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Condor mit neuen Langstreckenzielen ab München

Der Ferienflieger Condor stationiert im Sommer 2016 neu eine Boeing 767 in München und baut sein Langstreckenangebot aus Deutschlands Süden weiter aus.

Halifax (YHZ) in Kanada, Windhoek (WDH) in Namibia, Havanna (HAV) auf Kuba sowie Sansibar (ZNZ) in Tansania und Mombasa (MBA) in Kenia werden mit dann je einem Flug pro Woche als neue Ziele ab München im Sommer 2016 angeflogen; Cancún (CUN) in Mexiko und Punta Cana (PUJ) in der Dominikanischen Republik, die bereits im Winter 2015/16 Teil des Condor Flugprogramms ab München sind, werden im Sommer 2016 weiter mit einem wöchentlichen Flug angeboten. Die Flüge sind ab morgen buchbar.

„Unser bisheriges Langstreckenprogramm aus München wurde so gut angenommen, dass wir mit einer Erweiterung im Sommer den nächsten Schritt gehen und nun ganzjährig eine Boeing 767 dort stationieren“, erklärt Ralf Teckentrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Condor Flugdienst GmbH. „Wir haben ein abwechslungsreiches Angebot für unsere Gäste in und um München zusammengestellt. Halifax liegt in Nova Scotia in Kanada und eröffnet neben den typischen Seen und Wäldern Kanadas mit seiner maritimen Atmosphäre eine völlig andere, aber ebenso faszinierende Welt wie die klassischen Urlaubsziele in Afrika: Namibia, Kenia oder Tansania. Traumstrände in der Karibik runden das Programm von Deutschlands beliebtestem Ferienflieger ab.“

Condor kehrte in der Wintersaison 2013/14 nach sechs Jahren erstmals wieder mit Langstreckenflügen nach München zurück. Seitdem wurde das Programm in der Wintersaison stetig ausgebaut. Seit Sommer 2014 wird mit Punta Cana in der Dominikanischen Republik auch im Sommerflugplan ein Langstreckenziel ab München angeboten. Im Winter 2015/16 hat Condor ab München insgesamt zehn wöchentliche Abflüge zu sieben Zielen im Programm: Mauritius, Holguin und Varadero auf Kuba, Montego Bay in Jamaika, Puerto Plata und Punta Cana in der Dominikanischen Republik sowie Cancún in Mexiko.

Günstige Flüge von München nach Halifax soll es zu einem Oneway-Komplettpreis ab 299,99 Euro in der Economy Class, ab 449,99 Euro in der Premium Economy Class und ab 749,99 Euro in der Business Class geben. Sie sind ab sofort buchbar.

90 Millionen Ryanair Kunden in Deutschland

Ryanair feiert 90 Millionen Kunden in Deutschland innerhalb von nur 16 Jahren. Im April 1999 startete Ryanair seinen Betrieb in Deutschland mit nur einer Streckenverbindung von Frankfurt-Hahn nach London-Stansted.

Heute betreibt Ryanair 169 Verbindungen von 13 Deutschen Flughäfen inklusive sechs Basen. Dieses Jahr werden bis zu zehn Millionen Passagiere in Deutschland transportiert und damit 10.000 Jobs an den jeweiligen Flughäfen gesichert. Ryanair feiert diesen Meilenstein in seiner Basis am Flughafen Bremen, da hier die 90 millionste Kundin, Sabrina Laing, landete. Frau Laing flog mit Baby Klara nach Dublin und bekam Freiflüge von Ryanair geschenkt.

Deutsche Kunden wählen Ryanair bereits jetzt aufgrund der günstigen Preise, der größten Streckenauswahl und der unschlagbaren Pünktlichkeit. Dank des „Always Getting Better“-Programms von Ryanair wird das Kundenerlebnis weiterhin verbessert, wie zum Beispiel durch ein zweites kostenloses Handgepäck, Sitzplatzreservierungen sowie eine neue Website und App.

Rückkehr in den Binnenmarkt Deutschland

Ryanair wird noch weiter in Deutschland wachsen. Im Herbst wird die neue Basis in Berlin eröffnet und am 03. September 2015 wird die neue Streckenverbindung Berlin-Köln starten. Bis zu fünf Mal täglich können dann Geschäftsreisende und Urlauber von den günstigsten Preisen in Deutschland und einem für Geschäftsreisen angepassten Flugplan profitieren.

Deutschland ist ein wichtiger Wachstumsmarkt für Ryanair und will auch weiterhin Deutschland mit den wichtigsten Geschäftszentren Europas verbinden. Im September will die Airline zudem in den deutschen Binnenmarkt zurückkehren.

Mit den 380 neuen Boeing-Maschinen will Ryanair auf 100 Millionen Kunden in diesem Jahr und 160 Millionen Passagiere bis 2024 zu wachsen. Um den 90 millionsten Kunden in Deutschland zu feiern, soll es bis Donnerstag, den 25. Juni Tickets für nur 19,99 Euro geben. Die Tickets gelten für das gesamte europäische Netzwerk für Reisen im Juli.

Dennis A. Muilenburg wird CEO von Boeing

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Das Boeing Board of Directors hat Dennis A. Muilenburg zum zehnten Chief Executive ernannt, der damit auf W. James (Jim) McNerney, folgt, der diese Position die letzten zehn Jahre inne hatte. Muilenburg, der schon seit 2003 als Boeing President und Chief Operating Officer fungierte, wird zum 01. Juli CEO von Boeing. McNerney (65) bleibt weiterhin Chairman. Um die Einführung von Muilenburg als CEO zu erleichtern, wird er noch bis zum Ruhestand im Februar 2016 als Angestellter bei Boeing arbeiten und für wichtige Themen als Berater für Boeings Kunden und Partner dienen.

Unter McNerneys Ägide steigerte der Flugzeugbauer die Produktion und ist heute größter Auslieferer ziviler Flugzeuge. Die Erträge stiegen um 73 Prozent von 52,5 Mrd. US-Dollar 2004 auf den Rekordwert von 90,8 Mrd. US-Dollar. Auch neue bemannte Raumfahrtprogramme wurden in der Zeit aufgelegt und werden aktiv verfolgt.

Muilenburg (51) ist seit 30 Jahren im Unternehmen und seit 2013 als Vice Chairman, gemeinsam mit Raymond L. Conner, President und CEO von Boeing Commercial Airplanes. Muilenburg studierte an der Iowa State University bis zum Bachelor Ingenieur der Luftfahrt und machte einen Master in Raumfahrt an der University of Washington.

UL Absturz nach Ziellandeübung am Flugplatz Schönberg

Am Unfalltag im Juli 2012 charterte der Pilot ein Ultraleichtflugzeug (UL) Remos GX am Flugplatz Schönberg. Vor dem Flug brachte er eine Videokamera an der linken Strebe der Tragfläche an. Der Start erfolgte um 15:06 Uhr und führte in die Umgebung des Flugplatzes.

Gegen 17:40 Uhr meldete sich der Pilot über Funk bei der Flugleitung und gab an, noch einige Ziellandungen üben zu wollen. Zeugen sahen das Luftfahrzeug, wie es nach der Landung zum Startpunkt zurückrollte und anschließend wieder abhob.

  • Art des Ereignisses: Unfall
  • Datum: 07. Juli 2012
  • Ort: Kienberg
  • Luftfahrzeug: Ultraleichtflugzeug
  • Hersteller / Muster: Remos Aircraft GmbH / Remos GX
  • Personenschaden: Pilot tödlich verletzt
  • Sachschaden: Luftfahrzeug zerstört
  • Drittschaden: geringer Flurschaden

Ereignisse und weiterer Flugverlauf

Am Ende der Startbahn flog das Luftfahrzeug eine Umkehrkurve nach links mit hoher Querneigung, um zum Platz zurückzukehren. Dabei wurde die Anfluggrundlinie überkurvt. Anschließend wurde noch eine verkürzte Platzrunde geflogen. Nach Zeugenaussagen wurde der Ziellandeversuch abgebrochen und mit einer „eng“ geflogenen Rechtskurve durchgestartet.

Das Ultraleichtflugzeug wurde um 17:50 Uhr ca. 150 m westlich des Flugplatzes in einem Maisfeld zerstört aufgefunden. Der Pilot erlitt tödliche Verletzungen.

Angaben zu Personen

Der 46-jährige Pilot war seit 22.03.2011 im Besitz eines Luftfahrerscheins für Luftsportgeräteführer für aerodynamisch gesteuerte Ultraleichtflugzeuge, ausgestellt vom Luftsportgeräte-Büro des Deutschen Aero Club e.V. (DAeC), mit der Berechtigung für Passagierflug. Seine Gesamtflugerfahrung auf Ultraleichtflugzeugen betrug 146 Stunden mit 330 Starts und Landungen. In den letzten 90 Tagen hatte er 08:33 Stunden mit 30 Starts und Landungen absolviert. Das medizinische Tauglichkeitszeugnis Klasse 2 war bis 26.06.2014 gültig.

Angaben zum Luftfahrzeug

Das zweisitzige Ultraleichtflugzeug Remos GX ist ein einmotoriger Hochdecker mit abgestrebtem Tragflügel und Höhenleitwerk in Composite-Bauweise. Es hat nebeneinander angeordnete Sitzplätze und ein starres Spornradfahrwerk.

  • Hersteller: Remos Aircraft GmbH
  • Muster: Remos GX
  • Werknummer: 412
  • Baujahr: 2012
  • MTOM: 472,5 kg
  • Triebwerk: Rotax 912 ULS
  • Werknummer: 6779231
  • Betriebszeit: 271 Stunden

Die Stückprüfung fand am 24.02.2012 statt. Die Leergewichtmasse war im Wägebericht vom 24.02.2012 mit 292,70 kg und die Rüstmasse (Leergewicht mit Einbauten) mit 333,10 kg angegeben.

Meteorologische Informationen

Zur Unfallzeit herrschten nach Angaben der Flugleitung Sichtflugwetterbedingungen (CAVOK).

Funkverkehr

Es bestand Sprechfunkverbindung zwischen dem Piloten und der Luftaufsicht zum Zeitpunkt des Abfluges vom Flugplatz Schönberg. Der Funkverkehr wurde nicht aufgezeichnet.

Angaben zum Flugplatz

Der Sonderlandeplatz Schönberg (EDPK) liegt sieben nautische Meilen (NM) nördlich des Chiemsees und verfügt über eine 450 m lange und 30 m breite Grasbahn mit der Ausrichtung 080°/260°. Der Flugplatz liegt in einer Höhe von 1.780 ft AMSL. Zur Unfallzeit war die Piste 26 in Betrieb.

Flugdatenaufzeichnung und GoPro

Das Ultraleichtflugzeug war mit einem Flymap und SkyView-System ausgestattet. Die Daten standen der BFU zur Verfügung. An der linken Tragflächenstrebe war eine Videokamera GoPro 2 befestigt.

Die Radaraufzeichnungen der Flugsicherungsorganisation standen der BFU zur Auswertung zur Verfügung.

Unfallstelle und Feststellungen am Luftfahrzeug

Die Unfallstelle befand sich ca. 150 m vor Beginn der Piste 08 auf einem Maisfeld. Die erste Bodenberührung erfolgte mit dem linken Randbogen in Rückenlage. Das Staurohr drang in einem Winkel von ca. 70° Grad 30 cm in den Boden ein. Zwei Meter davon entfernt befanden sich ca. 35 cm tiefe Spuren einer Bodenberührung des Propellers und Triebwerkes.

Die linke Tragfläche war im Bereich der Tragflächenstrebe gebrochen. Der vordere Teil des Rumpfes war bis zum Tragflächenansatz zerstört. Die Rumpfröhre war im hinteren Bereich gebrochen und ca. 20° Grad nach rechts gedreht. Das Wrack kam in horizontaler Lage ca. 70° Grad nach rechts gedreht auf dem Fahrwerk liegend in Endlage.

Bei der Untersuchung des Ultraleichtflugzeuges wurden keine technischen Mängel oder Einschränkungen in der Steuerung festgestellt. Das Rettungssystem war nicht ausgelöst.

Triebwerksuntersuchung

Das Triebwerk wurde im Beisein der Staatsanwaltschaft beim technischen Service des Motorenherstellers in Deutschland untersucht. Bei der Triebwerkuntersuchung wurde festgestellt, dass die Magnetschraube und der Ölfiltereinsatz Anzeichen hatten, die auf einen Schaden des Motors hinwiesen. Die Beschädigungen am Vergaser 2 und 4 waren durch den Aufschlag verursacht. Das Verbrennungsbild der Zündkerzen wies auf eine korrekte Verbrennung des Motors zum Zeitpunkt des Absturzes hin. Nach der technischen Untersuchung wurde am Motor ein Leistungsprüflauf vorbereitet und durchgeführt.

Zusammenfassung des Motoruntersuchungsberichts des technischen Service: Der Motor wurde überprüft und es konnten außer den durch den Absturz verursachten Beschädigungen keine Schäden festgestellt werden, welche eine korrekte Funktion hätten beeinträchtigen können.

Weiters wurde ein Vergleich der Seriennummern aller serialisierten Bauteile mit den Bauteilen bei der Neuauslieferung durchgeführt und es konnten keine Abweichungen festgestellt werden.

Der Leistungsprüflauf zeigte eine korrekte Leistung und Funktion des Motors in allen Drehzahlbereichen.

Brand

Es entstand kein Brand.

Zusätzliche Informationen

Videokamera

In der Videokamera befand sich eine 16 GB SD-Karte auf der zwei Video-Dateien gespeichert waren. Beide Dateien stammten vom Unfalltag. Das erste Video war abspielbar und enthielt den Start sowie den ersten Teil des Fluges in HD-Qualität (ca. 3,7 GB). Die zweite Datei war nicht abspielbar (ca. 1,9 GB). Eine Analyse ergab, dass der Datei-Header vermutlich durch die aufprallbedingte Unterbrechung der Spannungsversorgung nicht vollständig auf die SD-Karte geschrieben wurde. In einer weitergehenden Analyse konnte der Aufbau des Datei-Headers ermittelt werden.

