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Airbus formt großen Auftritt auf Aero India

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Airbus plant seinen bisher größten Auftritt auf der Aero India, die vom 20. bis 24. Februar 2019 in Bengaluru stattfinden wird. Airbus zeigt dabei nicht nur Dienstleistungen für die Luft- und Raumfahrt auf dem Static Display, sondern auch Flugzeuge und Hubschrauber in Flugshows.

Für Airbus ist Indien nicht nur ein Markt, sondern ein Kernland. „Auf der Aero India treffen sich die führenden Akteure des weltgrößten Verteidigungs- und drittgrößten Zivilluftfahrtmarktes„, sagte Anand E. Stanley, President und Managing Director von Airbus India & South Asia.

Innovation aus Indien

Auf der Airbus-Ausstellung in Halle E 2.8 und 2.10 können sich Besucher darüber informieren, wie sich Airbus für das Wachstum des Landes in der Luftfahrt, Verteidigung und Raumfahrt besonders in den Bereichen ‘Make in India’ und ‘Startup India’ engagiert. Luftfahrtbegeisterte können auf dem Airbus-Stand auch in interaktive Virtual- und Augmented-Reality-Welten eintauchen.

In Indien fördert Airbus das Erfindertum über das Airbus BizLab, das in Halle E 2.9 zu finden ist. Es vermittelt den Besuchern einen ersten Eindruck von den Möglichkeiten, die der Startup-Accelerator im indischen Ökosystem für Innovationen eröffnet hat. Das Airbus BizLab wird mit Invest India den ‘Startup Day’ auf der Aero India gemeinsam organisieren.

A330neo Airshow und Ausstellungen

Die A330neo wird im Mittelpunkt der Flugvorführungen stehen. Sie ist das jüngste Mitglied der führenden Widebody-Produktpalette von Airbus, die sich durch hochmoderne Materialien, neue optimierte Flügel, Sharklets aus Verbundwerkstoffen und hoch effiziente Triebwerke auszeichnet, die zusammen einen um 25 Prozent niedrigeren Treibstoffverbrauch und CO2-Ausstoß ermöglichen werden. Das taktische Transportflugzeug C295 der neuen Generation, das für verschiedenste Transporteinsätze unter extremen Wetterbedingungen ausgelegt ist, wird Einweisungsflüge durchführen.

Auf dem Freigelände wird Airbus mit seinen überaus vielseitigen zweimotorigen Hubschraubern H135 und H145 vertreten sein. Die H135 ist bekannt für ihre Belastbarkeit, kompakte Bauweise, Zuverlässigkeit, Vielseitigkeit und Wirtschaftlichkeit sowie für ihren niedrigen Geräuschpegel. Die H145 ist ein Mitglied der zweimotorigen Hubschrauberfamilie in der Viertonnenklasse und eignet sich mit ihrer erweiterten Einsatzfähigkeit und Flexibilität für eine Vielzahl von Missionen, insbesondere bei hohen und heißen Betriebsbedingungen.

Technologische Präsentationen

Airbus zeigt maßstabgetreue Modelle aus seinem gesamten Portfolio. Dazu gehören das mittelschwere Transportflugzeug C295, das Mehrzweck-Tank- und Transportflugzeug A330 MRTT, der derzeit vielseitigste Militärtransporter A400M, der geostationäre Kommunikationssatellit SES-12 und eine holografische Darstellung des hybriden Radarsatelliten SAR zur Erdbeobachtung.

Im Hubschrauberbereich zeigt Airbus maßstabgetreue Modelle der H225M – der Militärversion des H225 Super-Hubschraubers, der AS565 MBe – den Mehrzweckhubschrauber zur Kampfkraftverstärkung für den Allwetterflugbetrieb, und der H135 und H145. Im Zivilflugzeugbereich zeigt Airbus die A330-900 aus der A330neo-Widebody-Familie der neuen Generation, die A321neo und die ATR 72-600. Präsentiert wird auch die Advanced Inspection Drone. Dieses drohnengestützte System zur Beschleunigung und Erleichterung von Sichtprüfungen kann die Stillstandszeiten von Flugzeugen beträchtlich verkürzen und die Qualität von Prüfberichten verbessern.

Darüber hinaus wird Airbus sein breit gefächertes Serviceangebot unter Beteiligung seiner hundertprozentigen Tochtergesellschaften Satair und Navblue mit besonderem Schwerpunkt auf die mit der Cloud Skywise verbundenen Digital Services und entsprechenden Vorführungen vorstellen. Ein Modell seines drohnengestützten Systems für die Flugzeuginspektion ist ebenfalls zu sehen.

Karriere bei Airbus

Airbus als großer Arbeitgeber will die Airshow außerdem dazu nutzen, neue Talente zu gewinnen. Am 23. und 24. Februar bietet Airbus interessierten Besuchern die Möglichkeit, sich bei Airbus India über Karrierechancen in den Bereichen Avioniksoftware, Simulation der Flugzeugsysteme, Airframe-Strukturen, API-Entwicklung, Full-Stack-Entwicklung, Big Data, Cloud und DevOps zu informieren.

Düsseldorf: Fortschritt bei Reduzierung der Nachtflüge

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Die Zahl der nächtlichen Starts und Landungen am Flughafen Düsseldorf ist seit Anfang November trotz eines deutlich gestiegenen Verkehrsaufkommens im Jahresvergleich spürbar zurückgegangen.

Fanden im Zeitraum November 2017 bis Januar 2018 noch 299 Flugbewegungen zwischen 23:00 Uhr und 05:59 Uhr statt, ist die Zahl der Bewegungen ein Jahr später um 38 Prozent auf 186 gesunken. Gleichzeitig stieg die Zahl der Flugbewegungen im selben Zeitraum von etwa 42.960 auf rund 51.900 um 20,8 Prozent.

Maßnahmen gegen Nachtflugbetrieb

Hierzu erklärt Thomas Schnalke, Sprecher der Geschäftsführung: „Die zahlreichen Maßnahmen, die wir gemeinsam mit unseren Partnern im Luftverkehr zur Verbesserung der Pünktlichkeit in die Wege geleitet haben, entfalten ihre Wirkung und führten in den vergangenen drei Monaten trotz des gestiegenen Verkehrsaufkommens zu einer deutlich verbesserten Situation bei den Nachtflügen. Diese für Anwohner und Reisende sehr erfreuliche Entwicklung gilt es nun zu verstetigen, indem wir den Trend der vergangenen Jahre umkehren.

Hierzu ist es wichtig, dass der umfangreiche und anspruchsvolle Maßnahmenkatalog, der im Rahmen des Luftverkehrsgipfels im Oktober verabschiedet wurde, weiter mit aller Konsequenz von allen Partnern verfolgt und umgesetzt wird. Dies gilt insbesondere auch für die erst langfristig wirkenden Maßnahmen…“, so Schnalke. Zur Transparenz veröffentlicht der Flughafen Düsseldorf jeweils zur Monatsmitte online einen Pünktlichkeits- und Nachtflugreport zum Vormonat. Der Bericht für Januar geht voraussichtlich am 14. Februar online.

LHT in Dubai hat sich mit Hangar vergrößert

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Nur ein Jahr nach der Eröffnung der neuen Betriebsstätte im Mohammed bin Rashid Aerospace Hub in Dubai South wurde jetzt dort die Hangar- und Werkstattfläche von 2.500 auf 5.000 Quadratmeter erweitert. Noch 2018 war der Standort bereits vom Luftfahrtbundesamt (LBA) erfolgreich auditiert worden.

Lufthansa Technik Middle East profitiert vom stetig wachsenden Luftfahrtmarkt in der Golfregion. Um den wachsenden Kundenanforderungen gerecht zu werden, hat das Unternehmen dort seine Hangarfläche verdoppelt und sein Portfolio um neue Dienstleistungen erweitert.

Mehr Platz und Portfolio für Luftfahrttechnik

Der zusätzliche Platz ermöglicht es Lufthansa Technik Middle East, die Kapazitäten für Airframe Related Components (ARC®) zu erweitern, zum Beispiel für Komposit-Reparaturen an Komponenten wie den Lufteinlasshauben von Boeing 787 Triebwerken. Neue Gondel- und Radomersatzteile für die Flugzeuge Boeing 787, 777 und Airbus A320 wurden erworben. Zusätzliche lokale mobile Support-Teams können nun bestimmte Reparaturen bei Kunden in der Region vor Ort durchführen, was die Kosten und Durchlaufzeiten deutlich reduziert.

Tahnoon Saif, CEO des Mohammed bin Rashid Aerospace Hub, sagte: „Lufthansa Technik ist einer der führenden Luftfahrtzulieferer der Welt und wir freuen uns, dass sich die Betriebsgröße innerhalb des ersten Jahres nach Inbetriebnahme des Mohammed bin Rashid Aerospace Hub verdoppelt hat. Wir freuen uns auf die weitere Entwicklung des Angebots im Aerospace Hub und werden Lufthansa Techniks Wachstum und ihre Entwicklung weiterhin unterstützen.“

Neben der jetzt erweiterten Betriebsstätte im Mohammed bin Rashid Aerospace Hub in Dubai South betreibt Lufthansa Technik Middle East auch ein Lager am internationalen Flughafen von Dubai mit einem wachsenden Bestand an Komponenten zur lokalen Ersatzteilversorgung. Das Unternehmen bietet auch AOG-Support, Fahrwerksdienstleistungen, Triebwerkswaschdienstleistungen und eine lokale Materialberatung an. Weitere neue Services sind in Vorbereitung.

Nachtflüge mit Propellerflugzeug am Flughafen München

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Im Auftrag der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH finden vom 11. bis voraussichtlich 12. Februar 2019 Flugvermessungen im Zusammenhang mit den An- und Abflugverfahren am Münchner Flughafen statt.

Die Flugvermessungen beginnen an den genannten Tagen gegen 22:00 Uhr und sind um zirka 05:00 Uhr des darauffolgenden Tages beendet. Sollte es dabei zu technischen oder witterungsbedingten Verzögerungen kommen, müssen die Vermessungsflüge fortgeführt werden, bis die notwendigen Ergebnisse vorliegen.Vermessungsflüge nach Mitternacht werden auf das Mindestmaß beschränkt. Dabei sollen, soweit es die vorgegebenen Flugprofile erlauben, Überflüge von Ortschaften vermieden werden.

Landesysteme für Airliner validieren

Aufgrund des Verkehrsaufkommens am Münchner Flughafen wurde es notwendig, die geplanten Messflüge in die oben angegebene, verkehrsarme Zeit zu legen. Zum Einsatz kommt dabei ein Turbo-Prop-Flugzeug vom Typ Beechcraft Super King Air 350. Bei der geplanten Überprüfung handelt es sich um eine Notwendigkeit, die im Rahmen einer sicheren, geordneten und flüssigen Verkehrsabwicklung unumgänglich ist. Nur durch eine aufwändige Flugvermessung, die in regelmäßigen Abständen vorgeschrieben ist, kann garantiert werden, dass beispielsweise technischen Anlagen die geforderte Genauigkeit aufweisen.

