Im Tarifkonflikt an den Flughäfen in Berlin und Brandenburg hat es am frühen Dienstagmorgen eine Einigung gegeben. Unter Vermittlung des früheren Berliner Innensenators Dr. Ehrhart Körting wurde ein neuer Flächentarifvertrag mit einem Gesamtvolumen von über 13 Prozent bei einer Laufzeit von drei Jahren ausgehandelt. Umgerechnet erhalten die Beschäftigten der Bodenverkehrsdienstleister in Berlin und Brandenburg schrittweise bis zu 1,90 Euro mehr pro Stunde. Der neue Tarifvertrag gilt ab 01. April 2017. Die Einigung steht noch unter dem Vorbehalt der Annahme durch die Gewerkschaftsmitglieder. Darüber soll voraussichtlich in der kommenden Woche entschieden werden.
„Bei dem jetzt erzielten Abschluss sind die Unternehmen der Bodenverkehrsdienste in Berlin und Brandenburg bis an die Grenzen des Leistbaren gegangen – und teilweise darüber hinaus“, sagte ein Sprecher der Arbeitgeberseite. „Wichtig war, damit auch langfristig Planungssicherheit für die Unternehmen zu schaffen.“
Mit Blick auf tagelange Arbeitskampfmaßnahmen der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di am Flughafenstandort der deutschen Hauptstadt fügte der Sprecher hinzu: „Wir danken Herrn Dr. Körting für seine Rolle als Mediator in diesem sehr festgefahrenen Tarifkonflikt.“ Körting hatte vor einer Woche seine Arbeit als Vermittler aufgenommen. Die abschließende Tarifrunde dauerte 17 Stunden bis in den frühen Dienstagmorgen.










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