-ler in den vergangenen Wochen und Monaten geschafft, ihren Flugbetrieb auch für Jets der A320-Familie fit zu machen. Und das nicht nur in Rekordzeit, sondern auch eine Top-Leistung aller Beteiligten, so Eurowings.

Die LGW wird es nicht bei einem Airbus belassen. Das Unternehmen plant in naher Zukunft, zwölf weitere A320-Flugzeuge in ihrem Flugbetrieb einzusetzen. Diese A320 sollen ebenfalls im Wetlease für Eurowings abheben und jeweils mehr als doppelt so viele Passagiere wie die Dash beherbergen. Die Gespräche mit der VC bei der Eurowings sind beendet, da sei der Aufbau der A320-Operations bei LGW umso wichtiger.

Pilatus PC-24: Schweizer Businessjet erhält Zulassung

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Pilatus hat am 07. Dezember 2017 das Typenzertifikat für den ersten Schweizer Businessjet von der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) sowie von der US-amerikanischen Federal Aviation Administration (FAA) erhalten.

Die Musterzulassung des Super Versatile Jets ebnet den Weg für die ersten Kundenablieferungen und lässt den PC-24 Businessjet nun von der Zentralschweiz in den Weltmarkt abheben. Der PC-24 Businessjet hatte seinen Erstflug mit einem ersten Prototypen im Mai 2015 erfolgreich absolviert. In jedem Flugzeugentwicklungsprojekt ist die Zertifizierung durch die Luftfahrtbehörden der weitaus wichtigste Meilenstein, ermöglicht sie doch erst die Ablieferung des Flugzeugs an Kunden und somit den finanziellen Erfolg für einen Flugzeughersteller. Pilatus hat das PC-24 Entwicklungsprojekt im 2013 erstmals öffentlich publik gemacht, intern gearbeitet wird am Super Versatile Jet schon seit elfeinhalb Jahren.

Komplexes Projekt mit engem Zeitplan

Mit allen drei für das Zertifizierungsprogramm eingesetzten Prototypen wurden bis zur Zertifizierung weltweit 2.205 Stunden geflogen. Dabei wurden Flugversuche unter Extrembedingungen absolviert: bei eisiger Kälte und in extremer Hitze, in großer Höhe und am Geschwindigkeitslimit. Hinzu kamen weitere Tests wie Vogelschlag, Strukturbelastungsversuche und Geräuschimmissions-Prüfungen sowie allgemeine Funktions- und Zuverlässigkeitstest. Und das alles, um nachweisen zu können, dass das Flugzeug zukünftig immer sicher, zuverlässig und gemäß den gesetzlichen Vorgaben operiert werden kann. Die Pilatus Testpiloten haben das erflogen, was ein Berufspilot später nie umsetzen darf und gingen so ans Limit, ja mussten sogar darüber hinausgehen.

Die Anforderungen, ein solches Flugzeug zu zertifizieren, sind heute extrem hoch, und hätten auch die Schweizter vor große Herausforderungen gestellt, so Oscar J. Schwenk, Verwaltungsratspräsident von Pilatus, anlässlich der Überreichung des Typenzertifikats. Der PC-24 ist schließlich der erste Businessjet von Pilatus. Schon 2013 wurde gesagt, dass das PC-24 Entwicklungsprojekt im 2017 abgeschlossen sein würde. Und man habe es so kurz vor Jahresende geschafft. Dabei kann das Flugzeug sämtliche Leistungsdaten, welche den 84 Erstkunden versprochen wurden, erfüllen oder sogar übertreffen. So kann der PC-24 eine Maximalgeschwindigkeit von 440 Knoten (815 km/h) erreichen – gegenüber den vertraglich vereinbarten 425 Knoten (787 km/h).

Investitionen in Werke Schweiz und USA

In das PC-24 Entwicklungsprogramm hat Pilatus eigene Mittel weit über 500 Millionen Schweizer Franken investiert. Daneben wurden über 150 Millionen Franken in Gebäude und modernste Maschinen am Werkplatz Stans eingesetzt, um die Serienproduktion des PC-24 parallel aufbauen zu können. Aktuell sind bereits acht Serieflugzeuge auf der Montagelinie in Stans, über das Jahr 2018 hinweg sind 23 PC-24 Auslieferungen geplant, welche in die ganze Welt gehen werden.

In den USA – einer der wichtigsten Märkte für Pilatus – wird in ein neues Werk für den Endausbau investiert. Die Innenausstattung des PC-24 soll mit den Kunden vor Ort besprochen und ausgeführt werden können. Schwenk dankte beim erreichten Zertifizierungs-Meilenstein auch den Mitarbeitenden, den Pilatus Eigentümern, den beiden Luftfahrtbehörden sowie den 84 Erstkunden für den PC-24. Mit dem Projekt sei man auch ein großes Risiko eingegangen, aber alle hätten kompromisslos stets an den PC-24 geglaubt und bis an die Grenzen des Zumutbaren für den Erfolg gearbeitet.

Erstkunde mit PC-24 noch 2017

Das erste PC-24 Kundenflugzeug wird noch im Dezember in Stans von PlaneSense®, einem amerikanischen „Flugzeug-Sharing-Unternehmen“ abgenommen werden. Im Januar 2018 wird der PC-24 dann in die USA überflogen und vor Ort feierlich an den Kunden übergeben. Bald darauf werden die ersten Geschäftsreisenden in den Genuss des Fliegens mit dem PC-24 kommen, welcher es dank seinen einzigartigen Fähigkeiten ermöglicht, kurze Pisten anzufliegen und so schneller am Ziel zu sein. Die herausragende Flexibilität des PC-24 eröffnet unzählige neue und noch nie dagewesene Möglichkeiten – ob als Businessjet, Ambulanz-Flugzeug oder für sonstige Spezialmissionen. Genau das macht den weltweit ersten Super Versatile Jet von Pilatus aus.

MT Mechatronics für Bau des Superauges GMT in Chile

GMT (Giant Magellan Telescope) soll unsere Sichtweise auf die Entstehung und das Verständnis des Universums revolutionieren. Die MT Mechatronics GmbH, eine Tochtergesellschaft des Bremer Raumfahrtunternehmens OHB SE, hat von der Giant Magellan Telescope Organization (GMTO) den Zuschlag für die technische Begutachtung und Validierung der Konstruktion des 24,5-Meter-Teleskops erhalten.

