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Tech-Riesen arbeiten am hybrid-elektrischen Airliner

Airbus, Rolls-Royce und Siemens haben sich zusammengeschlossen, um in Kürze einen Flugdemonstrator zu entwickeln, der ein bedeutender Schritt für die hybrid-elektrische Antriebstechnik von Verkehrsflugzeugen werden soll.

Die drei Unternehmen gaben die Zusammenarbeit führender Experten im Bereich Elektro- und Antriebstechnik in der Royal Aeronautical Society in London bekannt. Der hybrid-elektrische Technologiedemonstrator E-Fan X soll demnach 2020 im Anschluss an eine umfassende Bodentest-Kampagne erstmals fliegen, provisorisch auf einem Bae-146-Testflugzeug.

Zwei MW Elektromotor am Fan

Dabei soll eine der vier Gasturbinen-Strahltriebwerke des Flugzeugs durch einen Zwei-Megawatt-Elektromotor ausgetauscht werden. Ein weiteres Gasturbinen-Strahltriebwerk wird durch einen Elektromotor ausgetauscht werden, sobald die Systemreife bewiesen wurde.

Zu den wesentlichen Herausforderungen der heutigen Luftfahrtbranche gehört die Entwicklung eines umweltverträglicheren und effizienteren Transportmittels, welches weniger von fossilen Brennstoffen abhängig ist. Die Partner haben sich verpflichtet, die technischen EU-Richtlinien der Europäischen Kommission „Flightpath 2050 Vision for Aviation“ in Sachen Umweltschutz einzuhalten (75 Prozent weniger CO2, 90 Prozent weniger NOx und 65 Prozent weniger Lärm).

Dies kann mit den Technologien von heute nicht erreicht werden. Airbus, Rolls-Royce und Siemens investieren daher in Forschungsarbeit in verschiedenen Bereichen der Technologie, darunter die Elektrisierung. Elektrische und hybrid-elektrische Antriebssysteme gelten heute als die vielversprechendsten Technologien um sich diesen Herausforderungen zu stellen.

Meilenstein für hybrid-elektrischen Passagierflug

„Der E-Fan X ist ein wichtiger Schritt in Richtung unseres Ziels, das elektrische Fliegen in naher Zukunft Wirklichkeit werden zu lassen. Unsere langjährige Erfahrung mit elektrischen Flugdemonstratoren, beginnend mit dem Cri-Cri, einschließlich e-Genius, E-Star, und erst kürzlich, mit dem E-Fan 1.2 als Höhepunkt, sowie die erfolgreiche Zusammenarbeit des E-Aircraft Sytems House mit Siemens ebnen den Weg zu einem sicheren, effizienten und wirtschaftlichen Single-Aisle-Flugzeug mit hybridem Antrieb,“ sagte Paul Eremenko, Chief Technology Officer von Airbus. „In unseren Augen ist der hybrid-elektrische Antrieb eine überzeugende Technologie für die Zukunft der Luftfahrt.“

Der Demonstrator E-Fan X wird sich mit den Herausforderungen eines Hochleistungsantriebssystems, wie thermischen Auswirkungen, Steuerung des elektrischen Schubantriebs, Flughöhe und dynamischen Effekten auf elektrische Systeme und Fragen zur elektromagnetischen Kompatibilität auseinandersetzen. Ziel sind ist eine verbesserte und ausgereifte Technologie, Leistung, Sicherheit und Zuverlässigkeit, um einen zügigen Fortschritt der Hybridtechnologie zu erreichen.

Branchengrößen starten mit Ausbildung von Ingenieuren

Das Programm zielt ebenfalls darauf ab, die zukünftigen Anforderungen an die Zertifizierung von elektrisch angetriebenen Flugzeugen festzulegen, und es wird bereits eine neue Generation von Designern und Ingenieuren geschult, um dem hybrid-elektrischen Verkehrsflugzeug einen Schritt näher zu kommen. Als Teil des Programms E-Fan X stellen Airbus, Rolls-Royce und Siemens jeweils ihre umfassende Erfahrung und ihr Know-how auf ihren entsprechenden Fachgebieten zur Verfügung:

  • Airbus wird für die Gesamtintegration sowie die Kontrollarchitektur des hybrid-elektrischen Antriebsystems und der Batterien verantwortlich sein, sowie dessen Integration mitsamt der Flugsteuerung.
  • Rolls-Royce ist verantwortlich für das Triebwerk, den Zwei-Megawatt-Generator – untergebracht im Rumpf des Demonstrators – und die Leistungselektronik. Zusammen mit Airbus arbeitet Rolls-Royce ebenfalls an der Anpassung des Fans an die bestehende Triebwerksgondel und den Siemens-Elektromotor.
  • Siemens wird den Zwei-Megawatt-Elektromotor und deren elektronische Leistungskontrolleinheiten liefern sowie den Wechselrichter, Gleichspannungswandler und das Energieverteilungssystem. Dies kommt zu der Zusammenarbeit mit E-Aircraft Systems House, die Airbus und Siemens 2016 mit dem Ziel der Entwicklung und Ausreifung diverser elektrischer Antriebssystem-Komponenten und deren terestrischer Demonstration in mehreren Leistungsklassen starteten, hinzu.

Dritte Generation der Luftfahrt

Paul Stein, Chief Technology Officer bei Rolls-Royce, sagte: „Der E-Fan X bereichert unseren Kenntnisstand im Bereich Elektrik um das Fliegen zu revolutionieren, und heißt uns willkommen in der dritten Generation der Luftfahrt. Es ist eine aufregende Zeit für uns, denn das Ergebnis dieses technologischen Fortschritts wird die Entwicklung des weltweit leistungsstärksten Fluggenerators von Rolls-Royce sein.“

„Siemens ist ein Innovationsmotor mit Höchstgeschwindigkeit im Bereich Kerntechnologien“, sagte Roland Busch, Chief Technology Officer von Siemens. „Im April 2016 haben wir gemeinsam mit Airbus ein neues Kapitel der elektrischen Mobilität geöffnet. Einen elektrischen Flugzeugantrieb entwickeln bedeutet für uns neue Perspektiven für unser Unternehmen und somit auch für unsere Kunden und die Gesellschaft. Mit der E-Fan-X-Partnerschaft, sind wir nun einen Schritt weiter und führen die Technologie in der Luft vor.“ Auf dem Gruppenbild (v.l.n.r.): Dr. Frank Anton, Head of Siemens eAircraft; Mark Cousin, Airbus Head of demonstrators; Paul Stein, Rolls-Royce CTO.

Schlaf-Luxus: Lufthansa enthüllt neue Business Class

Lufthansa hat nach eigenen Angaben eines ihrer bestgehüteten Geheimnisse gelüftet: das Konzept ihrer brandneuen Business Class. Sie geht ab 2020 mit der Auslieferung der Boeing 777-9 erstmals in den Liniendienst. Herzstück der nochmals aufgewerteten Leistung und der noch komfortableren Kabinenausstattung ist der neue Sitz.

Der brandneue Business Class Sitz wurde gemeinsam mit den Lufthansa Kunden exklusiv für die deutsche Premium-Airline entworfen. Über 500 Gäste haben die Entwicklungsstufen intensiv begleitet. Optimaler Schlafkomfort und Privatsphäre sind zwei der wichtigsten Bedürfnisse der international reisenden Gäste – beide werden mit dem neuen Business Class Konzept optimal bedient.

Das Geheimnis liegt im erholsamen Schlaf

Der Sitz wurde mit dem Ziel entwickelt, den besten und gesündesten Schlaf über den Wolken zu ermöglichen. So können sich Lufthansa-Gäste nicht nur über eine Bettlänge von bis zu 2,20 Metern freuen, auch die Bequemlichkeit und der Komfort des Sitzes sorgen für himmlische Träume: Die Rückenlehne wurde so konstruiert, dass die Schulter bei Seitenlage ideal in den Sitz einsinken kann. Dadurch bleibt die Wirbelsäule gerade und ein gesunder und erholsamer Schlaf ist auch in Seitenlage optimal möglich.

Die neue und modernisierte Business Class der Lufthansa will weltweit Maßstäbe setzen und Gästen ein einzigartiges Reisegefühl bieten, so Harry Hohmeister, Vorstandsmitglied der Deutschen Lufthansa AG. Kontinuierlich wurden in den vergangenen Jahren die Premium-Angebote für die Reisenden weiterentwickelt. Dabei standen die Wünsche der Kunden und ihre individuellen Bedürfnisse im Zentrum. Ihnen möchte die Airline das perfekte Reiseerlebnis bieten. Die neue Business Class zeige dabei die ganze Innovationskraft von Lufthansa, die auch umfassende Technikkompetenz in ihrer Gruppe hat.

Kabine der Boeing 777-9 bietet mehr Möglichkeiten

Die Boeing 777-9 bietet gegenüber ihren Vorgängermodellen eine deutlich breitere Kabine. Dieser Raum wird in der neuen Business Class genutzt, um den Komfort für die Passagiere nochmals deutlich zu steigern. So werden Fluggäste in der neuen Business Class von allen Plätzen aus direkten Zugang zum Gang haben. Dies wird ermöglicht durch die Sitzkonfiguration 1-2-1 und 1-1-1. Die neuen Sitze bieten dem Kunden zudem einen wesentlich vergrößerten persönlichen Raum, eine erhöhte Privatsphäre sowie großzügige Staufächer und Ablageflächen.

Das neue Konzept bietet Kunden je nach Bedürfnis die Auswahl aus verschiedenen Raumoptionen. So können sich Gäste beispielsweise für extra lange Betten oder für einen Platz mit verdoppelter Arbeitsfläche entscheiden. Die neue Highend Business Class der Lufthansa bietet Geschäfts- und Urlaubsreisenden ein unvergleichlich luxuriöses, gesundes und entspanntes Flugerlebnis.

Kabelloses Laden am Sitz

Und auch technisch soll die neue Business Class Maßstäbe setzen. Dank digitaler Schnittstellen können alle Funktionen des Sitzes sowie das Inflight-Entertainment-System über das persönliche Endgerät gesteuert werden. Smartphones und Tablets können ohne Kabel am Sitz aufgeladen werden. Und wer einen der Filme aus dem umfangreichen Entertainment-Angebot ansehen möchte, erlebt die Blockbuster zukünftig auf deutlich größeren Monitoren in full HD-Qualität.

Bereits im kommenden Jahr wird es in der bestehenden Business Class einige Neuerungen geben, die den Komfort für die Gäste deutlich verbessern. Auf langen Interkontinentalflügen werden ab dem Frühjahr 2018 Matratzen angeboten, die exklusiv für Lufthansa entwickelt wurden. Sie erhöhen die Bequemlichkeit und sorgen für einen wohligen Schlaf an Bord. Gäste erhalten außerdem auf Wunsch Schlaf-Sweater. Solche gibt es bisher ausschließlich in der First Class. Außerdem bietet Lufthansa ihren Passagieren in der Business Class neue Bettdecken. Sie sind gefüttert, aber trotzdem leicht und wärmen den Fluggast in der Nacht.

Schon 1.000.000 Passagiere am Flughafen Innsbruck

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So früh wie noch nie konnte heuer bereits am 27. November um 16:00 Uhr der 1.000.000. Passagier des Jahres 2017 verabschiedet werden. Dabei war das Jahr 2017 bisher durchaus bewegt und hat auch den Flughafen Innsbruck mit der Insolvenz der Fluglinien Monarch und airberlin vor Herausforderungen gestellt, erklärt Flughafengeschäftsführer DI Marco Pernetta.

Gast aus Niederlande 1.000.000. Passagier

Flughafengeschäftsführer DI Marco Pernetta verabschiedete zusammen mit den Prokuristen Mag. (FH) Patrick Dierich und Helmut Wurm auf dem Transavia-Flug HV 6686 von Innsbruck nach Eindhoven Herrn Sjouke Tjeerdsma als 1.000.000. Passagier des heurigen Jahres. Herr Tjeerdsma ist ein echter Stammgast in Tirol und verbringt seit 24 Jahren traditionell ein Wochenende mit Freunden in Ischgl.

