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Drei Flughäfen gemeinsam auf der Messe „Air Cargo Europe“

„Connect differently“ – unter diesem Motto präsentieren sich die Flughäfen Budapest, Düsseldorf und Hamburg erstmals gemeinsam auf der diesjährigen Messe „Air Cargo Europe“ im Rahmen der „Transport Logistik“ vom 09. bis 12. Mai 2017 in München. Die drei „Schwesterflughäfen“ mit dem Anteilseigner AviAlliance stellen auf der Messe die Gemeinsamkeiten und Charakteristika ihrer Logistikstandorte und -infrastruktur vor – als Alternative zu den klassischen Cargo-Hubs. Hintergrund des gemeinsamen Engagements ist ihre erfolgreiche Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren.

Die Flughäfen Budapest, Düsseldorf und Hamburg kooperieren erstmals auf der Münchener Fachmesse. Dabei sollen die Vorteile der drei Non-Hub-Airports dem Fachpublikum gebündelt vorgestellt werden. Als Alternative zu den klassischen Luftfracht-Drehkreuzen ergänzen sich die drei Flughäfen mit ihren jeweiligen Spezialisierungen. Bei der Abfertigung können Warenströme so konzentriert und in schlanken Prozessen geführt werden. Das spart Zeit, wenn Waren alternativ zu den Hubs abgefertigt werden. Möglichkeiten zur Bündelung der Warenströme unter den drei Flughäfen (Dreiecksverkehre) sind ebenfalls gegeben. Die drei Airports verfügen zudem über modernste Infrastruktur im Bereich Cargo/Luftfracht für alle Ansprüche und Bedürfnisse. Der gemeinsame Messe-Auftritt trägt die Standnummer 254 in Halle B1 auf der Air Cargo Europe.

Allgäu Airport strebt Wachstum zur „Schwarzen Null“ an

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In den ersten vier Monaten dieses Jahres verzeichnete der Flughafen Memmingen mit 319.046 Passagieren ein Allzeithoch. Das ist ein absoluter Rekord in fast zehn Jahren Flugbetrieb und spricht für die wachsende Nachfrage. Im Vorjahreszeitraum waren es 252.769 Passagiere, was einem Wachstum um 26,2 Prozent entspricht. Die Jahresprognose 2017 sieht der Flughafen weiter bei 1,1 Millionen Passagieren. Im laufenden Geschäftsjahr rechnen die Verantwortlichen mit einem ausgeglichenen Betriebsergebnis und der sogenannten „Schwarzen Null“. So sollen auch die Bankschulden in Höhe von derzeit acht Millionen Euro zur Gänze getilgt werden, was wiederum die Zinsbelastung deutlich verringere.

Alle Strecken erfreuen sich gegenwärtig einer sehr guten Auslastung. Insbesondere der Mix aus Verbindungen in ganz Europa, Asien und Afrika erweise sich als sehr attraktiv. Die damit verbundene sehr heterogene Kundengruppe führe zu einer stabilen Nachfrage. Ferien- und Städtetrips harmonierten bestens mit Geschäftsreisen sowie Besuchen bei Verwandten und Freunden.

Aktuell bietet der Memminger Flughafen 31 Ziele zwischen Moskau und Teneriffa. Im Herbst kommen durch die Stationierung einer Ryanair-Maschine in Memmingen weitere sieben Destinationen hinzu. Ende Juni feiert der Airport Geburtstag. Denn am 28. Juni 2007 begann der regelmäßige Linien- und Passagierflugbetrieb auf dem Gelände, das bereits seit 1937 als Flughafen dient.

Condor legt Flüge von FRA in die USA auf

Ferienflieger Condor feierte letzten Montag seinen Erstflug von Frankfurt (FRA) nach San Diego (SAN) im US-Bundesstaat Kalifornien. Der Erstflug bildet den Startschuss für die USA Offensive im Sommer 2017, mit den neuen Direktflügen nach San Diego, New Orleans (MSY) und Pittsburgh (PIT).

Die Neuzugänge erweitern das Streckennetz auf insgesamt 16 Ziele in Nordamerika. Für Sonnenhungrige und Surfer ist San Diego mit seinen rund 300 Sonnentagen im Jahr ein ideales Reiseziel. New Orleans hingegen lässt als „Wiege des Jazz“ das Herz eines jeden Jazzliebhabers höher schlagen. Gelegen an der Mündung des Mississippi Rivers, ist insbesondere das French Quarter mit seinen bunten Häusern und dem Ausgehviertel an der Bourbon Street einen Ausflug wert. Pittsburgh eignet sich perfekt als Ausgangspunkt für eine Rundreise durch die USA oder Kanada. Condor bedient San Diego im Sommer 2017 mit drei Flügen sowie New Orleans und Pittsburgh mit zwei Flügen in der Woche.

„Wir sind sehr stolz darauf unsere USA Expansion weiter fortzuführen. Nordamerika ist nach wie vor als Urlaubs- und Geschäftsreiseziel beliebt und nachgefragt und mit elf Zielen in den USA und fünf Zielen in Kanada sind wir hier gut aufgestellt,“ so Ralf Teckentrup, Vorsitzender der Condor Geschäftsführung. „Auch unsere Schwesterairline Thomas Cook Airlines UK erweitert ihr Amerika Angebot in diesem Sommer, mit einer neuen Verbindung von Manchester nach San Francisco.“

Die drei neuen Condor Ziele ergänzen im Sommer 2017 die Nordamerika-Ziele Austin (AUS), Baltimore/Washington (BWI), Las Vegas (LAS), Portland/Oregon (PDX), Minneapolis/Minnesota (MSP), Seattle (SEA), Anchorage (ANC), Calgary (YYC), Fairbanks (FAI), Halifax (YHZ), Toronto (YYZ), Vancouver (YVR) und Whitehorse (YXY). Neben den neuen Zielen sind auch zwei neue US-Routen im Sommerprogramm von Deutschlands beliebtester Airline. Ab München geht es zwei Mal wöchentlich nach Las Vegas und Seattle.

Auch der Verkehr aus den USA nach Deutschland und Europa erfreut sich wachsender Nachfrage. Die Amerikaner in unseren Zielgebieten zeigen sich ebenfalls sehr reisefreudig und nutzen die günstigen Direktverbindungen nach Deutschland und von den Partner-Airlines eine Vielzahl an spannenden Reisezielen in Europa, erklärt Ralf Teckentrup die mehrmals wöchentlich stattfindenden Condor-Direktflüge nach Frankfurt und München.

Flüge von Frankfurt nach San Diego der Sommersaison 2017

Verkehrstage

Montags, donnerstags und samstags

Fluggerät

Boeing 767-300 mit Economy Class, Premium Class und Business Class

Flugzeiten Hinflug (Ortszeit)

Montags: DE2058 14:25 – 18:00 Uhr

Donnerstags: DE2058 09:30 – 13:05 Uhr

Samstags: DE2058 12:10 – 15:45 Uhr

Flugzeiten Rückflug (Ortszeit)

Montags: DE2059 20:50 – 17:40 Uhr

Donnerstags: DE2059 15:05 – 11:55 Uhr

Samstags: DE2059 17:35 – 14:25 Uhr

Abpreise (Oneway, inklusive aller Steuern und Gebühren)

ab 349,99 EUR in der Economy Class

ab 499,99 EUR in der Premium Class

ab 799,99 EUR in der Business Class

Flugdauer (durchschnittlich)

Hinflug: 12:35 Stunden, Rückflug: 11:50 Stunden

Flüge von Frankfurt nach New Orleans der Sommersaison 2017

Verkehrstage

Mittwochs und Sonntags

Fluggerät

Boeing 767-300 mit Economy Class, Premium Class und Business Class

Flugzeiten Hinflug (Ortszeit)

Mittwochs: DE2066 14:05 – 18:10 Uhr

Sonntags: DE2066 17:30 – 21:35 Uhr

Flugzeiten Rückflug (Ortszeit)

Mittwochs: DE2067 20:00 – 12:40 Uhr

Sonntags: DE2067 23:45 – 16:30 Uhr

Abpreise (Oneway, inklusive aller Steuern und Gebühren)

ab 349,99 EUR in der Economy Class

ab 499,99 EUR in der Premium Class

ab 799,99 EUR in der Business Class

Flugdauer (durchschnittlich)

Hinflug: 11:05 Stunden, Rückflug: 09:45 Stunden

Flüge von Frankfurt nach Pittsburgh der Sommersaison 2017

Verkehrstage

Montags und Freitags

Fluggerät

Boeing 767-300 mit Economy Class, Premium Class und Business Class

Flugzeiten Hinflug (Ortszeit)

Montags: DE2098 17:35 – 20:40 Uhr

Freitags: DE2098 14:25 – 17:30 Uhr

Flugzeiten Rückflug (Ortszeit)

Montags: DE2099 22:50 – 12:50 Uhr

Freitags: DE2099 19:30 – 09:30 Uhr

Abpreise (Oneway, inklusive aller Steuern und Gebühren)

ab 349,99 EUR in der Economy Class

ab 499,99 EUR in der Premium Class

ab 799,99 EUR in der Business Class

Flugdauer (durchschnittlich)

Hinflug: 09:05 Stunden, Rückflug: 08:00 Stunden

Flüge von München nach Las Vegas der Sommersaison 2017

Verkehrstage

Mittwochs und Samstags

Fluggerät

Boeing 767-300 mit Economy Class, Premium Class und Business Class

Flugzeiten Hinflug (Ortszeit)

Mittwochs: DE2070 16:30 – 19:45 Uhr

Samstags: DE2070 09:15 – 12:25 Uhr

Flugzeiten Rückflug (Ortszeit)

Mittwochs: DE2071 22:25 – 18:55 Uhr

Samstags DE2071 14:15 – 10:45 Uhr

Abpreise (Oneway, inklusive aller Steuern und Gebühren)

ab 299,99 EUR in der Economy Class

ab 499,99 EUR in der Premium Class

ab 999,99 EUR in der Business Class

Flugdauer (durchschnittlich)

Hinflug: 12:15 Stunden, Rückflug: 11:30 Stunden

Flüge von München nach Seattle der Sommersaison 2017

Verkehrstage

Mittwochs und Samstags

Fluggerät

Boeing 767-300 mit Economy Class, Premium Class und Business Class

Flugzeiten Hinflug (Ortszeit)

Mittwochs: DE2036 13:10 – 15:15 Uhr

Samstags DE2036 10:10 – 12:15 Uhr

Flugzeiten Rückflug (Ortszeit)

Mittwochs: DE2037 17:15 – 12:45 Uhr

Samstags DE2037 14:15 – 09:45 Uhr

Abpreise (Oneway, inklusive aller Steuern und Gebühren)

ab 299,99 EUR in der Economy Class

ab 499,99 EUR in der Premium Class

ab 999,99 EUR in der Business Class

Flugdauer (durchschnittlich)

Hinflug: 11:05 Stunden, Rückflug: 10:30 Stunden

Kollision von Flugzeug mit Vogel: keine Ausgleichspflicht

Der Europäische Gerichtshof hat geurteilt, dass eine Kollision eines Vogels mit einem Flugzeug, die zu einer Verspätung von mehr als drei Stunden gegenüber der ursprünglich geplanten Ankunftszeit geführt hat, einen „außergewöhnlichen Umstand“ im Sinne dieser Vorschrift darstellt und das ausführende Luftfahrtunternehmen somit von seiner Ausgleichspflicht befreien kann. In der Auslegung der nationalen Gerichte gibt es immer wieder unterschiedliche Meinungen darüber, welche Ereignisse als Außergewöhnlich zu definieren sind.

Zum Urteil des Europäischen Gerichtshofes zur Auslegung der Fluggastrechteverordnung erklärt Matthias von Randow, Hauptgeschäftsführer des BDL: „Wir begrüßen die heutige Entscheidung des EuGH, Vogelschlag als außergewöhnlichen Umstand zu bewerten. Allerdings ist die Vorlage an den EuGH ein weiterer Beleg dafür, dass die EU die Fluggastrechteverordnung und damit den Begriff der außergewöhnlichen Umstände dringend präzisieren muss.“

„Dennoch brauchen wir dringend eine Revision der Verordnung, die Airlines und den Passagieren umfassend Rechtssicherheit gibt,“ erklärt von Randow. „Die Verordnung aus dem Jahr 2004 wird immer wieder durch Richter aus Luxemburg ausgelegt, anstatt dass der Gesetzgeber sie unmissverständlich neu formuliert. Mit dem Novellierungsentwurf der ‎Europäischen Kommission liegt ein geeigneter Kompromissvorschlag vor, der vom Rat nun dringend beschlossen werden sollte.“

Hafen- und Vesuvstadt Neapel im Ryanair-Flugplan Bremen

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Ryanair erweitert mit dem Erstflug in die süditalienische Hafenstadt Neapel sein Streckennetz ab Bremen und bietet Italienfans ein neues attraktives Ziel ab dem Bremen Airport. Zweimal wöchentlich, immer montags und freitags, heben die Ryanair-Maschinen gen Neapel ab.

Die irische Airline bietet somit im diesjährigen Sommerflugplan 19 spannende Strecken ab dem Flughafen Bremen an. Gestartet wird jeweils um 16:40 Uhr, nach einer Flugzeit von 02:20 Stunden ist dann der neapolitanische Flughafen erreicht und das Dolce Vita kann beginnen.