Das gesamte Projekt hat ein Volumen von rund einer Milliarde US-Dollar. MT Mechatronics hat sich als Spezialist für Antennen- und Teleskopanlagen erfolgreich im internationalen Wettbewerb durchgesetzt. Es wird eines der weltweit größten und leistungsfähigsten, astronomischen Instrumente der nächsten Dekade, sagt Lutz Stenvers, Geschäftsführer der MT Mechatronics. Ein absolutes High-Tech-Gerät. Am Ende dieses Auftrags unterbreitet MT Mechatronics ein Angebot für den Bau des Teleskops, das sich auf dem Berg Las Campanas in Chile befinden wird und 2023 in Betrieb gehen soll.

Als das All noch undurchsichtig war

Dieses revolutionäre astronomische Auge, wird aus sieben einzelnen Hauptspiegeln bestehen und soll eine zehnmal höhere Auflösung erreichen als das Hubble-Weltraumteleskop. Der Blick durch des Telesops soll zurückreichen bis zu der Zeit, als das Universum nach der sogenannten Reonisierungsepoche für Licht transparent wurde (ca. 400.000 Jahre nach dem Urknall). Das GMT soll über den Ursprung und die Entwicklung von Galaxien, die Sternenbildung, die Evolution der chemischen Elemente, das Wachstum Schwarzer Löcher, dunkle Materie und dunkle Energie Aufschluss geben. Auf dem Bild: Künstlerische Darstellung des Giant Magellan Teleskops auf dem Cerro Las Campanas in Chile.

Flughafen Paderborn-Lippstadt sieht Trend nach oben

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39.350 Passagiere im November bedeuten ein deutliches Plus von 15,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Das gute Ergebnis unterstreicht die positive Passagierentwicklung am Paderborn-Lippstadt Airport. Linienverkehr und touristischer Verkehr trugen im November gleichermaßen zum Wachstum bei. Die Anbindungen an die Lufthansa-Drehkreuze München und Frankfurt bescherten dem Airport ein Plus von rund 22 Prozent. Der Anteil am Gesamtverkehr des Heimathafens beträgt rund ein Drittel. Die reinen Touristikflüge legten um rund 12 Prozent zu und bewegen sich damit ebenfalls deutlich über dem Niveau des Vorjahresmonats.

Das anhaltende Wachstum zeigt, dass nach dem Sommer- auch der Winterflugplan in diesem Jahr an Attraktivität gewonnen hat. Reisemöglichkeiten ab Flughafen Paderborn/Lippstadt GmbH wurden durch die Anbindung an Frankfurt, die Rückkehr Ägyptens in den Flugplan sowie die Erholung im Türkeitourismus verbessert. Dr. Marc Cezanne, Geschäftsführer der Flughafen Paderborn/Lippstadt GmbH, stimmen die Zaheln auch im Hinblick auf die bevorstehende Gesamtbilanz für 2017 positiv.

Qatar Airways kauft 50 Airbus A321neo ACF

Qatar Airways hat den bisherigen Auftrag über 50 A320neo mit einem Festauftrag über 50 A321neo ACF (Airbus Cabin Flex) bestätigt. Mit der Wahl des größten Mitglieds der Airbus Single-Aisle-Familie unterstreicht die Airline ihren Bedarf an effizienten Flugzeugen und zusätzlicher Kapazität.

Dieser aktualisierte Auftrag ersetzt den ursprünglichen Auftrag von Qatar Airways aus dem Jahr 2011. Qatar Airways will die A321neo ACF ab 2019 in ihre Flotte von 50 A320ceo eingliedern, so ihr Streckennetz mit den neuen Flugzeugen weiter ausbauen und dabei von der gesteigerten Reichweite der A321neo profitieren. Der Gesamtwert des Auftrages liegt bei 6,35 Milliarden  US-Dollar nach Listenpreis.

Qatar Airways zeigt derzeit ein noch nie dagewesenes Wachstum und  beispiellose Expansion und ist die weltweit am schnellsten wachsende Airline. Daher ist der Bedarf an effizienten, zuverlässigen und modernen Flugzeugen auch so groß wie nie, erläuterte Seine Exzellenz Akbar Al Baker, Chief Executive von Qatar Airways Group. Für Wachstum braucht man zusätzliche Kapazität. Die A321neo ACF sei einfach die beste Wahl für die Passagiere und das Geschäft der Airline. Mit diesem Flugzeug würde dann die die jüngste Flotte betrieben und Passagieren zugleich außergewöhnlicher Komfort und Service an Bord geboten.

Extratank und neue Türen

Die A321 ist das größte Mitglied der A320-Familie. Sie bietet Platz für bis zu 240 Passagiere. Mit den neuesten Triebwerken, aerodynamischen Verbesserungen und Kabineninnovationen wird die A321neo vom ersten Tag an mindestens 15 Prozent weniger Treibstoff pro Sitz verbrauchen und bis 2020 sogar um 20 Prozent sparsamer fliegen.

Dank neuer Passagiertüren und Verbesserungen am Rumpf können Airlines bei der A321neo ACF die Kabinenfläche besser nutzen und mit einem zusätzlichen Kraftstofftank im Unterflurfrachtraum Transatlantikflüge über Entfernungen bis 4.000 nm durchführen. Mit über 5.200 Bestellungen von 95 Kunden seit ihrer Einführung im Jahr 2010 hat die A320neo-Familie einen Marktanteil von rund 60 Prozent erobert.

November Monat der Rekorde am Köln Bonn Airport

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Der Köln Bonn Airport befindet sich mit neuen Höchstständen weiter auf Wachstumskurs und konnte im November wieder Rekordwerte verzeichnen. Mit 867.946 Fluggästen – einem Plus von fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat – und 79.703 Tonnen Luftfracht (plus sieben Prozent) erreichte der Flughafen in den beiden großen Geschäftsfeldern das jeweils beste November-Ergebnis aller Zeiten. Trotz der großen Umbrüche infolge der airberlin-Insolvenz sind die jüngsten Wachstumsrekorde im November, insbesondere im Passagierverkehr, erfreulich. Und auch bei der Luftfracht habe es im abgelaufenen Monat einen neuen Höchstwert gegeben. So wolle man die Wachstumsziele am Jahresende erreichen, so Flughafenchef Michael Garvens mit Blick auf die neuen Rekordwerte von 12,2 Millionen Passagieren und 830.000 Tonnen Fracht, die der Airport in diesem Jahr anpeilt.

Im Monat November sorgten vor allem die Deutsche Lufthansa und ihre Tochtergesellschaft Eurowings im Passagierverkehr für Auftrieb, indem sie ihr Flugangebot unter anderem auf den innerdeutschen Strecken nach München sowie Berlin aufgestockt haben.