Und so ließ er sich auch in diesem Jahr das Ischgler Ski-Opening am vergangenen Wochenende nicht entgehen. Umso positiver war nach dem Wegfall der insolventen Airlines das Engagement der Fluggesellschaften British Airways, easyJet und Transavia am Standort. Deren Flüge nach London und Amsterdam wurden in diesem Herbst erstmals ganzjährig angeboten.

Positiver Ausblick auf die Wintersaison

Nun steht der Beginn der Wintersaison in den Startlöchern. Ab Anfang Dezember wird das Flugprogramm mit einem vielfältigen Angebot an europäischen Metropolen, die direkt ab Innsbruck erreicht werden können, volle Fahrt aufnehmen.

Neu in diesem Winter sind Antwerpen (mit der Fluglinie TUI Belgium) mit zwei wöchentlichen Flugverbindungen und St. Petersburg (mit der Fluglinie Sibir Airlines) mit einem Flug pro Woche. Zusätzlich wird British Airways nach einem erfolgreichen ersten Jahr die Frequenzen nach London Heathrow auf sieben Flüge pro Woche erhöhen und damit eine noch bessere Anbindung in die britische Hauptstadt ermöglichen.

Die Zeit zwischen Anfang Dezember und Anfang April gilt am Flughafen Innsbruck als Hochsaison. Tausende Wintertouristen werden in dieser Zeit nach Tirol fliegen, um in den Bergen ihren Winterurlaub zu verbringen. Ausgehend von der bisher guten Schneelage sieht man der Wintersaison am Flughafen Innsbruck positiv entgegen. Sollte der Dezember wie geplant verlaufen, rechnet man mit einem Rekordergebnis von rund 1,1 Millionen Passagieren im Jahr 2017.

Recaro dankt Mitarbeitern für über 40 Jahre Arbeit

Recaro Aircraft Seating in Schwäbisch Hall empfing am vergangenen Freitag ganz besondere Ehrengäste: Auf insgesamt 755 Jahre im Dienst des Flugzeugsitzherstellers konnten die 53 geehrten Jubilare zurückblicken.

Gleichzeitig wurden 17 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einer Leistung von 563 Jahren Arbeit für Recaro in den Ruhestand verabschiedet. Nach einem Sektempfang im Foyer begaben sich die langjährigen Mitarbeiter ins festlich geschmückte Kundencenter. Dort erwartete sie ein mehrgängiges Menü und die feierliche Ehrung durch Geschäftsleitung, Personalleitung sowie Betriebsrat.

Einsatz von Lebenszeit auf allen Ebenen

Für René Dankwerth, zuständig für den Bereich Forschung und Entwicklung von Recaro Aircraft Seating, und seine Kollegen aus der Geschäftsleitung ist dieser Abend etwas ganz besonderes. Sieben Jubilare, sieben angehende Rentner, seit 40 und mehr Jahren für das Unternehmen tätig. Das bedeute oftmals ein gesamtes Arbeitsleben für und mit Recaro, so Dankwerth. 2007 wurde ein klarer Wachstumskurs mit zehn Prozent Steigerung pro Jahr eingeschlagen. Dass heute 45 Kolleginnen und Kollegen geehrt werden können, die seit einem Jahrzehnt im Unternehmen sind, zeigt den Erfolg der damaligen Anstrengungen. Insgesamt haben diese zusammen mehr als 1.300 Jahre für Recaro gearbeitet.

Martin Putsch, geschäftsführender Gesellschafter der Recaro Group, würdigte die Leistung der Jubilare und Rentner: An den vielen Jahren Unternehmenszugehörigkeit könne man sehen, dass die Menschen Recaro neben ihrem Know-how noch etwas sehr wertvolles schenkten: ihre Zeit und Leidenschaft. Zeit und Leidenschaft, um Innovationen hervorzubringen, Zeit und Leidenschaft, um Sitze zu fertigen, Zeit und Leidenschaft für administrative Aufgaben, welche die Entwicklung und Produktion am Laufen halten. Im Anschluss erhielt jeder Jubilar für 40, 25 und zehn Jahre Betriebszugehörigkeit sowie die angehenden Rentner eine Armbanduhr überreicht.

Im Namen des Betriebsrats dankte dessen Vorsitzende Maria Schwarz den Ehrengästen. Durch ihre Ideen und Einsatz sei man da, wo Recaro heute steht. Der Sitzeprofi ist nicht nur in der Region, sondern überall auf der Welt als Flugzeugsitzspezialist bekannt und erfolgreich. Gleichzeitig sei die Erfahrung der Geehrten auch das Fundament, auf dem die jüngeren Kolleginnen und Kollegen ihr eigenes Wissen aufbauen könnten. Sie wünschte den Jubilaren viele weitere Jahre bei Recaro und den Rentnern einen guten Einstieg in den wohlverdienten Ruhestand. Nach den Ehrungen klang der Abend bei persönlichen Gesprächen und mit dem Rückblick auf viele Anekdoten und denkwürdige Augenblicke aus dem Berufsleben der Geehrten aus.

Jubilare und Rentner

Die Glückwünsche für 40 Jahre Betriebszugehörigkeit nahmen Eugenia Varnagy, Inge Hubele, Renate Finzl, Birgit Hille, Ewald Rüger, Helmut Aller und Bora Balaban entgegen. Für ein Vierteljahrhundert bei Recaro Aircraft Seating wurde Ioan Vieru geehrt.

Auf ein Jahrzehnt beim Flugzeugsitzspezialisten konnten Jürgen Sinn, Michael Schuch, Klaus Kuball, Bernhard Franz, Verena Franz, Udo Nikolaus, Michael Gerngroß, Cornelia Wertenbroch, Samuel Piontek, Metehan Kozan, Slawek Radzik, Martin Kircher, Daniela Bouillon, Matthias Krzonkalla, Jürgen Heer, Stanislaw Pilezke, Benjamin Rudolph, Sonay Cakir, Ingo Schmeisser, Ebru Demir, Satoshi Hasegawa, Benjamin Kurr, Marian Quitsch, Steffen Brandl, Alexander Dietrich, Andreas Fritz, Markus Wintermantel, Paul Salaz, Andreas Schumm, Waclaw Radecki, Wolfgang Scharnagel, Heiko Minzer, Sabrina Dogru, Maria Poljak, Cefa Sen, Markus Häusser, René Lux, Dirk Riedel, Jens Jakubowski, Ying Müller-Lu, Tan Oguz, Ina Hauser, Tim Bäumlisberger, Dennis Gieswein und Tatjana Gieswein zurückblicken.

Nach 45 Arbeitsjahren bei Recaro wurden Reinhold Bauer, Radica Todorovic und Ute Trampnau in den Ruhestand verabschiedet. Heinz-Georg Ewig und Margarete Arbinger treten die Rente nach 43 Jahren bei Recaro an. Kurt Kühnle verlässt das Unternehmen nach 41 Jahren, Heinz-Gerhard Klein nach 40 Jahren. In den Ruhestand verabschiedet wurden außerdem Klaus Knayer (39 Jahre Betriebszugehörgkeit), Dieter Kehrer und Adalbert Weidner (beide 38 Jahre Betriebszugehörigkeit), Brigitte Höfer (33 Jahre Betriebszugehörigkeit), Karl-Heinz Pach (32 Jahre Betriebszugehörigkeit), Werner Breuninger (22 Jahre Betriebszugehörigkeit), Rüdiger Manuel und Heribert Lischka (beide 20 Jahre Betriebszugehörigkeit), Hans-Joachim Bader (elf Jahre Betriebszugehörigkeit) und Armin Hettich (acht Jahre Betriebszugehörigkeit).

Auf dem Bild: Über 1.300 Jahre Einsatz – die Jubilare und angehenden Rentner von Recaro Aircraft Seating. Im Hintergrund (letzte Reihe) die Geschäftsleitung.

NH90 Sea Lion: Zweiter Prototyp fliegt

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Der zweite Prototyp des vom Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr beauftragten NH90 Sea Lion hob am 24. November 2017 im Werk Donauwörth zu seinem Erstflug ab. Airbus Helicopters startet nun eine mehrmonatige Entwicklungstestphase mit Schwerpunkt Avionik und Software.

Nach zusätzlichen Modifikationen des Prototypen sollen dann im Laufe des Jahres 2018 die Aktivitäten zur Qualifikation der Auslieferkonfiguration beginnen. Das Unternehmen zeigt sich überzeugt, trotz des sehr anspruchsvollen Zeitplans Ende 2019 mit der Auslieferung an die Deutsche Marine beginnen zu können. Vor Kurzem ist auch die Endmontage der ersten Serienmaschine vom Typ Sea Lion angelaufen, die parallel zur Qualifikation erfolgt.

LHT für Triebwerksüberholung der Mango aus Südafrika

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Lufthansa Technik AG (LHT) und die südafrikanische Low-Cost-Fluggesellschaft Mango Airlines haben einen exklusiven Vertrag über die Instandhaltung von CFM56-7B-Triebwerken geschlossen. Die Triebwerke kommen in der aus zehn Boeing 737NG bestehenden Flotte von Mango Airlines zum Einsatz.

Die innovative, mehrfach preisgekrönte Mango war 2015 als erster Airline-Partner der Star Alliance für die Umsetzung des neuen Konzepts – nämlich nun auch mit Low-Cost-Airlines zu netzwerken, ausgewählt worden. Mit der neu unterzeichneten Vereinbarung ist Mango Airlines ein weiterer südafrikanischer Kunde für Lufthansa Technik. LHT hält jetzt langfristige Instandhaltungsverträge mit allen großen Fluggesellschaften in Südafrika. Zu ihren Kunden gehören neben South African Airways (SAA) und SAA-Technical auch die Fluglinien Comair und Safair.

Überholung: Abrechnung auf Stundenbasis

Im Rahmen der bis 2022 laufenden Vereinbarung wird Lufthansa Technik die Triebwerke an ihren deutschen Standorten überholen. Bereits seit über 15 Jahren betreut Lufthansa Technik exklusiv die CFM56-7B-Triebwerke der Boeing 737NG-Flotte von South African Airways, der Muttergesellschaft von Mango Airlines. Die neu geschlossene Vereinbarung umfasst mindestens 19 Überholungsereignisse innerhalb der nächsten fünf Jahre auf Grundlage einer Abrechnung auf Flugstundenbasis (Power-by-the-Hour).

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Mango Airlines unseren Kundenstamm in Südafrika erweitern können“, sagte Robert Gaag, Vice President Corporate Sales Europe, Middle East & Africa bei Lufthansa Technik. „Lufthansa Technik ist in dieser Region seit langem präsent und diese Vereinbarung belegt erneut, dass wir unsere Dienstleistungen auf die unterschiedlichen Bedürfnisse dieses Marktes zuschneiden können.“

LOT fliegt ab 2018 Nürnberg – Warschau

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LOT Polish Airlines erweitert das Streckennetz in Deutschland und nimmt Nürnberg in den Flugplan auf. Ab 07. Mai 2018 fliegt die Airline zwölfmal wöchentlich nach Warschau und offeriert ihren Fluggästen dort Anschlussflüge nach Osteuropa, Zentralasien, Nordamerika und bis in den asiatisch-pazifischen Raum.

Star-Alliance-Mitglied LOT Polish Airlines bedient die Strecke zwischen Nürnberg und Warschau von montags bis freitags mit täglich zwei Flügen sowie an Wochenenden mit jeweils einem Flug pro Tag. Die Abflugzeiten in Nürnberg liegen attraktiv am Vormittag (Abflug von LO358 um 10:30 Uhr) und Abend (Abflug von LO360 um 19:55 Uhr). Geflogen wird mit modernen Embraer Regionaljets in den drei Klassen LOT Business Class, LOT Premium Economy Class und LOT Economy Class. Die Flugzeit von Nürnberg nach Warschau beträgt 100 Minuten. LOT Polish Airlines ist außerdem voll integrierter Partner von Miles & More.

