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Traineeprogramm der Lufthansa Cargo erhält Auszeichnung

In der Lufthansa Group sind die Ausbildungsmöglichkeiten vielfältig und attraktiv. Eine hat nun eine besondere Anerkennung erfahren: "StartCargo", das Traineeprogramm der Lufthansa Cargo AG, erhielt das anerkannte Gütesiegel des Jobportals Absolventa.

Es ist das erste und einzige Siegel dieser Art und steht für karrierefördernde und faire Traineeprogram­me. Das Programm des Logistikdienstleisters gibt es seit 2008. Es richtet sich an Absolventen der Studiengänge in Betriebswirtschaft und Wirtschaftsingenieurwesen mit Schwerpunkt Logistik.

Trainings in vielen Stationen – Bisher alle übernommen

Die Trainees durchlaufen innerhalb von 18 Monaten die Stationen Handling, Vertrieb, Ertragsmanagement, Netzplanung & Vertriebssteuerung sowie Global Handling Management. Ein modularer Programmaufbau und ein Einsatz im Ausland ermöglichen ihnen vertiefte Einblicke in die operativen Prozesse bei Lufthansa Cargo und gewähren durch wechselnde Projekte den Blick auf das Unternehmen aus unterschiedlichen Perspektiven.

Begleitet durch intensive Schulungs- und Trainingsmaßnahmen sowie Beratungsgespräche mit der Personalentwicklung erhalten die Trainees eine generalistische Ausbildung. So werden sie zu kompetenten Nachwuchskräften des Unternehmens mit vielseitigen Einsatzgebieten entwickelt. Bisher hat der Frachtspezialist der Lufthansa Group alle Trainees in eine feste Position übernommen.

Chancen für Trainees im Blick der Auszeichnung

Das Traineesiegel der Absolventa GmbH existiert seit Dezember 2011. Das Institut für Personalwirtschaft der Ludwig-Maximilian-Universität München sowie deutsche Unternehmen gehören zu den Initiatoren. Ziel ist es, die Transparenz für Interessierte zu erhöhen, um so dem Missbrauch des Traineebegiffes als zweitklassigen Berufseinstieg entgegenzuwirken.

Um das Gütesiegel zu erlangen, muss sich das Unternehmen einem strengen Prüfverfahren unterziehen. Dieses hat Lufthansa Cargo auf Anhieb bestanden. So wird evaluiert, ob Trainees mehrere Unternehmensbereiche durchlaufen, Lernmaßnahmen absolvieren und auch die Gelegenheit haben, sich in der Organisation ein Netzwerk aufzubauen. Sie sollen von Anfang an verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen und dabei von erfahrenen Führungskräften unterstützt werden.

Roboter fürs Weltall – DLR und ESA forcieren Arbeit mit „Telepräsenz“

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die Europäische Raumfahrtorganisation ESA setzen ihre Kooperation in der Raumfahrtrobotik fort: Auf der ILA Berlin Air Show haben DLR-Vorstandsvorsitzender Prof. Johann-Dietrich Wörner und ESA-Generaldirektor Jean-Jacques Dordain ein seit Juni 2010 bestehendes "MoU" (Memorandum of Understanding) um weitere drei Jahre bis Ende 2016 verlängert.

"In der Weltraumrobotik gehört das DLR zu den weltweit führenden Institutionen. Unser Robotik- und Mechatronik-Zentrum (RMC) betreibt exzellente Forschung. Mit der Fortsetzung dieser strategischen Partnerschaft – das RMC ist Referenzlabor der ESA – können wir gemeinsam unsere Kompetenzen ausbauen und festigen, besonders im Fokus steht dabei die Assistenz-Robotik, vor allem die so genannte Telepräsenz, sowie Methoden des On-Orbit-Servicing und Robotik für Explorationsmissionen", sagte DLR-Vorstandschef Wörner bei der Unterzeichnung.

Roboter-Erprobung auf der Raumstation ISS

Konkret geht es in den nächsten drei Jahren um eine Reihe von Robotik-Experimenten auf der Internationalen Raumstation ISS: Derzeit sind mehrere Experimente geplant, in denen es um die Weiterentwicklung von Telerobotik im All geht. "Wir wollen diese Technologie der Fernsteuerung mit Kraft-Rückkopplung etablieren", erklärt Prof. Alin Albu-Schäffer, Direktor des RMC.

Aufbauend auf der vom DLR entwickelten Fernsteuerungstechnologie für den Roboterarm ROKVISS, der von 2005 bis 2011 auf der ISS im Einsatz war, sowie auf Technologien des ESA Telerobotics Labs, geht es unter anderem darum, dass Astronauten von der ISS aus Roboter steuern können – und zwar so, dass die Astronauten die gleichen Kräfte spüren wie die Roboter. Man spricht hier von "Telepräsenz" – der Astronaut erhält ein Stereo-Kamerabild aus Roboterperspektive und kann genau die Kräfte empfinden, die durch den Roboter z.B. bei feinfühligen Montageaufgaben ausgeübt werden.

Roboter für lebensfeindliche Umgebungen im All

Der Roboter kann dabei sowohl im All als auch auf der Erde sein: 2015 soll zum Beispiel der humanoide DLR-Justin von der ISS in seinem Labor im RMC bewegt werden. Roboter und robotische Technologien könnten so als Assistenten im All auch bei De-Orbiting-Missionen präziser helfen. Darüber hinaus interessieren die Wissenschaftler auch ökonomische Studien zu der Frage, wann Roboter den Menschen bei gefährlichen Arbeiten im All oder bei Tätigkeiten, die teilautonom von Maschinen erledigt werden können, aber vom Menschen letztlich entschieden werden, ersetzen können und wann nicht.

DLR-Robotikexperte Albu-Schäffer: "Einfach gesagt ist die Anzahl der Himmelskörper, zu denen der Mensch nicht geschickt werden kann, viel größer als die Zahl derer, die für Menschen erreichbar sind. Roboter können sich gerade unter lebensfeindlichen Bedingungen besser zurechtfinden, können aber derzeit nicht alle Arbeiten erledigen, zu denen wir Menschen fähig sind. Hieran wollen wir arbeiten. Auf der ILA stellt das DLR deshalb einen brandneuen Explorationsrover mit gesteigerten Autonomiefähigkeiten sowie den humanoiden Assistenzroboter TORO aus. Die Exponate unterstreichen die Bedeutung der Explorationsrobotik in der derzeitigen DLR-Raumfahrtstrategie."

Politiker unterstreichen Bedeutung des Lübeck Airport für die Region

Eine Delegation der CDU, bestehend aus Hartmut Hamerich, MdL für Ostholstein und Lübeck, Hans-Jörn Arp, parlamentarischer Geschäftsführer der CDU-Fraktion Schleswig-Holstein, Anette Röttger, Kreisvorsitzende der CDU Lübeck und Dr. Burkhart Eymer, Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses der Stadt Lübeck, besuchte den Lübecker Flughafen. Im Gespräch mit Flughafen-Geschäftsführer Siegmar Weegen wurde noch einmal die Bedeutung des Lübeck Airport für den Universitäts- und Medizinstandort, für die regionale Wirtschaft und den Tourismus hervorgehoben.

Stadt, Land und Metropolregion können vom Flugbetrieb profitieren. Ein neuer Investor oder eine Investorengruppe kann das Potenzial des Lübeck Airport entwickeln, einen rentablen Betrieb schaffen, Arbeitsplätze sichern und damit die Region zum Nutzen aller kräftigen. "Bereits sechs Prozent der Übernachtungen in Lübeck sind abhängig vom Flughafen.

Wenn wir einen funktionierenden und wachsenden Tourismus in Lübeck schaffen wollen, geht das nur mit dem Lübeck Airport", so Hartmut Hamerich. Einig sind sich die Politiker und Weegen auch beim Thema Fortführung.

Hans-Jörn Arp erklärt: "In der Metropolregion gibt es nur drei Start-/Landebahnen. Zwei in Hamburg und eine in Lübeck. Die Kapazitäten des Flughafen Hamburg-Fuhlsbüttel sind aber begrenzt. Der Flughafen Lübeck ist die natürliche Ergänzung für Hamburg und hat eine gültige Betriebsgenehmigung."

Inlands-Angebote während der Fußball-WM bei airberlin

airberlin bietet anlässlich der Fußballweltmeisterschaft in Brasilien besonders günstige Tickets für Flüge innerhalb Deutschlands an. So können Fußball-Fans zum Beispiel bereits ab 89 Euro zum Public Viewing nach Berlin fliegen. Der Reisezeitraum gilt vom 01. Juni bis einschließlich 31. August.

Die Tickets sind bis einschließlich 27. Mai 2014 buchbar. Wer die Vorrunde zum Beispiel mit Familie und Freunden in München sehen möchte, fliegt mit dem aktuellen Jubelpreis-Special von airberlin bereits ab 89 Euro pro Person ab Berlin, Düsseldorf oder Köln hin und zurück. Ebenso günstig geht es beispielsweise zum Torjubel nach Hamburg ab Düsseldorf, München oder Stuttgart.

Für Gäste, die Ferien am Mittelmeer dem Fußballfieber in Deutschland vorziehen, hält airberlin ebenfalls attraktive Angebote bereit. Hin- und Rückflüge zum Beispiel nach Mallorca oder Süditalien sind ab vielen deutschen Abflughäfen bereits ab 138 Euro verfügbar. Alle Preise verstehen sich inklusive Steuern, Gebühren und topbonus Meilen.

DRF Luftrettung vergibt Forschungspreis zu Kreislaufstillstand

Die DRF Stiftung Luftrettung hat zum 3. Mal einen Forschungspreis zur Förderung des notfallmedizinischen Fachaustausches vergeben. Stellvertretend für seine Arbeitsgruppe nahm Dr. med. Christian Kleber den Preis in Filderstadt entgegen.

Die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung hat zum Ziel, die Forschung und medizinische Versorgung in der präklinischen Notfallversorgung voranzutreiben. Der medizinisch-wissenschaftliche Beirat der DRF Luftrettung koordiniert den Forschungspreis, alle Arbeiten durchlaufen eine unabhängige Begutachtung durch externe Experten.

Überlebenschance bei Kreislaufstillstand bei Schwerverletzung

"Requirement for a structured algorithm in cardiac arrest following major trauma: Epidemiology, management errors, and preventability of traumatic deaths in Berlin" ist der Titel der Studie, die die Gutachter und Mitglieder des Beirats überzeugt hat. Durchgeführt wurde sie in einer "Interdisziplinären Kooperation zwischen dem Institut für Rechtsmedizin und der AG Polytrauma des Centrums für Muskuloskeletale Chirurgie der Charité – Universitätsmedizin Berlin".

Gegenstand der Untersuchung ist die Frage, warum schwerverletzte Patienten mit Kreislaufstillstand eine deutlich schlechtere Überlebenschance haben als Patienten, die unverletzt sind und einen Kreislaufstillstand beispielsweise durch einen Herzinfarkt erlitten haben. Ziel der Forschungsgruppe war es zu prüfen, welche präklinischen Maßnahmen das Überleben dieser speziellen Patientengruppe verbessern können und ob vermeidbare Fehler bei der Behandlung existieren.

Prof. Dr. med. Erik Popp, Projektleiter Forschungspreis im medizinisch-wissenschaftlichen Beirat der DRF Luftrettung, erläutert: "In diesem Jahr haben wir vier hochkarätige Arbeiten erhalten, die wir der Gutachterkommission vorgelegt haben. Wir freuen uns, den Forschungspreis der Arbeitsgruppe von Dr. Christian Kleber verleihen zu können, da sich ihre Arbeit durch eine Kooperation klinisch tätiger Ärzte und der Rechtsmedizin auszeichnet. Relevant ist auch der praxisnahe und handlungsorientierte Ansatz, denn die Autoren fordern – basierend auf ihren Ergebnissen – einen speziellen Trauma-Reanimation-Algorithmus zu entwickeln und liefern dafür auch gleich einen Vorschlag."

Verbesserung der medizinischen Notfallversorgung über Luft

Der Zweck der DRF Stiftung Luftrettung ist die Verbesserung der weltweiten Notfallversorgung und medizinischen Hilfe, insbesondere durch Luftfahrzeuge, sowie Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten auf dem Gebiet der Notfallmedizin und deren Einsatz in der Luftrettung. Der Preis hat zum Ziel, die Forschung und notfallmedizinische Versorgung in der präklinischen Notfallversorgung voranzutreiben, und würdigt aktuelle Studien, klinische Untersuchungen und innovative Versorgungsforschung mit Bezug zur luftgestützten Notfallmedizin aus dem deutschsprachigen Raum und der Europäischen Union.

Die Koordination des Preises erfolgt über den medizinisch-wissenschaftlichen Beirat der DRF Luftrettung, der mit hochrangigen Vertretern aus verschiedenen medizinischen und rettungsdienstlichen Bereichen besetzt ist und strategisch relevante notfallmedizinische Themen bearbeitet, mit dem Ziel, die Patientenversorgung weiter zu optimieren. "Aktuelle wissenschaftliche Arbeiten sind die Basis für eine Weiterentwicklung der Notfallmedizin und letztlich für eine optimale Patientenversorgung", betont Prof. Dr. med. André Gries, Vorsitzender des Beirats.

In den Jahren 2012 und 2013 wurden bereits Veröffentlichungen zu Auswirkungen der Zielklinikenauswahl auf das Überleben von Patienten mit Herzstillstand sowie zur Anwendung der Videolaryngoskopie prämiert.

Die DRF Stiftung Luftrettung gehört zur DRF Luftrettung, die an 30 Stationen in Deutschland und Österreich rund 50 Hubschrauber für die Notfallrettung und den Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken einsetzt, an acht Standorten sogar rund um die Uhr. Darüber hinaus werden eigene Ambulanzflugzeuge für weltweite Patiententransporte eingesetzt. Im Jahr 2013 leistete die DRF Luftrettung insgesamt 38.180 Einsätze.

BO105-Flotte mit über 8 Mio. Flugstunden weltweit – Einzigartig für Kunstflug

Seit mehr als 40 Jahren ist die BO105 aus den Hubschrauberflotten rund um den Globus nicht mehr wegzudenken. Zuverlässig absolvieren die Maschinen ihre Einsätze und bewähren sich Tag für Tag unter schwierigen Bedingungen. Jetzt hat die Flotte insgesamt 8.000.000 Flugstunden absolviert.

„Wir sind stolz, dass die BO105 diesen einzigartigen Meilenstein erreicht hat“, sagt Dr. Wolfgang Schoder, CEO von Airbus Helicopters Deutschland. „Mit der BO105 steht heute eine Maschine im Mittelpunkt, die durch ihre vielseitige Einsatzfähigkeit, ihre Zuverlässigkeit und Robustheit weltweit beispielhaft für die Qualität des deutschen Hubschrauberbaus steht.“

BO105 mit einzigartigen Kunstflug-Fähigkeiten

„Ich finde es bis heute faszinierend, dass der Pilot in der BO105 seine Grenzen deutlich eher erreicht, als die Maschine selbst. Die Maschine ist noch immer der weltweit einzige Hubschrauber, der die gleichen spektakulären Kunstflugmanöver ausführen kann, wie konventionelle Flugzeuge“, sagt Rainer Wilke, Pilot der BO105 bei den Flying Bulls. „Ich freue mich schon sehr darauf, die Flugleistungen des Hubschraubers dem Publikum auf der ILA vorzustellen.“

Mit der Einführung des gelenklosen Hauptrotorkopfs hat die BO105 den Weg bereitet für die lagerlosen Rotorsysteme der heutigen Helikoptermodelle. Insgesamt wurden zwischen 1970 und 2009 mehr als 1.400 BO105 ausgeliefert. Neben Deutschland wurde die BO105 auch in Lizenz auf den Philippinen, in Indonesien, Spanien und Kanada produziert. Rund 700 Maschinen sind heute weltweit noch in Betrieb, unter anderem in der Luftrettung, als Polizeihubschrauber, als Transporthubschrauber im Öl- und Gasgeschäft oder auch für Geschäftsflüge. Allein im vergangenen Jahr wurden von den Hubschraubern rund 125.000 Flugstunden absolviert.

