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STR: finanzieller Schub für Elektrisches Fliegen

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Mit einer Viertelmillion Euro unterstützt die Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) das Forschungsprojekt „Elektrisches Fliegen“ der Universität Ulm und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Am Montag, den 05. November übergaben Winfried Hermann, Minister für Verkehr des Landes Baden-Württemberg sowie Aufsichtsratsvorsitzender der Flughafengesellschaft, und Walter Schoefer, Sprecher der FSG-Geschäftsführung, einen symbolischen Scheck an Prof. Josef Kallo, den Leiter der elektrischen Antriebsentwicklung an der Universität Ulm für leise und emissionsfreie Flugzeuge in naher Zukunft.

Flugzeuge mit Stromantrieb in der Luft

„Was lange für unmöglich gehalten wurde, klimafreundliches, elektrisches Fliegen mit Wasserstoff-Brennstoffstoffzellenantrieb, wird für kleinere Flugzeuge bald Realität. Das Forschungsprojekt von Prof. Dr. Kallo leitet hierfür grundlegende Pionierarbeit“, sagte Minister Hermann. Nach dem Abheben des weltweit ersten viersitzigen Elektroflugzeugs HY4 am Flughafen Stuttgart im September 2016, soll das Zukunftsthema weiter in Baden-Württemberg vorangetrieben werden. Der Landesairport ist bereits seit zehn Jahren der Heimatflughafen der seither entwickelten Prototypen.

Flughafenchef Walter Schoefer betonte den gemeinsamen Nachhaltigkeitsgedanken: „Die Luftfahrt braucht umweltschonende Lösungen. Darum wollen wir im Sinne unserer fairport-Strategie einen Beitrag leisten, um die Technologie der HY4 zur Marktreife zu bringen.“ Als fairport STR möchte der Flughafen dauerhaft einer der leistungsstärksten und nachhaltigsten Flughäfen in Europa sein. Zuletzt förderte die FSG die Entwicklung des umweltfreundlichen und geräuscharmen Antriebs mit einer Spende in Höhe von 180.000 Euro an das DLR und ermöglichte damit den Erstflug der HY4.

Bedarf im Regionalverkehr

Erste Einsatzmöglichkeiten des Fluggeräts sehen die Forscher als Electric Air Taxis künftig im Regionalverkehr, auch wegen der niedrigen Lärmbelastung. „Wir konnten die Leistung der HY4 seit dem Testflug 2016 in Stuttgart noch steigern und werden nun insbesondere die intermodale Einbindung in den Regional-Luftverkehr in den Blick nehmen“, erklärte Prof. Josef Kallo. 2019 wird das neuste Modell des mit Brennstoffzellen betriebenen Passagierflugzeugs am Flughafen Stuttgart abheben.

United Airlines mit erstem Boeing 787-10 Dreamliner

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United Airlines hat jetzt ihren ersten Boeing 787-10 Dreamliner in Charleston übernommen. United Airlines ist die erste nordamerikanische Fluggesellschaft, welche die Boeing 787-10 einflottet.

Gleichzeitig ist United mit dieser Einflottung die erste Airline weltweit, welche alle Versionen des Dreamliners betreibt: die 787-8, 787-9 und die größte 787-10.

Moderne Kabine mit Reisekomfort

Das neueste Modell der Familie Dreamliner ist sechs Meter länger als die 787-9 und wird für United mit 44 Sitzen der United Polaris® Business Class, 21 Sitzen der Klasse United® Premium Plus, 54 Economy Plus-Sitzen und 199 Sitzen in der Economy ausgestattet. Das Flugzeug bietet Reisenden zudem moderne Bordunterhaltungs- und Beleuchtungsysteme, um die Tagesrythmen nachzuahmen. United will das Flugzeug ab Januar zwischen ihren Hubs in Los Angeles und Newark/New York einsetzen. Die Fluggesellschaft will bis zu 14 Flugzeuge der 787-10 einflotten.

Stuttgart – FMO bewährtes Business von AIS Airlines

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Am 04. November 2013 nahm die niederländische Regionalfluggesellschaft AIS Airlines den Linienbetrieb zwischen Münster/Osnabrück und Stuttgart auf. Jetzt feiert die Fluggesellschaft bereits ihr fünfjähriges Streckenjubiläum am FMO.

Mit einem so genannten „doppelten Tagesrand“ morgens und abends jeweils hin und zurück bietet AIS Airlines Geschäftsreisenden aus der FMO-Region die Möglichkeit, einen Tag in Stuttgart zu verbringen und abends wieder zuhause zu sein. Gleiches gilt auch Stuttgarter Geschäftsreisenden, wenn sie Termine in dieser Region haben.

Flugzeiten für Geschäftsreisende

Montags bis donnerstags startet man jeweils um 07:00 Uhr am FMO mit Ankunft um 08:20 Uhr in Stuttgart. Der Rückflug erfolgt dort um 08:50 Uhr mit Ankunft am FMO um 10:10 Uhr. Abends geht es von montags bis freitags um 17:30 Uhr ab FMO in die baden-württembergische Landeshauptstadt mit Ankunft dort um 18:50 Uhr. Der in Stuttgart um 19:20 Uhr startende Rückflug erreicht den FMO um 20:40 Uhr. Die Verbindung erfreut sich auch im fünften Jahr ihres Betriebes einer großen Beliebtheit und konnte in diesem Jahr bereits ein Passagier-wachstum von mehr als zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr ver-zeichnen. Buchbar sind die Flüge in jedem Reisebüro und unter AIS Airlines online.

Lufthansa greift Geschäftsmodelle mit Blockchain auf

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Der vom Lufthansa Innovation Hub sowie SAP.iO Foundry veranstaltete Wettbewerb ist der bislang größte seiner Art und verfolgt den Anspruch, konkrete Anwendungsszenarien dezentraler Netzwerke in der Luftfahrt-Industrie aufzutun.

Drohnen, die sich untereinander selbst koordinieren. Private Businessflugzeuge, die ohne Vermittler transparent und schnell gebucht werden können oder verschlüsselte Identitätsnachweise, die während der gesamten Reise die ID-Prüfung beschleunigen. Das sind nur drei der vielen Ideen für Blockchain-Anwendungen, mit denen die Teams im Finale der „Aviation Blockchain Challenge“ angetreten sind.

Die neun Finalisten wurden aus insgesamt 312 Einreichungen aus 56 Ländern ausgewählt. Sie sind vergangene Woche nach Frankfurt a. M. gereist, um ihre Lösungen bei der Lufthansa Group einer Experten-Jury sowie mehreren hundert Vertretern der Lufthansa Group Innovation-Community zu präsentieren.

Blockchain: Geschäftsmodell muss valide sein

„Alle Finalisten haben zentrale Herausforderungen der Luftfahrtindustrie adressiert und das zugrundeliegende Unternehmensproblem systematisch validiert. Bei der Entscheidung war uns zunächst das Geschäftsmodell wichtig. Darüber hinaus musste Blockchain die geeignete Basistechnologie für deren Umsetzung sein – nicht umgekehrt,“ so Artiona Bogo, Blockchain Business Development Manager im SAP Innovation Center Network und Jurymitglied.

In der „Airline Challenge“ hat sich das Team 500Labs durchgesetzt, das an einer dezentralen Flugdaten-Infrastruktur für die weltweite Flugindustrie arbeitet. Die Technologie ermöglicht in Echtzeit einen sicheren Datenaustausch zwischen allen am Flugbetrieb beteiligten Akteuren, wie Airlines, Flughäfen, Zulieferern und jeglichen Dienstleistern. Dies ermöglicht eine Vielzahl an Blockchain-basierten Funktionen, die den Luftverkehr effizienter machen. Durch die Transparenz könnten beispielsweise „Turn-Around-Zeiten“ der Flugzeuge am Boden beschleunigt werden oder die Auswirkungen von Flugverspätungen, die sich über einen Flugtag hinweg auf alle beteiligten Akteure auswirken, minimiert werden.

Gewinner in der Kategorie „Traveler Challenge“ ist Sweetbridge. Das Startup schafft einen Blockchain-basierten Finanzmarktplatz, auf dem unterschiedliche Finanz- und Treasury-Transaktionen von Factoring bis hin zu kurzfristigen Finanzierungen stattfinden können. Mit der Hilfe von Sweetbridge können Unternehmen, teilweise gebundenes Kapital operationalisieren und anderweitig einsetzen. Ein spannender Anwendungsfall sind dabei Loyalitäts-Programme. Die Marktplatz-Logik von Sweetbridge kann das Verdienen und Nutzen von Loyalitätspunkten für alle Kunden und Anbieter attraktiver machen.

In der Kategorie „Supplier Challenge“ wurde 14bis Supply Tracking ausgezeichnet. Das Startup hat eine Blockchain-basierte Anwendung entwickelt, die die Lieferkette von Flugzeugbauteilen lückenlos und transparent für alle beteiligten Akteure in Echtzeit sichtbar macht. Die proprietäre Technologie ist mit gängigen Industrie-Software-Systemen kompatibel und sorgt entlang der Lieferkette für mehr Transparenz und damit zu höherer Effizienz und Kosteneinsparungen.

Ideen für Praxis weiterentwickeln

„Wir haben weltweit exzellente Teams und interessante Blockchain-Anwendungen in der Luftfahrt kennengelernt und einen tiefgreifenden Austausch zwischen den besten Teams und Experten der Lufthansa und SAP angestoßen, den wir auch nach der Challenge weiter vertiefen werden. Die Aviation Blockchain Challenge ist für alle Beteiligten extrem erfolgreich, so dass der Lufthansa Innovation Hub das Format auf alle Fälle weiterführen wird,“ so Dr. Christian Langer, Vice President Digital Strategy Lufthansa Group und Juryvorsitzender der Challenge.

Die Teams sondieren derzeit konkrete Anwendungsmöglichkeiten mit diversen Fachabteilungen der Lufthansa Group, darunter Miles & More, Lufthansa Technik oder Lufthansa Systems. Zudem bekommen die Gewinner Zugang zum umfassenden SAP-Kundennetzwerk, um ihre Ideen weiterzuentwickeln und zu skalieren.

VC: Ryanair setzt Angestellten Pistole auf die Brust

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Am heutigen Montag schließt die Fluggesellschaft Ryanair ihre Basen in Bremen und Eindhoven und verkleinert die Basis am Flughafen Weeze/Niederrhein deutlich. Mehreren hundert Angestellten, Piloten wie Flugbegleitern, setze das Management laut Vereinigung Cockpit (VC) jetzt die Pistole auf die Brust.

Entweder sie fügten sich ihrer Versetzung, weit entfernt von ihrem bisherigen Lebensmittelpunkt, oder sie akzeptieren die Kündigung. „Mit Versetzungen von Teilen der Belegschaft soll das Personal gefügig gemacht werden, diesen Arbeitskampf abzubrechen.

Piloten solidarisieren

Um alle Ryanair-Beschäftigten zu schützen und ihnen eine Zukunft aufzeigen zu können, brauchen wir dringend einen belastbaren Sozialplan. Ganz akut geht es natürlich auch um die Betroffenen in Bremen und Weeze“, so Ingolf Schumacher, Vorsitzender Tarifpolitik der VC. „Diese Personalführung durch Verbreiten von Angst und Schrecken ist leider typisch für das Gutsherrendenken beim Ryanair-Management. Einen belastbaren Schutz vor diesen perfiden Maßnahmen bieten nur rechtssichere Tarifverträge. Beide Seiten streben bis Ende November die Festlegung der wesentlichen Eckpunkte zu einer Lösung an. Mitte November findet eine Verhandlung unter Beteiligung zweier Schlichter in Dublin statt“, so Schumacher weiter.

In einem Akt der Solidarität haben sich heute in Berlin Vertreter weltweiter Pilotenverbände und Gewerkschaften versammelt, um Ihre Unterstützung der Ryanair Beschäftigten deutlich zu machen. Hierunter sind u.a. Joe DePete, gewählter Präsident des größten US-amerikanischen Pilotenverbandes und Dirk Polloczek, Präsident der European Cockpit Association, des europäischen Dachverbandes der Piloten.

Internationaliserung im Arbeitsmarkt

Leider können sich Firmen wie Ryanair bisher aufgrund der aktuellen Gesetzeslage, die das fliegende Personal von dem für fast alle Arbeitnehmer in Deutschland selbstverständlichen Recht einer Betriebsratsgründung ausschließt, sehr erfolgreich der Mitbestimmung durch Arbeitnehmer verweigern. Dieser Zustand muss ein Ende haben, eine Anpassung und Modernisierung des §117 des Betriebsverfassungsgesetzes ist aus Sicht der VC mehr als überfällig.

„Dabei handelt es sich allerdings nicht um eine ‚Lex-Ryanair‘“, so Martin Locher, Präsident der VC.“ Es betreffe ausländische Airlines, die in Deutschland tätig sind genauso wie hier ansässige Firmen. In Zeiten immer stärkerer transnationaler Airlines im europäischen Binnenmarkt muss nationales und europäisches Recht an die immer stärkere Europäisierung angepasst werden. Es dürfe nicht sein, dass Firmen diese Freiheiten nutzen um nationales Arbeitsrecht und damit die Rechte der Arbeitnehmer zu umgehen.

Funkkontakt zur Raumsonde Dawn eingestellt

Eine historische Mission ist beendet: Die NASA-Raumsonde Dawn ist seit dem 31. Oktober verstummt. Am 27. September 2007 war Dawn gestartet, um die Asteroiden Vesta und den Zwergplaneten Ceres zu erforschen, die sich im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter befinden.