Durch Zusammenführen der nicht abspielbaren Datei mit dem Datei-Header der abspielbaren Datei sowie Einfügen von Daten einer durch die BFU entwickelten Software konnte das Video in HD-Qualität rekonstruiert werden. Es zeigte sich, dass die Aufzeichnung kurz vor dem Unfall endete. Dies liegt daran, dass die Daten, bevor sie auf die SD-Karte geschrieben werden, in einem flüchtigen Speicher liegen. Bei Unterbrechung der Spannungsversorgung werden diese Daten gelöscht.

Alle angegebenen Zeiten, soweit nicht anders bezeichnet, entsprechen Ortszeit. Der Untersuchungsbericht wurde gemäß § 18 FlUUG summarisch abgeschlossen, d.h. ausschließlich mit Darstellung der Fakten.

Porsche Spritztour bei Lufthansa First Class

Passagiere der Lufthansa First Class sowie Lufthansa-Private-Jet-Gäste können die Wartezeit bis zum nächsten Abflug mit einem besonderen Erlebnis verbinden: Mit einer Spritztour im Porsche 911 oder Panamera durch München, das Voralpenland oder Niederbayern.

Das Porsche First Class Erlebnis können alle Passagiere der Lufthansa, Swiss oder Austrian Airlines, Lufthansa HON Circle Member oder Lufthansa-Private-Jet-Gäste nutzen, die im Besitz einer für den betreffenden Tag gültigen First-Class-Bordkarte sind. „Mit der Lufthansa First Class bieten wir unseren Kunden Reisen auf höchstem Niveau. Dazu passt das exklusive Angebot von Porsche, das die Wartezeit bis zum Abflug zu einem luxuriösen Erlebnis macht“, sagt Thomas Klühr, Mitglied des Lufthansa Passagevorstands Finanzen & Hub München.

Und so funktioniert’s: Der Lufthansa First Class Personal Assistant nimmt Reservierungen in der First Class Lounge entgegen und arrangiert die Anmietung. Fluggäste können das Angebot vorab online buchen oder sich spontan vor Ort entscheiden, sofern das Angebot verfügbar ist.

Zurück am Flughafen startet die First-Class-Flugreise wie gewohnt. Von der First Class Lounge bringt eine Limousine die Passagiere bei Vorfeldpositionen direkt zum Flugzeug. An Bord genießen First-Class-Gäste Menüs berühmter Sterneköche und eine prämierte Auswahl an Weinen. Ein zwei Meter langes Bett ermöglicht entspanntes Reisen.

Das Porsche First Class Erlebnis ist neben München bereits am Flughafen Frankfurt buchbar. Die 3-Stunden-Anmietung inklusive 150 Kilometer, Benzin und Versicherung kostet 99,11 Euro (Mehrkosten pro km: 0,99 Euro, Selbstbehalt 1.500 Euro).

Jäger und Ofner bleiben Vorstände am Flughafen Wien

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Der Aufsichtsrat der Flughafen Wien AG hat in seiner heutigen Sitzung am 23. Juni 2015 eine Entscheidung bezüglich der mit September 2016 auslaufenden Vorstandsverträge getroffen. Als Vorstände der Flughafen Wien AG wurden Mag. Julian Jäger und Dr. Günther Ofner einstimmig wiederbestellt. Die neue Funktionsperiode läuft damit für weitere fünf Jahre ab September 2016 bis September 2021. Als Errungenschaften der jüngsten Zeit wurden die verringerten Schulden des Flughafens und die günstige Fertigstellung eines neuen Terminals aufgeführt.

„Der Aufsichtsrat hat heute einstimmig die Verlängerung der Vorstandsverträge von Dr. Günther Ofner und Mag. Julian Jäger um weitere fünf Jahre beschlossen. Das bisherige Management kann eine beeindruckende Bilanz vorweisen und hat besten Teamgeist in der Zusammenarbeit gezeigt. So wurden die Schulden fast halbiert, die Produktivität um ein Viertel gesteigert und der Aktienkurs hat sich – für Eigentümer ja auch nicht ganz irrelevant – verdreifacht. Dazu ist es nicht nur gelungen, den neuen Terminal fertigzustellen, sondern auch dessen prognostizierte Kosten von 830 Mio. Euro wesentlich auf rund 720 Mio. Euro zu reduzieren. Durch zahlreiche Maßnahmen ist es gelungen, die Servicequalität für die Fluggäste spürbar zu erhöhen und sich in den entsprechenden internationalen Rankings nach oben zu arbeiten. Nicht zuletzt konnte sogar der renommierte Skytrax-Preis für den besten Airport-Staff in Europa nach Wien geholt werden. Aus all diesen Gründen haben wir uns einstimmig entschieden, den bisherigen erfolgreichen Weg mit dem Vorstand für die nächsten fünf Jahre fortzusetzen.“, stellt Ing. Ewald Kirschner, Aufsichtsratsvorsitzender der Flughafen Wien AG, fest.

Um dem Unternehmen und seinen rund 4.500 Beschäftigten eine stabile Zukunftsperspektive zu geben, wurde diese wichtige Entscheidung rund ein Jahr vor Ablauf der aktuellen Funktionsperiode des Vorstandes getroffen. Entsprechend dem Stellenbesetzungsgesetz wurden die Vorstandsfunktionen der Flughafen Wien AG öffentlich ausgeschrieben. Nach eingehender Prüfung der Bewerbungen hat der Aufsichtsrat der Flughafen Wien AG am 23. Juni 2015 einstimmig die Wiederbestellung der Vorstandsmitglieder Mag. Julian Jäger und Dr. Günther Ofner beschlossen.

Über 310.000 Passagiere am Airport Weeze erwartet

Am kommenden Wochenende startet der niederrheinische Airport Weeze in die Hochsaison. In den dann beginnenden sechs nordrhein-westfälischen Ferienwochen erwartet der Flughafen mehr als 310.000 Gäste – fünf Prozent mehr als im Vorjahr. Am Freitag, 26. Juni, dem letzten Schultag in NRW, rechnet der Flughafen mit rund 7.000 Gästen, am ersten Ferienwochenende begrüßt der Airport insgesamt etwa 19.000 Passagiere. Der auch bei den Niederländern beliebte Flughafen hat wegen der versetzten Ferienzeiten in NRW und den Niederlanden eine rund neunwöchige Hochsaison. In diesem Zeitraum erwartet der Flughafen bis zu 450.000 Passagiere.

Mallorca ist auch in diesem Sommer das beliebteste Reiseziel ab Weeze. Elf Ryanair-Flüge starten hier in jeder Woche Richtung „PMI“. In der Hochsaison hat die niederländische Transavia einen zusätzlichen Mallorca-Umlauf im Programm. Nahezu alle Flüge zu den über 30 Warmwasserzielen in Südeuropa und Nordafrika, die Ryanair meist mehrfach wöchentlich ab Weeze anbietet, sind in den kommenden Wochen sehr gut gebucht.

Nicht wenige Familien und Einzelreisende haben sich in diesem Sommer für eine Pauschalreise ab Weeze entschieden. Niederländische und deutsche Reiseveranstalter bieten seit kurzem erstmals klassische Pauschalreisen mit Ryanair-Linienflügen ab Weeze an.

Allen Urlaubern, die in den kommenden Wochen Richtung Süden fliegen, empfiehlt der Flughafen eine frühzeitige Anreise. Für einen entspannten Start in die Ferien sollte man sich generell zwei Stunden vor Abflug am Check In Schalter einfinden. Auch diejenigen, die bereits online eingecheckt haben, sollten eine Zeitreserve einplanen.

Austrian Airlines individualisiert Preis und Leistung

Im Herbst wird Austrian Airlines das neue Tarifkonzept für alle Österreich- und Europaflüge starten. Bereits im Sommer werden Kunden die maßgeschneiderten Tickets buchen können. Können Passagiere heute nur zwischen Economy und Business Class wählen, haben sie dann die Möglichkeit, sich ihren Austrian Flug individuell und modular zusammenzustellen. Zur Wahl werden ein Business Class Tarif und drei Economy Class Tarife (Light, Classic und Flex) stehen, die jeweils unterschiedliche Leistungen und Services beinhalten werden.

Die Fluggäste können dann je nach Reisegrund den passenden Tarif wählen – sei es für den fix gebuchten Städtetrip am Wochenende, einen lange geplanten Familienurlaub oder eine Geschäftsreise, bei der sich die Reisepläne jederzeit kurzfristig ändern können. Im Gegensatz zu heute, wo Kunden noch für das Gesamtprodukt zahlen, unabhängig davon welche Einzelleistungen sie davon nützen, werden sie in Zukunft nur mehr für jenen Service zahlen, den sie tatsächlich in Anspruch nehmen möchten.

Dazu Andreas Otto, Chief Commercial Officer von Austrian Airlines: „Wir wollen mit dem neuen Tarifmodell das Thema Individualisierung mit Qualität verbinden und dabei stärker auf die individuellen Kundenbedürfnisse eingehen. Vom preissensiblen Kunden, der nur mit Handgepäck reist, über den Kunden, der einen Standardtarif mit vielen inkludierten Leistungen möchte, bis hin zum Business Class Passagier, der die volle Flexibilität und den höchsten Komfort möchte. Es ist für jeden etwas dabei.“ Die Individualisierung spiegelt sich auch im neuen Branding wider. „Dafür steht myAustrian,“ so Otto. Alle Tarifoptionen werden standardmäßig den Flug, ein Handgepäcksstück bis acht kg, einen Snack und Getränke an Bord, eine feste Sitzplatzvergabe beim Check-in sowie Prämien- und Statusmeilen beinhalten.

Economy Light Tarif

Der neue Light Tarif wird als Basistarif die günstigste Wahl für preisbewusste Passagiere sein, die nur mit Handgepäck unterwegs sein werden und keine Ticketflexibilität benötigen. Dazu Andreas Otto: „Bereits heute fliegt ein Drittel unserer Fluggäste innerhalb Europas nur mit Handgepäck. Das sind über drei Millionen Kunden. Diese Passagiere zahlen in Zukunft weniger. Denn Fliegen wird billiger.“ Der Light Tarif wird bereits ab 89 Euro für einen Hin- und Rückflug ab Wien buchbar sein. Passagiere können aber auch gegen Gebühr ein Gepäckstück (ab 15 Euro) oder einen Wunschsitz (ab zehn Euro) individuell dazu buchen.

Economy Classic Tarif

Der Classic Tarif wird als Standardtarif alle Services beinhalten, die schon heute in den redtickets inbegriffen sind. Er wird auch Leistungen umfassen, wie beispielsweise ein Freigepäckstück bis 23 kg. Im Unterschied zum redticket wird dieser Tarif Passagieren die Möglichkeit bieten, ihren Wunschsitz gleich bei der Buchung kostenlos zu reservieren. Außerdem sind Kunden mit diesem Tarif flexibler als mit dem Light Tarif, da er gegen Gebühr auf einen anderen Flug auf der ursprünglichen Verbindung umgebucht werden kann. Der Classic Tarif wird bereits ab 129 Euro für einen Hin- und Rückflug ab Wien buchbar sein.

Economy Flex Tarif

Der Flex Tarif wird sich vor allem an Passagiere richten wie etwa Geschäftsreisende, die bei der Reiseplanung volle Flexibilität benötigen und ein erweitertes Produktangebot wünschen. Der Tarif wird zusätzlich die Möglichkeit beinhalten, den Flug kostenlos und flexibel umzubuchen. Der Flex Tarif wird bereits ab 199 Euro für einen Hin- und Rückflug ab Wien buchbar sein.

Business Class Tarif

Neben den drei Economy Tarifen wird es auch weiterhin wie gewohnt den Business Class Tarif geben. Neu ist, dass in Zukunft alle Business Class Tarife gebührenfrei umbuchbar und stornierbar sein werden. Ansonsten wird der Business Class Tarif alle gewohnten Services und Annehmlichkeiten bieten wie bisher. Dazu gehören zum Beispiel der Lounge-Zugang, eine erhöhte Freigepäcksmenge (zwei Gepäcksstücke bis zu je 32 kg), die Sitzplatzreservierung, ein freier Nebensitz und Priority Boarding. Der Business Class Tarif ist das hochwertigste Angebot und besonders geeignet für Geschäftsreisende sowie für anspruchsvolle Privatreisende.

Zusatzservices, die individuell dazu gebucht werden können Zusätzliche Leistungen und Services werden zu den einzelnen Tarifoptionen individuell und modular dazu gebucht werden können. Dazu gehören etwa das DO & CO à la carte Menu (15 Euro), der Lounge-Zugang (35 Euro), Sitze mit mehr Beinfreiheit (25 Euro), ein zusätzlicher Koffer (ab 15 Euro), der Shuttle-Service von Wien und Umgebung zum Flughafen (ab 32 Euro) und viele mehr. Diese Leistungen konnten in den letzten Jahren schon als redservices individuell zum Flugticket dazu gebucht werden und wurden von den Kunden auch gut angenommen.

Die Tarifoptionen und die inkludierten Leistungen werden transparent, jeweils bis zum letzten Sitz verfügbar und auf Hin- und Rückflug miteinander kombinierbar sein. Anders als bisher werden die drei Economy Tarife, unabhängig von Buchungsklassen, immer verfügbar sein. Auch Lufthansa und SWISS führen das neue Tarifkonzept ein. Langstrecken-Flüge und myHoliday Flüge bleiben davon unberührt.

Höchstzahl an Passagieren am Flughafen Köln/Bonn

Der Köln Bonn Airport erwartet mit Beginn der Sommerferien die größte Reisewelle des Jahres: Am kommenden Freitag, dem letzten Schultag, rechnet der Flughafen mit rund 41.600 Passagieren – so viele wie noch nie Köln/Bonn zuvor. Das sind fast 16.000 Fluggäste mehr als an einem durchschnittlichen Tag. Rekordtag bislang war der 21. Juni 2007 mit 41.007 Fluggästen. Schon am ersten Ferienwochenende (Freitag bis Sonntag) steigt die Zahl der Fluggäste auf 110.000 (2014: 100.000). Insgesamt werden während der sechswöchigen Sommerferien in Köln/Bonn 1,61 Millionen Reisende starten und landen – ein Plus von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr.

