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Air Cargo: gemeinsames Brainstorming am Fraport

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Führende Köpfe und Entscheidungsträger aus dem Bereich der Logistikinnovationen trafen sich am 08. November 2018 zum dritten „Frankfurt Air Cargo Innovation Lab“.

Bei der eintägigen Veranstaltung am Flughafen Frankfurt standen die Auswirkungen globaler Ereignisse auf Innovationen – darunter Handelszölle oder die neue Seidenstraße sowie das Thema Datensicherheit – im Mittelpunkt. Bei der von Fraport mitorganisierten Veranstaltung tauschten Vertreter der Logistikbranche und Innovationsexperten Ideen und Kooperationsansätze für die Luftfracht und Logistik der Zukunft aus.

Die Veranstaltung brachte Referenten aus aller Welt zusammen, darunter auch Airbus und EDM Aerotec, die Gewinner des diesjährigen Innovationspreises der Deutschen Luftfahrt. Neben dem Austausch zu Logistikinnovationen, standen Expertenpanels und eine Podiumsdiskussion zu großen Innovationstrends der Logistik auf dem Programm.

Emirates mit Flugschule auf der Bahrain Airshow

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Emirates stellt sich für ihre bisher größte Präsenz auf der Bahrain International Airshow (BIA) auf, die vom 14. bis 16. November stattfindet. Dabei zeigt die Airline ihren 100. Airbus A380 mit dem Konterfei von Seiner Hoheit Sheikh Zayed, dem späteren Gründer der Vereinigten Arabischen Emirate.

Auch gezeigt wird die Airline-eigene Flugschule von Emirates. Diese wurde vor einem Jahr auf der Dubai Airshow eingeführt und zeigt auf der Bahrain Airshow das zweistrahlige Schulungsflugzeug Phenom 100EV von Embraer. Emirates will mit der eigenen state-of-the-art Flight Training Academy dem weltweit wachsenden Bedarf an Berufspiloten begegnen.

Der gezeigte A380 gibt Besuchern einen Einblick in die 14 luxuriösen Suiten der First Class, die Emirates in den Riesen-Airbus einrichten lassen hat. Dazu kommen 76 flache Betten der Business Class und 429 Sitze in der Economy Class und seit 2017 eine OnBoard Lounge. Emirates ist der mit Abstand größte Betreiber des Superjumbos A380 und fliegt damit 50 Ziele auf der Welt an – kürzlich kamen St. Petersburg, Hamburg und Osaka hinzu.

Konferenz zeigt Weltraumtechnik für Landwirtschaft

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Am 08. November 2018 fand in Potsdam die branchenübergreifende Konferenz „Raumfahrttechnologien und -dienstleistungen für die Landwirtschaft – Landtechnik, Digitalisierung, Klimawandel und Biodiversität“ statt.

Das Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) veranstaltete die Konferenz als Teil der Initiative INNOspace. Ziel war es, die Anwendungspotenziale der satellitengestützten Erdbeobachtung, Navigation und Kommunikation sowie Technologietransferpotenziale für die Themenschwerpunkte Landtechnik, nachhaltige Landwirtschaft, Klimawandel und Biodiversität aufzuzeigen.

Satelliten werden wichtiger für die Landwirtschaft

„Satellitengestützte Services der Erdbeobachtung, Navigation und Kommunikation spielen bereits jetzt eine wichtige Rolle in einer hochtechnisierten Landwirtschaft. Ich bin überzeugt, dass der Anteil dieser Dienstleistungen in Zukunft noch deutlich zunehmen wird“, sagte Dr. Walther Pelzer, Vorstand des DLR Raumfahrtmanagements, in seiner Begrüßung und ergänzte: „Wir wollen innovative Projekte vorantreiben, die die Möglichkeiten von Raumfahrtanwendungen ausschöpfen und dazu beitragen, Herausforderungen wie beispielsweise die Überdüngung besser zu meistern.“

In ihren Auftaktreden skizzierten Thomas Jarzombek, MdB und Koordinator der Bundesregierung für die Luft- und Raumfahrt, und Prof. Engel Hessel, Digitalisierungsbeauftragte im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), die Herausforderungen und mögliche Lösungsansätze für Raumfahrt und Landwirtschaft. „Digitalisierung ist ein strategisches Zukunftsthema, das die komplette deutsche Wirtschaft betrifft. Auch für die Landwirtschaft bieten sich durch digitale Lösungen aus der Raumfahrt ganz neue Potenziale“, erläuterte Thomas Jarzombek.

Einblicke in die Leistungsfähigkeit der Raumfahrt von heute und morgen gaben Dr. Josef Aschbacher, Direktor für die Erdbeobachtungsprogramme bei der Europäischen Weltraumagentur ESA, sowie Evert Dudok, Executive Vice President von Airbus. Im Fokus standen hier digitale Dienstleistungen wie Kommunikation, Navigation und Megakonstellationen.

Digital Farming mit Landtechnik

Die Herausforderungen und branchenübergreifenden Potenziale aus Sicht von Experten der Agrarbranche wurden in diversen Vorträgen beleuchtet: „Digital Farming“ als Chance für die Landwirtschaft wurde von Jörg Migende von BayWa erörtert. Danach betonte Dr. Thomas Engel von John Deere die Potenziale von satellitenbasierten Services in der Landtechnik. Einen Bezug zwischen Raumfahrt und globaler Ernährungssicherheit stellte Reinhold Mähler von CLAAS E-Systems her und Prof. Herman Lotze-Campen brachte die Aspekte der Nachhaltigkeit, des Klimawandels und des Biodiversitätsschutzes ein.

Vier parallel stattfindende Workshops am Nachmittag vertieften die Themen. Die Schwerpunkte lagen auf Digitalisierung und Landtechnik, Technologietransfers (Spin-offs und Spin-ins), Klimawandel, Ernährungssicherheit und Biodiversitätsschutz. Die Konferenz war zudem der Auftakt für die vierte Runde des Innovationswettbewerbs INNOspace Masters.

  • INNOspace Masters – Neue Ideen für die nächste Raumfahrtgeneration
  • Noch bis zum 08. Februar 2019 können innovative Ideen und Lösungen für die nächste Raumfahrtgeneration beim vierten „INNOspace Masters“-Wettbewerb eingereicht werden. Unter dem Stichwort „Space Moves!“ werden Ideen und Konzepte gesucht, die Problemstellungen bei der Entwicklung von Raumfahrtsystemen aufgreifen und innovative Lösungsvorschläge anbieten. Die Themenschwerpunkte des INNOspace Masters liegen auf Spin-offs und Spin-ins aus verschiedensten Branchen. Der Wettbewerb richtet sich an Unternehmen, Start-ups, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Konsortien, die Know-how und Technologien aus anderen Branchen in die Raumfahrt übertragen möchten.
  • Der INNOspace Masters wird vom DLR Raumfahrtmanagement als Teil der Initiative INNOspace veranstaltet. Die AZO Anwendungszentrum GmbH Oberpfaffenhofen richtet den INNOspace Masters im Auftrag des DLR aus. Partner des Wettbewerbs sind Airbus, OHB und die deutschen ESA Business Incubation Centres in Bayern, Hessen und Baden-Württemberg.
  • Vom 08. November 2018 bis zum 08. Februar 2019 können Ideen für folgende vier Challenges eingereicht werden: Challenge des DLR Raumfahrtmanagements, ESA BIC Startup Challenge, Airbus Challenge, OHB Challenge.

Low-Cost auf Langstrecken: Szene trifft sich in Hamburg

Bei der Konferenz handelt es sich um das weltweit einzige Treffen von internationalen Vertretern aus der gesamten Luftverkehrsbranche, bei dem ausschließlich über die Potentiale und Entwicklungen von Langstreckenflügen im Low Cost-Segment diskutiert wird.

Hamburg wird im Jahr 2019 Veranstaltungsort dieses zweiten jährlichen CAPA Low Cost Long Haul Global Summit – das hat der Veranstalter, CAPA Centre for Aviation, Anfang der Woche offiziell bekannt gegeben. Die Konferenz findet vom 10. bis 11. Oktober 2019 im Grand Elysée Hotel Hamburg statt. Das erste Low Cost Long Haul Summit fand dieses Jahr in Sevilla statt.

Low-Cost auf Longhaul Zukunftsthema

Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport: „Die Premiere in Sevilla hat gezeigt, wie stark das Interesse an diesem noch jungen Branchenevent ist. Das Low-Cost-Langstreckensegment ist ein spannendes Thema, das in Kombination mit der Entwicklung flexibler, moderner Flugzeugtypen wie des Airbus A321LR oder der Boeing 737 MAX sehr viel Potenzial bietet – ein Zukunftsthema, das wir in Hamburg intensiv begleiten werden.“

Peter Harbison, Executive Chairman vom CAPA Centre for Aviation, ergänzt: „Nach dem Erfolg des ersten Low Cost Long Haul Global Summit in Sevilla freuen wir uns, dieses wichtige Thema auch im nächsten Jahr gemeinsam zu diskutieren. Wir begrüßen die Partnerschaft mit dem Hamburg Convention Bureau sowie Hamburg Airport, dem Ausgangspunkt zu einer faszinierenden Stadt, in welcher die Teilnehmer eine tolle Zeit verbringen werden.“

Auf dem CAPA Low Cost Long Haul Global Summit diskutieren rund 250 internationale Experten über Trends und Strategien der Zukunft. Die Konferenz gibt Einblicke in globale Märkte und bietet den Teilnehmern die Möglichkeit zum Networking auf höchster Ebene.