Seit Erreichen der Asteroiden im Jahr 2015 hatte die Sonde atemberaubende Bilder und beeindruckende Informationen geliefert. Die Mission war bereits mehrmals verlängert worden und hatte die Erwartungen der Wissenschaftler bei der Erforschung der beiden Planetenkörper Ceres und Vesta weit übertroffen. Ganz wesentlich dabei: An Bord befand sich ein deutsches Kamerasystem, an deren Entwicklung und Bau das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) beteiligt war.

Kamera aus Deutschland

„Dawn war die erste Mission die zwei Körper im Sonnensystem angeflogen und aus einer Umlaufbahn lange Zeit erforscht hat. Die Erkenntnisse über Vesta und Ceres haben grundlegende Fragen zur Entstehung und Entwicklung der Planeten geklärt. Die Dawn-Mission hat gezeigt, wie vielfältig unser Sonnensystem ist und dass es längst noch nicht erforscht und verstanden ist. Auch wurde deutlich, dass Wasser selbst auf diesen kleinen Körpern eine nicht zu unterschätzende Rolle spielt“, sagt Prof. Dr. Ralf Jaumann vom DLR-Institut Planetenforschung in Berlin.

Ein wesentlichen Beitrag lieferten die beiden „Framing Cameras“, die sich an Bord des Raumschiffs befinden und vom Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS) in Göttingen in Kooperation mit dem DLR-Institut für Planetenforschung in Berlin-Adlershof und dem Institut für Datentechnik und Kommunikationsnetze der Universität Braunschweig entwickelt und gebaut wurden. Sie lieferten spektakuläre und hochaufgelöste Bilder zur Kartierung der beiden Asteroiden und dienten der Sonde zur Navigation.

Treibstoff verbraucht – kein Manövrieren

Der Sonde ist vermutlich der Treibstoff ausgegangen. Damit hat sie ihre Fähigkeit verloren zu navigieren und mit der Erde zu kommunizieren. Dawn hatte am Mittwoch, den 31. Oktober und Donnerstag, den 01. November, auf geplante Kommunikationsprotokolle mit dem Deep Space Network der NASA nicht regiert. Weil andere mögliche Ursachen für die Funkstille ausgeschlossen werden, geht die NASA davon aus, dass das Raumschiff nun – wie erwartet -, das Hydrazin aufgebraucht hat, also der Treibstoff, den das Raumfahrzeug benötigt, um seine Sonnenkollektoren ausrichten und damit Energie gewinnen zu können.

„Während wir traurig über das Ende der Mission Dawn sind, feiern wir auch ihre wichtigen Errungenschaften und Erkenntnisse für die Wissenschaft“, sagte Thomas Zurbuchen, NASA-Associate Administrator für Wissenschaftsmissionen in Washington. „Die unglaublichen Bilder und Daten, die Dawn von Vesta und Ceres – den beiden größten Körpern im Asteroidengürtel – sammelte, sind entscheidend für das Verständnis der Geschichte und Entwicklung unseres Sonnensystems.“ Die Raumsonde Dawn startete vor elf Jahren, um die zwei größten Objekte im Asteroidengürtel zu besuchen.

Ende der Raumsonde, Forschung noch nicht

Derzeit befindet sich die Sonde im Orbit um den Zwergplaneten Ceres. Dawn war 2007 zu ihrer 6,9 Mrd. Kilometer weiten Reise gestartet. Das mit Ionentriebwerken ausgestattete Raumfahrzeug erreichte 2011 die massereichsten Objekte des Asteroidengürtels. Nach der intensiven Erkundung von Vesta, den die Sonde bis 2012 umkreiste, reiste Dawn weiter zu Ceres, einen Zwergplaneten, der mit einem mittleren Durchmesser von 950 Kilometern als der größte Asteroid im inneren Sonnensystem gilt.

Die Daten die Dawn zur Erde sendete, ermöglichte den Wissenschaftlern zwei Welten im Asteroidengürtel miteinander zu vergleichen, die sich unterschiedlich entwickelt haben und wichtige Erkenntnisse über die Entstehung von Planeten im frühen Sonnensystem lieferten. „Die Anforderungen, die wir an Dawn stellten, waren enorm, aber die Sonde hat jedes Mal die Herausforderung angenommen. Es ist schwer sich von diesem erstaunlichen Raumschiff zu verabschieden, aber es ist Zeit.“, sagte Missionsleiter und Chefingenieur Marc Rayman im Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA.

Dawn wird nach den planetarischen Richtlinien noch mindestens 20 Jahre in einer Art „Quarantäne“ im stillen Orbit bleiben, bevor die Sonde wie geplant auf Ceres abstürzt. Forscher wollen so verhindern, dass irdische Mikroben, die möglicherweise an der Sonde anhaften, bei einem Absturz auf Ceres gelangen und eventuell so bei zukünftigen Forschungen zu falschen Ergebnissen führen könnten. Die Experten sind allerdings davon überzeugt, dass die Sonde noch mindestens 50 Jahre in der Umlaufbahn von Ceres kreist.

Dawn – Frühzeit des Sonnensystems

Die Mission Dawn wird vom Jet Propulsion Laboratory (JPL) der amerikanischen Weltraumbehörde NASA geleitet. JPL ist eine Abteilung des California Institute of Technology in Pasadena. Die University of California in Los Angeles ist für den wissenschaftlichen Teil der Mission verantwortlich. Das Kamerasystem an Bord der Raumsonde wurde unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung in Göttingen in Zusammenarbeit mit dem Institut für Planetenforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Berlin und dem Institut für Datentechnik und Kommunikationsnetze in Braunschweig entwickelt und gebaut. Das Kameraprojekt wird finanziell von der Max-Planck-Gesellschaft, dem DLR und NASA/JPL unterstützt.

Zwergplanet auf den Fotos

Letzter Blick auf Ceres: Dieses Bild von Ceres mit den hellen Regionen seines Kraters Occator, war eine der letzten Ansichten, die die Raumsonde DAWN zur Erde sendete, bevor sie ihre Mission beendete. Das Bild wurde am 01. September 2018 aus einer Höhe von 3.370 Kilometern aufgenommen.

Berg Ahuna Mons: Das Bild zeigt eines der markanten Wahrzeichen von Ceres: Ahuna Mons. Die Ansicht entstand als eine der letzten Aufnahmen von Dawn am 01. September 2018 aus einer Höhe von 3.570 Kilometern.

Luftfahrer: Stop für dritte Startbahn kostet nur Zeit

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CSU und Freie Wäh­ler haben sich in ihrem Koali­ti­ons­ver­trag auf ein Mora­to­rium für die dritte Bahn am Flug­ha­fen Mün­chen ver­stän­digt. Die dritte Bahn ver­zö­gert sich damit um min­des­tens fünf Jahre.

Die Ver­an­ke­rung des Mora­to­ri­ums im Koali­ti­ons­ver­trag ist aus Sicht des Flug­ha­fen­ver­ban­des ADV nicht nach­voll­zieh­bar. Das Vor­ha­ben hat alle Schritte der Plan­fest­stel­lung erfolg­reich durch­lau­fen. Der Flug­ha­fen Mün­chen hat eine vor­bild­li­che Bür­ger­be­tei­li­gung durch­ge­führt. Alle gericht­li­chen Instan­zen haben die Aus­bau­pla­nun­gen bestä­tigt. Über­zeu­gende Bedarfs­pro­gno­sen bele­gen das Erfor­der­nis für eine dritte Start- und Lan­de­bahn am Flug­ha­fen Mün­chen.

Und der Luft­ver­kehr wächst wei­ter in Deutsch­land: In den kom­men­den 12 Jah­ren erwar­ten die ADV-Flughäfen einen Anstieg auf über 300 Mio. Pas­sa­giere. Um die­ses Wachs­tum zu bewäl­ti­gen, sind bedarfs­ge­rechte Kapa­zi­täts­er­wei­te­run­gen not­wen­dig. „Die dritte Bahn ist eines der wich­tigs­ten Infra­struk­tur­vor­ha­ben in Deutsch­land. Sie ist Garant für Wachs­tum und Arbeits­plätze. Wir for­dern, dass die Poli­tik sich zu dem Zukunfts­pro­jekt dritte Bahn bekennt“, so ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Bei­sel.

Standortfaktor für Bayern und Deutschland

„Die Aus­ein­an­der­set­zung um den Bau einer drit­ten Start- und Lan­de­bahn dau­ert inzwi­schen schon über 12 Jahre. Es ist höchste Zeit, dass die Poli­tik die­ses für Deutsch­land so wich­tige Infra­struk­tur­pro­jekt, das den Steu­er­zah­ler kei­nen Cent kos­tet, end­lich umsetzt! Für die Flug­hä­fen in Deutsch­land ist die Ent­schei­dung in Bay­ern von hoher Rele­vanz. Die Erwei­te­rung des Flug­ha­fens Mün­chen ist ein wich­ti­ges Infra­struk­tur­vor­ha­ben für den Wirt­schafts­stand­ort Bay­ern und von hoher Bedeu­tung für die Zukunfts­fä­hig­keit des Luft­ver­kehrs in Deutsch­land.“

Auch der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft sieht es als notwendig an, für die anhaltend starke Nachfrage im Luftverkehr am Wirtschaftsstandort Deutschland auch weiterhin bedarfsgerechte Kapazitäten luft- und bodenseitig zu schaffen. Das ist auch Kern des Luftverkehrskonzepts der Bundesregierung. Seit der Inbetriebnahme des Flughafens in München 1992 hat sich das Passagieraufkommen auf über 44 Millionen im Jahr 2017 mehr als verdreifacht. Allein seit 2010 stieg es um über 20 Prozent. Ein Moratorium für die dritte Start- und Landebahn in München, für die alle juristischen Voraussetzungen seit 2015 geschaffen wurden, stehe damit im Widerspruch und stelle die falschen Weichen.

Ryanair im Oktober mit 13,1 Mio. Passagieren

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Ryanair hat heute die Passagier- und Auslastungsstatistik für Oktober 2018 veröffentlicht. Demnach sind die Gesamtpassagierzahlen um elf Prozent auf 13,1 Millionen Kunden gestiegen, wobei die Auslastung 96 Prozent betrug.

Die Passagierzahlen von Ryanair allein sind um sieben Prozent auf 12,6 Millionen Kunden gestiegen, bei einer Auslastung von 96 Prozent. Hinzu kommen die Passagierzahlen von Laudamotion, sie lagen bei 0,5 Millionen Kunden mit einer Auslastung 89 Prozent. Low-Cost-Carrier Ryanair war im Oktober aufgrund eines fünftägigen Streiks der Flughafenabfertigung in Brüssel-Zaventem, einiger ungünstiger Wetterverhältnisse (Winterstürme) und des anhaltenden Personalmangels bei den Flugverkehrskontrollen in Großbritannien, Deutschland und Frankreich gezwungen, etwas mehr als 300 Flüge zu streichen. Die Iren haben mehr als 71.400 Flüge durchgeführt, von denen über 80 Prozent pünktlich landeten.

Marrakesch ab Nürnberg jetzt Ryanair-Ziel

Ryanair feiert den Start der neuen Winterstrecke nach Marrakesch – der Erstflug hob gestern Abend von Nürnberg Richtung Marokko ab. Die neue Route wird im Rahmen des Nürnberger Winterflugplans zwei Mal wöchentlich bedient.

Der Winterflugplan von Nürnberg aus beinhaltet 14 Strecken zu Urlaubshotspots in Europa und Nordafrika. Lisa-Maria Rumpf, Sales and Marketing Executive DACH von Ryanair, sagte dazu: „Wir freuen uns, unsere neue Strecke von Nürnberg nach Marrakesch offiziell zu starten! Im Rahmen des Winterflugplans 2018 wird sie zwei Mal wöchentlich bedient. Ryanair-Kunden in Nürnberg können diesen Winter aus 14 Strecken ab dem Flughafen Nürnberg wählen…“

Urlaubsziele ab Nürnberg

Dr. Michael Hupe, Geschäftsführer der Flughafen Nürnberg GmbH, sagte: „Mit Marrakesch ergänzt Ryanair den Flugplan um eine besonders reizvolle Winterdestination und bietet Reisenden aus der Region Nürnberg noch mehr Auswahl für ihren Urlaub im Süden.“ Kürzlich hatte die irische Billigflug-Airline den Start einer neuen Strecke von Nürnberg nach Crotone die ab April 2019 verkündet. Dann will Ryanair zweimal wöchentlich zu dem Ziel in Italien fliegen. Auch kommen noch die Urlaubsziele Zadar und Marrakesch als Sommerdestination hinzu.

Stromer komplett bei Busflotte auf dem Vorfeld

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Diesel war gestern – alle 16 Passagierbusse der Flughafen Stuttgart GmbH werden jetzt elektrisch angetrieben. 2013 rollte der erste Strom-Bus über das Vorfeld, in den folgenden Jahren stellte der Airport die Flotte sukzessive auf abgasfrei um.

Dass die Fluggäste umweltfreundlich zwischen Terminal und den Flugzeugen pendeln, hatte sich der Airport als messbares Ziel gesetzt – ein Vorhaben des Nachhaltigkeitsprojekts „scale-up!“, das das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) unterstützt. Der Flughafen testet bereits Fahrzeuge mit synthetischem Diesel auf dem Vorfeld und hat für Besucher Stromtankstellen eingerichtet.

Mondraumschiff der NASA wesentlich aus Deutschland

Die NASA möchte mit ihrem Orion-Programm ein Raumschiff entwickeln und bauen, das für unterschiedlichste Zwecke im Erd-, Mond- oder auch Marsorbit eingesetzt werden kann.

