Fraport beginnt mit Rodung für neue Anschlussstelle

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Für den Fraport ist das ein wichtiger Meilenstein für die Verkehrsanbindung des Terminal 3. Hierfür benötigt Fraport gemäß dem höchstrichterlich bestätigten Planfeststellungsbeschluss eine unmittelbar an der Autobahn A 5 gelegene Fläche von rund 4,5 Hektar.

Die Fraport AG hat heute mit vorbereitenden Arbeiten für die Erweiterung der Anschlussstelle Zeppelinheim begonnen. Die Erweiterung ist neben der künftigen Verkehrserschließung des Terminal 3 auch für die CargoCity Süd am Flughafen Frankfurt nötig. Um mit der Rodung beginnen zu können, wird das entsprechende Fraport-Grundstück seit den frühen Morgenstunden eingezäunt. Danach soll unmittelbar mit den Arbeiten begonnen werden. Der eigentliche Baustart der Erweiterung der Anschlussstelle Zeppelinheim wird dann im ersten Quartal 2019 erfolgen.

Verkehr frei ab 2021

Das Areal ist die letzte Fläche, die im Rahmen des Flughafenausbaus in Anspruch genommen wird. Insgesamt wurden für den Ausbau 282 Hektar Wald gerodet. Als Ausgleich dafür hat der Flughafenbetrieber bereits 288 Hektar wiederaufgeforstet. Hierfür wie auch für weitere naturschutzrechtliche Maßnahmen wurden über 160 Millionen Euro investiert. Die Bauarbeiten sollen bis 2021 abgeschlossen und die erweiterte Anschlussstelle danach für den Verkehr freigegeben werden.

Thomas Zimmermann
Thomas Zimmermann
Thomas Zimmermann ist Redaktionsleiter bei Luftfahrtmagazin.de und erfahrener Fachjournalist im Bereich Luftfahrt mit 15 Jahren Erfahrung und einem tiefen Wissen und großer Leidenschaft für Luftfahrtdesign, nachhaltige Innovationen und Luftverkehrspolitik. Mit einem klaren Blick für Fakten, berichtet er seit Jahren fundiert und prägnant über die Entwicklungen am Himmel.

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