Potenzial auch in Hamburg

Neuartige Flugzeugtechnologien und veränderte Ansprüche der Flugreisenden führen zum Beispiel dazu, dass immer mehr Low Cost Airlines in den Langstreckenmarkt einsteigen. Dadurch entstehen zunehmend neue, interkontinentale Flugverbindungen zwischen Destinationen, die vorher nicht direkt miteinander verbunden waren. Auch kleinere und mittelgroße Flughäfen abseits von großen Drehkreuzen profitieren von dieser Entwicklung durch treibstoffeffiziente, neue Langstrecken-Flugzeugtypen wächst auch an diesen Flughäfen das Potenzial für neue Langstreckenflüge. Mittelgroße Flugzeugmuster wie zum Beispiel der Airbus A321 LR werden zunehmend von den Fluggesellschaften bestellt und bilden damit besonders im Langstreckensegment die Zukunft des modernen Luftverkehrs.

Auch am Hamburg Airport ist das Potenzial für neue Low Cost Langstrecken durch diese Entwicklungen groß – zum Beispiel nach Kanada, in die USA oder nach Asien. Der Flughafen ist hierzu bereits in Gesprächen mit seinen Airline-Partnern. Die Bewerbung als Austragungsort für die Konferenz 2019 erfolgte in Zusammenarbeit zwischen dem Hamburg Convention Bureau und Hamburg Airport.

Boeing gibt Bulletin nach Unglücksflug JT 610

Boeing ist vor Ort nach um nach dem Absturz von Lion Air-Flug JT 610 mit der indonesischen Flugsicherheitsbehörde, dem Indonesian National Transportation Safety Committee die genauen Ursachen zu untersuchen.

Das Flugzeug hatte bei einem vorigen Flug ein Problem gemeldet, das am Boden aber behoben worden sei. Die Behörde hatte dem Hersteller angegeben, dass Lion Air-Flug JT 610 fehlerhafte Daten von einem Sensor für den Anstellwinkel AOA (Angle of Attack) erhalten habe. Dieser Sensor irritierte womöglich Elektronik oder Piloten über den Anstellwinkel des Flugzeugs, also die Längsneigung des Rumpfes im Flug. Somit gibt Boeing im Zuge eines Bulletins nun Empfehlungen für den Betrieb von Boeing 737 MAX 8 heraus. Mit dem Operations Manual Bulletin (OMB) vom 06. November 2018 weist Boeing Crews und Betreiber nun auf Verfahrensweisen hin, falls ein AOA-Sensor fehlerhafte Daten liefert.

Austrian Airlines brandet A321 mit neuem Logo

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Ab sofort ist der erste Airbus mit neuem Logo von Austrian Airlines in der Luft. Bereits im Mai 2018 wurde das erste Flugzeug im neuen Design, die sechste Boeing 777 OE-LPF, vorgestellt.

Der Airbus A321 mit der Kennung OE-LBD ist das zweite Flugzeug der AUA-Flotte, bei dem die Anpassungen im Markenauftritt zu sehen sind. Insgesamt soll es in etwa sieben Jahre dauern, bis alle Flugzeuge der Austrian Airlines im neuen Design unterwegs sind. Bis zum Sommerflugplan 2019 sollen es mehr als ein Dutzend von in Summe 85 Flugzeugen sein.

Anpassungen am Logo

Austrian Airlines entwickelt ihren Markenauftritt weiter und im Zentrum steht eine leichte Anpassung des Logos. Die beiden Kernelemente des Markenbildes, der Pfeil und die Wortmarke Austrian, wurden modernisiert und in ihrer Wirkung verstärkt. Dies wird insbesondere die Fernwirkung auf Flugzeugen und Plakaten erhöhen. Nachdem mittlerweile 80 Prozent der Internetnutzung mobil erfolgen, wurde ein besonderes Augenmerk darauf gelegt, dass das Logo auf mobilen Endgeräten und Smartwatches leichter und deutlich erkennbar ist.

Neues im Außendesign der Flugzeuge

Mit der Erweiterung der roten Fläche vom Leitwerk nach unten über den Flugzeugrumpf wird das Leitwerk optisch vergrößert. Damit kann das Logo größer und dynamischer in Szene gesetzt werden. Die Wortmarke Austrian im vorderen Bereich des Flugzeugrumpfes wird ebenfalls großflächiger eingesetzt. Die Triebwerke sind zukünftig weiß. Damit rücken der Pfeil und der Austrian Schriftzug optisch charmanter in den Vordergrund. Die typische österreichische Grußformel „Servus“ am Bauch der Flugzeuge bleibt bestehen.

Laudamotion jetzt am FMO aktiv

Bereits ab 31. März will Laudamotion täglich vom FMO nach Palma de Mallorca fliegen. Damit ist die Verbindung bereits zu den kommenden Osterferien verfügbar.

Die österreichische Low-Fare-Fluggesellschaft Laudamotion, die zu Ryanair gehört, hat nun ihre Flüge ab dem Flughafen Münster/Osnabrück für den Sommerflugplan 2019 zur Buchung freigeschaltet. Die Abflüge am FMO erfolgen jeden Tag um 09:45 Uhr mit Ankunft in Palma um 12:05 Uhr. Buchbar sind die Flüge schon zu einem Preis ab 24,99 Euro geben. Laudamotion wurde in Österreich vom Namensgeber Niki Lauda im März 2018 gegründet. Die aktuelle Flotte fliegt unter dem Code OE und besteht aus 19 Flugzeugen.

Gefährliches Fieber an Bord: ICAO-Notfall am Fraport

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Die Fraport AG durchschritt am heutigen Vormittag gemeinsam mit Lufthansa, dem Gesundheitsamt Frankfurt am Main mit dem Kompetenzzentrum Hessen, der Branddirektion Frankfurt, der Sonderisolierstation der Universitätsklinik Frankfurt, sowie Rettungsdiensten und Behörden am Flughafen Frankfurt die Zusammenarbeit im medizinischen Notfall.

Die Internationalen Zivilluftfahrtorganisation ICAO (International Civil Aviation Organisation) und der European Aviation Safety Agency (EASA) schreiben solche Übungen turnusgemäß alle zwei Jahre vor, wird aber so wie in diesem besonderen Fall, auch nach den internationalen Gesundheitsvorschriften (IGV) verpflichtend, damit der Flughafen seine Betriebsgenehmigung erhält.

Das Szenario des Trainings basierte auf der Annahme, dass auf einem Flug von Johannesburg (Südafrika) nach Frankfurt ein Passagier Symptome des Krim-Kongo-Fiebers aufweist. Zudem war ein zweiter Fluggast an Bord, bei dem diese Erkrankung ebenfalls angenommen werden musste. Laut Drehbuch erfuhren die medizinischen Einsatzkräfte vor der Landung der besagten Maschine von den infektiösen Passagieren und konnten so nach entsprechender Vorlauf- und Vorbereitungszeit die notwendigen Maßnahmen einleiten.

Teilnehmer am Fraport nicht gebrieft

Nach der fiktiven Landung, beübten die Ärzte des Gesundheitsamtes und der Fraport AG die Prozesse an Bord. Auch die weitere medizinische Behandlung aller Passagiere sowie der Transport der infektiösen Fluggäste mit Spezialfahrzeugen der Feuerwehr in die Sonderisolierstation der Universitätsklinik Frankfurt waren Bestandteile der Übung.

Die Übung fand zwischen 08:00 und etwa 15:30 Uhr statt und hatte keine Auswirkung auf den Flugbetrieb. Um das Übungsumfeld so realistisch wie möglich zu halten, war das Szenario den Teilnehmern im Vorhinein nicht bekannt. Die Ergebnisse der Übung werden nun ausgewertet und sollen der Fort- und Weiterbildung dienen.

ver.di und Ryanair erzielen Einigung für Deutschland

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Ryanair hat mit Ver.di einen Rahmentarifvertrag und einen Sozialplan für die gesamte Belegschaft der in Deutschland stationieren Kabinenbesatzung von Ryanair unterzeichnet.

Diese Einigung, über die das Kabinenpersonal noch abstimmen muss, bestätigt den in Deutschland stationierten Kabinenmitarbeitern für die kommenden zwei Jahre die Anwendung des deutschen Arbeitsrechts und beinhaltet Lohnerhöhungen sowie weitere Vorzüge.

Verbesserungen kommen in Gang

Ryanair bestätigte ebenfalls, dass sein italienisches Kabinenpersonal mit überwiegender Mehrheit (88 Prozent) für einen kürzlich von Ryanair und den drei größten Kabinengewerkschaften FIT CISL, ANPAC und ANPAV unterzeichneten Tarifvertrag gestimmt hat. Dieser Tarifvertrag, der Lohn- und Leistungsverbesserungen beinhaltet, gilt in den kommenden drei Jahren für die gesamte italienische Kabinenbelegschaft von Ryanair.

In der vergangenen Woche hat Ryanair auch neue Anerkennungsvereinbarungen mit Kabinengewerkschaften in Griechenland (RACU) und Schweden (UNIONEN) unterzeichnet. Ryanair wird mit diesen Gewerkschaften nun an langfristigen Tarifverträgen arbeiten, um das gesamte Kabinenpersonal in Griechenland und Schweden abzudecken.

Eddie Wilson, Chief People Officer von Ryanair, sagte dazu: „Wir freuen uns, diesen Tarifvertrag mit Ver.di unterzeichnet zu haben, der zu Lohnverbesserungen und anderen Vorzügen für unser in Deutschland stationiertes Kabinenpersonal führen wird, vorausgesetzt, es stimmt in der kommenden Woche für die Vereinbarung. Dies folgt einer sehr erfolgreichen Tarifabstimmung in Italien und kürzlich unterzeichneten Anerkennungsvereinbarungen für das Kabinenpersonal in Griechenland und Schweden. Dies sind weitere konkrete Zeichen für den beträchtlichen Fortschritt, den Ryanair beim Abschluss von Vereinbarungen mit seinen Mitarbeitern und ihren Gewerkschaften in zahlreichen verschiedenen EU-Ländern macht.“

Singapore Airlines für Triebwerkswäsche mit Trockeneis

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Die Lufthansa Technik AG hat mit SIA Engineering Company Limited (SIAEC) auf der MRO Asia-Pacific in Singapur am 07. November erstmalig einen umfassenden Vertrag für Cyclean®-Triebwerkswäschen unterzeichnet. Die Kooperation ist langfristig für fünf Jahre angelegt.

