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Flughafen BER muss uneingeschränkten Schallschutz umsetzen

Das Oberverwaltungsgericht hat heute das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft des Landes Brandenburg im Hauptsacheverfahren verpflichtet, darauf hinzuwirken, dass die Vorhabenträgerin des Flughafens Berlin Brandenburg das für den Tagzeitraum vorgesehene Schallschutzprogramm umsetzt. Dabei hat der zuständige 11. Senat entschieden, dass die Lärmschutzauflage für den Tag so zu verstehen ist, dass keine Überschreitung des Maximalpegels von 55 dB(A) erlaubt ist.

Die Kläger sind Eigentümer von Grundstücken im näheren Umfeld des neuen Flughafens Berlin Brandenburg. Sie haben einen Anspruch auf finanziellen Ausgleich bzw. Einbau von Schallschutzmaßnahmen für den Tagzeitraum, die sicherstellen, dass im Rauminnern bei geschlossenen Fenstern höhere A-bewertete Maximalpegel als 55 dB(A) in den sechs verkehrsreichsten Monaten rechnerisch insgesamt weniger als einmal auftreten.

Maximalpegel von 55 dB(A) systematisch verfehlt

Der von der Vorhabenträgerin bislang angebotene Schallschutz bleibt hinter diesem allein maßgeblichen Schutzziel zurück und ist daher unzureichend. Er beruht auf der unzutreffenden Annahme, dass der Maximalpegel von 55 dB(A) im Rauminnern pro Durchschnittstag der sechs verkehrsreichsten Monate bis zu 0,5 Mal überschritten werden darf. Damit hat die Vorhabenträgerin die planfestgestellten Schutzauflagen systematisch verfehlt.

Soweit das Ministerium in Umsetzung des in einem Eilverfahren ergangenen Beschlusses des Oberverwaltungsgerichts vom 15. Juni 2012 bereits aufsichtsrechtlich gegenüber der Vorhabenträgerin eingeschritten ist, bleibt dies hinter den planfestgestellten Schutzzielen zurück. Die hierzu erlassenen Vollzugshinweise, die die Vorhabenträgerin akzeptiert hat, hätten zur Folge, dass in den sechs verkehrsreichsten Monaten 89 Überschreitungen des Maximalpegels von 55 dB(A) zulässig wären.

Schalldämmmaß neu berechnen – Keine Revision zugelassen

Dies ist nach Auffassung des 11. Senats mit dem Planfeststellungsbeschluss nicht vereinbar. Auch sei es möglich, das bauliche Schalldämmmaß so zu berechnen, dass das Maximalpegelkriterium an jedem Tag der sechs verkehrsreichsten Monate eingehalten werde. Die Revision zum Bundesverwaltungsgericht wurde nicht zugelassen.

600 Schülerinnen am Girls’ Day zu Besuch bei EADS

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Der EADS-Konzern beweist einmal mehr Engagement zur Förderung von Frauen in technischen Berufen. Das größte europäische Luft- und Raumfahrtunternehmen begrüßt anlässlich des Girls’ Day am 25. April knapp 600 Schülerinnen im Alter zwischen 12 und 19 Jahren an verschiedenen EADS-Standorten in Deutschland.

EADS präsentiert an diesem Tag die faszinierende Welt der Luft- und Raumfahrt. "Wir freuen uns sehr, viele Schülerinnen bei uns begrüßen zu dürfen und hoffen, dass einige von ihnen eine technische Laufbahn in unserer Branche in Erwägung ziehen, die vielen immer noch als männliche Domäne gilt", sagt Jörg Kutzim, Personaldirektor bei EADS. "Unser Ziel ist ein Anteil weiblicher Mitarbeiter von 20 Prozent im Jahr 2020. Daher müssen wir dafür sorgen, dass sich genügend Frauen für technische Berufe und Studiengänge interessieren. Der Girls’ Day ist nur eine der vielen Aktionen, die wir zu diesem Zweck unternehmen.

Flugzeugmontage in Finkenwerder

50 Schülerinnen können am Airbus-Standort in Finkenwerder bei Hamburg die Montagelinien im Werk besichtigen. Dort treffen sie auf Auszubildende und Studenten, um in Gesprächen und Workshops den Arbeitsplatz Airbus aus erster Hand kennenzulernen und einen Einblick in die unterschiedlichen Berufsfelder zu bekommen.

Während der Besichtigung der Werkstätten können die Schülerinnen auch ihre eigenen handwerklichen Fähigkeiten testen. In Stade bietet Airbus in seinem Programm einen praxisorientierten Workshop an, bei dem 45 Schülerinnen kleine Bauteile aus kohlefaserverstärktem Kunststoff herstellen können.

Schweißen und ein Praktikum in der Rumpfproduktion

Die 28 Besucherinnen des Eurocopter-Standorts in Donauwörth erhalten Einblicke in die Tätigkeiten der Lehrwerkstatt des Hubschrauberherstellers. Gemeinsam mit Studierenden und Auszubildenden von Eurocopter dürfen die jungen Frauen Luftfahrzeugstrukturen nieten, schweißen oder gravieren. Darüber hinaus können sich die Schülerinnen im Gespräch vor Ort mit weiblichen Ingenieuren über die Faszination Helikopter austauschen.

Etwa 30 Schülerinnen können im Airbus-Werk Buxtehude unter anderem ein Mock-up der A380 Kabine besichtigen. Der Airbus-Standort Bremen wird in diesem Jahr von 200 jungen Leuten besucht. Das Besondere: Hier machen sich Mädchen und Jungen mit dem Ingenieursalltag vertraut und können unter anderem auch einen Blick in die A400M-Rumpfproduktion werfen. Airbus bietet einwöchige Praktika im Juni oder Juli an – je nach Standort –, um die beim Girls’ Day gewonnenen Eindrücke zu vertiefen.

Tüfteln und Weltraumexperimente kennen lernen

Am Astrium-Standort in Ottobrunn bei München werden 33 Schülerinnen die Solargeneratorenfertigung, den Schweißbereich sowie das Ariane-Zentrum für Raketenantriebe ansehen. Am Astrium-Standort Lampoldshausen besteht für 14 Schülerinnen die Möglichkeit, spannende Stickstoffdemonstrationen zu beobachten und handwerklich-technische Arbeiten auszuprobieren. Außerdem bekommen sie einen Einblick in das Schullabor, in dem Antriebssysteme für den Weltraum geprüft werden.

Am Astrium-Standort in Bremen werden die Tore sowohl für Schülerinnen als auch Schüler geöffnet. Der sogenannte "Zukunftstag" bietet somit 30 Jugendlichen ein interessantes und spannendes fünfstündiges Programm: Tüfteln und Basteln in der Lehrwerkstatt und im Lehrlabor, Diskussionen und Gespräche mit jetzigen Auszubildenden, ein Einführungsfilm und eine Werksbesichtigung mit Blick in Integrations- und Fertigungshallen.

Treffen mit Frauen in technischen Berufen

In Friedrichshafen, dem gemeinsamen Standort von Cassidian und Astrium, bekommen 50 Schülerinnen die Gelegenheit, Weltraumexperimente kennen zu lernen und spielerisch Computersimulationen zu programmieren. Zudem gewinnen sie bei Lötübungen und Arbeiten an elektrischen Anlagen einen Einblick in technische und elektrotechnische Aufgaben der Ingenieure. Die 50 Besucherinnen bei Cassidian in Ulm und die 20 in Unterschleißheim können zudem bei einem Treffen mit Frauen in technischen Berufen über deren Erfahrungen sprechen.

Die 72 Schülerinnen, die den Cassidian-Standort Manching besichtigen, werden beim Bau eines Eurofighter Modells nicht nur Erfahrungen mit mechanischer Arbeit machen, sondern bei Verkabelung und Beleuchtung mit Positionslichtern auch einen Einblick in elektrische Tätigkeiten erhalten. Neben den abwechslungsreichen praktischen Tätigkeiten, dem Erfahrungsaustausch mit Ingenieuren und Ingenieurinnen sowie einer Werksführung werden die Teilnehmerinnen auch über die Ausbildungsmöglichkeiten sowie duale Studiengänge am Standort Manching informiert.

Viele der Besucherinnen werden bei EADS Einblick über Berufe erhalten, die allgemein noch wenig bekannt sind. Ferner erhalten sie Informationen über Ausbildungsmöglichkeiten und Programme zum dualen Studium bei EADS. Im Rahmen der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Zusammenarbeit mit Industrieverbänden und Gewerkschaften veranstalteten Girls’ Day Initiative werden Technologie-Unternehmen, Hochschulen und Forschungszentren dazu eingeladen, jedes Jahr im April einen Tag der offenen Tür für Schülerinnen zu gestalten. Für die teilnehmenden Unternehmen hat sich der Girls’ Day zu einem wichtigen Instrument der Nachwuchsgewinnung entwickelt. Ziel dessen ist es, Mädchen und ihr Umfeld für die Teilnahme an der Kampagne zu gewinnen und ihnen neue Perspektiven für ihre berufliche Zukunft zu eröffnen.

Zukunftstag in Hannover: Schüler erleben Arbeitsfelder am Flughafen

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Heute war es wieder soweit: 120 Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen neun und 15 Jahren waren zu Gast, um einen spannenden Zukunftstag am Hannover Airport zu erleben. Der Tag fand erstmals in Kooperation mit der TUIfly statt, so dass die Kids nicht nur das Flughafengeschehen hautnah miterleben konnten, sondern auch einzigartige und spannende Einblicke in die Welt einer Fluggesellschaft bekamen.

Direkt los ging es bei der Flughafenfeuerwehr und ihren riesigen Löschfahrzeugen, danach ging es hoch hinaus zur Deutschen Flugsicherung, bei der die Mädchen und Jungs alles zu den "Korridoren der Luft" erfahren haben.

Nach einer Stärkung und einem Blick in die Frischebäckerei vom Mövenpick werfen ging es im zweiten Teil zur TUIfly. Hier konnten nicht nur Kabine und Cockpit sondern auch die Triebwerke aus nächster Nähe begutachtet werden und bei der simulierten Flugzeugevakuierung im "Mock-Up" (Trainingscenter) führte der einzige Ausweg über die Notrutsche.