Die fränkische Metropole Nürnberg ist dann die siebte Stadt, die von den Polen in der Bundesrepublik angeflogen wird. Pro Jahr bieten sollen es dann mehr als 40.000 Plätze der Airline am Albrecht Dürer Airport Nürnberg sein, erläutert Amit Ray, Regional Director DACH Markets von LOT Polish Airlines. Aber es geht für Fluggäste ab Nürnberg nicht nur um Flüge in die polnische Hauptstadt, die Städtetouristen und Geschäftsreisenden Vieles zu bieten hat. Mit einer Mindestumsteigezeit von nur 30 Minuten gilt der Flughafen in Warschau als besonders schnell für Umsteiger in ganz Europa. Die Flugpläne sind für Anschlüssflüge der LOT entsprechend abgestimmt.

Astana, St. Petersburg, Tokio, Singapur

Über 70 Ziele bedient LOT Polish Airlines ab dem Drehkreuz in Warschau, darunter Städte wie Astana, St. Petersburg, Tokio, Seoul, Odessa und ebenfalls neu ab Mai 2018 Singapur in Südostasien. Viele dieser Städte sind auch Drehkreuze der Star Alliance, des weltgrößten Airline-Verbundes, dem auch LOT Polish Airlines seit vielen Jahren angehört, was den Fluggästen zusätzliche Reisemöglichkeiten eröffnet.

Rafal Milczarski, der CEO von LOT Polish Airlines, spricht bei den sukzessiven Erweiterungen im Streckennetz der Airline von wichtigen Messe- und Geschäftszentren in West- und Mitteleuropa. Zuletzt die Städte Stuttgart, Luxemburg und Göteborg, die erst vor kurzem in den Flugplan aufgenommen wurden und sich schon erfolgreich behaupten. Für dieses Jahr soll ein Gesamtpassagieraufkommen von 6,8 Millionen Gästen und damit ein deutliches Plus gegenüber 2016 erreicht werden. Damals wurden 5,5 Millionen Gäste an Bord der Flugzeuge begrüßt.

Polen ist für viele Unternehmen aus der Metropolregion ein bedeutender Wachstumsmarkt, sagt Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe. Umsteigemöglichkeiten Richtung Nord- und Osteuropa, aber auch Richtung Südostasien werden mit der neuen Verbindung von LOT Polish Airlines nach Warschau realisierbar. LOT fliegt damit insgesamt zwei Ziele in Polen und nunmehr 17 europäische Hauptstädte im Sommer 2018 nonstop ab Nürnberg an.

LOT Flugplan in der Übersicht

Flugplan Nürnberg – Warschau

  • Abflug in Nürnberg um 10:30 Uhr, Ankunft in Warschau um 12:10 Uhr; Gesamtreisedauer 01:40 Stunden
  • Abflug in Nürnberg um 19:55 Uhr, Ankunft in Warschau um 21:35 Uhr; Gesamtreisedauer 01:40 Stunden

Flugplan Warschau – Nürnberg

  • Abflug in Warschau 08:15 Uhr, Ankunft in Nürnberg um 09:50 Uhr; Gesamtreisedauer 01:35 Stunden
  • Abflug in Warschau 17:40 Uhr, Ankunft in Nürnberg um 19:15 Uhr; Gesamtreisedauer 01:35 Stunden

Reisebeispiele ab Nürnberg (Ortszeit)

Abflug in Nürnberg um 19:55 Uhr, Ankunft in Singapur um 16:55 Uhr am nächsten Tag; Gesamtreisedauer 14:00 Stunden (inklusive 01:25 Stunden Transitzeit in Warschau)

Abflug in Singapur um 00:05 Uhr, Ankunft in Nürnberg um 09:50 Uhr; Gesamtreisedauer 15:45 Stunden (inklusive 2:00 Stunden Transitzeit in Warschau)

Abflug in Nürnberg um 19:55 Uhr, Ankunft in Astana um 07:45 Uhr am nächsten Tag; Gesamtreisedauer 07:50 Stunden (inklusive 1:15 Stunden Transitzeit in Warschau)

Abflug in Astana um 13:00 Uhr, Ankunft in Nürnberg um 19:15 Uhr; Gesamtreisedauer 10:15 Stunden (inklusive 03:25 Stunden Transitzeit in Warschau)

Abflug in Nürnberg um 19:55 Uhr, Ankunft in Tiflis um 03:55 Uhr am nächsten Tag; Gesamtreisedauer 6:00 Stunden (inklusive 0:50 Stunden Transitzeit in Warschau)

Abflug in Tiflis um 04:50 Uhr, Ankunft in Nürnberg um 09:50 Uhr; Gesamtreisedauer 7:00 Stunden (inklusive 01:40 Stunden Transitzeit in Warschau)

Abflug in Nürnberg um 10:30 Uhr , Ankunft in St. Petersburg um 17:25 Uhr; Gesamtreisedauer 05:55 Stunden (inklusive 02:20 Stunden Transitzeit in Warschau)

Abflug in St. Petersburg um 14:40 Uhr, Ankunft in Nürnberg um 19:15 Uhr; Gesamtreisedauer 05:35 Stunden (inklusive 02:00 Stunden Transferzeit in Warschau)

Abflug in Nürnberg um 10:30 Uhr, Ankunft in Tokio um 08:45 Uhr am nächsten Tag; Gesamtreisedauer 15:15 Stunden (inklusive 02:55 Stunden Transitzeit in Warschau)

Abflug in Tokio um 10:20 Uhr, Ankunft in Nürnberg um 19:15 Uhr; Gesamtreisedauer 15:55 Stunden (inklusive 03:15 Stunden Transitzeit in Warschau)

Wetterlage zwingt DFS zu Nachtflügen am DUS

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In der Nacht vom 01. auf den 02. Dezember 2017 finden am Flughafen Düsseldorf in der Zeit von 23:00 Uhr bis voraussichtlich 03:00 Uhr Vermessungsflüge statt. Die Deutsche Flugsicherung DFS lässt damit das Instrumentenlandesystem überprüfen. Das Instrumentenlandesystem (ILS) ermöglicht es den Piloten, auch bei schlechten Witterungsverhältnissen und nahezu ohne Sicht sicher zu landen. Hierzu muss die Genauigkeit der gesendeten Signale regelmäßig überprüft werden. Die anstehende Messung betrifft die Anlage der Südbahn bei Ostbetrieb, also für Anflüge aus Richtung Kaarst.

Es herrscht seit mehreren Wochen eine stabile Westwindwetterlage. Deshalb müssen die Vermessungsflüge laut DFS entgegen der normalen Betriebsrichtung durchgeführt werden. Da dies im normalen Flugbetrieb nicht erfolgen kann, muss die DFS für die Vermessung des ILS in die Nachtstunden ausweichen.

Als Vermessungsflugzeug kommt eine zweimotorige Propellermaschine vom Typ Beechcraft King Air 350 zum Einsatz. Trotz der Nachtflugbeschränkungen am Flughafen Düsseldorf dürfen technische Überprüfungsflüge, wie zum Beispiel Vermessungsflüge, auch während der Nacht stattfinden. Die Vermessung technischer Einrichtungen ist für die Sicherheit im Luftverkehr unverzichtbar. Daher bittet die DFS die Bevölkerung um Verständnis.

Darwin (Adria Airways Switzerland) verliert Lizenz

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Die Tessiner Regionalfluggesellschaft Darwin, die heute unter Adria Airways Switzerland betrieben wird, darf ab sofort keine gewerbsmäßigen Linienflüge mehr durchführen. Die Betriebsbewilligung ist aufgrund des gestern eingereichten Gesuches um Nachlassstundung mit sofortiger Wirkung hinfällig geworden. Darwin Airline SA (Adria Airways Switzerland) hatte am Montag ein Gesuch um Nachlassstundung beim Konkursrichter eingereicht. Das BAZL wurde über diesen Entscheid vorgängig nicht informiert, obwohl man aufgrund der finanziellen Situation in regelmäßigem Kontakt mit Darwin stand. Gemäß einer früheren, rechtskräftigen Verfügung verfällt in diesem Fall die Betriebsbewilligung der Gesellschaft.

Dadurch ist der Linienverkehr zwischen Genf und Lugano ab sofort eingestellt. Da diese Verfügung nur die Gültigkeit der Betriebsbewilligung betrifft, kann Darwin im Auftrag anderer Fluggesellschaften vorerst weiterhin Flüge durchführen. Sollte Darwin die entsprechenden finanziellen Nachweise erbringen, kann das BAZL die Betriebsbewilligung wieder erteilen.

BER aktiviert Kräfte gegen den Winter

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Mit dem Flugplanwechsel Ende Oktober begann wie in jedem Jahr an den Berliner Flughäfen Schönefeld und Tegel auch die Wintersaison. Den Winterdienst übernehmen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen vom Flächenservice der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH und der WISAG sowie der Aviation Ground Service Berlin.

Insgesamt sind an beiden Standorten bis zu 390 Mitarbeiter in mehreren Schichten im Einsatz. Bis zu 210 Mitarbeiter der Flughafengesellschaft und ihrer Dienstleister für die Flächenräumung und -enteisung sowie bis zu 180 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der WISAG sowie der Aviation Ground Service Berlin für die Flugzeugenteisung. Zusammen bringen Sie jeden Winter durchschnittlich 1.100 Tonnen Flüssigkeit, 600 Tonnen Granulat und 250 Tonnen Sand auf 327 Hektar Fläche auf.

Gute Vorbereitungen für die Wintersaison

Ab Oktober wird Winterdiesel geordert, damit alle Fahrzeuge auch bei Temperaturen von unter minus 20 Grad einwandfrei laufen. Um die Zuverlässigkeit der Fahrzeuge zu erhöhen, sind viele Fahrzeuge mit Kraftstoffheizungen und Ladeerhaltungseinrichtungen ausgestattet. Chemische Enteisungsmittel für die Start- und Landebahn ordert die Flughafengesellschaft bei zwei unabhängigen Lieferanten, die Lieferung erfolgt innerhalb von 24 Stunden.

Der Flächenservice der Flughafengesellschaft räumt alle Flächen, Start- und Landebahnen, Rollwege und Vorfelder im Sicherheitsbereich. Der Winterdienst auf Straßen und Gehwegen im öffentlichen Bereich wird von Dienstleistern übernommen. Der durchschnittliche Streumittelverbrauch an den Berliner Flughäfen Schönefeld und Tegel liegt bei 1.100 Tonnen Flüssigkeit (Kaliumformiat), 600 Tonnen Granulat (Kalziumformiat) und 250 Tonnen Sand in einem Winter. Die Stoffe weisen eine sehr gute Umweltverträglichkeit auf, da Formiate vollständig biologisch abbaubar sind und nur eine geringe Toxizität gegenüber Wasser und Pflanzen haben. Insgesamt müssen 327 Hektar ( ein Hektar / ha sind 100 mal 100 Meter) Fläche geräumt werden:

  • Flughafen Tegel: 111 Hektar
  • Flughafen Schönefeld: 121 Hektar
  • BER: 95 Hektar(zusammen ca. 460 Fußballfelder)
  • Dauer einer Start– / Landebahn–Enteisung etwa 30 Minuten (stark witterungsabhängig). Streumittelverbrauch dabei ungefähr zwölf Tonnen Flüssigkeit und sechs Tonnen Granulat.

74 Spezialfahrzeuge und Räumgeräte stehen zur Verfügung, 35 in Schönefeld und 39 in Tegel:

  • Darunter sind acht Räumzüge der neuesten Generation für die Pistenkolonne (vier je Stand-ort): Räumbreite: 5,30 Meter / Gesamtbreite Schneepflug: 7,20 Meter / Gesamtlänge: 19 Me-ter / Gesamtgewicht: 27 Tonnen / Leistung: 440 PS / Tankvolumen LKW: 350 Liter / Tankvolumen Kehrblasgerät: 600 Liter / modernste elektronische Steuerung / Bedienung per Joystick.
  • In diesem Jahr sind erstmals alle Großflächenstreufahrzeuge mit einem modernen Streudatenmanagementsystem ausgestattet. Der Fahrer sieht auf einem Display, welche Flächen bereits behandelt sind und der Streuer schaltet automatisch ab, wenn eine Fläche erneut überfahren wird. Die Streumittelmengen lassen sich in Abhängigkeit diverser Einflussfaktoren sehr genau dosieren.
  • Der Flughafen Tegel erhält noch im Dezember eine neues Großflächensprühfahrzeug. Das Fahrzeug hat eine Leistung von 430 PS und kann so flüssiges Enteisungsmittel über leistungsfähige Pumpen auf einer Breite von bis zu 36 Meter, mit einer Fahrgeschwindigkeit von bis zu 35 km/h auf die SLB sprühen. Das Fassungsvermögen der Enteisungsmitteltanks beträgt 16.000 Liter.