Markus Leopold, Marketing & Sales Executive DACH & Corporate Sales bei Ryanair freut sich, den Erstflug am Flughafen Bremen zu feiern: „Der Sommer ist endlich da und wir freuen uns, den Sommerflugplan 2017 für Bremen sowie den Start der neuen Strecke nach Neapel, die zweimal wöchentlich bedient wird, offiziell zu verkünden. Ryanair-Kunden in Bremen können sich auch über zusätzliche Flüge nach Palma de Mallorca freuen und diesen Sommer aus insgesamt 19 Routen wählen. Um den Start der Sommersaison und die neue Strecke von Bremen nach Neapel zu feiern, bietet Ryanair Flüge ab nur 21,99 Euro für Reisen im Mai und Juni 2017 an. Die Tickets können bis Dienstag, den 09. Mai 2017, gebucht werden…“

Für Reisende auf der Suche nach dem Leben alla Dolce Vita, hat die süditalienische Hafenstadt am Golf von Neapel viel zu bieten. Als drittgrößte Stadt Italiens und einer Altstadt die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, zieht Bella Napoli seine Gäste in seinen Bann. Ein Besuch im historischen Stadtkern mit seinen prunkvollen Palästen, unterirdischen Höhlen und berühmten Aussichten in die Bucht von Neapel lohnt ebenso, wie ein Bummel zu den neapolitanischen Kunsthandwerkern und der Genuss eines abendlichen Apéritivo an der Chiaia.

Die Umgebung der gastfreundlichen Stadt – der Golf und die Bucht von Neapel, mit dem mächtigen Vulkan Vesuv, ihren pittoresken Küstendörfern und den nahegelegenen Inseln Capri, Ischia und Procida sind ebenso eine Erkundung wert. Einmal dort, ist es nicht mehr weit zu den traumhaften Örtchen und Stränden an der Amalfiküste.

Auf dem Bild: Zum Erstflug gab es für die Crew von Ryanair am Flughafen Bremen einen passenden Empfang mit Blumen, Erstschild und einer italienischen Ape (von links nach rechts): ein Crewmitglied, Markus Leopold, Marketing & Sales Executive DACH & Corporate Sales Ryanair, Sebastian Maurans, Head of Sales Bremen Airport, Florian Kruse, Geschäftsbereichsleiter Sales, Marketing & Communication Bremen Airport und Sonja Goedecke, Sales Manager Bremen Airport.

Orlando in Florida airberlin-Ziel ab Düsseldorf

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airberlin hat jetzt ihre neue Nonstop-Verbindung von Düsseldorf nach Orlando aufgenommen. airberlin Flug AB7006 mit Kapitän Peter Hackenberg und seinen zehn Crewmitgliedern startete am Samstag mit 220 Passagieren an Bord pünktlich um 11:00 Uhr vom Flughafen Düsseldorf in Richtung USA. Die planmäßige Landung wird nach rund zehn Stunden Flugzeit um 15:00 Uhr Ortszeit auf dem Orlando International Airport (MCO) erwartet. airberlin fliegt in der Sommersaison fünf Mal pro Woche nach Orlando. Ab dem kommenden Winter wird das Angebot in die Stadt, die weltweit für ihre einzigartigen Themenparks wie das Walt Disney World Resort bekannt ist, auf eine tägliche Frequenz aufgestockt.

Orlando ist neben Miami und Fort Myers die dritte airberlin Destination in Florida. Mit 21 wöchentlichen Abflügen ab Düsseldorf und Berlin ist airberlin derzeit die deutsche Airline mit den meisten Nonstop-Verbindungen in den Sunshine State und damit der Florida-Flieger ab Deutschland. airberlin fliegt in der aktuellen Sommersaison 84 Mal pro Woche nonstop zu acht Zielen in den USA. Die Flüge werden mit Langstreckenjets des Typs A330-200 durchgeführt. An Bord gibt es eine Business Class mit 19 FullFlat Seats sowie eine Economy Class mit 46 XL Seats. Auf diesen genießen Passagiere 20 Prozent mehr Beinfreiheit und damit den größten Sitzabstand in einer Economy Class auf Langstreckenflügen.

„Der Start unserer neuen Strecke nach Orlando ist eine gute Nachricht für den Luftverkehrsstandort Düsseldorf und für die neue airberlin. Mit der Aufnahme der Strecke setzen wir einen wesentlichen Schritt unserer strategischen Neuausrichtung in die Tat um und bauen die Langstrecken ab Düsseldorf weiter aus. Insgesamt haben wir die Kapazität in unserem Flugprogramm nach Florida in den vergangenen zwölf Monaten um 76 Prozent erhöht, während das Wachstum auf unseren USA-Strecken bei durchschnittlich 53 Prozent lag. Wir freuen uns sehr darauf, Geschäftsreisende und Urlauber gleichermaßen nach Orlando zu bringen sowie noch mehr internationale Gäste nach Düsseldorf zu fliegen. airberlin ist der neue Florida-Flieger“, sagt airberlin CEO Thomas Winkelmann.

In Nordamerika fliegt airberlin ab Düsseldorf darüber hinaus New York, Los Angeles, Boston und San Francisco an. Orlando bietet sich mit weltbekannten Vergnügungsparks besonders für Fluggäste an, die eine Erlebnisreise nach Florida machen wollen. Das Orange County ist aber auch im Bereich Tagungswirtschaft ein gefragtes Geschäftsreiseziel.

Bereits am Check-in auf dem Flughafen Düsseldorf wurden die Gäste des Erstfluges auf Orlando eingestimmt und mit einem Präsent von Walt Disney World überrascht. Mit den Original-Ohren von Mickey und Minnie Mouse stieg die Vorfreude der rund 220 Passagiere auf die touristische Attraktion Nummer eins in Orlando, der vielleicht magischste Ort der Welt. Auch die Kabinenbesatzung des Fluges AB7006 ließ sich den Spaß nicht nehmen und trug anlässlich des Erstfluges und zur Freude der Passagiere von Disney inspirierte Outfits.

Lufthansa und Fraport verhandeln neu

In den Gesprächen zwischen Lufthansa und Fraport, die über kurzfristige Kostenentlastungen am Frankfurter Flughafen sowie über Wachstum und die weitere Intensivierung der mittel- und langfristigen Partnerschaft geführt werden, nähern sich beide Unternehmen an.

So konnten in den Verhandlungen eine effizientere und günstigere Abwicklung von Leistungsbeziehungen sowie Wachstumsziele zwischen Fraport und Lufthansa erzielt werden. Im Zuge einer Fortsetzung der Gespräche soll die mittel- und langfristige Partnerschaft beider Häuser vertieft werden, um nachhaltiges Wachstum am Luftverkehrsstandort Frankfurt zu fördern.

Das Thema der Flughafengebühren für Airlines in Frankfurt gewann zuletzt wegen dem Auftreten des Billigfliegers Ryanair an Brisanz. Der irische Carrier hat mehrere Strecken an deutschlands größtem Flughafen aufgenommen und seit Kurzem mehrere Flugzeuge dort stationiert. Dies rief Kritik unter den Fluggesellschaften hervor, die keine Sonderbehandlung bei Gebühren für einzelne haben wollen. Der Flughafen und Lufthansa nannten aber nun keinen expliziten Zusammenhang zu den Neuverhandlungen.

Rund 60 Prozent der Verkehre am Frankfurter Flughafen gehen auf die Airlines der Lufthansa Group zurück. Durch die angestrebte, noch engere Zusammenarbeit zwischen Fraport und Lufthansa ergeben sich entsprechend deutliche Synergiepotentiale: Die Infrastruktur kann effizienter genutzt und die Kosten reduziert werden. Parallel sollen durch gemeinsame Projekte zusätzliche Wachstums- und Erlösquellen erschlossen und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts verbessert werden.

Airbus will 2017 über 700 Flugzeuge ausliefern

Airbus bestätigte unlängst die Ergebnisse für das erste Quartal 2017 und die Prognose für das Gesamtjahr 2017. Der Auftragseingang1 belief sich auf insgesamt 3,8 Mrd. Euro (Q1 2016: 7,2 Mrd. Euro). Der Auftragsbestand1 lag zum 31. März 2017 bei 1.030 Mrd. Euro (Jahresende 2016: 1.060 Mrd. Euro) und unterstützt die Pläne für den Produktionshochlauf. Airbus verbuchte sechs Nettobestellungen für Zivilflugzeuge (Q1 2016: zehn Nettobestellungen), der Auftragsbestand belief sich zum 31. März auf 6.744 Flugzeuge. Die Zahl der Nettobestellungen bei Hubschraubern stieg auf 60 (Q1 2016: 51 Nettobestellungen), darunter zehn Maschinen der Super-Puma-Familie und 14 H145. Der Auftragseingang von Defence and Space wurde durch den veränderten Konsolidierungskreis in Folge der Portfolioanpassung beeinflusst.

„Unsere Ergebnisse für das erste Quartal 2017 bieten keine großen Überraschungen: Wir liegen im Plan, was unsere Prognosen bezüglich EBIT und Free Cash Flow für das Gesamtjahr betreffen. Zudem haben wir durch die Veräußerung unseres Verteidigungselektronik-Geschäfts einen erfreulichen Anstieg des Zahlungsmittelzuflusses verzeichnet“, sagte Tom Enders, Chief Executive Officer von Airbus. „Wie erwartet fiel der Auftragseingang fiel im ersten Quartal gering aus. Doch unser gut gefülltes Auftragsbuch mit mehr als 6.700 Bestellungen für Zivilflugzeuge unterstützt den weiteren Produktionshochlauf. Die Umsetzung der Programme bleibt in allen unseren Geschäftsbereichen ein wichtiger Schlüsselfaktor!“

Umsatz stieg kräftig

Der Umsatz stieg um sieben Prozent auf 13,0 Mrd. Euro (Q1 2016: 12,2 Mrd. Euro). Der Umsatz im Zivilflugzeuggeschäft stieg um 13 Prozent. Commercial Aircraft lieferte 136 Flugzeuge aus (Q1 2016: 125 Maschinen), darunter ein größerer Anteil von A350 XWB. Der Umsatz von Helicopters erhöhte sich um elf Prozent; 78 Hubschrauber wurden ausgeliefert (Q1 2016: 56 Hubschrauber). Der Umsatz von Defence and Space ging aufgrund des veränderten Konsolidierungskreises resultierend aus der Portfolioanpassung zurück. Auf vergleichbarer Basis blieb der Umsatz jedoch stabil. Der Verkauf des Verteidigungselektronik-Geschäfts erfolgte im ersten Quartal.

Das bereinigte EBIT belief sich auf insgesamt 240 Mio. Euro (Q1 2016: 498 Mio. Euro). Es handelt sich hierbei um eine alternative Finanzkennzahl und einen Schlüsselindikator zur Erfassung der operativen Gewinnspanne ohne Berücksichtigung wesentlicher Aufwendungen oder Erträge aus Rückstellungsveränderungen für Programme, Restrukturierung oder Währungsschwankungen sowie Veräußerungsgewinnen/-verlusten aus dem Verkauf oder Erwerb von Unternehmen.

Das bereinigte EBIT von Commercial Aircraft belief sich auf 281 Mio. Euro (Q1 2016: 406 Mio. Euro). Insbesondere wirkten sich der Auslieferungsmix bei Flugzeugen, die Preise in der Umstellungsphase sowie höhere Hochlaufkosten aus.

Beim A350-XWB-Programm wurden gute Fortschritte erzielt; im ersten Quartal wurden 13 Maschinen ausgeliefert. Das Programm ist auf einem guten Weg, bis Ende 2018 das Produktionsziel von zehn Flugzeugen pro Monat zu erreichen. Der Umfang der noch ausstehenden Arbeiten im industriellen System konnte reduziert werden und auch bei den Engpässen in der Lieferkette zeichnen sich Verbesserungen ab. Ein Schwerpunkt bleibt die Annäherung der laufenden Kosten an die Zielvorgaben, was aufgrund des beschleunigten Hochlaufs eine Herausforderung darstellt.

A320neo übertrifft Erwartungen

Im Programm A320neo wurden insgesamt 26 Flugzeuge an 14 Kunden ausgeliefert. Im April erfolgte die erste Auslieferung einer A321neo und Flugtests für die A319neo laufen. Die A320neo übertrifft die Erwartungen. Dennoch müssen verschiedene im Kundenbetrieb auftretende Aufgaben, die insbesondere das GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney betreffen, gelöst werden. Der Schwerpunkt des Auslieferungsplans wird auch dieses Jahr in der zweiten Jahreshälfte liegen, um die erforderliche Zeit zur Umsetzung der Produktoptimierungen zu gewährleisten.

Helicopters verbuchte trotz höherer Auslieferungszahlen und Umsätze ein bereinigtes EBIT von minus zwei Mio. Euro (Q1 2016: 33 Mio. Euro). Dies ist auf einen ungünstigen Mix, ein geringeres Flugstundenvolumen im kommerziellen Servicegeschäft sowie auf die Auswirkungen des teilweisen H225-Flugverbots zurückzuführen. Der Hersteller kooperiert weiter mit den Ermittlungs-behörden und Kunden, um Flugbetrieb und Services in allen Regionen wieder aufzunehmen.

Das bereinigte EBIT von Defence and Space fiel insbesondere infolge des veränderten Konsolidierungskreises auf 63 Mio. Euro (Q1 2016: 107 Mio. Euro); die Ergebnisse im operativen Geschäft entsprachen den Erwartungen.

Risiken beim Programm A400M

Insgesamt wurden vier A400M ausgeliefert, im ersten Quartal des Vorjahres waren es zwei. Die Gespräche mit den Kundennationen wurden wie geplant aufgenommen. In Bezug auf das Erreichen vertraglich vereinbarter Fähigkeiten, die rechtzeitige Sicherung ausreichender Exportaufträge, die Kostenreduzierung und das wirtschaftliche Risiko bleiben Herausforderungen bestehen, die möglicherweise erheblich sein können.