Airlines ziehen an

Positiv wirkte sich zudem das tägliche Engagement des neuen Kunden TAP Air Portugal aus. Die Airline startet im aktuellen Winterflugplan 14 Mal pro Woche nach Lissabon. In der Luftfracht geht das Wachstum überwiegend auf die großen Expressdienstleister UPS, FedEx und DHL zurück. Dort sorgen die gute Konjunkturlage sowie die Vorweihnachtszeit für eine positive Entwicklung.

Eurowings: Durchstarten mit 500 neuen Mitarbeitern

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Eurowings erhöht mit dem Aufbau durch die Mutter Lufthansa auch die Zahl ihrer Mitarbeiter in den operativen Bereichen. Es wurden laut Airline schon mehr als 500 Piloten und Flugbegleiter bei Eurowings eingestellt und für Schulungen eingeteilt. Die Schulungen für Crewmitglieder laufen seit Anfang im Oktober, jetzt ist Halbzeit. Denn die Schulungen dauern bis Ende Februar – dann sollen fast alle Crews einsatzbereit sein, die wir für das geplante Wachstum gebraucht werden. Eurowings Europe hat vor zwei Monaten 1.000 neue Jobs für Standorte in Deutschland ausgeschrieben: 700 für Flugbegleiter und 300 für Piloten. Auf diese Stellen haben sich bislang weit mehr als 3.000 Personen beworben.

Dass sich der Wechsel zu Eurowings lohne, das bestätigten auch immer mehr ehemalige Mitarbeiter der airberlin. So auch Britta Harder. Die ehemalige Air Berlin-Flugbegleiterin sagt, dass sie bei Eurowings „mit offenen Armen“ empfangen wurde. In wenigen Wochen wird Harder das erste Mal im Liniendienst bei Eurowings eingesetzt. Sie freue mich auf ihren ersten Flug, viele neue Kollegen und darauf, endlich wieder in der Luft zu sein. Zu den Arbeitsbedingungen bei Eurowings habe es viele Gerüchte, ‚Flurfunk‘ und, das muss man einfach sagen, falsche Aussagen gegeben.

Weniger Gehalt, aber deutsche Arbeitsverträge

Es handele sich dabei um unbefristete deutsche Arbeitsverträge, das volle Paket an Sozialversicherungsleistungen und eins zu eins die gültigen Vergütungs- und Beschäftigungsbedingungen, wie sie für Eurowings Deutschland vereinbart wurden. Dass immer wieder zu hören war, Eurowings gebe Piloten und Flugbegleitern der airberlin 40 Prozent weniger Lohn, sei ‚Unsinn‘. Im Durchschnitt egebe sich ein Unterschied von acht bis zehn Prozent – dies sind die Fakten, hieß es von Eurowings.

AS565 MBe Panther: Flotte für Mexico komplett

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Die Marine Mexikos hat ihre letzten beiden AS565 MBe Panther von Airbus Helicopters in Marignane bekommen. Zehn der Hubschrauber waren im Jahr 2014 bestellt worden. Mexiko war der Erstkunde für diese neue Version.

Die Hubschrauber werden auf den drei Basen Veracruz, Sonora und Michoacan stationiert. Im Schnitt leistet jede AS565 MBe Panther dort 300 Flugstunden für Aufklärung, Streifendienst und Übungsflüge. Das Muster beherrscht maritimes SAR, Katastrophenhilfe, kann externe Frachten heben und sogar Notfallversorgungen über Luft durchführen.

AS565 MBe: Vielzweckhubschrauber für die Marine

MBe Panther bedeutet für die Flieger der mexikanischen Navy erweiterte Fähigkeiten, da der Hubschrauber auf See und über Land eingesetzt werden kann. So verfügt die AS565 MBe Panther über einen Frachthaken, eine Rettungswinde, Front-Infrarot (forward-looking infrared, FLIR) für Nachteinsätze und vier Liegen für Medizinische Transporte.

Die Marine von Mexiko hat schon 30 Piloten für das Muster ausgebildet, darunter auch mit spezifischem Training für SAR und Nachtsichtbrillen. Angetrieben wird die AS565 MBe von zwei Safran Arriel 2N-Triebwerken, welche den Hubschrauber auf bis zu 278 km/h beschleunigen und eine Reichweite von 780 Kilometern ermöglichen. Ein Vier-Achsen-Autopilot nimmt dem Piloten dabei Arbeit ab.

Corporate Health Award für Flughafen München

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Gesund, zufrieden und leistungsfähig bei der Arbeit: Im Rahmen der Preisverleihung des Corporate Health Awards in Bonn erhielt der Flughafen München das „Awardwinner-Siegel“ für außerordentliches Engagement im betrieblichen Gesundheitsmanagement.

Der renommierte Preis wurde von Willy Graßl (Mitte), Leiter des Gesundheits- und Sozialmanagements der Flughafen München GmbH (FMG), und seinem Team entgegengenommen. Überreicht wurde der Preis von Markus A.W. Hoehner (links), CEO EuPD Research Sustainable Management GmbH. Der Münchner Airport fördert durch die Bereitstellung verschiedener Angebote zur Prävention und Rehabilitation die Gesundheit seiner Mitarbeiter in besonderem Maße: Neben Konzerngesundheitstagen, Koch- und Sportkursen sowie der Sozialberatungsstelle OASE bietet der Flughafen München seinen Angestellten auch zahlreiche, maßgeschneiderte Lösungen wie zum Beispiel individuell höhenverstellbare Büromöbel und eine persönliche Ergonomieberatung an. Mitarbeiter mit körperlich anstrengenden Tätigkeiten werden durch den Einsatz von Hebehilfen und Liften entlastet.

Betriebsgesundheit: Alle profitieren

Der Pulsschlag eines Verkehrsunternehmens ist deutlich höher als anderswo. An Flughäfen gibt es viele belastende Jobs – körperlich und geistig. Dem Arbeitgeber ist es ein großes Anliegen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Bewältigung ihrer täglichen Arbeit zu unterstützen – indem in die Verbesserung der Arbeitsbedingungen nachhaltig investiert wird und Kollegen dabei gefördert werden, selbst etwas für den Erhalt ihrer Gesundheit zu tun.

Die Veranstaltung die zum neunten Mal von EuPD Research Sustainable Management, dem Handelsblatt sowie der ias-Gruppe initiiert wird, fand in diesem Jahr unter dem Motto: „Schritt für Schritt zum Erfolgsrezept: Gemeinsam gegen Stress und Demotivation“ statt.