Flugzeugenteisungen

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der WISAG sowie der Aviation Ground Service Berlin sind zuständig für die Flugzeugenteisung. Koordiniert wird die Enteisung von einem Mitarbei-ter im Airport Control Center. Die Enteisung eines Flugzeuges dauert je nach Flugzeuggröße, Wetterbedingungen und der eingesetzten Technik zehn bis 20 Minuten. Der Verbrauch schwankt abhängig von Flugzeugtyp und Witterungsbedingungen zwischen 150 und mehreren Tausend Litern Enteisungsflüssigkeit. Die eingesetzte Flüssigkeit ist umweltverträglich und biologisch abbaubar.

Lagerkapazität Enteisungsmittel

  • Flughafen Tegel: Insgesamt 274.300 Liter, davon 208.000 Liter im Tanklager und 66.300 Liter in den Fahrzeugen.
  • Flughafen Schönefeld: Insgesamt 496.000 Liter, davon 450.000 Liter im Tanklager und 46.000 Liter in den Fahrzeugen.
  • Zusätzliche Kapazität der Notfalllager: 100.000 Liter.

Fahrzeuge gegen Eis am Flugzeug

  • Insgesamt 25 Enteisungsfahrzeuge der Typen Vestergaard Elephant Beta, Beta-15 und Gamma (15 in Tegel, zehn in Schönefeld).
  • Maximale Arbeitshöhen: 13 bis 23 Meter.
  • Tankinhalte Enteisungsmittel: 5.000 bis 8.000 Liter.

In Schönefeld laufen Winterdienst und Flugbetrieb 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche. Damit in Tegel um 6:00 Uhr der Flugbetrieb aufgenommen werden kann, ist dort um 4:00 Uhr Schichtbeginn. Bei extremen Wetterlagen kann die Rufbereitschaft auch schon ab 1:15 Uhr alarmiert werden. Bei andauerndem Schneefall sind die Mitarbeiter an beiden Flughäfen in mehreren Schichten rund um die Uhr im Einsatz.

Servicehinweise für Reisende

Bei witterungsbedingten Einflüssen sollten Passagiere mehr Zeit für ihre Anreise zum Flughafen einplanen und sich rechtzeitig vor Reiseantritt über die aktuelle Lage an den Flughäfen und den Flugstatus informieren. Passagiere erhalten Auskunft zu ihren gebuchten Flügen bei der jeweiligen Fluggesellschaft oder dem Reiseveranstalter. Bei der Flughafeninfo unter der Telefonnummer +4930-60911150 können Passagiere Auskünfte einholen und ihren aktuellen Flugstatus abfragen.

Auf den Bildern des letzten Winters

Flugzeugenteisung am Flughafen Schönefeld: Bei Minusgraden müssen im Winter viele Maschinen vor dem Start enteist werden. Ob dies notwendig ist, entscheiden die Piloten je nach Vereisungszustand. Wie intensiv eine Enteisung ausfällt, hängt unter anderem von Niederschlag und Temperatur ab.

Schneeräumung am Flughafen Schönefeld: Die Mitarbeiter der Flughafengesellschaft und der Bodenverkehrsdienste sind im Bedarfsfall Tag und Nacht im Einsatz. Hier wird ein Rollweg zur Start- und Landebahn auf dem Flughafen Schönefeld in Kolonne geräumt.

Schneeräumung am Flughafen Schönefeld: Die Mitarbeiter der Flughafengesellschaft und der Bodenverkehrsdienste sind im Bedarfsfall Tag und Nacht im Einsatz. Hier wird ein Rollweg zur Start- und Landebahn auf dem Flughafen Schönefeld in Kolonne geräumt.

Räumkolonnen auf dem Vorfeld (zwei Bilder): Auf dem Vorfeld des Flughafens Schönefeld müssen insgesamt 121 Hektar und auf dem Vorfeld des BER 95 Hektar Fläche (entsprechen zusammen ca. 300 Fußballfeldern) geräumt werden. Mit den Spezialfahrzeugen der Berliner Flughäfen lassen sich auch solche sehr großen Flächen in relativ kurzer Zeit räumen.

SECSI: Anlauf für größten Free Route Airspace

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Mit der „South East Common Sky Initiative“ wird die Verbindung der beiden Free Route Lufträume SEAFRA (South-East Axis Free Route Airspace) und SAXFRA (Slovenian Austrian Cross-Border Free Route Airspace) – und damit eine Optimierung der europäischen Süd-Ost Achse  – verwirklicht. Am 15. November 2017 lud Austro Control zum User Forum nach Wien ein, um die Einführung der „South East Common Sky Initiative“ mit den Stakeholdern abzustimmen.

Die Flugstrecken zwischen Mittel- und Süd-Europa werden damit ebenso wie Richtung Türkei und dem Mittleren Osten deutlich verkürzt. Die Kooperation zwischen SAXFRA und SEAFRA bringt einen der derzeit größten Free Route Lufträume in Europa und wird wesentlich dazu beitragen, das Ziel der europäischen Kommission, bis 2022 einen Free Route Luftraum für ganz Europa zu etablieren, zu erreichen.

Insgesamt 54 Teilnehmer, darunter Vertreter von elf europäischen ANSPs (BHANSA, BULATSA, Croatia Control, DFS, ENAV, Hungaro Control, LPS Slovakia, M-NAV, ROMATSA, Skyguide, SMATSA), der Airlines (Austrian, LOT Polish Airlines, Lufthansa, Ryan Air, SAS, Swiss), weiters Experten von Eurocontrol, von den Computer Flight Plan Software Providern (CFPSP) und des FAB CE. Das Forum diente als Plattform zum Austausch der unterschiedlichen Perspektiven und gab einen detaillierten Überblick hinsichtlich der Einführung von SECSI für 2018.

SAXFRA: Nominierung für Staatspreis Mobilität

Mit dem Staatspreis zeichnet das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie alle zwei Jahre innovative Verkehrskonzepte aus. Heuer stand der Wettbewerb unter dem Motto „Wirtschaftsmotor Innovation“. Aus 78 eingereichten Projekten erhielt Austro Control heuer für „SAXFRA“ als Vorzeigemodell für Free Route in Europa eine der begehrten Nomierungen.

Die Urkunde wurde im Rahmen einer feierlichen Festveranstaltung von Bundesminister Jörg Leichtfried and die Austro Control Geschäftsführer CEO Heinz Sommerbauer und COO Thomas Hoffmann übergeben. „Free Route“ Luftraumoptimierung wird erfolgreich fortgesetzt. Gemeinsam mit den Flugischerungen aus Slowenien, Kroatien, Serbien/Montenegro und Bosnien-Herzegovina bereitet Austro Control derzeit die Implementierung der „South East Common Sky Initiative“ (SECSI) vor. Der grenzüberschreitende „Free Route“ Luftraum in Europa wird damit noch einmal deutlich ausgebaut.

Auf den Bildern: ACC Wien; SECSI User Workshop Wien; Übergabe Staatspreis Mobilität Nominierungsurkunde (vlnr): COO Thomas Hoffmann, BM Jörg Leichtfried, CEO Heinz Sommerbauer.

Hahn Airport: Bereit mit Kapazitäten der Zivilluftfahrt

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Der Hahn Airport bringt sich erneut als Alternative zum überlasteten Nadelöhr in Frankfurt am Main, Amsterdam und Paris ins Gestpräch – mit seiner Lage im Fünfländereck zwischen Belgien, Frankreich, Luxemburg, den Niederlanden und Deutschland. Frankfurt-Hahn (IATA-Code: HHN) entwickelt sich immer mehr zum kompetenten Gateway für Luftfracht im Zentrum Europas. Mit einer direkten Lkw-Anbindung an den Großflughafen Frankfurt am Main komme laut Airport Luftfracht via Frankfurt-Hahn deutlich schneller ans Ziel. Durch schlanke und effiziente Abfertigungsprozesse am Boden sowie seine exzellente Verkehrsanbindung kommen Luftfrachtsendungen via Frankfurt-Hahn deutlich schneller ans Ziel als über benachbarte Großflughäfen. Beispielsweise braucht der Airport Cargo Shuttle nur einer Stunde und 45 Minuten von den Frachtzentren des Flughafens Frankfurt am Main nach Frankfurt-Hahn.

Von dort gelangt die Fracht im 24-Stunden-Betrieb in die europäischen Verkehrsnetze. Umgekehrt erreichen Transporte ihre Ziele im Ausland deutlich schneller als über benachbarte Großflughäfen. Deshalb schätzen immer mehr Kunden den schnellen, kostengünstigen und effizienten Transport ihrer Fracht via Frankfurt-Hahn.

On the Road zu den Airlines

Der Flughafen Frankfurt-Hahn hat jetzt eine Task Force unter Leitung von COO Christoph Goetzmann gebildet, um den Flughafen als alternatives Luftfrachtdrehkreuz noch weiterzuentwickeln. Allen internationalen Fluggesellschaften sollen die Services in den kommenden Monaten in einer Road Show vorgestellt werden. Ab sofort können Kunden schon unter einer Hotline ihre Fragen zur Luftfracht-Alternative stellen.

Der Flughafen mit seiner modernen Infrastruktur liegt in Reichweite wichtiger europäischer Wirtschaftsstandorte wie Ruhr- und Rhein-Main-Gebiet in Deutschland, Luxemburg, Nordfrankreich oder den Niederlanden. Die bedeutenden Industrien in diesen Regionen sind angewiesen auf den effizienten Transport von Waren und Gütern. Der Flughafen Frankfurt-Hahn kann dabei ihr zuverlässiger und leistungsfähiger Partner sein.

Seit seiner zivilen Inbetriebnahme im Jahr 1993 hat sich der Flughafen Frankfurt-Hahn zu einem bedeutenden Luftfahrt-Standort für Passagiere und Fracht entwickelt. Von Januar bis Juli 2017 sind in Frankfurt-Hahn mehr als 58.000 Tonnen Fracht umgeschlagen worden. Das entspricht einer Zunahme von 56 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Aufstieg zum internationalen Verkehrsflughafen

Vom amerikanischen Militärflugplatz zum Internationalen Verkehrsflughafen mit 24-Stunden-Betrieb leben Umkreis von 100 Kilometern rund 5,5 Millionen Menschen, die den Airport bequem in 90 Minuten erreichen können. Frankfurt-Hahn ist der zehntgrößte deutsche Passagier-Flughafen, den bis zu drei Millionen Fluggäste jedes Jahr nutzen. Im Cargo-Geschäft wurden im Jahr 2016 über 80.000 Tonnen Fracht umgeschlagen.

Von Hahn aus werden inzwischen über 50 attraktive Urlaubsziele in ganz Europa und Nordafrika angeflogen. Gleichzeitig ist Frankfurt-Hahn einer der wenigen internationalen Verkehrsflughäfen in der Bundesrepublik mit einer uneingeschränkten 24-Stunden-Betriebserlaubnis. Seit August 2017 ist die HNA Airport Group GmbH als Mehrheitseigner mit 82,5 an der Flughafengesellschaft Frankfurt-Hahn GmbH beteiligt. Das Bundesland Hessen hält 17,5 Prozent. Der Standort gilt als Jobmotor: Mehr als 2.000 Menschen sind direkt am Standort beschäftigt.