Die größte Flotte betreibt dabei die Bundeswehr, die die BO105 auch als Panzerabwehrhubschrauber PAH1 in ihre Flotte integriert hatte. Die dienstälteste BO105 ist auf den Falkland-Inseln als Arbeitsmaschine im Einsatz und hat seit ihrer Inbetriebnahme 1974 rund 21.000 Flugstunden absolviert.

Produktion ausgelaufen, Support bis mindestens 2025

Auch wenn die Produktion der BO105 Ende der 1990er Jahre ausgelaufen ist, sichert Airbus Helicopters weiterhin umfassenden Support der Hubschrauberflotten und die Versorgung mit Ersatzteilen zu – noch mindestens bis 2025. Der nächste Meilenstein liegt also in Reichweite. Airbus Helicopters auf der ILA befindet sich im Airbus Group Pavilion, Chalet West 8-14.

Airbus Helicopters, vormals Eurocopter, ist eine Division der Airbus Group, die zu den weltweit führenden Konzernen der Luft- und Raumfahrt sowie der Verteidigungsbranche zählt. Airbus Helicopters ist die Nummer eins auf dem internationalen Hubschraubermarkt und beschäftigt mehr als 23.000 Mitarbeiter. Über 3.000 Kunden in rund 150 Ländern betreiben insgesamt circa 12.000 Hubschrauber von Airbus Helicopters. 2013 lag der Anteil des Hubschrauberherstellers am zivilen und halbstaatlichen Markt bei 46 Prozent. Oberste Priorität des Unternehmens ist es, den sicheren Einsatz seiner Hubschrauber zu gewährleisten, die mit tausenden Passagieren insgesamt über drei Millionen Flugstunden pro Jahr zurücklegen.

Flying Bulls Hubschrauber-Kunstflieger

Die Flying Bulls sind ein Tochterunternehmen des Energydrink-Herstellers Red Bull aus Salzburg/Österreich. Vom Hangar-7 am Salzburger Flughafen aus betreiben die Flying Bulls an die zwanzig Luftfahrzeug-Raritäten, Maschinen aus der Zeit des II. Weltkriegs ebenso wie einen Klassiker der Passagierluftfahrt, eine DC-6B, von der es weltweit nur mehr zwei flugfähige Exemplare gibt. Zu der Flotte des Flugzeugmuseums zählen auch Hubschrauber, die jedoch, genauso wie die Flächenflugzeuge, etwas Besonderes mitbringen müssen:

Die Flying Bulls BO105 sind zwei von weltweit nur vier zivilen Maschinen dieses Typs, die für den vollen Kunstflug zugelassen sind. Drei Piloten der Flying Bulls besitzen die Lizenz, die Hubschrauber in dieser Königsdisziplin dem Publikum vorzuführen. Alle Maschinen der Flying Bulls Flotte werden im betriebseigenen Hangar-8 instandgehalten, gewartet oder nötigenfalls auch restauriert.

Flughafen Dortmund-Chef Udo Mager erläutert Sicherheit nach Kritik durch VC

In einer am Mittwoch in Berlin vorgestellten Mängelliste der Vereinigung Cockpit belegt Dortmund einen Platz im Mittelfeld. Kritisiert werden eine aus Sicht der Vereinigung unvollständige RESA-Fläche, unvollständige Runway Guard Lights und ein fehlendes redundantes Docking Guidance System. "Das Fliegen ab Dortmund ist sicher", betonte nun Flughafen-Geschäftsführer Udo Mager.

Die gesetzlichen Standards an internationalen Verkehrsflughäfen seien ohnehin sehr hoch. Daher entspreche die Mängelliste eher einer Wunsch-Liste. "Die Vereinigung Cockpit schlägt uns Optimierungen an wenigen Stellen vor. Für uns sind in erster Linie die gesetzlichen Vorgaben maßgeblich. Sobald allerdings zum Beispiel neue Baumaßnahmen im Bereich der Start- und Landebahn erforderlich sind, werden wir auch die Wünsche der Vereinigung Cockpit erneut bewerten", so Mager weiter.

Bei RESA (Runway End Safety Area)-Flächen handelt es sich um Schutzzonen in Verlängerung der Start- und Landebahn. Diese entsprechen in Dortmund den Anforderungen der Betriebsgenehmigung der zuständigen Landesluftfahrtbehörde. Runway Guard Lights sind zusätzliche Signalfeuer an Rollwegen, die nach internationalen Vorgaben nur an Flughäfen mit mehr als 26 Bewegungen in der Stunde bereitzustellen sind.

Das in Dortmund eingesetzte Andocksystem (Docking Guidance System) ermöglicht es den Piloten und Copiloten, den Andockvorgang ihres Luftfahrzeugs bis zur Parkposition sicher zu verfolgen. Redundante Systeme können bei bestimmten Luftfahrzeugtypen diese Darstellung zusätzlich über eine eigene Anzeige für den Co-Piloten ergänzen.

DLR übernimmt Leitung beim Forschungsprogramm Clean Sky 2 für Luftfahrt

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Mit einer Auftaktkonferenz am 22. Mai 2014 auf der ILA in Berlin geben die Industrie- und Forschungspartner, darunter das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), das Startsignal zur Fortführung des zentralen Luftfahrtforschungsprogramms der Europäischen Union.

Ausgestattet mit vier Milliarden Euro soll Clean Sky 2 von 2014 bis 2024 die technologischen Entwicklungen für eine umweltfreundliche Luftfahrt entscheidend voranbringen. Während der Konferenz auf der Berliner Luft- und Raumfahrtmesse sprechen die Forschungspartner neben Vertretern der Europäischen Kommission und des Europäischen Parlaments über die Perspektiven der erneuerten und erweiterten Technologieinitiative. Das DLR ist eines der Gründungsmitglieder von Clean Sky 2 und leitet den Bereich der Technologiebewertung.

DLR mit Programm-Leitung – 2,2 Mrd. Euro aus Industrie

"Als europaweit führende Institution auf dem Gebiet der Technologiebewertung für neue Luftfahrtentwicklungen freut es uns, die Leitung dieses Bereichs nun im Rahmen von Clean Sky 2 zu übernehmen", sagt DLR-Luftfahrtvorstand Prof. Rolf Henke. "Daneben werden wir auch bei den umfangreich geplanten Technologie- und Demonstratorplattformen unsere Expertise in der Luftfahrtforschung einbringen und so das Fliegen von Morgen an entscheidender Stelle in Europa mitgestalten", so Henke weiter.

Im Rahmen der Technologiebewertung, bei Clean Sky 2 als Technology Evaluator bezeichnet, wird umfassend analysiert, wie sich technologische Entwicklungen in der Luftfahrt auf die Umwelt auswirken. Im Forschungsprogramm entstehen Flugzeugdemonstratorplattformen für innovative Konzepte bei großen Passagierflugzeugen, Regionalflugzeugen und schnellen Drehflüglern.

Das europäische Luftfahrtforschungsprogramm Clean Sky 2 war jüngst vom Europäischen Rat unterzeichnet worden. Das Projektvolumen von knapp vier Milliarden Euro ist mit einer Förderung der EU von rund 1,75 Milliarden Euro aus dem Europäischen Forschungsrahmenprogramm Horizon 2020 ausgestattet. Die Industriepartner steuern den Großteil von rund 2,2 Milliarden Euro bei.

Technologiesprünge für 75 Prozent weniger Emissionen bis 2050

Clean Sky 2 orientiert sich an der europäischen Luftfahrtvision "Flightpath 2050" sowie der Forschungs- und Innovationsagenda SRIA (Strategic Research and Innovation Agenda), die jeweils im Rahmen der europäischen Technologieplattform für Luftfahrtforschung ACARE (Advisory Council for Aviation Research and Innovation in Europe) erstellt wurden. Die anvisierten Technologiesprünge in Clean Sky 2 sollen wesentliche Beiträge dazu liefern, dass im Jahr 2050 der Flugverkehr gegenüber dem Jahr 2000 rund 75 Prozent weniger CO2 produziert und der Lärm an Flughäfen um 65 Prozent sinkt.

Bereits im Vorgängerprogramm Clean Sky spielte das DLR eine führende Rolle. DLR-Wissenschaftler arbeiteten in den Einzelprojekten "Smart Fixed Wing Aircraft", in dessen Rahmen unter anderem ein Airbus A340-Demonstrator für optimierte Strömungsverhältnisse Tests durchlief, "Green Rotorcraft" für umweltfreundliche und leise Hubschrauber und "Systems for Green Operations". Zudem war das DLR im Bereich Technologiebewertung bereits umfassend aktiv. Diese verantwortungsvollen Aufgaben wird das DLR bei Clean Sky 2 fortführen und ausbauen.

Sturmwarnung in Köln/Bonn erfordert Starts auf Querwindbahn

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Nach einer Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) dürfen Flugzeuge in der Nacht vom heutigen Donnerstag, den 22. Mai, auf den morgigen Freitag, 23. Mai, auch auf der sogenannten Querwindbahn in westlicher Richtung starten. Das Landesverkehrsministerium erteilte eine entsprechende Ausnahmegenehmigung, "weil (…) mit Windgeschwindigkeiten zu rechnen ist, die die Seitenwindkomponente vieler Luftfahrzeuge überschreiten werden.

Im Interesse der Flugsicherheit und eines reibungslosen Flugbetriebes soll den Luftfahrzeugführern die Nutzung der Startbahn 24 ermöglicht werden, so dass kritische Flugzustände beim Start erst gar nicht entstehen." Normalerweise sind Starts auf der Querwindbahn in Richtung Westen am Köln/Bonn Airport nachts nicht erlaubt. Sollte sich die Vorhersage des DWD nicht bestätigen, soll wie üblich doch die große Start- und Landebahn genutzt werden.

ExoMars bekommt Kameramast von RUAG

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RUAG Space erhielt von Airbus Defence and Space den Auftrag zur Lieferung eines ausklappbaren Kameramasts für den Mars Rover der europäisch-russischen Kooperationsmission ExoMars. Die Montage am Rover ist für das späte Frühjahr 2016 geplant. Die Entwicklung der Mars Rover liegt in der Verantwortung von Airbus Defence and Space, während Thales Alenia Space Italien als Hauptauftragnehmer der europäischen Weltraumagentur ESA für die gesamte ExoMars verantwortlich zeichnet. Die Mission soll 2018 zum Mars aufbrechen und ab Anfang 2019 seine Oberfläche erkunden.

Der ExoMars Rover ist der mobile Teil der gemeinsamen europäisch-russischen Mission ExoMars, deren Start zum Mars für 2018 geplant ist. Der 300 kg schwere Rover soll nach seiner Landung am roten Planeten mehrere Kilometer auf der Marsoberfläche zurücklegen. Mit an Bord des Rovers sind Wissenschaftsinstrumente, die die Oberfläche nach Spuren von Leben absuchen sollen. Dafür werden sie die Umgebung des Rovers untersuchen und die Oberflächenbeschaffenheit sowie deren Zusammensetzung genau erfassen.

Drei Kilo Instrumente auf aufklappbaren Mast

Mit Hilfe eines Bodenradars soll eine Karte der oberen Bodenschichten erstellt werden. Die mit einem Bohrer aus einer Tiefe von zwei Meter entnommenen Proben werden von Instrumenten vor Ort untersucht und genau analysiert.

RUAG Space in Wien wurde für die Lieferung einer ausklappbaren Masteinheit für den Mars Rover ausgewählt. Die Mastspitze trägt eine Reihe optischer Instrumente mit einem Gesamtgewicht von drei kg. Während des Raketenstarts und der Landung auf dem Mars ist die gesamte Masteinheit zusammengeklappt und liegt über dem Solarpaneel. Ein entsprechender Halte- und Auslösemechanismus sorgt dabei für eine sichere und stabile Lage. Sobald der Rover seine Ausgangsposition am Mars erreicht hat, erfolgt die Öffnung der Fixierung und die Masteinheit wird mit Hilfe eines eingebauten Motors aufgerichtet.

An der Mastspitze, ca. zwei Meter über dem Boden, sind ein Panorama-Kamerasystem, eine Navigationskamera und der optische Kopf eines Infrarot Spektrometers dreh- und schwenkbar montiert. Sie können mit einer hohen Positionsgenauigkeit von zwei Grad sowohl horizontal als auch vertikal bewegt werden und so die gesamte Umgebung des Rovers genauestens erkunden.

Die gesamte Mastkonstruktion muss trotz der kalten und staubigen Umgebungsbedingungen am Mars präzise funktionieren. Die Drehung und Neigung der Mastspitze muss unter geringer Mars-Schwerkraft, bei hohen Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht sowie bei zumeist stürmischen Verhältnissen erfolgen und eine stabile und präzise Ausrichtung sicherstellen.

Strenge Vorgaben: Höchste Reinlichkeit gegen biologische Kontamination

Auch Roverfahrten über unebenes Marsgelände muss die Mastkonstruktion in aufrechter Position unbeschadet überstehen können. Gleichzeitig müssen die strengen Gewichtsvorgaben von maximal acht kg Gesamtgewicht erfüllt werden. Dies wird durch die Verwendung eines Kohlefaserverbundmasts in Kombination mit einer Befestigung aus ultraleichtem Titan ermöglicht.

Eine der Hauptziele der Marsmission ist, nach Lebensformen auf dem Mars zu suchen. Daher dürfen keinerlei auf Leben hinweisende Teilchen bereits von der Erde mitgebracht und eingeschleppt werden. Diese exobiologischen Ziele erfordern höchste Reinlichkeit schon bei Zusammenbau und Montage des Systems. Noch vor dem Einbau am Mars Rover muss daher die gesamte Mastkonstruktion einer vollständigen Sterilisation und gründlichen mikrobiologischen Reinigung unterzogen werden.

Neben der Entwicklung der Mastkonstruktion erfolgt auch deren Zusammenbau und Test bei RUAG Space in Österreich. Im Frühjahr 2016 soll die Flugeinheit geliefert werden und die finale Montage am Mars Rover begonnen werden.

ADAC Luftfahrt setzt auf Parts-by-the-hour für EC145 T2

ADAC Luftfahrt Technik (ALT), die Wartungsorganisation für die ADAC Luftrettung, und Airbus Helicopters haben einen Parts-by-the-hour-Vertrag für die EC145 T2-Flotte der Luftrettungsorganisation geschlossen. Der Servicevertrag mit einem Volumen von rund 25 Millionen Euro beinhaltet umfassende Dienstleistungen für die neuen Maschinen und läuft über zehn Jahre.

Das Paket für 14 neue EC145 T2 enthält an die Anforderungen der ALT angepasste technische Dienstleistungen zu festgeschriebenen Kosten. Außerdem wird die Wartung so organisiert, dass die Maschinen so kurze Zeit wie möglich am Boden bleiben müssen.

"Die Verfügbarkeit und Sicherheit unserer Hubschrauber sind das A&O bei unseren täglichen Einsätzen zur Luftrettung in Deutschland, sei es bei Notfällen oder bei Intensivtransporten von Krankenhaus zu Krankenhaus. Wir sind deshalb auf schnelle und effiziente Wartungsprozesse angewiesen, die uns Airbus Helicopters mit dem Parts-by-the-hour-Vertrag liefert. Wir freuen uns auf die weitere Fortsetzung einer Partnerschaft, die sich jetzt schon über vier Jahrzehnte bewährt hat", sagte Thomas Hütsch, Geschäftsführer der ADAC Luftfahrt Technik GmbH.

"Die Zufriedenheit unserer Kunden steht für Airbus Helicopters an erster Stelle – während des ganzen Lebenszyklus ihrer Hubschrauber. Wir freuen uns deshalb, dass sich die ADAC Luftfahrt Technik für unser Parts-by-the-hour-Angebot entschieden hat. Sie können darauf bauen, dass wir ihr Vertrauen in unseren Service zurückzahlen und einen Beitrag zum sicheren und wirtschaftlichen Betrieb ihrer Maschinen leisten", sagte Dr. Wolfgang Schoder, CEO von Airbus Helicopters in Deutschland.

Mit einer Flotte von mehr als 50 Hubschraubern und jährlich über 50.000 Einsätzen gehört die ADAC Luftrettung gGmbH zu den größten Luftrettungsorganisationen in Europa. In Deutschland betreibt die Organisation die Airbus Helicopters-Modelle EC135, BK117 und EC145. Die neue EC145 T2 wird nach und nach die BK117 in der Flotte ersetzen.