Nach Insolvenz der Germania: Ziel Betriebsbereitschaft

Im vorläufigen Insolvenzverfahren über die Germania Fluggesellschaft mbH, die Germania Technik Brandenburg GmbH und die Germania Flugdienste GmbH gibt es erste Fortschritte: Der vorläufige Insolvenzverwalter Rüdiger Wienberg führt Gespräche mit Interessenten über mögliche Konstellationen einer Übernahme.

Unterdessen hat die Bundesagentur für Arbeit der Vorfinanzierung der offenen Januargehälter zugestimmt, so dass die rund 1.700 Mitarbeiter in den nächsten Tagen ihr Geld erhalten.

Slots der Germania erhalten

„Unser vorrangiges Ziel ist es, die Fluglinie betriebsbereit zu halten, um die Start- und Lande-Slots behalten zu können“, sagte Wienberg. „Das ist die Grundvoraussetzung für eine Lösung, die den Geschäftsbetrieb als Teil oder als Ganzes erhält.“ Dazu erforderlich ist vor allem eine voll intakte Infrastruktur, d.h. einsatzbereite Flugzeuge, Crews und Wartungsleistungen. Um dies sicherzustellen, führt Wienberg derzeit Gespräche mit dem Luftfahrtbundesamt und den Leasinggebern der 27 Germania-Maschinen. Außerdem steht Wienberg bereits in Kontakt mit möglichen Investoren.

In einem ersten wichtigen Schritt ist es gelungen, in Absprache mit dem Luftfahrtbundesamt die Betriebsgenehmigung der Germania Technik Brandenburg GmbH aufrecht zu erhalten. Das Unternehmen mit 178 Mitarbeitern betreut überwiegend die Germania-Flotte, aber auch Flugzeuge anderer Airlines. Damit können die Germania-Maschinen weiter gewartet und betriebsbereit gehalten werden. Parallel dazu laufen fortgeschrittene Verhandlungen mit den Leasinggebern, um einen Weiterbetrieb während des vorläufigen Insolvenzverfahrens zu gewährleisten.

Versorgung der Flugzeuge und gestrandeter Passagiere

Die Arbeitsverträge der rund 1.700 Mitarbeiter der drei Gesellschaften gelten unverändert weiter, es wurden keine Kündigungen ausgesprochen. Je nach betrieblichen Erfordernissen werden die Mitarbeiter auch weiter eingesetzt. Ein Teil des fliegenden Personals (insgesamt rund 400 Piloten und 580 Flugbegleiter) ist derzeit noch damit beschäftigt, die 27 Flugzeuge der Fluglinie abzustellen. Darüber hinaus müssen die Flugzeuge alle zwei Wochen in die Luft, damit ihre Betriebsgenehmigung nicht verfällt. Auch dafür soll ein Teil der Crews eingesetzt werden.

Auch die Bemühungen, an ihren Flugzielen festsitzenden Passagieren die Rückreise zu ermöglichen, machen Fortschritte. Germania ist dazu in ständigem Kontakt mit den Reiseveranstaltern, um diese bei Umbuchungen zu unterstützen. Im Falle von Direktbuchungen hat Germania anderen Fluggesellschaften anonymisierte Listen mit der Zahl der Passagiere, Abflugort und Ziel zur Verfügung gestellt, um diesen die Planung zu erleichtern.

Die Fluggesellschaft Germania hatte am vergangenen Montag (04. Februar) Insolvenzantrag gestellt. Das vorläufige Insolvenzverfahren betrifft die Gesellschaften Germania Fluggesellschaft mbH (1.426 Mitarbeiter), Germania Technik Brandenburg mbH (178 Mitarbeiter) und Germania Flugdienste GmbH (74 Mitarbeiter). Die Insolvenz betrifft jedoch nicht die Schweizer Germania Flug AG und die Bulgarian Eagle.

Austrian Airlines mit neuen Zielen und Frequenzen

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Im Sommer 2019 verstärkt Austrian Airlines nicht nur ihre Verbindungen nach Deutschland. Urlaubsreisende haben die Wahl aus verschiedenen Destinationen zum Beispiel in Griechenland, Italien, Spanien und Übersee.

Auf der Langstrecke gibt es ab Ende April eine Premiere. „Wir freuen uns schon auf unseren Erstflug nach Montreal. Darüber hinaus werden wir im Sommer zwei zusätzliche Verbindungen nach Tokio einführen und somit täglich fliegen“, sagt Andreas Otto, Vorstandsmitglied und CCO von Austrian Airlines. Start des Sommerflugplans ist der 31. März 2019.

Schwerpunktverkehr Deutschland

Im kommenden Sommer stockt Austrian Airlines die Flüge aus Wien nach Deutschland erneut auf. So fliegt Österreichs Airline aus dem Hause Lufthansa bis zu 39 Mal nach Hamburg. Das sind bis zu elf Verbindungen mehr als im Sommerflugplan 2018. Berlin-Tegel wird bis zu 56 Mal angeflogen, Düsseldorf bis zu 40 Mal – ein Plus von jeweils zwei Flügen pro Woche. Stuttgart erhält eine zusätzliche Verbindung und steht somit bei bis zu 32 Flügen pro Woche. Insgesamt stockt Austrian Airlines mit kommendem Sommer ihr Deutschland-Angebot ab Wien um bis zu 15 Flüge pro Woche auf und bietet damit insgesamt bis zu 263 wöchentliche Verbindungen von Wien nach Deutschland an.

Urlaub in Griechenland, Italien oder Spanien

Ab Sommer fliegt Austrian Airlines bis zu 56 Mal pro Woche zu 17 Destinationen in Griechenland. Dazu gehören beliebte Urlaubsinseln wie Kreta (Chania und Heraklion), Korfu, Karpathos oder Rhodos. Auch Italien bleibt weiterhin ein beliebtes Urlaubsziel und ist daher mit 12 Destinationen im Programm. Dazu zählen Catania, Olbia, Cagliari und seit neuestem Brindisi. Insgesamt fliegt Austrian bis zu 112 Mal pro Woche zu Destinationen in Italien. Spanienurlaubern bietet Austrian Airlines im Sommer Flüge auf die Kanarischen und die Balearischen Inseln. So geht es jeweils einmal pro Woche nach Gran Canaria, Fuerteventura und Teneriffa sowie zwei nach Ibiza und einmal nach Menorca.

Zentral- und Osteuropa bleiben Kernmärkte

Austrian Airlines bleibt weiterhin Spezialist für Zentral- und Osteuropa. Im kommenden Sommer wird der österreichische Homecarrier in Summe 33 Destinationen bis zu 441 Mal pro Woche anfliegen. Dazu zählen, neben den bereits erwähnten griechischen Destinationen, 42 wöchentliche Flüge in die ukrainischen Städte Kiew, Dnipro, Lemberg und Odessa.

Rumänien ist mit jeweils drei Zielen vertreten: Bukarest, Iasi und Sibiu werden insgesamt bis zu 47 Mal pro Woche angeflogen. In Russland hat Austrian Airlines Moskau, St. Petersburg und Krasnodar mit insgesamt bis zu 27 wöchentlichen Flügen im Angebot. Belgrad wird mit bis zu 20 Flügen pro Woche zweimal öfter angeflogen als noch im Sommerflugplan 2018. Auch Skopje erhält eine zusätzliche Verbindung und steht somit bei bis zu 14 Flügen pro Woche.

Montreal, Japan und die USA

Am 29. April startet der erste Austrian Airlines Flug nach Montreal. Die kanadische Metropole wird täglich angeflogen. Die Verbindung nach Tokio wird nach der erfolgreichen Wiederaufnahme im Jahr 2018 aufgestockt. Über den Sommer wird täglich eine Austrian Airlines Maschine Richtung Japan abheben. Das sind zwei Flüge pro Woche mehr als im Vorjahr. Neben Montreal ist Nordamerika mit fünf weiteren Destinationen im Sommerflugplan vertreten.

Dazu gehört auch Miami. Floridas Metropole wird im Sommer viermal pro Woche angeflogen. Die beliebte Touristendestination Los Angeles ist mit einer zusätzlichen Verbindung und somit täglich im Programm. Auch New York erhält einen zusätzlichen Flug. Somit fliegt jeweils eine Austrian Airlines Maschine täglich in Richtung der New Yorker Airports JFK und Newark. Insgesamt fliegt Österreichs Homecarrier im kommenden Sommerflugplan 46 Mal pro Woche Richtung Nordamerika.

Innovation am Flughafen auch für das Umland nützlich

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Rund 50 Vertreter aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft aus der Airportregion folgten heute einer Einladung der Flughafen München GmbH (FMG) und informierten sich vor Ort über technische Innovationen, die möglicherweise auch für das Flughafenumland interessant sein könnten.

Jochen Flinner, der FMG-Beauftragte für die Flughafenregion (2.v.l.) hatte zu dieser Präsentation unter dem Titel „Inside Airport“ in das Information Security Hub (ISH) eingeladen. Eine erfolgreiche flughafeneigene Innovation sind auch die in den Terminals eingerichteten Infogates, mit deren Hilfe Passagiere jederzeit direkten Kontakt mit der zentralen Information des Flughafens aufnehmen können. Wie Sebastian Sand (rechts), der als Vertriebsmanager für die Vermarktung des Infogates zuständig ist, erläuterte, stößt diese Kommunikationstechnik auch außerhalb der Luftfahrtindustrie zunehmend auf Interesse und wird aktuell unter anderem von Banken im ländlichen Raum eingesetzt.

Die Gäste aus der Flughafenregion zeigten sich von der Innovationskraft des Flughafens beeindruckt und nutzten die Gelegenheit, sich im Anschluss an die Vorträge intensiv mit den Experten auszutauschen. Marc Lindike, Leiter der IT-Sicherheit am Flughafen (links) klärte die Gäste darüber auf, welche Rolle das ISH im Kampf gegen die Cyberkriminalität spielt. Über den Einsatz neuster LED-Technik und den Übergang zu einer flugplanabhängigen, ressourcenschonenden Beleuchtung am Airport unterrichtete der für das Lichtmanagement zuständige Günter Sellmeier (2.v.r.) das Publikum.

Airbus und Japans SKY Perfect JSAT planen EDRS-D

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Airbus und der japanische Telekommunikationssatelliten-Betreiber SKY Perfect JSAT haben eine Kooperationsvereinbarung über die Entwicklungsvorbereitung für den EDRS-D-Knoten unterzeichnet. Dieser dritte Kommunikationsknoten des SpaceDataHighway-Systems soll noch vor 2025 über der Region Asien-Pazifik positioniert werden.

EDRS-D soll die Kommunikationskapazität des Systems beträchtlich erhöhen und die Abdeckung stark erweitern. Gegenstand der Vereinbarung sind die gemeinsame Finanzierung von Entwurfs- und Entwicklungsstudien für Satellitennutzlast und Gesamtsystem sowie die Vermarktung des SpaceDataHighway-Dienstes durch SKY Perfect JSAT in Japan. Mit dieser Vereinbarung belaufen sich die Gesamt-Investitionen in die Erweiterung des SpaceDataHighway auf fast 15 Millionen Euro.