Mit der Vertragsunterzeichnung wird SIAEC nun die Triebwerksmuster der Singapore Airlines Group am Singapore-Changi Airport mit Cyclean® Engine Wash reinigen. Das Portfolio umfasst Triebwerke vom Typ Rolls-Royce Trent 700, 800, 900, 1000 und XWB sowie vom Typ Pratt & Whitney PW4000 und General Electric GE90-115 für Singapore Airlines Limited und Scoot Tigerair Pte Ltd. Die Triebwerkswäsche von Lufthansa Technik erlaubt es noch produktiver und effizienter zu werden.

Produktivität erhöhen durch schnellere Reinigung

Die Cyclean®-Triebwerkswäsche wird im Rahmen von Wartungsarbeiten, im Transit zwischen zwei Flügen oder über Nacht durchgeführt. Sie verkürzt die herkömmliche Triebwerkswäsche um bis zu 80 Prozent und ermöglicht die uneingeschränkte Durchführung nicht nur im Hangar, sondern überall am Flughafen. Cyclean® Engine Wash ist für alle aktuelle Triebwerksmuster der führenden Hersteller General Electric, Rolls-Royce, Pratt & Whitney, CFMI und IAE verfügbar. Seit Markteinführung im Jahr 2007 haben sich bis heute weltweit über 70 Airline-Kunden für die neue Triebwerkswäsche entschieden.

Siemens fliegt in DA40 mit seriellem Hybridantrieb

Diamond Aircraft Industries GmbH und Siemens haben gemeinsam Flugzeug mit Hybridantrieb entwickelt, das kürzlich seinen Erstflug über Österreich absolvierte.

Siemens und Diamond wollen durch einen hybridelektrischen Antrieb den CO2-Verbrauch und auch Lärm-Emissionen verringern. Der Bedarf solcher Technologien dürfte angesichts einer jährlich um fünf Prozent steigenden Luftfahrt immer wichtiger werden.

Vollelektrisch fliegen oder mit Rangeextender

Aircraft hat dazu eine DA40 mit einem elektrischen Antriebsstrang konfiguriert. Für diese Elektrik war Siemens verantwortlich. Dabei wird ein Verbrennungsmotor zur Energieerzeugung für zwei voneinander unabhängige Antriebssysteme genutzt. Diese besetehen jeweils aus einem Elektromotor, einer Batterie und einem Umrichter. Zusammen erreichen sie 150 kW Startleistung. Der Dieselgenerator mit 110 kW Leistung sitzt in der Nase des Flugzeugs, die Batterien mit jeweils 12 kWh Kapazität befinden sich hinter der Passagierkabine.

Der Pilot kann dabei wie bei einem Auto zwischen den Antriebsformen wählen: Entweder kann nur Elektrisch fliegen, wozu die Batterien ca. 30 Minuten reichen, oder er speist die Motoren nur vom Generator für den Reiseflug, oder beides. Der Verbrenner erweitert die Reisezeit um fünf Stunden. Bei dem durchgefürhten Flug von 20 Minuten wurden alle Modi durchgeführt. Das Flugzeug erreichte dabei eine Geschwindigkeit von 130 Knoten bei halber Kraft und stieg bis auf 3.000 Fuß (ca. 1.000 Meter).

Wege in neues Flugzeugdesign

Mit der hybridelektrisch angetriebenen DA40 können somit erstmals Erfahrungswerte mit diesem Antriebssystem mehrerer Motoren gesammelt werden. Siemens beschäftigt sich schon länger mit der Entwicklung effizienter elektrischer Flugmotoren. Die räumliche Trennung von Energiegewinnung, Speicherung und Antrieb eröffnet ganz neue Möglichkeiten für den Bau von effizienten Flugzeugen, erläuterte Dr. Frank Anton, Executive Vice President eAircraft bei der Siemens AG.

Das Projekt wird seit 2013 öffentlich gefördert, unter anderem vom Bundesministerium für Wirschaft und Energie (BMWi) und der Forschungsförderungsgesellschaft GmbH FFG aus Östtereich. Während Siemens für den elektrischen Antriebsstrang verantwortlich war, Modifizierte Diamond Aircraft das Flugzeug DA40 und installierte die Technik. Der Motor zur Stromerzeugung wurde von Tera Group entworfen, die Aerodynamik mit der Johannes Kepler Universität Linz analysiert.

Fraport steigert Zahlen signifikant

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Die Fraport AG schließt die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2018 mit einem deutlichen Anstieg des Konzern-Umsatzes um 14,3 Prozent auf 2,55 Milliarden Euro ab. Bereinigt um Erlöse, die im Zusammenhang mit Ausbauinvestitionen in den internationalen Konzern-Gesellschaften stehen (nach IFRIC 12), stiegen die Umsatzerlöse um 7,2 Prozent auf 2,36 Milliarden Euro.

Die Fraport AG befindet wich weiter auf Wachstumskurs. Besonders die internationalen Konzern-Flughäfen leisten einen immer wichtigeren Beitrag zum Ergebnis. Am Standort Frankfurt führte das starke Verkehrswachstum zu höheren Erlösen aus Flughafenentgelten, Sicherheitsleistungen und Parkierung. Mit knapp 53 Millionen Fluggästen in den ersten neun Monaten erreichte Frankfurt einen historischen Höchstwert (plus 8,4 Prozent). Die internationalen Konzern-Flughäfen verzeichneten ebenfalls starke Passagierzuwächse und trugen entsprechend zum Umsatzwachstum bei. Insbesondere die Gesellschaften in Brasilien (plus 66,1 Millionen Euro) sowie in Griechenland (plus 49,8 Millionen Euro) erhöhten den Konzern-Umsatz deutlich (jeweils bereinigt nach IFRIC 12).

Das operative Ergebnis EBITDA verbesserte sich entsprechend um 9,0 Prozent auf 880,4 Millionen Euro. Das Konzern-EBIT stieg um 7,4 Prozent auf 580,3 Millionen Euro. Das Konzern-Ergebnis lag mit 377,8 Millionen Euro um 10,4 Prozent über dem Vorjahreswert. Der Free Cash Flow verringerte sich von 388,0 Millionen Euro im Vorjahr auf 82,2 Millionen Euro. Der Rückgang ergibt sich aus höheren Investitionen in Frankfurt und im internationalen Geschäft sowie Veränderungen des Nettoumlaufvermögens.

Flughafenchef Dr. Stefan Schulte: „Das starke Wachstum in diesem Jahr hat die gesamte Branche und auch uns in Frankfurt vor Herausforderungen gestellt. Alle Beteiligten arbeiten intensiv daran, die Pünktlichkeit und Verlässlichkeit im Luftverkehr wieder zu erhöhen. In Frankfurt haben wir bereits deutlich mehr Personal eingestellt. Das hat letztendlich auch unser Ergebnis belastet. Unabhängig davon treiben wir den Ausbau der Infrastruktur mit Blick auf Flugsteig G und Terminal 3 voran.“

Der Vorstand bestätigt die Prognosen für das laufende Geschäftsjahr und erwartet Umsatz, EBITDA und Ergebnis im oberen Bereich der im Geschäftsbericht 2017 prognostizierten Bandbreiten. Unter Berücksichtigung der Erlöse aus dem Verkauf der Flughafen Hannover-Langenhagen GmbH rechnet Fraport damit, die prognostizierten Bandbreiten zu überschreiten. Die Erlöse beeinflussen das Konzern-Ergebnis mit circa 77 Millionen Euro positiv. Vor dem Hintergrund des starken Passagierwachstums hat der Vorstand die Prognose für das Passagieraufkommen bereits zum Halbjahresbericht auf leicht über 69 Millionen Fluggäste angehoben.

Segmente im Überblick

Aviation: Die Umsatzerlöse des Segments stiegen in den ersten neun Monaten um 5,9 Prozent auf 763,5 Millionen Euro. Am Standort Frankfurt trugen insbesondere höhere Erlöse aus Flughafenentgelten infolge des Passagierwachstums zum Anstieg bei. Das Segment-EBITDA legte trotz gestiegener Personalaufwendungen um 15 Prozent auf 231,5 Millionen Euro zu. Veränderte Nutzungsdauern im Rahmen von Modernisierungsmaßnahmen führten zu höheren Abschreibungen. Dadurch stieg das Segment-EBIT um 11,7 Prozent auf 127,0 Millionen Euro.

Retail & Real Estate: Der Segment-Umsatz lag mit 367,6 Millionen Euro um 6,7 Prozent unter dem Vorjahreswert. Der Rückgang resultierte überwiegend aus im Vergleich zum Vorjahr signifikant geringeren Erlösen aus Grundstücksverkäufen. Negativ wirkten sich in den ersten neun Monaten zudem geringere Retail-Erlöse aus. Der Netto-Retail-Erlös pro Passagier war mit 2,96 Euro um 10,6 Prozent geringer als im Vorjahr. Demgegenüber standen höhere Parkierungserlöse. Das Segment-EBITDA stieg leicht um 0,6 Prozent auf 290,0 Millionen Euro. Das Segment-EBIT verringerte sich um 0,9 Prozent auf 223,6 Millionen Euro.