Airbus Helicopters befindet sich auf der ILA im Airbus Group Pavilion, Chalet West 8-14. Das Bild zeigt (v.l.n.r.) Thomas Hütsch (CEO ADAC Luftfahrt Technik), Dr. Wolfgang Schoder (CEO Airbus Helicopters Germany), Susanne Matzke-Ahl (CEO ADAC Luftfahrt Technik), Frederic Bruder (CEO ADAC Luftrettung), Thomas Hein (Vice President Sales and Customer Relations Europe at Airbus Helicopters), Wolfgang Buchner (Head of Sales and Customer Relations Central Europe at Airbus Helicopters), Cornelius Schirm (Head of Logistics, ADAC Luftfahrt Technik). (Ref. AHD 2173, © Copyright Charles Abarr).

ILA Berlin 2014 am Freitag mit CareerCenter und Vorführungen

Auch am Freitag bietet sich für Besucher der ILA Berlin ein breites Programm. Von Kunstflug bis zur großen Show der Bundeswehr mit der Fähigkeitsdarstellung „Willfire“. Beim Schulwettbewerb „juri“ fanden auch Projekte von den Jungen Gehör.

BDLI-Auszeichnung für Gewinner beim „juri“-Grundschulwettbewerb

Auf der ILA 2014 sind in Anwesenheit der Koordinatorin des Bundesregierung für die Deutsche Luft- und Raumfahrtindustrie, die parlamentarische Staatssekretärin Brigitte Zypries und des Vorsitzenden des Parlamentsgruppe Luft- und Raumfahrt des Deutschen Bundestages, Klaus-Peter Willsch, die drei Siegerklassen des bundesweiten Grundschulwettbewerbs „juri“, der vom Bundesverband der deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e.V. (BDLI) ausgelobt wird, ausgezeichnet worden.

Den ersten Platz belegte die vierte Klasse der Europäischen Grundschule „Johann Heinrich Pestalozzi“ aus dem sächsischen Lichtenstein. Die Schüler beschäftigten sich fächerübergreifend mit den Themen Weltraum, Sonnensystem, Raumfahrt und dem Traum vom Fliegen. Sie starteten im Rahmen eines von ihren Lehrern betreuten vierwöchigen Programms Luftdruck-Raketen, bauten Gleitflugzeugmodelle und besuchten eine Sternwarte. Die Träger des zweiten Preises kamen aus Bayern, die des dritten aus Baden-Württemberg.

In diesem Jahr haben über 1.200 Schulklassen bundesweit die „juri“-Klassensätze angefordert. Damit verzeichneten die Initiatoren im dritten Jahr der „juri“-Auslobung das höchste Interesse. 37 Klassen beteiligten sich am Wettbewerb. Für das Schuljahr 2014/15 wird „juri“ mit einem Karten-Lernspiel zur Luft- und Raumfahrt sowie dem damit verbundenen Wettbewerb in die vierte Runde starten. Ort: Halle 2, Stand 2200 und Halle 4, Stand 4000.

Airbus und IAI beschließen UAV-Kooperation – IAI Heron TP

Airbus Defence & Space und Israel Aerospace Industries haben auf der ILA 2014 eine Kooperation zur Bereitstellung von UAV’s für die Bundeswehr vereinbart. Dabei geht es darum, der Luftwaffe das unbemannte Aufklärungsflugzeug IAI Heron TP als Übergangslösung bis zur Bereitstellung einer europäischen Eigenentwicklung anzubieten. Vorgeschlagen wird entweder der Kauf oder ein für das deutsche Militär risikoloses Leasing, bestätigte ein Airbus-Sprecher. Die Bundeswehr hat bereits das kleinere Modell Heron 1 zum Einsatz in Afghanistan geleast.

Antonov An-124 mit vier Einsatzfahrzeugen im Bauch

„Da würden ja alle meine Feuerwehren hineinpassen“ staunte Schönefelds Bürgermeister Udo Haase. Um die Leistungsfähigkeit ihres Groß-Transportflugzeuges Antonov An-124 „Ruslan“ bei humanitären Hilfseinsätzen zu verdeutlichen, demonstrierte die russische Frachtfluggesellschaft Volga-Dnepr auf der ILA 2014 die Verladung von Einsatzfahrzeugen.

Ein Lösch- und ein Rüstwagen, ein Einsatzleit- und ein Notarztfahrzeug verschwanden durch die aufgeklappte Schnauze im Bauch des Riesenvogels, wo anschließend immer noch Platz war. Gemeinsam mit dem Flugzeughersteller Antonov betreibt Volga-Dnepr seit 2006 in Leipzig/Halle die Ruslan SALIS GmbH, die zwölf NATO- und zwei Partnerstaaten den An-124 zur Verfügung stellt, bis eigene Transportengpässe durch die Verfügbarkeit des neuen Militärtransporters Airbus A400M in ausreichender Zahl behoben sind. Die „Ruslan“ kann eine Zuladung von bis zu 150 Tonnen transportieren. Der gegenwärtige Vertrag läuft bis zum Ende dieses Jahres und enthält eine Verlängerungsoption bis zum Dezember 2017.

EML: Metallschmelze in Schwerelosigkeit auf der ISS

Der elektromagnetische Levitator (EML) bringt Metalle zum „Schweben“. Im EML werden Proben frei schwebend positioniert und aufgeschmolzen – ohne Kontakt zu einer Tiegelwand, die das Material verunreinigen könnte. Im Sommer 2014 bringt der europäische Transporter ATV-5 (Automated Transfer Vehicle) „Georges Lemaître“ die Anlage zur Internationalen Raumstation ISS.

Dort wird Astronaut Alexander Gerst während seiner „Blue Dot“-Mission den EML installieren und für die ersten Experimente in Betrieb nehmen. Das DLR präsentiert auf der ILA 2014 einen Demonstrator, der ebenfalls kontaktfrei Metalle zum Schmelzen bringt. Ort: Halle 4, Stand: 4301, Exponat 11,

Bewegliche Flügel für Flugzeuge vom Fraunhofer-Institut

Unter dem Namen SARISTU entwickeln Forscher der Fraunhofer-Gesellschaft im Rahmen eines EU-Projektes einen verformbaren Flugzeugflügel, der das Fliegen noch umweltfreundlicher machen soll. Die Abkürzung steht für Smart Intelligent Aircraft Structures. „Die Landeklappen sollen sich künftig während des Fluges an die Strömungen anpassen und so die Aerodynamik verbessern“, sagt Martin Schüller vom Institut für Elektronische Nanosysteme in Chemnitz. Die Mechanik, die sich in der Klappe befindet und sie entsprechend verformt, hat man innerhalb eines Konsortiums bereits entwickelt.

Dazu wurde am Institut für Fertigungstechnik und angewandte Materialforschung in Bremen eine Silikonhaut kreiert, in der sich starre und weiche Bereiche abwechseln. Auf der ILA 2014 stellen die Wissenschaftler einen Prototyp vor, der demnächst im Windkanal getestet werden soll. Ferner wurde eine weitere Klappe für die Flügelspitze entwickelt, die den Luftwiderstand weiter verringert. Insgesamt soll der verformbare Flugzeugflügel den Treibstoffverbrauch um sechs Prozent reduzieren. Ort: Halle 6, Stand 6212,

Rockwell Collins mit neuer Flugzeugcomputer-Familie

Auf der ILA 2014 präsentierte der amerikanische Hersteller Rockwell Collins unter der Bezeichnung FMC-4000 eine neu entwickelte Familie von Flug- und Einsatzcomputern (flight and mission computer), die künftig für Kampf- und Trainingsflugzeuge, Tanker und Transporter, aber auch für unbemannte Fluggeräte und Hubschrauber eingesetzt werden können. Als erster Kunde wurde Airbus Helicopters genannt.

„Unser FMC-4000 Flug- und Einsatzcomputer verbindet nahtlos Systeme und Anwendungen an Bord und erlaubt dadurch dem Piloten, die Funktionsvielfalt im Flugzeug insgesamt zu kontrollieren,“ sagte Claude Alber, bei Rockwell Collins Vice President und Managing Director für Europa, den Nahen Osten und Afrika. Die neue Computerfamilie nutzt neueste Mehrkern-Prozessortechnologie sowie Hardware, die allen Anforderungen für kommerzielle und militärische Einsätze genügt. Ort: Halle 2, Stand 2104,

Verzahnungsteile: ILA-Premiere für Schwaben Präzision

Zum ersten Mal präsentiert sich die SPN Schwaben Präzision Fritz Hopf GmbH auf der ILA 2014 als ein Unternehmen, das seit mehreren Jahren im Luftfahrttechnikbereich expandiert. Zu den aktuellen Aufträgen zählen Verzahnungsteile für die Cabin Pressure Control (CPC) System Components des Airbus A330 und Getriebe für das sekundäre High-Lift-System der Boeing 787 Dreamliner.

Für einen renommierten Hubschrauberhersteller werden Verzahnungsteile für Flugzeugtüren gefertigt, ebenso wie Triebsätze für namhafte Aktuatorenhersteller. Dazu kommt die Neuentwicklung von Prototypen für die Branche. „Bei all unseren Kunden steht maximale Präzision und Qualität an erster Stelle“, so der neue SPN-Geschäftsführer Rainer Hertle, der zuletzt als Konstruktionsleiter bei Airbus Helicopters tätig war. Ort: Halle 1, Stand 1522,

FALCON: Videoübertragung aus der Luft in Echtzeit

FALCON nennt sich eine neue, auf der ILA 2014 vorgestellte Tragschrauber-Plattform zur Videoübertragung aus der Luft in Echtzeit. Das System kann wahlweise bemannt oder in bis zu 150 Kilometer Entfernung unbemannt eingesetzt werden, um Sensor- oder Kommunikationstechnik mit bis zu 60 Kilogramm Gewicht zu nutzen. Die bewährte Tragschrauber-Technologie ermöglicht sehr kurze Start- und Landestecken, was das System weitgehend unabhängig von Flugplatz-Infrastruktur macht.

„Uns liegen bereits Kaufabsichtserklärungen für rund 90 Systeme vor, vor allem aus dem Nahen und Fernen Osten vor“, sagte auf der ILA Christian Glasemann, Geschäftsführer der Firma DCS aus Memmingerberg. Die potentiellen Kunden kämen aus zivilen und militärischen Strukturen verschiedener Staaten, die mit dem als Gesamtsystem angebotenen FALCON Aufklärungs- und Überwachungsaufgaben erfüllen wollen. Ort: Display S1/631,

Umfrage-Ergebnisse unter Ryanair-Piloten

Gemeinsam mit der deutschen Pilotenvereinigung Cockpit und der European Cockpit Association hat die Ryanair Pilot Group (RPG) auf der ILA 2014 die Ergebnisse einer Umfrage unter den Piloten des irischen Billigfliegers vorgestellt. Daran haben sich mehr als 1.000 Besatzungsmitglieder beteiligt, was rund einem Drittel entspricht.72,6 Prozent davon gaben an, dass sie das Unternehmen verlassen wollen. Die meisten davon würden sich dies noch einmal überlegen, wenn sich die Bezahlung, die Behandlung des Personals und der Respekt ihnen gegenüber änderten.

Während 85,7 Prozent der Piloten direkt bei Ryanair angestellt sein möchten, trifft das in der Realität nur auf rund ein Viertel zu. Der Rest werde auf freiberuflicher Basis beschäftigt und müsse für alle Kosten selbst aufkommen, sagten Gewerkschaftsvertreter. Sie fordern, dass Ryanair die gewählten Vertreter der RPG als Gesprächspartner für Verbesserungen der Situation des fliegenden Personals anerkennt, was die Airline bisher verweigert. Ort: Halle 2, Stand 2105,

Thales Deutschland mit Ionenantrieb und TopOwl

Auf der ILA 2014 zeigt Thales Deutschland einen Ausschnitt seines breiten Portfolios an Produkten und Lösungen für die Luft- und Raumfahrt. Im Space Pavillion präsentiert das Unternehmen mit zehn deutschen Standorten zum Beispiel mit dem HEMP-Triebwerk einen zukunftsweisenden elektrischen Ionenantrieb zur Lageregelung von Satelliten und deren Transfer in die jeweilige Umlaufbahn.

Im Rahmen der Leistungsschau der deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie auf dem BDLI-Gemeinschaftsstand sind die modernsten Systeme zur Luftraumüberwachung zu sehen. Und auf dem Stand der Helicopter Training Alliance können Besucher einen Blick durch das Helmsystem TopOwl werfen, das von den Besatzungen des Kampfhubschraubers Tiger in Frankreich, Spanien und Australien eingesetzt wird. Ort: Halle 2, Stand 2304 und Halle 3, Stand 3310,

„Willfire 2014“ der Bundeswehr

„I will fire“ – wenn eine Luftoperation der Bundeswehr eine solche Drohung im Namen trägt, muss schon einiges passiert sein. Um den Feind von jeglichen Übergriffen abzuhalten, heißt es: Stärke zeigen. An der Fähigkeitendarstellung „Willfire 2014“ der Bundeswehr ist auch in diesem Jahr auf der ILA das Who-is-Who der militärischen Luftfahrzeuge beteiligt: Vier Jagdbomber „Tornado“ sichern zusammen mit zwei Jagdflugzeugen „Eurofighter“ den Luftraum über dem Einsatzgebiet – ein simulierter Eindringling wird dann durch einen Abfangeinsatz gezwungen, den Luftraum zu verlassen.

Im weiteren Verlauf setzen zwei Transporthubschrauber Sea Lynx sowie CH-53 einen Bodentrupp im simulierten Einsatzgebiet ab, geschützt durch zwei Kampfhubschrauber „Tiger“. Mit einem Geländewagen verlässt das Bodenteam den Hubschrauber und sichert vom Boden aus. Nach erfolgreichem Abschluss des Einsatzes wird das Bodenteam samt Jeep durch eine Transall zur Rückverlegung an den Heimatstützpunkt aufgenommen, unterstützt und gesichert von den Jets im Luftraum.

Im Anschluss demonstriert ein Airbus A310 MRTT-Tanker der Bundeswehr die Luftbetankung der Tornados und Eurofighters. In der knapp halbstündigen Vorführung demonstrieren die deutsche Luftwaffe zusammen mit dem Heer und der Marine täglich gegen 15:00 Uhr das Zusammenspiel der militärischen Kräfte.

Jobs zum Anfassen auf dem CareerCenter der ILA

„Das CareerCenter auf der ILA ist für Deutschland Gold wert.“ Mit dieser Aussage adelte Bundeskanzlerin Angela Merkel die Jobbörse auf der ILA 2014 schon bei der Eröffnung. In Halle 5 präsentiert sich mit mehr als 50 Ausstellern eine Mischung aus allen Bereichen der Branche, diesmal mit „Jobs zum Anfassen“, wie Projektmanagerin Stefanie Lewandowski berichtet.

Von der Bundesagentur für Arbeit über die Bundeswehr oder den Verein Deutscher Ingenieure (VDI) bis zum Personaldienstleister ARTS aus Dresden reicht die Palette. Kostenloses Coaching nach vorheriger Anmeldung via Facebook bietet der Kooperationspartner Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ). Im Forum erwarten die Besucher neben Karrierethemen auch Diskussionsrunden und Beiträge über spannende Luft- und Raumfahrtaspekte. Für Unterhaltung sorgt in den Gängen ein Roboter des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), der den Gästen Prospekte in die Hand drücken kann. Ort: Halle 5,

Medollflug: Pool für Piloten und Ingenieure

Modellflieger kennen sich mit Navigation, mit Werkstoffen und mit den physikalischen Grundlagen des Fliegens aus. „Wir haben die Menschen, die ihr eigentlich braucht“, sagt selbstbewusst Hans Schwägerl, der Präsident des Deutschen Modellflieger-Verbands (dmfv). Der Verband, der mittlerweile mehr als 80.000 Mitglieder zählt, zeigt auf der ILA 2014, wie sich Hobby, Sport, Natur und Beruf miteinander verbinden lassen. Zugleich will er dem Vorurteil entgegenwirken, dass Modellfliegerei nur störend und ohne Nutzen sei.