Zum Abschluss gab es noch eine Busfahrt über das Vorfeld und die Start- und Landebahn sowie einen Besuch in der interaktiven Ausstellung "Welt der Luftfahrt" inklusive Flug im Simulator. "Die Einbindung von Kindern und Jugendlichen in das Berufsleben der Eltern ist ein wichtiger Bestandteil unserer familienfreundlichen Unternehmenspolitik." berichtet Airport-Geschäftsführer Dr. Raoul Hille. "Einerseits ist es für Kinder sehr interessant, zu sehen, wo und wie ihre Eltern arbeiten, zudem ist es natürlich nie zu früh, sich um den beruflichen Nachwuchs zu kümmern."

Flughafen München zeigt sich am Girls’ Day und Boys’ Day

Bereits zum 11. Mal fand am heutigen Donnerstag am Flughafen München der Girls’ Day unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel statt. Ziel der bundesweiten Veranstaltung ist es, Schülerinnen für die sogenannten MINT-Berufe zu interessieren. MINT steht für Mädchen in naturwissenschaftlich-technischen Berufen.

Erstmals gab es auf dem Münchner Airport neben dem Angebot für die Schülerinnen auch eine eigene Veranstaltung für Schüler. Beim Boys’ Day konnten die angehenden Berufsanfänger Ausbildungsberufe kennenlernen, die bisher ganz überwiegend von jungen Frauen genutzt werden.

Fachinformatikerin für Systemintegration und Anwendungsentwicklung

Wie in den vergangenen Jahren organisierte und koordinierte die Flughafen München GmbH (FMG) das flughafenweite Informationsangebot der beteiligten Unternehmen. Die FMG selbst präsentierte den weiblichen Gästen neben den bereits bekannten Ausbildungsberufen Mechatronikerin und Werkfeuerwehrfrau erstmals die Ausbildungsberufe "Fachinformatikerin Systemintegration" und "Fachinformatikerin Anwendungsentwicklung".

Über die IT-Grundlagen dieser neuen Berufe, bei denen es um die Anwendung spezifischer Software-Programme für die am Airport eingesetzte Technologie geht, konnten sich die Teilnehmerinnen zuerst im Rechenzentrum informieren. Als Beispiel für eine solche Anwendung wurde den jungen Besucherinnen anschließend die computergesteuerte Gepäckförderanlage mit ihren insgesamt 40 Kilometer langen Förderbändern demonstriert.

Die Lufthansa CityLine informierte die Schülerinnen in einer Wartungshalle über typische Aufgaben einer Fluggerätemechanikerin, wie z.B. die technische Überprüfung einzelner Flugzeugsysteme. Hier hatten die Mädchen auch die Gelegenheit, die Kabine und das Cockpit einer Maschine der CityLine zu erkunden.

Einblick in Zoll und Touristik

Bei einem Besuch der Asservatenkammer wurden Einblicke in die Arbeit einer Zollbeamtin vermittelt. Auch über den Einsatz der Spürhunde bei der Kontrolle von Frachtgütern klärte der Zoll seine Besucherinnen auf. Bei der Polizei am Flughafen erfuhren die Schülerinnen unter anderem Wissenswertes über erkennungsdienstliche Maßnahmen und die dabei eingesetzte Technik und die Bundespolizei demonstrierte den Einsatz von Sprengstoffhunden sowie die tägliche Arbeit bei der Passkontrolle. Die Firma O.Z.-Trans GmbH stellte erstmals das Berufsbild der Berufskraftfahrerin vor, ein immer noch überwiegend von Männern beherrschten Berufsfeld.

Im Rahmen des Boys’ Day konnten junge Männer den Beruf des Friseurs beim Friseurgeschäft M-Crew näher kennen lernen und erhielten auch die Gelegenheit sich selbst beim Waschen, Föhnen und Stylen zu versuchen. Die TUI Deutschland GmbH machte den Schülern den Beruf des Tourismuskaufmanns schmackhaft und präsentierte ihre tägliche Arbeit im Zentralbereich des Flughafens.

Die Erfahrungen des Girls’ Day der vergangen Jahren haben gezeigt, dass sich immer mehr junge Damen für bisher typische Männerberufe interessieren. Dies schlägt sich mittlerweile auch in der Anzahl der Bewerbungen für diese Ausbildungsberufe nieder.

CAS aus China schließt Rahmenvertrag über 60 Airbus-Flugzeuge ab

Die China Aviation Supplies Holding Company (CAS) hat einen Rahmenvertrag mit Airbus über den Kauf von 60 Airbus-Flugzeugen unterzeichnet, darunter 42 Flugzeuge der A320-Familie und 18 Flugzeuge des Typs A330.

Der Rahmenvertrag wurde heute in der Großen Halle des Volkes in Peking von Li Hai, President und CEO von CAS, und Fabrice Brégier, President und CEO von Airbus, in Anwesenheit des französischen Präsidenten Francois Hollande und des chinesischen Präsidenten Xi Jinping unterzeichnet. Dieser Abschluss erfolgte im Rahmen einer Reihe von Vertragsunterzeichnungen, die heute zwischen Frankreich und China vorgenommen wurden.

"Wir freuen uns, einen neuen Auftrag von unserem langjährigen Kunden CAS für die erfolgreichste Airbus Single-Aisle-Flugzeugfamilie sowie für die Großraumflugzeuge der A330-Familie zu erhalten", sagte Fabrice Brégier, President und CEO von Airbus.

"Da die Überlastung die Flughäfen in großen chinesischen Städten stark unter Druck setzt, ist die A330 eine exzellente Lösung, weil größere Flugzeuge mehr Passagiere mit weniger Flügen transportieren können. Außerdem ist der Komfort der großzügigen A330-Kabine für die Passagiere attraktiv. Diese ökoeffizienten Airbus-Flugzeuge tragen zum Wachstum und Erfolg des chinesischen Luftverkehrssektors bei", erklärte Fabrice Brégier.

Ende März 2013 flogen rund 750 Flugzeuge der A320-Familie bei 14 chinesischen Fluggesellschaften und über 110 A330 waren bei sechs Betreibern im Dienst. Mit mehr als 9.400 verkauften Flugzeugen und über 5.500 Flugzeugen, die an über 385 Kunden und Betreiber weltweit ausgeliefert wurden, bildet die A320-Familie die weltweit erfolgreichste Familie von Single-Aisle-Jets.

Advanced Airline Training: Ausbildung auf der Diamond

Die Luftfahrtindustrie hat zurzeit einen Bedarf an 25.000 gut ausgebildeten Piloten jedes Jahr (basierend auf einer Studie von Boeing "Current Market Outlook 2012"). Die Industrie erwartet von Flugzeugherstellern weltweit, qualitativ hochwertige und modernste Trainingsflugzeuge, damit Flugschüler optimal für die neue Generation an Transportflugzeugen ausgebildet werden können.

Diamond Aircraft reagiert auf diesen Bedarf mit der Entwicklung eines "Advanced Airline Trainer"-Konzeptes (AAT), welches den Flugschulen erlaubt, das optimale Trainingsflugzeug direkt vom Hersteller zu beziehen und für die Ausbildung zukünftiger Airlinepiloten einzusetzen. Dass AAT-Konzept ermöglicht von der ersten Flugstunde an, die Nutzung von Technologien, wie sie auch in Airlinern Standard sind. Die Trainingszeit lässt sich somit sehr viel effizienter nutzen und bringt den Flugschulen enorme (ökonomische) Vorteile.

Das AAT Konzept umfasst Airline-orientierte Standardbetriebsverfahren (Standard-Operating-Procedures; SOP’s) und eine durchdachte Cockpitorganisation, um dieses zu einem effektiven Arbeitsplatz zu machen. Auch wurden für die Trainingscrew zwei "Electronic Flight Bags" (EFB) in Form von zwei Tablet PCs ergonomisch in das AAT Cockpit integriert.

Sowohl die Software (Jeppesen Mobile FD, My FlightPlan Online, Jeppesen Skymanager) als auch die Dokumentation werden von Jeppesen angeboten. Somit steht der Flugschule ein Komplettpaket zur modernen Pilotenausbildung zur Verfügung. Das AAT-Konzept wurde erstmals auf der DA40 NG realisiert, kann aber für die gesamte Diamond Aircraft Produktlinie bestellt werden.

Wer sich den neuen Advanced Airline Trainer von Diamond Aircraft Probe selbst ansehen möchte, kann dies auf der AERO Friedrichshafen, Halle A4, Stand 121 tun.

Austrian Airlines ändert Anbindung Klagenfurts an Wien

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Ab 01. August 2013 startet Austrian Airlines einen Abendflug zwischen Wien und Klagenfurt und fliegt damit bis zu fünf Mal pro Tag von Kärnten in die Bundeshauptstadt. Damit reagiert Austrian Airlines auf die Anforderungen vor allem der Kärntner Wirtschaftstreibenden und verschiebt ihren Frühflug OS 933 auf den späten Abendflug OS 943.

Der neue Flug OS 943 hebt in Wien täglich außer Samstag um 22:40 Uhr ab und landet in Klagenfurt um 23:25 Uhr. Die österreichische Fluglinie betreibt in Wien Europas größtes Flugnetzwerk, das aus einer Drehscheibe heraus angeboten wird. Mehr als 130 Reiseziele stehen zur Wahl. Mit dem zusätzlichen Abendflug wird Klagenfurt an den 360-Grad Hub von Austrian besser angebunden. Die Klagenfurt-Flüge bieten sehr gute Umsteigezeiten zu Flügen von und nach z.B. Deutschland, Schweiz, Frankreich und Polen.

Durch die neuen Flugzeiten erreichen die Kärntner Passagiere zahlreiche zusätzliche Anschlussflüge aus europäischen Wirtschaftsmetropolen, sodass sie innerhalb eines Tages hin und am gleichen Tag wieder nach Hause fliegen können. Neue lange Tagesrandverbindungen gibt es z.B. nach Frankfurt, Hamburg, Paris, Düsseldorf, Amsterdam, Zürich, Genf und Basel.

