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Streik bei Ryanair: Flüge ab Mittwoch aus Deutschland

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Aufgerufen sind alle festangestellten Piloten, die an Ryanair-Stationen in Deutschland beschäftigt sind. Betroffen sind alle Verbindungen, die in dieser Zeit aus Deutschland abfliegen sollen.

Seit Monaten fordert die VC Verbesserungen im Bereich der Vergütung und der Arbeitsbedingungen. Auf die bereits seit letztem Jahr unveränderten Forderungen hat die Geschäftsleitung nach wie vor kein verbessertes Angebot unterbreitet.

24 Stunden Streik am Mittwoch Früh

Im Zeitraum von Mittwoch, den 12.09.2018 um 03:01 Uhr bis Donnerstag, den 13.09.2018 um 02:59 Uhr ruft die Vereinigung Cockpit (VC) die Piloten bei Ryanair zum Streik auf. „Trotz des deutlichen Zeichens durch den Streik Anfang August, herrscht immer noch Stillstand am Tariftisch. Wir erwarten endlich Lösungen.“, so Ingolf Schumacher, Vorsitzender Tarifpolitik der Vereinigung Cockpit.

Daher hat die VC das Ryanair-Management im September zu einer Schlichtung aufgefordert und Vorschläge zum Ablauf einer solchen Schlichtung überreicht. Statt sich aber mit dieser Aufforderung konkret auseinander zu setzen und eine Schlichtungsvereinbarung mit der VC zu schließen, versuchte die Geschäftsleitung nur durch unkonkrete und inhaltslose Aussagen auf Zeit zu spielen und ist offenbar weiterhin nicht einmal ansatzweise an einer Lösung interessiert.

Aus Sicht der VC muss ein Schlichter nicht nur über ausreichende Kenntnis des deutschen Rechts verfügen, sondern auch die Parteien zu einer Gesamtlösung führen können. Dazu hatte die VC auch mehrere geeignete Persönlichkeiten vorgeschlagen, die von Ryanair aber alle abgelehnt worden sind. Das Management beharrt weiterhin auf einem irischen Mediator, der die benötigten Rechtskenntnisse für Deutschland nicht haben kann und schon alleine deswegen nicht als Schlichter in Frage kommt.

Bisherige Lösungen keine Grundlage

Einigungen, die das Ryanair-Management mit den irischen und italienischen Piloten gefunden hat, können nicht als Blaupause für eine Lösung in Deutschland dienen. Den dortigen Vereinbarungen fehlen wesentliche Aspekte, die für eine Gesamtlösung hier nötig wären. In Irland wurde noch keine Vereinbarung über Vergütung und allgemeine Arbeitsbedingungen geschlossen. Streiks sind dort damit noch nicht ausgeschlossen worden. In Italien sind strukturelle Fragen bei Arbeitszeit und Vergütung für uns unzureichend geregelt.

Die VC bedauert die Auswirkungen auf die betroffenen Passagiere. Diese mögen sich hinsichtlich ihrer geplanten Flugverbindungen bitte direkt an Ryanair wenden, da nur das Unternehmen selbst sagen kann, welche Flüge durchgeführt werden.

A380 von Emirates fliegt Premiere nach St. Petersburg

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Rechtzeitig für die Rückreisewelle stockt Emirates die Kapazitäten nach St. Petersburg mit dem Riesenairbus A380 auf. Damit operiert das größte Passagierflugzeug der Welt zum ersten Mal in St. Petersburg.

Von 25. bis 29. Oktober wird die A380 von Dubai nach St. Petersburg LED mit der Flugnummer EK175 und EK176 eingesetzt und bringt die Reisenden in der Woche vor Beginn der Schulzeit wieder an den Pulkovo International Airport (ICAO: ULLI). Üblicherweise hat Emirates auf der Strecke die Boeing 777 im Einsatz. Doch der gesteigerte Andrang auf der Route zur Reisezeit lässt die Fluggesellschaft vorausschauend umdisponieren. Die A380 wird damit zum ersten mal an dem Flughafen eingesetzt. Der Flughafen hatte dazu alle Maßnahmen und Vorbereitungen getroffen und ist für den Reisenjumbo fertig eingerichtet.

Die Erste Klasse im A380 von Emirates umfasst 14 Privatsuiten, 76 ausfahrbare Betten gibt es in der Business Class und weitere 429 Plätze in der Economy. Flug EK175 startet in Dubai um 15:45 Uhr und landet planmäßig in St. Petersburg um 20:50 Uhr; der Rückflug EK176 verlässt St. Petersburg um 23:55 und landet um 06:55 Uhr morgens wieder in Dubai (Umstellung auf die Winterzeit beachten!).

Nachschub an H145 für Plattformbetreiber

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Aramco Overseas Company verstärkt ihre Flotte durch fünf neue H145 von Airbus Helicopters. Dies verkündeten der Hersteller und Milestone Aviation Group Limited, über welche die Hubschrauber geleast werden.

Milestone gehört zur GECAS und ist ein weltweiter Marktführer im Bereich Hubschrauberleasing. Aramco Overseas Company wiederum ist eine Tochtergesellschaft von Saudi Aramco, einem global agierenden Öl- und Chemiekonzern. Die fünf H145 sollen in den kommenden zwölf Monaten an Aramco geliefert werden. Die jüngste Leasingverpflichtung über fünf leichte, zweimotorige Hubschrauber kommt zu den 24 mittelschweren Hubschraubern hinzu, für die Milestone kürzlich einen Leasingvertrag mit Aramco abgeschlossen hat.

„Unser Team schätzt das Vertrauen von Aramco in die Fähigkeit von Milestone, die Durchführung des Auftrags zu gewährleisten, verbunden mit unseren finanziellen und technischen Kapazitäten“, sagte Daniel Rosenthal, President und CEO von Milestone. „Wir sind stolz darauf, dass durch unseren langjährigen partnerschaftlichen Ansatz, Aramco bei der Umsetzung des umfangreichen Programms des Unternehmens zur Modernisierung seiner Flotte mittelschwerer und leichter, zweimotoriger Hubschrauber zu unterstützen, Aramco nun zu einem der größten Kunden von Milestone weltweit wird.“

H145 ideales Muster

Bewährte Technologien, ihre Verfügbarkeit und die Flexibilität der Kabine sprächen für die H145, was die hohen Anforderungen von Aramco als weltweit führendes Öl- und Gasunternehmen angeht. Ihre kompakte Größe, die flexible Kabinenkonfiguration, die niedrigsten Wartungskosten in dieser Klasse sowie leistungsstarke Triebwerke und die digitale Avionik-Suite Helionix machen die H145 zur ersten Wahl für anspruchsvolle Einsätze wie Offshore-, Öl- und Gastransporte. Insgesamt wurden bis heute mehr als 200 Hubschrauber der H145 ausgeliefert und seit 2015 über 100.000 Flugstunden erflogen.

Milestone hat weltweit Partnerschaften mit Hubschrauberbetreibern und bietet eine breite Palette an Finanz- und Produktivitätslösungen an, darunter Operating Leasing, Kauf/Leaseback, gesicherte Fremdfinanzierung, Triebwerksleasing und Flottenberatung. Das Unternehmen unterstützt mehr als 44 Kunden in über 30 Ländern, die eine Vielzahl von Branchen bedienen, darunter Offshore- Öl- und Gasunternehmen, Such- und Rettungsdienste, medizinische Notfalldienste, polizeiliche Überwachung, Bergbau und sonstige Utility-Einsätze.

Frank Bauer jetzt Geschäftsführer und CFO bei Eurowings

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Frank Bauer ist mit 01. September neuer Geschäftsführer der Eurowings geworden. Bauer ist für die Bereiche Finanzen, Personal und IT zuständig. Er folgt auf Jörg Beißel, der nach drei Jahren als Eurowings Geschäftsführer in den Lufthansa Konzern wechselt.

„Die Eurowings Group hat in diesem Jahr einen enormen Kraftakt gemeistert und damit die Voraussetzungen geschaffen, um in den kommenden Jahren eine der führenden Point-to-Point Airlines in Europa zu werden“, sagt Bauer. „Ich freue mich sehr, nun Teil des Eurowings Group Teams zu sein, das in den vergangenen zwölf Monaten ein ganz erhebliches Wachstum mit rund sechs Millionen zusätzlichen Fluggästen, 77 zusätzlichen Flugzeugen und 3.000 neuen Mitarbeitern gestemmt hat.“ Der 37-jährige Wirtschaftsingenieur Frank Bauer ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Wolfgang-Heilmann-Preis für Flugkraftstoff-Forschung

Martin Wirth heißt der diesjährige Preisträger des Wolfgang-Heilmann-Preises, den die MTU Aero Engines jedes Jahr vergibt. Der 28-jährige Student wurde ausgezeichnet für seine Masterarbeit „Development of a second-order corrector for an accurate Laplacian operator in Smoothed Particle Hydrodynamics (SPH) method“.