Laserkommunikation bidirektional

Die künftige EDRS-D-Nutzlast wird aus drei Laserkommunikationsterminals der nächsten Generation bestehen, die die gleichzeitige Kommunikation mit mehreren Satelliten sowie Flugzeugen und UAV ermöglichen. Diese Laserterminals werden eine größere Bandbreite besitzen und die bidirektionale, interoperable Kommunikation mit japanischen Laserterminals ermöglichen. Dies führt zu einer größeren Reichweite für GEO-GEO-Verbindungen zu anderen geostationären SpaceDataHighway-Satelliten in einer Entfernung von bis zu 75.000 Kilometern. Dadurch können Daten von einem Ende der Welt zum anderen nahezu in Echtzeit übertragen werden.

Der SpaceDataHighway ist das weltweit erste weltraumgestützte Gegenstück zu terrestrischen Glasfasernetzen, das auf modernster Lasertechnologie basiert. Das einzigartige System geostationärer Satelliten wird permanent über einem Netz von Bodenstationen positioniert sein, wobei sich das erste EDRS-A-System (European Data Relay Satellite System) bereits im Weltraum an Ort und Stelle befindet. Das System kann täglich mit einer Übertragungsrate von 1,8 Gigabit pro Sekunde bis zu 40 Terabyte Daten von Erdbeobachtungssatelliten und unbemannten und bemannten Luftfahrzeugen übermitteln.

Riesige Datenraten zur Erdbeobachtung

Die Relaissatelliten verbinden sich mittels Laserstrahlen mit Satelliten, die tausende von Kilometern unter ihnen aus einer niedrigeren Erdumlaufbahn die Erde überwachen, und sammeln deren Daten. Das SpaceDataHighway-System fungiert als Daten-Relaisknoten und übermittelt die erfassten Daten von seiner höheren Position im geostationären Orbit aus dann unverzüglich zur Erde. Mit diesem Verfahren lassen sich Daten von Beobachtungssatelliten kontinuierlich zur Erde übertragen, sie müssen nicht mehr wie bisher gespeichert werden, bis die Satelliten ihre eigene Bodenstation überfliegen. Auf diese Weise können sie mehr Daten schneller zur Erde senden.

Seit Ende 2016 übermittelt das SpaceDataHighway-System täglich die von vier Sentinel-Beobachtungssatelliten des Copernicus-Programms erfassten Bilder der Erde. Dadurch hat sich die von den Satelliten nach Europa übertragene Datenmenge bei Sentinel-1 um 50 Prozent erhöht; bei Sentinel-2 hat sich die Wiederholfrequenz für die Kartierung der gesamten Erde von zehn auf fünf Tage reduziert.

Das SpaceDataHighway-System ist eine Public-Private-Partnerschaft (PPP) zwischen der europäischen Weltraumorganisation ESA und Airbus, wobei die Laserterminals von Tesat-Spacecom und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelt wurden. EDRS-A, der erste, im Januar 2016 gestartete, SpaceDataHighway-Relaissatellit, bietet eine Abdeckung von der amerikanischen Ostküste bis Indien. Ein zweiter Satellit soll Mitte 2019 starten. Er wird die Kapazität des Systems verdoppeln und die Abdeckung und Redundanz erhöhen.

DRF Luftrettung berät zu Drohnen im Rettungswesen

Im Vorfeld zum Europäischen Tag des Notrufs 112 am 11. Februar hat die DRF Luftrettung in Filderstadt einen Workshop zum Thema „Einsatz von unbemannten Luftfahrzeugen in der Notfallmedizin“ veranstaltet.

Experten aus den Bereichen Medizin, Flugbetrieb und Forschung und Entwicklung lädt DRF Luftrettung zum Wissenstransfer nach Filderstadt ein. Dort erörterte man Chancen und Möglichkeiten, die sich durch den Einsatz von Drohnen in Ergänzung zur Luftrettung eröffnen.

Drohnen als Helfer im Notfall

Als Gastgeber und Initiator des Workshops hatte die DRF Luftrettung erstmals diese Plattform für den interdisziplinären fachlichen Austausch geschaffen. Eine Gelegenheit, die von den eingeladenen Experten aus Medizin, Technik, Forschung und Entwicklung durchweg positiv aufgenommen wurde. Auch Vertreter des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt sowie die Deutsche Flugsicherung nahmen am Workshop teil.

Diskutiert wurden unter anderem Szenarien bei der Suche von Notfallpatienten, der Absicherung von Großveranstaltungen und Geländeerkundung im Katastrophenfall sowie der Materiallogistik. In der ergebnisoffenen Diskussion erörterten die Experten sinnvolle, sichere und effiziente Einsatzmöglichkeiten für „Drohnen“ in der Notfallmedizin als Ergänzung zu bestehenden Systemen.

Drohneneinsatz braucht Infrastruktur

Einigkeit herrschte bei den Teilnehmern darüber, dass eine überregionale Infrastruktur zur Nutzung von Drohnen geschaffen werden muss, die sowohl den rechtlichen Rahmenbedingungen gerecht wird, als auch medizinische, technische und Anforderungen hinsichtlich der Finanzierbarkeit erfüllt. Oberste Priorität haben jedoch die Sicherheitsanforderungen an derartige Systeme.

Global 7500: Bombardier bekommt Zulassung für Euorpa

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Bombardier hat für ihr Flaggschiff, den Business Jet Global 7500, die Zulassung in Europa durch die EASA (European Aviation Safety Agency) erhalten. Der Global 7500 kann jetzt in Europa betrieben werden.

Der Global 7500 hat von allen Business Jets die größte Reichweite, so Bombardier. Von der kanadischen Behörde Transport Canada hat das Geschäftsflugzeug die Zulassung bereits im September 2018 erhalten, gefolgt von der amerikanischen Behörde FAA im November. Und das nur 24 Monate nach dem Erstflug des Testflugzeugs 1.

Sundair kommt mit Airbus A320 nach Dresden

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Wichtiger Ansiedlungserfolg für Dresden: Ab Sommerflugplan 2019 stationiert Sundair einen Airbus A320 am Flughafen Dresden. Angeboten werden im Sommer beliebte Ferienziele wie Kreta, Rhodos, Kos und Antalya.

Insgesamt sind pro Woche 26 Starts und Landungen geplant. Im Winter geht es dann nach Ägypten und auf die Kanarischen Inseln. Schauinsland Reisen und Sundair haben angekündigt, das Angebot ab Dresden bei positiver Marktentwicklung auszuweiten.

Suche nach weiteren Airlines

Götz Ahmelmann, CEO der Mitteldeutschen Flughäfen, sagte zu dem Investment von Sundair und Schauinsland Reisen: „Ich freue mich über den Ansiedlungserfolg. Die Insolvenz der Germania in der Nacht von Montag auf Dienstag dieser Woche war ein schwerer Schlag für unser Unternehmen. Mit Sundair und Schauinsland haben wir nur 72 Stunden später neue Partner an Bord, die attraktive Reiseziele ab Dresden anbieten. Wir werden in den nächsten Wochen weitere Gespräche mit Airline-Partnern führen, um die Flugangebote in Dresden und Leipzig/Halle zu erweitern.“

Bundeswehr und Flugsicherung testen Drohnenabwehr

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Die Wehrtechnische Dienststelle für Luftfahrzeuge der Bundeswehr (WTD 61) und die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH haben auf dem Flugplatz der WTD 61 in Manching erfolgreiche Tests zur Drohnenabwehr durchgeführt.

Basis war die erstmals öffentlich präsentierte Luftlagedarstellung der Flugsicherung, die kooperative und nicht kooperative Drohnen identifizieren kann. Denn immer häufiger melden Piloten Behinderungen durch gemeldete Drohnen im deutschen Luftraum. Von 88 solcher Behinderungen im Jahr 2017 ist die Zahl der Verstöße auf 158 im Jahr 2018 angestiegen. Auch die Ereignisse in Gatwick am Jahresende 2018, bei denen ein Großflughafen für mehr als 30 Stunden durch eine nicht identifizierbare Drohne blockiert wurde, zeigen den Handlungsbedarf.

Drohnenstörer zeigen Handlungsbedarf

Experten sind sich daher einig: Möglichkeiten der Identifikation von Drohnen und auch deren Abwehr müssen technisch gelöst werden. Beim Drohnen-Präsentationstag stellten WTD 61 und DFS gemeinsam mit einem Technologiepartner ihre Drohnen-Forschungsprojekte vor. Neben der Integration kooperativer Drohnen in den kontrollierten Luftraum ist das die Identifizierung nichtkooperativer Drohnen. Vor allem aber wurde die Abwehr dieser nichtkooperativen und damit potentiell gefährlichen unbemannten Luftfahrtsysteme demonstriert.

Es gelang, unterschiedliche Drohnentypen zu detektieren, zusätzlich elektro-optisch zu verifizieren und anschließend in einem Luftlagebild darzustellen. Diese Identifikation bildet die Basis möglicher Abwehrmaßnahmen. Aktuell wurde ein System verwendet, das die Drohne mittels eines vollständig in das Führungssystem integrierten Störsenders stoppte und der Einsatz einer Abfangdrohne demonstriert.

DFS ist Vorreiter für Drohnenprojekte in Europa

Seit vielen Jahren befassen sich Experten der DFS mit unbemannten Luftfahrtsystemen, seit dem Jahr 2016 mit der Drohnenortung. Das gemeinsam mit der Deutsche Telekom initiierte Drohnenortungsprojekt „connected Drones“ nutzt die bereits bestehende Mobilfunk-Infrastruktur zur Übertragung von Positionsdaten kooperativer Drohnen. Zahlreiche Feldversuche wiesen seitdem nach, dass dies sicher, effizient und zuverlässig möglich ist.

Die Einspeisung dieser Daten in das Flugsicherungssystem Phoenix ermöglicht die Datenfusion mit der bundesweiten Aircraft-Luftlage der Flugsicherung. Ziel des Projekts ist die Schaffung eines UTM, also eines Verkehrsmanagementsystems (Air Traffic Management System) für die unbemannte Luftfahrt im untersten Luftraum. Hier ist die deutsche Flugsicherungsorganisation Vorreiter in Europa: sie wurde für das Projekt im vergangenen Jahr mit dem Deutschen Mobilitätspreis ausgezeichnet. „Die Luftfahrt steht vor einer Trendwende, Drohnen als Verkehrsteilnehmer schaffen neue Möglichkeiten – aber auch neue Herausforderungen in der Sicherheitsfrage. Mit den heutigen Versuchen haben wir erste Lösungen gezeigt“ sagt Thilo Vogt, Leiter UAS/ UTM Development & Solutions.