Insgesamt bietet Austrian Airlines bis zu fünf Flüge pro Tag und in Summe 64 Flüge pro Woche zwischen Klagenfurt und Wien. Die österreichische Fluglinie verbindet Klagenfurt über ihr Drehkreuz Wien mit rund 130 Flugzielen weltweit.

Flugplan im Sommer 2013 Klagenfurt – Wien – Klagenfurt:

Klagenfurt – Wien Flugtage Abflug Ankunft
OS 944 Täglich außer Sonntag 06:00 Uhr 06:35 Uhr
OS 934 Täglich 08:35 Uhr 09:25 Uhr
OS 936 Täglich 11:15 Uhr 12:00 Uhr
OS 938 Mo, Di, Mi, Do, F 15:25 Uhr 16:10 Uhr
OS 940 Täglich 18:30 Uhr 19:15 Uhr
Wien – Klagenfurt Flugtage Abflug Ankunft
OS 935 Täglich 09:50 Uhr 10:30 Uhr
OS 937 Mo, Di, Mi, Do, Fr 13:10 Uhr 13:55 Uhr
OS 939 Täglich 17:15 Uhr 18:00 Uhr
OS 929 Täglich 20:55 Uhr 21:40 Uhr
OS 934 Täglich außer Samstag 22:40 Uhr 23:25 Uhr

 

Fliegerei zum Anfassen – Nachwuchs auf der AERO

Früh übt sich, dies gilt auch für den Fliegernachwuchs auf der AERO. Mädchen ab der sechsten Klasse sammelten beim Girls’ Day am Donnerstag, 25. April erste Erfahrungen in der Luftfahrt. 32 Schülerinnen aus Friedrichshafen und Umgebung haben am Mädchen-Zukunftstag auf der AERO teilgenommen und vom Bau eines Segelflugzeugs bis hin zum Testflug im Simulator vieles rund ums Thema Fliegen erfahren.

"Ich habe mich angemeldet, weil ich schon immer großes Interesse am Fliegen hatte und man hier so viele unterschiedliche Sachen lernen und ausprobieren kann", erzählt die 13-jährige Annika. Sowohl Information als auch Praxis stehen auf dem Programm: Neben einigen Vorträgen liegt der Fokus auf der Girls’ Day Rallye. Hier müssen Fragen zu verschiedenen Bereichen der Luftfahrt beantwortet und einige praktische Übungen absolviert werden. "Es ist schön, dass wir zu so vielen unterschiedlichen Themen und Gebieten etwas erfahren", freut sich Pauline.

Selbst im Cockpit Platz genommen

Wie hilfreich die AERO zur Berufsorientierung ist, stellt Chiara fest: "Ich habe mir schon überlegt, ob ich Luft- und Raumfahrttechnik studieren möchte, deshalb ist der Girls’ Day auf der AERO eine tolle Möglichkeit, einen Einblick zu bekommen." Die jüngsten Teilnehmerinnen am Mädchen-Zukunftstag, Mira, Jill und Alexandra, durften in die Cessna Citation XLS einsteigen und waren begeistert: "Das Cockpit mit den vielen Hebeln und Knöpfen war beeindruckend und die Sitze waren richtig gemütlich."

Mädchen auf dem Pilotensitz, sind für Thomas Tatum, Sales Manager bei Cessna, keine Besonderheit: "Es gibt mittlerweile viele Pilotinnen. Und ich finde es schön, dass es diesen Trend gibt." Für die drei Mädchen im Alter von elf und zwölf Jahren steht jedenfalls fest: Pilotin ist der Wunschberuf.

Vom Modellflug die Begeisterung lernen

Auch der männliche Nachwuchs kommt auf der internationalen Fachmesse für die Allgemeine Luftfahrt auf seine Kosten. In der Halle A1 im Modellflugbereich sieht man viele begeisterte Gesichter. Der 13-jährige Nicola beobachtet fasziniert die fliegenden Maschinen. "Ich baue meine Modelle immer selbst und es macht einfach Spaß, Kunststücke zu fliegen." Sein Lieblingsflugzeug ist der Shock Flyer, weil der besonders wendig ist.

"Ich möchte, wenn ich groß bin, auch mal ein echtes Flugzeug fliegen", erzählt der junge Schweizer. Bis es soweit ist, übt er noch mit der kleineren Version. Der Adrenalin-Kick fasziniert Denis Altas und Julian Fischer am Modellflug: "Wenn man dann so gut ist, dass man nicht mehr denken muss, sondern nur noch die Reflexe zählen, dann ist das das Höchste." Die AERO hat noch bis Samstag, 27. April 2013 geöffnet. Die Tageskarte kostet 18 Euro, ermäßigt 15 Euro.

Berufsalltag im Flughafen am FMO erlebt

Heute fand auch am Flughafen Münster/Osnabrück der jährliche Zukunftstag statt. 27 Mädchen und Jungen konnten einen Tag lang in die Berufswelt schnuppern und all das kennen lernen, was hinter den Ku-lissen eines Flughafens passiert. Außerdem hatten die Jugendlichen auch Gelegenheit, sich über Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten zu informieren.

Der aufregende Tag begann mit einer kurzen Präsentation über den Flughafen. Danach starteten die Mädchen und Jungen auf eine Erkundungstour über das Vorfeld. Erster Halt war bei den Bodenverkehrsdiensten. Hier erfuhr die Gruppe alles rund um die Abfertigung eines Flugzeuges und konnte dies aus nächster Nähe hautnah miterleben. Ein weiterer Stopp war die Gepäcksortieranlage, die mit modernster Technik ein schnelles und fehlerfreies Sortieren der vielen Koffer ermöglicht.

Auch die Sicherheit darf an einem Flughafen nicht fehlen und so widmete sich der Nachmittag ganz diesem Thema: Der Zoll erklärte den Mädchen und Jungen, wie wichtig ihre Arbeit an Flughäfen sei. Vor allem die Vorführung des außergewöhnlichen Spürsinns der Zollhunde stand dabei im Vordergrund und sorgte für große Begeisterung.

Ein weiteres Highlight war der Besuch bei der Flughafen-Feuerwehr. Die Fachmänner zeigten, wie man in einem Ernstfall im Flugzeug und am Boden Feuer bekämpft und welche Tätigkeiten zu ihrem Arbeitsbereich zählen. Besonders der große rote Fuhrpark weckte das Inte-resse der Mädchen und Jungen gleichermaßen. All diese spannenden Eindrücke und Erfahrungen machten diesen Tag für alle Beteiligten zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Luxair verbindet Luxemburg mit Kopenhagen

Ab dem 03. Juni 2013 bietet Luxair wochentags eine tägliche Verbindung nach Kopenhagen an. Die flexible Tarifstruktur kommt nicht nur professionellen Vielfliegern entgegen, sondern macht auch private Reisen in die dänische Hauptstadt erschwinglich.

Hin- und Rückflug sind ab Flughafen Luxemburg ab 149 Euro, Taxen und Gebühren inklusive* zu haben. Der Flugplan zwischen Luxemburg und Kopenhagen gestaltet sich ab dem 3. Juni wie folgt:

Das im Preis enthaltene Gesamtpaket beinhaltet kostenlose Sitzplatzreservierung (nur bei Web-Check-In), Freigepäck bis 20 kg (30 kg in der Business-Class), eine kostenlose Mahlzeit, kostenlose Getränke und Zeitungen an Bord aller Luxair-Flüge. Die Vorteile des Miles & More Vielfliegerprogramms können von allen Buchungsklassen in Anspruch genommen werden.

Luxemburg – Kopenhagen

Flugnummer Abflugtag Flugzeiten
LG 5435 Montag – Freitag 17:30 Uhr – 19:05 Uhr
LG 5435 Sonntag 17:45 Uhr – 19:20 Uhr

Kopenhagen – Luxemburg

Flugnummer Abflugtag Flugzeiten
LG 5436 Montag – Freitag 19:40 Uhr – 21:05 Uhr
LG 5436 Sonntag 19:55 Uhr – 21:25 Uhr

(*Preis gültig bei online-Buchungen oder über das Luxair Call Center)

Fraport zur Anhörung beim Thema Wirbelschleppen

Die Fraport AG fühlt sich mit der heute vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung (HMWVL) angekündigten Anhörung zum Thema Wirbelschleppen in ihrer bisherigen Herangehensweise bestätigt. "Bereits seit dem 16. April erstellen von Fraport beauftragte Gutachter ein Dachkataster, das eine qualitative Grundlage für geeignete Maßnahmen liefern wird," erklärte Peter Schmitz, Vorstand Operations der Fraport AG

"Bisher sind bereits 500 Dächer aufgenommen und wir gehen davon aus, dass wir bereits in wenigen Wochen eine aussagekräftige Datenbasis zusammengetragen haben", so Schmitz zum aktuellen Stand der Dachinspektionen. "Danach werden wir schnellstmöglich in die Umsetzung geeigneter, zielführender Maßnahmen einsteigen. Die Vorgehensweise des Ministeriums konkretisiert den rechtlichen Rahmen für unsere Aktivitäten. Dies ist eine wichtige Grundlage für alle Beteiligten."

Das bisherige Vorgehen der Fraport wurde einvernehmlich mit den Bürgermeistern von Raunheim und Flörsheim sowie mit dem HMWVL abgestimmt. Fraport wird die Bürgermeister wie angekündigt eng in die weiteren Schritte einbinden und sich zeitnah wieder mit den Verantwortlichen aus Raunheim und Flörsheim zusammensetzen, um die ersten Erkenntnisse zu analysieren und dann gemeinsam geeignete weitere Schritte abzuleiten.