Das sogenannte MPCV (Multi-Purpose-Crew-Vehicle) soll erstmals 2020 vom Kennedy Space Center in Florida mit dem Space Launch System SLS, der neuen Schwerlastrakete der NASA, zu einem unbemannten Flug starten, den Mond mehrfach umrunden und anschließend wieder zur Erde zurückkehren. Bis heute waren zwölf Menschen auf dem Mond – allesamt NASA-Astronauten, die sich im Rahmen des Apollo-Programms der amerikanischen Raumfahrtbehörde zwischen 1969 und 1972 auf diese beispiellose Reise gemacht haben. Am 21. Juli 2019 jährt sich die erste Mondlandung zum 50. Mal, seit dem 14. Dezember 1972 hat kein Erdenbürger mehr den Erdtrabanten betreten. Das könnte sich in absehbarer Zukunft ändern.

Orion: Technisches Herzstück aus Europa

Ein zentraler Teil aller Orion-Raumschiffe ist das Europäische Servicemodul ESM, das im Auftrag der NASA von der Europäischen Weltraumagentur ESA zu wesentlichen Teilen in Deutschland gebaut wird. Ohne das ESM kann das neue Crew-Raumschiff Orion nicht fliegen. „Wir haben schon auf der ESA-Ministerratskonferenz 2012 in Neapel das Programm federführend unterstützt, Deutschland finanziert rund 40 Prozent des europäischen ISS-Programms und trägt mit etwa 37 Prozent den höchsten Anteil an den Kosten des ESM-Programms der ESA“, sagt Dr. Walther Pelzer, DLR-Vorstand für das Raumfahrtmanagement und in dieser Funktion für die deutschen ESA-Beiträge zuständig.

„Dass die NASA uns Europäern bei so einem zentralen Zukunftsprojekt ein so kritisches Element übergibt, ist ein enormer Vertrauensbeweis. Ich freue mich besonders, dass wir in Deutschland mit dem ESM auch auf die Expertise der fünf ATV-Transporter aufbauen und uns hier weiterentwickeln können.“ Die ATV-Raumfrachter hatten die Internationale Raumstation ISS von 2008 bis 2015 regelmäßig mit Nachschub versorgt.

Am 02. November 2018 wird das erste Servicemodul nun vom Airbus-Standort in Bremen, wo es in den vergangenen vier Jahren systemführend gefertigt wurde, offiziell an die NASA übergeben. Am 05. November soll das „ESM-1“ zum Kennedy Space Center (KSC) der NASA nach Florida geflogen werden, wo es am 16. November vorgestellt wird. Im KSC wird das europäische Service-Modul mit dem Orion-Mannschaftsmodul und dessen Adapter verbunden und auf seinen ersten unbemannten Testflug, die Exploration-Mission 1, vorbereitet.

Die NASA hat bei der ESA bislang zwei ESM bestellt. Das Servicemodul ist das Herzstück des Orion-Raumschiffs und sitzt unterhalb der Crew-Kapsel. Es beinhaltet das Haupttriebwerk und liefert über vier Solarsegel den Strom, außerdem reguliert es Klima und Temperatur im Raumschiff und lagert Treibstoff, Sauerstoff und Wasservorräte für die Crew. Das Orion-Raumschiff und damit auch die ESM gelten als zentraler Meilenstein für künftige bemannte Explorationsmissionen zum Mond, aber auch zum Mars und darüber hinaus.

Derzeit befindet sich ein zweites ESM für eine zweite Mondmission im Bau, bei der erstmals Astronauten an Bord sein sollen. „Die Bereitstellung des ESM durch Europa ist Teil eines transatlantischen Tauschhandels. Es dient als Kompensation der Kosten für Betrieb und Versorgung der ISS, der durch die NASA erfolgt“, erklärt Johannes Weppler, ESM-Programmleiter im DLR. Deutschland ist von den europäischen Mitgliedsstaaten der wichtigste Partner für die weiteren an der ISS beteiligten Raumfahrtnationen USA, Russland, Japan und Kanada.

ESM auf den Bildern

Orion – Training für die sichere Rückkehr: Auch die sichere Landung im Wasser bei der Rückkehr ist ein essenzieller Bestandteil der Vorbereitung von Raumfahrtmissionen mit Astronauten. Das Foto zeigt eine Lande-und Evakuierungsübung mit dem Orion-Crew-Modul im Golf von Mexiko im Sommer 2017. Das Crew-Modul wird in den USA von der NASA entwickelt und gebaut.

Das ESM-1-Modul im Bau bei Airbus: Das Europäische Servicemodul (ESM) dient dem neuen Orion-Raumschiff der NASA als Antriebseinheit und versorgt das Crew-Vehikel mit Luft, Wasser und Elektrizität.

Künstlerische Darstellung des Orion-Raumschiffs: Künstlerische Darstellung des Orion-Raumschiffs der NASA mit Crew-Modul (vorne) und dem Europäischen Service-Modul ESM (hinten). Der erste unbemannte Testflug soll 2020 starten.

DFS mit Messflügen bei Nacht über Frankfurt

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Für die Sicherheit im Luftverkehr braucht es die Vermessung der technischen Einrichtungen. Daher überprüft die Deutsche Flugsicherung DFS das Instrumentenlandesystem an Deutschlands größtem Flughafen.

In der Zeit vom 02. bis zum 04. November 2018 und vom 08. bis 11. November finden am Flughafen Frankfurt Vermessungsflüge statt. Vermessen wird das Instrumentenlandesystem der Südbahn (02.11. bis 04.11.) in beide Betriebsrichtungen sowie die Centerbahn (08.11. bis 11.11.). Als Vermessungsflugzeug kommt eine zweimotorige Propellermaschine vom Typ Beechcraft King Air 350 zum Einsatz. In dieser Zeit ist auch in der Nacht mit Lärmbelästigungen zu rechnen.

Falls die Vermessungen zum geplanten Termin, zum Beispiel wegen schlechten Wetters, nicht durchgeführt werden können, werden sie auf weitere Zeiträume im November bzw. Dezember 2018 verlegt. Trotz des Nachtflugverbots am Flughafen Frankfurt dürfen technische Überprüfungsflüge, wie zum Beispiel Vermessungsflüge, auch während der Nacht stattfinden. Tagsüber würden diese Flüge zu einer großen Beeinträchtigung des regulären Flugverkehrs führen.

Flugsicherung Österreich lädt Bewerber ein

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Gesucht werden Maturantinnen und Maturanten, die über ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen verfügen, belastbar sind und sich den Herausforderungen einer selektiven Ausbildung stellen wollen.

Austro Control sorgt rund um die Uhr für einen sicheren und pünktlichen Flugverkehr in Österreich. Fluglotsinnen und Fluglotsen garantieren die Sicherheit von Passagieren und Flugzeugen. Sie geben Flugroute und Flughöhe vor, erteilen Start- und Landeerlaubnis und sorgen dafür, dass Flugzeuge sich nie zu nahe kommen. Wer sich den herausfordernden und abwechslungsreichen Job als Fluglotsin oder Fluglotse zutraut, hat von 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr die Möglichkeit, sich direkt bei Austro Control über die Ausbildung und den Berufsalltag zu informieren.

  • Termin: 10. November, 2018
  • Zeit: 09:00 – 18:00
  • Ort: NH Hotel Airport, Raum Austria 1+2,
  • Einfahrtsstrasse 1-3, Flughafen Wien

Die Anmeldung ist ab sofort möglich. Voraussetzung für die Aufnahme ist das Bestehen eines mehrstufigen Selektionsverfahrens mit abschließendem Assessment-Center und ein positiver fliegerärztlicher Medical-Check. Die Ausbildung dauert rund drei Jahre und findet im Austro Control Ausbildungszentrum in Wien statt. Pro Jahr nimmt Austro Control bis zu 40 Trainees auf.

Augsburg erhält Validierungszentrum für Turbinen

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Das Institut für Test und Simulation für Gasturbinen widmet sich speziell der Entwicklung von Triebwerken für die Flugzeuggeneration von morgen.

Hierzu wird die digitale Forschungs- und Entwicklungsplattform „Virtuelles Triebwerk“ aufgebaut sowie ein einzigartiges Prüfzentrum. Flugzeuge sollen so künftig nicht nur sicher und leistungsstark sein, sondern auch möglichst umweltfreundlich, effizient und leise, samt Validierung neuer Triebwerkslösungen. Ein Schlüssel dazu bieten innovative Triebwerkstechnologien. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat die neue Forschungseinrichtung am 31. Oktober 2018 in Augsburg eröffnet.

Simulation und Test von Turbinen

„Mit der Eröffnung des Instituts für Test und Simulation für Gasturbinen treibt das DLR die Digitalisierung in der Luftfahrt konsequent voran. Entsprechend der aktuellen gesellschaftlichen und wirtschaftspolitischen Herausforderungen leisten wir mit der Luftfahrtforschung am DLR-Standort Augsburg einen strategisch bedeutenden Beitrag für den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Deutschland“, sagt Prof. Pascale Ehrenfreund, Vorstandsvorsitzende des DLR.

Die feierliche Eröffnung des neuen Luftfahrtforschungsinstituts des DLR fand im Technologiezentrum Augsburg statt, gemeinsam mit Thomas Jarzombek, Koordinator der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt im Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Technologie (BMWi), Franz Josef Pschierer, Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Energie und Technologie sowie weiteren angesehenen Vertreten aus Politik, Forschung und Industrie.

„Die Triebwerke der Zukunft müssen leiser, sauberer und ökoeffizienter werden, denn auch die Luftfahrt muss ihren Beitrag zur Erreichung der Klimaziele leisten. Das neue DLR-Institut in Augsburg für Test und Simulation für Gasturbinen ermöglicht hier innovative Forschung, die Zeit und Geld spart. Das Institut wird ein wichtiger Stützpfeiler der neuen Flugzeuggeneration sein“, sagt Luft- und Raumfahrtkoordinator Jarzombek anlässlich der Institutseröffnung.

Aus Landessicht ergänzt Staatsminister Pschierer: „Die Region hat ein klares technologisches Profil und zeichnet sich durch innovative und technisch hoch spezialisierte Firmen aus. Durch das neue DLR-Institut gewinnt der Wirtschaftsstandort Augsburg weiter an Bedeutung. Zusammen mit Technologiezentrum und Innovationspark beheimatet Augsburg ein exzellentes Kompetenznetzwerk. Hier arbeiten Wissenschaft und Wirtschaft eng zusammen.“

„Virtuelles Triebwerk“ weltweit einmalig

Europa hat seine Luftfahrtziele mit dem „Flightpath 2050“ klar abgesteckt: So sollen Flugzeugtriebwerke zwischen 75 und 90 Prozent weniger Kohlendioxid und Stickoxide ausstoßen, der wahrgenommene Fluglärm soll um 65 Prozent reduziert werden. Auch ist angestrebt, die Kosten sowie die Dauer für die Entwicklung neuer Flugzeuge zu halbieren. Um diese ambitionierten Ziele erreichen zu können, müssen innovative Triebwerkstechnologien und Konzepte entwickelt werden. Das DLR-Institut für Test und Simulation für Gasturbinen baut dazu ein „Virtuelles Triebwerk“ auf – eine digitale Plattform zur Optimierung von Triebwerkskomponenten und -bauteilen bis hin zu ganzen Triebwerken auf Basis von gekoppelten Simulationen.

„Triebwerksmodelle gibt es viele, aber das vom DLR konzipierte ‚Virtuelle Triebwerk‘ ist weltweit einmalig: Geplant ist die skalenübergreifende Darstellung eines kompletten Triebwerks und seiner Durchströmung im Rechner, in beliebiger Genauigkeit, mit Umkehrschub und zahlreichen weiteren Spezifikationen. Ich freue mich, dass wir mithilfe der neuen Forschungs- und Entwicklungsmöglichkeiten unsere Führungsposition in der digitalen Luftfahrt künftig festigen und weiter ausbauen können“, erklärt Prof. Rolf Henke, DLR-Vorstand für Luftfahrtforschung.

Im „Virtuellen Triebwerk“ werden alle Teildisziplinen zu einer Einheit verbunden und bilden so einen digitalen Zwilling von Triebwerken. Damit ist es möglich, alle wesentlichen Leistungsparameter eines Triebwerkes, zum Beispiel Leistung, Gewicht, Wirkungsgrad, Lebensdauer und Zuverlässigkeit, genau zu berechnen. Die Experten in Augsburg arbeiten dabei mit anderen DLR-Instituten fachübergreifend und in enger Kooperation mit Industriepartnern zusammen.

Synchronisiert – reale und virtuelle Umgebung

Die digitalen Modelle werden in realen Versuchen maßstabsgetreu validiert. Hierfür entsteht am DLR-Institut für Test und Simulation für Gasturbinen ein einzigartiges MTC-Prüfzentrum, mit dem es weltweit erstmalig möglich sein wird, mechanische, thermische und chemische Lasten (Abgas) bei Turbinenkomponenten gleichzeitig zu prüfen. So können die Entwickler feststellen, ob die neuen Turbinenwerkstoffe oder innovativen Herstellungsverfahren den realen Anforderungen hinsichtlich Lebensdauer und Zuverlässigkeit auch gerecht werden. Darüber hinaus wird eine Schädigungsanalyse aufgebaut und ein Rasterelektronenmikroskop in Betrieb genommen, das nochmals einen kritischen Blick auf die Bauteile ermöglicht.