Forschungs- und Technologiestudie der Bundeswehr

Im Auftrag des BAAINBw (Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr) begleitet die WTD 61 umfangreiche Rüstungs- sowie Forschungs- und Technologieprojekte im Bereich der Unmanned Aerial Systems (UAS). Das Interesse der Bundeswehr liegt bei der aktuellen Studie darin, Entwicklungsstände und Tendenzen zu CNS & ATM-UTM und DDS für bemannte und unbemannte Luftfahrzeuge nachzuvollziehen. Dies bildet die Grundlage für eigene Betrachtungen zur Ermittlung militärisch relevanter Aspekte, die im Rahmen einer zivil-militärischen Zusammenarbeit mit der DFS besprochen werden. Aus Entwicklungsständen und Tendenzen zu CNS & ATM-UTM Systemen werden militärische Anforderungen formuliert und frühzeitig in Entwicklungsprozesse zu UAV- Luftraumstrukturen und Verkehrsleitkonzepten eingesteuert.

Für den Leitenden Technischen Regierungsdirekor Peter Pörsch, Leiter des für Drohnen zuständigen Bereichs bei der WTD 61, stehen Drohnen heute in der Entwicklung von neuen Anwendungen da, wo das Internet 1995 und das Smartphone 2008 standen. „Niemand kann heute wissen, welche Anwendungen das im Detail sein werden, aber sie werden unser Umfeld stark beeinflussen. Wir sind dabei, dafür den Grundstein zu legen. Die Technologie muss sicher sein und für die Bevölkerung einen sichtbaren Mehrwert schaffen, um allgemein akzeptiert zu werden.“ Auf den Fotos: Testdrohnen und Detektionstechnik vor der Otto-Lilienthal-Werft der WTD61; Demonstration der Netzfangtechnologie zur Abwehr von Drohnen.

Nürnberg bekommt Reiseziele und Boeing 737 von TUI fly

TUI fly will aus der Frankenmetropole direkt nach Heraklion, Korfu, Kos und Rhodos (Griechenland), nach Fuerteventura, Las Palmas und Teneriffa (Kanarische Inseln) sowie nach Hurghada und Marsa Alam (Ägypten) fliegen.

Deutschlands beliebteste Ferienfluggesellschaft wird mit Beginn des touristischen Sommerflugplans dazu wieder ein Flugzeug am Albrecht Dürer Airport Nürnberg stationieren. „Wir haben schnell reagiert. Mit über 600 Flügen und einer vor Ort stationierten Boeing 737-800 wird TUI fly im Sommer nach Nürnberg zurückkehren. Das Potential in Franken ist enorm und wir freuen uns, so viele Sonnenziele direkt anzubieten. Der jetzt buchbare Sommerflugplan enthält Verbindungen zu den Hotspots Südeuropas und Nordafrikas und damit eine fast grenzenlose Auswahl an Hotelangeboten der TUI“, sagt Oliver Lackmann, Geschäftsführer der TUIfly GmbH.

Germania-Lücke schnell schließen

„Die schnelle Reaktion von TUI fly ist eine Bestätigung für die Attraktivität der Metropolregion Nürnberg. Damit wird kurzfristig ein Teil des aufgrund der Germania-Insolvenz fehlenden Flugangebots durch einen renommierten Partner ersetzt. Nordbayern ist für den Veranstalter TUI traditionell ein starker Markt. Es freut uns, dass Urlaubsreisende damit weiterhin von einem breiten Angebot an Nonstop-Flügen zu beliebten touristischen Zielen profitieren können“, so Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe.

„TUI fly kann in Nürnberg bereits auf eine eigene Station zurückgreifen und auch bei unserem Kabinen- und Cockpitpersonal ist die Freude groß, wieder direkt aus der Heimat zu fliegen. Mehrmals täglich werden dann unsere Crews – hoffentlich immer mit 189 Gästen an Bord – von Nürnberg in den Süden starten. Unser Erstflug wird am 24. April zur Hauptstadt Kretas, Heraklion, abheben“, ergänzt Oliver Lackmann.

Neben Flügen ab Nürnberg startet TUI fly diesen Sommer mit 39 eigenen Maschinen ab Berlin-Tegel, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Köln/Bonn, München, Saarbrücken, Stuttgart und Basel. Durch Partner werden außerdem die Flughäfen Paderborn-Lippstadt und Karlsruhe/Baden-Baden bedient.

Bombardier: Neues Flugzeug CRJ550 mit 50 Sitzen

Bombardier Commercial Aircraft hat ein neues Flugzeugmodell vorgestellt: Den Regionaljet CRJ550. Der kanadische Hersteller präsentiert damit das erste 50-sitzige Flugzeug mit einer Drei-Klassen-Kabine.

Der CRJ550 ist ein neues Flugzeugmodell, das mit seiner Musterzulassung auf den CRJ700 basieren wird. Einen Erstkunden für das kleine und komfortable Regionalflugzeug gibt es auch schon: United Airlines, wie Bombardier mitteilt.

CRJ550 Nachfolger für Nordamerika

Mit dem CRJ550 schickt Bombardier ein Flugzeug für die Flottenerneuerung, das im Bereich der 50-Sitzer dafür die einzige Lösung in Nordamerika darstelle. In der Kabine mit 2-1-Anordnung soll es insgesamt mehr Beinfreiheit geben und auch das Gepäck soll mehr Platz haben. Airlines profitieren mit dem CRJ550 von der Kommunalität im Cockpit, vom CRJ200 bis zum CRJ900.

Auftrag zu Luftkampfsystem an Airbus und Dassault

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Frankreich und Deutschland haben den ersten Auftrag – eine gemeinsame Konzeptstudie (Joint Concept Study – JCS) – zur Entwicklung des Future Combat Air System (FCAS) an Dassault Aviation und Airbus vergeben.

Bekanntgegeben wurde der Startschuss für die JCS Mittwoch bei einem Treffen von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen mit ihrer französischen Amtskollegin Florence Parly in Paris. Der Beschluss ist wegweisend für die Sicherung der Souveränität und der Technologieführerschaft Europas im Bereich der militärischen Luftfahrt für die künftigen Jahrzehnte. Anfangsdatum für die zweijährige Studie ist der 20. Februar 2019.

Strategische Autonomie beim Luftkampfsystem

Eric Trappier, Chairman und CEO von Dassault Aviation, erklärte: „Dieser nächste Schritt ist entscheidend für die Sicherung der strategischen Autonomie Europas. Dassault Aviation wird seine Kompetenzen in den Bereichen Systemarchitektur und -integration einbringen, um die Anforderungen der beteiligten Länder zu erfüllen und Europas Führungsposition im strategisch wichtigen Feld der Luftkampfsysteme zu sichern.“

Dirk Hoke, CEO von Airbus Defence and Space, sagte: „FCAS ist eines der ambitioniertesten europäischen Verteidigungsprogramme dieses Jahrhunderts. Mit der heutigen Vertragsunterzeichnung geben wir den Startschuss für dieses High-Technology-Programm. Unsere Unternehmen haben sich zum Ziel gesetzt, den beteiligten Nationen in beiden Kernbereichen – dem New Generation Fighter und dem dazugehörigen System of Systems – die besten Lösungen zu liefern. Wir wenden uns nun mit vollem Tatendrang der Konzeptarbeit für dieses zukunftsweisende System zu und sind dankbar für das entgegengebrachte Vertrauen in unsere Unternehmen.“

Krieg aus der Cloud

Das geplante Waffensystem der nächsten Generation wird aus einem leistungsstarken bemannten New Generation Fighter (NGF) mit neuen und weiterentwickelten Waffen sowie einer Reihe unbemannter Systeme (Remote Carriers) bestehen. Beide sind durch eine Combat Cloud verbunden und in eine FCAS-Architektur (System of Systems) eingebettet.

Die gemeinsame Konzeptstudie (Joint Concept Study, JCS) basiert auf einer gemeinsamen Fähigkeitsanforderung (High Level Operational Requirements Document, HLCORD), die im April 2018 auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung in Berlin von den Verteidigungsministerinnen Deutschlands und Frankreichs unterzeichnet wurde, sowie vorhergehenden nationalen Konzeptstudien.

Ziel der Studie ist, die verschiedenen FCAS-Fähigkeiten zu entwerfen und die Grundlagen für die spätere Entwicklung, Industrialisierung und Herstellung der vollständigen Funktionsfähigkeit bis 2040 zu erarbeiten. Im Rahmen der Studie werden außerdem Demonstrator-Programme für die Paris Air Show im Juni 2019 entwickelt und umgesetzt.

Deutsch-französische Entwicklungszusammenarbeit

Airbus und Dassault Systèmes, wie gleichzeitig bekannt wurde, ein Memorandum of Agreement (MOA) über fünf Jahre unterzeichnet, bei nach dem beide europäischen Luftfahrtunternehmen auch Technologien für Fertigung in 3D-Druck sowie Entwicklung und Design gemeinsam voranbringen wollen. Auch Digital Design, Manufacturing and Services (DDMS) bildet einen gemeinsamen Schwerpunkt. Vorteile sollen sich dadurch etwa beim Paralellisieren von Entwicklungen und Geschäftsmodellen ergeben. Airbus will so etwa neue Flugzeuge nicht erst als Produkt, sondern gleichzeitig mit dem entsprechenden neuen Fertigugnsverfahren entwickeln.

Neun neue Bombardier CRJ900 zum Verleasen

Bombardier verzeichnete am Mittwoch einen neuen Auftrag über neun Regionalflugzeuge der CRJ900. Chorus Aviation als Flugzeugverleaser hat die Anschaffung CRJ900, welche bei der zugehörigen Jazz Aviation LP unter der Flagge von Air Canada Express fliegen werden.

Die CRJ900 sind der ersten bei einem kanadische Betreiber mit der neuen ATMOSPHÈRE-Kabine für die CRJ-Serie. Nach Listenpreisen haben die Flugzeuge einen Wert von 437 Mio. US-Dollar. Die neuen CRJ900 dienen der Flottenerneuerung bei Jazz, wie deren CEO Joseph Randell erläutert, und sollen zwei Klassen erhalten. Damit werden die CRJ900 insgesamt 76 Passagieren Platz bieten. Weltweit fliegen die Regionalflugzeuge mit Jetantrieb laut Bombardier 194.800 Stunden jeden Monat.

Branchen-Chefs feiern 100 Jahre Zivile Luftfahrt

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Am heutigen 06. Februar, dem Jubiläumstag der zivilen Luftfahrt in Deutschland, kamen die Vorstände und Geschäftsführer des deutschen Luftverkehrs zusammen, um an die Anfänge der zivilen Luftfahrt zu erinnern.

Genau vor 100 Jahren begründete die Deutsche Luftreederei den ersten regelmäßigen Post- und Passagierverkehr auf der Strecke Berlin-Weimar. Der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL), Prof. Klaus-Dieter Scheurle, betonte: „Seit 100 Jahren steht ‚Luftverkehr Made in Germany‘ für Weltoffenheit und kulturellen Austausch. Luftverkehr hat das Reisen in die Ferne demokratisiert – heute können sich viele Menschen leisten, die Welt mit dem Flugzeug zu entdecken. Gleichzeitig ist der Luftverkehr mit seinen weltweiten Verbindungen auch ein wichtiger Motor unserer Volkswirtschaft und schafft den Zugang zu den globalen Märkten.“

Berliner Postflugverkehr folgten die Passagiere

Mit dem Start der ersten zivilen Luftverkehrsverbindung war die Kommunikation zwischen der in Weimar tagenden verfassungsgebenden Nationalversammlung und der Hauptstadt gesichert. Gleichzeitig war dies der Beginn der zivilen kommerziellen Luftfahrt in Deutschland. Anfangs sollten so die Berliner Tageszeitungen auf schnellstem Wege zu den Abgeordneten gelangen und auf dem Rückflug wichtige Post nach Berlin befördert werden. Später nutzten auch die Abgeordneten der Weimarer Nationalversammlung die Flugverbindung, die wegen der politisch angespannten Lage in Berlin in die thüringische Landeshauptstadt ausgewichen war.