Passagierzahlen an Berliner Flughäfen brechen ein

Mit einem Minus von 11,9 Prozent bei den Fluggastzahlen im Vergleich zum Oktober 2016 sind die Passagierzahlen am Flughafen Berlin-Tegel deutlich zurückgegangen. Trotz leichtem Wachstum in Schönefeld (+ 3,3 Prozent) sank die Passagierzahl an beiden Berliner Flughäfen insgesamt um 6,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Damit wirkt sich die airberlin-Wegfall im letzten operativen Monat der Airline sehr deutlich auf die Berliner Flughäfen aus. Seit Jahresbeginn liegen die Passagierzahlen aber weiterhin im Plus und sind insgesamt um 4,4 Prozent gestiegen. Im aktuellen Verkehrsbericht finden Sie die Zahlen für Passagiere, Flugbewegungen und Luftfracht für den Monat Oktober 2017 sowie kumuliert seit Jahresbeginn, jeweils im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Verkehrszahlen Januar bis Oktober 2017

  • Passagiere: Von Januar bis Oktober flogen 28.902.991 Passagiere ab Schönefeld und Tegel. Das ist ein Plus von 4,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In Schönefeld starteten und landeten 10.936.190 Passagiere, das sind 13,2 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2016. Ab Tegel flogen 17.966.801 Fluggäste, 0,3 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.
  • Flugbewegungen: Die Zahl der Flugbewegungen in Schönefeld und Tegel zusammen stieg von Januar bis Oktober 2016 auf 239.776 Starts und Landungen, eine Zunahme von 1,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In Schönefeld stieg die Zahl der Flugbewegungen auf 85.887. Das ist ein Anstieg um 7,1 Prozent. In Tegel gab es 153.889 Starts und Landungen, das sind 1,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.
  • Luftfracht: Insgesamt wurden von Januar bis Oktober 43.260 Tonnen Luftfracht registriert, das bedeutet einen Anstieg von 13 Prozent in Relation zum Vorjahreszeitraum. In Schönefeld wurden bis einschließlich Oktober 7.563 Tonnen Luftfracht abgefertigt (+2,7 Prozent), in Tegel waren es 35.696 Tonnen (+15,4 Prozent).

Verkehrszahlen Oktober 2017

  • Passagiere: Im Oktober 2017 starteten und landeten 2.948.937 Passagiere an den Flughäfen Schönefeld und Tegel. Das ist ein Minus von 6,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Ab Schönefeld flogen im Oktober 1.209.714 Passagiere (+3,3 Prozent). In Tegel waren es aufgrund der airberlin-Insolvenz mit 1.739.223 Fluggästen insgesamt 11,9 Prozent weniger.
  • Flugbewegungen: Die Zahl der Flugbewegungen an den Flughäfen Schönefeld und Tegel sank im Oktober 2017 auf 24.195 Starts und Landungen, ein Minus von 5,4 Prozent im Vergleich zum Oktober 2016. In Schönefeld sank die Zahl der Flugbewegungen auf 9.037 (-1,7 Prozent). In Tegel sank die Zahl der Flugbewegungen im Oktober auf 15.158 (-7,5 Prozent).
  • Luftfracht: Bei der Luftfracht wurden im Oktober 2017 an den Flughäfen Schönefeld und Tegel 3.311 Tonnen registriert, ein Minus von 27,4 Prozent im Vergleich zum Oktober 2016. Die Luftfracht in Schönefeld erreichte 864 Tonnen, das sind 9,3 Prozent mehr als im Oktober 2016. Bei der Luftfracht in Tegel wurden 2.446 Tonnen registriert (-35,1 Prozent).

Kollision nach Notlandung: 40 Fahrzeugen üben am FDH

Mit Blaulicht und Martinshorn gelangten die rund 300 alarmierten Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren, Rettungsorganisationen wie dem DRK, Johanniter, THW mit ihren Einsatzfahrzeugen zur angenommenen Unfallstelle im Westteil des Flughafens. Auch Vertreter von Polizei, Zoll, Bundeswehr und der Krisenstäbe des Landkreises wurden mit ihren damit verbundenen Aufgaben vertraut gemacht. In dem geplanten Übungsszenario wurde die Landung eines Flugzeuges mit eingeknicktem Bugfahrwerk angenommen, dass nach der Landung von der Piste abkommt und mit einem anderen Flugzeug kollidiert, das daraufhin Feuer fängt. Die Passagiere der gelandeten Maschine werden sofort evakuiert und medizinisch versorgt. Mit diesem Szenario wurde die große Notfallübung „Apron 17“ gestaltet.

Das nach der Notlandung brennende Flugzeug, mit 30 Verletzten – so das Szenario – fand am Freitagabend, 24.11.2017 statt und versetzte den Bodensee-Airport übungshalber in Alarmzustand. Die internationale Zivilluftfahrtorganisation ICAO schreibt vor, dass an allen Verkehrsflughäfen mit Linienflugverkehr alle zwei Jahre eine Notfallübung durchzuführen ist. Dabei geht es um den koordinierten Einsatz des Flughafenpersonals und aller haupt- und ehrenamtlichen MRettungskräfte bei einem Notfall. Übungsbeobachter der verschiedenen Behörden werden eine detaillierte Analyse der Abläufe anfertigen, um die Sicherheit – im Luftverkehr höchste Priorität – weiter zu optimieren, um im Notfall eine schnelle und effiziente Hilfe anbieten zu können.

Flughafen gab heuer Bescheid

Die Verantwortlichen lobten das große Engagement aller Beteiligten. Einsatzleiter Tobias Weber, Leiter der Flughafenfeuerwehr am Bodensee-Airport Friedrichshafen, erklärt, dass es wichtig sei, solche unangenehmen Szenarien mit ihren denkbaren Folgen auch durchzuspielen, damit alle Beteiligten im Ernstfall vorbereitet sind und entsprechend professional agieren können. Er dankte allen Beteiligten, die mit hohem Aufwand diese Übung vorbereitet und durchgeführt haben.

Der Termin der diesjährigen Notfallübung „Apron 17“ wurde vorab der Öffentlichkeit bekanntgegeben, um etwaige Irritationen, speziell durch die massiven Verkehrsstörungen bei der Anfahrt der Einsatzkräfte, zu vermeiden. Bei der letzten Übung im Jahr 2015 wurde vor allem die Alarmierung der Einsatzkräfte getestet, weshalb der Termin vorher nicht veröffentlicht werden konnte.

Hohe Leistung von Sportlern für die Retter aus der Luft

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Erst kam die Anstrengung, jetzt der Geldsegen: Am vergangenen Freitag besuchten vier Sportler die Station Göttingen der DRF Luftrettung und übergaben einen Scheck über 3.000 Euro. Sie waren unter dem Namen „Die Bergsteiger“ beim diesjährigen Harzer Hexentrail angetreten.

Schon vor dem Rennen hatten alle Teams Vorschläge eingereicht, welchen Organisationen die gesammelten Spenden zugutekommen sollten. Als dann nach dem Zieleinlauf die DRF Luftrettung als Empfängerin einer Gabe aus dem Spendentopf ausgelost wurde, waren die „Bergsteiger“ mehr als zufrieden: „Wir durften uns doppelt freuen, denn neben unserem guten Abschneiden auf der 60-Kilometer-Runde des Rennens wurden die von uns vorgeschlagenen Luftretter aus Göttingen für eine Spende ausgelost“, erklärt Markus Wolff, einer der „Bergsteiger“. Er hält es für wichtig, die DRF Luftrettung bei ihrer lebensrettenden Arbeit zu unterstützen. Gerade im Harz, mit seinen Tälern und engen Straßen, kommt medizinische Hilfe im Notfall häufig am schnellsten aus der Luft. Man kann dann nur dankbar sein, dass es ‚Christoph 44‘ in der Region gibt.

Gemeinnützig und doch hochmodern

Der mit einem Piloten, einem Notarzt und einem Rettungsassistenten besetzte Hubschrauber der DRF Luftrettung ist täglich von 07:00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit. „Christoph 44“ wird in den Landkreisen Göttingen, Northeim, Osterode/Harz sowie Kassel, Holzminden, Höxter, Eichsfeld und Werra Meißner angefordert.

Mathias Mader, Pilot an der Station Göttingen, dankte den Sportlern, stellte ihnen den am Universitätsklinikum stationierten rot-weißen Hubschrauber vor und berichtete aus der täglichen Arbeit der Luftretter. Auf großes Interesse bei den Besuchern stießen besonders die vielen Schalter und Anzeigen im Cockpit und die hochmoderne medizinische Ausstattung der EC 135.

Hilfe für die Helfer

Der erfahrene Rettungsflieger erläuterte zudem, warum die DRF Luftrettung auf Unterstützung angewiesen ist. Als gemeinnützig Tätige investierten sie jedoch ständig, beispielsweise in die Modernisierung der Flotte oder in die hochmodernen medizintechnische Geräte. Dafür müsse die DRF teilweise selbst aufkommen oder in finanzielle Vorleistung treten. Hierbei seien Förderer und Spender entscheidende Helfer für die Retter. Auf dem Bild (vlnr): Mathias Mader, Markus Wolff, Cordula Müller, Frank Schwethelm, Daniel Churchman und Christian Schulze.

Eric Schulz von Rolls-Royce folgt Legende Leahy

Eric Schulz, 54, wurde von Airbus zum künftigen EVP, Chief of Sales, Marketing & Contracts Commercial Aircraft ernannt. In diesem Amt, das Schulz Ende Januar 2018 antritt, berichtet er an Chief Executive Officer Tom Enders.

Schulz kommt von Rolls-Royce, wo er seit Januar 2016 als President – Civil Aerospace tätig war. Bei Airbus wird er John Leahy, 67, nachfolgen, der seit 1994 die Sales Organisation von Commercial Aircraft leitet.

Der Richtige für kritische Phase

Eric Schulz verfügt über breit gefächerte internationale Erfahrung in der Luftfahrtindustrie und ein tiefgehendes Verständnis des Airline- und Triebwerkgeschäfts. Er habe sich auch bei der Bildung und Leitung von Organisationen in komplexen Umgebungen bewährt, so Airbus. In einer aktuell kritischen Phase der Unternehmensentwicklung mache diese Kombination von Fähigkeiten und Erfahrungen Eric zum idealen Nachfolger von John Leahy, erläuterte Tom Enders.

Eric Schulz begann seine berufliche Laufbahn im Jahr 1986 bei Aerospatiale-Sogerma und war seitdem in leitender Position bei Unternehmen wie UTA, Air France, AOM, Air Liberté-British Airways, Goodrich, EADS und Rolls-Royce tätig. Schulz hält Master-Titel sowohl im Fach Maschinenbau der École d‘ingénieurs in Genf als auch im Fach Luftfahrttechnik der Pariser École supérieure des techniques aérospatiales (ESTA).

Der bei den Fluggesellschaften weltweit als „Mr. Airbus“ bekannte John Leahy kam 1985 vom US-Hersteller Piper Aircraft zu Airbus und geht nach 33 Jahren im Unternehmen in den Ruhestand. Unter seiner Leitung wurden mehr als 16.000 Flugzeuge verkauft, was mehr als 90 Prozent aller jemals verkauften Airbus-Flugzeuge entspricht. Damit gilt John Leahy zu Recht als lebende Legende in der Geschichte der Luftfahrt.

John Leahy – Ikone für Airbus

„Ich kann John Leahy nicht genug danken – beruflich wie persönlich. Sein Beitrag zum Erfolg des Zivilflugzeuggeschäfts von Airbus ist schlicht grandios. Sein unermüdlicher Einsatz, seine Vision und sein Engagement trugen wesentlich dazu bei, das Unternehmen vom Herausforderer zum Weltmarktführer zu entwickeln. Ganz gleich wie groß die Herausforderung auch sein mochte, ich habe nie erlebt, dass John jemals aufgegeben hätte“, sagte Enders.

„Durch seinen ungeheuren Kampfgeist und seine unerschütterliche Loyalität gegenüber Airbus ist er für viele eine Inspiration, mich eingeschlossen. Er ist für mich ein guter persönlicher Freund geworden, und ich wünsche ihm einen wohlverdienten, erholsamen Ruhestand!“ Leahy will aber für eine kurze Übergangszeit von wenigen Monaten mit seinem Nachfolger im Unternehmen Beistand leisten.

Flughafen Wien: Winterdienste trainieren zu 500.