"Wir nehmen gerne die Gelegenheit wahr, zur Klärung offener Fragen zum Thema Wirbelschleppen beizutragen", erklärte Schmitz. Er betonte, dass Fraport die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger in Raunheim und Flörsheim sehr ernst nimmt. "Deshalb haben wir die gehäufte Meldung von Schadensfällen, die von den jeweiligen Hausbesitzern auf Wirbelschleppen zurückgeführt werden, zum Anlass genommen, mit einem Sofortprogramm die Situation vor Ort zu analysieren, um entsprechende Erkenntnisse zu gewinnen und geeignete Maßnahmen anzugehen. Es zeigt sich, dass es von uns richtig und wichtig war, unmittelbar tätig zu werden.“

Fundsachenversteigerung: Hallbergmoos mit Mittermeier

Rund 250 Fundsachen, die am Münchner Flughafen verloren oder vergessen wurden, kommen am Samstag, den 27. April 2013, ab 13:00 Uhr im Festzelt an der Predazzoallee auf dem Volksfest Hallbergmoos unter den Hammer. Das Spektrum der Auktionsgüter reicht von Armbanduhren, über Sonnenbrillen, Laptops, Spiegelreflexkameras und Handys bis zu Bekleidung und Schmuck.

Angeboten wird auch Außergewöhnliches wie Motorsägen, Musikinstrumente oder eine Angel. Schnäppchenjäger können auch für fünf ungeöffnete Koffer bieten, die als "Überraschungspakete" versteigert werden. Interessenten haben am Versteigerungstag von 10:30 Uhr bis 12:30 Uhr die Gelegenheit, die Fundsachen zu besichtigen. Versteigert werden die Fundstücke wieder von Josef "Sepp" Mittermeier. Die ersteigerten Fundsachen müssen bar bezahlt werden. Ein Teil der Erlöse wird für karitative Zwecke in der Flughafenregion verwendet.

Diamond DA42-VI-Überstellungsflüge nach Malaysia

Diamond Aircraft, Österreich, übergibt vier DA40 NG und zwei DA42-VI an die IATAC (International Aero Training Academy) in Sandakan, Malaysia gemeinsam mit ihrem regionalen Händler Asian Aerospace Services, Bangkok, Thailand. Dieser Kauf ist Teil einer Vergrößerung der bestehenden Trainingsflotte von IATAC mit weiteren Optionen in den kommenden Jahren.

Das bestätigt das hohe Vertrauen in die modernen Flugzeuge von Diamond Aircraft und in den exzellenten Kundenservice von Asian Aerospace Service.

Überstellung in Etappen

Die beiden brandneuen DA42-VI wurden Anfang März nach Sandakan, auf den malaysichen Teil der Insel Borneo, überstellt. Hubert Trunzer, Managing Director von Asian Aerospace Service und Thomas Wieser, B777 Captain, die die Überstellungscrews leiteten, geben Einblick in einen faszinierenden Flug:

Vier Piloten (zwei pro Flugzeug) schafften die Distanz von 7.296 nm (13.512 km) in nur acht Tagen mit einer Gesamtflugzeit von beeindruckenden 41 Stunden und 37 Minuten auf der Strecke: Wiener Neustadt (Österreich) – Thessaloniki (Griechenland) – Sitia (Griechenland) – Hurghada (Ägypten) – Gassim (Saudi Arabien) – Fujairah (UAE) – Muscat (Oman) – Ahmedabad (Indien) – Kolkata (Indien) – Yangon (Myanmar) – Langkawi (Malaysia) – Kuching (Malaysia) – Sandakan (Malaysia).

Die zwei Flugzeuge zeigten während der gesamten Überstellung exzellentes Flugverhalten. Selbst bei 30 Knoten Gegen- und Seitenwind sowie starkem Regen in Sitia (Griechenland) lagen die DA42-VI stabil in der Luft und waren sicher zu manövrieren.

Verbrauch von nur 0,252 Liter pro Nautischer Meile

Die Crews bewegten sich zwischen 11.000 und 17.000 Fuß Höhe bei einer wahren Fluggeschwindigkeit (TAS – True Airspeed) von 170 und sogar 200 Knoten. Die Steigrate vom mittleren Meeresniveau (MSL – Mean Sea Level) auf FL150 (15.000 Fuß) war nahezu ständig bei mehr als 1000 Fuß/Minute. Beide Flugzeuge flogen mit 63 bis 79 Prozent Leistung und verbrauchten dabei nur unglaubliche 0,252 l/nm.

Kein anderes Flugzeug dieser Klasse kann mit der Leistung und Wirtschaftlichkeit einer DA42-VI mithalten, vor allem bei Geschwindigkeit, Steigrate und Verbrauch. Ob minus 41 °C im sibirischen Winter oder plus 48 °C in der Wüste, die FADEC (Full Authority Digital Engine Control, die volldigitale Triebwerksregelung) gesteuerten AE300 Motoren von Austro Engine starten und laufen reibungslos und zuverlässig.

Teneriffa und Marakesch ab Allgäu Airport

Ab 01. November 2013 hält der Allgäu Airport in Memmingen ein neues Reiseziel bereit. Dann beginnt die neue Flugverbindung von Memmingen nach Teneriffa. Zwei Mal wöchentlich fliegt dann Ryanair auf die größte der Kanarischen Inseln, die als Dorado der Aktivurlauber gilt. Bis dahin gibt es eine Verbindung nach Marrakesch

Ziel der neuen Verbindung ist der Flughafen Teneriffa Süd, von dem aus man die wichtigsten Badeorte schnell erreicht. Ins 50 Kilometer entfernte Zentrum Santa Cruz de Tenerife gelangt man ebenfalls schnell mit Linienbussen oder über die Autobahn. "Die Kanaren stehen bei vielen unseren Kunden auf der Wunschliste ganz oben", berichtet Allgäu Airport Geschäftsführer Ralf Schmid.

"Es freut uns deshalb sehr, dieses neue Ziel jetzt anbieten zu können." Die Teneriffa-Flüge starten jeweils am Freitag und am Sonntag um 15:40 Uhr in Memmingen. "Das bietet interessante Reisemöglichkeiten – vom Kurzurlaub bis zum Überwintern", erläutert Schmid.

Zudem startet ab sofort neue Ryanair-Verbindung von Memmingen nach Marrakesch. Der Erstflug wird gebührend empfangen – mit Bauchtanz im Terminal. Am Mittwoch und am Samstag geht es nun bis Ende Oktober in die nordafrikanische Touristen-Stadt.

Elektronische Nase riecht Gesundheitsgefahren für ISS-Crew

Gegenwärtig ist eine besondere "Spürnase" auf der Internationalen Raumstation im Einsatz: Das von Astrium, Europas führendem Raumfahrtunternehmen, entwickelte elektronische Messgerät "E-Nose" misst die Belastung durch Bakterien und Pilze im russischen Segment der Raumstation. E-Nose ist ein Projekt des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit Astrium als Hauptauftragnehmer.

Die E-Nose starte am 19. Dezember 2012 an Bord einer Sojus-Trägerrakete ins All. Mit ihr werden mikrobiologische Belastungen, die von Bakterien- und Pilzkulturen ausgehen, in qualitativer und quantitativer Weise detektiert. Dies ist wichtig, da eine zu hohe Belastung mit Pilzen und Bakterien sowohl für die Technik als auch für die Besatzungsmitglieder eine nicht unerhebliche Gefahr darstellen kann. Mit diesem speziell entwickelten Analysegerät können die Kosmonauten an allen erdenklichen Stellen im sogenannten Service Module der ISS Messungen vornehmen.

Materialien für Organismen werden ausgelegt

Zusätzlich wird ein sogenanntes Targetbook mitgeführt, auf dem verschiedene Materialproben (Aluminium, Platinenmaterial, Kabelmarkierungsmaterial und Nomex (das ist ein spezielles feuerfestes Textilmaterial, aus dem z.B. die Anzüge von Feuerwehrmännern oder Formel-1-Piloten gefertigt sind) aufgebracht sind. Auf diesen Materialien können sich biologische Kulturen ansiedeln, die dann in einem Rhythmus von ca. zwei Monaten durch die Kosmonauten vermessen werden.

Das erste biologische Experiment wurde bereits im Februar dieses Jahres erfolgreich durchgeführt, eine zweite Messreihe startet noch im April, eine dritte folgt Mitte Mai. Im Rahmen des ersten Tests führte der russische Kosmonaut Roman J. Romanenko an verschiedenen Stellen im russischen Modul Messungen durch, um herauszufinden, ob eine mikrobiologische Belastung vorliegt. Zusätzlich zu den E-Nose-Messungen werden an Bord der Raumstation Proben mit einem Verfahren entnommen wie es in der klassischen Biologie üblich ist.

Nach Abschluss der dritten "Schnüffelrunde" sollen die Speicherkarte der E-Nose und Teile des Messaufbaus (voraussichtlich am 15. Mai) für weitere Auswertungen zur Erde zurück gebracht werden. Russische Wissenschaftler vom "Institut für Biologische und Medizinische Probleme" (IBMP) werden dann am Landeplatz in Kasachstan vor Ort sein, die sensible Fracht übernehmen und in gekühlten Behältnissen nach Moskau transportieren.

In Moskau übernimmt dann Astrium-Projektleiter Thomas Hummel die biologischen Proben und transportiert diese auf schnellstem Wege nach München zu Innovation Works, der zentralen Forschungsorganisation der EADS, wo die Experimentproben zusammen mit russischen Wissenschaftlern vom IBMP untersucht werden.

Vergleich mit herkommlichen Verfahren

Die Daten der elektronischen Nase werden schlussendlich mit den Ergebnissen der klassischen Tests abgeglichen. Sind die Ergebnisse beider Verfahren vergleichbar, ist das System der elektronischen Nase qualifiziert und damit für einen Dauer-Einsatz auf der ISS bereit.

Das von Astrium gebaute Messsystem bezeichnet man deshalb als elektronische Nase, weil es unter Verwendung von zehn unterschiedlichen Halbleiter-Sensoren spezifische Geruchsbilder aufnimmt. Dabei macht man sich besondere Eigenschaften der von den biologischen Kulturen emittierten Gasmoleküle zunutze. Sie werden durch den Stoffwechsel der biologischen Kulturen gebildet und sind spezifisch für ihre Art.