Ski-Tourismus Hamburg – Österreich: Airlines reagieren

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Ski- und Winterurlaube werden bei den Hamburger Passagieren immer beliebter. Auf den Verbindungen in die drei beliebtesten Skiziele ab Hamburg – Innsbruck, Salzburg und Klagenfurt – waren in den vergangenen zehn Jahren 45 Prozent mehr Norddeutsche unterwegs. Die Airlines reagieren auf die wachsende Nachfrage und bieten mehr Flüge und Sitzplatzkapazitäten in Skidestinationen an. Insgesamt werden im Winter 2017/2018 elf europäische Ziele ab Hamburg Airport direkt angeflogen, von denen aus die Passagiere schnell ins Skigebiet ihrer Wahl gelangen.

Die Verkehrszahlen in den vergangenen zehn Jahren für Wintersporturlaube zeigt einen Trend. Die Fluggesellschaften reagieren aber auch die steigende Nachfrage am Hamburg Airport mit ihren Flugangeboten in Skidestinationen.

Dekade zeigt: Österreichisch beliebt

Die Ziele Innsbruck, Salzburg und Klagenfurt gehören zu den beliebtesten Ausgangspunkten in den Skiurlaub ab Hamburg – das zeigen auch die steigenden Verkehrszahlen auf den Verbindungen zu diesen Zielen. So wurden im Winter 2016/2017 (Dezember bis März) allein auf den Verbindungen nach Innsbruck, Salzburg und Klagenfurt insgesamt 72.000 Passagiere auf über 600 Flügen gezählt.

Im Vergleich mit dem Winter 2006/2007 (Dezember bis März) macht dies ein starkes Wachstum von 45 Prozent bei den Passagieren aus. Das Wachstum der drei TOP-Skidestinationen ab Hamburg lag damit deutlich über dem gesamten Passagierwachstum der vergangenen zehn Jahre, das 35 Prozent betrug.

In den Hamburger Skiferien 2017 nutzten über 12.000 Passagiere das Flugangebot zwischen Hamburg und den Skidestinationen Salzburg, Innsbruck und Klagenfurt. Dabei wurde auf den insgesamt 105 Flügen mit durchschnittlich 82 Prozent die beste Auslastung der vergangenen fünf Jahre erzielt.

Ticketpreis umfasst teils Skigepäck

Die Auswahl für Schnee- und Skiliebhaber ist groß: Insgesamt elf Ziele, die ab Hamburg Airport angeflogen werden, bieten ideale Ausgangspunkte in nahegelegene Skigebiete. Verschiedene Airlines decken mit einem umfangreichen Angebot die wichtigsten Wintersportziele Europas ab. Ein besonderer Vorteil für die Passagiere ist, dass die Mitnahme von Skigepäck je nach Verfügbarkeit bei vielen Airlines schon im Ticketpreis enthalten ist.

Ins österreichische Innsbruck gelangen die Hamburger Passagiere jetzt noch öfter: Eurowings bedient die Strecke zweimal pro Woche jeweils mittwochs und samstags, NIKI fliegt dreimal wöchentlich am Freitag, Samstag und Sonntag. Besonders der Samstagsflug ist ideal auf den Bettenwechsel in Österreich abgestimmt und ermöglicht Skireisenden eine bequeme und schnelle Anreise ins Skigebiet, ganz ohne lange Autofahrten und Staus. Mit einer Verbindung nach Klagenfurt setzt Eurowings ebenfalls auf die österreichischen Alpen.

Die Kulturstadt Salzburg wird ebenso von gleich zwei Fluggesellschaften angesteuert: Sowohl Eurowings als auch easyJet fliegen ab Hamburg direkt dorthin. Auch die beliebte österreichische Hauptstadt Wien kann als Ausgangspunkt für Skiurlaube dienen und wird sowohl von Eurowings als auch von Austrian Airlines angeflogen.

Skiern in der Schweiz

Neben den österreichischen sind auch die schweizerischen Alpen berühmt für ihre Skipisten. Ab Hamburg fliegt easyJet die Passagiere nach Basel und Genf. Auf der Strecke nach Zürich können Schneeliebhaber zwischen verschiedenen Airlines wählen: Eurowings, easyJet und SWISS steuern die Schweizer Metropole an. SkyWork Airlines bedient zusätzlich die Stadt Bern.

Ab München gelangt man schnell in die Skigebiete der bayerischen Alpen – in die Landeshauptstadt gelangen die Hamburger Fluggäste mit der Lufthansa. Zudem fliegen Eurowings und Ryanair im Winter nach Mailand und bringen Skiurlauber damit an den Rand der italienischen Alpen. Auch fernab der Alpen existieren attraktive Skigebiete in Europa: Schöne und selten überfüllte Skipisten finden sich beispielsweise in Norwegen, gut angebunden ab Oslo, welches von Eurowings, SAS und Norwegian mit Hamburg verbunden wird.

Airbus: Upgrades für über 200 Kabinen von A321

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American Airlines (AAL) lässt die Kabinen für 202 Flugzeuge ihrer A321 von Airbus upgraden. Das größte Retrofit-Auftrag für Airbus überhaupt. Damit wird AAL auch der erste Kunde für die neuen Airspace XL Bins des Herstellers.

Die größeren Staufächer haben 40 Prozent mehr Volumen für Taschen – was Überfüllung ebenso vermeiden soll wie soch nochmals um das Gepäck am Gate kümmern zu müssen. American Airlines will so mit den A321 ein schnelleres Boarding erreichen, für ein entspannteres Reisen bei Passagieren und Abfertigen beim Personal. Mit der Erneuerung der Kabine standardisiert American Airlines die A321 an Sitzzahl und Interieur – denn auch die neuen A321 für American Airlines werden mit den Airspace XL Bins ausgerüstet.

Etihad: A320 erhöhen Frequenzen auf Malediven

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Etihad Airways hat heute verkündet, dass die beliebte Strecke Abu Dhabi – Malé um vier zusätzliche Flüge pro Woche ergänzt wird. Das Urlaubsparadies wird ab 15. Juni nächsten Jahres nun elf Mal pro Woche angeflogen. Die zusätzlichen Flüge werden ab Juni 2018 ganzjährig angeboten und geben Reisenden durch eine Ankunft am frühen Morgen die Möglichkeit, ihren Aufenthalt auf den Malediven noch länger genießen zu können. Das neue Flugangebot bietet nicht nur Reisenden aus den Vereinigten Arabischen Emiraten und den Golfstaaten mehr Flexibilität, sondern verbessert auch grundlegend die Verbindungen zwischen den europäischen Hauptzielen von Etihad Airways und den Malediven.