Der Wolfgang-Heilmann-Preis ist mit 1.500 Euro dotiert und wird im Rahmen des Deutschen Luft- und Raumfahrtkongresses (DLRK) vergeben. Die Auszeichnung nahm in diesem Jahr Dr. Gerhard Ebenhoch, Leiter Technologiemanagement bei der MTU, während der DLRK-Eröffnungsfeier in Friedrichshafen vor. Wirth hat am Institut für Thermische Strömungsmaschinen des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) Maschinenbau studiert. Die MTU würdigt mit dem Wolfgang-Heilmann-Preis jährlich akademische Nachwuchskräfte, die im Bereich Luftfahrtantriebe des KIT forschen.

Wegweisende Arbeit für neue Kraftstoffe

„Martin Wirth ist ein würdiger Träger des Wolfgang-Heilmann-Preises“, erklärte Ebenhoch. „Es ist ihm hervorragend gelungen, fundierte theoretische Kenntnisse und ein umfassendes Verständnis der komplexen physikalischen Strömungsvorgänge zur Implementierung und Anwendung der Methoden zu verwenden. Der Umfang der Masterarbeit geht weit über die üblichen Anforderungen hinaus. Die Ergebnisse sind für die weitere Erforschung der Anwendung alternativer Kraftstoffe wegweisend.“

In seiner Arbeit hat der junge Mann ein Simulationsmodell zur Untersuchung und Optimierung der Einspritzung von Kraftstoff in Triebwerksbrennkammern weiterentwickelt. Konzentrierte sich die Erforschung bisher auf die Verwendung von Kerosin, beschäftigte sich Wirth damit, wie auch Biokraftstoffe zur Energiegewinnung in der Luft und am Boden effizient und sauber verbrannt werden könnten. Er passte eine bestehende Simulationsmethode an; es gelang ihm ein neues, hybrides Fluidmodell abzuleiten, dessen Eignung er durch Simulation und Vergleich mit Referenzexperimenten demonstrierte. Das brachte ihm die Traumnote 1,0 ein.

Zwischen der Hochschule und der MTU besteht eine langjährige, sehr erfolgreiche Kooperation in der Technologie-Entwicklung, deren Ergebnisse in bedeutende MTU-Zukunftsprojekte einfließen. Der Preis erinnert an Prof. Dr. Wolfgang Heilmann, der bis zu seinem frühen Tod im Jahr 1989 Geschäftsführer für den Bereich Entwicklung der beiden damaligen MTU-Gesellschaften war. Heilmann hat in Karlsruhe gelehrt und wurde 1986 von der Universität zum Honorar-Professor ernannt; 1990 lobte die MTU den nach ihm benannten Preis aus.

Der diesjährige Deutsche Luft- und Raumfahrtkongress fand vom 04. bis 06. September in Friedrichshafen statt und stand unter dem Motto: „Luft- und Raumfahrt – Digitalisierung und Vernetzung“. Veranstaltet wird der hochkarätige Branchentreff von der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt (DGLR); die MTU ist ein Sponsor.

Fraport-Chef Schulte für fünf Jahre verlängert

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Heute hat der Aufsichtsrat der Fraport AG beschlossen, den Vertrag mit dem Vorsitzenden des Vorstands Dr. Stefan Schulte um weitere fünf Jahre ab dem 01. September 2019 zu verlängern. Sein Vertrag läuft damit bis zum 31. August 2024.

Der gelernte Bankkaufmann und promovierte Betriebswirt Schulte begann 2003 seine Karriere bei der Fraport AG als Finanzvorstand. Im April 2007 wurde er zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden bestellt; seit September 2009 ist er CEO der Fraport AG. Das Kontrollgremium des Flughafenbetreibers bekräftigt mit dieser Personalentscheidung seine Anerkennung für die erfolgreiche Entwicklung des Fraport-Konzerns im In- und Ausland und verbindet damit das Ziel, Fraport auch künftig erfolgreich im globalen Wettbewerb zu entwickeln.

„Dr. Schulte steht für eine klare Strategie und hat das Unternehmen hier am Standort Frankfurt und auch international in den letzten Jahren sehr gut weiterentwickelt. Er ist als Gesprächspartner in der Region und als Luftfahrtexperte national wie international hervorragend vernetzt und anerkannt. Wir freuen uns deshalb, auch in den kommenden Jahren seine langjährige Erfahrung als Vorstandsvorsitzender nutzen zu können. Mit Stefan Schulte an der Spitze des Vorstands setzen wir ein klares Zeichen dafür, den bisherigen erfolgreichen Kurs der Fraport AG fortzusetzen. Im Namen des gesamten Aufsichtsrats wünsche ich ihm sowie dem gesamten Vorstand dafür viel Erfolg“, sagte Karlheinz Weimar, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Fraport AG.

DLRK erörtert Themen von Morgen – in Darmstadt

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Über 600 Teilnehmer, rund 280 Vorträge, 20 Poster und viele interessante Diskussionen: Am 06. September endete der 67. Deutsche Luft- und Raumfahrtkongress (DLRK) der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt (DGLR) im Graf-Zeppelin-Haus in Friedrichshafen.

DGLR-Präsident Prof. Rolf Henke: „Insbesondere das Schlagwort ‚Digitalisierung‘ war ein zentraler Punkt in vielen unserer Vorträge. Möglichkeiten, Vorteile aber auch die Probleme konnten ausgiebig diskutiert werden. Hier liegt immer noch ein weiter Weg vor uns. Auf dem DLRK hat sich aber auch gezeigt, dass wir den Herausforderungen in der Luftfahrt und auch in der Raumfahrt gewachsen sind. Wir können also positiv in die Zukunft blicken.“

Geschäftsmodelle mit Raumfahrt

Im Bereich Raumfahrt stand die Kommerzialisierung im Mittelpunkt vieler Vorträge und Gespräche. Grazia Vittadini, CTO von Airbus, erläuterte in ihrem Plenarvortrag, inwieweit kommerzielle Technologien im All unser Leben auf der Erde verändern können. Sie sprach sich für eine verstärkte grenzübergreifende europäische Zusammenarbeit aus. „Europa kann seine Erfolgsgeschichte in der Raumfahrt fortschreiben. Dafür müssen wir als Industrie gemeinsam mit den Mitgliedsstaaten, der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und der Europäischen Kommission einen Gang hochschalten und mehr intensive Kooperationen über Grenzen hinweg schaffen“, so Vittadini.

In der anschließenden Podiumsdiskussion diskutierte sie mit Walther Pelzer vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), ESA-Astronaut Reinhold Ewald, ESA-Space-Debris-Analyst Holger Krag und Katharina Schäfer von SAP, welche Möglichkeiten und Grenzen durch die kommerzielle Raumfahrt entstehen.

Neue Technologien im All

An den drei Kongresstagen sprachen die Teilnehmer des DLRK unter dem Motto „Luft- und Raumfahrt – Digitalisierung und Vernetzung“ über neue Entwicklungen und Forschungsansätze in der Luft- und Raumfahrt. So ging es zum Beispiel um eine neue Generation von Satelliten, die immer leichter und langlebiger werden, hybride und elektrische Triebwerke oder auch um die Herausforderungen im Umgang mit Drohnen.

Ehrungen, Erinnerung und Ausblick

Im Rahmen des DLRK in Friedrichshafen wurden darüber hinaus einige besondere Leistungen in der Luft- und Raumfahrt geehrt. Prof. Dr. Hermann Fasel erhielt den Ludwig-Prandtl-Ring der DGLR, der für Verdienste durch hervorragende eigene Arbeiten um die Flugwissenschaften in all ihren Disziplinen verliehen wird. Fasel wurde für seine bedeutenden Fortschritte im Verständnis der Strömungsmechanik beim Übergang von laminaren zu turbulenten Strömungen geehrt.

Beim DLRK wurden auch die Preisträger des Innovationspreises des Dornier Museums und der DGLR in Friedrichshafen geehrt. Der Wettbewerb fand anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Dornier Do-31 statt. 18 Monate lang hatten sich drei Teams der Herausforderung gestellt, ein senkrecht startendes, unbemanntes Flächenflugzeug zu konstruieren. Den ersten Platz belegte das Team „MAVerix“ der RWTH Aachen. Platz zwei und drei gingen an die Teams „AKAMAV“ der TU Braunschweig und „AIXtricate“ von der FH Aachen.

Zudem konnten sich 18 junge Wissenschaftler über ihre Auszeichnung mit dem DGLR-Nachwuchspreis freuen. Die Preisgelder zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses werden für besondere Leistungen in Abschlussarbeiten und Dissertationen verliehen. Der Termin für den nächsten Deutschen Luft- und Raumfahrtkongress (DLRK) steht bereits fest: Der 68. DLRK wird vom 30. September bis 02. Oktober 2019 im Darmstadtium in Darmstadt stattfinden.

Eurofighter in Laage feiern 40.000. Flugstunde

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Oberstleutnant Gero von Fritschen, Befehlshaber der Luftwaffenbasis Laage, feierte eine besondere Marke. Die runde Zahl an Flugstunden wurde zudem ohne Zwischenfälle erreicht.

Oberstleutnant Gero von Fritschen ist Kommodore der Eurofighter des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73 „Steinhoff“ in Laage, setzte sich dazu für die 40.000. Flugstunde dabei ins Cockpit eines Eurofighters und erflog den Meilenstein. Am Boden wurde ihm ein kleiner Empfang bereitet.