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Am Flughafen Wien bereitet man sich auf den Winter vor: 500 Mitarbeiter stehen dort gegen den Schnee und für die Flugzeuge bereit. In vier Nachtübungen trainiert der Flughafen Wien auch umfassend für die kalte Jahreszeit. Die 500 Mitarbeiter sowie 90 Fahrzeuge müsssen für Schneeräumung und Flugzeug-Enteisung jederzeit einsatzbereit. In den groß angelegten Übungen wurden in den Nachtstunden alle Abläufe für die Schneeräumung umfassend eintrainiert. Im Einsatzfall gilt es eine Gesamtfläche von 2,5 Mio m² schnee- und eisfrei zu halten. 15 Fahrzeuge bilden dazu Standardformationen zur Kompletträumung einer Piste.

Das Gelände, das am Flughafen Wien im Einsatzfall schnee- bzw. eisfrei gehalten werden muss, entspricht mit einer Fläche von ungefähr 350 Fußballfeldern. Nur fünf Zentimeter Niederschlag bedeuten über 700 LKW-Ladungen Schnee. Die Kompletträumung einer Piste erfolgt in Standardformation mit 15 Fahrzeugen, bei fünf Zentimeter Niederschlag dauert die Räumung von Anfang bis Ende der Piste rund 25 Minuten.

500 zur Schneeräumung und Enteisung

Der Winterdienst funktioniert am Flughafen Wien mittels Rufbereitschaft, im Einsatzfall werden die Beschäftigten via Handy alarmiert und treffen in kürzester Zeit am Airport ein. Alleine für die Schneeräumung von Pisten, Rollwegen und Vorfeld steht die Winterdienst- Mannschaft mit über 360 Personen Tag und Nacht bereit. 70 Spezial-Fahrzeuge, darunter mehrere Groß-Enteisungsfahrzeuge für die Start- und Landepisten, Kehrblasgeräte für die Schneeräumung, sowie entsprechend ausgerüstete Traktoren stehen dem Winterdienst zur Verfügung. Mit der Flugzeug-Enteisung sind weitere 70 Personen beschäftigt.

Schulungen und Abschlussübungen

Sobald eine Wintersaison abgeschlossen ist, beginnen bereits die Vorbereitungen auf die Nächste. Schon im Sommer wird damit an der Optimierung von Prozessen, Rekrutierung und Schulung von Mitarbeitern, sowie der Wartung und Erneuerung von Fuhrpark und Technik gearbeitet. Mitarbeiter müssen, nach mehreren Schulungen, in denen Abläufe zur Schneeräumung und der Umgang mit Spezialfahrzeugen trainiert wird, auch eine Abschlussprüfung ablegen. In vier groß angelegten Nachtübungen wurden schlussendlich alle Räumungsprozesse, wie auch der Umgang mit Spezialfahrzeugen noch einmal im Volleinsatz trainiert.

Flugzeug-Enteisung zum sicheren Start

Neben der Herausforderung Pisten und Rollwege schnee- und eisfrei zu halten, spielt die Enteisung der Flugzeuge in der kalten Jahreszeit eine herausragende Rolle für die Sicherheit des Flugverkehrs. Vereisungen an Tragflächen und Rumpf können zum Strömungsabriss und damit zu großen Problemen beim Steuern eines Luftfahrzeugs führen. Ausschlaggebend dafür sind Feuchtigkeitsgrad, Außentemperatur, Temperatur der Tragflächen und Niederschlagsintensität.

Das vom Flughafen Wien eingesetzte Mittel ist biologisch vollständig abbaubar und wird über unterirdische Abflussanlagen in Sammelbehälter zur Entsorgung geleitet. Die Dauer eines Enteisungsvorganges hängt im Wesentlichen von der Größe des Flugzeuges und damit der zu enteisenden Flächen ab. Damit die Enteisung möglichst rasch erfolgt, werden am Flughafen Wien größere Flugzeuge von bis zu vier Enteisungsfahrzeugen gleichzeitig betreut.

Memmingen: Kattowitz kommt in Flugplan, Vilnius geht

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Das osteuropäische Streckennetz des Flughafen Memmingen wird immer dichter: Mit Beginn des Sommerflugplanes 2018 kommt nun auch die polnische Industrie- und Universitätsstadt Kattowitz als neues Ziel hinzu. Seit Oktober 2017 fliegt die Fluggesellschaft Ryanair drei Mal pro Woche in die polnische Hauptstadt Warschau, nun nimmt Wizz Air Kattowitz in ihr Angebot auf. Ab 20. Juni geht es vier Mal wöchentlich in die rund 300.000 Einwohner zählende Hauptstadt der polnischen Woiwodschaft Schlesien. Das knapp 300 Kilometer südwestlich von Warschau gelegene Kattowitz gilt als einer der wichtigsten Wirtschaftsstandorte Polens. Lag einst der Schwerpunkt in den Bereichen Bergwerke mit großen Kohle- und Erzvorkommen sowie der Schwerindustrie, so dominieren mittlerweile die Dienstleistungsbranche, Elektroindustrie und Informationstechnik.

Das zweite polnische Ziel mache den Airport zu einem der Flughäfen in Süddeutschland mit dem größten Portofolio in Sachen Osteuropa, so Flughafen Memmingen-Vertriebsleiter Marcel Schütz. Zahlreiche historische Verbindungen zwischen Schlesien und dem deutschen Südwesten könnten so gepflegt werden. Aber auch touristische und geschäftliche Reisemotive spielten eine Rolle. So ist das weltbekannte Krakau nur eine Autostunde von Kattowitz entfernt.

Vilnius verschwindet aus Flugplan

Besuche bei Freunden und Verwandten gelten auch auf der Strecke Memmingen – Sibiu als wichtige Beweggründe. Die Verbindung mit dem einstigen Hermannstadt in Siebenbürgen erfreut sich so großer Nachfrage, dass Wizz Air das bestehende Angebot ab Memmingen deutlich vergrößert hat: Ab 24. Juni geht es fünf Mal wöchentlich in die rumänische Stadt am Rande der Karpaten.

Bisher gab es zwei Flüge pro Woche. Weniger nachgefragt werden Flüge in die litauische Hauptstadt Vilnius. Diese Verbindung wird mit Beginn des Sommerflugplans eingestellt. Unterm Strich rechnet der Flughafen Memmingen aufgrund der zusätzlichen Flüge nach Kattowitz und Sibiu und trotz des Wegfalls der Verbindung nach Vilnius mit einem weiteren Passagierplus von rund 75.000 pro Jahr.

Musikalisches Advents-Event am Leipzig/Halle Airport

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Acht Chöre und eine Bläsergruppe gestalten den musikalischen Ausklang des Flughafen-Jubiläumsjahres des Leipzig/Halle Airports und stimmen das Publikum auf die Adventszeit ein. Alle Musikbegeisterten sind dazu herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. Spenden werdenf ür einen guten Zweck gesammelt. Ab 15:00 Uhr findet im Check-in-Bereich das traditionelle Adventskonzert statt. Wer noch auf der Suche nach originellen Weihnachtsgeschenken ist, der kann an diesem Tag in der Zeit von 10:00 bis 18:00 Uhr im Büro des Besucherservices Gutscheine für Flughafentouren erwerben. Zum Sonderpreis angeboten werden außerdem die beliebten Flughafen-Fanartikel, u.a. das Flughafen-Maskottchen „Florian Flü“, Basecaps, T-Shirts, Trinkflaschen und Bodybags.

Ganz kleines Theater für die Kleinen

Der Flughafen Leipzig/Halle lädt am 03. Dezember alle kleinen und großen Besucher zu einem Puppentheater ein. „Die verflüxte Zipfelmitze“ ist eine lustige Verwechselungskomödie für Kinder ab vier Jahre. Die Vorstellung beginnt 11:00 Uhr auf der Bühne im Check-in-Bereich. Der Eintritt ist frei. In der Zeit von 12:00 bis 15:00 Uhr können im Marché-Restaurant Lebkuchenhäuschen gebaut werden. Besucher, die mit dem PKW anreisen, können vor Ort ein vergünstigtes Parkticket für drei erhalten.

Flughafen Dortmund: Auch Wizz Air baut Netz aus

Die Wizz Air verbindet den Flughafen Dortmund ab dem Sommer 2018 mit drei neuen Zielen in Mittel- und Osteuropa  und setzt damit seinen Wachstumskurs in Dortmund weiter fort. Neben den genannten neuen Zielen wird die WIZZ Air auch die Frequenzen auf der Kattowitz Route ab dem Sommerflugplan 2018 von 14 wöchentlichen Flügen auf 18 Flüge pro Woche erhöhen. Mit der Aufnahme der drei neuen Ziele sowie der Frequenzerhöhung bei der Destination Kattowitz erweitert die Wizz Air ihr Angebot in die Ukraine sowie nach Polen und trägt damit dazu bei, die Wachstumsziele des Flughafens 2018 zu erreichen.

Nach Eurowings baut damit auch der Low-Cost-Carrier aus Osteuropa sein Angebot in Dortmund massiv aus. Folgende Flugziele und -zeiten können ab sofort gebucht werden:

Montag + Freitag (Start 21.05.2018) Lwiw (Lemberg) 17:40 Uhr, Dortmund 14:05 Uhr Dortmund 18:55 Uhr, Lemberg 17:40 Uhr

Lwiw (Lemberg) liegt östlich der Grenze zu Polen und ist ein Zentrum der ukrainischen IT-Industrie.

Donnerstag + Sonntag, (Start 05.04.2018) Charkiw 16:30 Uhr, Dortmund 11:55 Uhr Dortmund 18:45 Uhr, Charkiw 16:00 Uhr

Charkiw ist nach Kiew die zweitgrößte Stadt der Ukraine und mit 42 Universitäten sowie Hochschulen das wichtigste Wissenschafts- und Bildungszentrum des Landes.

Montag, Mittwoch, Freitag + Sonntag, (Start 21.05.2018) Posen 12:20 Uhr, Dortmund 19:20 Uhr Dortmund 13:40 Uhr, Posen 20:40 Uhr

Posen zählt als fünfgrößte Stadt Polens zu den wichtigsten mittel- und osteuropäischen Wirtschaftsstandorten.

Weihnachtskonzerte am Flughafen München

Flughafen als Ort von Weihnachtskonzerten: Passend zur Adventszeit wird es auch in diesem Jahr wieder besinnliche Klänge des Freisinger Chors und der Münchner Symphoniker im Terminal 2 des Münchner Flughafens geben. Den Auftakt der musikalischen Darbietungen übernimmt der Freisinger Chor „Cantabile“. Nach den großen Erfolgen der letzten Jahre werden die Sänger am Sonntag den 03. Dezember wieder mit weihnachtlichen Liedern um 14:30 Uhr in der nördlichen Check-In Halle sowie ab 15:00 Uhr im Ankunftsbereich zu hören sein. Die Münchner Symphoniker werden an drei ausgewählten Tagen in verschiedenen Bereichen des Terminals 2 die Passagiere des Münchner Flughafens mit Auszügen aus ihrem Repertoire erfreuen.

Am Montag, den 04. Dezember ist der Auftritt des Posaunenquartetts vorgesehen, das Hornquartett spielt dann am Dienstag, den 12. Dezember. Das musikalische Weihnachtsprogramm wird von dem Holzbläserquintett am Donnerstag, den 21. Dezember abgerundet. Die kleinen Ensembles werden jeweils um 17:30 Uhr inmitten von Passagieren und Gästen bei der Abfluginformation im Terminal 2 auftreten. Danach werden die Künstler an verschiedenen Schauplätzen bis 19:30 Uhr auch im nicht-öffentlichen Bereich musizieren.

Keine geheimen Berichte des TÜV zum BER

Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH stellte im Zusammenhang mit bisher angeblich unbekannten TÜV-Berichten und neuen Baumängeln am BER einige Punkte klar. Bei Berichten habe es sich um bekannte Sachverhalte gehandelt. Zitierte monatliche Statusberichte über Mängel in den prüfpflichtigen Anlagen bilden die aktuelle Situation ab. Der Baufortschritt am BER und die jeweilige Situation bei der Abnahme der technischen Anlagen durch die Prüfsachverständigen seien regelmäßig Gegenstand der Berichterstattung der Geschäftsführung in den Sitzungen des Aufsichtsrates und in den entsprechenden Ausschüssen in den Landtagen, zuletzt im Sonderausschuss BER des Brandenburger Landtags am 20.11.2017.