Angesagt ist alles vom Fallschirm bis zum Quadrocopter. Auf dem Stand wird das an zwei Spitzenmodellen plastisch: einem Modell eines Flugzeugs aus der Pionierzeit und einem 20 Kilo schweren Modell eines modernen Kampfjets mit Mini-Düsentriebwerken. „Da stimmt jede Niete“, sagt Schwägerl, betont aber, dass das Einstiegsmodell durchaus 150 Euro kosten kann. Ort: Halle 3, Stand 3404,

Breitling Jet Team zeigt Flugshow an den Publikumstagen

Rechtzeitig zu den Publikumstagen der ILA 2014 ist auch das Breitling Jet Team in Berlin eingetroffen. Die sieben Piloten unter Leader Jacques „Speedy“ Bothelin sind die weltweit größte, zivile Flugstaffel mit Strahlflugzeugen. Sie fliegen tschechische L-39C Albatros. Die zweisitzigen Trainingsmaschinen haben eine Höchstgeschwindigkeit von 910 Stundenkilometern.

Seit zehn Jahren wird die 2002 gegründete Staffel, die im französischen Dijon beheimatet ist, von dem Schweizer Uhrenhersteller gesponsert, der auch die Erweiterung von vier auf sieben Jets ermöglichte. Teamchef Bothelin, der eine Erfahrung von mehr als 10.000 Flugstunden hat, begann seine Karriere 1980 als Solopilot und wurde später mit der Patrouille Echo durch Auftritte in ganz Europa bekannt.

Northern HeliCopter zur medizinischen Versorgung für Windpark Amrumbank West

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Das Heli Aviation Tochterunternehmen Northern HeliCopter wird Partner des weltweit drittgrößten Windparkbetreibers bei der akut- und notfallmedizinischen Versorgung des Offshore-Windparks Amrumbank West.

Mit einer Gesamtleistung von 288 MW wird Amrumbank West nach seiner Fertigstellung rund 300.000 deutsche Haushalte mit umweltfreundlichem Strom versorgen. Bis es jedoch soweit ist, werden mehrere hundert Mitarbeiter damit beschäftigt sein den Windpark aufzubauen und in Betrieb zu nehmen.

Offshore stellt besondere Herausforderungen

"Null Toleranz für Unfälle" lautet ein wichtiger Grundsatz im Bereich Arbeitssicherheit. Deshalb werden verbindliche Standards und Sicherheitsregeln umgesetzt, die dazu beitragen diesen Grundsatz zu verwirklichen. Es ist daher ein zentrales Anliegen, die medizinische Versorgung der Mitarbeiter auf einem möglichst hohen Niveau sicherzustellen.

Die medizinische Versorgung von Offshore-Windparks stellt auf Grund weiter Entfernungen zum Festland erhöhte Anforderungen an Konzepte und Verfahren. Alle benötigten Dienste müssen stringent aufeinander abgestimmt sein und harmonisch ineinander greifen. Dazu müssen Schnittstellen zur staatlichen Daseinsvorsorge definiert sowie gegenseitige Prozesse abgestimmt und ständig überprüft werden. Nur dann ist eine sichere, effektive und professionelle akut- und notfallmedizinische Versorgung unter ökologisch sinnvollen Bedingungen sicher darstellbar.

Diese Anforderungen erfüllt das ganzheitliche Konzept WINDEAcare, welches in Zusammenarbeit verschiedener Kompetenzträger aus den Gebieten der Akut- und Notfallmedizin, eines Flugbetriebes und der maritimen Wirtschaft gleichermaßen, speziell für die Versorgung von Offshore-Windparks, entwickelt wurde.

Neben den hohen fachlichen Anforderungen an solch ein Konzept spielt auch die höchstmögliche ökonomische Disziplin eine gewichtige Rolle. "Nur wenn auch so hohe Qualität noch bezahlbar bleibt, wird man nachhaltigen Erfolg in einem Markt erzielen in dem es um Gesundheit und die Rettung von Menschen geht", so Prof. Andreas Weyland, der sich als Chefarzt der Universitätsklinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie am Klinikum Oldenburg für den Bereich Medizin bei WINDEAcare verantwortlich zeichnet.

Bei Bedarf staatliche Rettungsmittel im Einsatz

Bei medizinischen Hilfeersuchen sowie Notfällen im Windpark besteht die Möglichkeit, einen Rettungshubschrauber der Northern HeliCopter GmbH schnell und zielgerichtet einzusetzen. Für den Fall komplexer Rettungssituationen, werden mit dem Havariekommando etablierte Prozesse ausgelöst. Damit können, bei Bedarf, zu jeder Zeit auch staatliche Einsatzmittel in die Rettungskette integriert werden.

"Die in Notfällen lebenswichtige Notwendigkeit, den Faktor Zeit nicht aus den Augen zu verlieren, bestimmt alle notwendigen Prozesse in denen Zeiträuber identifiziert und nachhaltig konstruktiv ausgeschaltet werden. Folglich werden wir einen unserer Rettungshubschrauber auf der Hochseeinsel Helgoland stationieren. Damit ist es uns möglich, die Anflugzeit in den Windpark enorm zu verkürzen und damit für die Offshore-Arbeiter ein Versorgungsniveau sicherzustellen, das dem an Land nahe kommt. Während Anflüge vom Festland etwa 30 bis 35 Minuten dauern, sind wir von Helgoland aus in etwa neu Minuten mit unserem notfallmedizinischen Team vor Ort", so Frank Zabell, Geschäftsführer der Northern HeliCopter GmbH.

Das Heli Aviation Tochterunternehmen Northern HeliCopter war bundesweit der erste Betreiber von reinen Rettungshubschraubern die speziell für den Offshore-Einsatz vorgehalten werden und ist aktuell erfolgreich in die Notfallkonzepte verschiedener Offshore-Projekte eingebunden.

WINDEAcare wurde in Kooperation mit verschiedenen Kompetenzträgern speziell für die medizinische Versorgung von Offshore-Windparks entwickelt und wird fachlich von folgenden Partnern getragen:

Gesamtkoordination: WINDEA Offshore GmbH & Co KG

Medizin: Klinikum Oldenburg GmbH

Notfall-Leitstelle: Die Johanniter, Regionalverband Weser-Ems e.V.

Luftrettung: Northern HeliCopter GmbH

„Clean Sky 2“: Fortsetzung der Luftfahrtforschung

"Clean Sky 2" (CS2) ist das Folgeprogramm von Clean Sky, das vor kurzem von der EU auf den Weg gebracht wurde, und das bisher umfassendste Luftfahrtforschungsprogramm in Europa. Die CS2-Forschungsinitiative wird eine Plattform für noch stärker fokussierte, hoch integrierte Demonstratoren bereitstellen. Flugzeugbauer Airbus wird eine führende Rolle in dem Programm CS2 spielen.

Im Rahmen der gemeinsamen CS2-Forschungsplattform wird Airbus seine Fachkompetenz auf die Zukunft großer Passagierflugzeuge mit folgenden Schwerpunkten fokussieren: neue Antriebssysteme und deren Integration in zukünftige Flugzeuge, Rumpfstruktur und Passagierkabine der Zukunft und das "Cockpit der Zukunft".

Wissensrecourcen bündeln und Wettbewerbsfähigkeit steigern

"Airbus ist stolz darauf, seine Innovationskraft und sein Know-how im Bereich Forschung und Technologie (R&T) zugunsten des weltweiten Luftverkehrs weiter einzusetzen", sagte Axel Krein, Head of Research & Technology bei Airbus. "Mit unserer Beteiligung an der EU-Initiative "Clean Sky" werden wir nicht nur die industrielle Führungsposition und die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit von Europa stärken, sondern auch gemeinsam mit unseren Partnern dazu beitragen, die Zivilluftfahrt nachhaltiger und effizienter zu gestalten und das Flugerlebnis für die Passagiere zu verbessern."

Die CS2-Initiative wird ergänzend zu anderen internen, nationalen und internationalen Forschungs- und Technologiemaßnahmen die besten Technologien, Kompetenzen und Wissensressourcen in Europa bündeln und Airbus und seinen Partnern Zugang zu den hochmodernen Einrichtungen der jeweiligen Partner bieten. Dadurch wird die Zusammenarbeit als Team ermöglicht, um noch komplexere Technologien integrieren und bahnbrechende Innovationen für die Zukunft verwirklichen zu können. Die Beiträge von Airbus zur CS2-Initiative konzentrieren sich im Wesentlichen auf drei Plattformen.

CROR-Triebwerk, Demonstratoren und Bodensysteme

Plattform 1: "Advanced Engine and Aircraft Configurations" schafft ein Umfeld für die Erforschung und Validierung des treibstoffeffizientesten Antriebskonzepts für die nächste Generation von Kurz- und Mittelstreckenflugzeugen. Die Demonstration auf Großsystemebene wird Flugerprobungen mit einem CROR-Triebwerk (Counter-Rotating-Open-Rotor – gegenläufig offener Rotor) in voller Größe umfassen, das in einem Airbus A340-Testflugzeug eingebaut ist, sowie einen strukturellen Demonstrator für die Integration von Heckantrieben in voller Größe.

Plattform 2: "Innovative Physical Integration Cabin – System – Structure" zielt auf fortschrittliche Konzepte für Rumpfstrukturen und Flugzeugsysteme für mögliche Kabinenarchitekturen der nächsten Generation. Um die Vielzahl der Testprogrammanforderungen berücksichtigen zu können, werden drei große Demonstratoren gebaut. In der Vorbereitungsphase des Programms werden auch mehrere kleinere Teststände und Demonstratoren für Komponenten eingesetzt.

Plattform 3: "Next Generation Electrical Aircraft System, Cockpit and Avionics". Im Rahmen dieser Plattform wird ein Cockpit-Boden-Demonstrator mit Funktionen entwickelt, die den Piloten bei der Arbeit erheblich entlasten, die Navigation mit Mission-Management-Systemen optimieren und die Kommunikation mit dem Boden verbessern werden. Der Cockpit-Demonstrator erforscht auch Innovationen mit dem Ziel, den Flugzeugstatus sowie Gesundheit und Verhalten des Piloten zu überwachen.

Hintergründe und Stationen von Clean Sky

Bei dem von Juli 2014 bis 2023 laufenden Programm CS2 werden die im Rahmen von "Clean Sky 1" entwickelten vielversprechendsten Technologien ausgewählt, die weiter zur Reife gebracht und/oder in einem komplexeren Umfeld demonstriert werden sollen. Dadurch wird das Potenzial für erheblich reduzierte CO2-, Stickoxid-, und Lärmemissionen ausgeschöpft und eine effizientere Nutzung von Rohstoffen und Ressourcen der Erde gefördert.

CS2 ist ein zentraler Bestandteil des Luftfahrtforschungsprogramms der EU. Es bündelt europäische Fähigkeiten und Ressourcen, um die Herausforderungen auf dem Weg zur Verwirklichung der Ziele des "Flight Path 2050" in der EU gemeinsam zu bewältigen.

Das Programm CS2 läuft bis 2024 und wird bedeutende Integrations-, Demonstrations- und Validierungsaktivitäten umfassen. Von CS2 werden entscheidende Impulse für die Erreichung der ehrgeizigen Umweltziele des Rates für Luft- und Raumfahrtforschung in Europa (ACARE) bis 2020 ausgehen. Die gegenwärtige "Clean Sky"-Initiative leistet dazu bereits heute bedeutende Beiträge.

Im Rahmen des Programms Clean Sky 1, das im Jahr 2008 angelaufen ist und noch bis 2017 läuft, leiten Airbus und Saab ein gemeinsames Projekt mit der Bezeichnung "Intelligentes Starrflügelflugzeug" (Smart Fixed Wing Aircraft, SFWA), das aktive Flügeltechnologien und neue Konfigurationen bereitstellen wird. Ein wesentliches Element des SFWA-Programms ist die Entwicklung des "intelligenten Flügels" als einen umfassend optimierten und Integrierten Gesamtentwurf, der alle Aspekte des Flugzeugdesigns – Flugphysik, Struktur und Systeme – berücksichtigt. Das Projekt SFWA umfasst auch das Teilprojekt BLADE. Mit dem Bau des BLADE-Technologiedemonstrators wird im Laufe dieses Jahres in Tarbes begonnen; der Erstflug ist im 4. Quartal 2015 geplant.

Im Rahmen von CS1 demonstriert Airbus gemeinsam mit Safran neue effiziente Antriebskonfigurationen am Boden – insbesondere das Triebwerkskonzept CROR (Counter-Rotating-Open-Rotor – gegenläufiger offener Rotor). Die Ergebnisse dieses Projekts fließen direkt in die Plattform "Advanced Engine and Aircraft Configurations" von CS2 ein, das diese Konzepte an einem Airbus-Versuchsträger demonstrieren wird.

Vorschau auf Besucher-Programm der ILA

Mit Beginn des Publikumswochenendes werden die Flugvorführungen der diesjährigen ILA auf bis zu sieben Stunden täglich ausgeweitet. Zwei Staffeln (Breitling Jet-Team, Patrouille Suisse), die Fähigkeitsdarstellung „Willfire“ der Bundeswehr.

Dazu drei Solo-Kampfjetvorführungen (u.a. Eurofighter, F-16, MiG 29, Gripen), Motorkunstflug, Segelflug und Vorführungen von Luftfahrtzeugen aus allen Epochen der Luftfahrtgeschichte werden am Himmel über Schönefeld zu sehen sein. Insgesamt 300 Fluggeräte werden am Boden präsentiert. Unter anderem werden die Riesen der Lüfte wie die A380 der Fluglinie Emirates und die Antonow An124 für das Publikum zu besichtigen sein. Erstmals gibt es in Halle 1 eine KidsCorner und eine GamesCorner mit vielen Unterhaltungsmöglichkeiten für die ganze Familie.

Gespräche mit Piloten oder selbst einmal im Cockpit den Steuerknüppel in die Hand zu nehmen, das ist nur auf der ILA möglich. Am Freitag und Sonnabend bietet das ILA CareerCenter (Halle 5) die ganze Bandbreite attraktiver Berufe in der Hightech Branche „Luft- und Raumfahrt“. Und als besonderer Höhepunkt präsentiert die Raumfahrthalle (Halle 4) einzigartige Einblicke in die Tiefen des Alls und den Nutzen der Raumfahrt für die Menschheit. Der humanoide Roboter Toro begrüßt die Besucher persönlich.

Aerospace Jobbörse am Freitag

In der High-Tech-Industrie „Luft- und Raumfahrt“ arbeiten hoch qualifizierte Facharbeiter, Ingenieure und Wissenschaftler. Die Suche nach geeigneten Nachwuchskräften und deren Aus- und Weiterbildung stellt einen wichtigen Aspekt bei der Stärkung der Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit dieser innovativen, internationalen Industriebranche dar. Vor diesem Hintergrund lädt die ILA 2014 alle interessierten Schüler, Studenten, Absolventen und Young-Professionals in das ILA CareerCenter in Halle 5 ein.

An zwei ILA-Tagen (Freitag, 23. und Samstag, 24.05.) informieren Arbeitgeber aus der zivilen und militärischen Luft- und Raumfahrtindustrie über Berufsbilder und vielfältige Berufschancen, die diese Zukunftstechnologie bietet. Das ILA CareerCenter ist die größte Jobbörse der Luft- und Raumfahrtindustrie in Deutschland. Aufgrund der starken Nachfrage in den vergangenen Jahren wird dieses erfolgreiche Veranstaltungssegment bereits zum vierten Mal mit Messeständen, Konferenzen, Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Workshops angeboten.

Verteidigungsministerin Dr. Ursula von der Leyen auf der ILA

Am gestrigen Mittwoch besuchte die Bundesverteidigungsministerin Dr. Ursula von der Leyen die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung 2014. Erneut ist die Bundeswehr wichtiger ILA-Aussteller mit Luftfahrtzeugen und Exponaten. Auf einem über 10.000 Quadratmeter großen Freigelände gibt die Bundeswehr aktuelle Informationen über die Streitkräfte und zeigt ein umfangreiches Produktdisplay.