Unter den ersten Fluggästen war auch Reichspräsident Friedrich Ebert. Wenige Monate später wurde die Flugverbindung dann auch für die Öffentlichkeit freigegeben. Durch die Linie Berlin – Weimar waren die bestehenden Vorbehalte gegen zivile Luftlinien in Deutschland gefallen und weitere Verbindungen folgten. Auf dem Bild: Die Spitzen der deutschen Luftverkehrswirtschaft vor dem Jubiläumsfoto „100 Jahre zivile Luftfahrt in Deutschland“.

Hamburg – Wien mit neuer Low-Cost-Airline

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Mit LEVEL (Anisec) kommt zum Sommerflugplan eine neue Fluggesellschaft an den Hamburg Airport. Dadurch wird die Kapazität in die österreichische Hauptstadt für Hamburger Passagiere deutlich erhöht. Die Strecke wird mit Flugzeugen des Typs A320 mit 180 Sitzplätzen geflogen.

Die Low-Cost-Airlinemarke der International Airlines Group (IAG) fliegt ab dem 31. März 2019 sechsmal pro Woche in die berühmte Mozartstadt. Ob für Städtetrips oder für Geschäftsreisen fliegt die Airline jeden Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Sonntag nach Wien. „Durch die Verbindung mit LEVEL wird das Sitzplatzangebot nach Wien deutlich erhöht“, sagt Dr. Jörgen Kearsley, Leiter Aviation Marketing am Hamburg Airport. Tickets mit Level nach Wien soll es jetz schon ab 49,99 Euro pro Strecke geben.

Warnstreik am Flughafen Düsseldorf Donnerstag

Am Düsseldorfer Flughafen kann es am Donnerstag, 07. Februar, zu Verzögerungen im Flug- und Abfertigungsbetrieb sowie zu Flugstreichungen kommen.

Am Düsseldorfer Flughafen kann es am morgigen Donnerstag, 07. Februar, zu Verzögerungen im Flug- und Abfertigungsbetrieb sowie zu Flugstreichungen kommen. Grund hierfür ist ein kurzfristig anberaumter Warnstreik der Mitarbeiter eines Bodendienstleisters, der am Düsseldorfer Airport für einige Fluggesellschaften im Rahmen der Flugzeug- und Gepäckabfertigung tätig ist. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di ruft ihre Mitglieder dort zu Arbeitsniederlegungen in der Zeit von 03:00 bis 11:00 Uhr auf. Der Flugbetrieb startet in Düsseldorf regulär ab 06:00 Uhr.

Während des Streiks werden am Flughafen Servicemitarbeiter im Terminal eingesetzt, um den betroffenen Fluggästen bei Bedarf mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Passagieren, die ab Düsseldorf fliegen, wird empfohlen, sich vor Reiseantritt zum Flughafen bei ihrer Airline über den aktuellen Stand ihres Fluges und gegebenenfalls abweichende Gepäckbestimmungen zu unterrichten. Insgesamt sind am Düsseldorfer Flughafen für den morgigen Tag rund 580 Flugbewegungen geplant.

Rennserie für Elektroflugzeuge Air Race E startet 2020

Airbus und Air Race E wollen künftig gemeinsam die ersten Elektro-Flugzeugrennen der Welt veranstalten und mit der ersten Rennserie schon nächstes Jahr beginnen.

Airbus wird der offizielle Förderer (Official Founding Partner) von Air Race E. Der Wettbewerb der Elektroflugzeuge soll dazu beitragen, die Entwicklung sauberer, schnellerer und fortschrittlicherer Elektroantriebe zu befördern. Das soll einmal nicht nur innerstädtischen Kleinluftverkehr zugute kommen, sondern auch Passagierflugzeugen der Zukunft.

Rennserie fürs Elektroflugzeug

Air Race E will ein ähnliches Format wie die Rennserie Air Race 1 etablieren. Acht elektrisch angetriebene Flugzeuge sllen direkt gegeneinander antreten und dabei einen engen fünf Kilometer langen Lauf absolvieren – schneller als jedes Rennfahrzeug am Boden, aber nur zehn Meter darüber. „Wir wollen die Hersteller dazu motivieren, ihre Technologie über das gesante Spektrum des elektrischen Antriebssystems und der Komponenten vorzuführen.“ sagte Grazia Vittadini, Chief Technology Officer von Airbus. Der Flugzeugbauer will damit auch sein Interesse an der neuesten Entwicklung für Stromantrieb bekunden und die Entwicklung des neuen Ökosystems mit beschreiten.

Prototyp im Bau

Der Air Race E könnte nichts besseres passieren, als dass Airbus Förderer wird, so CEO Jeff Zaltman. Die Partnerschaft wertet er als bedeutenden Meilenstein in der Evolution hin zur elektrifizierung der Flugzeugantribe. Airbus kooperiert neben Air Race E auch mit der University of Nottingham. Die Universität entwickelt gerade ein Rennflugzeug als Prototyp mit Elektromotor, Batterien und Steuerelektronik. Das Flugzeug soll dann als Grundlage für den Wettbewerb und die Regeln für den ersten Air Race E 2020 dienen.

China startet neue Kultur-Erlebnisse am Zürich Airport

Passend zum chinesischen Neujahr laufen am Flughafen Zürich noch bis zum 24. Februar 2019 die China-Wochen. Es ist auch der Start für ein neues Besucherkonzept.

Neben einem Laternenmeer, dem Chinagarten und Leuchtbildern mit spannenden Informationen finden am Flughafen in dieser Zeit auch zu China passende Events statt.

„Drachen-Lunch“ und „Drachen-Dinner“

So sind am Sonntag, 10. Februar 2019 über den Tag verteilt mehrere Löwen- und Drachentänze zu sehen. Das Spektakel ist gerade auch für Familien einen Ausflug wert. Die traditionelle, über tausend Jahre alte Tanzshow können die großen und kleinen Besucherinnen und Besucher an mehreren Standorten im Airport Center miterleben.

Passend dazu finden ebenfalls am 10. Februar 2019 im Restaurant ASIA am Flughafen Zürich ein „Drachen-Lunch“ und ein „Drachen-Dinner“ statt (mit Voranmeldung). Serviert wird nach Wahl ein Drei- oder Vier-Gang-Menü mit Chinesischen Originalgerichten. Vom Restaurant ASIA aus lassen sich außerdem gut die Drachen- und Löwentänze verfolgen.

In verschiedene Kulturen eintauchen

Die China-Wochen markieren den Startschuss einer neuen Ausrichtung der Marketingkampagnen am Flughafen Zürich. Für die Besucherinnen und Besucher soll eine Erlebniswelt entstehen, in der sie in verschiedene Kulturen eintauchen und am Flughafen die große, weite Welt erleben können. Verteilt über das Jahr 2019 stehen neben dem „Chinese New Year“ vier weitere Destinationen im Zentrum – Kalifornien im Frühjahr, die Schweiz und Italien im Sommer sowie die nordischen Länder im Winter. Wie bereits während den China-Wochen, werden verteilt auf das Jahr mehrere, zu den Destinationen passende Events durchgeführt. Auch die Dekoration im Airport und Airside Center wird während dieser Zeit passend dazu gewählt.

Rettungshubschrauber: Mit Nachtflug öfter im Einsatz

Mit zehn Stationen betreibt die DRF Luftrettung die meisten 24-h-Stationen in Deutschland. Das wirkt sich auch auf die Zahl der Rettungseinsätze aus, die 2018 erneut gestiegen ist.

Die Expertise der DRF Luftrettung für Nachtflüge ist mehr und mehr gefordert: Im Jahr 2018 stieg die Anzahl nächtlicher Einsätze der rot-weißen Hubschrauber um zwanzig Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Europaweit hat sie die größte Erfahrung zum Thema Nachtflug, mit den meisten Flugstunden bei Dunkelheit. In der Gesamtbilanz der Tag- und Nachteinsätze verzeichnet die gemeinnützige Organisation eine Zunahme auf 37.704 Einsätze bundesweit (2017: 36.283 Einsätze).

Nicht nur Nachtsichtbrillen für Flug bei Dunkelheit

„Nächtliche Rettungseinsätze – darin verfügt die DRF Luftrettung über besondere Erfahrung“, unterstreicht Dr. Peter Huber, Vorstand der DRF Luftrettung. „Wir treiben die Entwicklung in diesem Bereich nachdrücklich voran. Die Luftrettung trägt erheblich dazu bei, dass die Menschen in Deutschland zu jeder Tages- und Nachtzeit schnellstmöglich notärztlich versorgt und in eine für sie optimal geeignete Klinik gebracht werden“, sagt Dr. Peter Huber. Dies spielt besonders bei schweren Verletzungen nach Unfällen oder akuten Herzerkrankungen eine lebensrettende Rolle – den häufigsten Alarmierungsgründen zu Notfalleinsätzen der DRF Luftrettung, auch nachts.

Das Nachtflugkonzept der DRF Luftrettung umfasst für den Flug bei Dunkelheit eigens modifizierte Hubschrauber, den Einsatz von zwei Piloten mit Instrumentenflugberechtigung, ein Satellitennavigationssystem mit digitaler Karte, die Einhaltung spezieller Anflugprofile sowie den Einsatz von Nachtsichtbrillen und Hochleistungsscheinwerfern.

„Wir bieten professionelle Luftrettung aus einer Hand. In allen Bereichen legen wir höchste Maßstäbe an unsere Arbeit an“, so Dr. Huber weiter. „Wir bilden unsere Piloten mit eigenen Fluglehrern weiter, beispielsweise im Einsatz der Nachtsichtbrillen oder für neue Hubschraubermuster. Auch für die Entwicklungen in der Notfallmedizin setzen wir uns ein: Wir testen regelmäßig neue medizinische Geräte an Bord unserer Hubschrauber und führen sie, wenn sie ihren Nutzen für unsere Patienten bewiesen haben, an allen Stationen ein. Sollten für die Nutzung neuer Geräte Umbauten an Hubschraubern nötig sein, können diese in unserem Entwicklungsbetrieb vorgenommen werden.“

Luftrettung über Grenzen hinweg

Die DRF Luftrettung setzt an 29 Luftrettungsstationen in Deutschland Hubschrauber für die schnelle Notfallrettung und für dringende Transporte von Intensivpatienten zwischen Kliniken ein. Zudem ist die DRF Luftrettung im Netzwerk der AP³ Luftrettung an einer weiteren Station mit Tag- und Nachtflugbetrieb in Balzers/Liechtenstein beteiligt. Die Besatzungen der österreichischen ARA Flugrettung, die zur DRF Luftrettung gehört, leisteten 2018 an den Stationen in Fresach (Kärnten) und Reutte (Tirol) insgesamt 1.900 Einsätze. Über die Hubschrauberrettung hinaus holt die DRF Luftrettung mit dem eigenen Learjet als Ambulanzflugzeug notfalls Patienten aus dem Ausland nach Deutschland zurück. Im vergangenen Jahr wurden weltweit 300 Einsätze durchgeführt und dabei 48 Länder angeflogen.