Ground Handling: In den ersten drei Quartalen verbesserte sich der Segment-Umsatz um 5,4 Prozent auf 508,8 Millionen Euro. Hierfür sorgten überwiegend höhere Erlöse aus Bodenverkehrsdienstleistungen. Aufgrund des starken Verkehrswachstums nahmen die Personalkosten signifikant zu. Entsprechend verringerte sich das Segment-EBITDA um 13,9 Prozent auf 32,8 Millionen Euro. Das Segment-EBIT reduzierte sich um 7,9 Millionen Euro auf 0,6 Millionen Euro deutlich.

International Activities & Services: Der Segment-Umsatz stieg in den ersten neun Monaten um 43,8 Prozent auf 907,5 Millionen Euro. Bereinigt (nach IFRIC 12) betrug der Anstieg 19,2 Prozent auf 724,5 Millionen Euro. Im Wesentlichen trugen die Konzern-Gesellschaften Fortaleza und Porto Alegre (plus 66,1 Millionen Euro) und Fraport Greece (plus 49,8 Millionen Euro) zum gestiegenen Umsatz bei. Das Segment-EBITDA legte trotz gestiegener Personal- und Materialaufwendungen signifikant um 16,4 Prozent auf 326,1 Millionen Euro zu. Das Segment-EBIT verbesserte sich um 19,1 Prozent auf 229,1 Millionen Euro.

Metop-C erfolgreich per Sojus ins All geschossen

Metop-C ergänzt bald die beiden baugleichen Satelliten Metop-A und Metop-B, die im Oktober 2006 beziehungsweise im September 2012 gestartet sind.

Der europäische Wettersatellit „Metop-C“ ist am 07. November 2018 um 01:47 Uhr Mitteleuropäischer Zeit (06. November, 21:47 Uhr Ortszeit) an Bord einer Rakete vom Typ Sojus vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou (Französisch-Guayana) gestartet. Nachdem der letzte Sojusstart fehlgeschlagen war, war dieser Start mit besonderer Spannung verfolgt worden. Vor einem Monat hat die zuverlässige Kapsel zwei Astronauten in einem Rettungsmanöver sicher wieder zur Erde gebracht. Als Ursache wurde ein falsch verwendetes Montagewerkzeug für die Booster ausgemacht.

Die Sojus mit ihrer 4.083 kg schweren Satellitennutzlast setzte aber nun wie geplant etwa 60 Minuten später MetOp-C von der Oberstufe der Trägerrakete auf seiner Umlaufbahn aus. Sodann konnte Funkkontakt von der Bodenstation Yatharagga in Australien konnte aufgebaut werden. MetOp-C ist nach den 2006 bzw. 2012 gestarteten Satelliten MetOp-A und MetOp-B der letzte Satellit der derzeitigen MetOp-Baureihe.

Betrieben werden sie von EUMETSAT, der Europäischen Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten und Europas Beitrag zu einem gemeinsam mit der US-Behörde NOAA genutzten Systems. Deutschland ist über das Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit rund 21 Prozent an der Satellitenentwicklung beteiligt.

Wettervorhersage bis zu zehn Tage

Die jeweils sieben Hauptinstrumente, die sich an Bord der beiden älteren Satelliten befinden, haben schon jetzt die Qualität der Wettervorhersage signifikant verbessert. Zu ihren Aufgaben gehört auch die Überwachung von Klimaveränderungen wie beispielsweise des Ozonlochs. Mithilfe der Metop-Daten konnten die Vorhersagemodelle 2017 um 27 Prozent genauer werden. Die Qualität der mehrtägigen Wetterprognosen hat sich dadurch erheblich verbessert. Insbesondere der Zeitraum für Kurzfristprognosen hat sich um einen Tag verlängert. Mit Metop-C soll die Wettervorhersage noch präziser werden.

Dadurch, dass nun drei operationelle MetOp-Satelliten im Orbit kreisen können die bis zu zehntägigen Wettervorhersagen mit dem polaren EUMETSAT-System zum Nutzen von Bürgern und Wirtschaft in Europa weiter verbessert werden.

Führende Technologie-Firmen als Hersteller

Entwickler der MetOp-Reihe für die europäische Weltraumorganisation ESA ist Airbus. Ebenso die Instrumente Mikrowellenfeuchtigkeitssensor (MHS – Microwave Humidity Sounder) und „Advanced Scatterometer (ASCAT). Der MHS misst den Wasserdampf in der Nähe der Erdoberfläche. Zwei weitere MHS-Instrumente liefern von Bord der US-amerikanischen NOAA-Satelliten entsprechende Daten aus einer anderen Umlaufbahn, um Wettermodelle zu verbessern.

ASCAT, ist ein Radargerät und bei Airbus in Friedrichshafen gebaut, beobachtet die Wasserreflektionen der Meere. „Aus diesen Wellenbildern können Rückschlüsse auf Windgeschwindigkeit und -richtung gezogen werden“, so Thomas Ruwwe, Metop-Programm-Manager im DLR Raumfahrtmanagement in Bonn. „Diese stellen einerseits wichtige Eingangsgrößen für die Wettervorhersage dar und finden andererseits bei der maritimen Routenplanung Verwendung.“

MetOp beobachtet außerdem die Ozonschicht in der Stratosphäre und überträgt meteorologische Messungen von Schiffen, Bojen und Forschungsstationen. MetOp-A und -B verfügen darüber hinaus über einen Empfänger zur Weiterleitung von Signalen von Personen in Not. Neben dem erwarteten Nutzen bei der Wettervorhersage wird MetOp-C durch die Fortsetzung der von MetOp-A begonnenen Messungen, wichtige Langzeitdaten für die Klimabeobachtung liefern.

Das „Rückgrat“ der MetOp-Satelliten ist aus der Schweiz. Die sechs Meter hohe Struktur wurde von Ruag Space in Zürich entwickelt und gebaut. Sie besteht aus mehr als 50 Teilen und wiegt etwa 1.000 kg. Sie wird zusammen mit den weiteren fünf Flugmodellen, die in den nächsten Jahren ausgeliefert werden, das „Rückgrat“ der MetOp-SG-Satelliten bilden.

Trio im Dienst, solange die alten noch halten

Metop-A hat seine geplante sechsjährige Lebensdauer weit überschritten, ist aber noch in einem guten Zustand. Dies wird auch für Metop-B erwartet. Ursprünglich war geplant, dass die einzelnen Satelliten der Baureihe einander ablösen würden. Jetzt wird Metop-C zusammen mit seinen beiden Geschwistern zunächst in der sogenannten Tristar-Konfiguration betrieben. Die Satelliten werden dabei auf der gleichen polaren Umlaufbahn in 817 Kilometern Höhe einen Abstand von 120 Grad haben, sodass der gleiche Ort auf der Erdoberfläche mehrfach am Tag erfasst wird.

Durch die relativ niedrige Umlaufbahn – 817 Kilometer im Vergleich zu rund 36.000 Kilometern bei geostationären Satelliten – messen die Metop-Instrumente eine Vielzahl von Beobachtungsgrößen mit deutlich höherer Genauigkeit als die geostationären Satelliten der Meteosat-Reihe. Die Metop-Satelliten überfliegen dagegen auch die Pole und sammeln für die Wettervorhersage wichtige Beobachtungen aus diesen Regionen. Die Instrumente der Metop-Satelliten messen Temperatur- und Feuchtigkeitsprofile in Abhängigkeit von der Höhe, die für die Wettervorhersagen wesentlich sind. Außerdem erfassen sie den Zustand der Wolken, die Temperatur über Meer und Land sowie die Konzentration wichtiger Spurengase wie zum Beispiel Ozon in der Atmosphäre.

MetOp-C wird bereits jetzt während einer dreitägigen Anfangsbetriebsphase vom Flugbetriebsteam der ESA in Deutschland aus gesteuert, bevor die Übergabe an das Flugbetriebsteam von EUMETSAT erfolgt. Im Anschluss daran sollen Wissenschaftler von EUMETSAT gemeinsam mit Fachnutzern die Datenprodukte validieren, so im Frühjahr 2019 in der Lage sein werden, Echtzeitprodukte verfügbar sein sollen.

Nachfolger: Noch bessere Satelliten

Das Nachfolgesystem Metop-SG (Second Generation) befindet sich derzeit in der Entwicklungsphase und wird voraussichtlich ab 2023 Metop ersetzen. Die erste Struktur für die zweite Generation europäischer Wettersatelliten MetOp-SG wurde Ende Oktober an Airbus Defence and Space in Toulouse geliefert. Diese Struktur wird von Airbus Defence and Space innerhalb eines sogenannten Struktur- und Thermalmodells des Satelliten umfassend getestet, bevor sie zur Überholung an Ruag Space zurückgeht. Die Testreihen sind erforderlich, um die Leistung des Satelliten und seiner Teile zu überprüfen und damit den Weg für die Herstellung der Flugmodelle zu ebnen.

Die zweite Generation wird aus zwei Satellitentypen bestehen, Metop SG-A und Metop SG-B, von denen jeweils drei Satelliten gebaut werden. Die Metop-SG-A-Satelliten haben optische Instrumente an Bord, darunter die beiden deutschen Beistellungen METimage und das Sentinel-5-Instrument. Bei der B-Serie besteht die Nutzlast hauptsächlich aus Mikrowelleninstrumenten, von denen das „SCA“-Scatterometer als ASCAT-Nachfolger wiederum in Deutschland gebaut wird. Ein Scatterometer oder Streustrahlungsmesser dient der Messung der Meeresoberflächenrauhigkeit. An der Entwicklung dieser zweiten Satellitengeneration ist Deutschland mit etwa 27 Prozent beteiligt.