Ein weiteres Augenmerk gilt der Verarbeitung der Daten, die durch die Simulationen und Experimente gewonnen werden. Zur Auswertung nutzen die DLR-Wissenschaftler verschiedene lernende Methoden. Um Trends besser sichtbar zu machen, sollen die Ergebnisse künftig dreidimensional und interaktiv auf den jeweilige Prüfkörper projiziert werden, etwa durch „augmented reality“. Ziel ist es, Simulation und Versuch so miteinander zu verknüpfen, dass Daten in Echtzeit zwischen virtuellen und realenen Versuchen ausgetauscht werden können. Die Validierung der Ergebnisse lässt sich dann im laufenden Versuch durchführen.

Das DLR-Institut für Test und Simulation für Gasturbinen ist derzeit im Technologiezentrum Augsburg (TZA) angesiedelt. Dort werden auf einem Rechencluster die ersten Lösungen für das „Virtuelle Triebwerk“ aufgebaut und die dazu notwendigen numerischen Methoden entwickelt. In der großen Technikumshalle werden außerdem die ersten großen MTC-Versuchsstände für mehrachsige Belastung unter Turbinenbedingungen aufgestellt und in Betrieb genommen. Der Umzug in ein eigenes Institutsgebäude ist für 2022 vorgesehen, das unweit des DLR-Zentrums für Leichtbauproduktionstechnologe (ZLP) und des TZA auf dem Gelände des Augsburg Innovationspark errichtet werden soll.

TZA in Augsburg

Das Technologiezentrum Augsburg (TZA) gehört zum sogenannten „Augsburg Innovationspark“, der vom Freistaat Bayern, der Stadt Augsburg und vom Landkreis Augsburg unterstützt wird. Ziel ist es, einen führenden Entwicklungsstandort für Leichtbau, Ressourceneffizienz und Mechatronik aufzubauen. Bis zu 5.000 hochqualifizierte Arbeitsplätze sollen hier entstehen. Das Herz des TZA ist eine 3.000 Quadratmeter große und 14 Meter hohe Technikumshalle mit zwei 20-Tonnen-Kränen. Derzeit haben sich dort 33 Unternehmen und Einrichtungen mit etwa 300 Mitarbeitern angesiedelt.

Auf dem Foto, Enthüllung der DLR-Stele: Institut für Test und Simulation für Gasturbinen (v.l.n.r.): Prof. Stefan Reh, Direktor des DLR-Instituts für Test und Simulation für Gasturbinen, Franz Josef Pschierer, Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Energie und Technologie, Prof. Pascale Ehrenfreund, Vorstandsvorsitzende des DLR und Prof. Rolf Henke, DLR-Vorstand für Luftfahrtforschung.

Das DLR-Institut für Test und Simulation für Gasturbinen ist derzeit im Technologiezentrum Augsburg (TZA) angesiedelt. Der Umzug in ein eigenes Institutsgebäude ist für 2022 vorgesehen, das auf dem Gelände des Augsburg Innovationspark errichtet werden soll. Umfangreiche Prüfhallen mit unterschiedlichen Triebwerksprüfständen werden das Herzstück des künftigen Institutsgebäudes bilden. Mechanische, thermische und chemische Lasten (MTC) können dort gleichzeitig geprüft und validiert werden.

Lunar Orbital Platform-Gateway mit Ruag Space

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Die Internationale Raumstation (ISS) hat mittlerweile weit mehr als die Hälfte ihrer geplanten Lebenszeit hinter sich. Das Lunar Orbital Platform-Gateway soll als neue Raumstation im All fungieren.

Ruag Space ist an einer von zwei parallelen Studien dazu beteiligt und wird Strukturen und Thermalsubsysteme für ein europäisches Modul der Raumstation Lunar Orbital Platform-Gateway mitentwickeln. Das Gateway besteht – so wie die ISS – aus mehreren Modulen. Europa wird unter anderem ein Multizweck-Nutzungsmodul beisteuern. Dieses hat den Namen ESPRIT (European System Providing Refuelling, Infrastructure and Telecommunications). Das Modul soll Auftankmöglichkeiten bieten sowie eine allgemeine Infrastruktur für die Station und Telekommunikation.

Schweiz für Weltraumtechnik

Für das europäische ESPRIT-Modul wird Ruag Space Strukturen und Thermalsubsysteme entwickeln. Ruag Space wurde dafür von Airbus Defence and Space ausgewählt. „Die Strukturen und die Thermalsubsysteme für das ESPRIT-Modul werden in der Schweiz am Standort Zürich-Seebach entwickelt“, erläutert Peter Guggenbach, CEO Ruag Space. „Wir sind stolz darauf, bereits in einer solchen frühen Phase beteiligt zu sein.“

Airbus hat von der europäischen Weltraumorganisation ESA einen von zwei parallelen Aufträgen für die Phase A/B1 der Entwicklung des ESPRIT-Moduls erhalten. Die Aktivitäten wurden im Juni 2018 gestartet und diese Phase soll bis August 2019 abgeschlossen sein. Die Einführung des ESPRIT-Moduls ist für Ende 2023 geplant.

Frankfurt mit Direktflug nach Kuala Lumpur von Condor

Neuer Erstflug von Condor. Die Verbindung nach Kuala Lumpur im südostasiatischen Malaysia startet drei Mal wöchentlich mit einer Boeing 767-300 ab Frankfurt (FRA).

Südostasien hat in den letzten Jahren stark an Beliebtheit gewonnen, die Nachfrage ist hoch, und Condor wird die einzige Airline sein, die Direktflüge zwischen Deutschland und Malaysia anbietet. Mit einer Zeremonie am Gate wurde der ausgebuchte Erstflug von Christian Schmitt, Managing Director & Accountable Manager Condor, Dr. Pierre Dominique Prümm, Bereichsvorstand Aviation bei der Fraport AG, I.E. Datin Sarah Nava Rani Al Bakri Devadason, Botschafterin Malaysias in Deutschland, sowie mit 241 Gästen an Bord gefeiert.

Condor nach Malaysia

Kuala Lumpur ist die 90. Destination, die die deutsche Ferienfluggesellschaft ab Frankfurt Airport anfliegt. Durch das Interline-Abkommen zwischen Condor und Malaysia Airlines bietet Kuala Lumpur zudem weitere Umsteigemöglichkeiten zu Flugzielen in Australien, Neuseeland, Bali und Singapur.“Wir freuen uns, dass unser geschätzter Kunde Condor sein attraktives Streckenangebot erweitert und ab heute drei wöchentliche Flüge ab Frankfurt in die malaysische Metropole Kuala Lumpur anbietet.

Damit gibt es an Deutschlands Tor zur Welt nach über zwei Jahren wieder eine wichtige Direktverbindung in eine der faszinierendsten Städte Südostasiens. Den Flughafen Frankfurt und Condor verbindet eine lange Partnerschaft und wir sind stolz darauf, dass Condor bereits seit dem Jahre 1956 von Frankfurt aus fliegt. Wir wünschen Condor auf der neuen Strecke „Always Happy Landings“ am Frankfurt Airport“, sagt Dr. Pierre Dominique Prümm, Bereichsvorstand Aviation bei der Fraport AG.

Kuala Lumpur für Geschäftsreisende und Urlauber

„Wir sind sehr stolz darauf, dass Kuala Lumpur die erste und einzige südostasiatische Destination ist, die von Condor bedient wird. Daher bietet diese Verbindung deutschen Reisenden auch eine bessere Anbindung an den Rest Südostasiens, eine Region, die einzigartig und schnell wächst“, sagte I.E. Datin Sarah Nava Rani Al Bakri Devadason, Botschafterin Malaysias in Deutschland. „Wir glauben, dass die neue Flugverbindung dazu beitragen wird, das gesamte Spektrum der Beziehungen zwischen Malaysia und Deutschland zu verbessern, einschließlich der interkulturellen Kontakte. Malaysia ist eine multikulturelle Gesellschaft, die jedem Besucher einen Einblick in ihre interessante Geschichte, ihren Schmelztiegel der Kulturen und ihre außergewöhnliche Vielfalt an kulinarischen Genüssen bietet“, so die Botschafterin Malaysias weiter.

Die Metropole Kuala Lumpur bietet Reisenden eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten und ein abwechslungsreiches Stadtbild. Historische Gebäude befinden sich nur einen Steinwurf von modernen Wolkenkratzern entfernt. Von der Skybridge der Petronas Twin Towers, der höchsten Zwillingstürme der Welt (452 Meter), haben Besucher einen faszinierenden Ausblick auf die Metropole, die weithin als Schmelztiegel verschiedener Kulturen gilt. Doch Kuala Lumpur hat nicht nur Großstadtflair zu bieten: Inmitten der Wolkenkratzer finden Besucher den „KL Forest Eco-Park“, einen Regenwald, der das Stadtbild aufbricht und zum Entspannen einlädt. Kuala Lumpur ist darüber hinaus ein Shopping-Eldorado und bietet auch kulinarisch ein facettenreiches Angebot.

Condor hebt immer montags, donnerstags und samstags in die malaysische Hauptstadt ab. Günstige Flüge von Frankfurt nach Kuala Lumpur soll es zu einem Oneway-Komplettpreis ab 249,99 Euro in der Economy Class, ab 349,99 Euro in der Premium Class und ab 749,99 Euro in der Business Class geben. Auch im Condor Sommerflugplan 2019 ist Kuala Lumpur vertreten und wird zwei Mal wöchentlich montags und donnerstags angeflogen.

Drei Quartale der Airbus Group – 2018 mit Hürden

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Die Neunmonatsergebnisse von Airbus spiegeln in erster Linie die gute Performance im A350-Programm und den Flugzeugauslieferungsplan wider. Airbus konnte zwar mehr Flugzeuge ausliefern als im Vorjahr; allerdings gebe es noch viel Arbeit, um die eigenen Zielvorgaben zu erreichen.

Airbus SE hat jetzt die konsolidierten Ergebnisse für die ersten neun Monate (9M) 2018 veröffentlicht und die Prognose für das Gesamtjahr aktualisiert. Tom Enders, Chief Executive Officer von Airbus: „Im A400M-Programm konnten wir Fortschritte bei militärischen Fähigkeiten, Auslieferungen und Nachrüstungsmaßnahmen erzielen. Die Verhandlungen über eine Vertragsanpassung schreiten voran, jedoch etwas langsamer als geplant. Unser Hauptaugenmerk im operativen Bereich liegt weiterhin auf den Auslieferungen bei Zivilflugzeugen und darauf, den Produktionshochlauf bei der A320neo sicherzustellen.“ Das A220-Flugzeugprogramm wird seit dem 01. Juli 2018 bei Airbus konsolidiert.

Flugzeuge

Die Zahl der Nettobestellungen für Zivilflugzeuge lag bei insgesamt 256 (9M 2017: 271 Flugzeuge); die Bruttobestellungen lagen bei 311 Flugzeugen, darunter 58 A350 XWB. Die industriellen Fundamentaldaten bleiben bei einem Auftragsbestand von 7.383 Zivilflugzeugen zum 30. September 20183 solide. Die Zahl der Nettobestellungen für Hubschrauber erhöhte sich auf 230 (9M 2017: 210 Hubschrauber), darunter sechs Super Puma und 36 Helikopter vom Typ H145 allein im dritten Quartal. Der Auftragseingang von Airbus Defence and Space lag in den ersten neun Monaten des Jahres 2018 bei rund 5,0 Mrd. Euro. Darin enthalten ist der deutsche Auftrag für Heron-TP-Drohnen.

Der Konzernumsatz stieg auf 40,4 Mrd. Euro (9M 2017: 38,0 Mrd. Euro1). Hier wirkten sich insbesondere die operative Leistung von Airbus und der veränderte Konsolidierungskreis aus. Airbus lieferte insgesamt 503 Verkehrsflugzeuge aus (9M 2017: 454 Flugzeuge), darunter acht A220, 395 Maschinen der A320-Familie, 31 A330, 61 A350 XWB und acht A380. Airbus Helicopters lieferte 218 Maschinen aus (9M 2017: 266 Hubschrauber); der Umsatz blieb auf vergleichbarer Basis stabil. Auf berichteter Basis spiegelte die Umsatzentwicklung bei Airbus Helicopters den veränderten Konsolidierungskreis durch den Verkauf von Vector Aerospace Ende 2017 wider. Der Umsatz bei Airbus Defence and Space reflektierte ein stabiles Kerngeschäft und den veränderten Konsolidierungskreis, hauptsächlich bedingt durch den Verkauf des Verteidigungselektronik-Geschäfts im Februar 2017 und von Airbus DS Communications, Inc. im März 2018.

Das konsolidierte bereinigte EBIT belief sich auf insgesamt 2.738 Mio. Euro (9M 2017: 1.208 Mio. Euro1). Es handelt sich hierbei um eine alternative Finanzkennzahl und einen Schlüsselindikator zur Erfassung der operativen Gewinnspanne ohne Berücksichtigung wesentlicher Aufwendungen oder Erträge aus Rückstellungsveränderungen für Programme, Restrukturierung oder Währungsschwankungen sowie Veräußerungsgewinnen/-verlusten aus dem Verkauf oder Erwerb von Unternehmen. Das bereinigte EBIT von Airbus lag bei 2.340 Mio. Euro (9M 2017: 806 Mio. Euro1), was auf die Performance im A350-Programm und höhere Auslieferungszahlen insbesondere bei der A320neo zurückzuführen ist.