Aus der unterschiedlichen Anregung der einzelnen Sensoren kann man im "irdischen Labor" spezifische Geruchsbilder erstellen. Die auf der Raumstation gemessenen Daten werden dann mit dem jenen verglichen, die am Boden "trainiert" wurden, um Übereinstimmungen zu finden.

Waliclean von Austrian Technik auch für Lufthansa Flugzeugtoiletten

Innovation und Forschung haben in der Lufthansa Group einen hohen Stellenwert. Jüngstes Beispiel: Mitarbeiter der Austrian Technik haben eine revolutionäre Reinigungsmethode für Flugzeugtoiletten entwickelt, die nun auch bei Lufthansa Technik erprobt wird. Das innovative System schont nicht nur die Umwelt sondern spart auch Zeit und Geld. Hierfür hat die Technik-Sparte von Austrian Airlines jüngst den Umweltpreis der Stadt Wien erhalten.

Waliclean, so der Name des neuen Reinigungssystems, arbeitet mit einem einfachen Prinzip: eine Lösung aus handelsüblicher Zitronensäure und warmem Wasser zirkuliert mittels geregeltem Unterdruck durch das Abwassersystem des Flugzeuges. Auch Lufthansa Technik will das Waliclean-System im Sommer dieses Jahres in Betrieb nehmen. Derzeit werden bei Lufthansa Technik in Frankfurt die entsprechenden Vorbereitungen getroffen.

Zitronensäure statt Chemikalien-Cocktail

Nach erfolgter Reinigung wird das Toilettensystem mit klarem Wasser gespült und entleert. Das Spülwasser kann problemlos über den Abwasserkanal entsorgt werden. Bisher wurden drei verschiedene Wartungsmethoden mehrmals jährlich angewandt, um das Flugzeug-Toilettensystem funktionsfähig zu erhalten.

Das verwendete Säurebad musste speziell entsorgt werden. Pro Jahr werden bei Austrian Airlines, die die Methode seit 2012 nutzt, durch den Einsatz von Waliclean rund 7.165 Liter Chemikalien eingespart. Stattdessen kommen heute 2.100 Kilogramm umweltverträgliche Zitronensäure zum Einsatz. Dadurch werden die Umwelt geschont, Mitarbeiter geschützt und die Lagerungs-, Transport- und Entsorgungs-Bedingungen wesentlich verbessert.

138 Tonnen CO2-Einsparung pro Flugzeug

Die Gewichtsersparnis nach einer Waliclean-Reinigung liegt bei einer Boeing 777 der Austrian Airlines bei rund 75 Kilogramm und bringt damit Einsparungen von 44 Tonnen Kerosin pro Jahr und Flugzeug. Das entspricht etwa 138 Tonnen CO2. Durch den Einsatz der neuen Methode werden auch erhebliche wirtschaftliche Einsparungen erzielt. Insgesamt können bei Austrian Airlines mehr als 4.000 Mannstunden jährlich eingespart werden.

Fahrradtour zur Historie um den Frankfurter Flughafen

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Natur und Kultur rund um den Frankfurter Flughafen einmal aus der Fahrradperspektive erleben – diese Möglichkeit bietet die Fraport AG gemeinsam mit dem Regionalpark Rhein-Main am nächsten Mittwoch, den 01. Mai 2013, an.

Auf einer Fahrradtour rund um das Flughafengelände erklärt ein Gästeführer des Regionalparks die Geschichte des Rhein-Main-Flughafens und der Luftfahrt in der Region. Außerdem erläutert er die ökologischen Ausgleichsprojekte, mit denen der Flughafenbetreiber Eingriffe in die Natur kompensiert.

Ausgangspunkt der 35 Kilometer langen Tour am Maifeiertag ist um 10:00 Uhr der Bahnhof in Kelsterbach, der mit den S-Bahn-Linien S8 und S9 zu erreichen ist. Die Teilnahme kostet 7 Euro pro Person, Kinder, Schüler, Studenten, Auszubildende & Behinderte 4 Euro und für Familien 15 Euro. Interessierte können sich telefonisch unter 0162-3668177 direkt beim Gästeführer für die Tour anmelden.

Bernd Hartweger wird Austrian Airlines Produkt- und Marketing Chef

Bernd Hartweger (Foto: AUA)
Bernd Hartweger (Foto: AUA)

Bernd Hartweger (41) übernimmt als Vice President die Produkt- und Marketing-Leitung in der Austrian Airlines Group. Hartweger folgt Peter Baumgartner, der das Unternehmen 2012 verlassen hat. Hartweger, der derzeit noch CEO der paybox Bank innerhalb der Telekom Austria Group ist, wird seine Funktion zum 21. Mai 2013 aufnehmen.

Der gebürtige Wiener Bernd Hartweger startete seine Karriere 1996 nach dem Studium der Betriebswirtschaft an der Wirtschaftsuniversität Wien und der University of Kentucky im Brand Management bei Procter & Gamble. 1999 wechselte er als stellvertretender Marketingleiter zur Raiffeisen Kapitalanlage-Gesellschaft.

2000 wurde er Marketing Leiter bei der Skandia Versicherung, 2004 deren Vorstandsmitglied für Marketing, Vertrieb und Produktentwicklung. Danach war er als General Manager Austria sowie als Vorstandsmitglied für den Geschäftsbereich „International Financial Services“ der Lloyds Banking Group tätig. Seit 2011 ist der zweifache Familienvater Vorstandsvorsitzender und CEO der paybox Bank.

Karsten Benz, CCO der Austrian Airlines Group: „Mit Bernd Hartweger haben wir einen ausgewiesenen Marketingprofi und Manager mit breiter Erfahrung in internationalen Konzernen gewinnen können. Eine wesentliche Aufgabe wird es sein, die Strahlkraft der Marke Austrian weiter zu stärken sowie innovative Produktlösungen zu entwickeln.“

Luftfahrtbranche auf der AERO „verhalten optimistisch“

Im Rahmen eines Branchengesprächs auf der internationalen Luftfahrtmesse AERO in Friedrichshafen (24. – 27. April 2013) trafen sich Vertreter von Luftfahrtverbänden und Flugzeugherstellern sowie Fachjournalisten, um über die Lage innerhalb der Allgemeinen Luftfahrt zu berichten.

Dazu gehören alle zivilen Bereiche außerhalb der Linienluftfahrt und dem Charterflugverkehr, also Segelflug, Ultraleichtflug, Motorflug mit Flugzeugen und Hubschraubern oder auch Ballonflug. In seiner Einleitung gab der Fachautor und Präsident des deutschen Luftfahrtpresseclubs, Peter Pletschacher, aktuelle Fakten und Zahlen bekannt.

So stagniere der Markt der Allgemeinen Luftfahrt nach wie vor. Die Wirtschaftskrise habe auch bei diesen Unternehmen zugeschlagen. Daher sei bei der weltweiten Auslieferung von Flugzeugen mit 2.133 Exemplaren im Jahr 2012 nur ein winziges Plus von 0,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr erzielt worden. Zum Vergleich zog Pletschacher eine Zahl von 2007 heran, dem letzten Jahr vor der Krise: Damals wurden weltweit immerhin noch 4.277 Flugzeuge ausgeliefert.

Allerdings trotzen zumindest die Hubschrauberhersteller diesem Trend: 2012 wurden insgesamt 1.044 Helikopter quer durch alle Klassen ausgeliefert, das entspricht einem Plus von 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Da laut Pletschacher das durchschnittliche Alter der im Einsatz stehenden Flugzeuge bei enorm hohen 37 Jahren liege, sei aber bei einer Wiederbelebung der Weltwirtschaft ein hoher Nachholbedarf bei den Flugzeugbestellungen zu erwarten. Insgesamt erzielten die Unternehmen der Allgemeinen Luftfahrt 2012 weltweit einen Umsatz von 18,8 Milliarden US-Dollar.

Ein positiveres Bild der Lage zeichnet sich für einzelne Bereiche der Allgemeinen Luftfahrt ab, wie Dr. Nicolas von Mende, Vorstand der norddeutschen Firma Atlas Air Service AG bekannt gab. Sein Unternehmen ist der größte Partner für die Businessjets des US-Herstellers Cessna in Europa, mehr als 300 Jets werden von dem Unternehmen aus Ganderkesee gewartet und betreut. 150 Mitarbeiter an vier Standorten in Deutschland sind für Atlas Air tätig, im Jahr 2012 wurden sogar 16 neue Cessna-Jets der Modellreihe Citation in Deutschland verkauft und damit ein Absatzrekord erzielt.

Hauptsächlich erfolgreiche Unternehmer würden diese Jets kaufen. Grundsätzlich sei man in der Branche derzeit "verhalten optimistisch”, so von Mende. "Für das Segment der leichteren Jets ist die AERO eine feste Größe”, hob der Unternehmer zudem die Bedeutung der Luftfahrtmesse hervor.

Einen weiteren Bereich der Allgemeinen Luftfahrt bilden die motorisierten Ultraleichtflugzeuge: Sie sind maximal zweisitzig, dürfen bis 472 Kilogramm beim Abflug wiegen und sind besonders leise sowie sparsam im Spritverbrauch. Christian Wenger, Geschäftsführer des Flugzeugbauers Flight Design aus dem baden-württembergischen Leinfelden-Echterdingen, sieht sein Unternehmen mit seinen Ultraleicht- und den etwas schwereren Light-Sport-Aircraft-Flugzeugen weltweit gut aufgestellt: So wurden seit 1997 mehr als 1.700 Flugzeuge des Typs CT in mehr als 46 Länder geliefert.

In China ist das Unternehmen seit sechs Jahren aktiv, denn laut Wenger sei China und Ostasien neben den traditionellen Märkten wie Europa und Nordamerika ein Markt der Zukunft. Die AERO sieht Wenger als idealen "Counterpart” zu den US-Luftfahrtmessen, zumal hierzulande auch Verbände und Behörden an der Luftfahrtmesse teilnehmen würden.