Die Aufwendungen des Konzerns für eigenfinanzierte Forschung und Entwicklung blieben mit 548 Mio. Euro stabil (Q1 2016: 547 Mio. Euro). Das berichtete EBIT von 852 Mio. Euro (Q1 2016: 362 Mio. Euro) enthielt Nettoanpassungen in Höhe von 612 Mio. Euro. Diese Anpassungen beinhalteten:

  • Einen Nettoveräußerungsgewinn in Höhe von 560 Mio. Euro aus dem Verkauf des Verteidigungselektronik-Geschäfts;
  • Einen positiven Beitrag in Höhe von 55 Mio. Euro aufgrund der Differenz von Dollar-Zu- und -Abflüssen zu unterschiedlichen Zeitpunkten und aufgrund bilanzieller Neubewertungen;
  • Eine Nettobelastung in Höhe von drei Mio. Euro aufgrund weiterer Portfolioanpassungen bei Defence and Space.

Das Konzernergebnis2 stieg auf 608 Mio. Euro (Q1 2016: 399 Mio. Euro) nach EBIT-Anpassungen. Der Gewinn je Aktie lag bei 0,79 Euro (Q1 2016: 0,51 Euro). Konzernergebnis und Gewinn je Aktie wurden insbesondere durch die Neubewertung von Finanzinstrumenten negativ beeinflusst. Das Finanzergebnis lag bei minus 206 Mio. Euro (Q1 2016: 193 Mio. Euro).

Der Free Cash Flow vor Fusionen und Übernahmen sowie Kundenfinanzierungen betrug minus 1.269 Mio. Euro (Q1 2016: minus 2.731 Mio. Euro) und reflektiert die starke Fokussierung auf das Nettoumlaufvermögen vor dem Hintergrund des Produktionshochlaufs und der Auslieferungen, die schwerpunktmäßig erst im späteren Verlauf des Geschäftsjahres erfolgen werden. Der Free Cash Flow in Höhe von minus 1.116 Mio. Euro (Q1 2016: minus 3.131 Mio. Euro) beinhaltet Netto-Erlöse von rund 600 Mio. Euro aus dem Verkauf des Verteidigungselektronik-Geschäfts. Die Nettoliquidität belief sich zum 31. März 2017 auf 9,8 Mrd. Euro (Jahresende 2016: 11,1 Mrd. Euro) bei einer Bruttoliquidität von 20,3 Mrd. Euro (Jahresende 2016: 21,6 Mrd. Euro).

Ausblick

Der Ausblick von Airbus für das Geschäftsjahr 2017 basiert auf der Erwartung, dass Weltwirtschaft und Luftverkehr gemäß den vorherrschenden unabhängigen Prognosen wachsen. Diese beruhen auf der Prämisse, dass es zu keinen größeren Turbulenzen kommt.

Die Airbus-Prognosen für Gewinn und Free Cash Flow für das Jahr 2017 gehen von einem gleichbleibenden Konsolidierungskreis aus:

  • Airbus wird 2017 voraussichtlich mehr als 700 Zivilflugzeuge ausliefern.
  • Vor Fusionen und Übernahmen rechnet Airbus mit einem Wachstum des bereinigten EBITs und des Gewinns pro Aktie im mittleren einstelligen Prozentbereich im Vergleich zu 2016.
  • Der Free Cash Flow vor Fusionen und Übernahmen und Kundenfinanzierung wird voraussichtlich mit dem des Jahres 2016 vergleichbar sein.

Der veränderte Konsolidierungskreis bei Defence and Space wird voraussichtlich zu einem Rückgang des bereinigten EBIT und des Free Cash Flows vor Fusionen und Übernahmen sowie Kundenfinanzierungen um rund 150 Mio. Euro führen, beim bereinigten Gewinn je Aktie wird ein Rückgang um rund 14 Cent erwartet.

Fußnoten:

1. Beiträge und Bestände aus dem zivilen Flugzeuggeschäft zum Auftragseingang bzw. Auftragsbestand basieren auf Listenpreisen.

2. Airbus verwendet weiterhin den Begriff Konzernergebnis (Net Income). Das Konzernergebnis ist identisch mit dem Ergebnis, das den Eigentümern des Mutterunternehmens gemäß den IFRS-Regeln zusteht.

Austro Control lädt ein zum Recruiting-Day

Alles rund um das spannende Berufsfeld Fluglotse und ein Blick hinter die Kulissen der Flugsicherung stehen im Mittelpunkt des Austro Control Recruiting-Days am 13. Mai in Wien. Wer sich den herausfordernden und abwechslungsreichen Job als Fluglotsin oder Fluglotse zutraut, hat von 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr im Rahmen von exklusiven Führungen in den Tower-Simulator (erste Führung 09:30 Uhr, letzte Führung 17:30 Uhr) die Möglichkeit, sich direkt bei Austro Control zu informieren. Gespräche über die Ausbildung und den Berufsalltag runden das Programm des Recruiting-Days ab.

Gesucht werden Maturantinnen und Maturanten, die über ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen verfügen, belastbar sind und sich den Herausforderungen einer selektiven Ausbildung stellen wollen. Voraussetzung für die Aufnahme ist das Bestehen eines mehrstufigen Selektionsverfahrens mit abschließendem Assessment-Center und ein positiver fliegerärztlicher Medical-Check.

  • Wann: 13. Mai 2017
  • Zeit: 09.00 – 18.00 Uhr
  • Wo: Austro Control, Schnirchgasse 11b, 1030 Wien

Die Anmeldung ist ab sofort hier möglich.

Fluglotsinnen und Fluglotsen garantieren die Sicherheit von Passagieren und Flugzeugen. Sie geben Flugroute und Flughöhe vor, erteilen Start- und Landeerlaubnis und sorgen dafür, dass Flugzeuge sich nie zu nahe kommen. Die Ausbildung dauert rund drei Jahre und findet im Austro Control Ausbildungszentrum in Wien statt. Pro Jahr nimmt Austro Control bis zu 20 Trainees auf.

50 Jahre Erstflug des Pionierhubschraubers Gazelle

Airbus Helicopters feierte den 50. Geburtstag des Jungfernflugs des Hubschraubers Gazelle. Fünf Jahrzehnte nach dem Erstflug wied die Gazelle immer noch von fast 100 Betreibern in 34 Ländern geflogen.

Dabei schätzt man ihre einfachen Unterhalt und ihre hohe Zuverlässigkeit, so Airbus Helicopters bei einer Feier im Luftfahrtmuseum im französischen St. Victoret. Gemeinsam mit dem Großbrittanien Ende der 1960er Jahre entwickelt und gebaut, wurden mehr als 1.250 Gazellen ausgeliefert. Davon sind ganze 470 Hubschrauber noch heute im Dienst, einhundert davon bei der französischen Armee.

Die Gazelle war für viele neue Technologien das erste Erprobungsluftfahrzeug. So für den Fenestron-Heckrotor, der heute bei den modernen und leichten Hubschraubern, bis hin zur H160, eingesetzt wird. Er erhöht die Sicherheit deutlich und macht den Hubschrauber leiser. Auch war die Gazelle der erste Airbus Helicopter, der mit Rotorblättern aus speziellem Kunstharz bestanden, eine Gemeinschaftsentwicklumg mit dem deutschen Unternehmen Bölkow. Auch wurde für das Muster erstmals die IFR-Qualifikation nach Kategorie I durch die FAA (Federal Aviation Authority) erteilt. Damit konnte der Hubschrauber nach Instrumenten mit nur einem Piloten gesteuert werden.

Am 15. Mai 1971 stellte die Gazelle folgende Rekorde in ihrer Kategorie auf:

  • 310 km/h auf über 3 km.
  • 15/25 km: 312 km/h
  • Über 100 km in geschlossenem Kreisflug: 296 km/h

Knapp 80 Prozent der Hubschrauber werden militärisch betrieben. Im Dezember 2016 wurden von der gesamten Gazelle-Flotte über 7.000.000 Flugstunden erreicht. Die Gazellen (SA341 und SA342) mit den meisten Flugstunden (14.200 und 13.100 Stunden) werden gerade in den USA betrieben.

Umsatzplus von 15 Prozent bei MTU Aero Engines

Die MTU Aero Engines AG hat im ersten Quartal 2017 ein Umsatzplus von 15 Prozent auf 1.261,3 Mio. Euro erzielt (Januar bis März 2016: 1.097,9 Mio. Euro). Das Unternehmen verbesserte das operative Ergebnis1 um 20 Prozent von 131,3 Mio. Euro auf 157,0 Mio. Euro. Damit kletterte die Ergebnismarge von 12,0 Prozent auf 12,4 Prozent. Der Gewinn nach Steuern2 stieg analog zum operativen Ergebnis um 21 Prozent auf 111,0 Mio. (Januar bis März 2016: 91,5 Mio. Euro). Im zivilen Triebwerksgeschäft ist der Umsatz um 10 Prozent gestiegen – von 556,0 Mio. Euro auf 611,4 Mio. Euro. Dabei hatten das V2500, das GEnx für die Boeing 787 und 747-8 und der A320neo-Antrieb PW1100G-JM die höchsten Anteile am Umsatz.

„Damit sind wir erfolgreich ins letzte Jahr unserer Investitionsphase gestartet, die wir 2017 bei anhaltend profitablem Wachstum abschließen wollen“, sagte Reiner Winkler, Vorstandsvorsitzender der MTU Aero Engines AG. „Auf diesem Weg halten wir an den bereits veröffentlichten Zielen für das Gesamtjahr fest.“

Der Umsatzanstieg im ersten Quartal beruht vor allem auf dem starken Wachstum der zivilen Instandhaltung: Hier legte der Umsatz um 37 Prozent auf 588,4 Mio. zu (Januar bis März 2016: 428,8 Mio. Euro). „Mit diesem Quartalsumsatz setzt die zivile Instandhaltung ihre Rekordserie fort – zum mittlerweile sechsten Mal in Folge“, ergänzte Programm-Vorstand Michael Schreyögg. „Auch im Gesamtjahr dürfte die zivile MRO das am stärksten wachsende Segment sein.“ Der wichtigste Umsatzträger war der A320-Antrieb V2500.

Der Umsatz des militärischen Triebwerksgeschäfts ist um 33 Prozent von 124,5 Mio. Euro auf 82,9 Mio. Euro zurückgegangen. Hauptumsatzträger war das Eurofighter-Triebwerk EJ200. „Im militärischen Umsatz des ersten Quartals spiegeln sich Umsatzverschiebungen wider. Der Rückgang dürfte im Gesamtjahr weit weniger deutlich ausfallen“, so Schreyögg.

Mit 14.344,9 Mio. Euro erreichte der Auftragsbestand Ende März einen neuen Höchststand (31.12.2016: 14.172,2 Mio. Euro). Die meisten Aufträge entfielen auf das V2500 und die Getriebefan-Triebwerke der PW1000G-Familie, insbesondere das PW1100G-JM für die A320neo.

Das Ergebnis der MTU ist im ersten Quartal in beiden Geschäftsbereichen gestiegen: Das operative Ergebnis des OEM-Geschäfts legte nach 88,8 Mio. im ersten Quartal 2016 um 18 Prozent auf 104,4 Mio. Euro zu. Die Ergebnismarge stieg um zwei Prozentpunkte auf 15,0 Prozent. In der zivilen Instandhaltung verbesserte die MTU das Ergebnis um 23 Prozent von 42,3 Mio. Euro auf 52,1 Mio. Euro bei einer EBIT-Marge von 8,9 Prozent (Januar bis März 2016: 9,9 Prozent).

Im ersten Quartal 2017 sind 56,1 Mio. Euro in Forschung und Entwicklung geflossen; im Vergleichszeitraum waren es 58,6 Mio. Euro. Der Fokus der F&E-Aktivitäten lag auf den Getriebefan-Programmen und ihrer Weiterentwicklung, dem GE9X für das Langstreckenflugzeug Boeing 777X sowie Technologiestudien und F&E-Arbeiten für zukünftige Antriebsgenerationen.

Der Free Cashflow erreichte am Quartalsende 61,0 Mio. Euro (Januar bis März 2016: 93,6 Mio. Euro). „Im Gesamtjahr erwarten wir einen Free Cashflow von gut 100 Millionen Euro“, so Winkler. In Sachanlagen hat die MTU im ersten Quartal 22,5 Mio. Euro investiert (Januar bis März 2016: 20,9 Mio. Euro). „Mit diesen Mitteln haben wir vor allem unsere Endmontagelinie für das PW1100G-JM weiter optimiert“, so Dr. Rainer Martens, Vorstand Technik. Für den Hochlauf der Getriebefan-Familie sei man bei der MTU bestens aufgestellt. Bei der MTU waren am Quartalsende 8.384 Personen beschäftigt, etwa so viele wie am Jahresende 2016 (31. Dezember 2016: 8.368).

Die Prognose für das Gesamtjahr 2017 bleibt unverändert: Die MTU rechnet mit einem Umsatz von etwa 5,1 bis 5,2 Mrd. Euro (2016: 4.732,7 Mio. Euro) und einer stabilen EBIT-Marge (2016: 10,6 Prozent). Der Gewinn nach Steuern dürfte aufgrund niedrigerer Zinsaufwendungen stärker steigen als das operative Ergebnis (Net Income bereinigt, 2016: 345,4 Mio. Euro).

Flughafen Hannover sperrt Nordbahn für Wartung

Aufgrund von notwendigen Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten ist eine Sperrung der Nordbahn am Flughafen Hannover erforderlich. Sämtliche Flugbewegungen gehen während dieser Zeit über die Südbahn. Die Flughafengesellschaft bittet die dortigen Anwohner um Verständnis. Eine regelmäßige Wartung und Instandsetzung der Flugbetriebsflächen ist zwingend erforderlich. Auf dem Prüfstand stehen dann etwa Fugen, Beton, Elektrik und Markierungen. Auch Gummiabrieb muss immer wieder entfernt werden. Diese Arbeiten erfordern eine Sperrung der Start- und Landebahnen.