Germania rutscht in Insolvenz: Flugbetrieb eingestellt

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Die Germania Fluggesellschaft mbH und ihr Schwesterunternehmen für technische Dienstleistungen, die Germania Technik Brandenburg GmbH, sowie die Germania Flugdienste GmbH haben am Montag, den 04. Februar 2019 beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg Insolvenz beantragt.

Der Flugbetrieb wird in der Nacht vom 04. auf den 05. Februar 2019 eingestellt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Germania wurden informiert. Die Schweizer Germania Flug AG und die Bulgarian Eagle sind von dem Schritt nicht betroffen.

Wer hat Anspruch auf Ersatz

Karsten Balke, CEO der Germania Fluggesellschaft mbH: „Leider ist es uns schlussendlich nicht gelungen, unsere Finanzierungsbemühungen zur Deckung eines kurzzeitigen Liquiditätsbedarfs erfolgreich zum Abschluss zu bringen. Wir bedauern sehr, dass uns als Konsequenz daraus keine andere Möglichkeit als die der Insolvenzantragstellung blieb. Ganz besonders bedauern wir selbstverständlich die Auswirkungen, die dieser Schritt auf unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat. Sie alle haben als Team stets ihr Bestes gegeben, um einen zuverlässigen und stabilen Flugbetrieb zu gewährleisten – auch in den angespannten Wochen, die hinter uns liegen. Ihnen allen danke ich ganz persönlich und von Herzen. Fluggäste, die ihren Germania-Flug nun nicht wie geplant antreten können, bitte ich um Entschuldigung.“

Von der Einstellung des Flugbetriebs betroffene Fluggäste, die ihren Germania-Flug im Rahmen einer Pauschalreise gebucht haben, können sich zur Organisation einer Ersatzbeförderung direkt an ihren jeweiligen Reiseveranstalter wenden. Für Passagiere, die ihr Flugticket direkt bei Germania gekauft haben, besteht aufgrund der gültigen Gesetzeslage bedauerlicherweise kein Anspruch auf Ersatzbeförderung.

Kerosin und Technik schlugen Kostenloch

Dabei verfolgte die Reisefluggesellschaft durchaus Wachstumspläne. Neue Routen und der Einsatz größerer Flugzeuge sollten die steigende Nachfrage decken. Aber dann sei ein kurzzeitige Liquiditätsbedarf bei Germania entstanden, da unvorhersehbare Ereignisse wie massive Kerosinpreissteigerungen über den Sommer des vergangenen Jahres bei gleichzeitiger Abwertung des Euros gegenüber dem US-Dollar, erhebliche Verzögerungen bei der Einflottung von Fluggerät sowie eine außergewöhnlich hohe Anzahl technischer Serviceleistungen an der Flotte das Unternehmen in großem Umfang belastet hatten.

Die Schweizer Germania Flug AG und die Bulgarian Eagle sind von dem Schritt nicht betroffen. Die Germania Flug AG ist eine eigenständige Schweizer Fluggesellschaft mit eigenem AOC. Von der am 04. Februar 2019 beantragten Insolvenz der deutschen Germania Fluggesellschaft mbH ist die Germania Flug AG nicht betroffen. Der Flugbetrieb aus der Schweiz wird planmäßig weitergeführt. „Bei uns läuft der Betrieb wie gewohnt weiter. Wir sind auf Kurs, d.h. der laufende Winterflugplan sowie der Sommerflugplan 2019 werden wie geplant aufrechterhalten und die Planung für den Winter 2019/20 läuft bereits“, kommentiert Urs A. Pelizzoni, Verwaltungsrat der Germania Flug AG. Über weitere Schritte will die Fluggesellschaft Germania in den kommenden Tagen informieren.

Diamond sucht Bewerber zur Produktionssteigerung

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Nach einem Jahr unter dem neuen Management der Diamond Aircraft Gruppe aus China will das österreichische Unternehmen auch 2019 weiter Leute einstellen, da sich die Produktion verdoppelt hat und der Mitarbeiterstand bereits 2018 kräftig aufgestockt wurde.

Auch der kanadische Zweig von Diamond Aircraft, der momentan über 300 Mitarbeiter zählt, wächst weiter und ist auf der Suche nach weiteren Bewerbern für 100 Stellen, besonders unter Handwerkern, da das Geschäft boomt.

Bewerber für Flugzeugproduktion gesucht

Am 22. Februar veranstaltet Diamond Aircraft Österreich in Kooperation mit dem Arbeitsmarktservice Wiener Neustadt einen Bewerbertag speziell für Jobs in der Flugzeugproduktion von 10:00 bis 13:00 Uhr im Aviaticum in der Ferdinand Graf von Zeppelin Straße 1, 2700 Wiener Neustadt. Interessierte können ganz einfach mit ihrem Lebenslauf vorbeikommen und sich bewerben.

Liqun Zhang, CEO Diamond Aircraft Industries GmbH: „Für uns war die Übernahme von Diamond nicht einfach nur eine Investmentmöglichkeit. Wir sind hier für lange Zeit und möchten Diamond an seinen Niederlassungen weiter ausbauen. Die Zentrale von Diamond in Wiener Neustadt hat nicht nur die globale Leitung über die gesamte Gruppe, sondern ist auch das Technologiezentrum. Daher werden wir über die nächsten Jahre diesen Standort weiter stark ausbauen. Unsere Produktion erhöht sich von 90 Stück auf bis zu 200 Stück pro Jahr und wird sich somit beinahe verdoppeln. 2018 haben wir bereits mehr als 100 Leute in Österreich eingestellt und wir suchen noch mehr in unserer Umgebung, die Interesse an einer spannenden Aufgabe bei einem der weltweit führenden Hersteller von Leichtflugzeugen haben. Wir planen 2019 unseren Mitarbeiterstand von aktuell über 600 Personen auf 800 zu erweitern, um der erhöhten Produktionsrate gerecht zu werden. Besonders in unserer Flugzeugproduktion suchen wir dringend Personal mit handwerklichen Fähigkeiten. Auch in der Forschung & Entwicklung, dem Verkauf und der Administration haben wir viele offene Positionen.“

Vernetzung am Technologiezentrum

„Niederösterreich zählt zu den Top-Unternehmensstandorten in Europa. Diamond Aircraft, in der Branche bekannt für seine hochmodernen sicheren und effizienten Leichtflugzeuge, ist ein High-Tech Vorzeigeunternehmen in der Region und mit mehr als 600 Mitarbeitern einer der wichtigsten Arbeitgeber. Wir freuen uns sehr, dass der neue Eigentümer den Standort in Wiener Neustadt weiter stärkt und ausbaut“, sagt Klaus Schneeberger, Bürgermeister von Wiener Neustadt. Georg Grund-Groiss, Geschäftsstellenleiter des AMS Wiener Neustadt: „Das AMS Wiener Neustadt unterstützt gerne bei der Personalbeschaffung mit einer Jobbörse und stellt die überregionalen Verbindungen her.“

Ende 2017 übernahm die Wanfeng Aviation Industry Co., Ltd. Diamond Aircraft Industries GmbH (DAI Österreich), Diamond Aircraft Inc. (DAI Kanada) und die Austro Engine GmbH (AE). Auf dem Foto (v.l.n.r.): Liqun Zhang (CEO Diamond Aircraft Industries GmbH), Georg Grund-Groiss (Geschäftsstellenleiter AMS Wr. Neustadt), David Bausek (Produktionschef Diamond Aircraft Industries GmbH), Klaus Schneeberger (Bürgermeister von Wr. Neustadt), Johannes Frauenberger (Accountable Manager Diamond Aircraft)) in der Produktionshalle der Diamond Aircraft Zentrale in Wiener Neustadt.

Radar aus dem All bringt Licht unters antarktische Eis

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Bislang gilt ein Gletscher für rund vier Prozent des globalen Meeresspiegelanstiegs verantwortlich, der mit seinen verbleibenden Eismassen die Ozeane künftig um mehr als 65 Zentimeter steigen lassen könne. Deutsche Radarsatelliten vermessen den Gletscher in der Antarktis in unerreichter Genauigkeit.

Der Thwaites Gletscher gehört zu den fragilsten Gletschern der Westantarktis und schmilzt mit zunehmender Geschwindigkeit unaufhaltsam in die Amundsen See. Mithilfe der deutschen Radarsatelliten TerraSAR-X und TanDEM-X ist es erstmals möglich, den Thwaites Gletscher und andere Polgebiete flächendeckend mit hoher Auflösung dreidimensional zu vermessen und regelmäßig zu beobachten.

Um die Schmelzprozesse und Veränderungen des Thwaites Gletschers besser verstehen und vorhersagen zu können, haben Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) spezielle TanDEM-X-Höhenmodelle erstellt. Die Ergebnisse der von der NASA geleiteten Studie ist aktuell im „Science Advances“-Journal erschienen.

14 Kubikkilometer Wassereis geschmolzen

Ein gigantischer Hohlraum, ein 350 Meter großes Loch, klafft im Boden des antarktischen Gletschers und frisst sich mit dem von unten eindringenden Meerwasser immer weiter in das Eis hinein. Die Experten hatten schon seit Jahren den Verdacht, dass Thwaites nicht fest mit seinem Untergrund verbunden ist. Die Größe des Hohlraums sowie die Ausbildung von subglazialen Rinnen ist jedoch so überraschend wie besorgniserregend: Insgesamt 14 Milliarden Tonnen Eis sind so bereits ausgewaschen worden – vorwiegend in den letzten drei Jahren, wie aus den Satellitendaten der amerikanischen, deutschen und italienischen Forschungspartner hervorgeht. Anhand der TanDEM-X-Aufnahmen konnte dabei die Schmelzrate bestimmt werden.

Darüber hinaus offenbaren die TanDEM-X-Höhenmodelle die besondere Dynamik des Gletschers: Die Hebungen und Senkungen der Eisoberfläche wurden genau vermessen und gaben damit wichtige Rückschlüsse auf die darunterliegenden Schmelzprozesse. Mit Aufnahmen der italienischen Cosmo-Skymed Satelliten konnte auch die Wanderung der „Aufsetzlinie“ des Gletschers – welche den Übergang markiert, an dem die Eismasse kein Festland mehr unter sich hat und beginnt auf dem Meer zu schwimmen – im Zeitverlauf genau beobachtet werden. So kamen die Wissenschaftler zu der neuen Erkenntnis, dass sich zwar die Gletscheroberfläche hebt, die Eisdicke aber insgesamt abnimmt.