Kommodore von Fritschen danke dem gesamten Team und dem Geschwader für die besonderen Leistungen der letzten 14 Jahre. Es war eine großartige Leistung, und er dankte dafür, die Eurofighter jeden Tag unfallfrei bewahrt zu haben. Im März hatte das Taktische Luftwaffengeschwader 73 „Steinhoff“ das Zertifikat für 20 Jahre Fliegen ohne Unfall vom deutschen General für Flugsicherheit bekommen.

SIA mit Airbus A350 XWB und Regional Business Class

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Singapore Airlines (SIA) will mit ihrem neuen Airbus A350-900 XWB bald Adelaide als neues Ziel anfliegen. Aus Singapur starten die modernen Flugzeuge ab 17. Dezember nach Australien.

Der Airbus A350-900 soll von Singapore nach Adelaide die Flugnummer SQ279 führen und im Rückflug SQ278. Die A350-900 auf dieser Mittel-Strecke, wie SIA ankündigt, wird 303 Plätze haben und 40 davon in der kürzlich eingeführten, Regionalen Business Class mit modernen, flach ausfahrbaren Sitzen in 1-2-1-Anordnung – jeder mit Zugang zum Gang – befördern. Die 263 Plätze in der Economy Class sind in der Anordnung 3-3-3 konfiguriert.

Als Unterhaltungssystem ist ein Thales AVANT Inflight Entertainmentsystem an Bord. Dabei ist auch High-Speed Wifi. Die Behörden müssen der neuen Verbindung zwischen Singapur und Adelaide noch zustimmen. Ebenso hat SIA für nächstes Jahr eine weitere A350-900 für eine Verbindung nach Brisbane geplant.

EASA Exekutiv-Direktor Patrick Ky bei Norbert Hofer

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Österreichs Bundesminister Norbert Hofer hat gestern Patrick Ky, den Exekutiv-Direktor der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) zu einem bilateralen Informationsaustausch empfangen. Hauptaufgabe der EASA mit Standort in Köln ist die Gewährleistung der Sicherheit und des Umweltschutzes in der zivilen Luftfahrt in Europa.

Beim diesem ersten Zusammentreffen lobte Patrick Ky die ausgesprochen professionelle Zusammenarbeit mit den Luftfahrtbehörden Austro Control und BMVIT. Patrick Ky betonte, dass Österreich neben Frankreich, Deutschland und UK der wichtigste Partner für die EASA sei und wünscht sich in der Zukunft eine noch stärkere Zusammenarbeit.

Ein weiteres Thema des Gesprächs waren die Diskussionen über die Auswirkungen des Brexit im Bereich der Luftfahrt. „Österreich ist seit der Entscheidung für den Brexit für Airlines ein noch attraktiverer Standort für Luftfahrtunternehmen geworden. Das ist ein Beweis für die hohe Qualität der Luftfahrbehörden des Landes“, bestätigt Bundesminister Norbert Hofer und verweist in diesem Zusammenhang auf die jüngst erfolgten Andockmanöver von Easyjet, WizzAir & Co in der Alpenrepublik.

Autonomis Fliegen in Europa

Weiter diskutierten Bundesminister Hofer und EASA-Chef Ky über künftige Entwicklungen im Bereich des autonomen Fliegens und über „Best-Practises“ wie jene in Lugano (SUI), Canberra (AUS) und ab 2020 auch in Dubai (VAE). Patrick Ky erläuterte die Vorreiter-Rolle der europäischen EASA-Regulative als weltweite Referenz und deponierte abschließend den Wunsch, dass Österreich sein Know-how hinkünftig bei Bedarf auch anderen Ländern und deren Behörden zur Verfügung stellt, um so die gute internationale Entwicklung auf dem Aviation-Sektor weiter voranzutreiben.

Bundesminister Norbert Hofer und Patrick Ky werden einander schon bald wiedersehen. Am 03. und 04. Oktober 2018 ist Wien Schauplatz des „European Aviation Summit“ im Rahmen des österreichischen EU-Ratsvorsitzes.

Tankerflugzeug KC-46 mit Zulassung der zivilen Behörde

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Boeing konnte nun für sein neues Tankerflugzeug KC-46 die Zulasung durch die US-Flugaufsichtsbehörde FAA abschließen.

Das Tankerprogramm hat die ergänzende Musterzulassung (Supplemental Type Certificate, STC) nun offiziell bestanden. Demnnach erfüllen die Avionik und Betankungsanglage die Vorgaben der Behörde. Für die STC waren seit 2015 einige Labor-, Boden- und Flugtests durch Boeing nötig. team completed a series of lab, ground and flight tests, which commenced in 2015. Dabei wurden die Mast- und Schlauchsysteme der Treibstoffanlagen für die Luft-zu-Luft-Betankung durch die KC-46 erprobt. Die Flüge wurden im Juli abgeschlossen.

KC-46 militärisch noch nicht am Ziel

Die STC folgt der ATC (Amended Type Certificate) für das grundlegende Muster, der 767-2C. Dennoch ist Boeing mit der KC-46 und der STC noch nicht am Ziel, da durch die Zivilbehörde die militärischen Funktionen nicht zertifiziert werden können. Dazu steht noch die Military Type Certificate (MTC) durch die US-Air Force aus. Diese soll in den nächsten Monaten folgen. Boeing hat für das STC- und MTC-Testprogramm sechs Flugzeuge im Einsatz. Diese haben schon 3.500 Flugstunden absolviert und dabei F-16, F/A-18, AV-8B, C-17, A-10, KC-10, KC-135 und KC-46 selbst betankt.

Airbus: Neues Lebenserhaltungssystem für ISS bereit

Die ESA schießt bald ein neues Lebenserhaltungssystem zur internationalen Raumstation ISS. Das auch als „Advanced Closed Loop System“ (ACLS) bekannte System wurde von Airbus für die Europäische Weltraumorganisation als Technologiedemonstrator zur Reinigung von Luft und zur Erzeugung von Sauerstoff für die ISS entwickelt.

Das Rack mit dem Lebenserhaltungssystem ist gegenwärtig in der Druckkabine des japanischen HTV-7 untergebracht, einem unbemannten Raumtransporter zur Versorgung der ISS, der zurzeit auf den Start am 11. September 2018 vom japanischen Raumfahrtzentrum Tanegashima vorbereitet wird. Am 02. November 2018 wird das System von ESA-Astronaut und ISS-Commander Alexander Gerst in das US-Labormodul Destiny eingebaut werden. Die Technologie des Systems ist ein wichtiger Schritt in Richtung geschlossener Lebenserhaltungssysteme, die für die bemannte Raumfahrt jenseits des niedrigen Erdorbits notwendig sind.

CO2-Gehalt reduzieren, Wasser lysieren

Der Kohlenstoffdioxidgehalt in der Luft ist auf der ISS um etwa 0,4 Prozent höher als auf der Erde. Das ACLS soll dem aktuellen Lebenserhaltungssystem auf der ISS eine zusätzliche Kapazität zur Senkung der Kohlenstoffdioxid-Konzentration in der Kabine bereitstellen. Zur CO2-Adsorption werden zwei Komponenten eingesetzt: Astrine (ein festes Aminharz) und ein Sabatier-Reaktor (Kohlenstoffdioxid wird mit Wasserstoff in Methan und Wasser umgewandelt).

Die dritte Komponente des neuen ESA-Systems ist ein Elektrolyseur, mit dem Sauerstoff und Wasserstoff aus Wasser produziert werden. Durch den erzeugten Sauerstoff wird die Kabinenluft wieder aufgefüllt und der Wasserstoff dem Sabatier-Reaktor zugeführt.

Ein kürzlich aufgestelltes ACLS-Operations-Team (OPS), das bei Airbus in Friedrichshafen angesiedelt ist, wird das ACLS während der gesamten Mission betreiben. Das ACLS-OPS-Team ist Teil des ISS-Bodennetzwerks und arbeitet direkt mit dem ESA-Kontrollzentrum für Columbus in Oberpfaffenhofen (Deutschland) zusammen. Nach dem Einbau beginnt für das ACLS-OPS-Team eine sechswöchige Inbetriebnahme-Phase zur Überprüfung des neuen Systems. Nach der erfolgreichen Inbetriebnahme wird die ISS bis Ende 2019 im Einsatz sein. Das ACLS sorgt währenddessen für die Absorption von Kohlenstoffdioxid und die Erzeugung von Sauerstoff für die Astronauten an Bord.

Austrian Airlines optimiert für mehr Ziele und Flüge

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Im kommenden Winterflugplan 2018/19 baut Austrian Airlines das europäische Streckennetz kräftig aus. Ab Ende Oktober 2018 sollen über 40 zusätzliche Flüge pro Woche zu 14 Destinationen starten. Dazu gehören u.a. Städte in Deutschland wie Berlin, Düsseldorf und Hamburg aber auch andere Destinationen wie Kopenhagen, Kiew, Athen oder Krakau.