Um der Bauaufsichtsbehörde im Rahmen der kooperativen Zusammenarbeit einen aktuellen Sachstand über die Prüfprozesse am BER zu geben, werden diese monatlichen Statusberichte des TÜV auch regelmäßig der Bauaufsichtsbehörde zur Verfügung gestellt.

Fokus Baurecht

Um endlich Verlässlichkeit ins Projekt zu bekommen, fokussiert sich die FBB unter Leitung des neuen Vorsitzenden der Geschäftsführung klar auf die Erfüllung des Baurechts, sprich auf die Abnahmefähigkeit der prüfpflichtigen Anlagen. Die Bauprojektleitung des BER hat deshalb in den letzten Monaten in jeder technischen Anlagengruppe eine sinnvolle Auswahl getroffen und diese durch die Übergeordneten Sachverständigen (ÜSV) des TÜV bewusst prüfen und bewerten lassen. Ziel war es, aus diesen Prüfergebnissen Aufschlüsse für die weiteren Anlagen gleicher Bauart zu ziehen, systemische Fehler zu beheben und dann die Anlagen final fertigzustellen.

Übergeordnetes Ziel des terminplanbezogenen Risikomanagements besteht darin, sowohl aus den Prüfergebnissen abschließend die Risiken zu bestimmen und diese im Terminplan ordnungsgemäß abzubilden als auch neue Risiken zu vermeiden und aus den Erkenntnissen der Prüfergebnisse vorausschauend zu handeln. Bereits geprüfte Anlagen weisen zur Zeit noch wesentliche Mängel auf, listet die FBB auf:

Wesentliche Mängel am BER

  • Brandmeldeanlage (BMA), hier im Main Pier Nord die BMA 61
  • Elektroakustisches Notrufwarnsystem (EANWS), hier der Bereich Main Pier Nord
  • Sicherheitsbeleuchtung als Teil der Sicherheitsstromversorgung im Main Pier Nord
  • Sicherheitsstromversorgung im Main Pier Nord (Bericht noch in der Erstellung)
  • Entrauchungssteuerung (ÜSSPS), hier das Segment 1
  • Sprinkleranlage

Darüber hinaus wurden die Förderanlagen und die Spüllüftungsanlagen mängelfrei geprüft. Die Bauprojektleitung der Flughafengesellschaft kümmert sich intensiv darum, die Fehler der Vergangenheit aufzuarbeiten und die noch verbleibenden Mängel an den technischen Anlagen zu beheben.

Die Ergebnisse der Prüfberichte des TÜV werden regelmäßig in den Aufsichtsgremien zur Sprache gebracht. Die TÜV-Berichte sind weder streng geheim, noch sind die darin beschriebenen Sachverhalte unbekannt. Sie sind eine Arbeitsunterlage der Projektbeteiligten, sowohl in der FBB als auch bei den Firmen und Dienstleistern.

TÜV für aussagekräftige Einschätzung

Zur Validierung der seit September 2017 verbindlichen Terminplanung wurde die Expertise des TÜV als notwendige Grundlage zur Erlangung besserer, inhaltlich richtiger und somit auch endlich belastbarer Aussagen benötigt. Die Prüfergebnisse werden im Terminplan verortet und im Risikomanagement nachgehalten.

Der im September vorgelegte Rahmenterminplan zur baulichen Fertigstellung bis zum 31.08.2018 ist ambitioniert und wurde bewusst ohne Puffer geplant. Am 15. Dezember will Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, der Vorsitzende der Geschäftsführung dem Aufsichtsrat einen unternehmerisch verantwortlichen Termin zur Inbetriebnahme vorschlagen.

OHB System: Jubiläum eines Schlüsselprojekts

Das Raumfahrt- und Technologieunternehmen OHB SE feiert in diesen Tagen das Jubiläum eines Produkts, mit dem das Unternehmen aus Bremen der Durchbruch zum führenden deutschen Systemhaus gelungen ist. Mit dem System SAR-Lupe hat OHB 2007 den deutschen Streitkräften das erste eigene satellitengestütze Aufklärungssystem geliefert. Seit zehn Jahren verrichtet es zuverlässig und rund um die Uhr seinen Dienst im All. SAR-Lupe ermöglicht es der Bundesregierung in Krisensitutationen frühzeitig und unabhängig zu reagieren und trägt konstruktiv zur Einsatzfähigkeit der Streitkräfte bei.

Die Bundeswehr und das Bundesministerium der Verteidigung bewiesen damit ihr besonderes Vertrauen in OHB und verhalfen damit letztendlich auch zum Durchbruch zum deutschen Systemhaus. Laut Marco Fuchs, Vorstandsvorsitzender der OHB SE, können die Bremer heute mit ihrer Arbeit an das damalige Programm anknüpfen und sind bereits dabei, für die Bundesrepublik Deutschland weitere Systeme zu entwickeln. So ist  OHB auch beim SAR-Lupe-Nachfolgeprogramm SARah Hauptauftragnehmer.

Aufstieg in die Bundesliga

Deutschland gilt zwar auf dem Gebiet der Radartechnologie als führend, mit zuverlässigen und besonders hochauflösenden Radarsatelliten, die die Erde in Stereo abtasten. Im Optischenbereich jedoch eher als blind und nicht sehr fähig. Auf einem Empfang in Bonn aus Anlass des 10. Betriebsjubiläums des Systems SAR-Lupe lobte Generalleutnant a.D. Kurt Herrmann, erster Kommandeur des Kommandos Strategische Aufklärung der Bundeswehr und damit erster Nutzer von SAR-Lupe vor allem die gute und partnerschaftliche Zusammenarbeit – nicht nur in den Teams, sondern auch mit der Familie Fuchs. Dieser Spirit müsse bewahrt und für künftige Aufgaben möglichst weiterentwickelt werden, sagte Hermann, der heute als Präsident der Clausewitz-Gesellschaft tätig ist.

Mit SAR-Lupe ist es OHB erstmals gelungen, als Hauptauftragnehmer ein Satellitenprogramm zu führen. Das Unternehmen hat dabei das Satellitensystem entwickelt, gebaut und ist gemeinsam mit der Bundeswehr für den Betrieb verantwortlich. Es sei schlichtweg das sinnstiftende Projekt gewesen, so Dr. Fritz Merkle, Vorstandsmitglied von OHB SE. Das Programm war das erste nationale weltraumgestützte Aufklärungsprogramm der Bundesrepublik und für den Satellitenbauer zugleich die Grundlage des heutigen Erfolges.

Auf Basis der „Serienerfahrung“ bei den fünf baugleichen SAR-Lupe Satelliten ist das Galileo-Angebot geschrieben worden, die teils auch von OHB gefertig werden. SAR-Lupe habe OHB damals von der Regionalliga in die Bundesliga katapultiert, so Merkle. OHB habe durch SAR-Lupe unheimlich viel gelernt und auch als Unternehmen hinzugewonnen. So seien viele Teammitglieder von damals sind heute in führenden Positionen bei OHB.

Das Konzept kleinerer, modularer Satelliten hat sich bewährt und konnte analog auf andere Bereiche wie Telekommunikation und Navigation angewendet werden Die Entwicklung der Satellitenplattform SmallGEO durch OHB fußt ebenso auf den Erfahrungen und Erfolgen bei SAR-Lupe wie der große Erfolg des Satellitenherstellers OHB im Galileo-Programm. Bei einem Schwesterunternehmen, LuxSpace in Luxemburg, wird mit Triton-X ein Kleinsatellit mit einer Masse von nur 70 kg entwickelt samt dazugehöriger Fertigungsstraße für die Serienproduktion. Das Konzept SAR-Lupe hat also Schule gemacht – nicht nur bei der OHB System AG, sondern auch in der OHB-Gruppe.

Optischer Aufklärungssatellit für Deutschland

Erst am 08. November teilte die OHB System AG mit, von den zuständigen Stellen der Bundesrepublik Deutschland den Zuschlag für die Realisierung eines Satellitensystems zur weltweiten elektro-optischen Aufklärung erteilt bekommen zu haben. Die OHB System AG hat heute mit dem Auftraggeber auch den Vertrag für die Realisierung dieses Satellitensystems zur weltweiten elektro-optischen Aufklärung unterschrieben.

Nach SAR-Lupe und SARah wird damit ein weiteres satellitengestütztes Aufklärungssystem geliefert. OHB wird damit Technologiepartner der Bundesrepublik als Spezialist sowohl für radarbasierte als auch für elektro-optische Aufklärung. Die Realisierung erfolgt in einem Budgetrahmen von bis zu 400 Mio. Euro.

Flughafen Wien: Kernthemen für Cargo in Angriff

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Der Flughafen Wien sieht im weiteren Ausbau der Luftfracht und im Ansiedeln von Logistikpartnern ein wesentliches Wachstumsfeld. Die Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandorts ist nur mit effizienten Logistikströmen möglich. Dazu legt der VIE vier wichtige Weichenstellungen.

Erweiterung Air Cargo Center, Pharma Hub neu, Ansiedlung von Logistikzentren, wie Cargo Partner, DHL und andere sowie die Verbesserung und den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur. Der Airport erweitert seine Frachtinfrastruktur und plant ein neues Logistikzentrum für temperatursensible Arzneimittel: Das Air Cargo Center wurde um rund 13.000 m² sowie um modernste Technologien erweitert.

Einen wesentlichen Schwerpunkt wird dabei künftig das neue Pharma Handling Center einnehmen. Außerdem setzt der Flughafen Wien auf nachhaltiges Wachstum: Am Dach des hochmodernen Luftfrachtzentrums wurde auf einer Fläche von etwa 8.000 m² eine der größten Photovoltaik-Anlagen installiert. Für die gesamte Erweiterung der Frachtkompetenz investiert die Flughafen Wien AG rund 17,8 Mio. Euro.

Luftfracht: strategisches Geschäftsfeld

Die gute Marktposition als Umschlagplatz für Luftfracht soll durch die Erweiterung des Air Cargo Center weiter an Bedeutung gewinnen. Vor allem durch das künftige Pharma Handling Center soll eine Nische mit hohen Ansprüchen gefüllt und durch hohe Kompetenz und beste Infrastruktur etabliert werden. Österreich zählt im Bereich der Pharmaindustrie zu den Exportländern mit sehr guten Entwicklungen. Eine pezialisierte und hochprofessionelle Abfertigung wird auch heimische Pharmaunterbranche bei ihrem Wachstum unterstützt.

Dass die Hälfte des Export-Produktionswertes der niederösterreichischen Industrie, also Produkte im Wert von über acht Mrd. Euro, über den Flughafen Wien mittels Cargo weltweit versandt wird, verdeutlicht die unerlässliche Funktion des Airports als Frachtumschlagplatz. In den kommenden Jahren dürfte das Wachstum noch zulegen, vor allem auch dank des Internethandels. Neben eigenen Investitionen tragen vor allem aber die Ansiedlung von Logistikpartnern am Flughafen wie cargo-partner, Kühne+Nagel und in Kürze DHL, dazu bei, das Wachstumspotential auszuschöpfen.

So soll DHL auf über 60.000 m² ein Logistikzentrum mit rund 500 neuen Beschäftigten errichten. Der Ausbau der landseitigen Verkehrsinfrastruktur, so etwa die Realisierung der am Flughafenzaun im Westen vorbeiführenden Umfahrungsstraße von Schwadorf Richtung Fischamend sowie die rasche Realisierung des Lobautunnels, um den Autobahnring um Wien zu schließen, seien aber ebenso wichtige Faktoren für den Flughafen, um dem Bedarf gerecht werden zu können.