Im A320neo-Programm wurden insgesamt 222 Flugzeuge ausgeliefert (9M 2017: 90 Flugzeuge). Im A330neo-Programm erhielt die A330-900 im September die Musterzulassung der europäischen Flugsicherheitsbehörde EASA; die erste Auslieferung steht kurz bevor. Das A350-Programm erzielt gute Fortschritte und wird das geplante Produktionsziel von zehn Flugzeugen pro Monat voraussichtlich bis Ende 2018 erreichen. Die positive Entwicklung bei den laufenden Kosten im A350-Programm setzte sich fort; hier konnte die A350-1000 von der Lernkurve bei der A350-900 profitieren.

Bei Airbus Helicopters stieg das bereinigte EBIT auf 202 Mio. Euro (9M 2017: 161 Mio. Euro1). Diese Entwicklung ist auf die solide Programmausführung zurückzuführen, durch die der Rückgang bei den Auslieferungen ausgeglichen werden konnte. Airbus Defence and Space verzeichnete ein bereinigtes EBIT von 409 Mio. (9M 2017: 397 Mio.1), das aus dem stabilen Kerngeschäft und einer soliden Programmausführung resultiert. Auf vergleichbarer Basis blieb das bereinigte EBIT der Division weitgehend stabil.

Im A400M-Programm erzielt Airbus Fortschritte bei militärischen Fähigkeiten, beim Auslieferungsplan sowie bei den geplanten Nachrüstungsmaßnahmen. Airbus setzt die im Februar 2018 im Rahmen einer Absichtserklärung mit OCCAR und den Ländern vereinbarten Ziele um. Allerdings verläuft der Prozess zur Überführung der Absichtserklärung in eine Vertragsanpassung etwas langsamer als geplant. Risiken im Programm verbleiben vor allem bei der Entwicklung der technischen Fähigkeiten, der termingerechten Sicherung von genügend Exportaufträgen, der operativen Zuverlässigkeit des Flugzeugs, insbesondere der Triebwerke, und der Kostenreduzierung entsprechend der revidierten „Programm-Baseline“.

Die konsolidierten Aufwendungen für eigenfinanzierte Forschung und Entwicklung beliefen sich auf 2.103 Mio. Euro (9M 2017: 1.918 Mio. Euro). Das konsolidierte berichtete EBIT lag bei 2.683 Mio. Euro (9M 2017: 1.673 Mio. Euro1). Enthalten sind Nettoanpassungen in Höhe von -55 Mio. Euro, ein im Vergleich zum 30. Juni 2018 weitgehend unveränderter Wert. Die Anpassungen beinhalteten:

  • Eine zusätzliche Rückstellung in Höhe von 105 Mio. Euro für die A400M, hauptsächlich aufgrund von Preissteigerungen; dies entspricht einem Anstieg von 7 Mio. Euro gegenüber den Rückstellungen des ersten Halbjahres 2018 (98 Mio. Euro)
  • Eine Belastung in Höhe von 23 Mio. Euro für die ersten H160-Hubschrauber
  • Eine Belastung in Höhe von 109 Mio. Euro für Compliance-Maßnahmen und andere Kosten
  • Einen positiven Beitrag in Höhe von 26 Mio. Euro aufgrund der Differenz von Dollar-Zu- und -Abflüssen zu unterschiedlichen Zeitpunkten und aufgrund bilanzieller Neubewertungen
  • Einen Nettoveräußerungsgewinn in Höhe von 156 Mio. Euro aus Verkäufen bei Airbus Defence and Space

Das konsolidierte Konzernergebnis (Net Income)2 lag bei 1.453 Mio. Euro (9M 2017: 1.398 Mio. Euro1) und der Gewinn je Aktie bei 1,88 Euro (9M 2017: 1,81 Euro1). Negativ beeinflusst wurden diese Ergebnisse durch wechselkursbedingte Neubewertungen von Finanzinstrumenten, die zum Teil durch die positive Neubewertung bestimmter Kapitalbeteiligungen ausgeglichen wurden. Das Finanzergebnis lag bei -413 Mio. Euro (9M 2017: +101 Mio. Euro1). Das Konzernergebnis spiegelt auch einen höheren effektiven Steuersatz aufgrund der Neubewertung von Steueransprüchen und -verbindlichkeiten wider.

Eine Menge zu tun für Verpflichtungen

Der konsolidierte Free Cash Flow vor Fusionen und Übernahmen sowie Kundenfinanzierungen belief sich auf -4.169 Mio. Euro (9M 2017: -3.344 Mio. Euro) und beinhaltet nun auch die A220. Er spiegelt Fortschritte bei den Auslieferungszahlen, jedoch auch den fortschreitenden Produktionshochlauf und einige bereits fertiggestellte Flugzeuge wider. Der konsolidierte Free Cash Flow in Höhe von -3.928 Mio. Euro (9M 2017: -3.208 Mio. Euro) beinhaltete Nettoerlöse von rund 0,4 Mrd. Euro aus Verkäufen bei Airbus Defence and Space. Der Cash Flow für die Flugzeugfinanzierung lag auf sehr niedrigem Niveau. Die konsolidierte Nettoliquidität betrug zum 30. September 2018 7,2 Mrd. Euro (Jahresende 2017: 13,4 Mrd. Euro) nach einem Beitrag von 1,0 Mrd. zum Pensionsplanvermögen im dritten Quartal. Die Bruttoliquidität belief sich auf 18,3 Mrd. (Jahresende 2017: 24,6 Mrd. Euro).

Hinsichtlich der Auslieferungen im Gesamtjahr schreitet der Produktionshochlauf im A320neo-Programm voran. Allerdings bedarf es aufgrund der späten Verfügbarkeit der Triebwerke im ersten Halbjahr 2018 sowie einiger interner industrieller Herausforderungen weiterer Anstrengungen, um das Jahresziel für 2018 zu erreichen. Bis Ende des Jahres bleibt noch eine Menge zu tun, um unsere Verpflichtungen einzuhalten. Der Auslieferungsplan für die A330neo wurde angepasst, um den neuesten Prognosen unseres Triebwerkspartners für 2018 Rechnung zu tragen. Zudem arbeitet Airbus aktiv daran, einige kommerzielle Herausforderungen beim A330ceo- und A380-Programm bis Jahresende zu lösen.

Ausblick

Der Ausblick des Unternehmens für das Geschäftsjahr 2018 basiert auf der Erwartung, dass Weltwirtschaft und Luftverkehr gemäß den vorherrschenden unabhängigen Prognosen wachsen. Diese beruhen auf der Prämisse, dass es zu keinen größeren Turbulenzen kommt.

Der Gewinn und die Prognosen für das Jahr 2018 wurden gemäß IFRS 15 erstellt. Die Prognosen für Gewinn und Free Cash Flow für das Jahr 2018 werden vor Fusionen und Übernahmen ermittelt. Die Integration der A220 ist berücksichtigt. Airbus wird 2018 voraussichtlich rund 800 Zivilflugzeuge ausliefern. Dies umfasst nun auch etwa 18 A220-Maschinen und den aktualisierten Auslieferungsplan für Zivilflugzeuge.

Auf dieser Grundlage gilt:

  • Vor Fusionen und Übernahmen rechnet das Unternehmen 2018 weiterhin mit einem bereinigten EBIT von etwa 5 Mrd. Euro. Berücksichtigt ist hier ein geringerer als im ersten Halbjahr 2018 erwarteter Rückgang des bereinigten EBIT aus dem A220-Programm.
  • Airbus rechnet mit einem geringeren Free Cash Flow vor Fusionen und Übernahmen sowie Kundenfinanzierungen gegenüber dem Vorjahresniveau (2017: 2,95 Mrd. Euro) Berücksichtigt ist hier ein erwarteter Rückgang von rund ‑0,3 Mrd. Euro aus dem A220-Programm.
  • Für 2018 geht das Unternehmen davon aus, dass die Auswirkungen der
  • A220-Integration auf die Nettoliquidität weitgehend durch die Finanzierungsvereinbarungen der C Series Aircraft Limited Partnership abgedeckt sind, d.h. die Verwässerungseffekte hinsichtlich der Zahlungsmittel sollten begrenzt sein.

Airbus – Konzernergebnisse (Beträge in Euro)

Airbus, konsolidiert 9M 2018 9M 2017 Veränderung
Umsatz, in Mio. 40.421 38.0071 +6%
davon Verteidigung, in Mio. 6.141 6.5541 -6%
EBIT (bereinigt), in Mio. 2.738 1.2081 +127%
EBIT (berichtet), in Mio. 2.683 1.6731 +60%
Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen, in Mio. 2.103 1.918 +10%
Konzernergebnis (Net Income)2, in Mio. 1.453 1.3981 +4%
Gewinn je Aktie 1,88 1,811 +4%
Free Cash Flow (FCF), in Mio. -3.928 -3.208
Free Cash Flow vor Fusionen & Übernahmen, in Mio. -4.342 -3.781
Free Cash Flow vor Fusionen & Übernahmen und Kundenfinanzierungen, in Mio. -4.169 -3.344

EBIT bereinigt

Nach Geschäftsbereich EBIT (bereinigt) (Beträge in Mio. €) 9M 2018 9M 20171 Veränderung
Airbus 2.340 806 +190%
Airbus Helicopters 202 161 +25%
Airbus Defence and Space 409 397 +3%
Transversal & Eliminierungen -213 -156
Gesamt 2.738 1.208 +127%

Fußnoten

1. Die Zahlen für das Jahr 2017 wurden, soweit erforderlich, angepasst, um die Rechnungslegung nach IFRS 15 und die neue Segmentberichterstattung mit Wirkung zum 01. Januar 2018 darzustellen. Die neue Segmentberichterstattung ergibt sich aus der Integration der Konzernzentrale in Airbus. „Airbus“ bezeichnet gegebenenfalls Commercial Aircraft und die integrierten Funktionen, „Airbus, konsolidiert“ oder „das Unternehmen“ steht für Airbus SE.

2. Airbus SE verwendet weiterhin den Begriff Konzernergebnis (Net Income). Das Konzernergebnis ist identisch mit dem Ergebnis, das den Eigentümern des Mutterunternehmens gemäß den IFRS- Regeln zusteht.

3. Der Auftragsbestand für das Gesamtjahr 2018 wird gemäß IFRS 15 erstellt. Eine deutliche Reduzierung des Auftragsbestandes wird hauptsächlich aufgrund der Anpassung der Nettopreise an die Listenpreise erwartet. Der Auftragsbestand 2017 wird nicht angepasst.

Tirana im Billigflug ab Dortmund erreichbar

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Gestern Abend hob die erste Maschine auf der neuen Strecke von Dortmund nach Tirana ab. Die Hauptstadt Albaniens ist das erste von fünf neuen Zielen, das die ungarische Airline Wizz Air im Winterflugplan einführt.

Zum Erstflug begrüßte Guido Miletic, Leiter Marketing und Sales am Dortmund Airport, Kreuza Lubonja, Marketing Director Airport Tirana, sowie die Crew an Bord und überreichte Blumen. Bis zu dreimal wöchentlich gehen die Flüge nach Tirana und bieten Reisenden damit eine direkte Verbindung aus Nordrhein-Westfalen in Albaniens Hauptstadt.

Strandurlaub und Kulturpalast in Tirana

Die etwa eine halbe Million Menschen große Stadt am Fuße des Dajti-Gebirges und am Ufer des Flusses Lana gelegen, wird von Einwohnern und Touristen vor allem wegen der Nähe zur Küste geschätzt. In den Sommermonaten ist Tirana der perfekte Ausgangspunkt, um einen Strandurlaub in einem der Küstenorte zu verbringen. Darüber hinaus bietet Tirana kulturelle Highlights wie das Historische Nationalmuseum, den Kulturpalast oder die Oper am zentralen Skanderberg-Platz.

Was muss ich beim Fliegen beachten? – ADV

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Die Bestim­mun­gen bei Flug­rei­sen zur Mit­nahme von Flüs­sig­kei­ten, gefähr­li­chen Gütern und ver­bo­te­nen Gegen­stän­den im Hand- und Rei­se­ge­päck sind umfang­reich und für den Pas­sa­gier nur schwer zu über­bli­cken. Ein neues Pla­kat zum Aus­hang in den Ter­mi­nals der deut­schen Flug­hä­fen soll hel­fen, Fra­gen und Miss­ver­ständ­nis­sen vor­zu­beu­gen.

Einen wich­ti­gen Bei­trag für eine ver­bes­serte Pas­sa­gier­in­for­ma­tion soll ein neu gestal­te­tes Pla­kat leis­ten, das heute der Flug­ha­fen­ver­band ADV zusam­men mit sei­nen Mit­glieds­flug­hä­fen in Ber­lin vor­ge­stellt hat. Die Vor­teile für die Pas­sa­giere lie­gen auf der Hand: Das Pla­kat stellt wich­tige natio­nale und inter­na­tio­nale Vor­ga­ben prä­zise und anschau­lich dar – zB. Flüssigkeiten bis maximal 100 ml, keine spitzen oder scharfen Gegenstände an Bord. Es ermög­licht dem Rei­sen­den, sich bei sei­ner Rei­se­vor­be­rei­tung oder am Flug­ha­fen vor dem Check-In, der Gepäck­auf­gabe bzw. der Sicher­heits­kon­trolle zu infor­mie­ren.

Fol­gende The­men wer­den auf dem Infoblatt

  • Wel­che Flüs­sig­kei­ten darf ich im Hand­ge­päck mit­füh­ren und wel­che Aus­nah­men gel­ten?
  • Wel­che Gegen­stände / Dan­ge­rous Goods (Gefahr­stoffe) sind im Hand­ge­päck und auf­ge­ge­be­nen Gepäck ver­bo­ten?
  • Wel­che Rechte habe ich als Flug­pas­sa­gier?