Ermöglicht wird diese Aufstockung durch Effizienzsteigerungen im Streckennetz. „Neben den Europaflügen erhöhen wir auch die Frequenzen nach Nordamerika“, erklärt Austrian Airlines CCO Andreas Otto. „Damit stärken wir Wien als Drehkreuz für unsere Flüge.“

238 Flüge nach Deutschland pro Woche

Ab Ende Oktober 2018 fliegt Austrian Airlines bis zu 48 Mal nach Berlin-Tegel und bis zu 36 Mal nach Düsseldorf. Das sind jeweils sieben wöchentliche Flüge mehr als noch im Winter 2017/18. Hamburg ist mit bis zu 29 wöchentlichen Verbindungen und damit 3 zusätzlichen Flügen im kommenden Winterprogramm vertreten. Insgesamt stockt Österreichs Homecarrier im kommendem Winter das Deutschland-Angebot um bis zu 17 Flüge pro Woche auf und bietet damit insgesamt bis zu 238 wöchentliche Verbindungen von Wien nach Deutschland an.

Dänemarks Hauptstadt ist ebenfalls Teil der europäischen Streckenaufstockung. Ab Ende Oktober fliegt Austrian Airlines bis zu 30 Mal pro Woche nach Kopenhagen – vier Flüge mehr als im letzten Winterflugplan. Ab Ende Oktober 2018 werden die Flüge nach Athen um vier auf insgesamt zehn wöchentliche Verbindungen erhöht. Thessaloniki wird täglich und damit drei Mal öfter angeflogen als im Winterflugplan 2017/18.

Kernmarkt Osteuropa wird verstärkt

Osteuropa bleibt weiterhin ein wichtiger Markt für Austrian Airlines. Kiew wird im kommenden Winterflugplan bis zu 16 Mal angeflogen. Das sind fünf Verbindungen mehr als im letzten Winterprogramm. Insgesamt bietet Austrian Airlines ab Ende Oktober 2018 bis zu 30 wöchentliche Verbindungen zu Destinationen in die Ukraine an. Dazu gehören, neben der Hauptstadt Kiew, auch Dnipro, Lemberg und Odessa. Die Destinationen Košice, Budapest, Belgrad, Sarajevo erhalten jeweils eine zusätzliche Verbindung und werden in Summe bis zu 63 Mal pro Woche angeflogen.

In Polen bietet Austrian Airlines die Destinationen Warschau und Krakau an, wobei die Flüge nach Krakau um zwei auf insgesamt bis zu 13 wöchentliche Flüge aufgestockt werden. Warschau wird wöchentlich bis zu 18 Mal angeflogen. Rumänien ist mit drei Destinationen im Austrian Airlines Winterflugplan 2018/19 vertreten. Bukarest, Iasi und Sibiu werden in Summe bis zu 41 Mal pro Woche angeflogen.

Bulgarien ist mit 2 Destinationen weiterhin fixer Bestandteil des Austrian Airlines Flugplans. Ab Ende Oktober 2018 wird die Hauptstadt Sofia bis zu 29 Mal pro Woche angeflogen. In die Küstenstadt Varna bietet Austrian Airlines eine tägliche Verbindung an. Damit starten ab kommenden Winter insgesamt bis zu 36 wöchentliche Austrian Airlines Flüge Richtung Bulgarien.

Nordamerika und Tel Aviv aufgestockt

Neben der Aufnahme der klassischen Urlaubsdestination Kapstadt stockt Austrian Airlines zum Start des Winterflugplans 2018/19 auch die Langstreckenflüge nach Nordamerika auf. So geht es ab Ende Oktober 2018 bis zu 13 Mal pro Woche nach New York. Das sind 6 wöchentliche Flüge mehr als im letzten Winterflugplan. Zudem fliegt Austrian Airlines täglich nach Chicago. Das sind 2 wöchentliche Verbindungen mehr als im letzten Winterflugplan 2017/18. Toronto erhält eine zusätzliche Verbindung und wird somit 5 Mal pro Woche angeflogen.

Insgesamt fliegt AUA im kommenden Winterflugplan 2018/19 bis zu 30 Mal zu Destinationen in Nordamerika. Ergänzend zur Aufstockung der Nordamerika-Verbindungen werden auch die Frequenzen nach Tel Aviv erhöht. Passagiere, die über den Hub Wien zwischen Nordamerika und Israel reisen wollen, haben Ende Oktober 2018 mit bis zu 21 wöchentlichen Verbindungen nach Tel Aviv mehr als doppelt so viele Austrian Airlines Flüge zur Auswahl als noch im letzten Winterflugplan.

DGLR ehrt Hermann Fasel, Pionier in Numerik

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Er wird für hervorragende eigene Arbeiten um die Flugwissenschaften in all ihren Disziplinen verliehen: der Ludwig-Prandtl-Ring. Am 04. September 2018 ehrte die Deutsche Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt (DGLR) den Strömungswissenschaftler Prof. Dr. Hermann Fasel mit dem 61. Ludwig-Prandtl-Ring an.

Fasel erhielt die Auszeichnung für seine bedeutenden Fortschritte im Verständnis der Strömungsmechanik beim Übergang von laminaren zu turbulenten Strömungen. Bei einer laminaren Strömung fließt die Luft quasi glatt über einen Körper, zum Beispiel einen Flugzeugflügel, hinweg. So erhält das Flugzeug den optimalen Auftrieb. Entstehen Turbulenzen bremst das den Strömungsfluss. Um dieses Verhalten digital nachzustellen entwickelte Fasel eine numerische Lösungsmethode, heute als „Direkte Numerische Simulation (DNS)“ bekannt.

Forschung noch vor Hochleistungscomputern

„Als Professor Fasel Ende der 1960er Jahre das Problem der Turbulenzentstehung am Flugzeugflügel mit einer numerischen Lösung angehen wollte, gab es nicht wenige Menschen, die an seiner Idee gezweifelt haben“, erklärt DGLR-Präsident Prof. Rolf Henke, der den Ring auf der Eröffnungsfeier des 67. Deutschen Luft- und Raumfahrtkongresses in Friedrichshafen überreichte. „Zu dieser Zeit waren die Computer noch sehr langsam und hatten eine stark begrenzte Rechenkapazität. Das macht Professor Fasels Arbeit umso bemerkenswerter. Heute ist seine Forschung weltweit im Einsatz.“

Schon Ludwig Prandtl selbst beschäftigte sich Anfang des 20. Jahrhunderts mit der Strömungsmechanik. Er war es, der 1904 die Grenzschichttheorie einführte. Er teilte die Strömungen um einen Körper in zwei Gebiete auf: die Außenströmung, bei der die innere Reibung vernachlässigbar ist, und die Grenzschicht, eine dünne Schicht am Körper, in der Turbulenzen und damit Reibungen entstehen können.

Rückkehr vom Apollo-Programm der NASA

Nach seinem Studium an der Universität Stuttgart ging Fasel als Fulbright-Stipendiat an die University of Kansas (USA), wo er mit einem Master of Science abschloss. Nach einer eineinhalb-jährigen Mitarbeit im Apollo-Programm der NASA kehrte er nach Deutschland zurück, um am Institut A für Mechanik der Universität Stuttgart zu promovieren. Er interessierte sich für die Turbulenzentstehung in Grenzschichten. Analytische Techniken ermöglichten zu diesem Zeitpunkt nur die Bestimmung bei einfachen Geometrien. Im Zuge seiner Doktorarbeit beschäftigte sich Fasel mit der numerischen Integration der Bewegungsgleichungen (den sogenannten Navier-Stokes-Gleichungen) an einem Körper, auch in nichtlinearen Bereichen. Hier konzentrierte er sich zunächst auf zweidimensionale Lösungen und schaffte es, erste zuverlässige Ergebnisse in nichtlinearen und dreidimensionalen Bereichen zu erreichen.

Nach seiner Doktorarbeit 1974 widmete sich Fasel weiterhin der Thematik und bewältigte zusammen mit einer Arbeitsgruppe auch den Übergang auf dreidimensionale Strömungen. Die zunehmend komplexe Numerik verlangte dabei immer größere Rechnerkapazitäten. Inzwischen wird weltweit mit der numerischen Integration der Bewegungsgleichung, der Direkten Numerischen Simulation (DNS), gearbeitet.

1980 habilitierte Fasel an der Universität Stuttgart und ging dann kurze Zeit an die Universität Princeton und an das California Institute of Technology (Caltech) in den USA. 1982 zog es ihn schließlich an die University of Arizona, wo er bis heute in der Forschung und Lehre tätig ist. Insbesondere forscht er derzeit auf dem Gebiet der laminar-turbulenten Transition bei hypersonischen Strömungen (höher als fünffache Schallgeschwindigkeit). Mit der Auszeichnung des Ludwig-Prandtl-Rings reiht sich Hermann Fasel in eine lange Reihe hochrangiger Wissenschaftler der Luft- und Raumfahrt ein.

Lufthansa baut Zug als Städte-Zubringer aus

Lufthansa will künftig in noch mehr deutschen Städten eine nahtlose Anreise mit der Bahn zum Flug hinzu anbieten. Die Zahl der Startbahnhöfe nach Frankfurt/Main, an denen Express Rail in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn angeboten wird, steigt sukzessive von aktuell acht auf 20.