Hochprofessionelle Abfertigung von Pharmaka

Im kürzlich erweiterten Air Cargo Center wird auf rund 1.600 m² das neue Pharma Handling Center errichtet. Gearbeitet wird mit einem „Box-in-Box System“ – ein modularer Ansatz zur Sicherstellung unterschiedlicher Temperaturbereiche. Ein Kühlraum mit einer Fläche von 153 m² ermöglicht eine Temperaturspanne von 2° bis 8°C, während weitere 1.415 m² der Kühlhalle auf 15° bis 25°C temperiert werden können. Auch gilt es, diverse Auflagen, wie eine Kühlung am Vorfeld durch Kühltrailer sowie Dock-Stationen für LKW, sicherzustellen. Die Flughafen Wien AG investiert bis Herbst 2018 rund 1,8 Mio. Euro in das neue Pharma Handling Center.

13.000 m² Erweiterung Luftfrachtzentrum

Um den Anforderungen des Luftfrachtaufkommens gerecht zu werden, wurde das Air Cargo Center durch eine multifunktionale Frachthalle mit einstellbaren Temperaturspannen (15° bis 25°C), anschließenden Vordachflächen sowie einem geräumigen Ladehof um gesamt rund 13.000 m² erweitert. Ein direkter Zugang zum Vorfeld sowie moderne Technologien beschleunigen die Prozesse und garantieren die optimale Integration aller involvierten Partner der Prozesskette. Das Anfang Oktober in Betrieb genommene Luftfrachtzentrum gliedert sich in drei Bereiche, wobei das Pharma Handling Center künftig einen Teil einer Lagerhalle einnehmen wird. Der Flughafen Wien hat rund 16 Mio. Euro in das Bauvorhaben investiert.

Photovoltaik: Eigenstrom für Air Cargo Center

Die Nachhaltigkeitsstrategie der Flughafen Wien AG wird konsequent fortgesetzt. Dass dabei besonders die Energieeffizienz durch erneuerbare Energie eine zentrale Rolle einnimmt, wird durch die Inbetriebnahme der bereits dritten Photovoltaik-Anlage unterstrichen. Diese wurde auf dem Dach des Air Cargo Centers installiert und zählt mit einer bebauten Fläche von rund 8.000 m² zu den größten Photovoltaik-Anlagen Österreichs. Die Nennleistung der 2.640 Solarmodule liegt bei 720 kWp, wodurch ein jährlicher Ertrag von etwa 750.000 kWh generiert werden kann.

Der aus den Photovoltaik-Anlagen entstehende Gleichstrom wird durch Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt und anschließend direkt in das Air Cargo Center zur gesamten Eigenversorgung eingespeist. Die Mehrproduktion an Strom wird in die nächstliegende Trafostation und somit in das Flughafen-Netz eingespeist. Der vollautomatische und selbst erzeugende Naturstrom generiert den gesamten Eigenstrom für das Air Cargo Center und trägt mit der Restproduktion zur Erzeugung von Kälte in der Kältezentrale West bei.

Verlorenes am Flughafen war erträglich für Helfer

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Die Kofferversteigerung am Flughafen Stuttgart Mitte November war besonders rentabel: Das Auktionshaus Eppli brachte über 60 Gepäckstücke unter den Hammer und nahm dafür die Rekordsumme von 27.280 Euro ein.

Der Ertrag der Aktion wurde vom Flughafen auf 28.000 Euro aufgerundet und geht jetzt zu gleichen Teilen an den Verein Frauen helfen Frauen Filder e.V. und an die Fildertafel e.V. Walter Schoefer, Sprecher der Geschäftsführung der Flughafen Stuttgart GmbH, überreichte heute einen symbolischen Scheck an Vertreterinnen der beiden Vereine.

Die Vereine engagieren sich sozial und unterstützen Menschen in Not. Damit damit leisten sie wichtige Arbeit. Die Fildertafel und der Verein Frauen helfen Frauen Filder e.V., werden so von allen Teilnehmern bei der Kofferversteigerung, die spendabel und engagiert diese stolze Summe ermöglicht haben, unterstützt.

Hilfe, die ankommt

Hannelore Moll vom Vorstand des Vereins Frauen helfen Frauen Filder e.V. sagte, die Angebote an Beratung und Unterstützung sind unverändert stark gefragt. Jede Spende, die dabei hilft, wird dankbar angenommen. Tanja Herbrik von der Kreisdiakonie Esslingen, betreibt die Fildertafel, denn trotz guter Arbeitsmarktlage gebe es auch bei uns viele Menschen, die in finanziell schwierigen Situationen leben.

Tafelläden sind eine Möglichkeit, sich günstig mit Lebensmitteln und Dingen des täglichen Bedarfs zu versorgen. Ohne Waren und Geldspenden von Firmen und Privatpersonen ginge jedoch auch das nicht.

Leipzig/Halle und Dresden: Bisher 3,1 Mio. Passagiere

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In den ersten neun Monaten dieses Jahres wurden an den Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden insgesamt 3.116.519 Fluggäste gezählt. Dies entspricht einem Zuwachs von 5,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl der Flugbewegungen stieg um 3,8 Prozent auf 74.122 Starts und Landungen. Am Flughafen Leipzig/Halle erhöhte sich die Zahl der Passagiere von Januar bis September um 6,9 Prozent und stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 1.819.955. Mit 51.295 Flugbewegungen wuchs das Verkehrsaufkommen um 6,8 Prozent. Der Luftfracht-Umschlag an Deutschlands zweitgrößtem Luftfrachtdrehkreuz verzeichnete in den ersten neun Monaten mit 828.163,1 Tonnen einen Zuwachs von 7,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit setzt sich das Wachstum am fünftgrößten Frachtflughafen Europas im dreizehnten Jahr in Folge fort.

Am Flughafen Dresden konnte im Zeitraum Januar bis September mit 1.296.564 Fluggästen ein Zuwachs in Höhe von 4,1 Prozent ausgewiesen werden. Die Zahl der Starts und Landungen lag im selben Zeitraum mit 22.827 Flugbewegungen 2,3 Prozent unter dem Vorjahresniveau.

Linienflüge – auch Touristen an Bord

Getragen wird das Wachstum an beiden Flughäfen sowohl von der positiven Entwicklung des Linien- als auch Touristikverkehrs. Dabei verzeichneten nahezu alle angeflogenen touristischen Ziele eine erhöhte Nachfrage. Am Flughafen Leipzig/Halle stieg die Zahl der Fluggäste unter anderem nach Ägypten, Marokko, Tunesien, Italien sowie Bulgarien. Das Aufkommen am Flughafen Dresden verzeichnete insbesondere Zuwächse zu Zielen in Ägypten, Portugal und Griechenland.

Norwegian ergänzt London-Anbindung ab Friedrichshafen

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Norwegians neue Farbe auf dem Vorfeld des Bodensee-Airport Friedrichshafen: Ab 23.12. wird die führende skandinavische Low Cost Airline Norwegian Flüge von London nach Friedrichshafen anbieten, die sich an Skitouristen richtet.

Als Anfang Oktober Monarch Airlines, eine der traditionsreichsten britischen Touristikairlines, überraschend Insolvenz anmeldete, war davon auch die Strecke London – Friedrichshafen betroffen.

Schneller Ersatz für Ski-Fahrer

Dem Bodensee-Airport ist es aber jetzt gelungen, gemeinsam mit führenden britischen Ski-Reiseveranstaltern in Rekordzeit ein Ersatzangebot zu etablieren: Zwischen 23.12.17 und 16.04.18 wird Norwegian die Strecke London (Gatwick) – Friedrichshafen mit einem wöchentlichen Flug bedienen. Zum Einsatz kommen moderne Boeing 737-800 mit 189 Sitzen.

Weiterhin werden British Airways und easyJet mit jeweils zwei Flügen pro Woche den Bodensee-Airport mit London-Gatwick verbinden. Diese Flüge werden vor allem von britischen Skitouristen genutzt, können aber für Wochenendtripps nach London auch direkt gebucht werden.

Thies Möller neuer Geschäftsführer bei Spairliners

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Die Spairliners GmbH teilt mit, seit dem 01. November Thies Möller als neuen Geschäftsführer und CEO zu haben. An der Seite von Benoît Crombois (Geschäftsführer und CFO) führt er seitdem das Unternehmen und löst damit Sven-Uve Hüschler ab, der nach vier Jahren im Unternehmen für eine Führungsposition zurück zur Lufthansa Technik AG gewechselt hat.

Thies Möller als Geschäftsleiter ist das Ergebnis eines sorgfältigen Auswahlverfahrens und intensiven Recruitings. Mit ihm wurde ein erfahrener Manager und Branchenkenner gefunden, der mehr als 12 Jahre in leitenden Positionen bei der Lufthansa Technik wie auch im Komponentenbereich tätig ist, erläutert Jacques Dauvergne, Aufsichtsratsvorsitzender bei Spairliners und VP Materials & Services bei Air France Industries.

Thies Möller ist seit 2005 bei der Lufthansa Technik AG und leitete bislang Bereiche im Key Account Management, Central Services & Processes und im zentralen Controlling & Risikomanagement. Bevor er zur Lufthansa Technik kam, war Thies Möller fünf Jahre Geschäftsführer und Sales Direktor im automobilen Sektor.

Phase des Unternehmenswachstums

Möller freut sich auf die neue Aufgabe bei Spairliners und die Herausforderung, das Unternehmen in dieser starken Wachstumsphase zu leiten. Das Integrated Component Care Service von Spairliners wurde für den amerikanischen Markt angepasst und das Portfolio um ein ganz neues Produkt erweitert. Mit Spairliners Assets Control Enterprise (SPACE) sollen anwendungsorientierte Prognoseentwicklungen für E-Jet Komponentenbestände an Flugzeugbetreiber abgegeben werden können. Diese innovative Lösung könnte Spairliners durchaus noch weiteres Wachstum in den Märkten verschaffen.

Während Spairliners in 2013 die Komponentenversorgung für Embraer E-Jet Flugzeuge einführte, leitete Sven-Uve Hüschler das Unternehmen. Er war ebenfalls in der Leitung während der Entwicklungsphase des neuesten Produktes SPACE.

Anleihegläubiger bestimmten gemeinsamen Vertreter

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Die Gläubiger der von der Air Berlin PLC begebenen Anleihe DE000AB100B4 haben bei ihrer Versammlung am Mittwoch, den 22.11.2017, die KEOS GbR zum gemeinsamen Vertreter gewählt. Damit gilt für die Anleihegläubiger ab sofort folgendes Procedere: Die Anleihegläubiger der Anleihe DE000AB100B4 können keine eigenen Forderungen im Insolvenzverfahren der Air Berlin PLC mehr anmelden. Die Gläubiger der Anleihe werden gebeten, sich nicht an den Sachwalter zu wenden. Sämtliche Anfragen sind künftig direkt über den gemeinsamen Vertreter zu klären.

Die KEOS GbR ist erreichbar unter airberlin@onesquareadvisors.com.

Flügelkasten des neuen MC-21 im Stresstest

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Experten setzten den Flügelkasten des neuen MC-21-300 im Institut TsAGI besonderen Belastungen aus. Der MC-21 wird von dem Russischen Konsortium Irkut Corporation gebaut und hat erst kürzlich weitere Testflüge absolviert, nachdem das Passagierflugzeug in die Nähe Moskaus überführt worden war.

Denn im Oktober hatte es das „Irkutsk-2“ Airfield, das Irkutsk-Flugzeugwerk, verlassen, und wird nun im Flugforschungsinstitut weiter getestet. Der MC-21, eingedeutscht MS-21, flog dazu erst kürzlich drei Stunden auf verschiedenen Höhen zwischen 6.000 und 12.000 Metern.

Im Central Aerohydrodynamic Institute (TsAGI) wurde am MC-21-300 jetzt eine Reihe statischer Tests am Flügelkasten, an dem große Lasten wirken und der aus Verbundmaterial besteht, durchgeführt. Die Besonderheit ist am MC-21, das auch die Flügel aus Verbundwerkstoffen bestehen. Dies verspricht Treibstoffeinsparungen aufgrund des leichten Materials, in der Kategorie von Flugzeugen mit Standardrumpf ein Wettbewerbsvorteil.

Nach ersten Tests war die Struktur noch einmal verstärkt worden. Nun hat der Flügelkasten die Maximalbelastungen wie im Flugbetrieb ohne Beschädigungen überstanden.