Dazu zählen fünf Kampfflugzeuge (Eurofighter, Tornados), drei Flächenflugzeuge, neun Hubschrauber, ein bodengebundenes System zur Luftverteidigung (Patriot), vier Drohnen (Aufklärungssysteme des Heeres sowie der Streitkräftebasis) und ein Lazarett-Modul. Im Rahmen ihres Rundgangs auf dem Berlin ExpoCenter hat die Bundesministerin auch verschiedene andere Aussteller besucht und sich vor Ort ein Bild von ihren Produkten gemacht.

Flugzeugsitze und Bordküchen: Flugzeugbau aus der Türkei

Die beiden Boeing 737-800 von Turkish Airlines, die an den Fachbesuchertagen im Rahmen der Präsentation des Partnerlandes Türkei auf der ILA 2014 gezeigt werden, verdeutlichen die kontinuierlich wachsende Leistungsfähigkeit der türkischen Luftfahrtindustrie. Eine der beiden Maschinen ist mit neuen, komplett in der Türkei produzierten Sitzen von Turkish Seats Industries ausgestattet, einem Joint-Venture von Turkish Airlines, deren Maintenance-Tochter Turkish Technic und dem Sitzhersteller Assan Hanil.

Mit den neuen Sitzen wird zunächst die gesamte Boeing 737-Flotte der Fluggesellschaft ausgestattet, später sollen auch die Jets der Airbus A320-Familie folgen. Im zweiten Flugzeug befinden sich Bordküchen, die von Turkish Cabin Interiors (TCI) – einem Gemeinschaftsunternehmen von Turkish Airlines, Turkish Technics und Turkish Aerospace Industries – gebaut wurden. Beide Produkte gelten als Zwischenschritte für den ehrgeizigen Plan von Turkish Airlines, bis zum 100. Geburtstag der türkischen Republik im Jahr 2023 eine rein türkische Flugzeugproduktion aufzubauen. Ort: Halle 6.

Lufthansa-Boeing 747-8 erhielt den Namen „Niedersachsen“

Die elfte und neueste Boeing 747-8 der Lufthansa kam am Donnerstag zu einem Kurzbesuch auf die ILA 2014, um hier von Ministerpräsident Stephan Weil auf den Namen „Niedersachsen“ getauft zu werden. Sie gehört zur vierten Generation der Jumbo-Jets seit 1973, die in aller Welt für das Bundesland wirbt. Die Boeing repräsentiere Niedersachsen als einen von der Mobilitäts- und insbesondere der Luftverkehrswirtschaft geprägten Standort, betonte Weil und verwies auf das CFK-Valley in Stade sowie den Forschungsflughafen Braunschweig.

Lufthansa-Vorstandschef Carsten Spohr bezeichnete die Maschine „D-ABYN“ mit dem Kennzeichen „Yankee November“ als „Teil unseres Schlüsselprojektes, eines umfangreichen Flottenerneuerungsprogramms bis 2025, das den Fluggästen höchsten Flugkomfort bietet und zugleich den Anspruch der Lufthansa als führende Airline Europas unterstreichen wird.“ Allein im vergangenen Jahr habe der Konzern 168 Jets im Gesamtwert von rund 22 Milliarden Euro (Listenpreis) bestellt. Die neue „Niedersachsen“ kam aus Hongkong, bevor sie von Frankfurt nach Berlin-Schönefeld flog. Nach ihrer Rückkehr zum Flughafen Frankfurt startete sie zu ihrem nächsten Linienflug Richtung Sao Paulo.

Kerosin aus Wasser, CO2 und Sonnenenergie

Eine internationale Forschergruppe hat im Projekt SOLAR-JET zum weltweit ersten Mal Flugzeugtreibstoff aus Sonnenlicht, Wasser und CO2 hergestellt. Im Gegensatz zu herkömmlichem Kerosin, das aus Erdöl hergestellt wird, basiert der alternative Treibstoff auf fast unbegrenzt zur Verfügung stehenden Ressourcen und kann so in Zukunft einen entscheidenden Beitrag zur Nachhaltigkeit des Luftverkehrs leisten. Zu den Projektpartnern zählt unter anderem das DLR. Die bayerische Staatsministerin für Wirtschaft, Medien, Energie und Technologie, Ilse Aigner, wird am 22. Mai 2014 (10:10 Uhr) das DLR besuchen und sich den von der ETH-Zürich entwickelten Solarreaktor anschauen, der auf der ILA 2014 am DLR-Stand erstmals ausgestellt wird. Ort: Halle 4, Stand: 4301.

Neuversion der Sikorsky CH-53K: Kohlefaser und „Glascockpit“

Der CH-53K „King Stallion“ von Sikorsky ist ein neuer schwerer Transporthubschrauber, der zunächst in größerer Stückzahl für das United States Marine Corps gebaut werden soll und kaum etwas mit den Vorgängermodellen der Baureihe CH-53 zu tun hat. Laut Ken Best, Director USMC Programs bei der Sikorsky Aircraft Corporation, handelt es sich um eine Neukonstruktion.

Anlässlich eines Briefings auf der ILA 2014 nannte Best den breiteren Rumpf, die großzügige Anwendung von Kohlefaser-Verbundwerkstoffen, neue Triebwerke GE38-1B von General Electric, eine neues so genanntes „Glascockpit“ mit einem Sidestick statt des herkömmlichen zentralen Steuerknüppels als wichtige Merkmale. Derzeit seien insgesamt acht Maschinen für das Testprogramm mit mehr als 1.500 geplanten Flugstunden und weitere Evaluierungsmaßnahmen bestellt.

Der erste Prototyp soll sich noch vor Jahresende erstmals in die Luft erheben. „Wir sind mit zahlreichen potentiellen Kunden im Ausland im Gespräch“, erwiderter Best auf die Frage zu den Chancen des CH-53K auf dem internationalen Markt. Auch bei der Bundeswehr werden die älteren CH-53G bereits seit Mitte der Siebziger Jahre eingesetzt. Ort: Halle 6, Stand 6207d.

Fahrwerk der Bombardier CSeries von Liebherr Aerospace

Liebherr Aerospace zeigt auf der ILA 2014 unter anderem das Bug- und Hauptfahrwerk für die neuen CSeries-Regionaljets des kanadischen Herstellers Bombardier. Ferner werden Flugsteuerungs- und Betätigungssysteme sowie Komponenten für Hubschrauber und Regionalverkehrsflugzeuge gezeigt

Der Produktbereich Luftmanagementsysteme stellt ein Luftbefeuchtungssystem vor, das in verschiedenen Flugzeugen zum Einsatz kommt. Als führender Zulieferer der Luftfahrtindustrie beschäftigt die Liebherr-Sparte Aerospace rund 4.900 Mitarbeiter an vier Produktionsstätten, darunter eine im deutschen Lindenberg. Ort: Halle 2, Stand 2201.

Airborne Technologies mit Sensortechnik für die Polizei

Das Unternehmen Airborne Technologies aus Wiener Neustadt verbindet und optimiert Fachwissen aus der Luftfahrt sowie der Datenerfassung und –verarbeitung. Mit einer eigenen Flugzeugflotte können Aufgaben der Fernerkundung übernommen werden. Die gesammelte Erfahrung versetzt Airborne Technologies in die Lage, Beratung und umfängliche Flugzeug- und Sensorlösungen anzubieten.

Auf der ILA 2014 gab die Firma eine gewonnene Ausschreibung des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern bekannt. Bereits im Dezember 2014 soll dazu ein komplettes elektro-optisches System mit Arbeitsstation für den alternativen Einsatz in zwei EC135-Hubschraubern der Polizei geliefert werden. Neueste Entwicklung im Produktportfolio ist ein so genanntes S.C.A.R.-Pod (Self Contained Aerial Reconnaissance Pod), das vollständig drahtlos und autark eingesetzt werden kann. Es ist am Stand von Airborne Technologies ausgestellt. Ort: Halle 3, Stand 3313.

Diehl-Gruppe: Portfolio und Vertragsabschluss

„Unser Umsatz hat sich in den letzten sechs Jahren verfünffacht“, sagte auf der ILA 2014 Rainer von Borstel, CEO von Diehl Aero Systems. „Davon ist eine Hälfte durch Zukäufe entstanden, die andere durch Wachstum.“ Auf der ILA zeigt die Unternehmensgruppe ihr gesamtes Portfolio, darunter Avionik sowie Elektronik und Ausstattung für Kabinen von Passagierflugzeugen.

Besonders stolz ist man auf den renommierten „Chrystal Cabin Award“, den Diehl in diesem Jahr für das Konzept DACAPO, einer Glycol-Brennstoffzelle zur Stromerzeugung in Flugzeugkabinen, zugesprochen bekam. Diehl hat mit „Diehl Defence“ auch eine militärische Produktpalette. So konnte auf der ILA ein exklusives Kooperationsabkommen mit dem israelischen Hersteller Elbit Systems für die Ausstattung der deutschen Airbus-Militärtransporter vom Typ A400M mit einem neuen 360-Grad-Selbstverteidigungssystem unterzeichnet werden, das besonders vor Angriffen bei Tiefflug schützen soll. Ort: Halle 2, Stand 2320a.

Ruag: Mehr Präsenz in Deutschland

Der Schweizer Ruag-Konzern präsentiert auf der ILA die von ihm wiederbelebte, neue Generation des Regionalverkehrsflugzeugs Dornier Do 228. Ferner stellt man sich als Partner beim Bau von Rumpfsektionen verschiedener Flugzeugtypen von Airbus und Bombardier vor. Den deutschen Markt bezeichnet das Unternehmen, das hier über fünf Standorte mit insgesamt rund 2.300 Mitarbeitern verfügt, als wichtiges Standbein.

Als strategischer Partner arbeitet Ruag im militärischen Bereich auch eng mit der Bundeswehr zusammen und zählt im Raumfahrtsektor zu den führenden europäischen Zulieferern der ESA. „Die Ruag blickt auf eine lange und erfolgreiche Tradition des Wachstums in Deutschland zurück“, sagte CEO Urs Breitmeier. „Für die Zukunft möchten wir unsere Präsenz stärken und weitere Chancen in allen Bereichen nutzen.“ Ort: Halle 2, Stand 2311.

Rettungssystem „Elektronischer Fallschirm“ für Business Jets

Gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Forschung entwickelt der österreichische Flugzeughersteller Diamond Aircraft derzeit ein neuartiges Sicherheitssystem für kleinere Verkehrsflugzeuge bis 19 Sitze. „Wir nennen es ,elektronischen Fallschirm‘„, sagt Firmeninhaber Christian Dries auf der ILA 2014. „Dadurch könnten künftig kleinere Verkehrsflugzeuge von nur noch einem Piloten geflogen und die Betriebskosten gesenkt werden.“

Das System basiert auf der so genannten „Fly-by-Wire-Technologie“, bei der Steuerimpulse auf elektronischem Weg an die Ruderflächen eines Flugzeugs übertragen werden. Sensoren im Cockpit registrieren die Aktivitäten des Piloten, geben im Notfall Alarm und könnten sogar die Steuerung komplett an einen Computer übergeben, der die Maschine dann sicher zu Boden bringt. Weitere Entwicklungsfelder bei Diamond sind moderne dieselelektrische Hybridantriebe, die auch beim Airbus-Projekt E-Fan 4.0 zum Einsatz kommen könnten. Ort: Chalets East 28-28.

Höhenaufklärer Grob G 520

Zwar hatte die G520 Egrett ihren Erstflug bereits 1987, aber noch immer ist das imposante Flugzeug mit mehr als 30 Metern Spannweite auf der Höhe der Zeit. Anfang der Neunziger kam es zu keinem Auftrag für die Bundeswehr-Höhenaufklärer, aber in den USA werden regelmäßig zwei Flugzeuge eingesetzt und in Australien leistete eine Maschine bis vor kurzem wertvolle Dienste als fliegende Forschungsstation.

Dieses Flugzeug hat Grob Aerospace kürzlich zurückgekauft, um es als Demonstrator für eine künftige wahlweise bemannt oder unbemannt fliegende Aufklärungsplattform einzusetzen. „Die Zeit ist reif für die G 520“, sagte auf der ILA Karl Fürnrohr, bei Grob Aerospace Vice President Military Sales, und spielt damit auf die Fähigkeiten an, die die G 520 als kostengünstigen Träger für verschiedene Aufklärungsanforderungen des 21. Jahrhunderts prädestinieren. Mehr als 32 Stunden Flugzeit in bis zu 16.000 Metern Höhe sind bei unbemannten Missionen möglich, und dabei kann in zwölf Ladebuchten bis zu einer Tonne Ausrüstung befördert werden. Ort: Display S1 347.

Spezialisten für Sicherheitskonzept der Messebesucher

23 Feuerwehrfrauen und -männer und sieben Löschfahrzeugen der Bundeswehr stehen ständig in Bereitschaft, um im Ernstfall innerhalb von nur einer Minute die Brandbekämpfung an jedem Punkt der Startbahn aufnehmen zu können. Die Profis der Bundeswehrfeuerwehr sind Spezialisten für die Brandbekämpfung militärischer Flugzeuge. Zusammen mit den Kollegen der zivilen Flughafenfeuerwehr sichern sie die Flugvorführungen bei der ILA 2014 ab.

Das Sicherheitskonzept der ILA wird abgerundet durch die Zusammenarbeit mit der Polizei Brandenburg und der Bundespolizei. Mit modernster Technik und kürzesten Eingreifzeiten leisten sie einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit der Besucher auf der ILA 2014.

Aquila zeigt neue A211 mit Turbo-Rotax 914

Der Flugzeughersteller Aquila Aviation by Excellence aus dem brandenburgischen Schönhagen ist mit einer Produktneuheit auf der ILA 2014 vertreten. Kurz nach Erhalt der US-Zulassung der zweisitzigen A211 durch die Luftfahrtbehörde (Federal Aviation Administration) Ende letzten Jahres stellt das Unternehmen auf der ILA eine Version mit neuem Antrieb vor.

In der Aquila A211 mit dem Zusatz „T“ wird schon bald der turbogeladene Rotax-Motor 914 arbeiten. „Viele potentielle Kunden aus dem Ausland fliegen teilweise von hoch gelegenen Flugplätzen oder bei hohen Temperaturen. Für sie wird der Turbomotor die richtige Wahl sein“, sagt Vertriebschef Martin Goerke. Die Formulierung im Futur ist begründet, denn noch ist das neue Modell nicht in der Luft gewesen. Dennoch wird eine Zulassung um den kommenden Jahreswechsel angestrebt. Gekauft werden kann die neue Aquila bereits. Eine weitere Neuheit soll bereits in absehbarer Zeit marktreif sein, wenn mit der A211 auch das Fliegen unter Instrumentenflugbedingungen ermöglicht wird. Ort: Display S2 640.

Supraleitende Materialien ersetzen schwere Kabel

Experten aus der Technologieregion Dresden stellen auf der ILA 2014 Potenziale und Anwendungsmöglichkeiten von supraleitenden Materialien für die Luft- und Raumfahrt vor. Vor allem auf den künftigen Einsatz elektrischer Antriebe in der Luftfahrt setzt Dr. Oliver de Haas, Geschäftsführer der auf Supraleiter-Technologie spezialisierten Evico GmbH, große Hoffnung: „Bei gleichem Querschnitt wie ein Kupferkabel kann ein supraleitendes Kabel mit dem 100fachen Strom belastet werden. Dies bringt großes Potential, um Gewicht einzusparen“, sagte er anlässlich einer Pressekonferenz auf der ILA.

Starke Elektromotoren könnten künftig viel kleiner und vor allem leichter gebaut werden. Weitere Anwendungsbereiche sieht de Haas in der Speicherung mechanischer Energie in rotierenden Energiespeichern wie in Zentrifugen, wie sie auch beim Training von Piloten und Astronauten eingesetzt werden. Die beeindruckenden Möglichkeiten der Supraleiter-Technologie können am Evico-Messestand an mehreren Modellen studiert werden. Ort: Halle 3, Stand 3428.

Rundflüge über Berlin für ILA-Besucher

Besucher der ILA 2014 haben die Möglichkeit, ebenfalls in den Himmel abzuheben. Der Air Service Berlin von Commander Frank Hellberg startet vom Ausstellungsgelände mit seinem roten, „Eichhörnchen“ genannten Hubschrauber zu kurzen Rundflügen. Dabei haben die Teilnehmer nicht nur einen einmaligen Überblick über das gesamte ILA-Areal, sondern können auch einen atemberaubenden Blick auf die Berliner Skyline werfen.