Neu hinzukommen bereits im September Göttingen, Kassel, Erfurt und Aachen. Zum Dezember folgen Freiburg und Ulm. Mit Essen, Bochum, Duisburg, Wuppertal, Oberhausen und Bonn soll die Erweiterung im Frühsommer kommenden Jahres abgeschlossen sein. Bislang kann man per Lufthansa Express Rail schon aus Dortmund, Düsseldorf, Köln, Mannheim, Karlsruhe, Stuttgart, Nürnberg und Würzburg zum Flughafen Frankfurt anreisen. Umgekehrt sind diese Städte damit auch Zielorte im Lufthansa Netz und lassen sich weltweit direkt buchen.

Harry Hohmeister, Mitglied des Vorstandes Deutsche Lufthansa AG und verantwortlich für das Hub-Management: „Einfach buchen, problemlos umsteigen, direkte Anbindung an die Welt. Das Lufthansa Premium-Verständnis ist es, jedem Kunden ein individuelles Angebot entsprechend seiner Bedürfnisse machen zu können. Genau darauf zielt auch diese Kooperation. Zusätzlich wird Lufthansa damit der wachsenden Bedeutung vernetzter Mobilität gerecht. Einfach – global!“

Reisekette von Tür zu Tür

„Wir wollen unseren Kunden eine möglichst einfache und komfortable Reisekette von Tür zu Tür bieten“, betont Berthold Huber, Vorstand Personenverkehr der Deutschen Bahn AG. „Der nahtlose Übergang von der Bahn in den Flieger, die unsere Kooperation mit Lufthansa ermöglicht, ergänzt ideal unser Portfolio als Anbieter vernetzter Mobilität.“

Die je Abfahrtsort bis zu acht täglichen Verbindungen bieten eine bequeme Anbindung an die Lufthansa Flüge in Frankfurt. Lufthansa Express Rail-Gäste profitieren zudem von einem reservierten Sitzplatz im Zug, Miles&More-Meilen, sowie einer garantierten Anschlussverbindung. Bei unerwarteter Verspätung von Zug oder Flug bucht Lufthansa ihre Gäste kostenlos auf eine Anschlussverbindung um. Business-Class-Gäste reisen in der 1. Klasse der Deutschen Bahn und haben Zutritt zu den DB-Lounges.

Check-in und Sitzplatzvergabe für den Lufthansa Express Rail Service erfolgen online oder per App. Die Bordkarte dient als Fahrschein für die gebuchte Lufthansa Express Rail-Verbindung. Im AiRail-Terminal in Frankfurt können Express Rail-Gäste Ihr Gepäck bequem aufgeben und wieder in Empfang nehmen.

BGH: Flugausfallzahlung trotz bestreikter Kontrollen

Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass den Passagieren eines annullierten Flugs auch dann ein Anspruch auf Ausgleichszahlung zustehen kann, wenn die Passagierkontrollen am Startflughafen bestreikt wurden und deshalb nicht gewährleistet war, dass alle Passagiere den Flug erreichen konnten.

Im Sachverhalt buchten der Kläger und seine Ehefrau bei dem beklagten Luftverkehrsunternehmen für den 09. Februar 2015 einen Flug von Hamburg nach Lanzarote. Die beklagte Airline annullierte den Flug und überführte das Flugzeug ohne Passagiere zum Zielort, weil an jenem Tag die Passagierkontrollen am Hamburger Flughafen bestreikt wurden. Der Kläger verlangt unter anderem Ausgleichszahlungen nach der Fluggastrechteverordnung.

Prozessverlauf: Bisher kein Erfolg

Die Klage hat in den Vorinstanzen keinen Erfolg gehabt. Das Berufungsgericht hat angenommen, die Annullierung sei auf außergewöhnliche Umstände zurückgegangen, weil von den massiven Störungen im Bereich vor den Kontrollstellen auch zahlreiche Passagiere des Flugs nach Lanzarote betroffen gewesen seien, die nicht (rechtzeitig) hätten kontrolliert werden können. Außerdem habe ein Sicherheitsrisiko bestanden. Der wachsende Andrang an den geöffneten Kontrollpunkten habe die Gefahr begründet, dass die Passagierkontrollen nicht mit der gewöhnlichen Sorgfalt durchgeführt würden.

Entscheidung des Bundesgerichtshofs

Auf die Revision des Klägers hat der Bundesgerichtshof das Berufungsurteil aufgehoben und die Sache zu neuer Verhandlung und Entscheidung zurückverwiesen.

Nach dem Urteil des für Reiserecht zuständigen X. Zivilsenats ist ein Ausstand der Beschäftigten der Passagierkontrollstellen zwar grundsätzlich geeignet, außergewöhnliche Umstände zu begründen, die ein Luftverkehrsunternehmen von der Verpflichtung zur Leistung einer Ausgleichszahlung an die von der Annullierung betroffenen Fluggäste befreien können, dies setzt nach der Fluggastrechteverordnung jedoch voraus, dass sich die Folgen des Ausstands nicht mit zumutbaren Maßnahmen abwenden lassen und diese Folgen die Absage des Flugs notwendig machen. Die getroffenen Feststellungen tragen diese Annahme jedoch nicht.

Die Beklagte ist nicht allein deshalb zur Annullierung gezwungen gewesen, weil zahlreiche Passagiere des gebuchten Flugs die Sicherheitskontrollen nicht rechtzeitig haben passieren können. Dass streikbedingt kein einziger Fluggast den Flug zum vorgesehenen Zeitpunkt hätte wahrnehmen können, hat das Berufungsgericht nicht festgestellt.

Die Annullierung ist auch nicht deswegen auf außergewöhnliche Umstände zurückgegangen, weil die abstrakte Gefahr bestanden hat, dass die Überprüfung der Fluggäste wegen des starken Andrangs auf nur wenige Kontrollstellen nicht mit der gebotenen Sorgfalt durchgeführt worden sein könnte. Die Kontrolle der Fluggäste und ihres Gepäcks auf Gefahren für die Sicherheit des Flugverkehrs ist Sache der zuständigen Luftsicherheitsbehörde und der zur Wahrnehmung ihrer Aufgaben bestellten Personen. Jedenfalls ohne tatsächliche Anhaltspunkte für ein konkretes Sicherheitsrisiko kann ein Luftverkehrsunternehmen die Annullierung eines Flugs daher nicht mit Sicherheitsbedenken rechtfertigen.

Die maßgeblichen Vorschriften lauten:

Art. 5 FluggastrechteVO – Annullierung

(1) Bei Annullierung eines Fluges werden den betroffenen Fluggästen (…)

c) vom ausführenden Luftfahrtunternehmen ein Anspruch auf Ausgleichsleistungen gemäß Art. 7 eingeräumt (…).

(3) Ein ausführendes Luftfahrtunternehmen ist nicht verpflichtet, Ausgleichszahlungen gemäß Art. 7 zu leisten, wenn es nachweisen kann, dass die Annullierung auf außergewöhnliche Umstände zurückgeht, die sich auch dann nicht hätten vermeiden lassen, wenn alle zumutbaren Maßnahmen ergriffen worden wären.

Art. 7 FluggastrechteVO – Ausgleichsanspruch

(1) 1Wird auf diesen Artikel Bezug genommen, so erhalten die Fluggäste Ausgleichszahlungen in folgender Höhe: (…)

b) 400 Euro bei allen innergemeinschaftlichen Flügen über eine Entfernung von mehr als 1.500 km (…).

Emirates baut Codeshare mit Jetstar Pacific aus

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Ergänzende tägliche Flüge von Dubai nach Ho Chi Minh Stadt und Hanoi erhalten dadurch Anschluss zu 14 weiteren inländischen Zielen.

Emirates und Jetstar Pacific (IATA-Code: BL) haben eine neues Codeshare verkündet. Dieses verstärkt die Zusammenarbeit der beiden Fluggesellschaften aus Dubai und Vietnam. Dadurch gelangen Reisende von Emirates besser in Länder wie Vietnam, Singapur, Thailand, Japan, China, Hong Kong und Australien. Jetstar Pacific fliegt mit 18 Flugzeugen des Typs Airbus A320. Emirates betreibt eine Flotte ausschließlich mit Boeing 777 und Airbus A380 und verbindet so internationale Ziele.

Die Verbindungen von Ho Chi Minh Stadt machen für Emirates genauer 14 Ziele in Vietnam verfügbar, sechs Ziele sind über Hanoi erreichbar. Zu den neuen Zielen gehören die Städte Ban Me Thuot, Phuquoc, Dalat, Quinhon, Tamky-Chulai, Hue, Pleiku, Nha Trang, Vinh City, Tuy Hoa, Dong Hoi, Thanh Hoa, Haiphong, und Da Nang. Emirates will für Jetstar Pacific ebenso Flüge über deren Drehkreuz in Ho Chi Minh Stadt und Singapur und Bankok bedienen, worüber dann weiter die Emirates-Verbindungen nach Brisbande und Melbourne oder Sidney angeflogen werden.

Raumfahrtkongress in Friedrichshafen beginnt

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In Friedrichshafen beginnt heute der 67. Deutsche Luft- und Raumfahrtkongress (DLRK). Globale Entwicklungen wie die Digitalisierung, der Klimawandel oder zunehmende Kommerzialisierung beschäftigen auch die Luft- und Raumfahrt und stehen im Fokus vieler der rund 280 Vorträge beim DLRK.