Curacao im Direktflug ab Frankfurt bei Condor

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Ferienflieger Condor feierte jetzt den ersten Flug von Frankfurt nach Willemstad, der Hauptstadt von Curaçao, mit allen Passagieren am Gate des Fluges. Die neue Karibikdestination wird im Winter immer mittwochs mit einer Boeing 767-300 angeflogen.

„Curaçao ergänzt das vielfältige Karibikangebot von Condor um ein weiteres Traumziel und wir bieten noch mehr Auswahl für alle Karibikliebhaber. Mit insgesamt 17 Zielen in der Karibik bietet die Thomas Cook Group Airline bereits mit Abstand die meisten Destinationen dort an“, so Ralf Teckentrup, Vorsitzender der Condor Geschäftsführung. Am Gate des Erstflugs wurde die Verbindung gemeinsam mit Anke Giesen, Vorstand Operations, Fraport AG, und Paul Pennicook, Managing Director & CEO des Curaҫao Tourist Board, sowie über 200 Gästen gefeiert.

Traumziel in der Karibik

Die neue wöchentliche Verbindung auf die Niederländischen Antillen bietet sonnenhungrigen Passagieren erstmals direkt ab Frankfurt dieses Ziel in der Inselwelt der Karibik. Curaçao ist ein autonomes Land innerhalb des Königreichs der Niederlande und liegt vor der Küste Venezuelas im Karibischen Meer. Das „blaue Herz der Karibik“ vereint historisches Flair, europäische und karibische Kultur, Naturschauspiele und eine Vielzahl an Sport- und Freizeitangeboten mit kulinarischen Erlebnissen der besonderen Art.

Die Hauptstadt Willemstad besticht durch ihre pastellfarbene Häuserfront, die imposante Königin-Emma-Brücke sowie historische Gebäude im Kolonialstil und zählt in großen Teilen zum Weltkulturerbe der UNESCO. Günstige Flüge von Frankfurt nach Curaçao soll es zu einem Oneway-Komplettpreis ab 249,99 Euro in der Economy Class, ab 349,99 Euro in der Premium Class und ab 749,99 Euro in der Business Class geben.

MTU Maintenance mit millionenschweren Abkommen

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Die MTU Maintenance Zhuhai konnte heute Vormittag auf der Zhuhai Airshow in China neue Aufträge gewinnen: Den Auftakt bildete ein Fünfjahresvertrag mit Hainan Airlines, einem ihrer langjährigen Kunden, über Serviceleistungen für V2500-Triebwerke.

MTU und Hainan Airlines arbeiten bereits seit über zehn Jahren bei der Instandhaltung des CFM56-Antriebs zusammen. Die nun neu unter Vertrag genommenen Triebwerke vom Typ V2500 treiben die A320-Maschinen der Airline an.

Arbeiten an und mit Triebwerken

Darüber hinaus wird die MTU Maintenance Zhuhai künftig mit der China Southern Air Leasing Company beim V2500 im Bereich Teardown-Services – also der Zerlegung und Verwertung von Alttriebwerken – sowie Materialmanagement kooperieren. Auch die Zusammenarbeit mit dem Joint-Venture-Partner China Southern Airlines wurde weiter ausgebaut: So soll die MTU Maintenance Zhuhai künftig Mitarbeiter in der Instandhaltung und Entwicklung von China Southern auf dem Gebiet der Vor-Ort-Reparaturen schulen.

Davon profitieren beide Seiten gleichermaßen: China Southern kann die eigenen Kompetenzen im Bereich der Instandsetzung vor Ort weiter ausbauen; dies wiederum gibt der MTU Maintenance Zhuhai eine größere Flexibilität, um andere Kunden in den Bereichen On-Site-Services und AOG-Betreuungsleistungen zu unterstützen.

Zusätzlich zu den heute neu erteilten Aufträgen konnten im Jahresverlauf auch MRO-Verträge mit Vietnam Airlines für V2500-Triebwerke und mit VietJet Air für CFM56-5B-Antriebe abgeschlossen werden. Die beiden Luftfahrtgesellschaften sind die ersten Kunden aus Vietnam, die ihre Triebwerke von der MTU Maintenance Zhuhai instand halten lassen. Der Abschluss dieser Verträge ist für das Unternehmen ein wichtiger Meilenstein auf seinem Weg, Marktführer in ganz Asien zu werden. Diese gerade genannten Verträge haben ein Gesamtvolumen von geschätzt mehr als 500 Millionen US-Dollar.

Standort an wachsendem Luftfahrtmarkt

Die MTU Maintenance Zhuhai befindet sich in der Freihandelszone Zhuhai und profitiert von der räumlichen Nähe zu den Metropolen Hongkong, Guangzhou, Shenzhen und Macao; Reparaturteams schaffen es in kürzester Zeit zu den Kunden vor Ort. Gearbeitet wird in Zhuhai mit einem hochmodernen Maschinenpark. 80 Prozent der Teileinstandsetzungen werden im eigenen Shop durchgeführt. Die MTU Maintenance Zhuhai betreut Kunden aus China, Asien und der ganzen Welt und hat in den 17 Jahren ihres Bestehens rund 2.500 Shopvisits durchgeführt.

Das Unternehmen zählt über 70 Luftfahrtgesellschaften zu seinen Kunden, darunter neben China Southern insbesondere auch International Aero Engines und All Nippon Airways sowie die chinesischen Fluglinien Shenzhen Airlines und Xiamen Airlines. Im vergangenen Jahr kam über die Hälfte der Triebwerke von Fluggesellschaften außerhalb Chinas. Das Unternehmen beschäftigt etwa 850 bestens ausgebildete Mitarbeiter.

Germania steuert ab Bremen auch La Palma an

Damit können Reisende im Winterflugplan 2018/19 alle großen kanarischen Inseln wie Fuerteventura, Gran Canaria, Teneriffa, Lanzarote und nun auch La Palma ab Bremen erreichen, um dort im Winter Sonne zu tanken.

Immer mittwochs fliegt Germania ab sofort auf die kanarische Insel. Traditionell gab es zum Erstflug Blumen für die Crew, bevor sie ihre Reise antraten. Claus Altenburg, Director Sales der Germania Fluggesellschaft: „Wir freuen uns sehr über den Start unserer neuen Verbindung von Bremen nach La Palma. Insgesamt sind damit nun fünf kanarische Inseln von der Hansestadt aus mit Germania erreichbar und Sonnenhungrige aus der Region haben die Möglichkeit, das kalte Winterwetter für einige Zeit hinter sich zu lassen. Wir wünschen einen guten Flug und erholsame Tage!“

Natur und Charme für Besucher

Und La Palma ist unbedingt eine Reise wert: Die Insel ist geologische die „jüngste“ Insel der Kanaren und ein wunderbares Fleckchen Erde. Vulkanlandschaften, Lorbeerwälder und tosende Wasserfälle – und das Beste: noch hat hier der Massentourismus nicht Einzug gehalten. La Palma ist ein Traum für Wanderfreunde und auch Sonnenanbeter kommen auf ihre Kosten, soll doch der Ort Tazacorte im europäischen Vergleich an erster Stelle stehen, wenn es um die Anzahl der Sonnenstunden geht.

Santa Cruz de la Palma ist eine historische Kolonialstadt mit ganz besonderem Charme und typisch kunstvoll verzierten Holzbalkonen an den Hausfassaden. Neben ausgedehnten Wandertouren geht es auf dieser Insel deshalb gern auch auf eine Reise in die Vergangenheit. Das bedeutet allerdings nicht, dass Besucher La Palmas gänzlich aufs Sonnenbaden verzichten müssten. Hier finden sich schon so einige Strände, an denen es sich herrlich entspannen lässt. Und das Beste: Die meist schwarzen Lavastrände in Los Cancajos, Charco Verde, Playa Nueva oder beispielsweise auch Puerto Naos sind überwiegend naturbelassen und kaum überlaufen.

Fraport fördert weiter Eintracht Frankfurt

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Die Eintracht Frankfurt Fußball AG und der Flughafenbetreiber Fraport werden ihre enge und vertrauensvoll geführte partnerschaftliche Beziehung auch über das Ende des auslaufenden Premium-Partner-Vertrages fortsetzen.

Demnach wird die Fraport AG ab dem 01. Juli 2019 drei weitere Jahre als Premiumpartner fungieren. „Wir freuen uns sehr, auch in den kommenden Jahren an der Seite der Eintracht zu stehen. Damit steuern wir auf eine 20-jährige Partnerschaft zu. In der gemeinsamen Zeit haben wir viel erlebt und sind zu leidenschaftlichen Fans des Vereins geworden. So haben wir auch in jüngster Zeit mit der Eintracht mitgefiebert und ihre großartigen Erfolge gefeiert. Gerne unterstützen wir die Eintracht mit den vielen Flugverbindungen in die Welt vom Frankfurter Flughafen so wie heute zum Spiel nach Zypern, heißt das doch, die Eintracht ist auch weiterhin erfolgreich unterwegs. Auf dass auch in Zukunft wieder Fußballhelden in FRA landen werden“, betont Vorstandsvorsitzender der Fraport AG Dr. Stefan Schulte.

Eintracht international – Fraport zu sehen

Den Betreiber des größten deutschen Flughafens und den Deutschen Pokalsieger von 2018 verbindet eine lange und intensive Beziehung. Zwischen 2001 und 2011 war Fraport unter anderem der Hauptsponsor des hessischen Traditionsvereins und begleitete den Klub sowohl in der ersten als auch in der zweiten Bundesliga.