„Damit liegen die Sommerferien voll in unserem aktuellen Wachstumstrend“, sagt Flughafenchef Michael Garvens. Am kommenden Freitag werden in Köln/Bonn rund 300 Flugzeuge starten und landen. Mit 26 Flugbewegungen liegt Palma de Mallorca ganz vorn und ist auch in dieser Saison beliebtestes Ziel für Urlauber. Dahinter folgen Antalya, Istanbul, London, die Kanaren, Wien, Izmir, Barcelona, Zürich und Rom, die auch bei Städtetouristen besonders hoch in der Gunst stehen. Bei den Urlaubsländern ist ebenfalls Spanien mit seinen Inseln die Nummer 1 – vor der Türkei, Großbritannien, Italien und Griechenland.

Anreise in Köln/Bonn

Für einen entspannten Start in die Ferien sollten Passagiere etwas mehr Zeit als gewöhnlich für den Check-In und die Sicherheitskontrollen einplanen. Fluggäste können sich hier über die aktuellen Wartezeiten an den Sicherheitskontrollstellen informieren.

„Family Lane“ für Eltern mit Kindern

Für Familien mit Kindern steht im Terminal 1 eine „Family Lane“ zur Verfügung. Die Kontrollgeräte in der „Family Lane“ sind so groß, dass auch Kindersitze und Buggys problemlos durchleuchtet werden können. Das Personal ist zudem speziell für den Umgang mit kleinen Kindern ausgewählt und geschult.

Günstig Parken

Am Köln Bonn Airport stehen für die Passagiere insgesamt rund 12.600 Parkplätze in drei Parkhäusern zur Verfügung. Wer seinen Parkplatz online bucht, bekommt die günstigsten Tarife, die aktuell verfügbar sind. Der Flughafen empfiehlt den Urlaubern, sich vorab auf der Homepage über die aktuelle Belegung der Parkhäuser zu informieren.

Sicherheitsregeln für Handgepäck

Wer sein Handgepäck bewusst packt, erlebt an der Sicherheitskontrolle keine Überraschungen: Scharfe, spitze Gegenstände gehören nicht ins Handgepäck – auch das Nageletui und das Taschenmesser fürs Picknick sollte man im Koffer verstauen. Flüssigkeiten und Crèmes sind erlaubt, solange das Fläschchen nicht mehr als 100 ml groß ist (insgesamt nicht mehr als 1 Liter). Die Fläschchen müssen in einem 1-Liter-Plastikbeutel mit Zip-Verschluss verstaut sein. Weitere Informationen zum Handgepäck gibt es hier von der Bundespolizei.

Neue Airbus Helicopters Training Academy in Donauwörth

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Die neue Training Academy ist am Rande des Werksgeländes am Standort Donauwörth gelegen. Sie verfügt neben zwei Flugsimulatoren für Hubschrauber der H135- und H145-Familien auch über Schulungsmaschinen, mit denen Techniker praktische Erfahrungen in der Wartung, Reparatur und Inspektion dieser beiden Hubschraubertypen sammeln können.

„Mit der neuen Training Academy in Donauwörth unterstreicht Airbus Helicopters seine Strategie, seine Kunden mit dem besten Support und Service bei ihren anspruchsvollen Missionen zu unterstützen“, erklärte Dr. Wolfgang Schoder, CEO von Airbus Helicopters Deutschland. „Das Zentrum ist Teil eines weltweiten Netzwerks aus 26 Schulungseinrichtungen mit insgesamt 22 Simulatoren.“

Bislang war die Training Academy auf dem Werksgelände von Airbus Helicopters in Donauwörth angesiedelt, wo jährlich rund 800 Techniker und 300 Piloten ausgebildet wurden. Das neue Zentrum bietet höhere Kapazitäten und ist durch die Lage außerhalb des Werksgeländes für Kunden leicht erreichbar.

Neben den zwei Flugsimulatoren und sechs Schulungsmaschinen für Wartungspersonal ist die neue Einrichtung mit mehr als 19 Seminarräumen, mehreren Werkstätten und einer eigenen Kantine ausgestattet. Zudem besteht die Möglichkeit, die Ausbildungsmöglichkeiten um einen weiteren Flugsimulator und zwei zusätzliche Schulungsmaschinen zu erweitern.

Die Training Academy ist gemäß EASA PART-FCL und PART 147 zertifiziert und bietet den Kunden von Airbus Helicopters aus aller Welt auch künftig hochwertige Schulungen für die gesamte Palette der in Deutschland gefertigten Hubschrauber.

airberlin Hauptversammlung: Directors wiedergewählt

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Die Hauptversammlung der Air Berlin PLC hat am Dienstag in London den Jahresabschluss 2014 bestätigt. airberlin ist Deutschlands zweitgrößte Airline und arbeitet derzeit an Umstrukturierungen zur Erreichung von Profitabilität. Dazu gehört auch ein neues Tarifkozept. Seit seit dem 01. Februar 2014 ist Stefan Pichler neuer CEO bei airberlin. in der aktuellen Hauptversammlung wurden fünf Mitglieder des Board of Directors der Fluggesellschaft für eine weitere Amtszeit von drei Jahren gewählt und alle weiteren vorgesehenen Beschlüsse bestätigt.

Von den Aktionären wurden folgende Board-Mitglieder wiedergewählt:

  • James Hogan, seit dem 24. Januar 2012 Mitglied und Vice Chairman im Board of Directors
  • Stefan Pichler, seit dem 09. Februar 2015 Mitglied des Board of Directors und CEO der airberlin group
  • James Rigney, seit dem 24. Januar 2012 Mitglied im Board of Directors
  • Ali Ismail Sabanci, seit 18. Mai 2009 Mitglied im Board of Directors
  • Dr. Alfred Tacke, seit 02. März 2015 Mitglied im Board of Directors

Lufthansa CityLine erneut mit Zertifikat von EMAS

Lufthansa CityLine ist erneut für ihr unternehmensweites Umweltengagement zertifiziert worden. Die Fluggesellschaft erhielt nach intensiver Prüfung durch neutrale Sachverständige jetzt im 15. Jahr in Folge die Urkunden des europäischen Umwelt-Auditierungsprogramms EMAS. Darüber hinaus wurde das Unternehmen erneut nach der internationalen Umwelt-Norm ISO 14001 zertifiziert. Lufthansa CityLine war die erste Fluggesellschaft weltweit, die beide Umweltstandards erfüllen konnte. Ein umfangreiches Umweltmanagement-System existiert bei Lufthansa CityLine bereits seit 1999. Es umfasst alle Bereiche vom Flugbetrieb über die Technik bis hin zur Administration an den drei Unternehmensstandorten in München, Frankfurt und Köln.

„Umweltschutz ist für Lufthansa CityLine ein vorrangiges Unternehmensziel. Von dem konsequenten Einsatz für einen reduzierten Ressourcenverbrauch und weniger Emissionen in allen Unternehmensbereichen profitieren wir nicht zuletzt auch wirtschaftlich. Damit übernehmen wir eine Vorreiterrolle in unserer Branche“, erläutert Geschäftsführer Stephan Klar.

Kontinuierliche Verbesserung ist oberste Maxime. Neben einer modernen, sparsamen und lärmarmen Flotte sind die Reduktion des Energie- und Ressourcen-verbrauchs in allen Unternehmensbereichen primäre Umweltziele.

Zwischen 2012 und 2014 gelang es beispielsweise, die Beförderungsleistung weiter vom Treibstoffverbrauch zu entkoppeln: Während die Flotte der Lufthansa CityLine 2014 insgesamt 5,28 Milliarden Passagierkilometer und damit 3,6 Prozent mehr als 2012 zurückgelegt hat, sank der Treibstoffverbrauch im selben Zeitraum um 2,7 Prozent. Ebenso sank der unternehmensweite Energieverbrauch 2014 um 15,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Lufthansa CityLine hat aktuell 52 Flugzeuge an den Drehkreuzen Frankfurt und München stationiert. Mit mehr als 92.000 Flügen ist München der wichtigste Hub der Airline. Sie führt dort rund die Hälfte des Kontinentalverkehrs der Lufthansa durch. Als Partner der Lufthansa fliegt Lufthansa CityLine über 70 Ziele in ganz Europa an. Ab Herbst 2015 wird die Airline auch Langstreckenflüge für Lufthansa durchführen. Die Einzelheiten zu den Umweltaktivitäten sind im neuen Umweltbericht 2015 enthalten.

Sentinel-2A erfolgreich ins All gestartet

Mit dem heutigen Start des von der ESA entwickelten Sentinel-Satelliten, Sentinel‑2A, wurden dem Umweltüberwachungssystem Copernicus der Europäischen Union hochauflösende optische Abbildungskapazitäten hinzugefügt. Der Satellit startete heute um 23. Juni 2015 um 03:52 Mitteleuropäischer Sommerzeit (22. Juni 2015, 22:52 Uhr Ortszeit) an Bord eines Vega-Trägers von Europas Raumflughafen Kourou in Französisch-Guayana.

Die Abtrennung der ersten Stufe erfolgte eine Minute und 52 Sekunden nach dem Start, gefolgt von der zweiten Stufe und der Nutzlastverkleidung nach drei Minuten und 37 Sekunden bzw. drei Minuten und 54 Sekunden und schließlich der dritten Stufe nach sechs Minuten und 32 Sekunden.

Aussetzen in sonnensynchroner Umlaufbahn

Nach einer ersten Zündung nach sieben Minuten und 42 Sekunden Flugzeit und zwei weiteren Zündungen setzte die Oberstufe der Vega den Satelliten 54 Minuten und 43 Sekunden nach dem Start in der anvisierten sonnensynchronen Umlaufbahn aus.

Kurz darauf stellten die Flugkontrolleure im Raumflugkontrollzentrum der ESA in Darmstadt die Telemetrieverbindungen her und sorgten für die Lageregelung, womit nun die Aktivierung der Systeme des Sentinel-Satelliten in die Wege geleitet werden kann, nachdem seine Solarzellenpaneele bereits ausgefahren wurden.

Nach dieser ersten Phase, die üblicherweise drei Tage dauert, beginnen die Kontrolleure mit der Überprüfung und Kalibrierung der Instrumente im Hinblick auf die Einsatzerprobung des Satelliten. Der Betriebsteil der Mission soll in drei bis vier Monaten anlaufen.

Wertvolle Daten für vielfältige Fragen

Wie sauber sind Binnengewässer? Wie sollten die Bauern ihre Äcker düngen? Wie viele Menschen leben in Städten? Der 1,1 t schwere Erdbeobachtungssatellit Sentinel-2A, der heute mit einer Vega-Trägerrakete vom europäischen Raumfahrtzentrum in Kourou (Französisch-Guyana) gestartet ist, hilft Antworten auf diese Fragen zu finden. Er ist der zweite von insgesamt acht Satelliten im Copernicus-Programm der Europäischen Union (EU) und der Europäischen Weltraumorganisation (ESA). Sentinel‑2A wird die von dem am 03. April 2014 gestarteten ersten Satelliten der Flotte, Sentinel‑1A, in jeder Wetterlage rund um die Uhr erstellten Radarbilder ergänzen.

Jagd auf Kohlenstoffdioxidemissionen

Unsere Erde ist im Umbruch. In der Dekade 2000 bis 2010 wurden jährlich etwa 7,6 Millionen Hektar tropischer Regenwald gefällt. Für die Kohlenstoffdioxid-Emissionen ist allerdings auch die Degradation wichtig, also die Entnahme einzelner Baumriesen oder das Ersetzen von Regenwald durch Sekundärwald. Sentinel-2A und sein baugleicher Bruder Sentinel-2B werden ab Ende 2016 die Waldflächen mit ihrem multispektralen Radiometer in 13 Kanälen kontinuierlich abbilden und auf Veränderungen achten.

Der Satellit wird so für die Menschen äußerst nützliche Bereiche wie die Ernährungssicherheit und die Überwachung der Wälder unterstützen. Die Kombination aus großem Abtaststreifen und häufigem Überflug ermöglicht es, Veränderungen der Landoberflächen und Pflanzenwachstum mit bisher ungekannter Genauigkeit zu beobachten. Durch das häufige Überfliegen von Gebieten wird eine neue Generation operationeller Produkte entstehen, die von Landoberflächen über Katastrophengebiete und Blattflächenindizes bis hin zu Chlorophyllgehalt und anderen biogeophysikalischen Variablen reichen.

„Mit Sentinel-2 setzt Europa neue Standards in der optischen Erdbeobachtung. Das multispektrale Radiometer ist das leistungsfähigste System seiner Art“, betont der DLR-Vorstandsvorsitzende Prof. Johann-Dietrich Wörner. Der Aufnahmestreifen ist mit 290 Kilometern besonders breit, was eine häufige und großflächige Beobachtung möglich macht. Wenn beide Sentinel-2-Satelliten im Orbit sind, wird jeder Punkt der Landoberfläche alle fünf Tage abgebildet. Dank der vielen Kanäle zwischen 443 (violett) und 2.190 Nanometern (kurzwelliges Infrarot) können verschiedene Pflanzen-, Böden- und Gewässereigenschaften unterschieden werden.

Wasser und Boden untersuchen

Doch nicht nur Wälder hat der neue Wächtersatellit im Auge. Seine Instrumente können auch die Qualität von Binnengewässern erkennen. Das erlaubt einen schnellen Überblick über den Erfolg der europäischen Umweltgesetzgebung. Auch Bauern profitieren von den Sentinel-2-Satelliten: Ihre Daten lassen Rückschlüsse auf den Nährstoffgehalt von Äckern zu.