Dazu kom­men­tiert ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Bei­sel: „Es freut mich, dass die Luft­si­cher­heits­ex­per­ten der Flug­hä­fen das neu gestal­tete Pla­kat „Wich­tige Hin­weise für Flug­gäste“ erfolg­reich auf den Weg gebracht haben. Die kurze und prä­gnante Dar­stel­lung hilft den Rei­sen­den bei der Ori­en­tie­rung. Es soll auch hel­fen, die Handgepäck-Nachkontrollen zu ver­rin­gern und damit den zügi­gen Ablauf an den Sicher­heits­kon­troll­stel­len zu för­dern.“ Das Pla­kat liegt hier aktu­ell in einer deut­schen und eng­li­schen Ver­sion vor und wurde von den deut­schen Luft­si­cher­heits­be­hör­den hin­sicht­lich Rich­tig­keit und Aktua­li­tät bestä­tigt.

Eurofighter trainieren Überschallflug über Österreich

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Von 05. November bis 16. November 2018 trainieren die Eurofighter-Piloten des Bundesheeres Abfangmanöver im Überschallbereich. Pro Tag sind jeweils zwei Überschallflüge zwischen 8:00 Uhr und 16:00 Uhr vorgesehen.

Trainings sind unverzichtbar für eine Luftraumüberwachung. Sie dienen dazu, den sicheren Flugbetrieb auch weiterhin bei allen Einsatzfällen zu gewährleisten. Die enge und zeitkritische Koordinierung zwischen Militärpiloten, Radarleitoffizieren und der militärischen sowie zivilen Flugsicherung ist wesentlicher Zweck des Trainings. Weiters trainieren die Piloten unter realen körperlichen Belastungen, welche im Simulator nicht dargestellt werden können.

Überschallknall – Zentren ausgenommen

Geflogen wird beinahe über dem gesamten Bundesgebiet, mit Ausnahme von Ballungsräumen sowie den Bundesländern Tirol und Vorarlberg. Die Fluggebiete werden in Zusammenarbeit mit der zivilen Flugsicherung festgelegt. Um den Geräuschpegel möglichst gering zu halten, wird in großen Höhen geflogen. Zur Reduzierung der bodennahen Schallausbreitung werden seitens des Bundesheeres folgende Maßnahmen getroffen:

  • Die Beschleunigungsphasen der Eurofighter werden so kurz wie möglich gehalten.
  • Die Schallverteilung wird laufend dokumentiert, um eine mehrfache Beschallung gleicher Räume zu reduzieren.
  • Die Ballungsräume um die Landeshauptstädte und die Bundeshauptstadt sind von den Überschallflügen ausgenommen. Flüge im Unterschallbereich können über diesen Gebieten jedoch jederzeit erfolgen.
  • Im Zeitraum zwischen 11:30 Uhr und 13:30 Uhr sowie am Wochenende erfolgen keine Trainingsflüge mit Überschallgeschwindigkeit.
  • Die Flüge werden über 12.500 Meter Höhe absolviert, um einen auftretenden Überschallknall am Boden zu minimieren.

Nähert sich ein Eurofighter der Überschallgeschwindigkeit, kommt es zu Stoßwellen am Flugzeug. Diese Stoßwellen können am Boden als Überschallknall wahrgenommen werden. Die Lautstärke des Überschallknalles ist unter anderem abhängig von der Flughöhe, der Geländestruktur und der Wetterlage. Die Überschallgeschwindigkeit beginnt bei ca. 1.200 km/h.

Schweiz zahlt mehr für Auszubildende in der Luftfahrt

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Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 31. Oktober 2018 die Verordnung über die Finanzhilfen für Ausbildungen im Bereich der Luftfahrt (VFAL) angepasst. Dies bringt eine praxistauglichere Lösung, die den Bedürfnissen der Auszubildenden sowie der Aviatikbetriebe besser Rechnung trägt.

Seit dem 01. Januar 2016 können Kandidatinnen und Kandidaten für Ausbildungen für Berufe in der Luftfahrt finanzielle Unterstützung beantragen. Mit diesem Bundesbeitrag wird ein Teil der Ausbildungskosten des Fachpersonals der schweizerischen Zivilluftfahrt gedeckt. Für die Ausbildung zum Berufspiloten wird nun die Förderung für Schweizer Staatsbürger, die über eine uneingeschränkte Empfehlung aus der Eignungsabklärung der fliegerische Vorschulung SPHAIR verfügen, noch verstärkt. Mit der Förderungsmaßnahme will der Bund dem Mangel an qualifiziertem Personal in der Schweizer Luftfahrt entgegenwirken. Bis jetzt konnten 294 Personen, darunter 161 Berufspilotinnen und -piloten von den Förderungsbeiträgen profitieren.

Einstellungszwang für Airlines kaum erfüllbar

Inzwischen hat sich aber auch gezeigt, dass die Verordnung nicht in allen Fällen praxistauglich ist und gewisse Anpassungen notwendig sind. Die Verpflichtung der Fluggesellschaften, einem Berufspilotenkandidaten mit Ausbildungsförderung für fünf Jahre eine Stelle anzubieten, erwies sich zum Beispiel als kaum erfüllbar. Zudem will der Bund, dass Schweizerinnen und Schweizer gegenüber ausländischen Staatsangehörigen, die sich nur zu Ausbildungszwecken in der Schweiz aufhalten, bevorzugt werden. Sie sollen daher höhere Beitragssätze erhalten und mit einer Eignungsabklärung im Rahmen von SPHAIR prioritär behandelt werden.

Für die Ausrichtung von Förderbeiträgen ist das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) zuständig. Jährlich werden höchstens so viele Auszubildende unterstützt, wie in der schweizerischen Zivilluftfahrt in der jeweiligen Sparte gebraucht werden und finanzielle Mittel zur Verfügung stehen. Berücksichtigt werden jene Anwärter, die die beste Gewähr für einen erfolgreichen Abschluss der Ausbildung und gute Leistungen im Beruf bieten.

Air Malta startet am Flughafen Leipzig/Halle

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Die maltesische Fluggesellschaft bietet in der laufenden Winterflugplansaison und im anschließenden Sommerflugplan 2019 jeweils mittwochs Flüge zwischen Mitteldeutschland und dem Malta International Airport an.

Mit der Aufnahme der Air Malta-Verbindung haben sowohl Individual- als auch Pauschalreisende die Möglichkeit, die vielen touristischen Highlights Maltas zu entdecken. Zum Einsatz kommen Flugzeuge vom Typ Airbus A320. Gebucht werden können die Flüge bei der Airline oder in Reisebüros. Ab Juni 2019 wird ergänzend, jeweils sonntags, ein weiterer Flug pro Woche angeboten.

Lufthansa Group: Gute Zeiten und Investitionen

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Die Lufthansa Group hat in den ersten neun Monaten dieses Jahres ein Adjusted EBIT von 2,4 Milliarden Euro erzielt. Das Neun-Monats-Ergebnis ist vor allem aufgrund der Integrationskosten bei Eurowings gegenüber dem Vorjahr um 7,7 Prozent zurückgegangen.

Die Adjusted EBIT Marge beträgt damit 8,8 Prozent. Belastet wurde das Ergebnis auch durch um 536 Millionen Euro gestie­gene Treibstoffkosten, höhere Aufwendungen im Zusammenhang mit Verspätungen und Flug­ausfällen sowie höhere Technik- und Wartungskosten.

„Wir rechnen in diesem Jahr mit einem Kostenanstieg von mehr als einer Milliarde Euro allein durch Treibstoffkosten und Sonderbelastungen durch Flugausfälle und Verspätungen. Trotzdem haben wir per Ende September ein Adjusted EBIT von 2,4 Milliarden Euro erzielen können und damit das zweit­beste Neun-Monats-Ergebnis unserer Unternehmensgeschichte. Ohne den Ergebnisrückgang bei Eurowings wäre uns sogar ein neuer Rekord gelungen. Das zeugt von der nachhaltigen wirt­schaft­li­chen Stärke, die wir auch unter schwierigen Bedingungen in diesem Jahr unter Beweis stellen“, sagt Carsten Spohr, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG.

Die Lufthansa Group hat in den ersten neun Monaten 2018 einen Umsatz von 26,9 Milliarden Euro erzielt. Im Vergleich zu den entsprechenden Vorjahreszahlen sind die Umsatzerlöse um sechs Prozent und die Verkehrserlöse um sieben Prozent gestiegen. Durch erstmalige Anwendung des neuen Berichtsstandards IFRS15 reduziert sich der berichtete Anstieg auf ein Plus von 0,5 Prozent auf 26,9 Milliarden Euro Umsatz, während die Verkehrserlöse berichtet um ein Prozent auf 21,1 Milliarden Euro zurückgehen.

Anpassung an so viele Passagiere wie noch nie

Die um Währungs- und Treibstoffeffekte bereinigten Stückkosten sind trotz der Sonderbelastungen stabil geblieben. Gleichzeitig sind die währungsbereinigten Stückerlöse um 0,3 Prozent gestiegen. Die Airlines der Lufthansa Group haben in den ersten drei Quartalen rund 108,5 Millionen Fluggäste befördert und damit so viele wie nie zuvor. Auch die Auslastung von 82,0 Prozent markiert einen bislang noch nicht erreichten Wert für diesen Zeitraum. Das durch die Air Berlin-Insolvenz getrie­bene, überproportionale Kapazitätswachstum wird ab 2019 deutlich geringer ausfallen.

„Das Wachstum im Luftverkehr muss künftig stärker die Leistungsfähigkeit der Infrastruktur am Boden und in der Luft berücksichtigen. Gleichzeitig wollen wir mit Kapazitätsdisziplin die Profitabilität unserer Airlines sichern. Wir erwarten, dass die deutlich gestiegenen Treibstoffkosten spätestens ab 2019 zu höheren Ticketpreisen führen werden“, sagt Carsten Spohr. Für den Winter 2018/2019 werden laut Markterwartung die Airlines in Deutschland ihre Kapazitäten um über zehn Prozent ausbauen – weiterhin angetrieben durch das Ausscheiden von airberlin. Die Airlines der Lufthansa Group wachsen hingegen nur um acht Prozent. Im Sommer 2019 wird das Kapazitätswachstum dann nochmals auf 3,8 Prozent reduziert.

Weitere Stärkung der Bilanz

Der Free Cashflow ist um 59 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro gesunken. Dies liegt im Wesentlichen an den um 57 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro gestiegenen Nettoinvestitionen. Das Gros dieser Investitionen entfiel mit 2,2 Milliarden Euro auf Flugzeuge und Reservetriebwerke. Die Pensions­rückstellungen sind unter anderem aufgrund des von 2,0 auf 2,1 Prozent gestiegenen Diskontierungs­zinssatzes in den ersten neun Monaten des Jahres um 6,2 Prozent auf 4,8 Milliarden Euro zurückgegangen. Auch die Nettokreditverschuldung sank gegenüber Jahresende 2017 um 14 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro. Der Verschuldungsgrad (Verhältnis von Adjusted Net Debt zu Adjusted EBITDA) sank damit um 0,2 Punkte auf 1,5.

Netzwerk-Airlines

Die Netzwerk-Airlines Lufthansa, SWISS und Austrian Airlines konnten ihr Rekordergebnis aus dem Vorjahr in den ersten neun Monaten 2018 noch einmal um 13 Millionen Euro, auf knapp zwei Milliarden Euro, steigern. Treiber für diese Entwicklung ist SWISS, die mit 525 Millionen Euro ein exzellentes Ergebnis erzielt hat, das um 18,8 Prozent über dem des Vorjahres liegt. Mit einer Adjusted EBIT-Marge von 14,3 Prozent bleibt SWISS die profitabelste Airline des Konzerns. Lufthansa blieb mit 1,3 Milliarden um 4,2 Prozent hinter dem Ergebnis des Vorjahres zurück. Das Ergebnis von Austrian Airlines ist um 14 Prozent auf 86 Millionen Euro zurückgegangen.

Eurowings im Aufbau

Insbesondere durch Einmalkosten von 170 Millionen Euro für den Abschluss der Integration von Teilen der Air Berlin sowie zusätzlichen Kosten für Flugverspätungen und -ausfälle ist das Ergebnis von Eurowings in den ersten neun Monaten dieses Jahres um 210 Millionen Euro auf -65 Millionen Euro zurückgegangen.

„2017 haben wir eine historische Chance zur Konsolidierung in Europa ergriffen. Strategisch haben wir die richtige Entscheidung getroffen, auch wenn Eurowings dadurch ein extrem schwieriges Jahr 2018 zu bewältigen hat. Die Einmalkosten für Integration und schnelles Wachstum sehen wir als langfristige Investition in eine nachhaltige Stärkung unserer Markt­position“, sagt Carsten Spohr.

Aviation Services

Getragen von einer starken Nachfrage und weiterhin hohen Yields bei Lufthansa Cargo konnte das Geschäftsfeld Logistik sein Ergebnis in den ersten drei Quartalen 2018 um 56,1 Prozent auf 153 Millionen Euro steigern. Auch die LSG Group konnte ihr Ergebnis in diesem Zeitraum insbesondere aufgrund gesunkener Transformationskosten deutlich steigern – um 50 Prozent auf 99 Millionen Euro. Das Ergebnis von Lufthansa Technik ist aufgrund von Kostensteigerungen für Ersatzteile und die Erhöhung externer Wartungskapazitäten um 3,3 Prozent auf 322 Millionen Euro leicht zurück­gegangen.