Die Nordbahn muss für Wartungsarbeiten zeitweilig gesperrt werden von

  • Montag, 08. Mai 2017 bis Freitag, 19. Mai 2017

Vorläufigen Termine der Sperrungen für 2017

Südbahn:

  • 06. Juni bis 16. Juni 2017
  • 16. Oktober bis 20. Oktober 2017

Nordbahn:

  • 4. September bis 22. September 2017

Schlechte Wetterbedingungen oder unvorhersehbare Ereignisse können dazu führen, dass sich diese Termine kurzfristig ändern. Der Airport zeigt Arbeiten an den Start- und Landebahnen im Video.

ANA setzt auf größeren Dreamliner nach Düsseldorf

Die mehrfach ausgezeichnete 5-Star-Airline All Nippon Airways (ANA) setzt auf ihrer täglichen Nonstop-Verbindung zwischen Düsseldorf und Tokio (Narita) ab diesem Sommer noch größeres Fluggerät ein: eine Boeing 787-9. Die Entscheidung vom kleineren hin zum großen Dreamliner traf die ANA pünktlich zum dreijährigen Jubiläum der Strecke. „Dieser Schritt bedeutet noch mehr Sitzplätze im Markt von NRW in Richtung Fernost und unterstreicht die Attraktivität des Düsseldorfer Airports für Fernstrecken in Richtung Asien“, betont Thomas Schnalke, Sprecher der Geschäftsführung des Düsseldorfer Flughafens. Insgesamt 215 Passagiere finden in dem größeren Dreamliner mit Dreiklassenbestuhlung (Business/Premium Economy/Economy) einen Sitzplatz. In der B787-8 waren es 169 Plätze.

Noch mehr Reisende profitieren damit von der komfortablen Direktverbindung. In Nordrhein-Westfalen leben über 12.000 Japaner, alleine rund 7.000 von ihnen in Düsseldorf. Damit ist Düsseldorf der größte Japan-Standort auf dem europäischen Festland: Mehr als 600 japanische Unternehmen haben ihren Firmensitz in NRW, davon etwa 520 in Düsseldorf und Umgebung. Marken wie Alps Electric, Canon, Fujifilm, Mitsubishi, Mitsui, Shiseido, Toshiba oder Toyota sind weltbekannt. Rund 120 japanische Unternehmen haben hier ihre Europazentralen. Zur Feier des Tages begrüßte die Flughafenfeuerwehr am Düsseldorfer Airport den Gast aus Japan mit einer intergalaktischen Sonderlackierung am Samstag nach der Landung mit einer traditionellen Wasserfontäne. ANA ist auch Kunde für die größte Dreamliner-Version 787-10.

ILS der Centerbahn am Flughafen Frankfurt wird vermessen

In der Zeit vom 04. bis zum 07. Mai 2017 finden am Flughafen Frankfurt Vermessungsflüge statt. Vermessen wird das Instrumentenlandesystem der Centerbahn (Westwetterlage) sowie das Instrumentenlandessystem der Südbahn (Ostwetterlage). Als Vermessungsflugzeug kommt ein zweimotoriges Propellerflugzeug vom Typ Beechcraft King Air 350 zum Einsatz. In dieser Zeit ist auch in der Nacht mit Lärmbelästigungen zu rechnen. Falls die Vermessungen zum geplanten Termin, zum Beispiel wegen schlechten Wetters, nicht durchgeführt werden können, werden sie auf den Zeitraum vom 11. bis 14. Mai 2017 verlegt.

Trotz des Nachtflugverbots am Flughafen Frankfurt dürfen die für die Sicherheit im Luftverkehr unverzichtbaren technische Überprüfungsflüge, wie zum Beispiel Vermessungsflüge, auch während der Nacht stattfinden. Tagsüber würden diese Flüge zu einer großen Beeinträchtigung des regulären Flugverkehrs führen.

Drei Zielflughäfen rund um London ab Köln Bonn Airport

Seit dieser Woche hat der Köln Bonn Airport gleich drei Ziele im Großraum London im Flugplan: Mit Flybe geht es ab sofort sechs Mal pro Woche nach London-Southend. Am Mittwochvormittag hob die Embraer 195 der britischen Airline zum offiziellen Erstflug in Richtung Großbritannien ab. Der Flughafen in Southend, 60 Kilometer östlich von London, ist für Reisende durch seine kurzen Wege und die schnelle Verbindung ins Zentrum der Hauptstadt angenehm. In weniger als einer Stunde sind Passagiere mit dem Zug mitten in der City. Flybe führt die Flüge im Auftrag der irischen Regionalfluggesellschaft Stobart Air durch. Buchbar sollen die Tickets nach London-Southend ab 20 Euro pro Strecke sein.

Ab Köln/Bonn erhält man für London somit einen weiteren Zielflughafen zur Auswahl: Nach Stansted und Heathrow ist nun auch Southend im Streckennetz. Angeflogen wird London-Southend täglich außer Sonntags. Montags, Mittwochs, Donnerstags, Freitags und Samstags startet der Flieger um 09:50 Uhr in Köln/Bonn, Dienstags um 16:50. Eingesetzt werden auf der Strecke Jets vom Typ Avro 146 (96 Sitze) und Embraer 195 (118 Sitze).

Flughafen Wien als attraktiver Arbeitgeber geachtet

Eine aktuelle Studie des Meinungsforschungsinstitutes IFES mit 1.000 Befragten ergibt, dass die Bevölkerung der österreichischen Ostregion (Wien, Niederösterreich, Burgenland) erstmals den Flughafen Wien als attraktivsten Arbeitgeber sieht. Auf den weiteren Rängen folgen OMV, Austrian Airlines, Red Bull und Verbund.

Punkten könne der Flughafen Wien bei den Befragten demnach vor allem mit folgenden, dem Flughafen zugeschriebenen, Vorzügen: „ein attraktives und vielfältiges berufliches Angebot für Frauen und Männer“, „wirtschaftliche Relevanz für Österreich“, „internationale Vernetzung“, „Perspektiven und Leistungsorientierung“, „sichere Arbeitsplätze“ und „gute Dienstleistungen“. Weiters schätzten die Befragten den Flughafen mehrheitlich als „zukunftsorientiert“, „sicherheitsbewusst“, „erfolgreich“ und „kundenorientiert“ ein.

Aktuell sind am Standort Flughafen mehr als 20.000 Menschen in rund 230 Unternehmen beschäftigt – davon arbeiten rund 5.800 Beschäftigte bei der Flughafen Wien AG und ihren Tochtergesellschaften. Das Wachstum im Flugverkehr und die dynamische Entwicklung bei der Ansiedlung neuer Betriebe in der Airport City – allein im Jahr 2016 konnten 16 neue Betriebsansiedlungen gewonnen werden – führen auch zu einer weiterhin steigenden Nachfrage nach neuen Arbeitskräften am Standort Flughafen.

Dass sich Investitionen in gute Personalentwicklung gerade für ein Dienstleistungsunternehmen wie den Flughafen auszahlen, beweist auch die erfreuliche Tatsache, dass die Flughafenmitarbeiterinnen und -mitarbeiter 2016 auf Grundlage des Votums der Kunden und Passagiere im Rahmen einer anderen Befragung zum dritten Mal in Folge als „beste Flughafen-Mannschaft Europas“ ausgezeichnet wurden.

Karl Ulrich Garnadt übergibt an Thorsten Dirks

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Thorsten Dirks ist am Dienstag, 02. Mai, als neuer Lufthansa-Vorstand und Eurowings-CEO mit Sitz in Köln angetreten. Der 53-Jährige übernimmt damit die zurzeit am stärksten wachsende Airline Europas. Dirks war zuvor Vorstandsvorsitzender des Telekommunikationsanbieters Telefónica Deutschland.

Zum Auftakt bei Eurowings gab es ein „Team-Lunch“ gemeinsam mit mehreren hundert Eurowings Mitarbeitern. Bei der Open-Air-Veranstaltung vor dem Firmensitz der Airline am Flughafen Köln/Bonn lernte „der Neue“ – so hat sich Dirks in einem internen Eurowings Video vorgestellt – gleich am ersten Arbeitstag viele seiner Kolleginnen und Kollegen persönlich kennen.

Thorsten Dirks (im Bild) übernimmt von Karl Ulrich Garnadt nicht nur das Steuer als Eurowings Chef, sondern auch die Rolle als Vorstand des Mutterkonzerns Lufthansa Group. Garnadt geht nach einer eindrucksvollen Lufthansa-Karriere, zahlreichen Management-Stationen und insgesamt 38 Dienstjahren beim Kranich-Konzern in den Ruhestand. Unter Garnadt (60) wurde Eurowings zuletzt grundlegend restrukturiert und zu einem schnell wachsenden Anbieter preisgünstiger Direktflüge auf- und ausgebaut.

Nach einer Serie von Stationseröffnungen an den Flughäfen Wien, Salzburg und München wird Eurowings in Kürze auch eine neue Basis in Palma de Mallorca eröffnen. Europas Sonneninsel Nummer eins wird damit zur ersten Eurowings Basis im nicht-deutschsprachigen Ausland. „Eurowings hat sich dank Karl Ulrich Garnadt im dynamischen Wettbewerb der Low-Cost-Airlines bereits weit nach vorn gearbeitet“, sagt Dirks. Diese Position gelte es weiterzuentwickeln, das Unternehmen pan-europäisch auszubauen und in der digitalen Ära neue Akzente zu setzen.

So feiert der Flughafen München 25. Geburtstag

Nur noch zwei Wochen, dann feiert der Münchner Airport seinen 25. Geburtstag mit der größten mehrtägigen Geburtstagsparty, die es am Flughafen je gab. Jetzt haben die Aufbauarbeiten für die Zeltstadt auf dem knapp 20.000 Quadratmeter großen Festgelände neben dem Besucherpark begonnen. Sie wird den Charme eines Kulturfestivals mit Flughafen-Flair und Vorfeldblick verbinden und an den einzelnen Eventtagen jeweils Platz für bis zu 25.000 Besucher bieten. Der Veranstaltungsreigen startet am 17. Mai, den Tag des eigentlichen Flughafengeburtstags, mit einem Staatsempfang mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden der Flughafen München GmbH, Staatsminister Dr. Markus Söder und über 300 geladenen Gästen. Am Donnerstag, 18. Mai, beginnt die Party für die Öffentlichkeit:

Um 18.00 Uhr starten die „Music Days“ in der Zeltstadt als große After-Work-Sause: In zwei Zelten heizen bekannte DJs die Stimmung an. Am zweiten Tag der Music Days, Freitag, 19. Mai, können sich die Geburtstagsgäste ebenfalls ab 18:00 Uhr in der Zeltstadt auf musikalische Top-Acts freuen. In Matuschkes Lieblingszelt präsentiert der Moderator Matthias Matuschik seine musikalischen Geheimtipps – mit dabei sind die Kytes, Darcy, Pam Pam Ida und Shantel & Bucovina Club Orkestar. In der großen Entertainment Area stehen an diesem Freitagabend Nicole Cross und Lions Head auf der Bühne. Abgerundet wird das Musikspektakel hier durch einen weiteren prominenten Gast – Wincent Weiss, derzeit einer der erfolgreichsten deutschen Sänger.

Weiter gehen die Geburtstagsfeierlichkeiten mit den beiden „Family Days“ am Samstag, 20. und Sonntag 21. Mai. Jeweils ab 11:00 Uhr kommen kleine und große Luftfahrtfans voll auf ihre Kosten: Auf dem Vorfeld können sie außergewöhnliche Flugzeuge wie eine historische Super Constellation, einen Eurofighter der Bundeswehr oder eine Lissunow Li-2, ein überarbeiteter Lizenzbau der berühmten Douglas DC-3, aus nächster Nähe bestaunen. Auch moderne Passagiermaschinen sind in ihrer ganzen Vielfalt auf dem Vorfeld zu sehen. Natürlich fehlt auch der Fuhrpark des Airports nicht: Flugzeugschlepper, Gepäckwagen, Enteisungs- und Feuerwehrfahrzeuge werden auf der Ausstellungsfläche präsentiert. Attraktionen für die ganze Familie bietet die Zeltstadt am Besucherpark.

Unter dem Motto „Action4kids“ wird ein facettenreiches Unterhaltungsangebot für die kleinen Flughafenfans präsentiert, das unter anderem einen Freifallsimulator, einen Flugsimulator und verschiedene Hüpfburgen umfasst. Auf dem Festgelände laden Catering-Zelte und Food Trucks sowie ein Bierzelt zu einer kulinarischen Reise von Bayern nach Amerika, Asien und Afrika ein. Besucher dürfen sich auf zahlreiche Attraktionen freuen – wie einen Jahrmarkt mit 18 Meter hohem Riesenrad, von dem aus sich das Flughafengeschehen auch ohne Flugticket aus luftiger Höhe betrachten lässt. Für die kleinen Flughafenfans ist ein buntes Programm zum Spielen, Toben und Staunen geplant. Tickets für alle öffentlichen Events während der Jubiläumsfeiern gibt es unter https://25jahre.munich-airport.de. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen auf dem Festivalgelände ist frei.

Bereits am Donnerstag, 11. Mai, wird unter dem Titel „Follow me“ eine spannende Fotoausstellung im Terminal 2 eröffnet, die den Wandel des Flughafens von den Anfängen im Jahr 1992 bis in die Gegenwart dokumentiert. Dabei treffen 25 Aufnahmen aus dem ersten Betriebsjahr des Flughafens jeweils auf aktuelle Bilder, die sich dem gleichen Motiv widmen – die Fotopaare wurden zum Teil am selben Ort und aus demselben Blickwinkel aufgenommen. In der Zusammenschau erschließt sich dem Betrachter so das ganze Ausmaß der Veränderungen, die der Airport im ersten Vierteljahrhundert seiner Geschichte erlebt hat. Die Ausstellung „Follow me“ ist bis zum 23. Juni zu sehen.