Weitergeleitet an einen Computer können diese Daten dann die optimale Dosierung des Düngemittels direkt am Traktor steuern und den Acker vor einer Überdosierung schützen. Und auch die Stadtentwicklung lässt sich aus dem polumspannenden Orbit in 786 Kilometern Höhe gut beobachten. Die Sentinel-2-Satelliten sollen so Stadtplanern ihre Arbeit erleichtern.

Datenübertragung per Laser

Vor allem für die Unterstützung in Katastrophen und Krisen müssen die Daten sehr bald nach der Aufnahme zur Verfügung stehen. Deshalb ist Sentinel-2A mit einem optischen Datenlink ausgerüstet. Das optische Laser Communication Terminal (LCT) überträgt sehr viel höhere Datenmengen als bislang ohne Zeitverzug über einen geostationären  „European Data Relais System“ (EDRS) aus dem Weltraum zur Erde. Das LCT wurde vom DLR Raumfahrtmanagement mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert und federführend von der Tesat-Spacecom GmbH entwickelt.

„Sentinel-2 steht für zwei Dinge: Den Aufbruch in eine neue Raumfahrt-Technologie und Qualität ‚made in Germany‘. Der Satellit demonstriert eindrucksvoll, wie Hochtechnologie im Weltraum einen Beitrag zu alltäglichen Problemen auf der Erde liefert. Damit ist der optische Datenlink von Sentinel-2 ein Erfolg unserer Raumfahrtpolitik“, sagt Dr. Gerd Gruppe, als DLR-Vorstand zuständig für das Raumfahrtmanagement.

32 Prozent aus Deutschland

Die ESA hat für die Entwicklung der beiden Sentinel-2-Satelliten 339 Millionen Euro investiert. Deutschland ist mit gut 32 Prozent an diesen Entwicklungen beteiligt. Hauptauftragnehmer für den Bau von Sentinel-2A ist Airbus Defence & Space in Friedrichshafen, wo auch die Satellitenplattform gefertigt wurde. Der Satellit wurde bei IABG AG in München zusammengesetzt und getestet.

Wichtige Bauteile des Instruments und der Plattform wurden bei verschiedenen Unternehmen in Deutschland hergestellt – zum Beispiel bei der Jena-Optronik GmbH und der ZARM Technik AG. Die Technologie für die optische Datenübertragung im Weltraum wurde im Auftrag des DLR von der Firma Tesat Spacecom in Backnang entwickelt und gebaut. Das DLR Raumfahrtmanagement betreut im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) die entsprechenden ESA-Programme. Die Satellitendaten werden auf unentgeltlicher und offener Basis bereitgestellt. An der Analyse, Verarbeitung und Harmonisierung der Rohdaten sollen öffentliche und privatwirtschaftliche Diensteanbieter mitwirken.

Copernicus von EU und ESA

EU und ESA schaffen mit Copernicus – ehemals Global Monitoring for Environment and Security (GMES) – eine leistungsfähige und nachhaltige Erdbeobachtungsinfrastruktur für Europa. Die EU betreibt mit dem Programm satellitengestützte Informationsdienste für Erdoberflächen, Ozeane, Atmosphäre, Katastrophenmanagement, Klimawandel und Sicherheit. Grundlage dieser Dienste sind sechs Satellitenfamilien, die so genannten Sentinels – zu Deutsch „Wächter“. Sie werden von der ESA im Programm „GMES Space Component“ (GSC) entwickelt und im Auftrag der EU betrieben.

In den nächsten Jahren folgen mit Sentinel-2 und Sentinel-3 weitere wichtige Meilensteine im Aufbau der Copernicus Weltraumkomponente. Gegen Ende dieses Jahrzehnts sollen die Missionen Sentinel-4, -5 und -6 starten. In Copernicus werden auch Satellitendaten von Dritten einbezogen, so Daten der deutschen Satelliten TerraSAR-X, TanDEM-X und RapidEye. Die Sentinels ergänzen die aktuellen Satellitenmissionen zum weltweit umfassendsten und leistungsfähigsten zivilen Erdbeobachtungssystem aus dem All.

Sentinel-2A in Bildern

Abb. 1 – Der Start: Am 23. Juni 2015 um 03:52 Uhr Mitteleuropäische Sommerzeit (22. Juni 2015; 22:52 Ortszeit) ist der zweite Wächtersatellit im Copernicus-Programm vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou (Französisch-Guyana) gestartet. Eine Vega-Rakete brachte Sentinel-2A auf seine sonnensynchrone Umlaufbahn in 786 Kilometer Höhe.

Abb. 2 – 13 Spektralkanäle: Sentinel-2A und sein baugleicher Bruder Sentinel-2B werden ab Ende 2016 die Erde mit ihrem multispektralen Radiometer in 13 Kanälen kontinuierlich abbilden und auf Veränderungen achten. Der Aufnahmestreifen ist mit 290 Kilometern besonders breit, was eine häufige und großflächige Beobachtung möglich macht. Wenn beide Sentinel-2-Satelliten im Orbit sind, wird jeder Punkt der Landoberfläche alle fünf Tage abgebildet. Das multispektrale Radiometer ist das leistungsfähigste System seiner Art.

Abb. 3 – Sentinel-2A in der Vakuumtestkammer: Bevor der Wächtersatellit ins All aufgebrochen ist, wurde er zuvor auf Herz und Nieren gecheckt. Bei der Firma IABG in München fanden die Thermal- und Vakuumtests für Sentinel-2A statt. Außerdem gehörten Vibrations- und Schocktests, Akustiktests sowie die Bestimmung der Masseeigenschaften zum umfangreichen Qualifikationsprogramm, dass der Satellit in den Münchner Testanlagen durchlaufen musste.

Bilder (c): ESA/CNES/Arianespace; IABG ; ESA–M. Pedoussaut, 2015; Pedoussaut/ESA; ESA/CNES/Arianespace; ESA/ATG medialab

BARIG Vollversammlung zu Flughafengebühren in Frankfurt

Anlässlich der aktuellen Beratungen des Executive Committee des Board of Airline Representatives in Germany (BARIG) in Frankfurt stemmten sich die internationalen Airline-Manager gegen die jüngst von Fraport, dem Betreiber des Frankfurter Flughafens, vorgestellten Gebührenerhöhung, die ab Januar 2016 in Kraft treten soll. Fraport hat nach Berechnungen von BARIG bereits in den letzten sechs Jahren achtmal die Flughafengebühren erhöht, insgesamt um 39 Prozent. Dabei konnte der Flughafenbetreiber die eigene Gewinnmarge im Aviation-Geschäft auf nunmehr 13,1 Prozent steigern, während seine Kunden, die Fluggesellschaften, unter erheblichem Kosten- und Margendruck leiden, so BARIG.

Vor dem Hintergrund dieser Erhöhungen kritisieren der Airline-Verband und seine rund 100 nationalen wie internationalen Fluggesellschaften in aller Schärfe die Vorgehensweise des wichtigsten Flughafens und Luftverkehrskreuzes in Deutschland. „Wenn Fraport tatsächlich auch weiterhin ein verlässlicher und stabiler Partner für Wachstum und Zukunft in Hessen und Deutschland bleiben möchte, erwarten wir eine drastische Kurskorrektur des Flughafenbetreibers sowie ein klares Bekenntnis zu seinen Kunden, den Airlines“, sagte BARIG-Generalsekretär Michael Hoppe. Die Airlines seien verärgert über die erneute Gebührenerhöhung in Frankfurt, die aus deren Sicht „völlig marktfremd ist“.

Das BARIG Executive Committee vermisst in der angespannten wirtschaftlichen Lage der Airlines die klare Rückendeckung von Fraport für die Airline-Community. Schließlich bringen die Luftverkehrsgesellschaften die Kunden zum Frankfurter Flughafen, um dort ein- oder umzusteigen und gleichzeitig für erhebliche Umsätze im Konsumgütergeschäft am Flughafen zu sorgen, womit wichtige Arbeitsplätze an der größten Arbeitsstätte Deutschlands gesichert werden. Fraport fordert schon heute von seinen Airline-Kunden die höchsten Gebühren in ganz Deutschland und strapaziert nach Ansicht von BARIG das Maß nun über. Die Airlines, so der Luftverkehrsverband, zahlen nicht nur für die Nutzung der Infrastruktur des Airports, sondern tragen in hohem Maße und mit eigenem Millionenaufwand nachhaltig zur Zukunftssicherung des wichtigen Rhein-Main Flughafens bei – und dies auf vielfältigen Gebieten, besonders aber auch unter Umweltaspekten.

So setzen die BARIG Mitgliedsgesellschaften zunehmend die neuesten emissionsfreundlichsten und lärmarmen Flugzeugtypen zur Bedienung der Drehscheibe Frankfurt ein, zum Beispiel die Typen Boeing B 777 und B 787 und seit kurzem sogar das neueste Flugzeugmuster, der Airbus A 350. Gesellschaften wie die Deutsche Lufthansa ziehen sogar eine ganze Flotte, die Boeing 737, aus Frankfurt ab, um den strengen Vorgaben gerecht zu werden. Gleichzeitig hat Lufthansa damit begonnen, die Airbus-Flotte der Muster A319/320/321 mit den mit großem Aufwand umgerüsteten Vortex-Wirbelgeneratoren auszustatten. Dieses neue Verfahren, an dessen Entwicklung die Airline aktiv mitwirkte, senkt deutlich den Geräuschpegel der Flugzeuge, denn dank dieses zusätzlichen aktiven Lärmschutzes werden über 50 Prozent der Landungen um bis zu vier Dezibel leiser.

„Die Community braucht endlich ein klares Bekenntnis und bezahlbare Gebühren, um Stabilität und Wachstum in Frankfurt zu sichern“, so Michael Hoppe. „Fraport muss der Gefahr entgegenwirken, dass aufgrund der immensen Kosten am Flughafen Frankfurt Strecken als Direktanbindungen bei anderen Airports in Deutschland oder in europäischen Nachbarländern etabliert werden. Diese bieten zumeist spürbar günstigere Konditionen und attraktive Anreize für die Airlines. Ich würde mich sehr freuen, Ende dieses Monats auf der BARIG Vollversammlung in Frankfurt vor den rund 100 nationalen und internationalen Fluggesellschaften ein langfristiges und deutlich verbessertes, kundenorientiertes Angebot der Fraport AG kommunizieren zu können.“

Partner der großen BARIG Vollversammlung in der Frankfurter City ist der Flughafen München. Ebenso werden elf General Secretaries und Vorsitzende der BAR-Verbände aus ganz Europa auf Einladung des deutschen BARIG im Rahmen der Tagung anwesend sein.

320.000 Passagiere zu den Ferien in Dortmund erwartet

Reisewelle zu den Ferien, der Flughafen Dortmund. Spätestens mit den am Freitag startenden Sommerferien beginnt am Dortmund Airport die Hochsaison. In der heißen Phase des Reiseverkehrs erwartet der Ruhrgebietsflughafen rund 320.000 Passagiere. Damit liegen die Ferienwochen auf Vorjahresniveau. Wie in den vergangenen Jahren ist auch weiterhin die Balearen-Insel Mallorca das beliebteste Reiseziel ab Dortmund. Die Airlines Germanwings, Garmania und Ryanair bieten die Verbindung nach Palma bis zu fünfzehn Mal pro Woche an.

Die Sonnenziele wie Faro an der Algarve-Küste oder das spanische Malaga (beide mit Ryanair erreichbar) sind ebenso beliebt wie das kroatische Split (mit germanwings) oder Antalya in der Türkei (mit Corendon Airlines, Onur Air und Sun Express). Die katalanische Metropole Barcelona mit ihrem Weltstadtflair und dem berühmten Stadtstrand ist in den Sommermonaten wieder besonders attraktiv für Touristen und wird dreimal wöchentlich von der spanischen Airline Vueling ab Dortmund angeboten. Daneben verbindet die Fluggesellschaft über das Drehkreuz Barcelona Dortmund mit über 100 Flugzielen insbesondere in Europa und Afrika.

Aufgrund des erhöhten Verkehrsaufkommens empfehlen die Flughafenbetreiber allen Passagieren eine frühzeitige Anreise zum Flughafen – auch für Geschäftsreisende. Fluggäste sollten sich generell zwei Stunden vor Abflug an ihren Check-in Schaltern einfinden. Auch Reisenden, die bereits online eingecheckt haben, wird zu einer frühen Anreise geraten.

airberlin erweitert Codeshare mit Jet Airways nach Indien

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airberlin und Jet Airways, Indiens führende internationale Fluggesellschaft, haben ihr Codeshare-Abkommen ausgeweitet. Die Flugnummern von Deutschlands zweitgrößter Airline finden sich jetzt auch auf sechs Verbindungen von Jet Airways nach Indien.

Ab dem 22. Juni können Gäste von airberlin mit rund 100 Jet Airways-Flügen pro Woche von Abu Dhabi weiter nach Bangalore, Delhi, Mumbai, Hydarabad, Kochi und Madras reisen. Seit April dieses Jahres hat Jet Airways ihren 9W-Code bereits auf alle airberlin Flüge von Abu Dhabi nach Berlin-Tegel und Düsseldorf gelegt. Zusammen bieten beide Fluggesellschaften jede Woche 140 Flüge zwischen Deutschland und Indien unter gemeinsamer Flugnummer an.

Damit wächst das Streckennetz beider Gesellschaften und wird sowohl für Urlaubs- als auch Geschäftsreisen zwischen Deutschland und Indien über das Drehkreuz in Abu Dhabi attraktiver. airberlin bietet täglich ab Berlin, Düsseldorf, Stuttgart und Wien fünf Nonstopflüge in das größte Emirat der Vereinigten Arabischen Emirate an.

„Es ist toll, dass unser Codeshare-Abkommen mit Jet Airways so schnell wächst. Damit profitieren unsere Gäste von unkomplizierten Anschlussflügen zu einigen der interessantesten und am schnellsten wachsenden Megastädten in Indien. Ohne Zweifel ist Indien einer der vielversprechendsten Luftverkehrsmärkte der Welt“, sagt Stefan Pichler, CEO airberlin.