Die Flugdauer beträgt rund zehn Minuten vom An- bis zum Abschalten des Triebwerkes. Tickets zum Preis von 60 Euro werden direkt am Stand des Air Service Berlin auf der ILA verkauft.

Flughafen-Mängelliste 2014 der Vereinigung Cockpit

Die Pilotenvereinigung Cockpit (VC) hat auf der ILA 2014 ihre diesjährige Mängelliste der deutschen Flughäfen vorgestellt. Fünf Airports wurden mit einem Stern als mangelhaft bewertet, am schlechtesten schnitt mit 19 Mängelpunkten der Allgäu-Airport in Memmingen ab. Hier müssen die Flugzeuge mangels eines parallelen Taxiways auf der Start- und Landebahn wenden und zur Abstellposition rollen, was bereits beinahe zu einer Kollision geführt hat, sagte Martin Locher, VC-Vorstand für Berufspolitik.

Außerdem fehlt es an einer vollständigen Überroll-Sicherheitszone (RESA) am Pistenende und einer Mittellinienbefeuerung. Ausreichend Rollwege sind auch in Lübeck und Zweibrücken nicht vorhanden. In Friedrichshafen und Weeze (Niederrhein) sind RESA und Befeuerung aus Sicht der Gewerkschaft unzureichend. In fast allen genannten Fällen sind aber bereits Verbesserungen geplant. An zahlreichen anderen Flughäfen gab es geringfügige Mängel.

Völlig fehlerfrei sind der ILA-Flughafen Berlin-Schönefeld sowie Düsseldorf, Leipzig/Halle, München, Stuttgart und erstmals auch Bremen. Generell haben die Flughäfen in Deutschland einen hohen Sicherheitsstandard, betonte VC-Präsident Ilja Schulz. Alle entsprechen den Mindestanforderungen der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation ICAO, doch lege man bei der Bewertung auch deren zusätzliche Empfehlungen sowie die Forderungen des Weltpilotenverbandes IFALPA zugrunde. Ort: Halle 2, Stand 2105

Eintritt und Anfahrt zur ILA

Geöffnet ist die ILA 2014 an den Publikumstagen 23. bis 25. Mai täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr. Die Tageskarte inklusive der Busshuttle-Verbindungen zum ILA-Gelände kostet 22 Euro, ermäßigte Karten für Schüler und Studenten 14 Euro, Kinder unter sechs Jahren haben freien Eintritt. Die Shuttlebusse können von den Besuchern auch dann genutzt werden, wenn sie die Eintrittskarten erst am ILA-Gelände kaufen. Die ILA 2014 ohne Anstehen: Eintrittskarten können online im Ticket-Shop bestellt und ausgedruckt werden.

Vom Bahnhof Schönefeld, U-Bahnhof Rudow sowie vom S-Bahnhof Schichauweg verkehren kostenlose Shuttlebusse direkt vor die ILA-Tore. Für die Anfahrt mit dem Pkw bietet der Besucherparkplatz P1 eine Kapazität von 10.000 Stellplätzen (kurzer Fußweg zum ILA-Gelände). Zusätzlich an den Publikumstagen stehen auf dem Parkplatz P3 mit Anschlüssen von der A113, A117 und der B96a 6.000 Stellplätze (kostenloser Shuttlebus zum ILA-Gelände) zur Verfügung.

Embraer 175 in Retrolackierung zum Jubiläum der polnischen LOT in Wien

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Am Dienstag, den 27. Mai 2014, gibt es am Flughafen Wien eine tolle Fotomöglichkeit für Luftfahrtinteressierte: An diesem Tag landet eine Maschine des Typs Embraer ERJ-175 in Retrolackierung der Fluglinie LOT anlässlich des 85. Geburtstags der polnischen Airline. Erwartet wird die Landung in Wien um 08:45 Uhr (Flugnummer LO223), Start und Weiterflug erfolgen um 09:50 Uhr (LO224). Für Interessierte bieten LOT und der Flughafen Wien zu diesem Anlass verschiedene Besucherangebote.

So können die Teilnehmer der VISITAIR Besucher-Rundfahrten am Vormittag des 27. Mai 2014 den Retro-Jet vom Bus aus besichtigen. Die VISITAIR Tour führt über das gesamte Vorfeld des Flughafen Wien und bietet darüber hinaus einen umfangreichen Blick hinter die Kulissen des Airports. Eine Anmeldung ist unter der Telefonnummer +4317007-22150 erforderlich. Ebenfalls einen sehr guten Blick auf das Flugzeug und das gesamte Flughafen-Vorfeld erhalten Gäste von der Besucherterrasse am Dach des Check-in 3. Anlässlich des Besuches des Retro-Jets von LOT öffnet die Besucherterrasse bereits um 08:00 Uhr.

Hamburg – Birmingham mit Low-Cost-Airline Flybe ab Winter

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Die britische Fluggesellschaft Flybe bietet vom kommenden Winterflugplan an die Strecke Hamburg – Birmingham an. Die zweitgrößte Stadt des Vereinigten Königs-reichs wird von Montag bis Sonntag einmal täglich angeflogen. Eingesetzt wird eine Maschine vom Typ Embraer 175 mit 88 Sitzplätzen. Tickets soll es ab 48,00 Euro inklusive Steuern und Gebühren geben

Die Flüge sind ab sofort buchbar. Zuletzt war Flybe bis September 2012 am Hamburg Airport vertreten – damals ebenfalls mit der Verbindung nach Birmingham. Im Rahmen einer Expansion an der Flybe-Basis in Birmingham wird diese Strecke nun wieder neu aufgelegt.

"Wir freuen uns über das Engagement von Flybe in Hamburg", sagt Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport. "Die Nachfrage nach Flugzielen in Großbritannien ist traditionell groß. Wir sind daher sicher, dass die Verbindung gut angenommen wird."

Großbritannien gehört für Hamburg Airport zu den stärksten internationalen Märkten. Im vergangenen Jahr gab es zwischen der Hansestadt und den britischen Destinationen 930.000 Passagiere.

Birmingham (BHX) – Hamburg (HAM)

  • Täglich (samstags ab dem 02. November 2014)
  • Abflug: 16:50 Uhr (samstags 7:30 Uhr)
  • Ankunft: 19:25 Uhr (samstags 10:05 Uhr)

Hamburg (HAM) – Birmingham (BHX)

  • Täglich (samstags ab dem 02. November 2014)
  • Abflug: 19:55 Uhr (samstags 10:35 Uhr)
  • Ankunft: 20:35 Uhr (11:15 Uhr)

 

DLR und Luftwaffe für gemeinsame Forschung zur Luft- und Raumfahrtmedizin

Im Rahmen der Internationalen Luftfahrtausstellung ILA 2014 hat die Bundesministerin der Verteidigung, Dr. Ursula von der Leyen, gemeinsam mit den Vorständen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), Prof. Johann-Dietrich Wörner und Prof. Hansjörg Dittus, einen Vertrag über die engere Zusammenarbeit im Bereich der Luft- und Raumfahrtmedizin unterzeichnet.

Das DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin und das Zentrum für Luft- und Raumfahrtmedizin der Luftwaffe werden ihre langjährige Partnerschaft in Zukunft weiter intensivieren und Großforschungsanlagen gemeinsam nutzen. Am DLR-Standort Köln und in der angrenzenden Kaserne Wahn entsteht in den kommenden Jahren ein Kompetenzzentrum für Luft- und Raumfahrtmedizin. Dieses Kompetenzzentrum steht auch anderen Ländern offen, die über keine eigene Ressourcen auf diesem Sektor verfügen.

Kompetenzen vernetzen, Großforschungsanlagen gemeinsam nutzen

„Bedeutende Innovationssprünge in der Forschung erleben wir häufig dann, wenn es gelingt, Wissen und Kompetenzen aus unterschiedlichen Richtungen zu vernetzen. Genau darum geht es bei dieser Kooperation zwischen DLR und Bundeswehr. Ich bin sehr gespannt auf die Ergebnisse dieser engen Zusammenarbeit“ sagte Bundesministerin von der Leyen.

Die Kooperation zwischen dem operativ ausgerichteten Zentrum für Luft- und Raumfahrtmedizin der Luftwaffe und dem forschungsorientierten Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin des DLR soll die Verbindung von Praxis und Wissenschaft weiter stärken. Durch die Zusammenarbeit können beide Partner sowohl ihr Aufgabenspektrum, als auch die wissenschaftliche Expertise erweitern und in der flugmedizinischen Aus- und Weiterbildung voneinander profitieren. Die gemeinsame Nutzung von Großforschungsanlagen, wie beispielsweise Zentrifugen und Druckkammern, trägt zusätzlich zur Reduzierung von Kosten für Infrastruktur und Betrieb bei.

„Um den Zukunftsfragen der Luft- und Raumfahrtmedizin adäquat begegnen zu können, ist ein Umfeld erforderlich, in dem wesentliche nationale Kompetenzen im Bereich der Luft- und Raumfahrtmedizin gebündelt werden und in dem eine Infrastruktur vorhanden ist, die den zukünftigen Anforderungen gerecht wird.“ sagte Prof. Wörner.

Eignungsfeststellung und anwendungsorientierte Forschung

Das Kompetenzzentrum wird sich unter anderem mit der flugpsychologischen Auswahl und Eignungsfeststellung, der medizinischen Untersuchung sowie der Gesundheitsfürsorge für das Luftfahrtpersonal beschäftigen. Weitere Themen sind die Ausbildung von Luftfahrzeugbesatzungen in der Flugphysiologie bis hin zur Durchführung anwendungsorientierter Forschung. Dabei wird auch die Zusammenarbeit mit externen Partnern angestrebt.

Die Luftwaffe beschäftigt sich zudem mit der Erprobung von Schutzausrüstungen, Flugbekleidung und Rettungssystemen. Die Durchführung psychologischer und rechtsmedizinischer Flugunfalluntersuchungen, einschließlich toxikologischer und DNA-Analysen, liefern zusätzlich wichtige Beiträge zur präventiven Flugsicherheit sowie zu gerichtsverwertbaren Gutachten.

Gesundheit in der mobilen Gesellschaft: Vom Passagier bis Astronauten

Das DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin leistet Beiträge zur Erhaltung und Förderung von Gesundheit und Leistungsfähigkeit des Menschen in der mobilen Gesellschaft – auf der Erde und in der Luft- und Raumfahrt. Im Mittelpunkt der Forschungstätigkeit stehen sowohl Astronauten, Piloten, Crews, Passagiere, Kraftfahrer, aber auch Anwohner von Flughäfen, Bahntrassen und sonstigen Verkehrswegen.

Aufgrund des weiten Themenfeldes ist Interdisziplinarität besonders wichtig. Am Institut sind neben Medizinern auch Chemiker, Radiologen, Physiker und Biologen tätig. Der Transfer von medizinischen Entwicklungen und Erkenntnissen, die aus der Raumfahrtmedizin entstanden sind, in Anwendungen für Patienten auf der Erde ist dem Institut ein zusätzliches Anliegen.

Airport Weeze weist Sicherheits-Kritik der VC zurück

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Die von der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) veröffentlichte Flughafen-Mängelliste 2014 weist der Airport Weeze als unbegründet zurück. Die Einschätzung der Gewerkschaft zum drittgrößten Flughafen in Nordrhein-Westfalen ist deckungsgleich mit einer sog. Flughafen–Mängelliste, die im vergangenen Jahr veröffentlicht wurde. Zu den Kommentaren der Gewerkschaft zum Airport Weeze in 2013 hat die Genehmigungsbehörde bereits am 22. Januar d.J. festgestellt, dass die Flughafen-Infrastruktur allen Sicherheitsanforderungen entspricht.

In der Stellungnahme der Landesluftfahrtbehörde wird zu jedem einzelnen Kritikpunkt klargestellt, dass der Flughafen in allen Kriterien internationalen Standards entspricht oder diese sogar übertrifft.

Flughafenchef Ludger van Bebber weist die Kritik folgendermaßen zurück: "Die Stellungnahme der Genehmigungsbehörde ist im Gegensatz zur interessensgesteuerten Stellungnahme der VC Cockpit unabhängig und eindeutig. Der Flughafen erfüllt alle internationalen Standards und ist sicher. In den elf Jahren Flugbetrieb mit rund 18 Mio. Passagieren hat es nicht einen sicherheitsrelevanten Vorfall gegeben. Diese herausragende Sicherheitsstatistik ist auch der VC Cockpit bekannt. Aufgrund des erheblichen geschäftsschädigenden Potentials der unbegründeten Vorwürfe prüfen wir die Einleitung rechtlicher Schritte."

Ryanair-Piloten wollen wechseln – „Schlechte Unternehmenskultur“

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Im Rahmen der ILA hat die Ryanair Pilot Group (RPG) heute die Ergebnisse einer jüngst durchgeführten Umfrage unter Ryanair Piloten vorgestellt. Die Ergebnisse liefern sehr interessante Einblicke in die Arbeitsbedingungen. Die Studie hat mit mehr als 1.100 teilnehmenden Piloten eine sehr hohe Rücklaufquote und bietet damit repräsentative Ergebnisse.

Die wichtigsten Ergebnisse der Erhebung unter Ryanair-Piloten

  • Eine außergewöhnliche hohe Zahl der Befragten (72,6 Prozent) geben an, das Unternehmen verlassen zu wollen. Über 30 Prozent deuteten an, dass sie Ryanair innerhalb des nächsten Jahres verlassen möchten und mehr als 50 Prozent planen dies innerhalb der nächsten zwei Jahre. Ca. 300-500 Piloten haben das Unternehmen in den vergangenen 18 Monaten bereits verlassen.
  • Von den Piloten, die Ryanair verlassen möchten, gaben 85 Prozent jedoch auch an, dass sie diesen Plan überdenken würden, wenn sich die Bezahlung, die Behandlung des Personals und der Respekt ihnen gegen über verbessern würden.
  • Ryanair lehnt es weiterhin ab, die von den Piloten gewählten Vertreter zu akzeptieren. Schutz für Piloten, die sich in der RPG engagieren wollen, wird von Ryanair kategorisch abgelehnt. Stattdessen möchte sich das Unternehmen weiterhin nur mit sog. "Employee Representative Committees" auseinandersetzen, die nicht gewählt wurden, niemandem Rechenschaft schuldig sind und nur einen Bruchteil der Ryanair-Angestellten repräsentieren.
  • Ryanair versucht über massive Nachteile bei der Gestaltung der Dienstpläne eine demokratisch legitimierte Vertretung der Piloten zu verhindern.
  • Die Befragung zeigt, dass mehr als 95 Prozent der Ryanair Piloten keinen regulären Sommerurlaub nehmen können, was Familienferien praktisch unmöglich macht.
  • 29,1 Prozent der Piloten gaben an, dass sie mit ihrem aktuellen Stationierungsort unzufrieden sind, 36 Prozent berichteten an, dass sie sich bereits für einen Stationswechsel beworben haben.
  • 85,7 Prozent der befragten Piloten möchten direkt bei Ryanair angestellt sein. Tatsächlich sind es jedoch nur ca. 25 Prozent.

"Ohne eine von den Piloten selbst legitimierte Vertretung lassen sich die Probleme nicht lösen", so der Vorsitzende des RPG Interimsrates Evert van Zwol heute in Berlin. "Piloten bei Ryanair können keinen Sommerurlaub nehmen, leben in ständiger Sorge um ihr Einkommen sowie die soziale Absicherung und planen in unglaublicher hoher Anzahl ihr Unternehmen zu verlassen. Die schlechte Unternehmenskultur bei Ryanair besteht weiter – darüber sollten sich Investoren, Regulierungsbehörden und alle anderen Stakeholder ernsthafte Sorgen machen."

"Eine solche Unternehmenskultur, die an Einstellungen aus dem vorletzten Jahrhundert erinnert, sollte in Europa längst undenkbar sein," so Ilja Schulz, Präsident der Vereinigung Cockpit. "Die deutschen Piloten unterstützen die Piloten bei Ryanair in ihren Bemühungen die Rechte zu erlangen, die in anderen Unternehmen selbstverständlich sind."