Auch online können Airportfans vom Flughafengeburtstag profitieren. Am 10. Mai startet unter dem Link https://www.munich-airport-memories.de ein großes „Memories-Gewinnspiel“, bei dem passende Bildpaare aus einem historischen und einem aktuellen Motiv gesucht werden. Das Spiel läuft bis zum 16. Mai. Schon jetzt können sich Besucher für das Spiel anmelden, zu gewinnen gibt es täglich Flüge in die ganze Welt.

A350 XWB für Ethiopian Airlines nahm Hilfsgüter mit

Ethiopian Airlines, die deutsche Nichtregierungsorganisation humedica e.V., Aviation without Borders und die Airbus Foundation haben einen Transport von neun Tonnen Hilfsgütern von Toulouse, Frankreich, nach Addis Abeba, Äthiopien, mit der neuesten A350 XWB für die Fluggesellschaft Ethiopian Airlines auf den Weg gebracht.

Die humanitäre Fracht soll die Not in der von Dürre bedrohten ostafrikanischen Region lindern. Die Güter bestanden aus Medikamenten zur Bekämpfung von Durchfallerkrankungen, Nahrungsmittel-Notrationen, organisationsübergreifender medizinischer Notfallausstattung (Interagency Emergency Health Kits – IEHK) und Kleidung. Die Hilfsgüter werden der Ethiopian Airlines Foundation sowie der für Flüchtlings- und Rückkehrerangelegenheiten zuständigen äthiopischen Stelle und der nationalen Kommission für Katastrophen-Risikomanagement zur weiteren Verteilung an Flüchtlingslager und Krankenstationen übergeben.

„Es ist eine Ehre für uns, zusammen mit humedica, Aviation without Borders und der Airbus Foundation diesen humanitären Einsatz durchzuführen. Die Übernahme unserer neuesten A350 XWB erhält für uns eine noch größere Bedeutung, weil wir mit ihrem Überführungsflug dringend benötigte Hilfsgüter in die von Dürre betroffenen Gebiete der Region bringen können. Ethiopian Airlines wird weiter mit gutem Beispiel vorangehen und seine Führungsrolle als Unternehmen mit sozialer Verantwortung wahrnehmen. Wir messen der Nachhaltigkeit und Verantwortung gegenüber der Gesellschaft einen ebenso großen Stellenwert bei wie der geschäftlichen Leistung“, sagte Tewolde GebreMariam, Group Chief Executive Officer von Ethiopian Airlines.

„Wann immer dies möglich ist, versuchen wir, Überführungsflüge von neuen Flugzeugen an unsere Kunden für den Transport humanitärer Spenden in bedürftige Länder oder Regionen zu nutzen“, erklärte Fabrice Brégier, President von Airbus Commercial Aircraft und Mitglied des Board of Directors der Airbus Foundation. „Ich bedanke mich bei Ethiopian Airlines, humedica, Aviation without Borders und allen an der Organisation beteiligten Partnern für ihr unermüdliches Engagement und die logistische Unterstützung bei der erfolgreichen Durchführung dieser Aufgabe.“

Auf dem Foto: Airbus Foundation , ASF, Humedica & Ethiopian Airlines ferry flight Humedica-Mitarbeiter beladen die neueste A350 XWB für Ethiopian Airlines mit Hilfsgütern auf dem Flughafen Toulouse-Blagnac.

Lärmgebühren am Flughafen Zürich infrage gestellt

Gemäß einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes muss die Flughafen Zürich AG die Lärmgebühren für Passagierflugzeuge vor allem während der Nachtrandstunden anpassen. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt hat nun den Antrag des Flughafens in die öffentliche Vernehmlassung gegeben. Die Anhörungsfrist dauert bis 07. Juni 2017. Gestützt auf ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes (BVG) vom 30. Oktober 2013 verfügte das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL), dass die Flughafen Zürich AG die Lärmgebühren für Passagierflugzeuge überprüfen muss. Dabei sollten vor allem die Tagesrand- und Nachtzuschläge gemäß den Vorgaben des BVG angepasst werden.

Das von der Flughafen Zürich AG im Dezember 2014 vorgelegte Lärmgebührenmodell sieht Anpassungen in der Nachtzeit ab 21:00 Uhr sowie für die Morgenstunde zwischen 06:00 Uhr bis 07:00 Uhr vor. Diese Lärmgebührenzuschläge wurden deutlich höher als bisher angesetzt. Damit sollen die Fluggesellschaften zu einer möglichst zurückhaltenden Planung von Flugverbindungen in den Nachtrandzeiten sowie für den Einsatz lärmarmer Flugzeugtypen motiviert werden.

Die Unterlagen zur Vernehmlassung können ab dem 03. Mai 2017 beim BAZL angefordert werden und sollen beim BAZL hier elektronisch abrufbar sein. Die Anhörungsfrist dauert bis 07. Juni 2017.

Austrian Airlines und Inmarsat starten Airbus mit Internet

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Austrian Airlines geht mit Internet an Bord in den Echtbetrieb. Ab sofort sind zwei und ab morgen weitere zehn Flugzeuge „online“. Alle 31 Airbus der Austrian Airlines Flotte sind technisch schon umgerüstet und werden mit einer Softwareaktualisierung im laufenden Monat Mai schrittweise „freigeschalten“. Damit können Passagiere auch über den Wolken das Internet nutzen und auf Kurz- und Mittelstreckenflügen aus drei unterschiedlichen Tarifen wählen. Das Angebot mit Technologie-Partner Inmarsat basiert auf der neuesten Breitband-Satelliten-Technologie (Ka-Band). Diese sichert die zuverlässige Internetabdeckung auf Kurz- und Mittelstreckenflügen durch das Inmarsat-Netz Global Xpress (GX). Internet-Service-Provider und Partner von Inmarsat ist die Deutsche Telekom.

„Wir haben die neue Technologie die letzten Monate auf insgesamt fünf Airbussen und 3.000 Flügen auf Herz und Nieren getestet. Nun freue ich mich, dass wir ab heute Internet über den Wolken anbieten können“, so Austrian Airlines CCO Andreas Otto.

Die Tarife sind dabei: FlyNet Message für drei Euro, FlyNet Surf für sieben Euro und FlyNet Stream für zwölf Euro pro Flugstrecke. Während bei FlyNet Message die Nutzung von Nachrichtendiensten wie E-Mail, WhatsApp oder iMessage möglich ist, können Passagiere mit dem Tarif FlyNet Surf zusätzlich im Internet surfen. Streaming soll mit dem Tarif FlyNet Stream möglich werden. Die Pakete können über die Kreditkarte oder den Bezahldienst PayPal abgerechnet werden.

Digitales Unterhaltungsprogramm

Aktuell arbeitet Austrian Airlines an einem neuen, digitalen Unterhaltungsprogramm. Dieses soll ab Sommer 2017 über das WLAN-Netz zur Verfügung gestellt werden. Das bedeutet, dass Passagiere mit einem FlyNet Surf oder einem FlyNet Stream Paket über ihr Endgerät ein Entertainment-Programm, bestehend aus Filmen und Serien, nutzen können. Weiterhin wird auf Wunsch der Passagiere das Telefonieren an Bord nicht erlaubt sein.

3D-Druck von Verbundmaterial für Flugzeugbau getestet

Die rasante Entwicklung des 3D-Drucks schafft immer anspruchsvollere Leichtbauteile, deren Einsatz in der Faserverbundfertigung neue Möglichkeiten eröffnet. Leichtbaustrukturen aus faserverstärkten Kunststoffen werden immer komplexer sowie individueller sind neben der Luft- und Raumfahrt auch im Automobilbau und der Windenergiebranche sehr gefragt.

Unter dem Begriff AddComSTM (Additive Composite Structures) erforscht das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) nun, wie sich 3D-Druckverfahren in bereits bestehende Produktionstechnologien integrieren lassen.

Bisher nicht effizient herstellbare multimaterielle und mehrskalige Werkstoffe sowie Strukturen und Systeme mit integrierten Funktionen, sollen somit in naher Zukunft leichter und kostengünstiger realisierbar sein. Erste Erfolge gibt es bei der Fertigung von Flügelrippen für ultraleichte fliegende Höhenplattformen sowie bei formvariablen Flügelkanten.

Neues Labor für 3D-Druck

„Welches 3D-Druck-Verfahren sich für welchen Anwendungsfall am besten eignet, wollen wir nun genauer untersuchen“, erklärt Prof. Hans Peter Monner vom DLR-Institut für Faserverbundleichtbau und Adaptronik in Braunschweig. „Mit einem neuen 3D-Druck-Labor haben wir uns nun die notwendige Basis geschaffen, um unser Forschungsfeld AddComSTM voranzutreiben.“ Das Institut verfügt über jahrzehntelange Erfahrungen in der Faserverbundfertigung, die mit der Anschaffung neuer 3D-Drucker nun ergänzt wird.

Mit additiven Verfahren, die 3D-Druck-Technologien mit klassischen Faserverbundfertigungstechnologien etwa dem Automated Fiber Placement (AFP) kombinieren, können Faserverbundstrukturen aus unterschiedlichen Materialien mit verschiedensten Geometrien und Funktionen sogar ohne Formwerkzeug hergestellt werden. In dem Braunschweiger Institut werden zukünftig die 3D-Drucktechnologien Fused Deposition Modeling (FDM) sowie das Multi Jet Modeling (MJM) angewendet.

Flügelrippen und Flügelkanten drucken

Erste Bauteile aus dem neuen Labor sind beispielsweise Flügelrippen für ein Solar-Hale-Flugzeug, einer fliegenden Plattform, die durch ihr geringes Gewicht allein durch Sonnenenergie aus Solarzellen in der Luft gehalten werden kann. Die Rippen werden direkt durch eine Kombination von Carbonendlosfasern und einem thermoplastischen Kunststoff gedruckt. „Nach konventioneller Bauart werden die Rippen ausgefräst. Der 3D-Druck ermöglicht uns dagegen eine kraftflussgerechte Verwendung der Fasern, wodurch weniger Fasern und Kunststoff verbaut werden müssen“, erklärt Prof. Monner. Damit wird das Bauteil noch leichter.

Ein weiterer Anwendungsfall sind formveränderliche Strukturen, die zukünftig im Bereich der Steuer- und Landeklappen von Flugzeugtragflächen eingesetzt werden können, um Kraftstoffeinsparungen zu erzielen. Mit der Kombination von festen und flexiblen Materialien ist mittlerweile der 3D-Druck formvariabler Flügelkanten möglich, die über elastische luftdruckgesteuerte Zellen verfügen. „Die jeweils mit einem Hohlraum ausgestatteten Luftdruckzellen sind gleichzeitig stabil und flexibel“, sagt Prof. Monner. „Das ist mit keiner anderen Bauart zu erreichen.“

Grenzenlose Formenvielfalt

Um die automatisierte Fertigung solcher 3D-gedruckter Bauteile zukünftig weiter zu optimieren, wäre beispielsweise eine spezieller 3D-Druck-Kopf auf einem gängigen Industrie-Roboter denkbar. So könnten verschiedenen Fertigungsverfahren auf einem Bauteil kombiniert werden. Prof. Monner sieht dafür viel Potenzial: „Die Vision geht dahin, dass die Produktion heutiger Faserverbundbauteile mittels Faserablegeköpfen mit den neuen Möglichkeiten des 3D-Drucks quasi verschmilzt.“ Dies erfordert eine neue ganzheitliche Methodik mit innovativen Ansätzen für Material, Entwurf, Auslegung, Optimierung, Fertigung, Produktion bis hin zur Zertifizierung, welche die beste Kombination aus verschiedenen Fertigungsverfahren in jeder Phase berücksichtigt.

Die Grundstruktur könnte im klassischen Fibre-Placement-Verfahren aufgebaut werden und additiv könnten mit der neuen Technologie zusätzliche Funktionen, wie Integrierte SHM-Systeme, leichte und akustisch optimierte Strukturen, leichtbaugerechte Crash-Systeme, integrierte Antennen, integrierte Beleuchtung oder formvariable Eigenschaften (Morphing) in das Bauteil hineingedruckt werden. „Durch den Wegfall eines Formwerkzeugs werden Kosten eingespart und der Variantenvielfalt der Strukturen sind keine Grenzen mehr gesetzt“, blickt Prof. Monner in die Zukunft.

Auf den Bildern

Gedruckte Formvariable Flügelhinterkannte: Mit der Kombination von festen und flexiblen Materialien ist mittlerweile der 3D-Druck formvariabler Flügelkanten möglich, die über elastische luftdruckgesteuerte Zellen verfügen.

Detail der gedruckten Flügelvorderkannte: Welches 3D-Druck-Verfahren sich für welchen Anwendungsfall am besten eignet, wollen die Braunschweiger DLR-Forscher nun untersuchen.

Flügelrippen im neuen 3D-Drucker: Erste Bauteile aus dem neuen Labor sind beispielsweise Flügelrippen für ein Solar-Hale-Flugzeug, einer fliegenden Plattform, die durch ihr geringes Gewicht allein durch Sonnenenergie aus Solarzellen in der Luft gehalten werden kann. Die Rippen werden direkt durch eine Kombination von Carbonendlosfasern und einem thermoplastischen Kunststoff gedruckt.