„Die Internationalität unserer Stadt ist tief verankert im Markenkern von Eintracht Frankfurt. Der Flughafen mit all seinen Facetten ist auch für uns das Tor zur Welt und für viele unserer Gäste der erste Touchpoint mit Frankfurt und auch unserem Klub“, sagt Eintracht-Vorstandsmitglied Axel Hellmann: „Beide sind Frankfurter Institutionen, beide passen aufgrund ihrer internationalen Ausrichtung wunderbar zusammen und haben in der Vergangenheit Höhen und Tiefen erlebt. Wenn man in der Welt über Frankfurt spricht, dann fällt den Menschen zunächst der Flughafen und die Eintracht ein.“ Die Vereinbarung beinhaltet neben klassischen Marketingmaßnahmen wie Logopräsenz und Bandenwerbung bei Heimspielen in der Commerzbank-Arena auch eine umfassende Präsenz auf den digitalen Kanälen von Eintracht Frankfurt.

A330neo: Erstflug für kleine A330-800

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Das erste A330-800-Testflugzeug mit der Seriennummer MSN1888 ist nach seinem erfolgreichen Erstflug von 04:04 Stunden um 14:35 Uhr Ortszeit auf dem Flughafen Toulouse-Blagnac in Frankreich gelandet.

Das Flugzeug – das zweite Mitglied der A330neo-Familie – war mit den neuesten Rolls-Royce Trent-7000-Turbofan-Triebwerken ausgerüstet. Als Flugzeug der neuesten Generation im Segment der 250-Sitzer ist die A330-800 auch das neue Großraumflugzeug der Einstiegsklasse in der Airbus-Familie. 

A330neo: Kleinere Schwester folgt

„Mit dem heutigen Erstflug der A330-800 präsentieren wir das jüngste Mitglied unserer effizienten Widebody-Familie“, sagte Guillaume Faury, Präsident von Airbus Commercial Aircraft. „Die A330-800 ist ein äußerst effizienter ‘Routeneröffner’ mit überzeugender Wirtschaftlichkeit für Fluggesellschaften, da sie praktisch alle mit Großraumflugzeugen beflogenen Routen von Kurz- bis zu Ultralangstrecken abdeckt.“

Weiter merkte er an: „Wir freuen uns auf die erfolgreiche Flugerprobung, die auf die Zulassung im nächsten Jahr zielt.“ Das Entwicklungsprogramm der A330-800 umfasst rund 300 Stunden an Flugtests und bereitet den Weg für die Zulassung im Jahr 2019 vor. Die A330-900, das größere Schwestermodell dieser Familie, hat kürzlich ihr Entwicklungs- und Zulassungsprogramm abgeschlossen. Dabei wurden die gemeinsamen Triebwerke, Systeme, Kabinen- sowie der Flug- und Bodenbetrieb der A330neo-Familie überprüft.

Die A330neo wird in zwei Versionen angeboten: A330-800 und A330-900. Beide Großraumjets erhalten neue Trent-7000-Triebwerke von Rolls-Royce, neue Triebwerksgondeln, Pylone aus Titan und neue Flügel. Außerdem bieten sie ein exklusives Reiseerlebnis in der ‘Airspace by Airbus’-Kabine. Die größere A330-900 bietet Platz für bis zu 287 Passagiere in einer typischen Dreiklassenkabine, während die A330-800 für 257 Passagiere in drei Klassen ausgelegt ist.

Reichweite bis 17 Stunden Flugzeit

Die neue A330-800 basiert auf der A330-200, von der über 650 Flugzeuge an mehrere hundert Betreiber verkauft wurden. Sie ist für eine noch größere Reichweite von bis zu maximal 8.150 nm (ähnlich wie die A350) mit mehr als 17 Stunden Flugzeit ausgelegt und kann somit 98 Prozent aller heute mit Großraumflugzeugen beflogenen Routen abdecken. Diese Leistung der NEO wird durch 3D-optimierte Flügel, sparsame Trent 7000-Triebwerke und ein optional verfügbares maximales Startgewicht (MTOW) von 251 Tonnen, das die Reichweite gegenüber den früheren A330-200-Modellen um bis zu 1.300 nm vergrößert, ermöglicht. Dadurch kann die A330-800 auf Nonstop-Verbindungen zwischen Südostasien und Europa oder Transpazifikverbindungen zwischen Südostasien und der US-Westküste eingesetzt werden.

Airbus verspricht hier höchsten Kabinenkomfort, nicht einmal das Reiseerlebnis im Dreamliner 787-8 sei mit der A330-800 vergleichbar. Dies macht sie in nächster Zeit zum idealen Nachfolger für ältere Boeing 767-Modelle sowie auch für ältere im Dienst stehende A330-200. Ende September 2018 verzeichnete Airbus insgesamt 224 A330neo-Bestellungen von 13 Kunden; weitere sollen folgen.

Bombardier Global 7500 mit Musterzulassung der FAA

Bombardier hat für sein neues Businessjet-Flaggschiff, die Global 7500 die Musterzulassung durch die US-amerikanische FAA (Federal Aviation Administration) erhalten. Das Flugzeug soll noch 2018 in den Markt eintreten.

Der Jet Global 7500 soll die Landschaft der Business-Flugzeuge merklich umkrempeln. Stephen McCullough, Bombardier Vizepräsident für die Integrierte Produktentwicklung der Flugzeuge Global 7500 und Global 8000 lobte die Leistung der neuen Kanadier. Die Global 7500 hat mit 7.700 Nautischen Meilen einen derart weiten Flug hingelegt wie kein anderer Businessjet vor ihm. Damit wurde die Reichweite nochmals um 300 NM übertroffen. Dabei soll gerade auch die Kabine mit großer Küche und Privatraum so komfortabel sein wie nie.

Lufthansa Technik zur Ausbildung von SAMC in China

Die Lufthansa Technical Training und Shanghai Aircraft Manufacturing Company (SAMC) wollen ihre strategische Partnerschaft bei der Aus- und Weiterbildung von Fachkräften zukünftig noch intensivieren.  Dazu haben die beiden Unternehmen auf der Airshow China in Zhuhai am 07. November eine Absichtserklärung unterzeichnet.

SAMC ist eine Tochtergesellschaft der Commercial Aircraft Corporation of China (COMAC) und für die Produktion der Flugzeugmuster COMAC ARJ21 und C919 zuständig. SAMC bietet vier Hauptgeschäftsfelder an: Endmontage, Herstellung von Bauteilen und Komponenten, Instandhaltungsleistungen inkl. Retrofit-Modifikationen und Verbundstoffen. Das Unternehmen unterstützt maßgeblich die wichtige Entwicklung des Flugzeugbaus in China und ist entschlossen, der effizienteste und vertrauenswürdigste Hersteller zu werden.

Ausbildung von Spezialisten

Lufthansa Technical Training, ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Lufthansa Technik AG und ein weltweit führender und herstellerunabhängiger Anbieter von Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen für Mitarbeiter und Führungskräfte in der Maintenance, Repair and Overhaul (MRO)-Industrie. Von der technischen Grundausbildung, über die typenbezogene Weiterbildung bis hin zu Kompetenztrainings bietet das Unternehmen alle wichtigen Schulungsmaßnahmen für eine sicherheits-, zuverlässigkeits- und wirtschaftlichkeitsorientierte Qualifizierung an.

Köln Bonn Airport und ver.di schon mal einig für BVD

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Die Flughafen Köln/Bonn GmbH und die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di haben sich verpflichtet, für die Bodenverkehrsdienste (BVD) eine zukunftssichere und wettbewerbsfähige Lösung zu vereinbaren.

Diese soll spätestens im ersten Quartal kommenden Jahres feststehen. Auch werden bis zu 80 derzeit befristet Beschäftigte des BVD, deren Verträge in der Zeit von November 2018 bis Ende Januar 2019 enden, einen unbefristeten Arbeitsvertrag erhalten. So sieht es ein gemeinsames Eckpunktepapier vor.

„Wir freuen uns über die Einigung mit ver.di, sie ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem wettbewerbsfähigen BVD. Gleichzeitig können wir den befristeten Mitarbeitern eine langfristige Perspektive bieten“, sagt Johan Vanneste, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. Nun erwartet der Flughafen weitere, intensive Verhandlungen mit ver.di, um auf eine gemeinsame Lösung für die Wettbewerbsfähigkeit der Bodenverkehrsdienste hinzuarbeiten.

A220-300 auf Demotour in China

Der neue A220-300-Single-Aisle-Jet von Airbus – entwickelt vom kanadischen Flugzeugbauer Bombardier und bereits im Flugdienst bei airBaltic – besucht gerade fünf Städte in vier Ländern im Rahmen einer weltweiten Demonstrationstour.

Die A220-300 wird zuerst an der internationalen Airshow in Zhuhai (China) vom 05. bis 08. November teilnehmen und am 09. November weiter nach Chengdu fliegen. In Zhuhai hält Airbus zudem sein jährliches weltweites Partnerschaftstreffen mit Universitäten ab, wo sich 80 Delegierte aus Wissenschaft und vom Flugzeugbauer für effiziene Talentlaufbahnen in der Luftfahrtindustrie vernetzen. Die A220-300 wird anschließend ihre Reise mit einem Zwischenstopp auf Koh Samui (Thailand) am 10. November fortsetzen und am 11. November weiter nach Kathmandu (Nepal) fliegen. Am 12. November wird die A220 von airBaltic nach Istanbul (Türkei) fliegen und am 14. November zu ihrem Heimatflughafen in Riga (Lettland) zurückkehren.

Potenzial für Erstposition im Segment

Die A220-Demonstrationstour bietet Airbus eine großartige Gelegenheit, sein neuestes Familienmitglied vor Fluggesellschaften zu präsentieren und die herausragenden Eigenschaften, Komfortmerkmale und Leistungen des Flugzeugs mit seinen Vorteilen für Betreiber und Passagiere aus nächster Nähe zu vermitteln. Die A220-300 von airBaltic zeichnet sich durch ein komfortables Kabinenlayout für 145 Passagiere mit dem Komfort einer Großraumkabine aus. Die lettische Fluggesellschaft betreibt bereits 13 A220-300 von insgesamt 50 bestellten Flugzeugen dieses Typs.