Spezielle Prozessierung enthüllt Überaschendes

Die Wechselwirkungen zwischen Eismasse und eindringenden Meerwasser haben weitreichendere Folgen als bisher angenommen. Um die Auswirkungen der Gletscherschmelze auf den globalen Meeresspiegel genauer vorhersagen zu können, sind diese und weitere Erkenntnisse daher essenziell. Die aktuelle Studie zeigt, welche entscheidende Rolle innovative Radarsatellitentechnologien dabei spielen.

Für die detaillierten Zeitreihen-Analysen kommandierten die DLR-Experten insgesamt 120 TanDEM-X-Aufnahmen im Zeiraum 2010 bis 2017. Mit Hilfe des globalen TanDEM-X-Geländemodells wurde daraus eine Zeitreihe von Höhenmodellen erstellt. „Diese einzigartige Fähigkeit von TanDEM-X ermöglicht die präzise Beobachtung von Änderungen in der Oberflächentopographie und damit derart fundierte Analysen von Schmelzprozessen in den Polkappen“, sagt Co-Authorin Dr. Paola Rizzoli vom DLR-Institut für Hochfrequenztechnik und Radarsysteme.

Die hochgenaue Bestimmung der Gletscherstruktur gelingt dank einer hochgenauen interferometrischen Prozessierung, Geokodierung und Kalibrierung der TanDEM-X-Aufnahmen, die am DLR-Institut für Hochfrequenztechnik und Radarsysteme implementiert wurde. Die Eingangsdaten liefert die automatisierte TanDEM-X-Prozessierungskette des DLR-Instituts für Methodik der Fernerkundung. Aufgezeichnet werden die Daten von TerraSAR-X und TanDEM-X vom Deutschen Fernerkundungsdatenzentrum an seinen Stationen in Neustrelitz, Inuvik (kanadische Arktis) und GARS O’Higgins (Antarktis). Das Deutsche Raumfahrtkontrollzentrum ist am DLR in Oberpfaffenhofen für den Betrieb der Zwillingssatelliten verantwortlich.

Dank der neuen Technologien und Methoden der Radarfernerkundung können Wissenschaftler die kritischen Klimaprozesse noch gezielter untersuchen und Vorhersagemodelle weiter verbessern. Die neuesten Ergebnisse zur Entwicklung des Thwaites Gletscher bieten der Klima- und Umweltforschung einen wertvollen Wegweiser. Die Studie „Heterogeneous retreat and ice melt of Thwaites Glacier, West Antarctica“ wurde von Dr. Pietro Milillo vom NASA Jet Propulsion Laboratory und Co-Autoren der University of California, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Université Grenoble Alpes verfasst und ist auf dem Online-Portal des Science-Journals hier verfügbar.

Nachfolgemission Tandem-L

Eine mögliche Nachfolgemission zu TanDEM-X hat das DLR auch bereits entworfen: Das Tandem-L-Missionskonzept sieht zwei Radarsatelliten vor, die im L-Band (23,6 Zentimeter Wellenlänge) arbeiten und dynamische Prozesse auf der Erdoberfläche wie das Abschmelzen des Thwaites Gletschers global und systematisch erfassen sollen. Ziel von Tandem-L ist es, die Landmasse der Erde im Wochenrhythmus abzubilden.

Die Mission wird neue Maßstäbe in der Erdbeobachtung setzen, den globalen Wandel mit einer neuen Qualität beobachten und wichtige Handlungsempfehlungen ermöglichen. Mit der neuen Technologie könnten die dreidimensionalen Strukturen von Vegetations- und Eisgebieten erfasst werden sowie die großflächige Vermessung von Deformationen mit Millimetergenauigkeit erfolgen.

Höhenmodell aus Radar auf den Bildern

Brüchiges Schelfeis des Thwaites Gletscher: TanDEM-X Höhemodell vom 15. Juli 2014 über dem Schelfeis des Thwaites Gletschers in der Westantarktis: deutlich erkennbar sind die abgelösten und im Meereis festgefrorenen Tafeleisberge.

TanDEM-X Höhenmodell: Thwaites Gletscher: TanDEM-X Höhenmodell vom 11. Juni 2014: Ansicht über dem Hauptzweig des Thwaites Gletschers in der Westantarktis.

Höhenänderungen der Gletscheroberfläche: Aus einer Serie von TanDEM-X Höhenmodellen (zwischen 2011-2017 aufgenommen) abgeleitete Höhenänderung der Eisoberfläche des Thwaites Gletschers in der Antarktis. Die detaillierten Höhenänderungen ermöglichen eine deutliche Verbesserung der Modellierung von Schmelzprozessen und der Klimaveränderungen in diesen sensiblen Regionen.

100 Jahre zivile Luftfahrt: Erfindung aus Deutschland

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Nachdem im Januar 1919 in Berlin mit der Deutschen Luft-Reederei (DLR) die weltweit erste Fluggesellschaft für den zivilen Luftverkehr zugelassen wurde, begann am 06. Februar 1919 der regelmäßige Post- und Passagierverkehr zwischen Berlin und Weimar.

Am 06. Februar 2019 feiert die zivile Luftfahrt daher ihr hundertstes Jubiläum. Heute gehört die zivile Luftfahrt zu den stärksten Jobmotoren in Berlin und Brandenburg. An den Flughäfen in Tegel und Schönefeld gibt es über 21.000 Beschäftigte. Im Jubiläumsjahr der Luftfahrt will die Flughafengesellschaft endlich die Baufertigstellungsanzeige für den Flughafen Berlin Brandenburg (BER) einreichen. Ab Oktober 2020 beginnt am Hauptstadtflughafen BER ein neues Kapitel ziviler Luftfahrtgeschichte. Rund um den Flughafen BER sollen in den kommenden zwei Jahrzehnten mehr als 60.000 Menschen tätig sein.

Berlin: Top-Direktziel und Jobmotor

Auch für den internationalen Handel und besonders den außereuropäischen Warentransport ist der neue Hauptstadtflughafen von zentraler Bedeutung. Die Luftfahrt verbindet deutsche Unternehmen mit wichtigen Zuliefer- und Absatzmärkten in aller Welt. 2018 wurden an den Berliner Flughäfen 40.205 Tonnen Luftfracht registriert und 4.456 Tonnen Luftpost transportiert.

Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Wir sind stolz darauf, dass die Region Berlin-Brandenburg die Wiege der zivilen Luftfahrt ist und auch 100 Jahre später zu den dynamischsten Flughafenstandorten Deutschlands gehört. Die Flughafengesellschaft ist dem Innovationsgeist der Luftfahrtpioniere verpflichtet und bietet den Fluggästen auch unter schwierigen Bedingungen guten Flugbetrieb. Die Zahlen sprechen für sich: Zu keiner anderen Destination gibt es mehr Direktverkehre als nach Berlin. Der neue Hauptstadtflughafen BER hat die Chance, sich zu einem digitalen Drehkreuz zu entwickeln und wie vor 100 Jahren Vorreiter zu sein. Wir arbeiten daran, dass sich am BER jeder Fluggast unabhängig von Homecarriern und Airline-Allianzen seine persönlichen Anschlussflüge aussuchen kann und wir den dahinterliegenden Prozess und das Gepäckhandling übernehmen.“

Ryanair: Zweistelliger Zuwachs im Januar

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Ryanairs Passagierzahlen steigen im Januar um elf Prozent auf 10,3 Millionen Kunden. Damit setzt der Low-Cost-Carrier seinen Weg mit Flottenvergrößerung und neuen Strecken, sowie der Akquise der Laudamotion, fort.

Die Zahlen hat die Ryanair Holdings PLC heute in der Verkehrsstatistik für Januar veröffentlicht:

Januar 2018 2019 (Auslastung) Zuwachs
Total 9,3 Mio. 10,3 Mio. (91 Prozent) 11 Prozent
Ryanair 9,3 Mio 10,0 Mio. (91 Prozent) 7 Prozent
Laudamotion 0,3 Mio. (89 Prozent)
Kummuliert 129,4 Mio. 140,2 Mio. (96 Prozent) 8 Prozent

Ryanair führte demnach im Januar über 58.000 Linienflüge, wobei über 90 Prozent pünktlich ankamen „ohne durch die Flugsicherung“ – wie die irische Airline mitteilt.

Flugausfälle in Hamburg: Bodenverkehrsdienste streiken

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Die Gewerkschaften ver.di und komba haben die Beschäftigten der Bodenverkehrsdienste am Flughafen Hamburg für heute, 04. Februar 2019, kurzfristig und ganztägig zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Schon vor 07:00 Uhr am 04. Februar 2019 haben die Fluggesellschaften daher 58 von 388 Flugbewegungen gestrichen.

31 von 194 Abflügen wurden bisher aus dem Flugplan genommen, bei den Ankünften in Hamburg wurden 27 von 194 geplanten Landungen gestrichen. Weitere Flugstreichungen und Verspätungen sind nicht ausgeschlossen. Zudem wurde der Pendelverkehr des Holiday Shuttle zwischen dem Parkhaus P9 und den Terminals 1 und 2 momentan eingestellt.

Die für die Bodenverkehrsdienste am Hamburg Airport zuständigen Tochterunternehmen HAM Ground Handling mit GroundStars, STARS und CATS befinden sich zurzeit mit den Gewerkschaften ver.di und komba in laufenden Tarifverhandlungen. Ziel der Gesellschaften ist die gemeinsame Entwicklung der Beschäftigten und des HAM Ground Handling am Standort Hamburg. Bei den Bodenverkehrsdiensten am Flughafen Hamburg sind zurzeit rund 950 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Festanstellung beschäftigt. Neben der Gepäck- und Flugzeugabfertigung erledigen sie die Flugzeugreinigung und -enteisung sowie den Passagiertransport. Was Passagiere am heutigen Montag beachten sollten:

  • Am Hamburger Flughafen betrifft der Streik unter anderem die Gepäck- und Flugzeugabfertigung. Passagiere werden gebeten, ausreichend Zeit einzuplanen. Zudem sollten die Fluggäste das aufgegebene Gepäck auf ein Minimum reduzieren und wenn möglich nur mit Handgepäck reisen.
  • Passagieren, die einen Flug von oder nach Hamburg geplant haben, wird empfohlen, sich fortlaufend über den Flugstatus zu informieren und bei Bedarf Kontakt mit der gebuchten Airline aufzunehmen.

HAM Ground Handling nicht rentabel

Christian Noack, Geschäftsführer HAM Ground Handling GmbH am Hamburger Flughafen: „Dieser kurzfristige 24-Stunden-Streik ist zum jetzigen Stand der Tarifverhandlungen völlig überzogen und maßlos. Wir haben für die nächsten Verhandlungstermine mit den Gewerkschaften, die für den morgigen Montag und Freitag vereinbart waren, ein überarbeitetes Angebot zugesagt – und wir stehen zu unserem Wort. Ver.di fordert jedoch mehr, als die Bodenverkehrsdienste bei angespannter Marktlage überhaupt erwirtschaften können. Schon jetzt ist HAM Ground Handling wirtschaftlich nicht rentabel.