Diese umfassen die Länder Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Italien und Russland. Die Flotte der Airline umfasst über 120 Airbus- und Boeing-Flugzeuge. Weitere 204 Maschinen sind bestellt, darunter 71 Boeing 787, 25 Boeing 777X, 62 Airbus A350 und zehn Airbus A380. Auf der jetzt erweiterten Route zu den Malediven werden die A320 eingesetzt, die 16 Sitze in der Business Class sowie 120 Sitze in der Economy Class bieten. Elf Flüge pro Woche stehen im Flugplan, um die wachsende Nachfrage nach Flügen auf dieser Strecke zu bedienen, erläuterte Peter Baumgartner, Etihad Airways Chief Executive Officer.

Europa wichtigster Kundenmarkt für Malediven

Neben den Urlaubern unterstützt Etihad Airways mit der Kapazitätssteigerung die florierende Tourismusbranche der Insel, die – weitab vom Festland im indischen Ozean – vor allem auf den internationalen Langstrecken-Flugverkehr angewiesen ist. Gerade Europa zählt zum wichtigsten Quellmarkt der Malediven. Seit der Einführung der Strecke im November 2011 hat Etihad Airways 550.000 Passagiere auf die Malediven und von dort wieder zurückgeflogen.

Flugnummer Abflugsort Abflugszeit Zielflughafen Ankunftszeit Frequenz Flugzeug
EY 278 Abu Dhabi 08:40 Malé 14:05 Täglich Airbus A320
EY 279 Malé 20:35 Abu Dhabi 23:50 Täglich Airbus A320
EY 260* Abu Dhabi 00:55 Malé 06:20 Mo, Fr, Sa und So Airbus A320
EY 261* Malé 18:50 Abu Dhabi 22:05 Mo, Fr, Sa und So Airbus A320

*Die zusätzlichen Flüge werden ab dem 15. Juni 2018 jeden Montag, Freitag, Samstag und Sonntag durchgeführt.

Reisewelt am Flughafen Nürnberg startet mit Familientag

Nach einjähriger Umbauzeit eröffnet am kommenden Wochenende die neue Reisewelt am Albrecht Dürer Airport Nürnberg: Auf rund 2.000 Quadratmetern stellen Reisebüros auf 19 Counters, teilweise in Inselform, sowie in 17 modernen Büros ihre Angebote vor und beraten Kunden individuell.

Bereichert wird die Reisewelt im ersten Obergeschoss der Abflughalle 2 durch eine Filiale der Kaffeehauskette „Coffee Fellows“, die ebenfalls in Kürze öffnet. Blickfang ist eine filigrane Brückenkonstruktion, die die Halle überspannt und die Bereiche verbindet. Zur Eröffnung wird am Samstag, 09. Dezember, von 10:00 bis 18:00 Uhr ein buntes Unterhaltungsprogramm geboten.

Airportkonzept für Reisevermarktung

Nach den zentralen Sicherheitskontrollen vor zwei Jahren ist die Eröffnung der Reisewelt ein weiterer Meilenstein, um den Airport Nürnberg noch kundenfreundlicher zu machen. Mit der Reisewelt präsentiert sich Kunden der größte zusammenhängende Reisemarkt der Metropolregion Nürnberg.

Die verschiedenen Reisebüros und -veranstalter waren zuvor über das Terminal verteilt. Durch die Zusammenlegung in Abflughalle 2, dem Herzen des Airports, profitieren Reiselustige jetzt von den sehr kurzen Wegen zwischen den einzelnen Anbietern. Die ansprechende, moderne Gestaltung der neuen Büros und Inseln in einem einheitlichen Stil verschafft der Reisewelt ein schlüssiges Ambiente und vermittelt eine Atmosphäre zum Wohlfühlen.

Über eine elegante Brückenkonstruktion gelangen Besucher auf die Südseite der Empore, wo eine Cafébar der Kette „Coffee Fellows“ demnächst eine breite Produktauswahl anbietet. Kunden und Mitarbeiter können im stilvollen Ambiente u.a. Kaffeespezialitäten, Shakes, Muffins und frisch zubereitete Bagels genießen. Durch eine Vergrößerung der Fenster wird dieser Bereich des Gebäudes transparenter und lichtdurchflutet.

Flughafen Nürnberg veranstaltet Familientag

Anlässlich der Eröffnung der Reisewelt findet am Samstag ein bunter Familientag statt. Den Besuchern werden zahlreiche Attraktionen geboten. Über den Tag verteilt laden Vorträge über die Reiseziele Zypern, Israel und La Palma sowie von den Reiseveranstaltern AIDA Cruises und Costa Kreuzfahrten im Mövenpick Konferenzcenter zum Zuhören ein. Gäste können sich hier Inspirationen und Informationen für ihre Reiseplanung holen.

Durch das Rahmenprogramm in Abflughalle 2 führt der bekannte Moderator Fabian van der Weidt und sorgt mit seinen Beiträgen für Urlaubsstimmung. Unterstützt wird er von verschiedenen Tanzgruppen. Abgerundet wird die Eröffnungsparty durch ein großes Gewinnspiel. Auch die kleinen Gäste kommen nicht zu kurz: Während des ganzen Tages gibt es eine Kinderbetreuung mit Unterhaltungsprogramm. Tipp zur Anreise: Parkmöglichkeiten in den Parkhäusern P1 und P2 in der Zeit von 09:00 bis19:00 Uhr für max. fünf Euro.

777 Freighter trifft bei Turkish Cargo ein

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Boeing hat Turkish Airlines die erste Triple-Seven in der Frachtversion übergeben. Laut Boeing der reichweitenstärkste zweistrahlige Frachter weltweit. Eine zweite B777 Freighter soll noch dazu kommen.

Die 777 Freighter beruht auf der 777-200LR (Longer Range), dem Passagierflugzeug, das 4.900 Nautische Meilen (9.070 kilometers) bei voller Beladung mit 112 Tonnen (102 Metrische Tonnen oder 102.000 kg), fliegen kann.

Turkish Cargo ist eine Submarke von Turkish Airlines und deren Zielzahl stieg von 55 auf 73 seit diesem Jahr. Gleichzeitig werden ca. eine Million Tonnen an Fracht, ein Plus von 29 Prozent, erreicht. Weitere Kurz- und Langstreckenziele ab Istanbul sollen bald folgen. Das Bild zeigt die B777 Freighter bei der Ankunft in Istanbul.

Lufthansa: Sonderbemalung auf D-AIZX und D-ABYM

Nur in ganz besonderen Ausnahmefällen verändert Lufthansa die Bemalung ihrer Flugzeuge, wie etwa im WM-Jahr 2014 mit dem Jumbo als „Siegerflieger“.