Flughafen-Mängelliste der Vereinigung Cockpit 2014 mit fünf Mangelsternen

Die VC untersucht jährlich die deutschen Verkehrsflughäfen und prüft sie auf Basis eines umfangreichen Kriterienkatalogs hinsichtlich ihrer Sicherheit. Für die Flughafen-Mängelliste 2014 wurden 30 Flughäfen im Bundesgebiet überprüft. Neu dazugekommen ist der Flughafen in Kassel-Calden. Sechs Flughäfen sind aus Sicht der Pilotenvereinigung komplett mängelfrei: Die Flughäfen Berlin Schönefeld, Düsseldorf, Leipzig/Halle, München und Stuttgart weisen – wie auch schon 2013 – keinerlei Mängel auf. Besonders erfreulich: Der Flughafen Bremen wurde erstmals mängelfrei getestet. Fünf Flughäfen erhielten den sog. Mangelstern.

Den gibt es, wenn aus Sicht der Piloten besonders sicherheitsrelevante Kriterien bei der Flughafenausstattung nicht oder nicht ausreichend berücksichtig sind. Diese Flughäfen sind Friedrichshafen, Lübeck, Memmingen, Weeze und Zweibrücken.

"Wir freuen uns, dass im vergangenen Jahr wieder Verbesserungen an der Ausstattung verschiedener Flughäfen vorgenommen worden sind. An einigen Flughäfen sind weitere Maßnahmen in der Umsetzung und wir erwarten, dass sie im nächsten Jahr mängelfrei sein werden." so Jörg Handwerg, Vorstand Öffentlichkeitsarbeit und Pressesprecher der VC. "Die Flughafen-Mängelliste ist eine echte Erfolgsgeschichte. Sie hat bereits zu zahlreichen Verbesserungen der Flugsicherheit beigetragen. Eine fortschrittliche Industrienation wie Deutschland sollte sich bei der Flugsicherheit nicht mit Mindestanforderungen begnügen, sondern moderne Standards berücksichtigen."

Die Arbeitsgruppe Aerodrome and Ground Environment (AGE) der Vereinigung Cockpit unterzieht die deutschen Verkehrsflughäfen bereits seit 1978 einem jährlichen Sicherheitscheck. Seit 1996 werden auch Regionalflughäfen in die Untersuchung einbezogen, insofern dort nennenswerter Linienverkehr stattfindet. Als Grundlage für die Untersuchung dient ein kontinuierlich an die sich veränderten Anforderungen angepasster Kriterienkatalog, der nicht nur die internationalen Vorschriften, sondern auch die aus Pilotensicht sinnvolle und für eine optimale Sicherheit notwendige Ausrüstung von Flughäfen umfasst.

Boeing 747-8 der Lufthansa wird neue „Niedersachsen“

Auf die "Victor-Zulu" folgt die "Yankee-November": Das längste Passagierflugzeug der Welt, ein "Super-Jumbo" des Typs Boeing 747-8 Intercontinental, repräsentiert ab sofort das Land Niedersachsen auf den interkontinentalen Luftverkehrsstraßen und den Mega-Airports von Hong Kong bis Los Angeles, von Neu-Delhi bis Chicago und Mexico-City.

Ministerpräsident Stephan Weil taufte heute auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) in Berlin – im Beisein des neuen Lufthansa Vorstandsvorsitzenden Carsten Spohr und zahlreicher Ehrengäste – das neue Patenflugzeug. Die insgesamt zwölfte B 747-8 der Lufthansa wirbt schon "in vierter Generation" als "fliegender Botschafter" für das Land Niedersachsen.

Zwei Dutzend Flugzeuge mit Städtenamen aus Niedersachsen

"Niedersachsen ist stolz, Namenspate für diesen beeindruckenden neuen Langstreckenjet der Lufthansa zu sein, der in Fachkreisen völlig zu Recht auch ‚Königin der Lüfte‘ genannt wird", sagte Ministerpräsident Stephan Weil bei der Flugzeugtaufe. "Ich bin der Deutschen Lufthansa dankbar, dass sie mit diesem Flugzeug den Namen des Landes in alle Welt tragen wird." Die Lufthansa sei bereits seit langem mit einer beeindruckenden Flotte von zwei Dutzend Flugzeugen mit den Namen niedersächsischer Städte und dem Landesnamen in aller Welt unterwegs und repräsentiere Niedersachsen als ein von der Mobilitäts- und insbesondere der Luftverkehrswirtschaft geprägtes Land, unterstrich der niedersächsische Regierungschef.

Mit rund 30.000 Beschäftigten, dem CFK-Valley in Stade und dem Forschungsflughafen in Braunschweig sei Niedersachsen in der Luftfahrtindustrie mit führend, so Weil. Lufthansa-Chef Carsten Spohr betonte, die neue "Niedersachsen" sei "Teil unseres Schlüsselprojekts, eines umfangreichen Flottenentwicklungsprogramms bis 2025, das den Fluggästen höchsten Flugkomfort bieten und zugleich den Anspruch der Lufthansa als führende Airline Europas unterstreichen wird." Insgesamt habe der Konzern, so Spohr, allein im vergangenen Jahr 168 Kurz-, Mittel- und Langstreckenflugzeuge zu einem Listenpreis von 22 Milliarden Euro bestellt. Dies sei eine gewaltige Investition sowohl in die Wirtschaftlichkeit und den Komfort als auch in die Umweltfreundlichkeit der Lufthansa Flotte.

Der neue Fliegende Botschafter Niedersachsens ist in vielerlei Hinsicht ein Jet der Superlative: Das neue Großraumflugzeug B 747-8, das die Lufthansa seit Mai 2012 als erste Airline der Welt in Dienst stellte, verfügt über ein gestrecktes Oberdeck und ist mit über 76 Metern das weltweit längste Passagierflugzeug. Die Boeing 747-8 ist ein neu entwickeltes Langstreckenflugzeug mit einer maximalen Reichweite von bis zu 13.100 km und einer maximalen Flughöhe von 13.100 m, das über innovative Technologien verfügt, beispielsweise Tragflächen mit hochmodernem Flügelprofil, die einen deutlichen geringeren Treibstoffverbrauch ermöglichen sowie neu entwickelte Motoren, die weniger Emissionsausstoß garantieren und die Geräuschentwicklung deutlich vermindern.

Für die Fluggäste bietet der neue Langstreckenjet höchsten Reisekomfort. Der "Super-Jumbo" verfügt über 362 Sitzplätze, darunter 92 Business Class Sitze. Die neue Lufthansa First Class befindet sich mit 8 Plätzen im ruhigsten Teil des riesigen Jets, direkt hinter der Flugzeugnase. Auch die 262 Economy Sitze bieten einen größeren individuellen Freiraum für jeden Fluggast. Die neue Premium Economy Klasse der Lufthansa wird zuerst auf der B747-8 Flotte eingebaut. Der komfortable Sitz ist bereits jetzt buchbar und wird ab Oktober an Bord der neuen Lufthansa Jumbos fliegen.

Nach der "D-ABVZ" jetzt die "D-ABYN"

Im Zuge des Flottenerneuerungs-Programms der Lufthansa löst der neue Super-Jumbo B747-8 mit der Luftfahrtkennung "D-ABYN" – gemäß dem internationalen Luftfahrtalphabet in Pilotenkreisen "Yankee-November" genannt – die bisherige "Niedersachsen", eine Boeing 747-400 mit der Kennung D-ABVZ ("Victor-Zulu"), ab. Diese leistete über ein Jahrzehnt lang treue Dienste und repräsentierte das Bundesland mit einem Höchstmaß an Zuverlässigkeit auf interkontinentalen Luftstraßen. Im Dienste der Lufthansa legte sie in den vergangenen 11 Jahren auf knapp 8.500 Hin- und Rückflügen zu zahlreichen Zielorten vornehmlich in Amerika und Asien insgesamt mehr als 69.000 Flugstunden zurück – ein wahrhaft fleißiger "Fliegender Botschafter".

Auch in dieser Hinsicht ist die "Yankee-November" ein würdiger Nachfolger der "Victor-Zulu". In dieser Woche war das mit gerade einmal gut 60 Hin- und Rückflügen und knapp 550 Flugstunden noch fabrikneue Flugzeug bereits in Sao Paulo, Neu-Delhi und Los Angeles. Nach der feierlichen Zeremonie auf der ILA ging es für den frisch getauften Riesenjet wieder zurück zur Heimatbasis in Frankfurt am Main. Die nächsten Dienstreisen führen die neue "Niedersachsen" an diesem Wochenende nach Hong Kong und Chicago.

Die Niedersachsen-Flotte umfasst derzeit 24 Jets von unterschiedlichster Größe mit kontinentalen und interkontinentalen Einsatzgebieten. Neben dem neuen "Flaggschiff", der Boeing 747-8 mit dem Namen des Landes, tragen verschiedene Airbus-, Boeing- und Bombardier-Jets unterschiedlicher Bauart und Größe die Namen der Städte Braunschweig, Buxtehude, Celle, Cuxhaven, Delmenhorst, Emden, Goslar, Göttingen, Hameln, Hannover, Helmstedt, Hildesheim, Langenhagen, Lingen, Lüneburg, Nordenham, Oldenburg, Osnabrück, Salzgitter, Stade, Verden, Wolfsburg und Wilhelmshaven durch die Welt.

Die erste "Niedersachsen" in der Kranichflotte war vor gut 41 Jahren, am 06. April 1973, auf dem Flughafen Hannover von Hilde Kubel, der Gattin des damaligen Ministerpräsidenten Alfred Kubel, getauft worden. Es handelte sich um einen "Jumbo" des seinerzeit hochmodernen Typs B747-200. Schon 1979 hob als Nachfolgemodell eine Boeing 747-230B ab, ehe 2003 die "Victor-Zulu" den Dienst als Repräsentant Niedersachsens im interkontinentalen Luftverkehr übernahm.

Das Bild zeigt die Lufthansa-Boeing 747-8 D-ABYL

Neue VIP-Räume im Flughafen Frankfurt mit Fitness-Bereich

Die VIP-Betreuung gehört seit 40 Jahren zum Service-Angebot der Fraport AG. Diese Dienstleistung ist für jeden Fluggast buchbar und erfreut sich immer größerer Beliebtheit, jedoch muss die VIP-Lounge ihre bisherigen Räume im Rahmen einer umfangreichen Sanierung vorübergehend verlassen.

Das neue Quartier befindet sich im Flugsteig A und ist mit annähernd 1.200 Quadratmetern Fläche deutlich größer als die bisherige Lounge. Die Räumlichkeiten sind regelmäßigen Nutzern des Frankfurter Flughafens noch als Lufthansa-Business- beziehungsweise Senator-Lounge bekannt. "Nach dem Umzug der Lufthansa-Lounges in den neuen Fluggastbereich A-Plus stand uns somit eine hervorragend geeignete Ausweichmöglichkeit zur Verfügung, die wir nach unseren Bedürfnissen eingerichtet haben", so die Leiterin des Fraport-VIP-Service, Bärbel Storch.

Nicht wie die üblichen Flughafen-Lounges – Fitness-Bereich

Ziel des Flughafenbetreibers ist es, sich mit dem Innendesign von üblichen Flughafen-Lounges zu distanzieren. Diesen Auftrag setzte das Frankfurter Büro MM Design um, dessen Inhaberin Bergit Gräfin Douglas die neue Ausstattung mit dem Interieur eines Fünf-Sterne-Hotels vergleicht: "Das Ambiente besticht durch eine harmonische Atmosphäre und wird gleichzeitig der benötigten Funktionalität gerecht."

Abgerundet werde der Stil durch Gemälde der traditionellen Klassik wie auch der Moderne. Ein Novum ist der Fitness Bereich, der mit modernsten Geräten dem Gast vor oder nach langen Flügen sportliche Betätigung ermöglicht. Der Dusch- und Umkleidebereich steht dabei nicht nur Sportlern, sondern allen Gästen zur Verfügung. Heute wurde die neue Fraport-VIP-Lounge in Anwesenheit zahlreicher Gäste in Betrieb genommen.

VIP: Buchung für jedermann möglich

Nach Abschluss der Renovierungsarbeiten wird Storch mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wieder zurück in die angestammten Räume ziehen, die dann jedoch mit 1.200 Quadratmetern Fläche doppelt so groß sein werden. "Zunächst freuen wir uns aber auf unsere Interims-Lounge, die wir mindestens drei Jahre lang nutzen werden", so Storch.

Jeder Fluggast kann, ungeachtet der Airline oder der Buchungsklasse, den Service der Fraport VIP-Betreuung buchen – bei Abflug genauso wie bei Ankunft oder Transitaufenthalt in Frankfurt, sowohl für gewerbliche Linienflüge als auch für Flüge mit Privat- oder Firmenjet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fraport-VIP-Service übernehmen sowohl den Check-in Vorgang als auch die Formalitäten für Ein- und Ausreise und fahren den Gast direkt mit der Limousine zum Flugzeug oder holen ihn von dort ab.

Das ermöglicht dem Nutzer des Serviceangebots einen ruhigen Aufenthalt in der Lounge, den er ganz nach seinen Wünschen gestalten kann. Diese Abfertigung kostet pro Gast 298 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer, für jede weitere Begleitperson jeweils 110 Euro.

Sonderflug des Emirates-Airbus A380 zum Jubiläum am Flughafen Wien

Ihr zehnjähriges Bestehen in Österreich feiert die Fluglinie Emirates am kommenden Montag, 26. Mai 2014 mit einem erstmaligen Linienfllug des Airbus A380, dem größten Passagierflugzeug der Welt, nach Wien.

Die Maschine kommt einmalig anstelle der Boeing 777, die üblicherweise diese Flugverbindung bedient. Erwartet wird die Landung am Flughafen Wien um 21:10 Uhr. Für Luftfahrtinteressierte bietet der Flughafen Wien dazu verschiedene Besucherangebote.

In speziellen Vorfeld-Rundfahrten zur Parkposition des Flugzeuges mit einem Autobus des VISITAIR Centers erleben Besucherinnen und Besucher den A380 aus nächster Nähe. Die Teilnahme ist kostenlos, lediglich eine Anmeldung ist unter der Telefonnummer +4317007-22150 erforderlich. Einen guten Blick auf den A380 bietet außerdem das Parkdeck 8 im Parkhaus 4.

Condor-Flüge für Sommerziele 2015 aktiviert

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Der Sommerflugplan 2015 für die Kurz- und Mittelstrecke ist schon ab jetzt buchbar. Frühbucher können somit ab sofort mit der Urlaubsplanung beginnen und sich schon jetzt ihre Highlights für die Sommersaison 2015 sichern.

Ob auf die Kanaren, Balearen, das spanische Festland oder in die Türkei – der Großteil des Sommerflugplans 2015 ist ab sofort buchbar. Für Frühbucher soll es zum Beispiel Flüge nach Mallorca ab 79,99 Euro in der Economy Class (Oneway-Komplettpreis) geben.

Besonders interessant für Urlauber auf der Kurz- und Mittelstrecke ist die Premium Economy Class mit "Rundum-sorglos-Paket" und dem Plus an Komfort, die auf allen Strecken bereits ab 50 Euro Aufpreis zur Economy Class angeboten wird. Mit vielen Vorteilen, vom mit separatem Check-In, mehr Bewegungsfreiheit durch den freien Mittelsitz an Bord bis hin zu dem köstlichen Premium Menü inklusive alkoholischen sowie nicht alkoholischen Getränken zu den Mahlzeiten, können Gäste des Ferienfliegers mit dem kleinem Luxus über den Wolken entspannt in den Urlaub abheben.

Ab sofort können Flüge mit Condor von insgesamt zehn deutschen Abflughäfen nach Antalya (AYT, Bild 3) und Dalaman (DLM) in der Türkei, auf die kanarischen Inseln Lanzarote (ACE), Fuerteventura (FUE), Gran Canaria (LPA), Teneriffa (TFS) sowie Mallorca (PMI, Bild 1 und 2) und Jerez de la Frontera (XRY) in Spanien, Hurghada (HRG) in Ägypten, Agadir (AGA) in Marokko, Madeira (Funchal, Bild 4) in Portugal und die griechischen Ziele Chania (CHQ), Rhodos (RHO), Kos (KGS), Korfu (CFU), Santorin (JTR), Preveza/Lefkas (PVK) und Mykonos (JMK) gebucht werden. Weitere beliebte Condor Ziele werden im Juli veröffentlicht.