Cramer Ball, CEO Jet Airways, dazu: „Die Erweiterung des Codeshares stärkt unsere Partnerschaft mit airberlin. Wir können unseren Gästen aus weiteren Städten in Indien jetzt nahtlose Anschlussoptionen auf airberlin Flügen nach Berlin und Düsseldorf via Abu Dhabi anbieten. Deutschland ist Indiens größter Handelspartner in Europa und der achtgrößte ausländische Investor in Indien. Wir sind überzeugt, dass sich diese Flüge großer Beliebtheit erfreuen werden – nicht nur für Geschäftsreisen sondern auch für den Tourismus.“

Raumsonde DAWN zeigt Details der Oberfläche von Ceres

Zurzeit kreist die Raumsonde Dawn in einem Beobachtungsorbit um Zwergplanet Ceres und blickt aus 4.400 Kilometern Höhe auf seine Oberfläche: Aufnahmen mit der Kamera an Bord zeigen nun nicht nur weitere rätselhafte hellen Flecken, sondern auch einen pyramidenförmigen Berg, der in einem ebenen Gelände nach Schätzung der Wissenschaftler rund fünf Kilometer in die Höhe ragt.

„Die doch beachtliche Anzahl an hellen Ablagerungen lassen vermuten, dass auf Ceres frisches Material an die Oberfläche gelangt. Auch der sehr steile Berg ist ein Beleg für besondere Aktivitäten in der Kruste“, sagt Prof. Ralf Jaumann, Planetenforscher am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Wissenschaftler der amerikanischen Dawn-Mission.

Helle Flecken im Detail

Schon bei der Annäherung an Ceres, den die Dawn-Sonde am 06. März 2015 erreichte, faszinierten rätselhafte helle Flecken die Planetenforscher. Die Spannung stieg mit jeder weiteren Aufnahme, die die Kamera zur Erde sendete. Eine Erklärung für diese stark reflektierenden Regionen auf der Oberfläche des Zwergplaneten konnte bisher noch nicht eindeutig gefunden werden – unter anderem Eis oder Salz könnten der Ursprung dieses Phänomens sein.

Am 05. Juni 2015 erreichte Dawn den „Survey Orbit“ in 4.400 Kilometern Höhe und zumindest eines wird auf einer Aufnahme vom 09. Juni 2015 deutlich: Innerhalb eines Kraters mit etwa 90 Kilometern Durchmesser sind mindestens acht weitere helle Flecken zu erkennen. Sie befinden sich nahe eines besonders hellen Gebietes mit einem Durchmesser von rund neun Kilometern. Mit Spektralmessungen wollen die Wissenschaftler während der Mission herausfinden, aus welchem Material die hellen Flecken bestehen.

Berg in Pyramiden-Form

Neben den hellen Flecken zeigen die Kamerabilder aber auch erstmals deutlich einen steilen, pyramidenförmigen Berg, aufgenommen am 14. Juni 2015. Er ragt rund fünf Kilometer aus einem relativ flachen Gelände auf Ceres heraus. Auch zahlreiche Krater haben in ihrem Mittelpunkt einen Berg. Außerdem entdecken die Planetenforscher mehr und mehr Hinweise auf Aktivitäten an der Oberfläche des Zwergplaneten – dazu gehören fließförmige oder eingesunkene Strukturen sowie Hangrutschungen. Ceres scheint damit mehr Überbleibsel ehemaliger und vielleicht vor Kurzerm entstandene Aktivität zu zeigen als Vesta, der Asteroid, den die Dawn-Sonde von Juli 2011 bis August 2012 erkundete. „Ceres scheint durch viel komplexere geologische Prozesse geprägt worden zu sein als bisher vermutet“, sagt DLR-Planetenforscher Prof. Ralf Jaumann.

Noch bis zum 30. Juni 2015 bleibt Dawn im Beobachtungsorbit und wird sich dann bis zum 04. August 2015 Ceres‘ Oberfläche bis auf 1.450 Kilometer Entfernung nähern. Dann wird sich auch die Auflösung der Kamerabilder von bisher 410 Meter pro Bildpunkt auf 140 Meter pro Bildpunkt verbessern. Das DLR-Institut für Planetenforschung verfeinert mit diesen Daten das bereits erstellte dreidimensionale Höhenmodell des Zwergplaneten.

Die Mission DAWN wird vom Jet Propulsion Laboratory (JPL) der amerikanischen Weltraumbehörde NASA geleitet. Das Kamerasystem an Bord der Raumsonde wurde unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung in Göttingen in Zusammenarbeit mit dem Institut für Planetenforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Berlin und dem Institut für Datentechnik und Kommunikationsnetze in Braunschweig entwickelt und gebaut.

Was die Bilder von DAWN zeigen

Blick auf Ceres‘ helle Flecken: Aufnahmen der Kamera an Bord der Dawn-Sonde zeigen erneut die rätselhaften hellen Flecken auf Zwergplanet Ceres. Auf dem Bild vom 09. Juni 2015 aus 4.400 Kilometern Entfernung sind mindestens acht weitere Flecken zu erkennen. Die Auflösung beträgt 410 Meter pro Bildpunkt.

Berg in Pyramiden-Form: Rund fünf Kilometer – so schätzen die Planetenforscher – ragt dieser pyramidenförmiger Berg auf Zwergplanet Ceres in einer relativ flachen Region in die Höhe. Das Bild wurde am 14. Juni 2015 mit der Kamera an Bord der Dawn-Sonde aufgenommen.

Überbleibsel von Aktivität in der Kruste: Die Oberfläche von Zwergplanet Ceres hat zahlreiche Überbleibsel von Aktivität in seiner Kruste. Dazu gehört auch ein pyramidenförmiger, etwa fünf Kilometer hoher Berg. Dieses Bild wurde am 06. Juni 2015 von der Kamera aufgenommen.

Oberfläche von Zwergplanet Ceres: Zahlreiche Krater und andere geologische Strukturen sind auf der Oberfläche von Zwergplanet Ceres erkennbar. Dieses Bild nahm die Dawn-Raumsonde am 05. Juni 2015 auf.

Bilder: NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA.

Pulp Fiction auf dem Vorfeld DUS

Kopfhörer auf – und „Action“! Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr verspricht das „OpenAirport Kino“ des Düsseldorfer Flughafens auch jetzt wieder Filmvergnügen vor einer einzigartigen Kulisse – und zwar an vier Juli-Wochenenden. Während auf dem Vorfeld der Flugbetrieb ungestört weiterläuft, zieht eine zwölf Meter breite und sechs Meter hohe Leinwand auf der Flughafenterrasse Cineasten und Kino-Fans in ihren Bann. Filmfreunde können sich dabei auf acht Blockbuster freuen, darunter Till Schweigers Tragikomödie „Honig im Kopf“, das Science-Fiction-Abenteuer „A World Beyond“ und Quentin Tarantinos Kultfilm „Pulp Fiction“.

Für einen der Kinoabende ist der Film noch nicht entschieden. Hier sind alle Kinofans im Internet zur Abstimmung aufgefordert. Neu ist in diesem Jahr die „Business Class“, ein exklusiver Bereich in der obersten Reihe der Tribüne mit bestem Blick auf die Leinwand und das Vorfeld. Bequeme Sofas mit viel Beinfreiheit, kuscheliger Decke, Ablagetisch und ein Gratis-Getränk nach Wahl sorgen auf diesen Plätzen für ein besonders entspanntes Kinoerlebnis. Und Shoppingfreunde aufgepasst: Wer vor dem Filmstart im Airport einkauft, kann den Eintrittspreis zurückerstattet bekommen.

An insgesamt acht Tagen präsentiert das an deutschen Flughäfen einzigartige „OpenAirport Kino“ in Kooperation mit dem UFA-Palast Düsseldorf beliebte Filmhits der Kino-Saison: am Samstag und Sonntag, 04. und 05. Juli, sowie an den darauffolgenden drei Freitagen und Samstagen, 10./11. Juli, 17./18. Juli und 24./25. Juli. Und zwar jeweils zum Sonnenuntergang zwischen 21:30 und 22:00 Uhr. Einlass ist ab 19:45 Uhr.

Kinoprogramm am Flughafen

  • Samstag, 4. Juli 2015: A World Beyond
  • Sonntag, 5. Juli 2015: Honig im Kopf
  • Freitag, 10. Juli 2015: Traumfrauen
  • Samstag, 11. Juli 2015: Selma
  • Freitag, 17. Juli 2015: Pulp Fiction
  • Samstag, 18. Juli 2015: Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand
  • Freitag, 24. Juli 2015: Publikumswahl: Spy, Die Entdeckung der Unendlichkeit, Das erstaunliche Leben des Walter Mitty, Fack Ju Göhte oder Forrest Gump
  • Samstag, 25. Juli 2015: Halbe Brüder

Teilweise abgestufte Sitzreihen bieten von jedem Platz aus freie Sicht auf die Leinwand. Funk-Kopfhörer garantieren, dass die Zuschauer das Flughafengeschehen live miterleben, aber nicht von Fluggeräuschen abgelenkt werden. Dabei dürfen Popcorn, Nachos und Getränke natürlich nicht fehlen und so gibt es die beliebten Kino-Snacks direkt vor Ort.

Economy im Kino: Karte einlösen  

Die Karten für das „OpenAirport Kino“ gibt es ab sofort direkt an der Flughafenterrasse, im UFA-Palast Düsseldorf und über CTS Eventim. Die Tageskarte in der „Economy Class“ kostet 7,50 Euro beziehungsweise 12 Euro (inklusive Freigetränk) in der „Business Class“. Bei Kauf über Eventim fallen die bekannten Gebühren sowie gegebenenfalls der Versand an. Wer an dem entsprechenden Tag in einem der zahlreichen Shops, Restaurants oder im Reisemarkt des Airports für mindestens 12 Euro einkauft und einen einzelnen Kassenbon über diesen Betrag an der Kinokasse präsentiert, erhält den Ticketpreis (exklusive der Gebühren) zurückerstattet. Gelegenheit zum Shoppen und Genießen gibt es von mindestens 07:30 bis 21:00 Uhr.

Außerdem profitieren alle Kinobesucher von einer Parkpauschale von drei Euro am jeweiligen Filmtag. Dafür müssen die Gäste einfach das Parkticket unter Vorlage der Eintrittskarte in der Zeit zwischen Einlass und Filmende am Parkspecial-Counter am Kinoeingang eintauschen. Ausgenommen vom Parkspecial sind die Kurzzeit-Parkplätze P11 und P12 sowie die Q-Parkfläche am Fernbahnhof.

Berufe am Flughafen Stuttgart: Ausbildungsmesse „Drehkreuz“

Am Freitag, 03. Juli 2015 findet die Ausbildungsmesse „Drehkreuz“ am Flughafen über Ausbildungsmöglichkeiten rund um den Flughafen Stuttgart statt, auf der sich junge Leute über Berufsfelder am Airport informieren können. Von 13:00 Uhr bis 19:00 Uhr präsentiert der Flughafen im Terminal 1, Anhang West, verschiedene Unternehmen auf dem Airport-Campus, bei denen man ins Berufsleben starten kann. Mit dabei sind unter anderen auch die Deutsche Flugsicherung (DFS) und die Lufthansa Technik AG, dazu Dienstleister und Logistiker wie Reiseveranstalter, Hotels und Speditionen und natürlich auch Behörden wie der Zoll oder die Bundespolizei.

Wer sich also für Berufsbilder vom Fluglotsen über den Bankettkoordinator bis hin zum Servicekaufmann im Luftverkehr interessiert, ist hier an der richtigen Stelle. Wer mag, kann sich vor Ort an verschiedenen Auswahltests versuchen, mit denen Bewerber oft in einem Vorstellungsgespräch konfrontiert werden. An vielen Ständen geben Auszubildende selbst Auskunft zu Fragen und viele Infos aus erster Quelle.

Den ganzen Nachmittag über gibt es Gelegenheit, sich Arbeitsplätze vor Ort anzuschauen, sowohl auf dem Gelände des Flughafens als auch bei der Landesmesse direkt nebenan. So bekommt man zum Beispiel Einblicke in die Arbeit eines 4-Sterne-Hotels, eines Reisebüros oder eines Luftfrachtexperten, aber auch Ausflüge in die Ausbildungswerkstatt zu den Mechatronikern der Flughafengesellschaft stehen auf dem Programm. Dazu gibt es Vorträge und Tipps, worauf bei einer guten Bewerbung zu achten ist.

Neben klassischen Ausbildungen haben verschiedene Unternehmen auch Angebote für duale Studiengänge, in denen man einen Abschluss als Bachelor machen kann.

airberlin erklärt Fliegen mit Flugmanöver

Was hält einen 70 Tonnen schweren Airbus in der Luft? Wie leistungsfähig sind Flugzeuge? Was passiert bei Unwetterfronten und Turbulenzen? Diese und andere Fragen beantwortet die Airevents Flight Academy am 05. September 2015 auf dem Flughafen Berlin-Tegel – auch praktisch.

Airevents und airberlin geben Teilnehmern der Academy einen außergewöhnlichen Einblick in die „Faszination Fliegen“. Das Programm richtet sich an interessierte Luftfahrtfreunde, ob jung oder alt, Laie oder Kenner.

Mit einem populärwissenschaftlichen Ansatz sollen den Luftfahrtenthusiasten die Besonderheiten der Fliegerei nähergebracht werden. Das Programm wird in einen theoretischen und praktischen Teil gegliedert. Im ersten Abschnitt werden Kapitäne einen kurzen Abriss über den Aufbau eines Flugzeuges, Navigation, Start und Landung sowie besonderen Fluglagen geben. Das anschließende praktische Programm beginnt mit einem exklusiven Besuch des airberlin Hangars. Die Teilnehmer der Airevents Flight Academy erhalten eindrucksvolle Einsichten in den Geschäftsbereich Technik, der den Passagieren sonst verborgen bleibt.