Seit Montag existiert eine neue rare Gelegenheit in Gestalt des kürzlich verliehenen Fünf-Sterne-Siegels. Ein Langstreckenflugzeug vom Typ Boeing 747-8 sowie ein Airbus A320 sind nun im glitzernden Fünf-Sterne-Look unterwegs.

Spotter-Infos: Wann und wo

Speziell Flugzeugspotter sind jetzt im sportlichen Wettbewerb, um die Flugzeuge in ihre Fotokollektion aufzunehmen.

Boeing 747-8 – „Bayern“ Kennzeichen D-ABYM

Mittwoch, 06. Dezember

LH 498 13:20 – 18:45 Uhr – Frankfurt – Mexiko

Donnerstag, 07. Dezember

  • LH 499 20:55 – 14:40 Uhr – Mexiko – Frankfurt
  • LH 510 22:15 – 08:00 Uhr – Frankfurt – Buenos Aires

Airbus A320 – Kennzeichen D-AIZX

Mittwoch, 06. Dezember

  • LH 017 12:00 Uhr – 13:10 Uhr Hamburg – Frankfurt
  • LH 018 14:00 Uhr – 15:05 Uhr Frankfurt – Hamburg
  • LH 025 16:00 – 17:10 Uhr Hamburg – Frankfurt
  • LH 116 18:15 – 19:10 Uhr Frankfurt – München

Alle Zeiten in Ortszeit; aus operativen Gründen sind Änderungen möglich.

Galileo: Nächste Tranche vor dem Start

Die nächsten vier Galileo-Satelliten sollen am 12. Dezember um 19:36 MEZ (15:36 Ortszeit) an Bord einer Ariane-5 von Europas Raumflughafen Kourou in Französisch-Guayana aus abheben. Mit diesem Start erhöht sich die Zahl der Satelliten der Galileo-Konstellation auf insgesamt 22, wodurch die globale Verfügbarkeit der Navigationssignale einen deutlichen Schritt vorangebracht wird. Erste Galileo-Dienste werden als Etappe auf dem Weg zur vollen Betriebsfähigkeit seit dem 15. Dezember 2016 angeboten. Am 11. Dezember um 17:30 Uhr MEZ wird eine erste Audio-Konferenz stattfinden, in der die ESA über den aktuellen Stand des Galileo-Systems informiert.

Das Galileosystem besteht aus einer Reihe Satelliten im Dienst, sowie einiger Reserve-Satelliten. Die ESA hat an die europäischen Hersteller bereits Aufträge zum Bau weiterer Satelliten vergeben. Dienste für die kommerzielle Verwendungen werden über eine Firma aus München realisiert. Die Navigationssignale von Galileo sind für eine deutlich höhere Genauigkeit ausgelegt, als GPS sie bietet.

Lufthansa Technik startklar für LEAP-Triebwerke 2018

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Lufthansa Technik bereitet sich in Hamburg derzeit darauf vor, für die Triebwerke LEAP-1A (Airbus A320neo) und LEAP-1B (Boeing 737 MAX) von CFM International On-Wing- und MRO-Services anzubieten. Damit ist Lufthansa Technik einer der ersten MRO-Anbieter, der Kunden weltweit bereits in der Frühphase ihres LEAP-Betriebs unterstützt. Neben dem Aufbau von Reparaturkapazitäten für das LEAP Triebwerk, Mitarbeiter-Schulungen und Investitionen in das notwendige Werkzeug wird sich Lufthansa Technik auch auf den Ausbau von mobilen Airline Support Teams (AST) fokussieren.

Lufthansa Technik will dann Dienstleistungen für den gesamten Lebenszyklus des LEAP-Motors anbieten. Entsprechend dem MRO-Bedarf und der Motorlebenszyklusphase umfasst dies: Triebwerksüberholung, Teilereparatur, On-Wing-Support und innovative Ingenieursdienstleistungen. Sukzessive werden dafür umfassende Kapazitäten aufgebaut.

Mit LEAP die Zukunft im Visier

Bernhard Krüger-Sprengel, Vice President Engine Services bei Lufthansa Technik bezeichnete es als Meilenstein, einer der ersten Anbieter von LEAP-Services zu werden – in der langjährigen und intensiven Zusammenarbeit mit CFM International. Lufthansa Technik will so auch in Zukunft eine zentrale Rolle in der Instandhaltung von Triebwerkstechnologien der nächsten Generation spielen.

KC-46A für US Air Force erlebt Erstflug

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Boeing hat das erste KC-46A Tankflugzeug, das für die US-Air Force bestimmt ist, zum ersten Mal fliegen lassen. Nach dem Start vom Paine Field vormittags Ortszeit flog der Tanker etwa dreieinhalb Stunden. Ausgeliefert werden soll der erste KC-46A nächstes Jahr.

Bei dem Testflug wurde das Flugezeug normalen Betriebsabläufen an Triebwerken und Flugkontrollsystemen unterzogen. Die KC-46A wurde dabei auf die maximale Flughöhe von 39.000 Fuß gesteuert. Bevor nun weitere Tests folgen, will Boeing das Flugzeug nach dem ersten Flug aber zunächst einer Inspektion unterziehen und die Instrumentierung kalibrieren. KC-46A Tanker Programmmanager Mike Gibbons sagte nach diesem Erstflug, es gebe noch viel zu tun, auch hinsichtlich der FAA-Zulassung.

Das jetzt gestartete Flugzeug ist die siebte Maschine an gebauten KC-46. Die vorigen wurden alle für Test- und Zulassungsverfahren genutzt. Dabei haben sie schon 2.200 und über 1.600 Kontakte zur Betankung von F-16, F/A-18, AV-8B, C-17, A-10, KC-10 und KC-46 im Flug durchgeführt. Die KC-46 wird von der Boeing 767 abgeleitet und wird in Everett gebaut. Laut dem Hersteller aus den USA läuft nun der Vertrag für die ersten 34 von erwarteten 179 Tankflugzeugen für die US-Air Force.

Flüge Berlin – Warschau von LOT aufgenommen

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LOT Polish Airlines fliegt ab sofort zweimal täglich von Berlin-Tegel nach Warschau. Fluggäste  gelangen so bequem in die polnische Hauptstadt und können schnell zu vielen Weiterflügen nach Osteuropa, Nordamerika, Zentralasien und Fernost umsteigen. Alle Fernziele steuert die Airline mit neuen Boeing 787 Dreamliner an.