Wir arbeiten unter starkem Preisdruck, da die Fluggesellschaften immer weniger bereit sind, für die Bodenabfertigung zu zahlen: Seit 2000 sind die Marktpreise um rund 60 Prozent gesunken. Gleichzeitig haben wir das Personal erheblich aufgestockt. Dennoch fordert ver.di eine Lohnerhöhung von bis zu 30 Prozent! Bei der jüngsten Tarifrunde haben wir dafür gesorgt, dass vor allem die Einsteiger bis zu 16 Prozent mehr Lohn erhalten. Man kann in diesem Anlernberuf auf dem Vorfeld genauso viel verdienen wie ein ausgebildeter Elektriker oder Installateur. Gerade nach dem für den Luftverkehr schwierigen Jahr 2018 sollte es jetzt darum gehen, den Flugverkehr im Sinne der Passagiere zu stabilisieren – völlig maßlose Streiks sind dafür nicht das richtige Mittel.“

Österreich bestellt drei weitere Sikorsky S-70 Black Hawk

Österreich erweitert seine Flotte an Sikorsky S-70 Black Hawk. Heute, am 01. Februar 2019, wurde die Auftragsbestätigung zur Beschaffung der drei Black Hawks durch die Gegenzeichnung der Firma „ACE Aeronautics“ rechtskräftig.

Die S-70 „Black Hawk“-Flotte des Bundesheeres wird somit durch zusätzliche Mittel aus dem „Katastrophenschutzpaket“ (gemäß Ministerratsbeschluss vom 22.August 2018) um drei Stück auf 12 Hubschrauber erweitert werden.

Der „Black Hawk“ (Schwarzer Falke) ist ein mittlerer Transporthubschrauber. Aufgrund seiner zwei leistungsstarken Triebwerke mit je 1.940 PS ist er sehr vielseitig und gerade für den Einsatz im Hochgebirge geeignet. Er verfügt über eine Enteisungsanlage der Rotorblätter sowie des Heckrotors. Das ermöglicht seinen Einsatz auch bei schlechten Wetterbedingungen oder winterlichen Verhältnissen.

Die Transportkapazität beträgt ca. vier Tonnen Nutzlast und im Notfall sogar bis zu 25 Personen. Der Hubschrauber hat eine Reichweite von etwa 500 Kilometer, die sich mit außen anbringbaren Zusatztanks bis auf ungefähr 1.600 Kilometer oder durchgehend etwa 4,5 Flugstunden erweitern lässt. Er hat eine Höchstgeschwindigkeit von 360 km/h und die maximale Flughöhe liegt bei rund 6.000 Metern.

In Staffel-Stärke gegen Katastrophen

„Es ist uns gelungen, für die Zukunft notwendige Investitionen tätigen zu können, um die Truppe auch in der Luft mit modernem Gerät auszustatten. Mit den drei zusätzlichen Black Hawks erreichen wir damit erstmals in der Geschichte der Zweiten Republik über die benötigte volle Staffel-Stärke“ freut sich Verteidigungsminister Mario Kunasek.

„Auch die Zahl der Katastropheneinsätze zeigt deutlich, wie wichtig die Investitionen im Rahmen des ‚Katastrophenschutzpaketes‘ sind. Unsere Soldaten müssen auch bei Katastrophen handlungsfähig bleiben, um der Bevölkerung im Ernstfall rasch helfen zu können. Das hat auch wieder der Schneeeinsatz in diesem Winter gezeigt. Der Erhalt der Mobilität zur Auftragserfüllung und zum Schutz der Bevölkerung, ob in der Luft, zu Wasser oder am Boden, hat für mich oberste Priorität, so der Verteidigungsminister.

Ein Avionic-Update der übrigen neun „Black Hawks“ ist bereits im Laufen und soll bis 2021 abgeschlossen sein. Der Erstflug des „Black Hawk“-Hubschraubers in Österreich erfolgte am 21. September 2002. Seit dem offiziellen Indienststellen der S-70A „Black Hawk“ wurden in Summe mehr als 25.000 Flugstunden der Sikorskys absolviert, ca. 219.000 Personen und etwa 23.000 Tonnen Außen- und Innenlasten unfallfrei transportiert. Der erste Hubschrauber der erweiterten Flotte soll 2021 in Österreich landen.

Galileo: Vier Satelliten nehmen die Arbeit auf

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Die Galileo-Satelliten verrichten ab sofort in rund 23.000 Kilometer Höhe ihren Dienst im All. Sie ermöglichen den Bürgerinnen und Bürgern in Europa und überall auf der Welt eine Vielzahl hilfreicher Navigationsanwendungen.

Die derzeitige Konstellation von Galileo setzt sich aus IOV-Satelliten (In-Orbit-Validation) und FOC-Satelliten (Full Operational Capability) zusammen. Das Bild zeigt drei der vier Galileo-Satelliten, die am 31.01.2019 die Testphase im Weltraum abschließen konnten während der Integrationsphase in einem OHB-Reinraum in Bremen.

Galileo für Europas Navigation

Europa erlangt mit Galileo Unabhängigkeit von anderen globalen Satellitennavigationssystemen wie GPS oder Glonass aus Russland. Vier Navigationssatelliten wurden soeben bereit erklärt für den Eintritt in die Konstellation des Europäischen Satellitennavigationssystems Galileo. Grund ist die erfolgreich abgeschlossene Testphase der Satelliten im Weltraum. Die Galileo FOC-Satelliten waren von der Bremer Satellitenschmiede OHB System AG geliefert und im Juli 2018 vom europäischen Startplatz Kourou, Französisch Guyana, gestartet worden. Sie sollen die Satelliten-Konstellation verstärken und das europäische Satellitennavigationssystem noch leistungsfähiger machen.

„OHB hat eine ausgezeichnete Arbeit geleistet und qualitativ hochwertige Satelliten in Rekordzeit geliefert. Wir danken allen Teams für ihr Engagement und freuen uns auf die Fortsetzung unserer Partnerschaft“, sagt Paul Verhoef, ESA Direktor Navigation. Ab 2020 werden der Galileo-Konstellation Ersatz-Satelliten zur Seite gestellt – ebenfalls „Made by OHB“.

„Natürlich erfüllt mich der heutige Tag mit großem Stolz. Es ist schon etwas ganz Besonderes, wenn man sich bewusst macht, dass Millionen von Menschen nicht zuletzt dank der OHB-Satelliten genauere Navigationsdaten empfangen, die Rettungsdienste schneller zum Einsatzort kommen und sich Handel und Wirtschaft auf die Zeitstempel des Satellitensystems verlassen können. Der Nutzen der Raumfahrt wird mit den Navigationsdienstleistungen für die meisten Bürgerinnen und Bürger im Alltag direkt spürbar“, sagt Wolfgang Paetsch, der für Navigation, Erdbeobachtung und Wissenschaft zuständige Vorstand bei der OHB System AG. „In drei Ausschreibungsrunden konnte sich die OHB System AG bislang als Hersteller der Satellitenplattformen und als Systemführer durchsetzen und wurde von der Europäischen Weltraumorganisation ESA mit Entwicklung, Bau und Test von insgesamt 34 Galileo Satelliten beauftragt. 22 befinden sich im Weltraum und konnten ihre volle Funktionsfähigkeit im All unter Beweis stellen.“

Galileo-Bau läuft in Serie: 12 neue Satelliten

In der dritten Ausschreibung hat sich die ESA für die Expertise der OHB System AG entschieden und im Jahr 2017 weitere 12 Satelliten geordert – die Ersatz-Crew sozusagen. „Die Serien-Produktion an unseren bewährten Fertigungsinseln haben wir im Dezember 2018 wieder aufgenommen. Wir wollen jetzt alle sechs Wochen die Produktion eines weiteren Satelliten aufnehmen“, erklärt Dr. Kristian Pauly, bei OHB Direktor Navigation.

Die ersten beiden Ersatz-Satelliten für das Satellitensystem Galileo sollen im Herbst 2020 startbereit sein. „Zu diesem Zeitpunkt werden die anderen zehn Satelliten in unterschiedlichen Stadien der Fertigstellung sein. Alle drei Monate werden wir zwei weitere Satelliten fertigstellen“, so Dr. Pauly. Schritt für Schritt zum Gesamtsystem

Europas eigenes globales Navigationssystem Galileo stellt verschiedene Dienste zur Positionsbestimmung, Navigation und Zeitbestimmung bereit. In der Endkonfiguration besteht es aus 24 auf drei Ebenen angeordneten Satelliten plus Reserve-Satelliten sowie einem weltweiten Netz an Bodenstationen. Das Herzstück der Satelliten sind dabei Atomuhren, die ein hochgenaues Zeitsignals auf die Erde senden, welches dann in eine Ortsinformation umgerechnet wird. Da die Galileo-Satelliten zehnmal genauere Atomuhren haben, ist auch die Ortsbestimmung des europäischen Systems viel genauer.

Dienste in Smartphones und für Behörden

Erste Dienste wurden im Dezember 2016 zur Verfügung gestellt. Jeder neu in die Satellitenkonstellation eingegliederte Satellit macht das System stabiler und schneller. Derzeit sind in Europa mehr als 70 Typen von Smartphones auf dem Markt, die Galileo-Signale empfangen können. Bis Oktober 2018 wurden mehr als 500 Millionen Galileo-fähige Geräte verkauft. Neuere Smartphones empfangen neben GPS und Glonass auch den von Galileo angebotenen offenen Navigationsservice für die breite Öffentlichkeit. Der Public Regulated Service von Galileo ist auf institutionelle Anwender wie Behörden, Polizei oder Feuerwehr zugeschnitten. Der Search-and Rescue-Dienst ermöglicht eine genaue und zuverlässige Ortung von Notrufsignalen – ein schnelleres Eintreffen der Rettungsmannschaft am Unglücksort kann über Leben und Tod entscheiden. Die nächste Satellitengeneration entsteht – in den Köpfen

Bei OHB macht man sich schon lange Gedanken darüber, was eine zukunftsfähige nächste Satellitengeneration leisten können muss. Verschiedene Satellitendesigns und Missionskonzepte wurden erdacht und geprüft. Der Europäischen Weltraumorganisation ESA möchte man erneut ein überzeugendes Angebot unterbreiten. „Die Anwender sollten künftig von weiter verbesserten Signalen und Services profitieren können. Ich gehe davon aus, dass wir jetzt noch gar nicht absehen können, welche weiteren Anwendungen es bis dahin geben wird. Wir machen uns auch Gedanken, wie der Betrieb kostenoptimiert werden könnte – nicht zuletzt, weil die Bürgerinnen und Bürger Europas die Eigentümer des Systems sind. Auch Sicherheitsaspekte haben wir im Fokus“, erklärt Wolfgang Paetsch. „Wir können auf einen großen Erfahrungsschatz aus den bisherigen Beauftragungen bauen. Kombiniert mit unseren Ideen, den erarbeiteten Konzepten und der Absicht, auch weiterhin entscheidend zu Galileo beitragen zu wollen, können wir mit Sicherheit wieder ein attraktives Angebot abgeben“.