Das Beste kommt zum Schluss: Auf einem Sonderflug, der exklusiv für die Academy-Teilnehmer in einem Airbus A319 stattfindet, wird die Theorie ins Praktische umgesetzt. „Das wird ein einmaliges Flugerlebnis. Verschiedene Fluglagen und Flugmanöver wie Steig- und Sinkflug sowie Kurvenflug werden durchgeführt und von den Piloten live aus dem Cockpit heraus erläutert. Auch eher selten praktizierte Manöver – etwa ein absichtliches Durchstarten – werden stattfinden“, sagt Manuel Kliese, Geschäftsführer von AirEvents Limited. Seit mehr als sieben Jahren arbeiten AirEvents und airberlin zusammen und organisieren unter anderem Sonderflüge zum Nordpol oder wie kürzlich zur Sonnenfinsternis.

Das Programm der Academy dauert insgesamt etwa viereinhalb Stunden. Die Preise liegen zwischen 229 und bis zu 299 Euro (mit garantiertem Fensterplatz) gebucht werden. „In einem solchen kompakten und spannenden Event das Phänomen der Fliegerei zu vermitteln, ist eine tolle Sache – ein Highlight für jeden Luftfahrtenthusiasten. Wenn es erfolgreich ist, können wir uns vorstellen, die Academy auch an anderen Standorten der airberlin wie in Düsseldorf oder München fortzuführen“, sagt Aage Dünhaupt, Senior Vice President Communications airberlin.

airberlin erhöht Frequenz an PAD

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Die Fluggesellschaft airberlin erhöht aufgrund der sehr guten Nachfrage ihr Angebot ab Paderborn-Lippstadt Airport. Von November 2015 bis Ende April 2016 wird die Kanarische Insel Lanzarote immer Dienstag und Sonntag nonstop bedient. Der mit insgesamt 180 Sitzen ausgestattete Airbus A320 hebt vom 01. November 2015 jeweils vormittags vom Airport PAD ab. Die reine Flugzeit beträgt rund viereinhalb Stunden. „Mit der zusätzlichen Frequenz ermöglicht airberlin unseren Fluggästen auch eine größere Flexibilität bei der Reiseplanung“, freut sich Flughafen Geschäftsführer Dr. Marc Cezanne.

Darüber hinaus wird der Flug plan der airberlin auf die Kanaren auch im nächsten Winterflugplan wieder die beliebten Urlaubsziele Teneriffa und Fuerteventura beinhalten, die von Paderborn/Lippstadt jeweils montags und samstags angeflogen werden.

Flugtag Flug Nr. Abflug Ankunft via Zeitraum
——7 AB 2652 06:50 10:15 Nonstop am 01.11.15
-2—– AB 2652 07:10 10:35 Nonstop 03.11.15-22.03.16
——7 AB 2652 07:10 10:40 Nonstop 08.11.15-20.03.16
——7 AB 2652 07:05 10:30 Nonstop 27.03.16-24.04.16
-2—– AB 2652 11:15 14:40 Nonstop 29.03.16-26.04.16
Von Lanzarote/Arrecife (ACE) nach Paderborn (PAD) Nach
Flugtag Flug Nr. Abflug Ankunft via Zeitraum
——7 AB 2653 11:05 16:25 Nonstop am 01.11.15
-2—– AB 2653 11:25 16:45 Nonstop 03.11.15-22.03.16
——7 AB 2653 11:30 16:50 Nonstop 08.11.15-20.03.16
——7 AB 2653 11:20 16:40 Nonstop 27.03.16-24.04.16
-2—– AB 2653 15:30 20:50 Nonstop 29.03.16-26.04.16

Supplier Award von Recaro geht nach China

Recaro Aircraft Seating hat seine besten Lieferanten ausgezeichnet: Den „Recaro Supplier Award 2015“ hat Shenzhen Jinming Aerospace Technology aus China erhalten.

Die Preisverleihung erfolgte im Rahmen des 7. Internationalen Lieferantentags von Recaro Aircraft Seating am 18. Juni 2015 in Schwäbisch Hall, an dem rund 150 Vertreter internationaler Unternehmen teilgenommen haben.

„Recaro Aircraft Seating konnte seinen Wachstumskurs in den vergangenen Jahren weiter fortsetzen – und das trotz anspruchsvoller Marktbedingungen. Die Gründe für unseren Erfolg liegen in der exzellenten Qualität unserer Produkte und der herausragenden Lieferperformance unseres internationalen Produktionsnetzwerks begründet. Mit steigendem Wettbewerbsdruck müssen wir uns nun verstärkt auf die Kostenoptimierung fokussieren, um auch in Zukunft erfolgreich zu bleiben“, erklärt Dr. Mark Hiller, geschäftsführender Gesellschafter von Recaro Aircraft Seating. „Unser Ziel ist es, der beste Sitzlieferant aus Sicht unserer Kunden zu sein – und wir erwarten denselben Anspruch auch von unseren Partnern. Aus diesem Grund wählen wir unsere internationalen Lieferanten mit großer Sorgfalt aus. Innovationskraft, Qualität, Engagement und Flexibilität sind hier die leitenden Kriterien.“

Shenzhen Jinming Aerospace Technology erfüllte die hohen Erwartungen von Recaro Aircraft Seating in vollem Umfang. Aufgrund der herausragenden Performance und Produktqualität hat das Unternehmen den „Recaro Supplier Award 2015“ erhalten. Der Lieferant aus Shenzhen in China produziert Präzisionsteile und Baugruppen für die internationalen Recaro Standorte. „Jedes Jahr wählen wir die besten Zulieferer aus einem Kreis der 100 wichtigsten Partner aus. Die Prämierung basiert dabei auf kontinuierlichen Bewertungen, bei denen wir regelmäßig die Qualität der gelieferten Produkte, die Termintreue und die Effizienz überprüfen“, sagt Joachim Ley, Ressortleiter Supply Chain bei Recaro Aircraft Seating. „In diesem Jahr hat Shenzhen Jinming Aerospace Technology bewiesen, dass die Firma unseren Anforderungen mehr als gerecht wird.“

Dank ihres umfassenden Portfolios an Produkten und Dienstleistungen, die perfekt auf die Bedürfnisse von Recaro Aircraft Seating und dessen Kunden zugeschnitten sind, schafften es zudem zwei weitere Firmen in die Finalrunde des „Recaro Supplier Award 2015“: Aerofoam Industries (Lake Elsinore, Kalifornien/USA), ein weltweit führender Lieferant von Sitzschäumen und -bezügen, Kunststoffkomponenten und -tiefziehteilen, sowie SDV Geis (Frankfurt, Deutschland), ein langjähriger Partner, der Dienstleistungen rund um See- und Lufttransporte für die globalen Recaro Standorte bietet.

Die Preisverleihung erfolgte im Rahmen der „Recaro Aircraft Seating Global Supplier Conference“ in Schwäbisch Hall am 18. Juni 2015. „Im siebten Jahr des Bestehens hat sich die Veranstaltung zu einem bedeutenden Bestandteil unseres Lieferantennetzwerks entwickelt. Auch 2015 haben wir diese Plattform für den konstruktiven Austausch und tiefgehende Gespräche nutzen können. Dies wird uns dabei helfen, unsere Zukunft positiv zu gestalten“, bilanziert Joachim Ley. Die Konferenz stand in diesem Jahr unter dem Leitthema „Kostenoptimierung – Vernetzung wettbewerbsfähiger Partner“.

Rund 150 Vertreter internationaler Lieferanten aus Europa, Südafrika, China und den USA diskutierten über die Verbesserung der Kostenstruktur für mehr Wettbewerbsfähigkeit, die als Basis für den gemeinsamen Erfolg dient. Darüber hinaus sprach Gastredner Ulrich Jens Brinkmann, Geschäftsführer von Eissmann Individual – ein führender Hersteller hochwertiger Bedienmodule, Verkleidungsteile und kompletter Fahrzeuginnenräume – über Herausforderungen und wettbewerbsfähige Kosten in der Automobilindustrie.

Beste Alliance Lounge hat Star Alliance in Los Angeles LAX

Die Star Alliance Lounge im Tom Bradley International Terminal (TBIT) des Los Angeles International Airport (LAX) wurde als beste „Alliance Lounge“ ausgezeichnet. Justin Erbacci, Vice President Customer Experience und Technology der Star Alliance, sagte bei der Verleihung des Preises: „Für uns ist es etwas ganz Fantastisches, diese Trophäe zu erhalten. Es stellt erneut unter Beweis, dass wir durch eine enge Zusammenarbeit im Luftfahrtbündnis Produkte anbieten können, die von unseren Kunden sehr geschätzt werden. Im Fall der „LAX Lounge“ unterstreicht der Preis das positive Feedback, welches wir seit ihrer Eröffnung im Jahr 2013 erhalten haben.“

Star Alliance Mitglied Air New Zealand wurde dazu berufen, die „LAX Lounge“ weiterzuentwickeln und die Einrichtung im Namen der Star Alliance zu betreuen.

Mike Tod, Chief Marketing und Customer Officer von Air New Zealand, fügte hinzu: „Es ist großartig, die Star Alliance Los Angeles Lounge mit dieser Auszeichnung zu sehen. Für Air New Zealand war es ein Privileg, eine wesentliche Rolle bei der Gestaltung zu spielen. Heute sind wir in das Tagesgeschäft der Lounge eng eingebunden und bieten Woche für Woche tausenden Star Alliance Fluggästen am Airport von Los Angeles einen hochwertigen Service.

Die erstklassige Kundenlounge am Flughafen Los Angeles bietet rund 400 Business Class und Star Allliance Gold Passagieren Platz. Darüber hinaus gibt es einen exklusiven Bereich für First Class Passagiere. Die 1,675 Quadratmeter große Lounge wurde von dem amerikanischen Architekturunternehmen Gensler entworfen und bietet verschiedene Erlebnisbereiche, um den Bedürfnissen der verschiedenen Passagieren gerecht zu werden: von gesellschaftlichen Treffpunkten bis hin zu Ruhezonen ist alles dabei.

Die Lounge bietet einen Barbereich zum Networking, eine Bibliothek, eine Ruhezone, sowie einen Lern- und einen Medienraum. Dank eines breitbandigen und drahtlosen Internetzugangs (W-LAN) und auf Anfrage vorhandenen Druckern, Fax- und Kopiergeräten können die Loungegäste an jedem beliebigen Platz in der Lounge in Ruhe arbeiten. Neben traditionellen Stromanschlüssen können Kunden auf „USB Power Ports“ zurückgreifen, um ihre Mobilgeräte aufzuladen. Für diejenigen, die nur mit leichtem Gepäck unterwegs sind, gibt es die Möglichkeit, Tablet-Computer vor Ort auszuleihen. Passagiere, die sich vor ihrer Reise frisch machen möchten, können dies in acht Duschräumen tun.

Das Highlight ist zweifelsohne die einzigartige Freiluftterrasse, welche einen Panorama-Blick auf die Nordbahn des Airports in Richtung der berühmten Hollywood Hills bietet. Passagiere bekommen an diesem Ort einen einmaligen sinnesbetonten Eindruck, der auch durch Feuerstellen und einer Wasserwand erzeugt wird.

Inspiriert von der regionalen zeitgenössischen Interpretation moderner Architektur aus den fünfziger und sechziger Jahren wurde das Design der Lounge durch moderne Produkte und Möbel ergänzt. So wurden beispielsweise die Themenwände aus Keramikfliesen von lokalen Kunsthandwerkern geschaffen.

Der Loungezugang wird weiterhin als eines der wichtigsten Kundenvorteile eines Luftfahrtbündnisses eingestuft. Star Alliance Gold-Karteninhaber können mehr als 1.000 Lounges im Netzwerk der 27 Mitglieder nutzen. Zusätzlich zu den Lounges der Star Alliance Mitgliedern und weiterer Airlinepartner hat Star Alliance derzeit fünf eigene „Alliance Lounges“. Neben Los Angeles befinden sich diese in Buenos Aires (EZE), Nagoya (NGO), Paris (CDG) und São Paulo (GRU).

Aegean Best Regional Airline in Europe
Air New Zealand World’s Best Premium Economy Class

Best Premium Economy Class Airline Seat

Best Premium Economy Class Onboard Catering

ANA Best Airport Services

Best Airline Staff in Asia

Asiana Airlines World’s Best Economy Class

World’s Best Economy Class Onboard Catering

Austrian Airlines Best Airline Staff Service in Europe

Best Business Class Catering

Avianca Best Airline in Central America and the Caribbean

Best Airline Staff Service in Central America and the Caribbean

Copa Airlines Best Regional Airline in Central America / Caribbean
EVA Airways Best Airline Cabin Cleanliness
Lufthansa Best Airline Transatlantic Airline

World’s Best First Class Airline Lounge

Best Airline in Western Europe

Singapore Airlines World’s Best Business Class Airline

Best Airline in Asia

World’s Best First Class Airline Seat

South African Airways Best Airline in Africa

Best Airline Staff in Africa

THAI World’s Best Airline Lounge Spa Facility
Turkish Airlines Best Airline in Europe

Best Airline in Southern Europe

World’s Best Business Class Airline Lounge

World’s Best Business Class Lounge Dining

Die Auszeichnungen Skytrax World Airline Awards basieren auf Umfrageergebnisse, an der 18 Millionen Reisende aus mehr als 160 Ländern teilgenommen haben. Diese Umfrage wird weltweit als bedeutende, unabhängige Passagierumfrage von Airlinestandards angesehen. Sie untersucht darin mehr als 200 Fluggesellschaften und analysiert die Kundenzufriedenheit und das allgemeine Passiergiererlebnis in mehr als 40 Kategorien am Boden und in der Luft: diese reichen vom Check-In bis zum Boarding, vom Sitzkomfort zu Kabinensauberkeit, vom Essen an Bord bis zu den Getränke und vom In-Flight Entertainment zum Servicepersonal.