Die A220 wurde als einziges Flugzeug speziell für den Markt der 100-150-Sitzer entwickelt. Das Single-Aisle-Flugzeug verbindet überragende Treibstoffeffizienz mit echtem Widebody-Komfort. Dank modernster Aerodynamik, fortschrittlicher Materialien und Pratt & Whitney PW1500G-Getriebefan-Triebwerken der neuesten Generation bietet die A220 einen um mindestens 20 Prozent geringeren Treibstoffverbrauch pro Sitz im Vergleich zu Flugzeugen der vorherigen Generation. Mit einer Reichweite von maximal 3.200 nm (5.020 km) bietet die A220 die gleiche Performance wie größere Single-Aisle-Flugzeuge. Der Auftragsbestand beläuft sich bisher schon auf über 400 Flugzeuge und die A220 erfüllt alle Voraussetzungen, um den Löwenanteil des Marktes der 100- bis 150-Sitzer für sich zu gewinnen.

Nürnberg – Agadir baut Position der Germania aus

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Mit Agadir bereichert nun schon das zweite marokkanische Ziel den aktuellen Winterflugplan des Albrecht Dürer Airport Nürnberg. Germania fliegt die neue Strecke einmal wöchentlich, während Ryanair zweimal pro Woche nach Marrakesch abhebt. Nordafrika liegt im Trend.

Agadir liegt direkt am Atlantischen Ozean und lockt als „Weiße Stadt am Meer“ Badeurlauber besonders, denn selbst im Winter sind die Temperaturen moderat. Aber auch abseits der Traumstände hat Agadir mit seiner verwinkelten Altstadt und einer Festung aus dem 16. Jahrhundert viel zu bieten. Der Souk El Had mit seinen prall gefüllten Auslagen mit Obst, Gewürzen, Teppichen und Lampen ist ein Muss für jeden Besucher. Modern und stylish präsentiert sich die Hafenpromenade mit schicken Boutiquen, Restaurants und Cafés. Germania fliegt Agadir jeden Dienstag nonstop an.

Germania in Nürnberg No. 1

Mit ihrer über 30-jährigen Firmengeschichte ist die Airline seit 2016 intensiv im Nürnberger Touristikverkehr engagiert, hat inzwischen vier Flugzeuge stationiert und bietet im Jahresverlauf 28 Urlaubs- und Städteziele. Darunter auch Ziele, die zuvor noch nie von Nürnberg aus angeflogen wurden: etwa Tel Aviv, Reykjavik, Bastia oder Athen. Germania ist bei den Fluggästen u. a. dank des kostenfreien Bordservices sehr beliebt und in Nürnberg zum Touristik-Carrier Nummer eins aufgestiegen. Dank einer engen Zusammenarbeit mit vielen namhaften Reiseveranstaltern gibt es attraktive Pauschalangebote für alle Destinationen, die im Reisebüro oder online buchbar sind.

Die wahre Schönheit Marrakeschs offenbart sich Besuchern nach einem Blick hinter die ockerfarbenen Mauern der Altstadt: Die Medina mit ihren bunten Märkten und dem Duft orientalischer Gewürze wird von großzügigen Stadthäusern flankiert. In den begrünten Innenhöfen herrscht eine Stimmung aus 1001 Nacht. Beeindruckend: die 77 Meter hohe Koutoubia-Moschee aus dem 12. Jahrhundert, das weit sichtbare Wahrzeichen Marrakeschs.

Ryanair fliegt Marrakesch jeweils dienstags und donnerstags an. Die Low Cost-Airline ist bereits seit 2013 in Nürnberg aktiv und bietet zwichenzeitlich Nonstop-Verbindungen zu 19 Zielen an. Die irische Fluglinie punktet bei den Kunden durch günstige Einstiegspreise und hohe Pünktlichkeit. Ryanair befördert mehr als 139 Millionen Kunden pro Jahr auf täglich über 2.000 Flügen von 86 Basen.

MTU Aero Engines verlängert Engagement in Zhuhai

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Die MTU Aero Engines AG und die China Southern Airlines haben den Joint-Venture-Vertrag für ihr gemeinsames Instandhaltungsunternehmen MTU Maintenance Zhuhai um 20 Jahre bis 2051 verlängert.

„Die MTU Maintenance Zhuhai ist heute der größte Instandhaltungsbetrieb für Luftfahrtantriebe in China und bei Triebwerken für Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge ist sie sogar der größte in ganz Asien“, sagt Michael Schreyögg, Vorstand Programme bei der MTU Aero Engines. MTU bekennt sich somit deutlich zum wachsenden Markt in Asien. Der Standort war ursprünglich für eine Kapazität von 200 Triebwerken pro Jahr ausgelegt. Jetzt wird der Standort bereits zum zweiten Mal innerhalb von weniger als zehn Jahren um 50 Prozent erweitert. Seine Kapazität soll bis zum Jahr 2021 von 300 auf 450 Shopvisits jährlich ausgebaut werden.

Moderne Ausrüstung für Maintenance

Die 2001 gegründete MTU Maintenance Zhuhai ist ein 50/50-Joint-Venture der beiden Unternehmen und betreut die Triebwerksmodelle V2500 und CFM56. Jüngst wurde das 2.500ste Triebwerk, ein V2500, nach einem Shopvisit wieder ausgeliefert. In den Aufbau waren einst 189 Millionen US-Dollar investiert worden. Das Unternehmen ist auf einem 156.000 Quadratmeter großen Gelände in der Freihandelszone Zhuhai nahe Hongkong und Macao angesiedelt.

Ausgerüstet ist die MTU Maintenance Zhuhai mit einem Hightech-Maschinenpark und einem hochmodernen Prüfstand für Triebwerke bis zu 150.000 Pfund Schub. Das Unternehmen verfügt über etwa 20 Zulassungen, unter anderem von der CAAC (Civil Aviation Administration of China), der EASA (European Aviation Safety Agency), der FAA (Federal Aviation Authority) und des JCAB (Japanese Civil Aviation Bureau).

Erstflug für Agadir ab Münster/Osnabrück

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Die deutsche Fluggesellschaft Germania, die erstmals zwei Flugzeuge vom Typ Airbus A319 auch im Winter am Flughafen Münster/Osnabrück stationiert, eröffnete heute eine neue Flugverbindung. Ab sofort wird jeden Dienstag mit Abflug um 14:00 Uhr das Ziel Agadir in Marokko angeflogen.

Der Rückflug von dort erfolgt ebenfalls jeden Dienstag um 19:00 Uhr. Die Besatzung des Erstfluges wurde heute vor dem ersten Abflug gebührend begrüßt. Die marokkanische Küstenstadt Agadir am Atlantischen Ozean wird speziell wegen ihres ganzjährigen angenehmen Klimas mit einer Durchschnittstemperatur von 24 Grad Celsius geschätzt.

Agadir am Atlantischen Ozean

Der breite, halbmondförmige Strand lädt zum Baden ein, die Uferpromenade mit zahlreichen Cafés, Restaurants und Bars zum Verweilen. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen u.a. der Jardin Majorelle, ein Garten mit exotischer Flora und Fontänen, der Bahia-Palast, die denkmalgeschützte Koutoubia-Moschee und der Menara-Garten. Zudem laden die Basare im Souk von Agadir zum Bummeln ein. Buchbar sind die Flüge in jedem Reisebüro direkt beim Flughafen, der Airline sowie über Reiseveranstalter mit Pauschalreisearrangement. Auf dem Foto werden Flugkapitän Thorsten Schulte (Bildmitte) und seine Crew von Mathias Richter (rechts) und Detlef Döbberthin (links) vom FMO-Marketingteam vor dem ersten Flug nach Agadir am FMO begrüßt.

MTU Maintenance versorgt CFM56 von Regent Airways

Die MTU Maintenance hat mit ihrem Neukunden Regent Airways einen Vertrag über die Instandhaltung der CFM56-Triebwerke der Airline unterzeichnet.

Die Vereinbarung hat eine Laufzeit von sieben Jahren und umfasst die Instandsetzung, Reparatur und Überholung der Triebwerke für die sechs Boeing 737 von Regent Airways sowie das Leasing von Ersatztriebwerken und Vor-Ort-Serviceleistungen. Regent Airways ist eine in Privatbesitz stehende Fluggesellschaft aus Bangladesch. Von ihrer Basis am Hazrat Shahjalal International Airport in Dhaka bedient die Airline, die ihren Linienbetrieb im Jahr 2010 aufnahm, nationale Routen und fliegt außerdem internationale Ziele in Indien, Malaysia, Nepal, Oman, Katar, Saudi-Arabien, Singapur und Thailand an.

Die MTU Maintenance gilt als die Nummer eins der unabhängigen Instandhalter für die Modelle CFM56-3, CFM56-5B und CMF56-7B. Besonders stark ist die Nachfrage nach Serviceleistungen für das CFM56-7B. Für das Jahr 2019 erwartet das Unternehmen weit über 100 Shopvisits von CFM56-Triebwerken. Der weltweit führende MRO-Anbieter hat fast 40 Jahre Erfahrung in der Instandhaltung von mehr als 30 Triebwerkstypen. An seinen Standorten in Hannover, Berlin, Zhuhai (China) und Vancouver (Kanada) verzeichnet er rund 1.000 Shopvisits pro Jahr.

Digitaler Zwilling: LHT hilft bei Triebwerksdiagnose

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Die App verbessert die Leistungen im Bereich Engine Health Management und soll Fluggesellschaften ein hocheffizientes Instrument für die Statusüberwachung und das Management ihrer Triebwerksflotten bieten.