Die Aircraft Owners and Pilots Association (AOPA) Germany, ist der Verband der Allgemeinen Luftfahrt in Deutschland und vertritt die Interessen der Piloten sowie der Flugzeughalter. Weltweit sind in der internationalen AOPA 470.000 Mitglieder vertreten. AOPA-Germany-Geschäftsführer Dr. Michael Erb sieht die Branche derzeit unter Druck: "Die Lage ist nicht einfach in der Allgemeinen Luftfahrt”, betonte er angesichts schwacher wirtschaftlicher Rahmenbedingungen. Zudem beklagte Erb unnötige Auflagen durch Behörden: "Wir können in Zeiten ökonomischer Schwäche nicht auch noch Verunsicherung durch die Behörden gebrauchen, man darf uns nicht zusätzlich das Leben schwer machen”, betonte er in Hinblick auf die Verunsicherung unter Piloten durch eine Neuordnung etwa der europäischen Fluglizenzen und deren Ausgestaltung.

Man könne die Systeme aus der Großluftfahrt nicht einfach der Kleinfliegerei überstülpen, denn das sei oft weder praktikabel noch sinnvoll, betonte Erb. "Wir wollen, dass der gesunde Menschenverstand bei den Behörden mitbestimmt", sagte Erb, denn Privatpiloten müssten anders behandelt werden wie Airline-Crews. Er lobte die Luftfahrtmesse AERO als "den europäischen Marktplatz für die Allgemeine Luftfahrt."

Ausbildungsmesse zu Flughafenberufen am Flughafen Frankfurt

Gemeinsam mit dem Handelsunternehmen Gebr. Heinemann und der Bundesagentur für Arbeit richtet die Fraport AG auch in diesem Jahr wieder eine Airport-Ausbildungsmesse aus. Bereits zum sechsten Mal haben Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich bei Unternehmen, die am Flughafen Frankfurt ansässig sind, aus erster Hand über deren Berufsausbildung zu informieren.

Insgesamt stellen an diesem Samstag 19 Unternehmen und Behörden mehr als 40 Ausbildungsberufe und duale Studiengänge vor. An den Informationsständen können sich die Besucher über die unterschiedlichen Berufsbilder, Einstiegsvoraussetzungen sowie Bewerbungsverfahren der Unternehmen erkundigen.

Die Messe richtet sich an Schüler und Absolventen aller Schularten und findet am Samstag, den 27. April 2013, zwischen 09:00 Uhr und 15:00 Uhr statt. Veranstaltungsort ist das sogenannte "HOLM Forum" im Übergang von Terminal 1 zum Fernbahnhof/The Squaire. Folgende Unternehmen und Behörden werden auf der Messe vertreten sein:

  • Bundesagentur für Arbeit
  • Bundespolizei
  • Condor
  • Dachser
  • Deutsche Bahn
  • DB Schenker
  • DFS Deutsche Flugsicherung
  • Fraport AG
  • Gebr. Heinemann
  • Deutsche Lufthansa
  • DHL Global Forwarding und DHL Express
  • Hilton
  • Kühne + Nagel
  • Logwin Air + Ocean Deutschland
  • Panalpina
  • Rewe
  • Sheraton Frankfurt Airport Hotel & Conference Center
  • SDV Geis
  • der Zoll

Geschäftsführung des Airport Nürnberg zum Rückzug bereit

Mit der Einstellung des Drehkreuzes von Air Berlin geht eine Ära zu Ende. Dies bedeutet für das Unternehmen eine Neuausrichtung. Diese Neuausrichtung erfordert Entscheidungen, die weit über die verbleibende Dienstzeit der jetzigen Geschäftsführung hinaus wirken werden. Die Geschäftsführer haben deshalb den Gesellschaftern angesichts ihrer nur noch kurzen Dienstzeit bis zu ihrem Ruhestand signalisiert, einer vorzeitigen personellen Veränderung in der Geschäftsführung des Unternehmens nicht im Wege zu stehen.

Seit 1996 ist das Air Berlin-Drehkreuz für den Airport Nürnberg ein Erfolgsmodell und brachte dem Flughafen überdurchschnittliche Wachstumsraten. Diese Ära endet am 30. April 2013 mit dem letzten Drehkreuzflug.

"Die extreme Veränderung des Luftverkehrsmarktes und die komplette Restrukturierung unseres größten Kunden Air Berlin erfordern auch am Airport Nürnberg eine neue Ausrichtung und neue Wachstumsfelder", so Geschäftsführer Krüger. Diese Neuausrichtung wird derzeit von allen Beteiligten aktiv vorangetrieben.

Erste positive Erfolge sind die neuen Flugverbindungen mit den neuen Airlines Cityjet, Vueling und Ryanair. Das in Kürze vorliegende Entwicklungskonzept wird weitere Empfehlungen enthalten. Die dann einzuleitenden Maßnahmen werden Einfluss bis weit über die Dienstzeit der Geschäftsführung (November 2015) haben.

Die Geschäftsführung hat den Gesellschaftern versichert, diesen Prozess mit vollem Engagement bis zu ihrem Ruhestand voranzutreiben, aber gleichzeitig auch signalisiert, einem von den Gesellschaftern gewünschten Wechsel im Rahmen der Neuausrichtung nicht im Wege zu stehen. Dieses Signal haben die Gesellschafter aufgenommen und werden dies in der nächsten Gremiumssitzung am 03. Mai 2013 beraten.

AERO: Sicherheit für die Allgemeine Luftfahrt

Für einen ersten Rundgang um die Neuheiten aus dem Bereich der Allgemeinen Luftfahrt war die internationale Luftfahrtmesse AERO (24. bis 27. April 2013) bereits am Tag vor der Messeeröffnung für Journalisten geöffnet. Moderne Sicherheitsfeatures, sparsame Gyrocopter und schnittige Business-Jets standen dabei im Mittelpunkt.

Neuer Oldtimer und Drehflügler der Ultraleicht-Kategorie

Einen boomenden Schwerpunkt innerhalb der Allgemeinen Luftfahrt stellen nach wie vor die Ultraleichtflugzeuge auf der AERO dar. Das sind ein- oder zweisitzige Flugzeuge, die maximal 472 Kilogramm wiegen dürfen und sehr leise sowie sparsam im Verbrauch sind. Ein nagelneues Flugzeug dieser Klasse im Retro-Design stellt die Firma B&F-Technik aus Speyer vor. Ihr Nachbau eines offenen Doppeldeckers aus den 30er Jahren vom Typ Bücker Jungmann ist genau so groß wie das einstige Original und wird wie dieses von einem 80 PS starken Reihenvierzylinder angetrieben.

Anders als das historische Vorbild ist dieses Ultraleichtflugzeug aber mit einem modernen Fallschirm-Rettungssystem ausgestattet. Gerät der Pilot in Not oder kollidiert er mit einer anderen Maschine, zieht er einen Hebel, daraufhin schießt ein Fallschirm mit Hilfe einer kleinen Rakete heraus und die gesamte Maschine schwebt dann am Fallschirm zu Boden. B&F-Firmenchef Peter Funk gab auf der AERO bekannt, dass dieses Flugzeug in einer Kleinserie von zehn Exemplaren gebaut wird.

Ebenfalls zu den Ultraleicht-Luftfahrzeugen zählen die Gyrocopter. Diese verbrauchsgünstigen Drehflügler haben ähnlich kurze Start- und Landestrecken wie Helikopter, sind aber wesentlich billiger im Unterhalt und für sie reicht als Pilotenschein eine preiswerte Ultraleichtfluglizenz aus. Die österreichische Firma Trixy Aviation zeigte am Bodensee ihren neuen Tragschrauber vom Typ Princess. Er wird von einem 130 PS Motor angetrieben, bietet Pilot und einem Passagier Platz und darf anders als ultraleichte Flugzeuge beim Abheben sogar bis zu 560 Kilogramm wiegen. Firmenchef Rainer Farrag betonte, dass die Startstrecke seiner Gyrocopter je nach Wind nur 40 Meter betrage, die Landestrecke sei sogar nochmals deutlich kürzer.

Neuste Versionen von Cessna und Cirrus

Eine Stufe oberhalb der Ultraleichtflugzeuge rangieren klassische einmotorige Reiseflugzeuge mit Propeller. Eine der am besten verkauften Maschinen dieser Klasse kommt aus den USA, die Cirrus Design SR-22T der fünften Generation. Das Besondere an dieser vier- bis fünfsitzigen schnellen Reisemaschine mit Propeller ist ihr innovatives Gesamtrettungssystem. Ähnlich wie bei einem Ultraleichtflugzeug sorgt es dafür, dass bei einem Notfall die gesamte Maschine samt ihrer Insassen per Fallschirm zu Boden schwebt. Ein Vertreter von Cirrus Design betonte auf der AERO, dass bereits mehr als 60 Menschenleben durch derartige Rettungssysteme an Bord vor einem tödlichen Crash bewahrt werden konnten.

Ebenfalls ein großer Produzent von einmotorigen Flugzeugen ist der US-Traditionshersteller Cessna. Auf der Messe stellte das Unternehmen eine Maschine mit Propellerturbinenantrieb vor. Die Cessna Grand Caravan EX ist quasi ein fliegender Jeep: Die neueste Version dieser Einmotorigen kann von unbefestigten Runways aus starten und landen, sie kann bis zu zehn Passagiere oder auch Fracht aufnehmen und gilt als extrem robust. Außerdem kann diese Maschine sowohl im Sichtflug als auch im Instrumentenflug betrieben werden. Dazu ist sie leicht zu fliegen und kann von sehr kurzen Start- und Landebahnen abheben oder aufsetzen. Weltweit wurden bereits mehr als 2.200 Exemplare dieses fliegenden Alleskönners verkauft.

Quasi die "Ferraris der Lüfte" unter den Flugzeugen der Allgemeinen Luftfahrt sind die Business Jets. Die norddeutsche Firma Atlas Air Service AG ist der größte Partner für Business-Jets des US-Herstellers Cessna in Europa. Das Unternehmen aus Ganderkesee zeigt in Friedrichshafen sowohl das Einstiegsmodell seiner zweistrahligen Jets, die sechssitzige Citation Mustang, aber auch die größeren und schnelleren Muster Citation CJ4 und Citation XLS. Deutschland ist nach den USA der bedeutendste Markt für diese Business-Flugzeuge. Atlas-Air-Vorstand Dr. Nicolas von Mende konnte in Deutschland im vergangenen Jahr 16 Jets der Citation-Reihe verkaufen.

car2go jetzt auch am Flughafen Frankfurt

Ab sofort können car2go-Kunden direkt auch am Flughafen Frankfurt die weiß-blauen Elektro-Smarts anmieten oder abstellen. Vier Parkplätze auf dem direkt an den Terminals gelegenen Parkplatz P5 sind exklusiv für car2go ausgeschildert.