Ausblick

Die Lufthansa bestätigt ihre Prognose für 2018. Im Gesamtjahr soll das Angebot um etwa acht Prozent wachsen. Dabei wurde das für den Winterflugplan geplante Wachstum leicht reduziert. Der Konzern geht weiterhin davon aus, dass die Stückerlöse im Gesamtjahr leicht steigen werden. Die Senkung der um Währungs- und Treibstoffeffekte bereinigten Stückkosten wird voraussichtlich etwa ein Prozent betragen, negativ beeinflusst von Integrationsaufwendungen bei Eurowings. Außerdem werden sich die Treibstoffkosten um etwa 850 Millionen Euro gegenüber Vorjahr erhöhen. Im Bereich Aviation Services erwartet der Konzern einen leichten Ergebnisrückgang. Dieser steht im Zusammenhang mit der Ergebnisverschlechterung im Bereich „Weitere Gesellschaften und Konzern­funktionen“, die durch den Wegfall von Währungsgewinnen im Vorjahr bedingt war.

Insgesamt geht die Lufthansa Group jedoch unverändert davon aus, dass das operative Ergebnis (Adjusted EBIT) leicht unter dem Niveau des Rekordjahres 2017 liegen wird. Für 2019 rechnet die Lufthansa Group auf vergleichbarer Basis – exklusive Mengenwachstum – mit einem zusätzlichen Anstieg der Treibstoffkosten um 900 Millionen Euro.

IFRS 15

Der Berichtsstandard IFRS 15 zu „Erlösen aus Kundenverträgen“ führt zu einer Veränderung der Erlös- und Kostenpositionen insbesondere bei den Network Airlines und Eurowings. So werden beispiels­weise passagierabhängige Flughafenentgelte und Steuern, die früher sowohl auf der Erlös- als auch auf der Kostenseite erfasst wurden, aus der Gewinn- und Verlustrechnung herausgekürzt. Dadurch verringern sich sowohl die Einnahmen als auch die Ausgaben. Da das EBIT nicht betroffen ist, erhöht sich rechnerisch die EBIT-Marge. Eine Anpassung der Vorjahreszahlen erfolgt nicht.

Erster Overhaul für Airbus A320neo der Spirit Airlines

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Lufthansa Technik Puerto Rico hat von der Federal Aviation Administration (FAA) die Zulassung für die Instandhaltung des Airbus A320neo erhalten.

Die Zulassung ist für das am Rafael Hernandez Airport Aguadilla in Puerto Rico beheimatete Unternehmen ein bedeutender Meilenstein. Damit unterstreicht Lufthansa Technik Puerto Rico, ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Lufthansa Technik AG, seine Stellung als Kompetenzzentrum für die Airbus A320-Familie. Bereits im Vorfeld wurden rund 2,8 Millionen US-Dollar in Schulungen, Werkzeuge und notwendiges Material zur Instandhaltung des neuen Flugzeugmusters investiert.

A320neo für amerikanische Airline

„Diese Leistung war nur möglich durch die großen Anstrengungen des gesamten Teams. Wir sind besonders stolz, dass uns Spirit Airlines zusätzlich zur A320-Familie nun auch die Flugzeugüberholung für den A320neo anvertraut. Wir freuen uns, dass wir das Vertrauen zurückgeben konnten, indem wir das erste Flugzeugmuster dieses Typs pünktlich in den Flugbetrieb überführen konnten“, so Pat Foley, Geschäftsführer Lufthansa Technik Puerto Rico.

Kirk Thornburg, Vice President Technical Operations von Spirit Airlines: „Seit mehr als drei Jahren arbeiten wir nun mit Lufthansa Technik Puerto Rico zusammen. Wir sind nach wie vor von der hohen Professionalität des gesamten Teams überzeugt. Wir haben mit Lufthansa Technik Puerto Rico einen starken Partner an unserer Seite und freuen uns sehr, dass wir unsere Kooperation mit den zusätzlichen Arbeiten am A320neo weiter ausbauen werden“.

Air Arabia Maroc steuert Wien aus Marrakesch an

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Marrakesch ist eine von vier Königsstädten Marokkos. Die „Rote Stadt“ wird von österreichischen Touristen aufgrund warmer Temperaturen das ganze Jahr über gerne als Urlaubsziel angeflogen.

Reiseziele in Nordafrika werden immer beliebter. Der Low-Cost-Carrier Air Arabia Maroc fliegt als neue Fluglinie am Flughafen Wien ab sofort nach Marrakesch. Die neue Route wurde gestern Abend offiziell vom Flughafen Wien und der Fluglinie aus Casablanca eröffnet. Überhaupt lege as Passagieraufkommen nach Nordafrika seit Jahresbeginn deutlich zu, erklärt Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG.

Mit einer imposanten Altstadt, die mit ihrer atemberaubenden Architektur zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde, orientalischer Kulinarik, geschäftigen Souks (Märkten) und entspannenden Hammam-Spas bietet die Stadt ein unvergessliches Abenteuer im 1001 Nacht-Flair. „Mit der neuen Flugverbindung gibt es nun bis zu fünf wöchentliche Direktverbindungen von Wien in die rote Stadt. Das Reiseaufkommen vom Flughafen Wien nach Afrika stieg im Jahr 2017 um 37 Prozent und seit Jahresbeginn 2018 bereits um mehr als 30 Prozent. Marokko ist gerade jetzt in der kalten Jahreszeit eine attraktive Urlaubsdestination und wir erwarten hier weiteres Wachstum“, so Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG.

Zweimal wöchentlich Wien – Marrakesch

Der marokkanische Low-Cost Carrier hebt zweimal in der Woche zwischen Marrakesch und Wien ab. Jeweils montags und donnerstags startet ein Flugzeug um 14:30 Uhr in Marrakesch und landet um 19:50 Uhr in Wien. Der Rückflug aus Wien startet um 20:50 Uhr mit Ankunft um 00:10 Uhr am Folgetag in Marrakesch. Geflogen wird mit den neuen Flugzeugen der Airline vom Typ Airbus A320. Die Direktverbindung mit Service von höchster Qualität verspricht den Passagieren eine komfortable Reise. Air Arabia Maroc ist eine Tochtergesellschaft der Air Arabia mit Sitz in Casablanca. Sie ist die erste Billigfluglinie Marokkos. Gegründet wurde die Airline im April 2009, sie vereint Komfort, Verlässlichkeit und gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Emirates läutet A380 im Linienflug nach Hamburg ein

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Mit der Aufnahme der ersten und einzigen A380-Linienverbindung nach Hamburg hat die größte internationale Airline der Welt am Montag ihr A380-Streckennetz aus Dubai um ein neues Ziel erweitert.

Hamburg ist das 50. Ziel für die A380 bei Emirates. Ab dem 30. Oktober wird die A380 regulär auf der Nachmittagsrotation EK061/062 eingesetzt. Für die Feierlichkeiten der ersten Ankunft in Hamburg wurde die A380 am Montag einmalig auf der Morgenrotation EK059/EK060 eingesetzt.

Pilot aus Hamburg steuert A380

Der Emirates-Erstflug, geflogen vom gebürtigen Hamburger Kapitän Hauke Smid und dem First Officer Sultan Hussain aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, hob am Montagmorgen vom Concourse A – dem weltweit ersten A380-Terminal – am Dubai International Airport ab und wurde mit einer Wasserfontäne in Hamburg und von einer VIP-Delegation aus beiden Städten begrüßt. Darunter befanden sich Dr. Peter Tschentscher, Erster Bürgermeister und Präsident des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg; Seine Exzellenz Ali Abdulla Al Ahmed, Botschafter der Vereinigten Arabischen Emirate in Deutschland; Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung Hamburg Airport und Thierry Antinori, Emirates Executive Vice President and Chief Commercial Officer.

Die Hansestadt ist die fünfzigste globale A380-Destination von Emirates – einen Tag, nachdem der Airbus A380 auch in Osaka, der langjährigen Partnerstadt von Hamburg, seine Premiere feierte. Mit den mehreren, bereits bestehenden täglichen Abflügen in Frankfurt, München und Düsseldorf, setzt Emirates seine A380-Flotte damit von und zu allen Abflughäfen in Deutschland ein. Innerhalb Europas werden nur im Vereinigten Königreich mehr A380-Flüge angeboten. Emirates hat im März 2006 seinen ersten täglichen Flug nach Hamburg eingeführt und die Frequenzen im September 2011 mit einem zweiten täglichen Flug verdoppelt. Hamburger können so mit dem Superjumbo A380 über Dubai beispielsweise nach Auckland, Bangkok, Hongkong, Mauritius, Osaka, Seoul, Shanghai, Sydney, Taipei oder Tokio weiterreisen.

Passsagierkapazität deutlich erhöht

Durch den Einsatz des beliebten Doppeldeckers erhöht sich die Kapazität auf der Strecke um über 22 Prozent. Die Aufstockung zur A380 ermöglicht 1.127 zusätzliche Sitzplätze pro Woche und Richtung und ist auf die steigende Nachfrage von Reisenden auf der Route zurückzuführen. Emirates bietet Urlaubs- und Geschäftsreisenden aus Norddeutschland damit künftig noch mehr Reisemöglichkeiten nach Dubai und darüber hinaus zu mehr als 150 weiteren Destinationen und unterstreicht die Bedeutung Hamburgs für das weltweite Streckennetz der Airline.

„Wir sind stolz darauf, die erste Airline zu sein, die A380-Linienflüge nach Hamburg anbietet und unser Flaggschiff endlich ‚nach Hause‘ zu bringen, denn alle unsere A380-Jets werden größtenteils bei Airbus in Hamburg hergestellt. In diesem Jahr feiert unser A380-Betrieb sein zehntes Jubiläum. Die A380 ist zu einem der Flugzeuge mit dem höchsten Wiedererkennungswert geworden und wird weltweit bewundert. Über 105 Millionen Passagiere haben die Emirates A380 bis heute erlebt und lieben das Flugzeug, das weiterhin den Branchenstandard in der kommerziellen Luftfahrt setzt“, so Thierry Antinori, Emirates Executive Vice President and Chief Commercial Officer.

Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport: „Heute feiern wir am Hamburg Airport einen Erstflug, auf den wir schon lange hin gefiebert haben: Emirates setzt ab heute als erste Fluggesellschaft einen Airbus A380 im Liniendienst an unserem Flughafen ein. Das größte Passagierflugzeug der Welt wird ab sofort einmal pro Tag den Abendflug auf unserer beliebten Verbindung zwischen Hamburg und Dubai bedienen. Der Einsatz dieser beeindruckenden Maschine ist eine logische Konsequenz aus der konstant hohen Auslastung der Dubai-Flüge. Für die Passagiere bedeutet dies noch mehr Komfort und Angebot.“

Möglichkeiten im größten Passagierflugzeug der Welt

Die Emirates A380 zwischen Hamburg und Dubai bietet ein einzigartiges Flugerlebnis mit insgesamt 517 Sitzplätzen – darunter 14 Privatsuiten in der First Class, 76 Flachbettsitze in der Business Class auf dem Oberdeck und 427 Sitze in der großzügigen Economy Class auf dem Hauptdeck. Die Emirates A380 ist für ihre First-Class-Spa-Duschen und die Bord-Lounge bekannt, den wohl beliebtesten Treffpunkt für Gäste der First Class und Business Class auf 11.000 Metern Höhe. In allen Klassen genießen Fluggäste kostenlosen WLAN-Zugang sowie ein Bordunterhaltungsprogramm mit über 3.500 On-demand-Kanälen.

Um die neue A380-Verbindung zwischen Hamburg und Dubai gebührend zu feiern, haben die Chefköche bei Emirates ein spezielles Menü kreiert, das Passagieren einen ersten kulinarischen Vorgeschmack auf die Region gibt: So werden unter anderem Hamburger Pannfisch und die für Hamburg typischen Franzbrötchen an diesem Tag in allen Klassen serviert. 

Hamburg die Heimat der Airbus A380

Alle A380-Jets von Emirates werden größtenteils bei Airbus in Hamburg hergestellt, unterlaufen wichtige Arbeitsschritte im Kabineneinbau, erhalten ihre finale Lackierung und werden von dort ausgeliefert. Die Airline ist der mit Abstand größte A380-Betreiber der Welt. Mit einer Flotte von aktuell 105 Flugzeugen und einem verbleibenden Auftragsbestand von 57 zusätzlichen Flugzeugen entspricht Emirates‘ Bekenntnis zum A380-Programm einer Summe von über 60 Milliarden US-Dollar. Im Januar 2018 hat Emirates weitere 36 A380-Jets im Wert von 16 Milliarden US-Dollar bestellt, die über das Jahr 2020 hinaus ausgeliefert werden.

A380 Hamburg – Dubai

Ab dem 29. Oktober 2018 wird EK061 zum A380-Flug und startet täglich um 15:00 Uhr in Dubai (DXB) mit Landung um 19:05 Uhr in Hamburg (HAM). Der Rückflug EK062 verlässt Hamburg um 21:00 Uhr und landet um 06:20 Uhr des Folgetages in Dubai (alle Zeiten sind Lokalzeiten). Auf der zweiten täglichen Verbindung (EK059/EK060) zwischen Dubai und Hamburg werden weiterhin Jets des Typs Boeing 777-300ER eingesetzt.

Bangkok jetzt Low-Cost-Ziel von Eurowings ab DUS

Mit Eurowings zum weltweit beliebtesten Touristenziel fliegen: Seit Sonntag, 28. Oktober 2018 startet die Airline in Düsseldorf eine neue, weitere Langstreckenverbindung – diesmal nach Bangkok, der Hauptstadt Thailands.