Die Strecke zwischen Berlin-Tegel und Warschau selbtst bedient LOT Polish Airlines mit modernen Bombardier Q400 Regionalflugzeugen und Embraer Regionaljets. Die Flüge nach Warschau verfügen wie jeder internationale Flug der Airline über drei komfortable Klassen: LOT Business Class, LOT Premium Economy Class und LOT Economy Class. Die Fluggesellschaft bietet so jede Woche ab Berlin über 1.000 Sitzplätze auf der neuen Hauptstadt-Hauptstadt-Verbindung an. Ab Juni 2018 kommt ein dritter täglicher Flug dazu. Die Flugzeit ab Berlin-Tegel beträgt 85 Minuten.

Weiterfliegen ab Warschau

LOT Polish Airlines führt die neuen Flüge zu attraktiven Zeiten (vormittags und abends) durch, wovon sowohl Privatreisende als auch Geschäftsleute profitieren. Der Abflug am Vormittag findet um 10:25 Uhr statt, die Abendmaschine startet um 19:30 Uhr. Darüber hinaus ist der Flugplan optimal auf die zahlreichen Anschlussflüge abgestimmt, die LOT Polish Airlines über das Drehkreuz in Warschau anbietet.

Der Chopin-Flughafen in der polnischen Hauptstadt gilt im europäischen Vergleich als besonders umsteigefreundlich, zumal Anschlussflüge schon innerhalb von 30 Minuten erreicht werden können. Rund 60 Ziele fliegt LOT Polish Airlines ab Warschau an, darunter zahlreiche Städte in Osteuropa, Nordamerika, Zentralasien und Fernost. Flüge zu Fernzielen führt die Airline ausschließlich mit neuen Boeings 787 Dreamliner durch.

Im Vergleich zu vielen anderen Flughäfen in Europa soll es laut Airline über Warschau schnellere Umsteigeverbindungen geben, sodass sich beispielsweise nordamerikanische Ziele ohne großen Zeitverlust erreichen lassen: etwa New York und Chicago. Viele der von LOT im Langstreckenverkehr angeflogenen Städte sind Drehkreuze der Star Alliance, dem weltgrößten Airline-Verbund.

Neue Ziele und Flugzeuge

Berlin-Tegel ist der sechste Flughafen, den LOT Polish Airlines in Deutschland bedient, mit Nürnberg folgt in Kürze ein siebter. Diese neuen Flüge sind die konsequente Fortsetzung des ehrgeizigen Expansionskurses, den die Fluggesellschaft seit 2016 eingeschlagen hat. Parallel zur Aufnahme neuer Strecken investiert die Airline in neues Fluggerät und hat unter anderem mehrere Flugzeuge der Typen Boeing Dreamliner 787-9, Boeing 737 MAX 8 und Embraer 195 bestellt, die nach und nach ausgeliefert werden. Beispielsweise wurde gerade eben die erste Boeing 737 MAX 8 vom Werk in Seattle nach Warschau überführt. In diesem Jahr bereits in Dienst gestellt wurden vier Boeing 737NG und zwei Boeing 787 Dreamliner. LOT war die erste europäische Fluggesellschaft, die einen Dreamliner einflottete.

Rafal Milczarski, der CEO von LOT Polish Airlines: „Wir sind ein wichtiges Bindeglied im Luftverkehr zwischen Ost und West und wollen uns nicht nur als führende Airline in Polen etablieren, sondern darüber hinaus auch eine bedeutende Rolle in Osteuropa sowie im Verkehr nach Zentralasien, Fernost und Nordamerika spielen. Neben guten Verbindungen sind unser exzellentes Produkt sowie die hohe Servicequalität in der Luft und am Boden mitentscheidend für den Erfolg. Gemäß unserer 2016 gestarteten Expansionsstrategie wollen wir weiter stark wachsen und innerhalb kurzer Zeit unser globales Passagieraufkommen von 5,5 Millionen Gästen im letzten Jahr auf zehn Millionen im Jahr 2020 nahezu verdoppeln. Der deutschsprachige Markt besitzt dabei für uns eine hohe Bedeutung.“

„LOT Polish Airlines ist zurück in Berlin. Wir freuen uns, dass die Airline ihre Verbindung nach Warschau wiederaufnimmt,“ sagt Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH. „Uns verbindet eine lange Geschichte: LOT war eine der ersten Fluggesellschaften auf dem Flughafen Schönefeld. Es ist gut zu wissen, dass sie diese wichtige Strecke in das wirtschaftliche Zentrum unserer Nachbarn wieder sichert.“

Reisebeispiele (Ortszeit)

Abflug in Berlin-Tegel um 10:25 Uhr, Ankunft in Odessa um 17:20 Uhr; Gesamtreisedauer 5:55 Stunden (inklusive 02:45 Stunden Transitzeit in Warschau); Abflug in Odessa um 14:50 Uhr, Ankunft in Berlin-Tegel um 18:50 Uhr; Gesamtreisedauer 05:00 Stunden (inklusive 01:45 Stunden Transitzeit in Warschau).

Abflug in Berlin-Tegel um 19:30 Uhr, Ankunft in Astana um 08:40 Uhr am nächsten Tag; Gesamtreisedauer 08:10 Stunden (inklusive 1:55 Stunden Transitzeit in Warschau); Abflug in Astana um 13:55 Uhr, Ankunft in Berlin-Tegel um 18:50 Uhr; Gesamtreisedauer 09:55 Stunden (inklusive 03:00 Stunden Transitzeit in Warschau).

Abflug in Berlin-Tegel um 19:30 Uhr, Ankunft in Singapur um 16:55 Uhr am nächsten Tag; Gesamtreisedauer 15:25 Stunden (inklusive 02:05 Stunden Transitzeit in Warschau); Abflug in Singapur um 00:05 Uhr, Ankunft in Berlin-Tegel um 09:50 Uhr; Gesamtreisedauer 15:45 Stunden (inklusive 02:05 Stunden Transitzeit in Warschau)

Abflug in Berlin-Tegel um 10:25 Uhr, Ankunft in Chicago um 19:50 Uhr; Gesamtreisedauer 16:25 Stunden (inklusive 04:50 Stunden Transitzeit in Warschau); Abflug in Chicago um 21:35 Uhr, Ankunft in Berlin-Tegel um 18:50 Uhr am nächsten Tag; Gesamtreisedauer 14:15 Stunden (inklusive 03:50 Stunden Transitzeit in Warschau)

Die neuen Flüge ab Berlin sind ab sofort buchbar. Flugtickets von Berlin-Tegel nach Warschau und wieder zurück sollen bei LOT Polish Airlines aktuell ab 89 Euro pro Person inklusive aller Steuern und Gebühren kosten. Auf den Fotos: LOT Polish Airlines nach Warschau – LOT ist zurück in Berlin. Ab sofort fliegt die Airline die Verbindung Berlin-Warschau zweimal täglich. V.l.n.r.: Kataryna Stankiewicz (First Officer, LOT Polish Airlines), Adrian Kubicki (Head of Corporate Communication and Company Spokesperson, LOT Polish Airlines), Michał Fijoł – (CCO LOT Polish Airlines), Lars Wagner (Leiter Pressestelle, Flughafen Berlin Brandenburg GmbH), Ray Amit (Regional Director DACH Markets, LOT Polish Airlines), Agata Milkowska-Okonsua (Purser, LOT Polish Airlines).