Die kostenlose Ein- und Ausfahrt erfolgt über die Ruftaste an der Schranke und nicht mittels eines Parktickets. Auf allen anderen Parkflächen des Flughafengeländes dürfen die Fahrzeuge nicht kostenlos abgestellt werden.

Robert Henrich, Geschäftsführer der Daimler Mobility Services GmbH begrüßt diesen Schritt: "Mit der Erweiterung des Geschäftsgebietes zum Stuttgarter Flughafen und dem Angebot exklusiver Parkflächen in unmittelbarer Nähe zu den Terminals bieten wir unseren Kunden eine hervorragende Möglichkeit car2go als Anschlussmobilität für Flugreisen zu nutzen."

CityJet verbindet Paderborn-Lippstadt mit London City

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Ab sofort verbindet die Air France-Tochter CityJet den Paderborn-Lippstadt Airport erstmals mit dem zentral gelegenen London City Airport und bringt Fluggäste direkt ins Zentrum der britischen Metropole.

Um 12:05 Uhr landete zum ersten Mal der Flug AF5229 aus London-City am Paderborn-Lippstadt Airport. Begrüßt wurde die Fokker 50 mit einer traditionellen Wasserfontaine der Flughafenfeuerwehr und durch Dudelsack- und Trommelklänge der "The Queen’s Royal Hus sars" der britischen Armee aus Paderborn-Sennelager.

Anschließend hießen Airport-Geschäftsführer Elmar Kleinert und der Paderborner Landrat Manfred Müller die Crew und Vertreter der Airlines CityJet und Air France am Flughafen herzlich willkommen. Bereits um 12:45 Uhr starte die 50-sitzige Fokker 50 wieder in Richtung London City.

Die günstigsten Flüge werden für Hin- und Rückflug ab 119 Euro angeboten. Die Preise gelten "all inclusive", keine Gepäckgebühren (Reisegepäck bis zu 23kg / Handgepäck bis zu 12 kg) und kostenloser Bordservice.

"Für den Paderborn-Lippstadt Airport und die Region ist die neue Verbindung nach London ein großer Gewinn. Wir freuen uns, dass wir jetzt wieder fast täglich mit der britischen Hauptstadt London im Flugplan vertreten sind. Dies ist wichtig, da die Strecke sowohl für Geschäftsreisende und Touristen als auch für Angehörige der britischen Streitkräfte eine attraktive Verbindung nach England darstellt", sagte der Paderborn-Lippstadt Airport Geschäftsführer Elmar Kleinert.

Ab sofort wird die Air France-Tochter CityJet sechsmal pro Woche (ausgenommen samstags) vom Paderborner Flughafen starten. Montags bis freitags jeweils um 12:45 Uhr und am Sonntag um 15:45 Uhr vom Paderborn-Lippstadt Airport. Die Flugzeit beträgt rund eine Stunde und 45 Minuten. Zurück geht es montags bis freitags um 09:30 Uhr von London City mit Ankunft um 12:15 Uhr in Paderborn-Lippstadt sowie sonntags um 12:30 Uhr von London City mit Ankunft um 15:15 Uhr.

Die 1993 gegründete Fluggesellschaft CityJet hat ihren Hauptsitz in Dublin. Als Tochter der Air France KLM ist die Airline Teil des SkyTeams. 2009 übernahm CityJet die belgische Fluggesellschaft VLM Airlines und verfügt seitdem über eine Flotte von 38 Fluggeräten der Typen Fokker 50 und AvroRJ85. Für die Strecke Paderborn-Lippstadt / London setzt CityJet eine Fokker 50 ein, die Platz für 50 Passagiere bietet und von zwei Turboprop-Motoren angetrieben wird.

Der Zielflughafen London City Airport wurde 1987 eröffnet und ist ein internationaler Verkehrsflughafen der britischen Hauptstadt im Stadtteil London Borough of Newham. Erbaut auf dem Areal des ehemaligen Hafenbeckens King George V. Dock, direkt in der Nähe des Stadtzentrums und unweit des Geschäftsviertels Canary Wharf. Etwa 10 km östlich der City of London ist der Airport der zentralst gelegene aller Londoner Flughäfen und bietet daher Touristen und Geschäftsreisenden eine direkte und sehr schnelle Anbindung in die Innenstadt.

RUAG Space baut Hitzeschutz für ESAs SOLAR Orbiter

Die neue Wissenschaftsmission "Solar Orbiter" der europäischen Weltraumagentur ESA wird sich ab 2017 der Erforschung der Sonne widmen. Auf ihrer Flugbahn kommt die Sonde dabei der Sonne so nahe wie kein Satellit zuvor, was eine besondere Herausforderung an die Sonde stellt.

Aus dem sehr geringen Abstand von etwa 60 Sonnenradien wird sie die Sonne dafür genauestens beobachten können und Nahaufnahmen liefern. Wissenschaftler erwarten sich dadurch einen großen Fortschritt in der Sonnenphysik.

Besonderer Schutz gegen Hitzestrahlung

Aufgrund der Nähe zur Sonne ist der Satellit einer Hitzestrahlung von rund 17,5kW/m2 ausgesetzt. Ein spezieller Schutzschild auf der Sonnenseite, der jedoch kein Teil des Subsystems von RUAG ist, schützt den Satelliten durch Abschattung vor dem größten Teil dieser enormen Hitzebelastung. Zusätzlich wird der gesamte Satellit jedoch auch mit einer thermischen Isolation von RUAG Space umhüllt.

Diese aus mehreren Einzellagen metallbedampfter Polyester- und Polyimidfolie aufgebaute Isolation ermöglicht, das Innere des Satelliten auf einem für die empfindlichen Messinstrumente akzeptablen Temperaturniveau zu halten. Unterstützend wirken dabei auch noch Kühlpaneele, die die von den Instrumenten an Bord erzeugte Abwärme mit Hilfe von hoch reflektierenden Spiegeln in den Weltraum abstrahlen.

Astrium als Subauftragnehmer

RUAG Space konnte die Ausschreibung für Entwicklung, Bau und Lieferung des gesamten "Thermalhardware Subsystems" für SOLAR Orbiter trotz zahlreicher namhafter Mitbewerber für sich entscheiden. Im Gegensatz zu anderen Projekten beinhaltet die Führung eines ganzen Subsystems auch die Notwendigkeit der Auswahl und Führung weiterer Unterauftragnehmer. So wurde von RUAG Space eine internationale Ausschreibung nach den Regeln der ESA durchgeführt und die Kühlpaneele letztlich an Astrium Spanien vergeben.

Der Auftrag ist mit einem Gesamtwert von insgesamt etwa sieben Millionen Euro der größte Einzelauftrag für RUAG Space im Bereich Thermale Systeme seit Bestehen dieser Abteilung. Etwa 60 Prozent des Projektvolumens verbleibt als Wertschöpfung bei RUAG Space selbst.

Konferenz zur Erkennung und Vermeidung von Weltraummüll

Vom 22. bis zum 25. April 2013 veranstaltet die Europäische Weltraumorganisation ESA im Raumflugkontrollzentrum ESOC in Darmstadt die 6. Europäische Konferenz über Weltraummüll (Space Debris). Dr. Manuel Metz, Experte für Weltraummüll beim Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), ist Co-Moderator der Konferenz.

Im Interview erklärt der Astrophysiker, was unter Weltraumrückständen verstanden wird und was dagegen getan werden kann.

Am 15. Februar 2013 verursachte ein Meteoriteneinschlag nahe der russischen Stadt Tscheljabinsk eine ungewöhnliche Explosion. Am Abend des gleichen Tages passierte der 65 Meter groß Asteroid 2012 DA 14 die Erde so nah wie noch kein Asteroid dieser Größe zuvor.

Wie real und häufig sind Gefahren von Meteoriteneinschlägen?

Asteroiden und Meteoriten sind natürliche Objekte, Gesteinsbrocken, die sich in unserem Sonnensystem befinden. Die Erde wird tatsächlich recht häufig von kleineren Meteoriten getroffen, die wir nachts dann manchmal als Sternschnuppe beobachten können. Mit Ereignissen wie am 15. Februar 2013 ist aber nur sehr selten, etwa alle 100 Jahre, zu rechnen.

Was versteht man demgegenüber unter Weltraummülll – dem Thema der Konferenz?

Als Weltraummüll bezeichnen wir vom Menschen hergestellte Objekte, die sich im Weltraum befinden und keine Funktion mehr erfüllen. Typische Beispiele sind ausgediente Raketenoberstufen oder abgeschaltete Satelliten. Aber auch das verlorene Werkzeug eines Astronauten zählt dazu.

Zahlenmäßig den größten Teil machen Trümmerteile aus, die entstehen, wenn Raumfahrzeuge auseinanderbrechen, weil beispielsweise Treibstoffreste explodieren, oder die durch Kollisionen zwischen verschiedenen Weltraummüll-Teilen im Orbit entstehen.

Welche Ansätze werden die Experten aus Wissenschaft und Industrie auf der 6. Europäischen Konferenz über Space Debris diskutieren?

Die Experten hier in Darmstadt diskutieren Fragen, die die Messung und Modellierung von Weltraummüll betreffen, wie man mit Risiken durch Weltraummüll für Satelliten im Orbit umgeht oder welche Folgen Treffer von kleinsten Partikeln für Satelliten haben. Es werden aber auch Lösungen erörtert, wie die Entstehung von Weltraummüll in Zukunft besser vermieden und Weltraummüll beseitigt werden kann.

Wie lassen sich denn Weltraumrückstände erkennen?