„Engine Health Management“ ist eine neue App der digitalen AVIATAR Plattform der Lufthansa Technik (LHT). Mit der Entwicklung eines eigenen Diagnosewerkzeugs läutet LHT so eine neue Ära in der Instandhaltung von Flugtriebwerken ein. Für die Prognose von Schadensmechanismen, die nicht durch das konventionelle Engine Condition Monitoring (ECM) erkannt werden, haben die Triebwerksexperten der Lufthansa Technik einen sogenannten „digitalen Zwilling“ geschaffen.

Verschleiß virtuell früher erkennen

Das Computermodell eines physischen Triebwerks verfügt über eine so hohe Detailtreue, dass damit der Einfluss eines einzelnen Bauteils auf das ganze Triebwerk festgestellt werden kann. Optimal angepasste Warnregeln sorgen dafür, dass ungewöhnlicher Verschleiß oder unvorhergesehene Schadensentwicklungen frühzeitig erkannt werden. Die kompetenten und erfahrenen Experten der Lufthansa Technik diagnostizieren die Probleme und geben den Kunden Empfehlungen bezüglich der Wartung und der Fehlerbehebung. 

Dies erlaubt den Ingenieuren, die Ursache für eine spezifische Abweichung eines Motors vom normalen Verhalten festzustellen. Mit dem verbesserten Engine Health Management wird jedes Triebwerk einer Flotte kontinuierlich überwacht. Engine Health Management soll so dabei helfen, dass Materialaufwände, Kosten und Leistung in einem optimalen Verhältnis zueinander stehen. Die Engine Health Management-App in AVIATAR lässt den aktuellen Status eines jeden Triebwerks virtuell auf Knopfdruck anzeigen.

Lufthansa Technik hat AVIATAR als offene und neutrale digitale Plattform für die internationale Zusammenarbeit etabliert, damit Fluggesellschaften, Komponentenhersteller, andere Wartungsbetriebe und Leasing-Unternehmen die Kontrolle über ihre Daten behalten und trotz Wettbewerbs gemeinsame Schnittstellen auf Basis eines digitalen Zwillings nutzen können. Die Cloud-basierte Infrastruktur von AVIATAR stellt allen Fluggesellschaften und potenziellen Partnern auch ein Software Development Kit (SDK) zur Verfügung, um eigene Applikationen zu entwickeln.

Fraport beginnt mit Rodung für neue Anschlussstelle

Für den Fraport ist das ein wichtiger Meilenstein für die Verkehrsanbindung des Terminal 3. Hierfür benötigt Fraport gemäß dem höchstrichterlich bestätigten Planfeststellungsbeschluss eine unmittelbar an der Autobahn A 5 gelegene Fläche von rund 4,5 Hektar.

Die Fraport AG hat heute mit vorbereitenden Arbeiten für die Erweiterung der Anschlussstelle Zeppelinheim begonnen. Die Erweiterung ist neben der künftigen Verkehrserschließung des Terminal 3 auch für die CargoCity Süd am Flughafen Frankfurt nötig. Um mit der Rodung beginnen zu können, wird das entsprechende Fraport-Grundstück seit den frühen Morgenstunden eingezäunt. Danach soll unmittelbar mit den Arbeiten begonnen werden. Der eigentliche Baustart der Erweiterung der Anschlussstelle Zeppelinheim wird dann im ersten Quartal 2019 erfolgen.

Verkehr frei ab 2021

Das Areal ist die letzte Fläche, die im Rahmen des Flughafenausbaus in Anspruch genommen wird. Insgesamt wurden für den Ausbau 282 Hektar Wald gerodet. Als Ausgleich dafür hat der Flughafenbetrieber bereits 288 Hektar wiederaufgeforstet. Hierfür wie auch für weitere naturschutzrechtliche Maßnahmen wurden über 160 Millionen Euro investiert. Die Bauarbeiten sollen bis 2021 abgeschlossen und die erweiterte Anschlussstelle danach für den Verkehr freigegeben werden.

Flughafen München holt MIT für LabCampus

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Der Flughafen München will bei der Weiterentwicklung des Innovationszentrums LabCampus am Münchner Airport mit dem renommierten Senseable City Lab des Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben zusammenarbeiten.

Im März dieses Jahres hatte der Münchner Airport bekanntgegeben, mit dem Zukunftsprojekt LabCampus ein unternehmens- und branchenübergreifendes Innovationszentrum auf dem Flughafengelände ins Leben zu rufen. Und seit dem 01. November ist auch das renommierte Senseable City Lab des Massachusetts Institute of Technology (MIT) mit an Bord, um den Aufbau und die Entwicklung des neuen Innovations-Campus konzeptionell mitzugestalten. Das MIT Senseable City Lab mit Sitz in Cambridge, Massachusetts, wird die Münchner als Forschungspartner zunächst über eine Laufzeit von drei Jahren dabei unterstützen, den Campus zu einer innovativen Smart City zu entwickeln.

Know-how für Campus der Gründer-Szene

Das Ziel ist, Menschen und Unternehmen ein ideales urbanes Umfeld zu bieten, um möglichst effizient, kreativ und vor allem gemeinsam unter einem Dach zukunftsträchtige Produkt- und Service-Ideen zu erarbeiten, zu entwickeln und auch direkt vor Ort zu testen. Von Beginn an setzt die LabCampus GmbH daher in Zusammenarbeit mit dem MIT auf eine Infrastruktur von morgen: Aspekte wie die Implementierung modernster Technologien aus den Bereichen Energie, Mobilität und Stadtplanung sind dabei ebenso maßgeblich, wie deren Vernetzung untereinander, so dass ein Optimum an Nachhaltigkeit und Lebensqualität für die Nutzer erreicht wird.

„Diese Kooperation ist ein wichtiger Meilenstein für unseren Innovationsstandort“, erklärt Dr. Marc Wagener, Geschäftsführer der LabCampus GmbH. „Zusammen mit MIT-Forschern betrachten und bewerten wir die größten Trends und digitalen Technologien, von denen wir bei der Entwicklung und erfolgreichen Umsetzung einer Smart City profitieren können.“ Auch Prof. Carlo Ratti, Director MIT Senseable City Lab zeigt sich erfreut: „Für uns ist es eine großartige Gelegenheit, bereits in einer so frühen Phase bei der Erschaffung einer Smart City mitzuwirken. So können wir von Beginn an alle Bedürfnisse und auch zukünftige Entwicklungen in der Infrastruktur vorrausschauend einflechten.“

Das MIT Senseable City Lab ist der erste Global Player außerhalb Europas, der einen Kooperationsvertrag mit der LabCampus GmbH geschlossen hat. Forschungseinrichtungen wie die Universität Erlangen-Nürnberg oder das Hasso-Plattner-Institut haben ebenso ihre Zusage als Innovationspartner erteilt wie das Fraunhofer Institut. Letzteres erwägt darüber hinaus die Anmietung von Flächen am LabCampus. Engere Gespräche finden dazu auch mit anderen internationalen Konzernen statt.

Lufthansa Technik teilautomatisiert Epoxydbeschichtung

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Das neue Anlagenkonzept wurde vollständig von Lufthansa Intercoat inhouse entwickelt. Damit werden Bauteile nun in nur einem Arbeitsgang

Lufthansa Technik Intercoat ist ein Tochterunternehmen der Lufthansa Technik AG und hat nun die weltweit erste teilautomatisierte Anlage zur Beschichtung von Bauteilen mit INTERFILL® in Betrieb genommen. beschichtet. Lufthansa Technik Intercoat ist auf die Reparatur von Bauteilen mit dem „Advanced Epoxy Coating“-Verfahren spezialisiert. Zu diesem Zweck hat das Kaltenkirchener Unternehmen mit INTERFILL® einen Werkstoff auf Epoxidharzbasis entwickelt. Er verleiht Bauteilen aus der Luftfahrt-, Bahn- und Automotive-Industrie einen neuen Lebenszyklus und verbessert ihre Nutzungseigenschaften.

Von der Handarbeit zur Automatisierung

Bislang war das „Advanced Epoxy Coating“-Verfahren reine Handarbeit. Jetzt konnte der Beschichtungsprozess teilautomatisiert werden. Hierzu wird das Bauteil in einer Arbeitskabine auf einer rotierenden Vorrichtung eingespannt. Mithilfe eines automatisierten Arbeitsarms wird INTERFILL® über eine feine Düse auf die Bauteiloberfläche aufgetragen. Ein spezieller Applikator sorgt für die optimale Dosierung und einen homogenen Schichtauftrag. Durch diese verbesserte Auftragsmethode werden keine Lufteinschlüsse eingebracht. Dadurch reduzieren sich die sonst unregelmäßig auftretenden Nacharbeiten. Die innovative Anlage liefert qualitativ hochwertige und konstante Ergebnisse bei gleichzeitig hoher Zeitersparnis.

„Durch die Teilautomatisierung können wir die Beschichtungszeit des Werkstoffes auf ein Drittel verringern. Dies gibt uns die Möglichkeit, schnell und flexibel auf Kundenbedürfnisse zu reagieren und erhöht unsere Wettbewerbsfähigkeit“, so Andreas Sauer, Geschäftsführer von Lufthansa Technik Intercoat. Zurzeit kann die Anlage Bauteile bis zu einer Größe von 500 x 500 x 500 Millimetern und mit einem Gewicht von bis zu 25 Kilogramm bearbeiten. Ein Robotersystem, das diese Einschränkungen aufhebt, ist bereits in Planung. Damit ist dann auch die Beschichtung von Bauteilen mit komplexeren, nicht-rotationssymmetrischen Beschichtungsbereichen möglich.