Vom 04. bis 06. September 2018 kommen Wissenschaftler, Ingenieure, Politiker und der fachliche Nachwuchs im Graf-Zeppelin-Haus zusammen, um sich über aktuelle Entwicklungen, Technologien und Herausforderungen in der Luft- und Raumfahrt auszutauschen. Veranstaltet von der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt (DGLR), ist der DLRK das größte wissenschaftlich-technische Networking-Event der Luft- und Raumfahrtbranche in Deutschland und zieht jährlich rund 600 Experten an.

Strukturwandel in Luft- und Raumfahrt

Weil diesen aktuellen Herausforderungen nur mit gezielten Förderungen und den passenden Rahmenbedingungen begegnet werden kann, hofft die DGLR auch zukünftig auf verstärkte politische Unterstützung für die deutsche Luft- und Raumfahrt, um weiterhin wettbewerbsfähig bleiben zu können. Jeder Euro, der in die Luft- und Raumfahrt gesteckt wird, rentiert sich mehrfach, und das nicht nur finanziell, so die DGLR.

Forschung und neue Technologien in der Luft- und Raumfahrt bringen vor allem wichtige Erkenntnisse und Verbesserungen für Umweltschutz, Gesundheit und Technik. In den nächsten Jahren stehen der Branche grundlegende Veränderungen bevor. Um diesen zu begegnen, braucht die Luft- und Raumfahrtbranche in Deutschland die gezielte Unterstützung der Bundesregierung. Die DGLR erhofft sich, dass diese den politischen Rahmen schafft, in dem die wissenschaftliche Forschung verstärkt unterstützt wird, damit die Branche anstehende Änderungen annehmen und umsetzen kann.

„Damit die deutsche Luft- und Raumfahrtbranche international erfolgreich ist, brauchen wir natürlich Investitionen in Forschung und Entwicklung“, sagt DGLR-Präsident Prof. Rolf Henke. „Digitalisierung, elektrische Antriebe oder auch unbemannte Luftfahrzeuge sind globale Entwicklungen, bei denen wir ganz vorne mit dabei sein wollen. Nur wenn wir gezielt in Zukunftstechnologien aber auch Grundlagenforschung investieren, können wir Innovationen vorantreiben und Deutschland als Quelle für High-Tech und Wissen etablieren. Wissenschaftlich-technische Gesellschaften wie die DGLR sind der Schlüssel zur Vernetzung von diesem Wissen. Ebenso wichtig ist aber die politische Unterstützung, wenn es darum geht, Rahmenbedingungen für neue Technologien zu schaffen und Gesetzeslagen schnell und effizient zu entwickeln.“

Fliegen ohne Piloten als Chance

Seit knapp fünf Monaten ist Thomas Jarzombek nun als neuer Koordinator der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt im Amt. Seine Aufgabe ist es, die Maßnahmen der Bundesregierung zur Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Luft- und Raumfahrt in den Bereichen Forschung und Entwicklung zu koordinieren und zu bündeln. Die Luftfahrt unterstützt die Bundesregierung seit 1995 mit dem Luftfahrtforschungsprogramm (LuFo). Ziel ist eine umweltverträgliche, leistungsfähige, sicherere und passagierfreundliche Luftfahrt, in dem die deutsche Luftfahrtindustrie dauerhaft und wesentlich zur Wertschöpfung in Deutschland beiträgt.

„Das Luftfahrtforschungsprogramm der Bundesregierung ist gut und wichtig. Wir brauchen diese gezielten Investitionen, um Wissen zu erlangen und dieses zu vernetzen“, so Henke. Eine Chance, um Deutschland an die Spitze der Luftfahrtforschung zu treiben, sieht Henke zum Beispiel bei unbemannten Luftfahrtsystemen: „Da steckt großes Potenzial drin. Wenn wir vorne mit dabei sein wollen, brauchen wir einen systemischen Wechsel.“ Unbemannte Luftfahrzeuge müssten beispielsweise in das vorhandene Luftverkehrssystem integriert werden können. „Nur mit Mitteln aus dem Luftfahrtforschungsprogramm ist das nicht möglich. Wir können zwar die Technik und die Theorie entwickeln, bei der Umsetzung ist aber mehr und mehr die Politik gefragt“, so Henke.

Um das Klima zu schützen, muss die Entwicklung von alternativen Antrieben wie der Elektromobilität vorangetrieben werden. „Wir sind schon weit, aber es bedarf weiterer Forschung, um alternative Antriebe technologisch auszureifen und wirtschaftlich tragfähig zu machen“, so Henke. Auch bei der militärischen Luftfahrt sieht er Entwicklungsbedarf: „Die militärische Luftfahrt wurde in den letzten Jahren vernachlässigt. Sie muss anwendungsfreundlicher, sicherer und verfügbarer sein.“

Deutschland: Wertvolle Grundlagenforschung auf ISS

Im Bereich der Raumfahrt verfolgt die Bundesregierung ein eigenes nationales Raumfahrtprogramm. Hier ist laut Henke insbesondere der Erhalt der Grundlagenforschung, wie sie auf der Internationalen Raumstation ISS betrieben wird, ein wichtiger Faktor. „Ergebnisse aus den Experimenten an Bord sind in allen Bereichen unseres Lebens zu finden“, so Henke. „Wichtige Medikamente konnten zum Beispiel nur mit diesen Erkenntnissen hergestellt werden. Und die Möglichkeiten für die Forschung sind noch lange nicht ausgeschöpft.“

Zukunftstechnologien, Digitalisierung und Akzeptanz sind in der Luft- und Raumfahrt wichtige Themen, die es zu fördern gilt. Damit sich die deutsche Luft- und Raumfahrt weiterentwickeln kann, müssen sich Branche und Politik vernetzen und eng zusammenarbeiten. Henke ist zuversichtlich, dass Deutschland ein Vorreiter in der Luft- und Raumfahrtbranche sein kann – wenn auch in Zukunft gezielt investiert und unterstützt wird: „Es geht mehr, als derzeit noch passiert“.

Perlan 2 stellt neuen Höhenrekord auf

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Zum dritten Mal in einer Woche hat Perlan 2 einen neuen Höhenrekord für Segelflugzeuge aufgestellt.

Airbus will mit dem extremen Segelflug die aerodynamischen Prozesse in diesen großen Höhen untersuchen, was auch der Flugsicherheit und sogar der Marsforschung, der auch eine dünne Atmosphäre hat, dient. Airbus ließ den Stratosphärensegler Perlan 2 ohne eigenen Antrieb in eine Höhe von 76.124 Fuß oder 23,2 km steigen.

Die Piloten des gestrigen Fluges Jim Payne und Tim Gardner überrundeten damit sogar den Höhenrekord beim Horizontalflug des Piloten Jerry Hoyt in der U-2 Dragon Lady, einem Aufklärungsflugzeug der US-Air Force. Die Dragon Lady erreichte im April 1989 eine Höhe von 73.737 Fuß oder 22.475 km.

Während die U-2 von einem Triebwerk mit 17.000 lbs Schub angetrieben wird, nutzt das Segeflfugzeug Perlan 2 ein besonderes Zusammenspiel von troposphärischen und polaren Luftströmungen zum Auftrieb. Den absoluten Höhenrekord für Horizontalflug hält derzeit noch die SR-71 Blackbird mit 85.069 Fuß. Es scheint nicht mehr lange, und der Rekord könnte vom Segelflugzeug Perlan 2 gebrochen werden.

SunExpress: Kein Betriebsrat für Piloten und Crew

Das Landgericht Hessen hat heute entschieden, dass Piloten und Flugbegleiter der SunExpress Deutschland GmbH – entsprechend dem Wortlaut des Gesetzes – keinen Betriebsrat für ihre Berufsgruppen wählen dürfen. Das Lufthansa-Unternehmen verweigert weiterhin die betriebliche Mitbestimmung für Flugzeugbesatzungen, so die Vereinigung Cockpit (VC).

Damit hat das LAG in Frankfurt die erstinstanzliche Entscheidung in dieser Frage bestätigt. Es sei aber den zuständigen Gewerkschaften unbenommen, einen das Gesetz abbildenden Tarifvertrag über betriebliche Mitbestimmung abzuschließen. Dies aber verweigere das Lufthansa-Unternehmen standhaft bis zum heutigen Tage. Das Gericht betonte, ein solcher Tarifvertrag könne notfalls mit Streiks durchgesetzt werden.

„Wir sind von dem Beschluss des LAG Hessen enttäuscht. Wir hatten gehofft, dass das Gericht sich an europarechtlichen Vorgaben orientiert und dadurch die Wahlen ermöglicht“, sagt Tarifexperte Markus Germann. „Es wird den europäischen Richtlinien nicht gerecht, dass es in einem Flugbetrieb mit über eintausend Mitarbeitern keine Handhabe gibt, Mitbestimmung gerichtlich durchzusetzen, während dies bei Bodenbetrieben möglich ist. Jetzt ist die Lufthansa-Konzernführung in der Pflicht, diesen Missstand zu beheben, schließlich fliegt das Tochterunternehmen SunExpress auch `Eurowings´-Flugzeuge“, so Germann abschließend.