Von der Erde aus kann man Weltraummüll beispielsweise mit Radar aufspüren. Die Großradaranlage TIRA des Fraunhofer-Instituts in Wachtberg bei Bonn kann noch 2 Zentimeter große Objekte in einer Entfernung von 1000 Kilometern messen. Wenn solche Trümmer einen Satelliten treffen, hat das bei den hohen Geschwindigkeiten im Orbit von über 25000 Stundenkilometern gravierende Folgen.

Schon kleine Teile von wenigen Millimetern Größe können Satellitenwände durchschlagen oder Solarpanele beschädigen. Und bei einem Treffer von einem einen Zentimeter großen Objekt kann ein Satellit bereits vollständig außer Funktion gesetzt werden.

Welche Rolle spielt Deutschland beim Thema "Space Debris"?

In Deutschland wird seit vielen Jahren intensiv zum Thema Weltraummüll und Weltraumrückständen geforscht. So berechnen Wissenschaftler zum Beispiel, wie sich der aktuelle Weltraummüll verteilt, dessen Bahnen man nicht messen kann, weil die Teile hierfür zu klein sind. Wir machen Experimente zu den Auswirkungen von Einschlägen auf Satelliten und damit verbunden zu der Entwicklung von Schutzmaßnahmen für Satelliten. Und Experten berechnen auch die Risiken beim Wiedereintritt von Raumfahrzeugen.

Operativ hat Deutschland Ende 2009 das vom Wirtschafts- und Verteidigungsministerium initiierte und gemeinsam vom DLR und der Luftwaffe betriebene Weltraumlagezentrum der Bundesregierung eingerichtet. Hier analysieren deutsche Experten in Kooperation mit internationalen Partnern die Weltraumumgebung. Dabei geht es um den Schutz unserer Satelliten vor Kollisionen und den Schutz der Bevölkerung vor wiedereintretenden Weltraumobjekten.

Und was tut das DLR?

Das DLR fördert in seiner Eigenschaft als Raumfahrtagentur Projekte, die sich mit Weltraumschrott befassen, erforscht aber auch an seinen eigenen Instituten, zum Beispiel in Stuttgart, die Frage, wie die Bahn von Weltraumschrott mit Lasern genauer bestimmt werden kann. Wir arbeiten dabei auch eng mit der Europäischen Weltraumorganisation ESA zusammen, die hier in Darmstadt am Raumflugkontrollzentrum über ein eigenes Büro für Weltraummüll verfügt.

Für die Zukunft werden wir zudem Technologien entwickeln müssen, mit denen Satelliten im Orbit repariert und gewartet – beispielsweise wiederbetankt – werden können. Das DLR entwickelt hierzu mit Partnern aus Industrie und Forschung die Deutsche Orbitale Servicing Mission – kurz DEOS – deren Start für Ende 2017 / Anfang 2018 geplant ist.

Mit dieser Mission soll gezeigt werden, dass das sichere Anfliegen, Warten und Montieren eines defekten, taumelnden Satelliten im Orbit ohne den Einsatz von Astronauten möglich ist. Schließlich soll auch die kontrollierte Rückholung zum Missionsende gezeigt werden, indem der Satellit über dem Ozean zum Wiedereintritt in die Erdatmosphäre gebracht wird.

Wie lässt sich Weltraummüll vermeiden?

Wenn neue Satelliten gestartet werden, geht es vor allem darum, keinen weiteren Weltraummüll zu erzeugen. Dies wird bereits bei Planung und Bau berücksichtigt. Es dürfen zum Beispiel keine Objekte im Orbit freigesetzt werden, Treibstoffe müssen zum Schluss einer Mission verbraucht sein, um Explosionen zu verhindern.

Satelliten werden heute auch so gebaut, dass sie beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre möglichst vollständig verglühen. So kann das Risiko vermindert werden, dass Teile auf der Erde auftreffen.

Schließlich müssen Kollisionen der Satelliten im Orbit verhindert werden. Satellitenbetreiber rechtzeitig zu "warnen", damit diese ihre Satelliten notfalls ausweichen lassen können, ist eine der Aufgaben des gerade im Aufbau befindlichen, vom DLR zusammen mit der Luftwaffe betriebenen Weltraumlagezentrums.

 

Seminare gegen Flugangst bei Luxair – Inklusive Flug

Die Seminare, die sich über zwei Tage erstrecken, werden in kleinen Gruppen und in entspannter Atmosphäre durchgeführt. Die Teilnehmer werden dabei permanent von einem Psychologen betreut. Technische Erläuterungen über die Funktionsweise des Flugzeuges und die Wetterbedingungen sowie ein Besuch im Cockpit helfen den Teilnehmern, sich mit den Abläufen bei Start und Landung vertraut zu machen, was bereits häufig einige Ängste abbauen hilft.

Die restlichen Seminare für 2013 sind an folgenden Wochenenden vorgesehen: Am 11. und 12. Mai in französischer und luxemburgischer Sprache sowie am 15. und 16. Juni in deutscher und luxemburgischer Sprache.  

Die Teilnahmegebühr beträgt 630 Euro pro Person und umfasst die Unterrichtsmaterialien, zwei Mittagessen einschließlich der Getränke, einen Hin- und Rückflug zu einem Ziel von Luxair Luxembourg Airlines um das Seminar abzuschließen sowie eine Teilnahmebestätigung.

Angst besiegen indem man sie erforscht

Um den Passagieren bei der Bewältigung ihrer Ängste zu helfen, bietet Luxair Luxembourg Airlines seit über 25 Jahren entsprechende Seminare an. Seit einem Dutzend Jahren werden diese Seminare, die mittlerweile über die Grenzen der Region hinaus bekannt sind, gänzlich in Eigenregie durchgeführt.

Das Seminar baut dabei auf das Wissen von Profis: ein Luxair-Pilot für den technischen Teil und ein auf Flugangst spezialisierter Psychologe, der regelmäßig an der "World Conference on Fear of Flying" teilnimmt. Die hier eingesetzte Methode und Technik perfektioniert und weist laut der Airline eine Erfolgsquote von 94 Prozent auf.

Jobmesse für Gastro und Einzelhandel im Münchner Flughafen

Erstmalig veranstaltet der Flughafen München eine Jobmesse für die Berufsfelder Einzelhandel und Gastronomie. Die Jobmesse findet am Freitag, 26. April und Samstag, 27. April 2013, im München Airport Center (MAC) auf der Ebene 04 statt.

Jeweils von 13:00 bis 20:00 Uhr haben die Besucher die Möglichkeit, sich an den Ständen der teilnehmenden Unternehmen über freie Stellen zu informieren und mit Unternehmensvertretern nähere Details zu besprechen. So erhalten die Besucher Informationen aus erster Hand und können ihre Bewerbungsunterlagen sofort einreichen.

Interessierte haben auch die Gelegenheit, während der Messe kostenlos professionelle Bewerbungsfotos von sich anfertigen zu lassen. Daneben werden allen Besuchern Fachvorträge rund um das Thema Bewerben angeboten.

Die Messe richtet sich sowohl an Berufsanfänger als auch an Bewerber, die bereits Berufserfahrung haben und eine neue Tätigkeit suchen. Während der beiden Messetage können Besucher fünf Stunden gratis im Parkhaus P20 parken.

Lufthansa-Streik: Ab Dienstag Normalisierung im Flugbetrieb

Nach den heutigen Flugstreichungen aufgrund eines flächendeckenden Warnstreiks, zu dem die Gewerkschaft ver.di aufgerufen hatte, rechnet Lufthansa für morgen Dienstag, 23.04.2013, wieder mit einem nahezu planmäßigen Flugbetrieb. Da es vereinzelt noch zu Unregelmäßigkeiten kommen kann, wird aber weiterhin empfohlen, sich über den Status seines Fluges zu informieren.

Aufgrund des Warnstreiks der Gewerkschaft ver.di an den deutschen Standorten des Lufthansa Konzerns mussten nahezu alle Flüge innerhalb Deutschlands und Europas abgesagt werden. Die in einem Sonderflugplan veröffentlichen 12 Interkontinental- und rund 30 Kontinentalverbindungen konnten jedoch wie geplant geflogen werden.

Insgesamt waren rund 150.000 Fluggäste von den Streikmaßnahmen betroffen. Bereits am Wochenende konnten 95.000 Passagiere, die ihre Kontaktdaten bei Lufthansa hinterlegt hatten, per SMS über Flugstreichungen und Umbuchungen informiert werden. Von Flugstreichungen betroffene Fluggäste konnten ihre Tickets kostenfrei umbuchen oder stornieren. Zahlreiche Fluggäste nutzten die Bahn als Alternative.

Diamond DA42-VI: EASA-Zulassung für Garmin GWX 68 und GSR 56

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Die DA42-VI, die bereits für Schlechtwetterflug zugelassen ist, ist nun mit dem voll integrierten und von der EASA (European Aviation Safety Agency) zugelassenen Wetterradar GWX 68 von Garmin erhältlich.

Diamond Aircraft hat eine neue Produktionsmethode entwickelt, die es erlaubt das Wetterradar in die Nase des Flugzeugs zu implementieren, ohne dass die Flugzeugform beeinträchtigt wird. Außerdem schützt diese spezielle Nase das Radar und die Flugzeugavionik vor störenden Einflüssen.

Das GWX 68 erfasst kritische Wetterveränderungen, wie Gewitterwolkenbildung und stellt diese am Multifunktionsdisplay (MFD) des Garmin G1000 im Cockpit dar. Dies ist eine der genauesten Methoden, die es dem Piloten ermöglicht, Schlechtwetter zu umgehen. Es ist daher auch standardmäßig in allen großen Verkehrsflugzeugen installiert.

Mit dem neuen Wetterradar hat das Unternehmen nun auf die Wünsche von Kunden reagiert, und die Sicherheit für Piloten und Passagiere auf Diamond Aircraft Flugzeugen noch weiter erhöht.

Über das GSR 56 können beispielsweise solche Wetterinformationen über das Iridium-Satellitensystem empfangen werden, aber auch Datenaustausch für Text- und Sprachkommunikation ist möglich.