Klassische Leichtbau-Fertigung mit Faserablegeköpfen: Um die automatisierte Fertigung 3D-gedruckter Bauteile zukünftig weiter zu optimieren, ist ein spezieller 3D-Druck-Kopf auf einem gängigen Industrie-Roboter denkbar. Die Produktion heutiger Faserverbundbauteile mittels Faserablegeköpfen könnte zukünftig mit den Möglichkeiten des 3D-Drucks verschmelzen.

Cockpit-Upgrade für Boeing von IS&S und LHT

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Innovative Solutions & Support, Inc. gab kürzlich mit der Lufthansa Technik AG die weltweite die Auslieferung und Installation für das Cockpit/IP® Flat Panel Display-System für die Classic Series Boeing 737 und 757/767 und die dazugehörige Integrated Standby Unit (ISU) an allen Standorten bekannt.

„Diese Vereinbarung bedeutet eine Stärkung des Portfolios von Lufthansa Technik durch neue Nachrüstungsmöglichkeiten bei der Bordelektronik“, sagte Thomas Rückert, Leiter Base Maintenance Services der Lufthansa Technik. „Lufthansa Technik betreut die Boeing 737 Classic und die 757/767 für mehrere Kunden und wir glauben, dass das IS&S Flat Panel Display-System (FPDS) den Wert und die Betriebsdauer dieser Flugzeuge maßgeblich erhöht.“

Das Cockpit-Upgrade von IS&S ersetzt veraltete Bordinstrumente der Classic Series Boeing 737 und der 757/767 durch einen gängigen 10.4-Zoll LCD-Display, der von IS&S speziell dafür entwickelt wurde, um bei älteren Flugzeugen die Betriebsperformance zu erhöhen, Dispatch und On-Time-Arrival zu verbessern, Wartungen zur erleichtern, die Lageerkennung zu unterstützen und die Sicherheit zu erhöhen. Im Betrieb auf über 320 Boeing 757/767 reduziert die IS&S-Nachrüstung Energieverbrauch und Gewicht, wodurch Kraftstoff gespart und CO2-Emissionen gesenkt werden, und erfüllt die Voraussetzungen für drei und zehn Tage MMEL-Zulassung bei minimaler installationsbedingter Betriebsunterbrechungszeit.

Die Anzeige des FPDS ist skalierbar, um den heutigen Betriebsanforderungen gerecht zu werden, und ist kompatibel für NextGen und SESAR-Anforderungen. Das FPDS ist CPDLC-, RNP, und ADS-B In-Trail-fähig und bietet optional Class3 E-Charts mit Eigenpositionsanzeige.

Auf den Bildern: Cockpit/IP® Flat Panel Display System; Sahib Ajjam, VP Sales North America der Lufthansa Technik und Shahram Askarpour, Präsident von IS&S, während der MRO Americas 2017.

BAW: Kein „Multiplizieren mit Null“

Der Flughafen Hamburg ist laut BAW Bürgerinitiative für Fluglärmschutz in Hamburg und Schleswig-Holstein, Protesten der Betroffenen und Initiativen in Hamburg gefolgt und hat seine Entgeltordnung zum 14.06.2017 überarbeitet. Dabei sei es in unbedeutenden Teilbereichen zu Erhöhungen der Zuschläge gekommen. Das reiche jedoch nach Ansicht der BAW nicht, um die sogenannte „Steuerungswirkung“ auf die nächtlichen Störenfriede auszuüben. Die besonders von dem grünen Fraktionsführer Anjes Tjarks hervorgehobene Anhebung der Zuschläge auf 700 Prozent für Linien- und Touristikflüge im Zeitraum von 00:00 bis 06:00 Uhr zeugt von einer gewissen Unbedarftheit in der Materie. Wissen wir doch, dass gerade in diesem Zeitabschnitt die Verspätung eher eine echte Ausnahme ist.

Auch die Betonung der „Verdopplung von Lärmzuschlägen“ von besonders lauten Flugzeugen der Lärmklassen 6 und 7 ist politisches Kalkül um vom eigentlichen Problem abzulenken. Finden doch mehr als 80 Prozent der Flugbewegungen in den immer noch zu lauten Lärmklassen 3 und 4 mit 75 bis 81 dB(A) statt. „Es reicht nicht, die Zuschläge zu verdoppeln, deren Verursacher in Hamburg nicht fliegen. Das ist multiplizieren mit null. Die maßgeblichen Fluglärmverursacher in den Lärmklassen 3 und 4 mit mehr als 80 Prozent der Flugbewegungen am Flughafen Hamburg werden weiter geschont. Die Flugbewegungen des Linien- und Touristikverkehr nach 00:00 Uhr gehören nicht mit Zuschlägen sanktioniert sondern schlicht ganz verboten. Einziges Mittel einen echten Schutz der Bevölkerung zu erreichen ist nur das Nachtflugverbot innerhalb der gesetzlichen Nachtruhe von 22 bis 6 Uhr. Insofern unterstützen wir die Forderung des BUND Hamburg umfassend“, so Martin Mosel, Sprecher der BAW.

Letztlich darf auch nicht vergessen werden, dass sämtliche Zuschläge als Bestandteile des Entgelts direkt in die Bilanz des Flughafenbetreibers einfließen und damit auf den Gewinn durchschlagen. Eine verursachungsgerechte Verwendung zur Stärkung von aktiven Lärmschutzmassnahmen ist jedoch nicht vorgesehen.

Als echter Erfolg der Initiativen ist zu werten, dass die Rabattierung von den lärm- und emissi- onsabhängigen Entgeltbestandteilen nun ein Ende gefunden hat. „Die Initiativen haben lange darum gekämpft und letztlich haben die vernünftigen Argumente überzeugt“, freut sich Mosel über den Erfolg in diesem Punkt.

„Dem Flughafen mit dieser neuen ‚Preisliste‘ nun allerdings die Erfüllung des 16-Punkte-Plan zuzuschreiben ist im Angesicht der auch in 2017 weiter planmäßig steigenden Belastungen instinktlos und gegenüber der Bürgerschaft als Auftraggeber des Maßnahmenkatalogs respektlos“, endet Mosel.

Etihad steuert Sydney vermehrt mit A380 an

Seit zehn Jahren fliegt Etihad Airways nach Australien. Zum Jubiläum erhöht die Airline durch den Einsatz eines weiteren A380 die Kapazitäten. An Bord des größten Passagierjets der Welt befindet sich auch die preisgekrönte A380 Residence. Etihad Airways will ab dem 29. Oktober 2017 jeden der insgesamt 14 Flüge pro Woche von Abu Dhabi nach Sydney mit ihrem Flaggschiff Airbus A380 bedienen. Damit ergänzt die Airline den bereits bestehenden täglichen A380-Sydney-Flug um einen zweiten, der aktuell noch mit einer Boeing 777-300ER mit 328 Sitzen durchgeführt wird. Die Erhöhung der Kapazität markiert den zehnten Jahrestag der Verbindung Abu Dhabi – Sydney. Die Metropole war die erste Stadt, die Etihad Airways in Australien angeflogen hat.

Durch diese Neuerung zählt Sydney neben London und New York zu den Zielen, die Etihad Airways ausschließlich mit einem A380 bedient. Fluggäste können auf diesen Strecken The Residence buchen, die preisgekrönte und weltweit erste Drei-Zimmer-Suite an Bord eines Verkehrsflugzeugs.

Etihad Airways integriert feinste Details aus dem Service der weltbesten Restaurants und Hotels in den A380 und gestaltet damit das Reiseerlebnis neu – vom Komfort der Sitze und der Qualität des Essens bis hin zu neuen Amenity Kits und einem umfassenden Entertainmentangebot. Bordköche kreieren auf Wunsch individuelle Menüs für The Residence und First Class Gäste. Familien mit Kindern erhalten Unterstützung von einer Flying Nanny.

Fliegen im A380 von Etihad

An Bord des Flugzeugs befindet sich The Residence, sowie neun First Apartments, 70 Business Studios und 415 Economy Smart Seats. Die Residence ist eine private Drei-Zimmer-Suite. Sie besteht aus einem Wohnzimmer mit einem 32-Zoll-LCD-Monitor, einem Schlafzimmer mit Doppelbett und einem separaten En-Suite-Bad mit Dusche. Ein persönlicher Butler, der an der weltbekannten Savoy Butler Academy in London ausgebildet wurde, kümmert sich während des Flugs um das Wohl der Gäste.

Die neun First Apartments in der First Class bieten ein hohes Maß an Privatsphäre. Sie verfügen über einen Flachbildschirm, eine gekühlte Mini-Bar, einen kleinen Waschtisch und eine Garderobe. Außerdem steht den Gästen der First Class ein voll ausgestattetes Badezimmer mit Dusche zur Verfügung. Die 70 Business Studios befinden sich auf dem Oberdeck des A380. Jedes Studio verfügt über einen Zugang zum Gang und einen Sitz, der sich in ein komplett flaches Bett verwandeln lässt.

Das Hauptdeck ist mit 415 Economy Smart Seats bestuhlt. Die Sitze sind mit einer ergonomischen Kopf- und Lendenwirbelstütze ausgestattet sowie mit einem persönlichen elf-Zoll-HD-Monitor. Das Entertainment-System an Bord bietet 750 Stunden Filme, TV-Sendungen, Spiele, Live-TV-Nachrichten und Sportsendungen. Abgespielt werden die Inhalte über das eX3 Unterhaltungssystem von Panasonic.

Mit dem Einsatz des Doppeldecker-Flugzeugs mit insgesamt 496 Sitzen reagiert Etihad Airways auf die steigende Nachfrage aus den Vereinigten Arabischen Emiraten und weiteren Destinationen in der Golfregion sowie in Arabien und in Europa. Von den erhöhten Kapazitäten profitieren vor allem Business- und Freizeitreisende, die über Abu Dhabi, das Drehkreuz der Airline, fliegen.

Peter Baumgartner, Chief Executive Officer von Etihad Airways, sagt: „Sydney zählt zu unseren beliebtesten und meist frequentierten Langstreckenrouten. Seit Einführung der Verbindung vor zehn Jahren ist die Nachfrage auf dieser Strecke stetig gestiegen. Indem wir den A380 nun auch bei unserem zweiten täglichen Flug einsetzen, reagieren wir auf diese wachsende Nachfrage und stellen gleichzeitig sicher, dass unser Premium-Produkt alle Sydney-Verbindungen konsequent bedient. Reisende aus Abu Dhabi und anderen Zielen unseres globalen Netzwerks werden von der gesteigerten Kapazität profitieren.“

Airlines mit neuen Zielen ab Hannover

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Ab sofort ist eine neue Fluggesellschaft regelmäßig zu Gast in Hannover. Norwegian nimmt die Verbindung nach Málaga auf. Zweimal wöchentlich geht es mit der norwegischen Fluggesellschaft direkt und günstig an die Costa del Sol. Auch die Fluggesellschaften Eurowings und Aegean Airlines starten im Mai mit gleich drei neuen Zielen ab Hannover.

Traditionell taufte die Flughafenfeuerwehr das erste Flugzeug von Norwegian, das in Hannover landete. In den kommenden Wochen baut Norwegian das Angebot ab Hannover weiter aus. Ab dem 04. Juni 2017 ist Alicante im Programm – jeweils sonntags und mittwochs. Am 10. Juni kommt der Direktflug nach Palma de Mallorca hinzu – jeweils samstags und mittwochs. Die Flüge sind bereits buchbar. Auf allen Strecken setzt Norwegian neue Maschinen vom Typ Boeing 737-800 ein. An Bord gibt es kostenloses WLAN.

Ab dem 03. Mai geht es zudem direkt mit der Lufthansa-Tochter Eurowings nach Sardinien. Olbia wird ein Mal pro Woche, immer mittwochs, direkt von Hannover aus angesteuert. Ab dem 21. Mai kommt ein weiteres Ziel auf Sardinien hinzu. Jeden Sonntag geht es nach Cagliari.

Und ab Juni kommen dann alle Kroatien-Urlauber auf Ihre Kosten: Eurowings nimmt Rijeka neu in den Flugplan mit auf und fliegt immer donnerstags in die kroatische Hafenstadt. Aegean Airlines startet im Mai mit einem neuen Direktflug nach Athen. Ab dem 20. Mai geht es montags, mittwochs und samstags in die griechische Metropole.

Recaro erwartet 500.000.000 Euro Umsatz

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Recaro Aircraft Seating wächst weiter. Deutschlands größter Flugzeugsitzhersteller und Weltmarktführer für Economy-Class-Sitze hat im vergangenen Jahr seinen Umsatz um knapp elf Prozent auf 452 Millionen Euro gesteigert. Das Unternehmen verzeichnet erstmals ein Ausliefervolumen von mehr als 100.000 Sitzen.

Rund ein Drittel der verkauften Produkte im Jahr 2016 waren Neuheiten. Die hohe Qualität der Flugzeugsitze und herausragende Liefertermintreue werden aktuell nicht nur durch den Auslieferrekord von über 100.000 Sitzen im vergangenen Jahr bestätigt, sondern auch durch mehrere Auszeichnungen, darunter auch die des Flugzeugherstellers Airbus, der Recaro als einzigen Sitzhersteller für seine hohe Zuverlässigkeit und Liefertreue gewürdigt hat.

„In den letzten zehn Jahren ist Recaro um fast zehn Prozent pro Jahr organisch gewachsen und gehörte damit zu den wachstumsstärksten Unternehmen unserer Branche. Mit innovativen Produkten, neuen Servicekonzepten, zusätzlichen Kunden und zahlreichen neuen Aufträgen konnten wir im vergangenen Jahr an unseren Erfolg anknüpfen und die Basis für unsere Kapazitätserweiterungen und den Personalaufbau schaffen“, so Dr. Mark Hiller, geschäftsführender Gesellschafter von Recaro Aircraft Seating.