Joint Venture EME Aero gegründet

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Lufthansa Technik und MTU Aero Engines haben ihr gemeinsames Instandhaltungsunternehmen für Getriebefan-Triebwerke gegründet, an dem beide Partner jeweils 50 Prozent der Anteile halten. Das Joint Venture trägt den Namen Engine Maintenance Europe, kurz EME Aero.

Der Vertrag wurde am 04. Dezember von beiden Partnerunternehmen unterzeichnet, nachdem eine Grundsatzvereinbarung im Februar 2017 getroffen worden war. EME Aero sp. z o.o. wird ihren Sitz in Polen haben und soll künftig rund 800 Mitarbeiter beschäftigen. Beide Joint Venture-Partner investieren bis 2020 insgesamt rund 150 Mio. Euro. Projektleiter Derrick Siebert (CEO) von Lufthansa Technik und sein Counterpart Dr. Uwe Zachau (COO) von der MTU Aero Engines leiten das Unternehmen, das 2020 seinen Betrieb aufnehmen soll.

400 Getriebefan-Shop Visits für A320neo jährlich

Der Lufthansa Technik Konzern ist mit rund 35 Tochter- und Beteiligungsunternehmen einer der weltweit führenden Anbieter flugzeugtechnischer Dienstleistungen. Die MTU Aero Engines, als Deutschlands führender Triebwerkshersteller. MTU-Bauteile kommen bei einem Drittel der weltweiten Verkehrsflugzeuge zum Einsatz.Geplant ist eine Kapazität von mehr als 400 Instandsetzungen (Shop Visits) pro Jahr von Getriebefan-Triebwerken der PW1000G-Serie, die unter anderem bei der Airbus A320neo-Familie im Einsatz ist. Die beiden Joint Venture-Partner MTU und Lufthansa Technik haben in den letzten Monaten dabei ihre Prognose zur Mitarbeiterzahl wie auch den jährlichen Shop Visits angehoben.

Es galt als große Herausforderung, EME Aero in kurzer Zeit zum Laufen zu bringen. Möglich wurde das durch ein kombiniertes Projektteam, in dem beide Shareholder ihre Stärken vereinten. Für die Spezialisten ist es eine riesige Motivation, die Instandhaltung für eine ganz neue Generation von zivilen Triebwerken hier in Europa auf den Weg zu bringen.

Mit einer Unternehmensgründung in Polen hat die MTU Aero Engines bereits beste Erfahrungen gemacht. 2009 nahm die MTU Aero Engines Polska, eine Tochtergesellschaft der MTU Aero Engines, ihren Betrieb auf. 2013 begannen die Arbeiten zum Ausbau des Werks. Zum Aufgabenspektrum gehören neben Entwicklungs- und Fertigungsaktivitäten auch die Montage der Niederdruckturbine für die PW1000G-Serie, die seit Anfang 2015 am polnischen MTU-Standort Rzeszów erfolgt.

Polen wird Heimat für Luftfahrttechnik

Für Lufthansa Technik ist dies der zweite große Schritt beim Ausbau ihres Engagements in Polen: Bereits im September 2017 wurde in Środa Śląska der Grundstein für ein Joint Venture mit dem Triebwerkhersteller GE Aviation gelegt, um GEnx-2B-Motoren und später auch GE9X-Triebwerke zu überholen. Mit Triebwerkstypen von Pratt & Whitney hat Lufthansa Technik schon seit vielen Jahren Erfahrungen. Im Juli 2016 wurde Lufthansa Technik darüber hinaus Mitglied des Instandhaltungs- Netzwerks für den Getriebefan (GTF) des Triebwerksherstellers. Das Netzwerk bietet die gesamte Bandbreite an Serviceleistungen für die PW1000G-Triebwerke an. Dieses zusätzliche Geschäft hat keinen Einfluss auf die Auslastung bestehender Standorte.

Lufthansa Technik und MTU führen schon seit 2003 ein 50:50 Joint Venture in Malaysia. Die Airfoil Services Sdn. Bhd. (ASSB) in der Nähe von Kuala Lumpur ist auf die Schaufelreparatur von Niederdruckturbinen und Hochdruckverdichtern spezialisiert.

Lärmschutz: zwischen Selbstgenehmigung und Nachtruhe

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Der Betrieb des innerstädtisch gelegenen Hamburger Verkehrsflughafens „Helmut Schmidt“ bedingt die umfassende Rücksichtnahme auf die vom Fluglärm betroffenen Bürgerinnen und Bürger rund um den Flughafen und in den An- und Abflugschneisen bis weit in das Umland. Die von der Fluglärmschutzkommission (FLSK) in ihrer letzten Sitzung in diesem Jahr beschlossenen Empfehlung zur Veränderung der Verspätungsregelung ist aus Sicht der Bürgerinitiativen für Fluglärmschutz in Hamburg und Schleswig-Holstein (BAW) jedoch unzureichend. Weiterhin soll es den Fluggesellschaften in „Selbstgenehmigung“ überlassen werden, ob sie das Betriebszeitenende am Hamburger Flughafen einhalten oder eben auch nicht. Die FLSK hat beschlossen, die Verspätungsregelung mit der pauschalen Genehmigung von Landungen um 30 Minuten auf 23:30 Uhr vorzuziehen und Starts nach 23:00 Uhr nicht mehr zuzulassen.

Nachtruhe beginnt um 22:00 Uhr. Die Verkürzung der Verspätungsregelung sei daher nicht statthaft, so die BAW. Damit werde erneut das Überziehen des genehmigten Betriebszeitenendes um 23:00 Uhr legalisiert. Den Betroffenen würden so wichtige Schlaf- und Erholungszeiten vorenthalten und gesundheitliche Belastungen aufgebürdet. Somit bleibe die zu führende Debatte um eine Petition für ein Nachtflugverbot ab 22:00 Uhr aktuell.