Flughafen-Chef Schoefer bringt Neulinge an den Start

Start hieß es heute für die jungen Frauen und Männer, die bei der Flughafen Stuttgart GmbH ihre Ausbildung begannen. Sie wollen Experten in den Berufsfeldern Elektroniker für Betriebstechnik, Fachinformatiker für Systemintegration, Kaufleute für Büromanagement, Kfz-Mechatroniker, Mechatroniker, Servicekaufleute im Luftverkehr und Werkfeuerwehrleute werden.

Auch für drei dual Studierende war dies der Auftakt bei der Flughafengesellschaft: Sie qualifizieren sich in Kooperation mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg und der Fachhochschule Worms. Begrüßt wurden die 22 Neustarter an ihrem ersten Tag von Walter Schoefer, Sprecher der Geschäftsführung der Flughafen Stuttgart GmbH.

Ryanair feiert in Berlin ersten Flug aus Ukraine

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Ryanair hat heute ab Berlin ihren ersten Flug in die Ukraine überhaupt gefeiert. Die Ukraine wird damit das 37. Land im Streckennetz des Low-Cost Carriers.

Ab sofort fliegt Ryanair viermal pro Woche von Berlin Schönefeld zum Flughafen Kiew-Boryspil (ICAO: UKBB; IATA: KBP) dem ersten von 12 neuen Zielen im Winter 2018. Das Ziel wurde aufgrund der starken Nachfrage um zwei Monate vorgezogen.

Der Winterflugplan ab Kiew soll daneben auch Barcelona (viermal pro Woche), Bratislava, Bydgoszcz (zweimal pro Woche), Gdansk (zweimal pro Woche), Krakow (dreimal pro Woche), London Stansted (fünfmal pro Woche), Poznan (zweimal pro Woche), Flughafen Stockholm-Skavsta (ICAO: ESKN; IATA: NYO, dreimal pro Woche), Vilnius (dreimal pro Woche), Warschau (viermal pro Woche) und Wroclaw (dreimal pro Woche) beinhalten. Die irische Airline will damit auch von der anberaumten Visafreiheit profitieren. Ryanair erwartet auf den 38 wöchentlichen Flügen dann insgesamt 635.000 Passagiere im Jahr.

Mix an Azubis und Ausbildungen beginnt am Fraport

123 Nachwuchskräfte zwischen 16 und 34 Jahren starten hier in ihre berufliche Zukunft. 89 männliche und 34 weibliche Auszubildende beginnen eine Berufsausbildung oder ein duales Studium beim Betreiber von Deutschlands größtem Flughafen, darunter auch Geflüchtete.

Von Technik bis Management

Das Spektrum der insgesamt 29 Ausbildungs- und Studienberufe ist breit gefächert. Die zu erlernenden Berufe reichen von technischen Ausbildungen wie Elektroniker (m/w) über die Ausbildung zum Koch (m/w) bis hin zu Sicherheits- und Rettungsberufen. Neu dabei ist in diesem Jahr unter anderem die Ausbildung zum Mechatroniker für Kältetechnik (m/w). Neben einer Ausbildung kann bei Fraport auch ein duales Studium absolviert werden, das die praktische Ausbildung im Betrieb mit theoretischen Studieninhalten kombiniert. Zu den dualen Studienberufen zählen etwa der Bachelor in Luftverkehrsmanagement oder Immobilienwirtschaft. Auch fünf neue duale Bachelor-Studiengänge werden angeboten, darunter die Studienrichtungen Elektrotechnik, Energiewirtschaft und Wirtschaftsinformatik mit Schwerpunkt Process Engineering & Digital Management.

Die Auszubildenden sind in 15 verschiedenen Ländern geboren und besitzen zehn unterschiedliche Nationalitäten. „Dass so viele junge Menschen ihr Arbeitsleben bei Fraport beginnen, zeigt, dass wir mit unserem vielfältigen Ausbildungs- und Studienangebot einer der wichtigsten Ausbildungsbetriebe und attraktivsten Arbeitgeber im Rhein-Main-Gebiet sind. Die Berufsausbildung ist eines der bedeutsamsten Fundamente unserer Personalpolitik. So stellen wir sicher, dass wir auch künftig gut ausgebildete und engagierte Fachkräfte haben“, erklärt Michael Müller, Arbeitsdirektor und Mitglied des Vorstands der Fraport AG.

Starthilfe auch für Flüchtlinge

Wie der Flughafen mitteilt, befinden sich unter den neuen Auszubildenden auch vier junge Geflüchtete aus dem Qualifizierungsprogramm „Berufliche Integration von Flüchtlingen in Frankfurt-Rhein-Main (BIFF)“, die den Ausbildungsberuf Elektroniker für Betriebstechnik erlernen werden. Im Rahmen des Programms engagiert sich Fraport zusammen mit weiteren Partnern aus der Region dafür, jungen Geflüchteten eine berufliche Perspektive zu bieten.

Aus dem Berufsvorbereitungsprogramm „Startklar“ konnten fünf junge Menschen in eine technische Berufsausbildung übernommen werden. Mit dem achtmonatigen Programm bereitet Fraport junge Menschen, die noch nicht alle Einstellungskriterien für einen direkten Ausbildungseinstieg erfüllen, auf die Berufsausbildung vor.

Bewerbungsfrist

Wer sich einen der beliebten Ausbildungsplätze interessiert, muss sich sputen: Für den Ausbildungsstart 2019 können sich Interessierte noch bis zum 30. September 2018 bewerben. Bewerbungen für den Ausbildungsberuf zum Notfallsanitäter (m/w) sind erst wieder zum Ausbildungsstart am 01. März 2020 in der Zeit vom 01. Februar bis 31. Mai 2019 möglich.

Airbus liefert A330 MRTT an Singapur

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Airbus den ersten Tanker A330 MRTT an Singapur geliefert. Das Flugzeug traf pünktlich am 01. des Monats zur Parade des 50. Geburtstags der Luftstreitkräfte ein.

Das Seitenleitwerk des A330 MRTT trug dazu einen besonderen Schriftzug zum Jubiläum. Mit dem modernen Tankflugzeug wird die RSAF (Republic of Singapore Air Force) durch die Luft-zu-Luft-Betankung die vergrößterte Einsatzbereitschaft ihrer Kampfflugzeuge in Zukunft sicherstellen. Da der Airbus A330 MRTT (Multi Role Tanker Transport) auch als Truppentransporter eingestzt werden kann, erlangt Singapur auch hier größere Kapazitäten, wie es etwa bei internationalen Hilfseinsätzen zum Tragen kommt.

Flughafen Fest in Zürich gut besucht – Neue Sicherheitszone

Anlässlich seines 70. Jubiläumsjahres öffnete der Flughafen Zürich am 01. und 02. September 2018 seine Tore. Insgesamt nutzten an den zwei Tagen rund 68.000 Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen des Flughafenbetriebs in all seinen Facetten zu werfen.

In Zusammenarbeit mit verschiedenen Sponsoren und Flughafenpartnern und dank des Engagements von rund 150 Helferinnen und Helfern fand am Flughafen Zürich ein vielseitiger Anlass auf acht Eventflächen statt. Mit einem Jahr Vorlaufzeit haben die Organisatoren neben Flugshows, Ausstellungen, Führungen und Rundfahrten auch verschiedene Konzerte auf die Beine gestellt.

Nächstes Event 2020

Der Aufbau fand in der Vorwoche bei laufendem Flugbetrieb statt und erforderte von allen Beteiligten eine hohe Einsatzbereitschaft. Es wurden unter anderem Zelte mit einem Baukran auf die Zuschauerterrasse B und die Rooftop Lounge auf dem Parkhaus 6 gehievt. Außerdem wurde der Standplatz Tango bei den Werften für eine aviatische Ausstellung mit verschiedenen Flugzeugen, Helikoptern und Flughafenspezialfahrzeugen auf einer Fläche von 22.000 Quadratmetern ausgezäunt und öffentlich zugänglich gemacht. Zur Lenkung der Besucherströme waren rund 120 Zusatzschilder im Einsatz.

Das erste Fazit der Organisatoren ist positiv. Rund 68.000 Gäste besuchten an den beiden Tagen das Erlebniswochenende. Dabei kam es zu keinen nennenswerten Zwischenfällen. Besonders die Flugshows, Führungen und Rundfahrten waren sehr gut besucht. Auf einzelnen Eventflächen musste der Einlass aus Sicherheitsgründen kurzzeitig gestoppt werden, weil die maximale Kapazität erreicht war. Die nächste Ausgabe des Erlebniswochenendes findet voraussichtlich 2020 statt.

Flughafen: Neuer Plan der Sicherheitszone

Für Flughafenhalter besteht gemäß den Vorgaben der ICAO die Pflicht, einen so genannten Sicherheitszonenplan zu erstellen und öffentlich aufzulegen. Wie der Flughafen Zürich mitteilt, stammt der bisher gültige Plan aus dem Jahr 1978 und entspricht nicht mehr den Vorgaben der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation ICAO. Er musste komplett überarbeitet werden.