Junges Produktportfolio gefragt

Mehr als ein Drittel der 2016 verkauften Produkte sind jünger als drei Jahre. 2017 werden es sogar mehr als 40 Prozent sein. Dr. Mark Hiller: „Dies ist das Ergebnis des großartigen Einsatzes unserer Belegschaft sowie der hohen Investitionsrate im zweistelligen Prozentbereich in Forschung und Entwicklung in den vergangenen Jahren.“ Das Fünf-Sterne „Add Value“ Konzept, das Recaro auf der diesjährigen Aircraft Interiors Expo (AIX) in Hamburg präsentiert hat, steht für die Innovationskraft des Unternehmens.

Unter anderem darin enthalten sind der I-Seat, der sich mit einer App auf dem persönlichen Handy bedienen lässt, und antibakterielle Lösungen. „Ein absolutes Messe-Highlight war unser Flex-Seat innerhalb des Konzepts Smart Cabin Reconfiguration, mit dem wir in Kooperation mit Airbus den Branchenpreis Crystal Cabin Award gewonnen haben“, so Dr. Mark Hiller. „Diese Sitze lassen sich schnell und einfach verschieben. So kann der Sitzabstand bei nicht voll besetzten Flügen für die Passagiere vergrößert werden.“

Doch das ist nicht die einzige Auszeichnung: Recaros erfolgreichste Neuentwicklung der letzten Jahre, der Economy-Class-Sitz CL3710 für Langstreckenflüge, wurde im Februar 2016 mit dem German Design Award in Gold ausgezeichnet. Darüber hinaus zeigt die Auszeichnung „Innovator des Jahres 2016“ von brand eins und Statista, dass Recaro Aircraft Seating ganz vorne dabei ist, wenn es um intelligente Produkte, Prozesse und Dienstleitungen geht. Und schließlich ist Recaro im November Sieger in der Kategorie „Best Practice“ beim DIN-Preis 2016 geworden.

Begehrter Arbeitgeber

Nicht nur als Innovationstreiber, sondern auch als Arbeitgeber wurde Recaro Aircraft Seating ausgezeichnet. Die Zahl der Recaro Mitarbeiter nahm 2016 weltweit auf 2.215 Beschäftigte zu, ein Plus von mehr als 200 Mitarbeitern im Vergleich zum Vorjahr. In einer unabhängigen Untersuchung kürte das Top Employers Institute im Frühjahr 2016 das Unternehmen zu den besten Arbeitgebern für Ingenieure.

Auch das hohe Ausbildungsniveau bei Recaro wurde 2016 mit dem Dualis Zertifikat der Industrie- und Handelskammer Heilbronn-Franken besonders gewürdigt. Zudem wurden Betriebsvereinbarungen zur Zukunftssicherung abgeschlossen, die neben einer Beschäftigungsgarantie für die Mitarbeiter in Schwäbisch Hall auch flexible Arbeitszeiten und mobiles Arbeiten umfassen. Ein klares Bekenntnis, den Standort in Deutschland weiter fit für die Zukunft zu machen und auf neues Wachstum einzustellen.

Halbe Milliarde Umsatz erwartet

„Wir sind in einer sehr guten Position, gerade was unsere Innovationskraft, die Liefertermintreue und hohe Qualität anbelangt. Für die Kabinentrends Flexibilität und Konnektivität haben wir mit unserem Flex-Seat und I-Seat zudem passende Lösungen parat“, so Dr. Mark Hiller. „2018 werden wir die 500-Millionen-Euro-Marke überschreiten. Dieses starke Wachstum ist nur möglich dank der großen Einsatzbereitschaft unserer Mitarbeiter und deren hoher Identifikation mit dem Unternehmen und der Marke Recaro.“

Mit einem großen Investitionsprogramm im hohen zweistelligen Millionenbereich soll der starken Nachfrage aus dem Markt Rechnung getragen werden. Ende 2017 wird das neue 6.000 m² große Logistikzentrum am Unternehmenssitz in Schwäbisch Hall eröffnet, in das 13,5 Millionen Euro investiert werden. Am jüngsten Produktionsstandort in Qingdao wurden 2016 bereits 10.000 Sitze produziert – doppelt so viele wie im Vorjahr. Für 2017 ist eine weitere Verdopplung auf 20.000 Sitze geplant, die bereits jetzt über den Auftragsbestand abgesichert ist. Aufgrund der positiven Entwicklungen am chinesischen Standort laufen bereits Planungen für einen weiteren Ausbau in den nächsten Jahren. Für Dr. Mark Hiller Grund genug, optimistisch in die Zukunft zu blicken: „Trotz der weltweiten Dynamik in den Märkten rechnen wir mit einer stabilen Entwicklung und Fortsetzung unseres erfolgreichen Wachstumskurses.“

Preisträger und Bestseller CL3710

Der 2016 mit dem German Design Award ausgezeichnete Economy-Class-Sitz für Langstreckenflüge, dessen Innovationskraft nicht zuletzt 18 Patentanmeldungen unterstreichen bricht alle Rekorde und hat die Bücher bei Recaro seit seiner Einführung mit rund 200.000 Bestellungen gefüllt. Insgesamt 32 internationale Fluggesellschaften, darunter Singapore Airlines, Qatar Airways, KLM und Air China, vertrauen auf den Sitz, um ihren Passagieren in der Economy Class ein perfektes Flugerlebnis zu bieten.

Die Anforderungen an einen modernen Flugzeugsitz sind vielfältig und fallen teilweise sogar widersprüchlich aus. Während der Passagier den bestmöglichen Komfort für ein positives Flugerlebnis an Bord erwartet, gehen die Anforderungen der Airlines deutlich darüber hinaus: Ein geringes Gewicht, um Treibstoff zu sparen, die optimale Ausnutzung der Flugzeugkabine und Wirtschaftlichkeit bei den Wartungskosten, hohe Haltbarkeit und Flexibilität bei der Konstruktion, um den Sitz ohne großen Aufwand und Mehrkosten nach individuellen Wünschen auszustatten. Dies gilt in besonderem Maß für die Economy Class, in der die Airlines einerseits mit spitzem Stift die Kosten berechnen müssen, im harten Wettbewerb dem Kunden jedoch ein möglichst positives Reiseerlebnis vermitteln wollen.

Auf den ersten Blick bedeutet das so etwas wie die „Quadratur des Kreises“. Mit dem CL3710 präsentierte Recaro Aircraft Seating erstmalig 2013 eine Lösung, die schnell zum Bestseller im Produktportfolio des Spezialisten für Flugzeugsitze aufgestiegen ist. Die Kunden schätzen nicht zuletzt die Flexibilität der Konstruktion, die es erlaubt, den Sitz nach individuellen Bedürfnissen optimal zu konfigurieren. Die Ausstattungsmöglichkeiten sind vielfältig und reichen vom Getränkehalter bis zu einem 13-Zoll-Monitor.

Mit weniger als 12 Kilogramm Gewicht ist er einer der leichtesten Sitze seiner Klasse. Ein besonderes Feature ist die sechsfach verstellbare Kopfstütze, die sich ergonomisch auf die Passagiere einstellen und anpassen lässt und so den Komfort erhöht: Laut einer Schlafstudie des Instituto de Biomécanica de Valencia (IBV) unterstützt sie eine bequeme Kopfhaltung sehr gut und trägt zur optimalen Entspannung des Fluggastes bei.

Mit dem CL3710 ist Recaro ein Volltreffer geglückt. Das unterstreichen nicht nur die rund 200.000 Sitze, die bisher von 32 Airlines bestellt wurden. Das Interesse an dem innovativen Produkt ist weiterhin ungebrochen. Gerade hat Hainan Airways, die größte chinesische Luftfahrtgesellschaft in Privatbesitz, zum dritten Mal eine Order über 2.200 CL3710 platziert. Damit geht für Dr. Mark Hiller eine wichtige strategische Zielsetzung auf: Die verstärkte Präsenz auf dem wichtigen Wachstumsmarkt Asien.

MTU: Triebwerke CF34 und CFM56 stärken Position

Die MTU Maintenance, der Geschäftsbereich für Instandhaltung, Reparatur und Überholung (Maintenance, Repair and Overhaul, MRO) der MTU Aero Engines, konnte 2016 ihre Position als weltweit führender unabhängiger Anbieter von Serviceleistungen für zivile Luftfahrtantriebe weiter ausbauen.

Der Auftragseingang für die unabhängigen Dienstleistungen belief sich auf insgesamt 2,2 Milliarden US-Dollar, wobei sich insbesondere das Geschäft mit den Triebwerksfamilien CF34 und CFM56 sowie den Industriegasturbinen der LM-Reihe sehr positiv entwickelt hat. „Wir haben 2016 mehr als 250 Neuverträge verbucht und 26 Neukunden für die Instandhaltung von Triebwerken und Industriegasturbinen hinzugewonnen“, so Michael Schreyögg, Programmvorstand der MTU Aero Engines. Auch konnte sich das Unternehmen ein zusätzliches Volumen durch Shop Visits, die über das OEM-Netzwerk mit der MTU Aero Engines und mit Partnern beauftragt wurden sichern; diese Zahlen sind hier nicht berücksichtigt. Die MTU unterhält Standorte weltweit. Im Geschäftsjahr 2016 haben rund 9.000 Mitarbeiter einen Umsatz in Höhe von rund 4,7 Milliarden Euro erwirtschaftet.

Wachstumstreiber

Die MTU Maintenance konnte 2016 ihren Umsatz um 21 Prozent auf 2,1 Milliarden US-Dollar steigern, wobei sie im vierten Quartal sogar eine Wachstumsrate von 23 Prozent verzeichnete. Im Laufe des Jahres wurden knapp 1.000 Triebwerke zum Shop Visit an einen der weltweiten Standorte des Unternehmens geschickt; insgesamt hat die MTU Maintenance damit in den über 35 Jahren ihres Bestehens mehr als 17.000 Antriebe instand gehalten. Nach wie vor größter Umsatzträger waren die Triebwerke der V2500-Familie. Mit einem Marktanteil von rund 35 Prozent im Jahr 2016 ist die MTU Maintenance beim V2500 weltweit der Maintenance-Anbieter Nummer eins. Auch 2017 wird sich das Wachstum voraussichtlich weiter fortsetzen: Die MTU Aero Engines rechnet im laufenden Jahr für das MRO-Geschäft mit einem Plus von insgesamt etwa zehn Prozent.

Mit mehr als 30 verschiedenen Triebwerksmustern verfügt die MTU Maintenance über das weltweit größte Instandhaltungsportfolio aller MRO-Dienstleister. Auch bei anderen Programmen als dem V2500 hat sich das Unternehmen 2016 zum führenden unabhängigen MRO-Dienstleister entwickelt. So etwa ist die MTU Maintenance mit einem Marktanteil im niedrigen Zehn-Prozent-Bereich unabhängiger Instandhalter Nummer eins bei den CFM56-Modellen in ihrem Portfolio.

Beim CF6 hat sie einen Anteil im hohen Zehn-Prozent-Bereich und beim CF34 im niedrigen Zehn-Prozent-Bereich; damit ist sie bei beiden Antrieben führender unabhängiger Instandhalter im Markt. Schreyögg: „Unsere Position im Markt ist das Resultat unseres kundenorientierten Denkens und Handelns, unserer flexiblen und alternativen Lösungen sowie unserer optimalen Betreuung in jeder Phase des Triebwerkslebenszyklus. Wir maximieren die Gesamtwirtschaftlichkeit und reduzieren die Betriebskosten auf ein Minimum; deshalb halten uns unsere Kunden die Treue und entscheiden sich bewusst für uns.“

Nicht einfach nur Triebwerks-MRO

Die MTU Maintenance war nicht nur mit ihren klassischen MRO-Services, sondern auch mit ihren Leasing- und Asset-Management-Leistungen am Markt erfolgreich. Die MTU Maintenance Lease Services B.V., ein im Jahr 2014 zwischen der MTU Maintenance und der Sumitomo Corporation gegründetes Joint Venture, konnte ihren Umsatz in 2016 verdoppeln – zu einem viel früheren Zeitpunkt als im Business-Plan des Unternehmens vorgesehen.

Das Unternehmen verfügt mittlerweile über einen Triebwerks-Pool von mehr als 40 Triebwerken und nimmt laufend neue Leistungen in sein Angebot auf; dabei geht es sowohl um die Bereitstellung von Ersatztriebwerken für die Betreiber als auch um speziell auf die Bedürfnisse von Leasingfirmen zugeschnittene Pakete. Schreyögg: „Wir sind mit unserer Leistung 2016 sehr zufrieden. Wir verfügen über einmalige technische Fähigkeiten und ein einzigartiges Instandsetzungs-Know-how; zusammen mit unserer detaillierten Marktkenntnis können wir so unseren Kunden umfassende Lösungen im Bereich Leasing und Asset-Management anbieten.“

Blick in die Zukunft

Prognosen zufolge wird die MTU Maintenance 2017 um zehn Prozent wachsen. Dabei wird sie ihren Kunden auch weiterhin ein umfangreiches Angebot an einzigartigen Service-Leistungen bieten. Das Unternehmen sichert sich über die Beteiligung der MTU Aero Engines als Risk- und Revenue-Sharing Partner an den Programmen den Zugang zum Instandhaltungsgeschäft bei der neuesten Generation von Triebwerken. So etwa ist die MTU Maintenance seit 2015 im Besitz der Zulassung zur Instandsetzung des PW1100G-JM, das die A320neo antreibt.

Seit 2016 verfügt die MTU Maintenance Hannover über die Instandhaltungsfähigkeit für den Antrieb und ist aktuell einer von zwei Standorten, die im Rahmen des OEM-Netzwerks für MRO-Dienstleistungen zertifiziert sind. Bei ersten bereits durchgeführten Shop Visits konnten die Instandsetzungsverfahren zusammen mit dem OEM weiter optimiert werden. Dabei vertraute man auch auf die weitreichende Engineering-Kompetenz der MTU Aero Engines als Hersteller von Triebwerken der neuesten Generation.