Condor nimmt USA-Destination Portland (PDX) auf

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Deutschlands beliebteste Fluggesellschaft feierte ihren Erstflug in die neue USA-Destination Portland (PDX) in Oregon. Um 12:05 Uhr hob eine Boeing 767-300 mit der Flugnummer DE5028 zu ihrem Ziel an der amerikanischen Westküste ab.

Neben dem gestrigen Erstflug nach Providence in Rhode Island ist es der zweite Neuzugang im USA-Programm im Sommer 2015, der ab sofort immer dienstags und freitags angeboten wird. Insgesamt 14 Ziele in Nordamerika stehen damit in der Sommersaison 2015 auf dem Programm. Gleichzeitig ist Portland auch ein wichtiges Drehkreuz für Alaska Airlines. So erhöht sich beispielsweise die Anbindung an Seattle für Condors Gäste auf sechs Flugtage pro Woche.

Uwe Balser, Geschäftsführer Operations der Condor Flugdienst GmbH, und Anke Giesen, Vorstand Ground Handling der Fraport AG, verabschiedeten den Erstflug in Frankfurt mit der traditionellen Ribbon Cutting-Zeremonie. Uwe Balser freute sich über die Aufnahme dieser weiteren USA-Destination: „Gleich zwei neue Ziele in Nordamerika diesen Sommer zeigen deutlich, wie wichtig uns der amerikanische Markt ist. Es freut uns sehr, dass unsere Verbindungen von und nach Portland so gut angenommen werden. Um auf die starke Nachfrage zu reagieren, haben wir uns daher entschlossen, ab Sommer 2016 die Strecke um eine weitere wöchentliche Verbindung ab Frankfurt auf drei Flüge pro Woche aufzustocken.“

In Amerikas Nordwesten kommen Naturliebhaber voll und ganz auf ihre Kosten: Wandertouren zum Mount Hood, Surfen an der Pazifikküste oder Ausflüge in das Weinanbaugebiet Willamette Valley bieten eine ideale Ergänzung zu Erkundungstrips in Oregons Hauptstadt mit ihren vielen Parks und gut ausgebauten Fahrradwegen. Die Naturthematik fand sich auch bei der Feier anlässlich des Erstflugs wieder. Eine Live Cooking-Station im Stil eines amerikanischen Food Carts mit allerlei Köstlichkeiten, Künstler, die Portraits der Passagiere anfertigten und die passende Dekoration zum Thema „Naturerlebnis Oregon“ weckten schon am Gate die Vorfreude der Gäste.

Portland, Oregon, ergänzt das bestehende Condor Programm nun neben Baltimore/Washington (BWI), Fort Lauderdale (FLL), Las Vegas (LAS), Providence/Rhode Island (PVD), Seattle (SEA), Anchorage (ANC), Calgary (YYC), Fairbanks (FAI), Halifax (YHZ), Toronto (YYZ), Vancouver (YVR) und Whitehorse (YXY). Flüge nach Portland soll es zu einem Oneway-Komplettpreis ab 349,99 Euro in der Economy Class, ab 499,99 Euro in der Premium Economy Class und ab 999,99 Euro in der Business Class geben.

Auf dem Titelbild (von links nach rechts): Flugbegleiterin Condor, Uwe Balser, Geschäftsführer Operations Condor Flugdienst GmbH, Anke Giesen, Vorstand Ground Handling Fraport AG, Christian Zerbian, Country Manager Brand USA, Flugbegleiterin Condor.

Verkehrstag Dienstag und Freitag
Fluggerät Boeing 767-300 mit Premium Economy Class und Business Class
Flugzeiten Hinflug (Ortszeit) DE2028 dienstags 11:50 – 13:55 Uhr DE5028 freitags 12:05 – 14:10 Uhr
Flugzeiten Rückflug (Ortszeit) DE2029 dienstags 17:25 – 13:00+ Uhr DE5029 freitags 16:55 – 12:30+ Uhr
Abpreise (oneway, inklusive aller Steuern und Gebühren) Ab 349,99 Euro Economy Class Ab 499,99 Euro Premium Economy Class Ab 999,99 Euro Business Class
Flugdauer (durchschnittlich)

Hinflug: 11:05 Stunden

Rückflug: 10:35 Stunden

Körperscanner am Flughafen Nürnberg

In der Passagierkontrolle am Flughafen Nürnberg wurde ein neuer Körperscanner vorgestellt. Der Bodyscanner befindet sich vorerst in der Testphase und soll demnächst am Airport in den Dienst gehen.

Die Anforderungen an die Sicherheit in der Luftfahrt sind in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Die Sicherheitsbehörden reagieren darauf mit dem europaweiten Einsatz von Ganzkörperscannern an Flughäfen, gemeinhin auch als „Nacktscanner“ bezeichnet. „Die Anschaffung des Gerätes beruht auf einzuhaltenden, erforderlichen Sicherheitsstandards“, erklärte Dr. Michael Hupe, Flughafengeschäftsführer. Diese Standards werden von der obersten Luftsicherheitsbehörde, dem Bundesministerium des Inneren, festgelegt.

Detektion nicht-metallischer Gegenstände

Den Beschluss, den Körperscanner am Airport Nürnberg zu installieren, hat das Luftamt Nordbayern umgesetzt. Der durch die Europäische Union zertifizierte ProVision2-Sicherheits- oder Ganzkörperscanner des Herstellers L3 wird noch im bisherigen Sicherheitskontrollbereich am Westende des Flughafengebäudes zum Einsatz kommen.

Ganzkörperscanner detektieren Gegenstände an der Körperoberfläche mithilfe von Millimeterwellen. Im Gegensatz zu klassischen Torsonden und Metalldetektoren spürt das Gerät auch Materialien ohne Metallanteil auf, wie zum Beispiel Flüssigkeiten, Pulver, Kunststoffe, Gummi oder Keramik. „Wir sind aufgeschlossen für neue Technologien, mit denen der Prozess der Passagierkontrolle bei uns am Flughafen vereinfacht und beschleunigt werden kann“, so Dr. Hupe.

Die Signale sind um ein Vielfaches schwächer als die, die in alltäglich genutzten elektronischen Geräten entsteht. So soll die Strahlung bei einem Scanvorgang im ProVision2 10.000 mal schwächer sein als die Strahlung bei einem Telefonat mit dem Smartphone. Daher seien Sorgen vor gesundheitlichen Schäden nach heutigen Erkenntnissen unbegründet.

Benutzung freiwillig

ProVision2 ist zudem ein Kontrollsystem, das gänzlich ohne die Erstellung von Bildern auskommt. Körperformen oder Körperkonturen werden nicht dargestellt, damit sollen Verletzungen der Privatsphäre ausgeschlossen werden. Die Kontrollkräfte erhalten lediglich ein immer gleiches Piktogramm mit einer Markierung der auffälligen, nachkontrollpflichtigen Körperbereiche.

Die Kontrolle mit dem Körperscanner ist für die Fluggäste freiwillig. Wer lieber durch die gewohnten Torsonden gehen und vom Sicherheitspersonal per Hand kontrolliert werden möchte, kann das nach wie vor tun.

Veränderungen im Lufthansa Cargo-Management

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Lufthansa Cargo besetzt in diesem Sommer mehrere Managementpositionen im Vorstandsressort Product & Sales neu. Frank Naeve wird als Vice President die Verantwortung für das Area Management Asia/Pacific übernehmen. Naeve leitet derzeit das Programm eCargo, ein zentraler Bestandteil der Zukunftsstrategie Lufthansa Cargo 2020. In der Vergangenheit hatte er bereits verschiedene Führungspositionen in Asien inne, unter anderem als Geschäftsführer der chinesischen Frachtairline Jade Cargo International.

Naeve folgt in seiner Position auf Helge Krüger-Lorenzen, der Vice President Capacity Management bei Lufthansa Cargo wird. Seit 1987 ist der Diplom-Kaufmann im Lufthansa-Konzern tätig und seit September 2010 für die Geschäfte in der Region Asien-Pazifik verantwortlich. Zuvor leitete er das Global Sales Steering. In seiner neuen Aufgabe wird er für die Bereiche „Market & Network Planning“ sowie für das „Revenue Management“ verantwortlich sein. Boris Hueske, der den Bereich Capacity Management derzeit interimistisch leitet, wird bei Lufthansa Cargo die Verantwortung für ein neues Aufgabenfeld übernehmen. Weitere Details dazu werden demnächst bekanntgegeben.

Der Bereich „Capacity Management“ wurde im Rahmen einer Neuorganisation des Produkt & Vertriebsressorts in diesem Frühjahr neu geschaffen. Dies gilt auch für den Bereich Global Sales Management, der künftig von Dorothea von Boxberg geleitet wird. Von Boxberg ist seit September 2007 im Lufthansa Konzern und verantwortet derzeit den Bereich Customer Experience bei Lufthansa Passage. Zuvor hat sie dort unter anderem die Strategieabteilung geleitet. In ihrer neuen Funktion wird sie als Vice President für das weltweite Pricing sowie die Vertriebsstrategie und -steuerung der Frachtairline verantwortlich sein.

Wartungsarbeiten an Startbahnen des Hamburg Airport

Hamburg Airport führt wichtige Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an seinen Start- und Landebahnen durch. Von Montag, 15. Juni, bis voraussichtlich Sonntag, 28. Juni 2015, wird die Start- und Landebahn 15/33 (Norderstedt/Alsterdorf) außer Betrieb genommen. Unter anderem gehören zu den Arbeiten die Beseitigung von Gummiabrieb an den Aufsetzpunkten, Beton- und Asphaltarbeiten, das Spülen der Sielleitungen, Erneuerung der Markierung sowie der Austausch und die Instandhaltung der Startbahnbefeuerung. Während dieser Zeit wird der gesamte Flugbetrieb über die Start- und Landebahn 05/23 (Niendorf/Langenhorn) abgewickelt.

Die Maßnahmen sind notwendig, um auch weiterhin einen sicheren Flugbetrieb am Hamburg Airport zu gewährleisten. Umgekehrt wird die Start- und Landebahn 05/23 (Niendorf/Langenhorn) vom 31. August 2015 bis zum 13. September 2015 gewartet, dementsprechend werden die Flüge in diesem Zeitraum über die 15/33 (Norderstedt/Alsterdorf) erfolgen.

A400M-Auslieferungen werden fortgesetzt

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Airbus Defence and Space will die Auslieferungen des Militärtransporters Airbus A400M wieder aufnehmen. Daraufhin hatten die spanische Behörde DGAM alle Einschränkungen für neu produzierte Flugzeuge aufgehoben. Das von Problemen geplagte Programm hatte durch den Absturz einer Maschine im Mai in Spanien einen Rückschlag erlitten. Die neuen Lufttransporter vom Typ A400M sind damit wieder flugbereit, nachdem die notwendigen Checks in der Alert Operator Transmission (AOT) vom 19. Mai 2015, einer Nachricht vom Hersteller an die Betreiber, ausgeführt wurden. Dabei ging es um die elektrische Triebwerkssteuerung.

Die Airbus-eigenen drei Entwicklungsflugzeuge sowie die 12 bereits ausgelieferten Maschinen waren von der Sperrung nicht betroffen. Der Produktionsplan für dieses Jahr wird nach dem Absturz noch überprüft, bisher sollen allerdings 13 A400M-Flugzeuge in diesem Jahr ausgeliefert werden. Noch vier weitere Flugzeuge könnten es in Abhängigkeit von Flugtests in diesem Sommer werden. Zwei seit des Unfalls zur Lieferung ausstehende A400M könnten in den nächsten Tagen ausgeliefert werden, weitere Maschinen dann in den nächsten Wochen.

Airbus Group schließt Vereinbarungen mit Universitäten

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Die Airbus Group hat Partnerschaftsvereinbarungen mit sieben führenden europäischen Universitäten der Fachbereiche Luftfahrt und Technik geschlossen. Diese Partnerschaften sollen gewährleisten, dass Hochschulabsolventen über die in der Industrie geforderten Fähigkeiten verfügen, um den künftigen Herausforderungen in einem komplexeren und stark umkämpften Umfeld zu begegnen. Die Unterzeichnung fand auf der Paris Air Show im Beisein von Universitätsvertretern und Führungskräften der Airbus Group statt.

Die sieben strategischen Partner sind die Universität Carlos III in Madrid, die Universität Sevilla, die Polytechnische Universität Madrid, das französische „Institute Mines-Télécom“, die Technische Universität Delft, das Polytechnikum Mailand und die Universität Bristol.

„Diese Partnerschaftsvereinbarungen unterstreichen unser Engagement für eine intensive Zusammenarbeit mit führenden akademischen und technischen Ausbildungseinrichtungen, um die Kompetenzen zur Erfüllung der künftigen Anforderungen der Luft- und Raumfahrtindustrie zu entwickeln und sicherzustellen“, sagte Thierry Baril, Personalchef der Airbus Group. „Nachwuchsförderung ist entscheidend für unseren Erfolg. Wir sind stolz auf die Partnerschaften mit diesen renommierten Universitäten und werden dieses Ziel gemeinsam verfolgen.“

Die Vereinbarungen sollen die langjährige Zusammenarbeit in allen Bereichen von gemeinsamem Interesse festigen. Dazu gehören etwa die Entwicklung strategischer Kompetenzen, sowohl technischer Fähigkeiten (z. B. komplexe Systeme, Architektur und Integration, Netzwerke und Content-Sicherheit, Lieferantenbewertung und -entwicklung, Produktion und Engineering, Programm- und Projektmanagement, Qualitätssicherung und -verbesserung), als auch Soft Skills, die Entwicklung gemeinsamer Ausbildungsprogramme, die Gestaltung von Studentenwettbewerben und die Förderung der Vielfalt. Die Airbus Group verpflichtet sich zudem, ein spezielles Praktikantenprogramm zu entwickeln, um diese Kompetenzen intern zu fördern.