Eurowings startet mit vier wöchentliche Flugverbindungen in die thailändische Hauptstadt. Flugtage sind Sonntag, Montag, Mittwoch und Donnerstag. Die Rückflüge ab Bangkok starten jeweils montags, dienstags, donnerstags und freitags. Die Reisenden erwartet nicht nur eine der faszinierendsten Metropolen, sondern auch der Zugang zu den Traumstränden Thailands. Der Erstflug startete pünktlich um 14:15 Uhr in einem Langstreckenjet vom Typ Airbus A330. Der Rückflug steht für 09:30 Uhr Ortszeit im Flugplan und erreicht Düsseldorf um 16:50 Uhr Montagnachmittag.

Die Tickets nach Südostasien soll es ab 199,99 Euro One Way geben. Mit dem Eurowings Partner Bangkok Airways sind zudem zahlreiche Umsteigeverbindungen innerhalb Thailands und Südostasien möglich. Bereits heute ist Düsseldorf der größte Eurowings Standort. An keinem anderen Flughafen hat die Lufthansa-Tochter ein umfangreicheres Streckennetz. Eurowings hat inzwischen 40 Flugzeuge in Düsseldorf stationiert und fliegt mehr als 1.750 Mal pro Woche zu 95 Zielen in Deutschland und weltweit. Die Flugzeiten im Detail:

Hinflüge

  • Sonntag: EW 1106 Düsseldorf (DUS) – Bangkok (BKK): Start 14:15 Uhr, Landung 07:40 Uhr
  • Montag und Donnerstag: EW 1106 Düsseldorf (DUS) – Bangkok (BKK: Start 19:35 Uhr, Landung 13:00 Uhr
  • Mittwoch: EW 1106 Düsseldorf (DUS) – Bangkok (BKK: Start 12:40 Uhr, Landung 05:50 Uhr

Rückflüge

  • Montag: EW 1107 Bangkok (BKK) – Düsseldorf (DUS): Start 09:30 Uhr, Landung 16:50 Uhr
  • Dienstag und Freitag: EW 1107 Bangkok (BKK) – Düsseldorf (DUS): Start 22:35 Uhr, Landung 06:05 Uhr
  • Donnerstag: EW 1107 Bangkok (BKK) – Düsseldorf (DUS): Start 07:55 Uhr, Landung 15:15 Uhr

Laudamotion ab Wien bringt Wachstum und Ziele

Die neue Low Cost-Airline Laudamotion erweitert das Flugangebot im Winter 2018/2019 um mehr als 20 beliebte Städte- und Urlaubsdestinationen. Seit Betriebsstart verzeichnet Laudamotion mehr als drei Mio. Buchungen, für 2019 erwartet die Airline fünf Mio. Passagiere.

Die neuen Verbindungen wurden am 29. Oktober 2018 von Laudamotion und der Flughafen Wien AG offiziell eröffnet. „Mit den neuen Streckenaufnahmen von Laudamotion erhalten Passagiere eine noch größere Auswahl an Reisezielen, der Winterflugplan am Flughafen Wien ist damit heuer so vielfältig wie nie zuvor. Laudamotion ist auf Wachstumskurs und wird damit wesentlich zum bevorstehenden Passagierrekord am Flughafen Wien beitragen“, so Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG.

Städteziele bei Laudamotion

„Laudamotion setzt auf Wachstum und aus diesem Grund freut es uns umso mehr, dass wir ab sofort hier in Wien unsere Präsenz mehr als verdoppeln. Mit der Aufnahme von 22 neuen Zielen eröffnen wir unseren Gästen ganz neue Reisemöglichkeiten…“, sagte Andreas Gruber, CEO.

Zahlreiche neue Verbindungen stehen ab sofort im Flugangebot von Laudamotion zur Auswahl: So werden etwa täglich Dublin (IR), Barcelona (ES), Mailand (ES), Madrid (ES), Rom (IT), Bukarest (RO), und London (GB) bedient. Viermal pro Woche geht es nach Bologna (IT), Krakau (PL) und Valencia (ES). Dreimal pro Woche fliegt Laudamotion nach Paris (FR) und Kopenhagen (DK), jeweils zwei wöchentliche Verbindungen gibt es in den Amman (JO), nach Marrakesch (MA), Faro (PT), Larnaca (CY), Gran Canaria/Las Palmas (ES), Sevilla (ES) und Teneriffa (ES) sowie einen wöchentlichen Flug nach Lanzarote (ES) und Fuerte Ventura (ES). Aus dem Sommerflugplan übernommen werden außerdem Malaga (ES) mit drei wöchentlichen Verbindungen, sowie tägliche Flüge nach Palma de Mallorca (ES).

Laudamotion mit Rekord bei Buchungen

Die österreichische Airline darf sich über reges Buchungsinteresse freuen: Bereits drei Millionen Buchungen konnte der Low-Cost-Carrier seit dem Betriebsstart im Frühjahr 2018 verzeichnen. Für 2019 werden bis zu fünf Millionen Passagiere erwartet. Die Low-Cost-Airline Laudamotion wurde im März 2018 vom Namensgeber Niki Lauda gegründet. Die aktuelle Flotte fliegt unter dem Code OE und besteht aus 19 Flugzeugen der Marke Airbus. Das Headquarter der Airline befindet sich in Wien, Basen betreibt die Airline neben Österreich auch in Deutschland. Laudamotion bedient Flüge zu 49 Destinationen in 18 Ländern und dabei ein flexibles und kundenorientiertes Tarifkonzept mit unschlagbarem Preisleistungsverhältnis.

easyJet offeriert immer mehr Ziele ab Berlin

easyJet feiert heute in Berlin den Start des Winterflugplans und nimmt in den kommenden Wochen insgesamt auf 14 neuen Strecken den Betrieb auf.

Passagiere können sich auf neue Wintersonnenziele wie Lanzarote (ab Berlin-Schönefeld), Akaba (ab Berlin-Schönefeld) und Hurghada (ab Berlin-Tegel) freuen, aber auch attraktive Städtedestinationen für Privat- und Geschäftsreisende wie Warschau (ab Berlin-Tegel) und Stockholm (ab Berlin-Schönefeld) sind dabei. Insgesamt wird easyJet rund 5,6 Millionen Passagiere mit dem Winterflugplan 2018/2019 von und nach Berlin befördern und im Vergleich zum Vorjahr um 58 Prozent wachsen.

Neue Ziele von easyJet ab Berlin

  • Berlin-Schönefeld – Akaba bis zu einmal wöchentlich (Sa), Winterverbindung, ab 03. November 2018, ab 47,99 Euro*
  • Berlin-Schönefeld – Lanzarote bis zu zweimal wöchentlich (Do, So), Winterverbindung, ab 28. Oktober 2018, ab 55,99 Euro*
  • Berlin-Schönefeld – Las Palmas bis zu einmal wöchentlich (Di), Winterverbindung, ab 30. Oktober 2018, ab 53,99 Euro*
  • Berlin-Schönefeld – Ljubljana bis zu dreimal wöchentlich (Mo, Mi, Fr), ganzjährig, ab 29. Oktober 2018, ab 23,99 Euro*
  • Berlin-Schönefeld – Paris-Charles de Gaulle bis zu mehrmals täglich, ganzjährig, ab. 28 Oktober, ab 31,99 Euro*
  • Berlin-Schönefeld – Stockholm-Arlanda bis zu 6x wöchentlich (Mo, Di, Mi Do, Fr, So), Winterverbindung, ab 28. Oktober 2018, ab 31,99 Euro*
  • Berlin-Schönefeld – Turin bis zu dreimal wöchentlich (Di, Do, So), ganzjährig, ab 28. Oktober 2018, ab 34,99 Euro*
  • Berlin-Tegel – Agadir: bis zu zweimal wöchentlich (Mi, Sa), ganzjährig, ab 31. Oktober 2018, ab 33,99 Euro*
  • Berlin-Tegel – Athen bis zu einmal täglich, ganzjährig, ab. 28 Oktober, ab 35,99 Euro*
  • Berlin-Tegel – Basel bis zu mehrmals täglich, ganzjährig, ab 28. Oktober, ab 35,99 Euro*
  • Berlin-Tegel – Hurghada bis zu einmal wöchentlich (Sa), Winterverbindung, ab 03. November 2018, ab 54,99 Euro*
  • Berlin-Tegel – Innsbruck bis zu viermal wöchentlich (Mo, Mi, Fr, So), ganzjährig, ab 10. Dezember 2018, ab 37,99 Euro*
  • Berlin-Tegel – Pisa bis zu zweimal wöchentlich (Mo, Fr), ganzjährig, ab 28. Oktober, ab 28,99 Euro*
  • Berlin-Tegel – Warschau bis zu einmal täglich, ganzjährig, ab 28. Oktober 2018, ab 30,99 Euro*

easyJet stationiert drei Dutzend Flugzeuge in Berlin

easyJet ist mit über 16 Millionen Sitzplätzen pro Jahr die größte Airline am Standort Berlin. Zusätzlich zu den 12 bereits in Schönefeld stationierten Flugzeugen hat easyJet mit dem Ausbau des Betriebs am Flughafen Berlin-Tegel die Flotte am Standort Berlin um 25 Flugzeuge ergänzt. Nachdem in der Übergangsphase auch zwischenzeitlich Flugzeuge über so genannte Wet-Lease-Vereinbarungen gemietet wurden, wird der Flugbetrieb mit dem Start des Winterflugplans nun planmäßig mit eigenen easyJet-Flugzeugen durchgeführt.

Personalaufbau in Berlin

Im Zuge des wachsenden Engagements der Airline wurden auch zahlreiche neue Arbeitsplätze geschaffen: Knapp 700 neue easyJet-Mitarbeiter wurden bereits an der Basis in Berlin-Tegel eingestellt und im Rahmen der Recruitmentaktivitäten konnte easyJet über 400 ehemalige airberlin-Mitarbeiter (mehr als 180 Piloten und 220 Mitarbeiter des Bordpersonals) im Team begrüßen. In den kommenden Wochen sollen weitere Stellen für die Standorte Berlin-Tegel und Berlin-Schönefeld besetzt werden. Für interessierte Bewerber findet am 31.10. und am 01.11. ein Tag der offenen Tür für Flugbegleiter in Berlin statt und weitere Termine sind in Planung.

Thomas Haagensen, Group Markets Director bei easyJet sagte: „Als größte Airline in Berlin freuen wir uns mit den nun startenden 14 neuen Verbindungen unseren Passagieren an den Flughäfen Berlin-Tegel und Berlin-Schönefeld noch mehr Auswahl zu bieten und im Vergleich zum Vorjahr ein Wachstum von 58 Prozent zu verzeichnen. Zwei dieser Verbindungen, Akaba (ab Berlin-Schönefeld) und Warschau (ab Berlin-Tegel) sind neue Destinationen im Streckennetzwerk von easyJet und unterstreichen den kontinuierlichen Ausbau unseres Angebots in Deutschland und Europa, sodass unsere Kunden von einem noch größeren Angebot und niedrigen Preisen profitieren.

easyJet ist bereits seit langer Zeit ein verlässlicher Partner für die Menschen und die Region Berlin und Brandenburg und mit der Eröffung unserer Basis Anfang des Jahres konnten wir das Fundament für weitere easyJet-Investitionen legen. Der Ausbau unseres Betriebs am Flughafen Berlin-Tegel verlief planmäßig und wir freuen uns bereits knapp 700 neue easyJet-Mitarbeiter im Team zu begrüßen. Die Recruitment- und Trainingsaktivitäten sind allerdings noch nicht beendet und wir erwarten in den kommenden Wochen noch weitere Mitarbeiter einzustellen.“

*Preise pro Person inkl. Steuern sowie Verwaltungs- und Kreditkartengebühren. One-Way basierend auf zwei Passagieren, die mit der gleichen Buchung reisen.

CS300 von SWISS bringt Bremer nach Zürich

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Mit einer traditionellen Wasserfontäne der Flughafen-Feuerwehr ist die Erstflug-Maschine vom Typ CS300 von SWISS aus Zürich am Bremen Airport kurz nach der Landung begrüßt worden und mit ihr auch die ersten Passagiere auf der neuen Verbindung zwischen der Schweizer Metropole und der Hansestadt.

Ab sofort geht es von Bremen aus zwölfmal pro Woche nach Zürich: werktags um 10:00 Uhr und 20:00 Uhr, am Samstag ebenfalls um 10:00 Uhr und sonntags um 20:00 Uhr. Die abfliegenden Passagiere des Erstfluges in der CS300 (jetzt A220) aus Bremen wurden zudem mit Schokolade und einer musikalischen Einlage von Alphornbläser schon am Bremen Airport auf ihr Flugziel eingestimmt. „Wir freuen uns sehr, dass durch die Verbindung nach Zürich mit SWISS nicht nur ein neues und wichtiges Flugziel für Bremen dazugekommen ist, sondern auch, dass wir damit unseren Passagieren noch ein weiteres Drehkreuz ab Bremen anbieten können“, sagt Elmar Kleinert, Geschäftsführer der Flughafen Bremen GmbH über die gestartete Verbindung.

Zürich besticht durch seine einmalige Lage zwischen Alpen und Zürichsee sowie ihrer Stellung als globales Zentrum der Bank- und Finanzwirtschaft. Der Züricher Flughafen ist zudem für den Bremen Airport auch eine neue Drehkreuzverbindung, die Passagieren mit SWISS problemlos Weiterflüge innerhalb Europas und der ganzen Welt ermöglicht. Hier können Sie Tickets buchen.