Darüber hinaus setzt die MTU Maintenance auf strategische Partnerschaften, etwa mit der Lufthansa Technik. Ein Joint Venture der beiden Unternehmen, die Airfoil Services Sd. Bhd, feierte im November 25-jähriges Jubiläum. Ferner haben sich die Partner 2016 darauf verständigt, auch für die Instandhaltung des Triebwerks PW1100G-JM ein gemeinsames Unternehmen ins Leben zu rufen. Auch in den Wachstumsmärkten ist die MTU Maintenance mit Partnerschaften präsent. Ein Beispiel hierfür ist die MTU Maintenance Zhuhai, ein Joint Venture mit China Southern Airlines. Der Standort feierte 2016 sein 15-jähriges Jubiläum und ist als einer der größten Instandhaltungsbetrieb Chinas bestens positioniert. Der Standort bedient jedoch keinesfalls nur Kunden in China: 2016 wurden mehr als 50 Prozent des Umsatzes der MTU Maintenance Zhuhai durch Aufträge von Kunden aus anderen Ländern erwirtschaftet.

„Mit unserem facettenreichen Zugang zum Aftermarket können wir unsere Kunden optimal erreichen und sie umfassend bedienen“, so Schreyögg. „Wir sind mit den Triebwerken der neuesten Generation bis ins letzte Detail vertraut, und die dadurch gewonnene Kompetenz fließt wiederum in all unsere Produkte und Leistungen mit ein. Unsere Partnerschaften mit Fluggesellschaften ermöglichen es uns, die Sichtweise der Betreiber genau zu verstehen und so schnellstmöglich auf deren Wünsche und Bedürfnisse zu reagieren. Wir machen uns unsere langjährige Erfahrung im unabhängigen Instandhaltungsgeschäft zunutze, um unseren Kunden innovative und kostengünstige Lösungen anzubieten. Dies garantiert ihnen die höchsten Qualitätsstandards – heute wie auch in der Zukunft.“

Lufthansa Technik seit 15 Jahren in Shenzen

Anfangs allein für die Instandhaltung schwer zu transportierender Schubumkehrer in der Region gegründet, betreuen heute rund 600 Mitarbeitern von Lufthansa Technik Shenzhen Kunden aus dem gesamten Raum Asia-Pacific in den Bereichen Komponentenreparatur, Airframe Related Components (ARC®), Triebwerksteilereparatur sowie mit vielfältigen Airline Support Team (AST®)-Dienstleistungen direkt vor Ort.

Mit hochrangigen Gästen aus Politik und Verwaltung feierten Kunden, Management und Mitarbeiter von Lufthansa Technik Shenzhen in den Werkstätten des Unternehmens am Baoan Airport Shenzhen den 15. Geburtstag des Hightech-Unternehmens der Lufthansa Technik Gruppe in der Region Asia-Pacific. Für das Unternehmen ist es eine deutsch-chinesische Erfolgsgeschichte.

Mit modernem Know-how etwa zur Reparatur komplexer Bauteile aus Faserverbundwerkstoffen und ausgestattet mit modernstem Equipment vom großen Autoklav bis hin zu Testgeräten für Avionik-Komponenten der neuesten Generation wurde Lufthansa Technik Shenzhen binnen kürzester Zeit zum Technologiezentrum der Lufthansa Technik Gruppe in Asien. Mit eigenem Pool-Lager und umfassenden Angeboten im Bereich Materialmanagement unterstützt das Unternehmen zudem zahlreiche Kundenflotten in der Geräteversorgung.

Mitarbeiterzahl vervielfacht

Im Jahr 2002 mit zunächst 40 Mitarbeitern auf 6.300 Quadratmeter Werkstattfläche gestartet, gingen optimistische Schätzungen von rund 100 Arbeitsplätzen nach Abschluss der Aufbauphase aus. Monatlich bis zu zehn Schubumkehrer-Hälften der damals weit verbreiteten Triebwerks CFM56-3 waren das Ziel. Im April 2017 beschäftigt das Joint Venture zwischen Lufthansa Technik (80 Prozent) und Beijing Kailan Aviation Technology (20 Prozent) rund 600 Mitarbeiter auf gut 25.000 Quadratmetern Werkstattfläche und setzt konsequent auf weiteres Wachstum – quantitativ und qualitativ.

„Lufthansa Technik Shenzhen ist das Vorzeige-Beispiel unserer Gruppe für den langfristigen Erfolg strategischen Handelns, partnerschaftlicher Zusammenarbeit und großen Engagements“, sagte Dr. Thomas Stüger, Vorstand der Lufthansa Technik AG, bei der offiziellen Feierstunde. „Ich gratuliere der gesamten Mannschaft zu diesem Erfolg und bin mir sicher, dass wir hier die beste Basis für weiteres profitables Wachstum zum Nutzen unserer Kunden und der Region erreichen werden.“

„Wir haben noch viel vor“, unterstrich auch Detlev Jeske, Geschäftsführer von Lufthansa Technik Shenzhen. „Aktuell bieten wir bereits Services für über 3.000 Part-Nummer an. Das werden wir weiter ausbauen. Auch im Bereich der mobilen Services werden wir unsere Dienstleistungspalette ausweiten. Damit wollen wir zum zentralen Ansprechpartner unserer Kunden in allen Fragen rund um den technisch zuverlässigen Betrieb ihrer Flotten werden.“ Jeske dankte der Politik und Verwaltung, den Kunden und seiner Mannschaft für 15 Jahre herausragenden Teamworks. „Eine so erfolgreiche Zusammenarbeit basiert auf hoher Wertschätzung und gegenseitigem Vertrauen.“

Während der jüngsten Ausbauphase errichtete Lufthansa Technik Shenzhen Anlagen zur Betreuung der neuesten Flugzeugmuster Airbus A350, Boeing 777 und Boeing 787. Unter anderem wurde in einen weiteren Autoklav mit über fünf Metern Durchmesser für die großen Verbundwerkstoffteile dieser Muster investiert. Lufthansa Technik Shenzhen verfügt über die Zulassungen der chinesischen CAAC (Civil Aviation Administration of China), der amerikanischen FAA (Federal Aviation Administration), der europäischen EASA (European Aviation Safety Agency) sowie der zuständigen Behörden fast aller Staaten in der Region Asia-Pacific.

Apps sollen Digitalisierung von Maintenance voranbringen

Auf der MRO Americas 2017 stellt die Lufthansa Technik AG erstmals AVIATAR vor, das erste Produkt des neu geschaffenen Geschäftsbereichs Digital Fleet Solutions.

AVIATAR ist als ganzheitliche Lösung und innovative Plattform gedacht, auf der über Apps eine Vielzahl digitaler Maintenance-, Repair- and Overhaul-Produkte (MRO) und -Dienstleistungen angeboten wird – übersichtlich und online-basiert.

Der neue Geschäftsbereich Digital Fleet Solutions von Lufthansa Technik wurde am 01. April 2017 ins Leben gerufen. Die neue Einheit fungiert innerhalb von Lufthansa Technik als treibende Kraft für die digitale Transformation und soll gleichzeitig Synergien schaffen und die Effizienz steigern. Ein weiterer Schwerpunkt besteht darin, für beziehungsweise in Zusammenarbeit mit Kunden Zusatzwert und Vorteile zu generieren, indem neue digitale Produkte und Dienstleistungen integriert und miteinander verknüpft werden.

Im Jahr 2025 werden voraussichtlich mehr als 38.000 Flugzeuge weltweit in Betrieb sein. Insgesamt werden neue Flugzeugtypen das Fünfzigfache heutiger Datenmengen produzieren. Mehr als die Hälfte aller Gesamtbetriebskosten für Airlines steht direkt oder indirekt im Zusammenhang mit MRO-Dienstleistungen. Für die Luftfahrt, und besonders für MRO-Dienstleister, bedeutet dies ein wachsendes Datenvolumen zusätzlich zu immer komplexeren Betriebsvorgängen. Die verfügbaren Datenmengen müssen nicht nur gesammelt sondern auch klassifiziert, analysiert, ausgewertet und in sinnvolle MRO-Maßnahmen integriert werden.

„Digitale Transformation bedeutet einschneidende Veränderungen für Ökonomie und Industrie – und es gibt keinen Sektor, der davon nicht betroffen wäre. Neue Technologien kommen auf und lösen altbewährte Standards ab. Prozesse verändern sich grundlegend und sogar erprobte und erfolgreiche Geschäftsmodelle gelten plötzlich als überholt. Diese Entwicklung hat auch entscheidenden Einfluss auf die MRO-Industrie“, sagte Dr. Johannes Bußmann, Vorstandsvorsitzender der Lufthansa Technik. „Lufthansa Technik bringt die digitale Transformation der Luftfahrtindustrie auf das nächste Level. Wir wollen die Zukunft der Luftfahrt mitgestalten und bieten als Pioniere auf diesem Gebiet einzigartige digitale MRO-Lösungen an – nicht nur für sondern mit unseren Kunden. Die enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden ist von je her ein zentrales Element unserer erfolgreichen Produkte und Dienstleistungen. Unsere digitale Reise hat gerade erst begonnen.“

AVIATAR unterstützt Kunden in Echtzeit beim Management des komplexen Flottenbetriebs und hilft bei der Fehlerprognose für Einzelkomponenten. Es ermöglicht schnittstellenübergreifenden Informationsaustausch. Informationen werden an zentraler Stelle gebündelt und zusammengefasst. Mit Hilfe von Analysemodellen werden neue Einblicke, Empfehlungen und Meldungen erarbeitet, damit Kunden die nötigen Entscheidungen schneller und fundierter treffen können. AVIATAR-Nutzer profitieren von optimierten Betriebszeiten, verminderten Folgekosten sowie sichererem und zuverlässigerem Flottenbetrieb, zum Nutzen von Fluggästen auf der ganzen Welt.

„Lufthansa Technik vereint in einzigartiger Weise profundes Ingenieurwissen sowie große Sammlungen von und Erfahrung im Umgang mit MRO-Verlaufsdaten, mit ausgeprägter Analysekompetenz“, ergänzte Dr. Christian Langer, Leiter von Digital Fleet Solutions bei Lufthansa Technik. „Mit dieser besonderen Kombination aus Qualifikationen und unseren neuen digitalen Impulsgebern tun wir immer noch das, was wir schon immer am besten können: Produkte und Dienstleistungen anbieten und optimieren, um unsere Kunden zu beflügeln, Betriebszeiten zu verlängern, Fehlerquoten zu senken und die Effizienz zu erhöhen. AVIATAR ist die Verknüpfung von Digitalisierung und unseren größten Stärken.“

Merkmale von AVIATAR

Offen – AVIATAR lebt von der Vernetzung von Visionären untereinander. Darum ist die Plattform offen für Geschäftspartner, Kunden und Entwickler, die die Zukunft der Luftfahrt mitgestalten möchten oder eigene Apps mit AVIATAR verknüpfen wollen. Die erste integrierte externe App stammt von FLYdocs, einem Partner von Lufthansa Technik.

Modular – Nutzer wie Airlines, MROs, OEMs oder Leasinggeber profitieren vom modularen Ansatz der Plattform. Die Plattform ist Hauptknotenpunkt und Drehscheibe für Apps, die digitale Produkte und Services für die Luftfahrtindustrie anbieten. Dabei ist sind die Apps auf AVIATAR nicht einfach starr vorgegeben. Vielmehr können Kunden aus allen Apps ihre Favoriten auswählen. Trotzdem kann jede App auch als unabhängiges Produkt verwendet werden.

Neutral – AVIATAR ist eine unabhängige Plattform, die sich an die jeweiligen technischen Anforderungen der Kunden anpasst – OEM-übergreifend und unabhängig von Lufthansa Technik oder MRO-Dienstleistungsverträgen.

AVIATAR startet mit sieben Apps – alle dazu geschaffen, die Grundbedürfnisse der Nutzer zu erfüllen. „Fleet Management“ und „Performance Metrics“ bieten Basisfunktionen in den Bereich Flottenmanagement und Leistungsüberwachung in Echtzeit. Mit der Kombination aus „Condition Analytics“, „Fault Analytics“ und „Predictor Plugins“ können Kunden ihre Flotte überwachen, deren Daten analysieren und Wartungsprognosen im Voraus erstellen.

„Record Status“ von FLYdocs, die erste externe App auf AVIATAR, fasst die komplette Datenaufzeichnung für den Kunden zusammen und ermittelt außerdem die Funktionsfähigkeit von App-Integrationen auf der Plattform. Zusätzlich profitiert die Plattform vom kontinuierlichen Zuwachs an Nutzern. Ein Beispiel ist die App „Reliability Benchmarking“, die es Betreibern ermöglicht, das Maß ihrer technischen Zuverlässigkeit anonym mit den weltweit führenden Airlines zu vergleichen.

Die Breite des der Appangebots soll die Vielzahl der unterschiedlichen Kunden von Lufthansa Technik abbilden und jeder Kunde kann die für ihn beste Kombination individuell auswählen. Während jede App für sich bereits hohen Nutzwert verspricht, steigert das Zusammenspiel der unterschiedlichen Apps noch einmal das spezielle Wert-Angebot für jeden einzelnen Anwender.

Bei MRO Americas 2017 präsentiert Lufthansa Technik AVIATAR und einzelne Anwendungen direkt am Stand (Nr. 4418). Experten aus der neuen Abteilung Digital Fleet Solutions bei Lufthansa Technik stehen für detaillierte Rückfragen zur Verfügung.