Mit den Gesuchsunterlagen für das Betriebsreglement 2017 (BR2017) kommt der überarbeitete Sicherheitszonenplan in die öffentliche Auflage. Damit ein sicherer und ordentlicher Flugbetrieb gewährleistet werden kann, müssen die Flugrouten im Nahbereich von Flughäfen vor Hindernissen – Gebäude, Masten, Windräder, Bäume, Kräne etc. – freigehalten werden. Auf bestehende Bauten haben die Beschränkungen keine Auswirkungen.

Auswirkungen für Grundeigentümer

Der Sicherheitszonenplan enthält die räumliche Ausdehnung und die Art der Eigentumsbeschränkungen für die Grundeigentümer der Liegenschaften rund um den Flughafen. Von der öffentlichen Auflage des Sicherheitszonenplans an dürfen die Baubewilligungsbehörden keine Baubewilligungen mehr erteilen für Bauten und Anlagen, welche dem Sicherheitszonenplan widersprechen. Der Flughafenhalter kann Ausnahmen gewähren. Auf bestehende Bauten haben die Beschränkungen keine Auswirkungen.

Der bislang gültige Sicherheitszonenplan für den Flughafen Zürich wurde im Jahr 1978 konstruiert und im Jahr 2003 mit dem Südanflug auf die Piste 34 ergänzt. Er weist in Bezug auf die ICAO-Vorgaben verschiedene Mängel auf. Am 27. August 2017 wurde das SIL-Objektblatt basierend auf den geplanten Flugrouten vom Bundesrat festgesetzt. Im Rahmen des SIL-Koordinationsprozesses erfolgte die entsprechende raumplanerische Abstimmung. Der überarbeitete Sicherheitszonenplan wurde vollständig neu konzipiert und umfasst nun sämtliche im BR2017 enthaltenen Flugrouten.

Tankerdrohne Stingray: Boeing soll Produktion starten

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Boeing hat von der US-Navy den Auftrag für die erste unbemannte Tankerdrohne MQ-25 erhalten. Boeing soll nun im Standort St. Louis die Planung und Produktionsentwicklung für den Bau von vier Drohnen durchführen.

Der Vertrag für die MQ-25, welche die erste auf einem Flugzeugträger stationierte, unbemannte Tankerdrohne wird, hat ein Volumen von 805 Mio. US-Dollar. Die MQ-25 Stingray („Stechrochen“) soll den amerikanischen Marinestreitkräften die auf Flugzeugtägern stationierten Kampfflugzeuge Boeing F/A-18 Super Hornet, Boeing EA-18G Growler und Lockheed Martin F-35C im Flug betanken.

Eurowings erweitert Dresden – Stuttgart und Düsseldorf

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Ab Ende Oktober fliegt Eurowings öfter zwischen Dresden und Stuttgart. Im Vergleich zur vergangenen Wintersaison steigt das Angebot pro Woche von 12 auf 18 Flüge. Zum Einsatz kommen dabei Airbus A319, A320 und Bombardier DHC-8-400.

Von Montag bis Freitag bietet die Airline täglich einen dritten Flug ab Dresden um 20:25 Uhr an. Außerdem startet Eurowings auch am Sonntag mit einem weiteren Flug in die Landeshauptstadt Baden-Württembergs. Im aktuellen Sommerflugplan fliegt die Airline aus der Lufthansa-Gruppe 14-mal von Dresden nach Stuttgart. Mit dem weiter wachsenden Flugangebot kann man wählen, ob man lieber am Nachmittag oder am Abend zurückfliegen möchte.

Weitere Verbindungen im Winterflugplan 2018/19 der Eurowings sind jede Woche bis zu 25-mal Düsseldorf. Das sind zwei Flüge pro Woche mehr als im Vorjahreszeitraum. Damit bindet die Airline Dresden bis zu viermal täglich an das Luftfahrt-Drehkreuz an. Weiterhin gibt es mit Eurowings bis zu drei Flüge pro Tag zum Flughafen Köln/Bonn und bis zu drei wöchentliche Flüge nach Palma de Mallorca.

Deutsche Eurofighter sichern Luftraum im Baltikum

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Die Deutsche Luftwaffe sichert ab heute – gemeinsam mit belgischen Streitkräften – im Rahmen der Verstärkung Air Policing Baltikum (VAPB) erneut den Luftraum über den NATO-Mitgliedsländern des Baltikums. Für die nächsten acht Monate sind dazu im estnischen Ämari bis zu sechs deutsche Eurofighter stationiert.

Sie werden in ständiger Bereitschaft gehalten, um im Falle einer Alarmierung innerhalb kürzester Zeit aufsteigen zu können und darüber hinaus Trainingsflüge absolvieren. Als Reaktion auf die Krise in der Ukraine und der Krim wurde das Air Policing 2014 erweitert. Seit 2004 unterstützt die NATO ihre baltischen Mitgliedsländer bei der Überwachung ihres Luftraums, da diese über keine entsprechend ausgerüsteten Luftstreitkräfte verfügen. Von Beginn an zählt Deutschland zu den wichtigsten Truppenstellern. Es ist bereits die insgesamt neunte deutsche Beteiligung seit Beginn der Mission vor rund 14 Jahren.

Eurofighter des Luftwaffengeschwaders 74 in Ämari

Die aktuelle Unterstützung erstreckt sich – wie bereits beim letzten Einsatz 2016/2017 – erneut über zwei aufeinanderfolgende, viermonatige Kontingente. Bis zum Jahresende werden zunächst Soldaten des Taktischen Luftwaffengeschwaders 74 aus Neuburg an der Donau unter der Führung von Oberstleutnant Swen Jacob in Einsatzbereitschaft dorthin beordert. Ihnen folgen Besatzungen und Techniker des Taktischen Luftwaffengeschwaders 71 „Richthofen“ aus Wittmund, die den Auftrag bis Ende April 2019 übernehmen werden.

Gestern hat Deutschland mit etwa 200 Soldaten der Luftwaffe sowie aus den Organisationsbereichen Streitkräftebasis sowie Cyber- und Informationsraum den Auftrag in Ämari formell von Frankreich übernommen. Die Führungsrolle beim VAPB ging parallel auf die belgische Luftwaffe – stationiert auf dem litauischen Luftwaffenstützpunkt Siauliai – über. Die Gesamtführung der NATO-Mission im Baltikum liegt beim „Combined Air Operations Centre Uedem“ (CAOC UEDEM) am Luftwaffenstandort Kalkar/Uedem. Die in nationaler Verantwortung verbliebenen Aspekte – insbesondere die nationale Führung des Mission – werden vom ebenfalls dort angesiedelten Zentrum Luftoperationen wahrgenommen.

Flughafen Wien will weiteres Hotel ansiedeln

Die Flughafen Wien AG sucht ab sofort interessierte Investoren und Betreiber für ein weiteres neues Hotel mit bis zu 400 Zimmern in der unmittelbaren Nähe zum VIP-Terminal am Airport. Nach dem NH und dem Moxy soll damit am Flughafen Wien bis 2020 ein drittes Hotel entstehen.

Mit einem erwarteten Passagierwachstum von mehr als sechs Prozent auf über 26 Mio. Reisende steuert der Flughafen auf ein neues Rekordjahr 2018 zu, drei Airlines sind mit neuen Basen am Airport gestartet und durch neue Betriebsansiedlungen sind 2.500 neue Jobs am Flughafen-Standort entstanden. Nicht zuletzt der erfolgreiche Betrieb der beiden bestehenden Hotels unterstreicht den Bedarf an zusätzlichen Nächtigungskapazitäten.

Neue Airlines, Flugangebote und auch Betriebsansiedlungen bringen mehr Reisende nach Wien und schaffen zudem neue Arbeitsplätze am Standort. Der Flughafen Wien und seine Airport City mit ihren vielfältigen Dienstleistungsangeboten und der guten Erreichbarkeit bieten optimale Chancen für einen erfolgreichen Hotelstandort.“, hält Dr. Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG, fest.

Investoren und Betreiber gesucht

Mit dem geplanten Hotel im Budget-Segment will der Flughafen Wien ab 2020 die Nächtigungskapazitäten am Standort erweitern und allen Reisenden ein breiteres Angebot bieten. Errichtet werden soll die neue Hoteleinrichtung auf einer Fläche direkt neben dem VIP-Terminal. Für nähere Informationen können sich interessierte Investoren und Betreiber an die Immobilienabteilung der Flughafen Wien AG wenden.

A380 für ANA verlässt erstmals Montagehalle

Der erste A380 für die japanische Fluggesellschaft All Nippon Airways (ANA) hat die Montagehalle bei Airbus verlassen. Der Final Assembly Line in Toulouse schließen sich nun erste Tests am Boden an.

Dann kann das Flugzeug zum Erstflug abheben, bevor Airbus den weltgrößten Passagierjet nach Hamburg zu Kabineneinbau und Lackierung schickt. ANA Holdings hat 2016 drei A380 fest bestellt und wird damit der erste Betreiber des von Airbus Superjumbo genannten Flugzeugs in Japan. The first delivery is scheduled early in 2019 Anfang 2019 soll die A380 für ANA den Dienst von Tokyo nach Honolulu aufnehmen. Airbus hat bis heute 229 A380 ausgeliefert, sie fliegen für 14 Airlines um die Welt.