Die unterzeichneten Vereinbarungen sind Teil einer größer angelegten Initiative, die auch unter dem Namen „University Partner Programme“ bekannt ist und über 20 Universitäten in mehr als zehn Länder umfasst. Auf der Luftfahrtmesse trafen sich Hochschulvertreter mit Personal- und Geschäftsverantwortlichen, um sicherzustellen, dass die Bedürfnisse der Branche mit den akademischen Anforderungen übereinstimmen und um angehende Ingenieure bei der Entwicklung der optimalen Fähigkeiten für den Industriebedarf zu unterstützen. Die drei wichtigsten Themen der dreitägigen Veranstaltung in Paris waren Praktika, Innovation und die Definition des „Ingenieurs der Zukunft“.

Die Airbus Group will im Rahmen des Programms noch in diesem Jahr weitere Partnerabkommen mit Universitäten unterzeichnen. Vorausschauende Planung und Zusammenarbeit mit Hochschulen tragen dazu bei, die künftige Innovationsfähigkeit der Airbus Group zu sichern. Das Unternehmen setzt sich dafür ein, jungen Leuten Entwicklungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten zu bieten. Insgesamt sind an den Standorten weltweit 2.800 Praktikanten und 4.000 Auszubildende beschäftigt.

Unfall mit Heckrotor des DRF-Hubschraubers in Stuttgart

Am Unfalltag im März 2015 sollte ein Patient vom Klinikum Stuttgart „Katharinenhospital“ zum Fachkrankenhaus Neresheim mit einem Hubschrauber verlegt werden. Hierzu wurde der Rettungshubschrauber, Muster BK117 B-2, von der Station Pattonville angefordert. Die Besatzung bestand aus Pilot, Rettungsassistent und Notarzt.

Identifikation

  • Art des Ereignisses: Unfall
  • Datum: 05. März 2015
  • Ort: Stuttgart
  • Luftfahrzeug: Hubschrauber
  • Hersteller / Muster: Airbus Helicopters Deutschland GmbH / BK117 B-2
  • Personenschaden: eine Person tödlich verletzt
  • Sachschaden: Luftfahrzeug leicht beschädigt
  • Drittschaden: keiner

Ereignisse und weiterer Flugverlauf

Um ca. 09:00 Uhr landete der Hubschrauber auf dem Hubschrauber-Sonderlandeplatz Katharinenhospital Stuttgart. Während der Abkühlphase vor dem Abstellen der Triebwerke mit drehendem Rotor betrat ein Mitarbeiter des Klinikums die Landeplattform. Er sollte die Besatzung als sogenannter Begleitdienst zum Patienten im Krankenhaus führen. Als der Mitarbeiter sich im Bereich des Hubschrauberhecks aufhielt, geriet er mit dem Kopf in den drehenden Heckrotor und wurde tödlich verletzt.

Nach Angaben der Besatzung des Hubschraubers seien im Anflug und nach der Landung keine Personen auf der Landeplattform gesehen worden. Nach der Landung habe der Pilot die Triebwerksleistung auf Leerlauf reduziert. Gleichzeitig habe der links sitzende Rettungsassistent das Navigationsgerät bereits für den anschließenden Flug programmiert. Dann sei der Rettungsassistent ausgestiegen und vorne um den Hubschrauber herumgegangen, um den Hubschrauber abzusichern und vorbereitende Maßnahmen für die geplante Patientenverlegung durchzuführen.

Dabei habe er ein Geräusch gehört, gleichzeitig habe der Notarzt in der Kabine ein „Rappeln“ und der Pilot ungewöhnliche Vibrationen bemerkt. Der Rettungsassistent sah dann eine Person im Heckbereich des Hubschraubers am Boden liegen und signalisierte dem Piloten, sofort die Triebwerke zu stoppen. Drei Zeugen hatten beobachtet, wie der Klinikmitarbeiter um das Heck des Hubschraubers herumlief, dann auf der hinteren linken Seite des Heckauslegers wendete und in den Heckrotor geriet. Abb 1. zeigt eine Darstellung nach Zeugenangaben (Polizei / BFU). 

An der östlichen Zugangstreppe des Landeplatzes befand sich während des Anflugs und der Zeit nach der Landung bis zum Unfall ein Techniker des Krankenhauses, der für die Bedienung des ausfahrbaren Patientenfahrstuhls zuständig war. Dieser hatte nach seinen Angaben weder den Mitarbeiter des Klinikums am westlichen Treppenzugang bemerkt noch den Unfallhergang gesehen.

Angaben zu Personen

Der tödlich verletzte 53-jährige Mitarbeiter des Klinikums Stuttgart war seit ca. 25 Jahren im Hause tätig. Zu seinen Aufgaben gehörte u.a. die Begleitung der Hubschrauberbesatzungen innerhalb des Klinikums. Entsprechend einer der BFU vorliegenden Teilnehmerliste wurde er letztmalig am 14.03.2014 in die „Flugplatzbenutzungsordnung“ und die „Verhaltensregeln Hubschrauberlandeplatz“ eingewiesen. Der Mitarbeiter galt als eine sachkundige Person und war bevollmächtigt, den Landeplatz zu betreten. Für den Zugang zum Landeplatz verfügte er über einen Schlüssel.

Er hatte eine Körperlänge von ca. 1,82 m.

Der 46-jährige Pilot war im Besitz eines Luftfahrerscheins für Verkehrshubschrauberführer (ATPL(H)), erteilt gemäß Teil-FCL. Er war berechtigt, das Muster BK117 als verantwortlicher Pilot (PIC, SP ops) zu führen. Sein Flugtauglichkeitszeugnis Klasse 1 nach Teil-MED war bis 25.06.2015 gültig. Seine Gesamtflugerfahrung betrug ca. 2.200 Stunden, hiervon ca. 200 Stunden mit dem betroffenen Muster.

Angaben zum Luftfahrzeug

Der zweimotorige Hubschrauber BK117 B-2 des Herstellers Airbus Helicopters Deutschland GmbH ist mit einem gelenklosen Vierblattrotor, einer Zelle in Halbschalenbauweise mit Kufenlandegestell, einem Seitenleitwerk und einer Höhenflosse mit Endscheiben ausgerüstet. Der zweiblättrige Heckrotor des Hubschraubers ist in der Regel weiß und an den Blattenden gelb lackiert. Der Heckrotor besteht aus Composite-Material mit einer gegen Erosion verstärkten Nasenleiste. Auf einer waagerechten Fläche mit normaler Beladung beträgt die Höhe der Unterkante der Heckrotordrehebene ca. 1,90 m. Die Betriebsdrehzahl des Heckrotors im Flug beträgt ca. 2.169 rpm und während der Abkühlphase der Triebwerke vor dem Abstellen ca. 1.500 rpm. Abb. 2 zeigt eine Seitenansicht des Rettungshubschraubers BK117 B-2.

Der betroffene Hubschrauber, Baujahr 1988, hatte die Werknummer 7164 und war durch das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) zum Verkehr zugelassen. Die letzte Bescheinigung über die Prüfung der Lufttüchtigkeit (ARC) wurde am 09.12.2014 ausgestellt. Zum Unfallzeitpunkt hatte der Hubschrauber eine Gesamtbetriebszeit von ca. 6.653 Stunden.

Die Bau- und Zulassungsvorschriften für Hubschrauber CS 27.1565 bzw. CS 29.1565 fordern:

Each tail rotor must be marked so that its disc is conspicuous under normal daylight ground conditions.

Abb. 3 zeigt die Sichtbarkeit des BK117 B-2 Haupt- und Heckrotors in Betrieb.

Meteorologische Informationen

Nach der Routinewettermeldung (METAR) des Flughafens Stuttgart-Echterdingen (EDDS) um 08:50 Uhr herrschte dort eine Bodensicht größer zehn Kilometer, geringe Bewölkung (FEW) in 2.000 ft, aufgebrochene Bewölkung (BKN) in 4 000 ft, Wind aus 320 Grad mit 12 kt, eine Temperatur von 3 °C bei einem Taupunkt von -1 °C. Der Luftdruck (QNH) betrug 1.034 hPa.

Funkverkehr

Die Besatzung des Hubschraubers stand nicht in Funkkontakt mit dem Personal des Klinikums bzw. dem zuständigen Techniker für den Fahrstuhl am Landeplatz. Eine Funkverbindung ist am Hubschrauber-Sonderlandeplatz Katharinenhospital Stuttgart nicht vorgesehen.

Angaben zum Landeplatz

Der Hubschrauber-Sonderlandeplatz Katharinenhospital Stuttgart befindet sich auf dem Dach von Haus B innerhalb des Klinikareals. Der Landeplatz hat einen Radius von 10,5 Meter und zusätzlich ein ca. zwei Meter breites umlaufendes Fanggitter. Für den Regenwasserabfluss ist der Landeplatz zum Mittelpunkt hin leicht abschüssig. Er verfügt über zwei Treppenzugänge (West-/Osttreppe) und einen versenkbaren Aufzug zum Patiententransport. Das Bedienpult für den ausfahr- bzw. versenkbaren Aufzug befand sich an der östlichen Zugangstreppe. Der Landeplatz ist für Hubschrauber mit einer Masse von bis zu sechs Tonnen zugelassen. Der Betrieb des Landeplatzes ist 24 Stunden am Tag zulässig.

Aufgrund von Bauarbeiten und errichteter Kräne in unmittelbarer Nähe des Sonderlandeplatzes war eine Ergänzung des Luftfahrthandbuches (SUP VFR 02(AD) 20 Feb 14) für das Anflugverfahren in Kraft.

Unfallstelle und Feststellungen am Luftfahrzeug

Der Hubschrauber stand in ca. Richtung 155 Grad mit den Kufen innerhalb der Landezonenmarkierung. Aufgrund des zum Landeplatzmittelpunkt abschüssigen Untergrunds betrug die Höhe der Unterkante des Heckrotors über Grund ca. 1,55 m. Der Heckrotor hatte an einem Blatt Beschädigungen am Blattende und im Endleistenbereich. Abb. 4 zeigt die Beschädigungen am Heckrotorblatt und Höhe über Grund.

Überlebensaspekte, medizinische und pathologische Angaben

Bei der Kollision mit dem drehenden Heckrotor erlitt der Klinikmitarbeiter schwerste Kopfverletzungen im Stirn- und Schädelbereich, die unmittelbar zum Tod führten. Eine Untersuchung auf Blutalkohol war negativ.

Organisationen und deren Verfahren

Der Landeplatzbetreiber hatte eine „Flugplatzbenutzungsordnung“ und „Verhaltensregeln Hubschrauberlandeplatz“ erstellt, die Bestandteil der Sonderlandeplatzgenehmigung waren.

In Kapitel 2 „Betreibervorschriften“ der Flugplatzbenutzungsordnung war festgelegt, dass jährlich eine Unterweisung aller Mitarbeiter, die an der Übernahme von Patienten aus Hubschraubern beteiligt sein könnten, durchzuführen ist.

In Kapitel 5 „Betreten und Befahren der Landefläche“ der Flugplatzbenutzungsordnung war u.a. geregelt: […] Nur unterwiesene Personen dürfen die Landeplatte betreten. […] Der Zugang zum Hubschrauber darf erst erfolgen, wenn die Rotorblätter ganz zum Stillstand gekommen sind oder der Pilot deutlich ein Zeichen zur Annäherung gegeben hat. […]

In Kapitel 1 „Grundsätzliches“ der Verhaltensregeln Hubschrauberlandeplatz war festgelegt, dass der Zutritt zum bzw. Aufenthalt am oder auf dem Hubschrauberlandeplatz nur hierfür berechtigten und unterwiesenen Personen bzw. in ständiger Begleitung einer solchen gestattet ist.

Für den Zugang zum Landeplatz bzw. den Zugangstreppen wurde ein Schlüssel zum Öffnen von Stahltüren benötigt. Nur eingewiesenes Personal verfügte über einen entsprechenden Schlüssel bzw. hatte Zugriff darauf.

Der Verantwortliche für die Unterweisungen des Personals gab gegenüber der BFU an, dass bei den Unterweisungen zusätzlich neben der „Flugplatzbenutzungsordnung“ und den „Verhaltensregeln Hubschrauberlandeplatz“ auch jeweils ausdrücklich die Gefahren durch drehende Rotoren angesprochen worden seien. Aufgrund des Unfalls veranlasste der Landeplatzbetreiber zusätzliche bauliche und organisatorische Änderungen.

Zusätzliche Informationen

Weltweit geraten immer wieder Personen in Kontakt mit drehenden Propellern von Flugzeugen sowie Hauptrotoren oder Heckrotoren von Hubschraubern. Die Flight Safety Foundation veröffentlichte im Jahr 2006 hierzu den Artikel „Walking Into Trouble“. Der Artikel beinhaltet Unfallbeispiele, Statistiken und beschreibt die generellen Gefahren, mögliche Ursachen und Gegenmaßnahmen.

Weitere Veröffentlichungen sind z.B. AC 91-240(0) „Limiting Hazards From Ground Running of Propulsion Engines, Propellers and Rotors“ aus dem Jahr 2003 der Civil Aviation Safety Authority Australia oder FAA-AM-81-15 „An Analysis Of Civil Aviation Propeller-to-Person Accidents“ aus dem Jahr 1981 der Federal Aviation Authority. Alle Veröffentlichungen verweisen auf die Bedeutung einer guten Ausbildung des fliegenden Personals, eine intensive Einweisung des Bodenpersonals, eine auffällige Kennzeichnung von Gefahrenbereichen sowie von Propellern bzw. Rotoren, um die mögliche Gefahr eines Kontakts einer Person mit einem drehenden Propeller / Rotor zu verringern oder auszuschließen.

Der Untersuchungsbericht wurde gemäß § 18 FlUUG summarisch abgeschlossen, d.h. ausschließlich mit Darstellung der Fakten.

Alle angegebenen Zeiten, soweit nicht anders bezeichnet, Ortszeit. Quelle und Bilder, wenn nicht anders angegeben: BFU.