Mallee-Eukalyptusbäume für nachhaltigen Flugkraftstoff

Eine Studie, die Airbus 2012 mit Partnern wie Virgin Australia in Auftrag gegeben hat, sollte klären, ob die Herstellung von Flugkraftstoffen für Passagierjets aus australischen Mallee-Eukalyptusbäumen praktikabel ist. Die Ergebnisse dieser Studie liegen nun vor und sind vielversprechend.

Der vom Future Farm Industries Cooperative Centre (CRC) veröffentlichte Bericht kommt zu dem Schluss, dass Flugkraftstoff aus Mallee die strengen Nachhaltigkeitskriterien des Roundtable on Sustainable Biomaterials (RSB) erfüllen und sich nach den Normen der American Society for Testing and Materials (ASTM) für kommerzielle Flüge eignen würde.

Vom Anbau bis zum Verbrauch in der Luftfahrt untersucht

Die Nachhaltigkeits- und Lebenszyklusanalyse betrachtete sowohl den Anbau und die Ernte von Mallee-Bäumen als auch ihre Umwandlung und Aufbereitung zu einem luftfahrttauglichen Biokraftstoff mittels thermischer Prozesse (Pyrolyse), die von Dynamotive und IFP Energies nouvelles (IFPEN) entwickelt wurden. Mallee-Bäume gedeihen in Regionen mit kargen Böden und konkurrieren nicht direkt um Wasserressourcen beziehungsweise mit der Nahrungsmittelproduktion. Die riesige Great Southern-Region im Bundesstaat Western Australia diente als geographische Bezugsfläche für die Studie, mit der auch die wirtschaftliche Tragfähigkeit einer vollständigen industriellen Lieferkette vom Anbau bis hin zum Verbrauch in der Luftfahrt untersucht wurde.

"Dieser Bericht zeigt, dass Mallee für Farmer und Regionen künftig wirtschaftlichen Nutzen bieten kann, wobei eine tragfähige Industrie bis 2021 möglich wäre", sagte CRC Research Director Dr. John McGrath. "Mallee passt gut mit landwirtschaftlichen Nutzpflanzen und der Nutztierhaltung zusammen, kann die biologische Vielfalt schützen oder verstärken und zudem dazu beitragen, die Wasserspiegel wieder ins Gleichgewicht zu bringen."

40 Prozent werniger Emissionen

Im Rahmen der Studie wurde errechnet, dass Emissionssenkungen um mindestens 40 Prozent möglich wären, wenn für alle Flüge ab Perth Biokraftstoff auf Basis von Mallee aus lokaler Produktion verwendet würde.

Merren McArthur, Group Executive von Virgin Australia Regional Airlines, sagte: "Virgin Australia wird die innovative australische Forschung zur Realisierbarkeit von Biokraftstoffen für die Luftfahrt und zur Reduzierung des Ausstoßes von Treibhausgasen in Australien weiter unterstützen. Die Ergebnisse zeigen, dass Flugkraftstoff aus Mallee im Vergleich zu unseren gegenwärtigen Kraftstoffen auf fossiler Basis eine nachhaltigere Option darstellt. Gleichzeitig liefern sie wertvolle Erkenntnisse über potenzielle neue Lieferketten…"  

"Die positiven Ergebnisse dieser Studie unterstützen die Strategie von Airbus, weltweit nach den besten lokalen Lösungen zur Entwicklung und Kommerzialisierung nachhaltiger Kraftstoffe für die Luftfahrt zu suchen. Airbus engagiert sich seit 2008 in einem globalen Programm zur Entwicklung von entsprechenden Lösungen. Dieser Bericht stellt einen wichtigen Schritt zur Verwirklichung der Ziele dar, die sich die Branche für ein CO2-neutrales Wachstum gesetzt hat", sagte Frederic Eychenne, New Energies Programme Manager von Airbus.

Flug Hamburg – München im Stundentakt ab Herbst

Flugplan merken leicht gemacht: Auf der viel genutzten Flugroute zwischen München und Hamburg führt Lufthansa mit Beginn des Winterflugplans 2014/15 Ende Oktober den Stundentakt ein. Die Lufthansa-Flüge in die Hansestadt starten dann aus München – ebenso wie in der Gegenrichtung – jeweils zur vollen Stunde. Insbesondere Geschäftsreisekunden, die häufig flexibel umbuchen, schätzen die zusätzliche Planungssicherheit und den einprägsamen Takt – jede Stunde zur vollen Stunde – sehr.

Auf den Strecken München – Frankfurt, Frankfurt – Hamburg sowie Frankfurt – Berlin bietet Lufthansa bereits seit zwei Jahren einen Stundentakt mit sehr positiver Resonanz.

95 Flüge MUC – HAM pro Woche

Zum Start des Winterflugplans am 26. Oktober erhöht Lufthansa wochentags auf der Route zwischen München und Hamburg zudem die Anzahl ihrer Flüge in beiden Richtungen von 14 auf 15. Morgens von 06:30 Uhr bis 09:00 Uhr wird die Strecke sogar im Halbstundentakt bedient. Insgesamt erhöht Lufthansa die Zahl der Verbindungen zwischen ihrem südlichen Drehkreuz und der Hansestadt im Vergleich zum vergangenen Winter um vier auf 95 Flüge pro Woche.

Ausnahmen vom Stundentakt bilden die im Tagesverlauf weniger nachgefragte Mittagszeit sowie das Wochenende. Zu diesen Zeiten wechselt der Flugplan auf der München-Hamburg-Route in einen Zwei-Stunden-Takt. So wird die Strecke am Samstag, traditionell dem Tag mit dem geringsten Fluggast-Aufkommen, neunmal und am Sonntag elfmal beflogen.

Die Flugroute zwischen München und Hamburg zählt im gesamten Lufthansa-Streckennetz zu den Strecken mit dem höchsten Passagieraufkommen. Allein in den vergangenen fünf Jahren ist die Zahl der Lufthansa Fluggäste zwischen "MUC" und "HAM" um zehn Prozent gestiegen. Lufthansa bietet für viele Destinationen auch Flug und Hotel im Komplettpaket an.

Round The World bei Star Alliance mit neuen Tarifen

Das Star Alliance Netzwerk erweitert sein Angebot für Globetrotter mit der Einführung von vier zusätzlichen Round the World (RTW) Tarifstufen. Den Kunden stehen damit nun insgesamt 14 RTW-Tarife zur Auswahl: drei in First Class, vier in Business Class und sieben in Economy Class. Als wichtigste Änderung berechnet sich der für die Economy Class anwendbare Tarif nun über die Anzahl an Zwischenstopps und die Gesamtzahl der Meilen. Die günstigste Option schließt 26.000 Meilen und drei bis fünf Zwischenstopps ein. Bisher waren bei den Optionen mit einem höheren Meilenkontingent – 29.000, 34.000 oder 39.000 Meilen – maximal 15 Stopps möglich.

Mit Einführung der neuen Tarifstufen können Kunden jetzt weniger Zwischenstopps zu einem dann günstigeren Preis buchen. Ein Fluggast mit einem Round-The-World-Ticket über eine Streckenlänge von 29.000 Meilen kann sich beispielsweise für nur sieben Zwischenstopps entscheiden und damit durchschnittlich 10 Prozent sparen.

Auch Reisen in der Business Class werden attraktiver, da den Kunden nun ein günstigerer Tarif mit bis zu 26.000 Meilen zur Verfügung steht. Dieses Angebot gilt zusätzlich zu den bestehenden Tarifstufen mit 29.000, 34.000 oder 39.000 Meilen, die weiterhin buchbar sind. Auch die Anzahl zulässiger Zwischenstopps bleibt bei allen RTW-Tarifstufen in der Business Class unverändert. Möglich sind mindestens drei und maximal 15 Zwischenstopps. Reisenden, die in der First Class fliegen möchten, stehen weiterhin drei Tarifstufen mit 29.000, 34.000 und 39.000 Meilen zur Auswahl.

RTW-Tarife in der Übersicht

Klasse Tarifbasis Max. Meilen Min. Stopps Max. Stopps
FIRST FRWSTAR3 39.000 3 15
  FRWSTAR2 34.000 3 15
  FRWSTAR1 29.000 3 15
BUSINESS CRWSTAR3 39.000 3 15
  CRWSTAR2 34.000 3 15
  CRWSTAR1 29.000 3 15
  CRWSPCL 26.000 3 15
ECONOMY YRWSTAR3 39.000 3 15
  YRWSPCL3 39.000 3 12
  YRWSTAR2 34.000 3 15
  YRWSPCL2 34.000 3 10
  YRWSTAR1 29.000 3 15
  YRWSPCL1 29.000 3 7
  YRWSPCL 26.000 3 5

Zur besseren Einordnung der verschiedenen Tarifstufen sei darauf hingewiesen, dass der Erdumfang am Äquator rund 24.901 Meilen misst. Die verschiedenen Tarifstufen ermöglichen dem Kunden eine optimale Abstimmung der Meilen auf seine persönliche Reiseplanung. Die Ticketpreise sind marktabhängig, bieten aber grundsätzlich einen besseren Mehrwert als der Kauf von Einzeltickets verschiedener Fluggesellschaften für eine vergleichbare Flugstrecke. Kinder zwischen zwei und elf Jahren zahlen 75 Prozent des jeweils gültigen Erwachsenentarifs. Für Kinder unter zwei Jahren ohne eigenen Sitzplatz werden zehn Prozent des jeweiligen Erwachsenentarifs berechnet.

Reiserouten-Bedingungen

Die Weltreisenden können den Streckenverlauf innerhalb der gebuchten Meilenkategorie frei zusammenstellen. Die Reise muss im selben Land beginnen und enden und grundsätzlich in eine Richtung erfolgen (Osten oder Westen), wobei innerhalb eines Kontinents in begrenztem Umfang eine Zickzack-Streckenführung erlaubt ist. Atlantik und Pazifik müssen jeweils einmal überquert werden. Die Reise muss mindestens drei Zwischenstopps von 24 Stunden oder mehr umfassen, wobei für die Gesamtstrecke maximal fünf bis 15 Zwischenstopps erlaubt sind (je nach gebuchtem Tarif).

Der RTW Tarif kann bei jeder der 26 Mitgliedsgesellschaften von Star Alliance oder im Reisebüro gebucht werden. Neben den RTW Tarifen bietet das Star Alliance Netzwerk auch die Circle-Pacific-Tarife und fünf Regional Airpasses an.

Kunden, die im Star Alliance RTW Tarif reisen, können grundsätzlich Meilen in einem beliebigen der 18 Vielfliegerprogramme der Mitgliedsgesellschaften sammeln. Die gesammelten Meilen können auch für den Star Alliance Gold oder Silver Status an-gerechnet werden und beispielsweise gegen kostenlose Flüge, Upgrades, Hotelaufenthalte usw. eingelöst werden.

DLR beschließt privates Umwelt-Monitoring der Erde von der ISS

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die US-Firma Teledyne Brown Engineering, Inc. (TBE) unterzeichneten am 20. Mai 2014 auf der ILA Berlin Air Show einen Vertrag zu Aufbau und Betrieb des abbildenden Spektrometers DESIS (DLR Earth Sensing Imaging Spectrometer) auf der Internationalen Raumstation ISS.

Das vom DLR gebaute Instrument ist eines von vier Kamerasystemen zur Fernerkundung auf dem Instrumententräger MUSES (Multi-User-System for Earth Sensing), der von TBE auf der ISS installiert wird. DESIS kann Veränderungen von Landoberflächen, Ozeanen und der Atmosphäre erkennen und damit zur Entwicklung von effektiven Maßnahmen zum Schutz von Umwelt und Klima beitragen.

Perspektive von der ISS auf die Erde

"Durch die wissenschaftlich-industrielle Partnerschaft mit TBE nutzen wir die bereits im All fliegende Plattform ISS sehr nachhaltig als Trägerin von Erdbeobachtungsinstrumenten", erklärt Professor Johann-Dietrich Wörner, Vorstandsvorsitzender des DLR. Durch das Projekt ergeben sich neue Möglichkeiten in der Erdbeobachtung, die erstmals gemeinsam mit einem kommerziellen Unternehmen entwickelt werden.

Die Plattform MUSES hat eine Fläche von 85 mal 85 Zentimeter und bietet Platz für vier Instrumente. Sie wird 2015 an einem Schwenkarm bei einem Außenbordeinsatz der Astronauten an der zur Erde gewandten Seite der ISS angebracht. Anders als bei sonstigen Satelliten können die Instrumente auf der ISS ausgetauscht und technische Neuerungen kontinuierlich eingebaut werden. Der Technologiehersteller TBE wird den Hyperspektralsensor DESIS auf der ISS betreiben und mit dem DLR in verschiedenen Bereichen bei der Nutzung der Daten zusammenarbeiten, beispielsweise bei der methodischen und angewandten Forschung.

240 Spektralkanäle fürs Umwelt-Monitoring

DESIS ist eine Hyperspektralkamera, die Bilddaten in bis zu 240 eng beieinanderliegenden Kanälen aufzeichnet und das sichtbare bis nahe infrarote Spektrum (zwischen 450 und 950 Nanometer) mit einer Bodenauflösung von etwa 90 Metern abdeckt. Durch diese vielschichtigen Informationen können Wissenschaftler die Veränderung von Ökosystemen erkennen und Aussagen zum Zustand von wald- oder landwirtschaftlichen Flächen treffen. Ziel ist auch, den weltweiten Anbau von Nahrungsmitteln zu sichern und zu verbessern.

Die Daten der ISS-Instrumente stehen im Katastrophenfall schnell zur Verfügung und können Hilfskräfte bei ihren Einsätzen unterstützen. DLR und TBE wollen die Daten aller MUSES-Instrumente kombinieren, um fortschrittliche Methoden für die Erdfernerkundung zu entwickeln. Die Zusammenarbeit bei dieser wissenschaftlichen und kommerziellen Nutzung fördert auch die Weiterentwicklung von Hyperspektraltechnologien für künftige Satelliten.

Der Einsatz auf der ISS bietet zudem die Möglichkeit, das Instrument nach einer Lebensdauer von drei bis fünf Jahren wieder zur Erde zurückzubringen und den Einfluss der Weltraumumgebung auf Fernerkundungsinstrumente genauer zu untersuchen. Anfang 2016 soll die Plattform mit dem DLR-Instrument DESIS in Betrieb gehen.

Wartung von Rettungsinseln für Business Jets bei RUAG

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Für Flugzeugpassagiere ist das Funktionieren der Rettungsinsel bei einer Notwasserung überlebenswichtig. Neu wartet RUAG Aviation am Standort Oberpfaffenhofen als offizielles Servicecenter von UTC Aerospace Systems / Winslow (USA) Rettungsinseln für Business Jets.

RUAG Aviation hat im April 2014 mit UTC Aerospace Systems / Winslow (Punta Gorda, Florida USA) einen Servicevertrag für den Unterhalt ihrer Rettungsinseln vereinbart. Am 14. April 2014 wurde das erste Life Raft in Oberpfaffenhofen gewartet.

Bei den Servicearbeiten werden unter anderem der Inhalt auf seine Vollständigkeit geprüft, defekte und abgelaufene Produkte ersetzt, das Boot und die Ventile auf ihre Funktionstüchtigkeit und Dichtigkeit getestet sowie im Falle von Änderungen der Flugzeug-Immatrikulation der Notsender ELT (Emergency Locator Transmitter) umprogrammiert.

Der Inhalt einer Rettungsinsel (Life Raft) ist vielfältig. Neben einem umfassenden Erste-Hilfe-Set und Essensrationen gehören unter anderem auch ein Notsender ELT, ein «Wassermacher», der Salzwasser in Trinkwasser umwandeln kann, sowie eine Leuchtpistole und ein Leuchtfeuer zur Ausrüstung. Die Rettungsinseln, die es in verschiedenen Grössen gibt, bieten bis zu 22 Personen Platz. Die Rettungsinseln von UTC Aerospace Systems / Winslow kommen hauptsächlich in den Business Jets von Bombardier, Gulfstream, Embraer und Dassault zum Einsatz.