Start Blog Seite 131

Danzig ab Bremen direkt im Wizz Air-Streckenplan

0

Im April 2019 startet WIZZ AIR eine neue Direkt-Verbindung zwischen Bremen und Danzig. Damit verkündet WIZZ bereits zum zweiten Mal in nur vier Wochen (Kiew) eine neue Strecke.

Bremen erhält so ab April 2019 mit der am schnellsten wachsende Low-Cost-Carrier in Mittel- und Osteuropa zweimal pro Woche (Dienstag und Samstag) einen Direktflug nach Danzig in Polen. Damit bietet WIZZ zwei Strecken in zwei Ländern ab Bremen an und stellt somit rund 60.000 günstige Sitzplätze ab Bremen im Jahr 2019 bereit.

Historische Hansestadt Danzig

Die neue Strecke ist die einzige direkte Verbindung zwischen den beiden Städten. Bekannt ist die Hansestadt Danzig für ihre Hafengeschichte und ihre charmanten Cafés. Zudem ist Danzig die Partnerstadt Bremens. Ideales Ziel also für eine Städtereise. Andras Rado, Corporate Communications Manager bei WIZZ Air, kommentiert die neue Flugverbindung mit den Worten: „Wir freuen uns, ab Bremen eine neue Verbindung in die schöne Küstenstadt Danzig aufzunehmen, die zweimal pro Woche geflogen wird…

Mit der Ankündigung von 18 neuen Strecken aus Deutschland in diesem Jahr, von denen zwei Bremen mit anderen Städten verbinden wird, bauen wir unser deutsches Netz kontinuierlich aus. Wir sind zuversichtlich, dass unsere Kunden die Verbindung in die historische Hansestadt Danzig zu schätzen wissen und diese Route genauso beliebt sein wird, wie die anderen 87 in unserem deutschen Netzwerk. Wir werden unser Netzwerk zu erschwinglichen Preisen weiter ausbauen und die lokale Wirtschaft damit ankurbeln.“

WIZZ Air bietet im Jahr 2018 mehr als 125 neue Strecken und über 700 zusätzliche wöchentliche Flüge auf bestehenden Strecken über sein breit gefächertes Netzwerk in 44 Ländern an. Ab Deutschland hat WIZZ Air im Jahr 2018 bis jetzt mehr als 4,6 Millionen Fluggäste auf seinen Niedrigpreis-Strecken befördert. Damit leistet WIZZ auch einen wirtschaftlichen Beitrag in Deutschland.

Boeing 737-800 von Norwegian bleiben bei LHT

0

Die Norwegian Air Shuttle Group verlängert ihren Vertrag über einen Total Engine Support (TES®) bei der Lufthansa Technik AG. Die am 17. September in Oslo unterzeichnete Vereinbarung beinhaltet die komplette Versorgung der CFM56-7B-Triebwerke der Boeing 737-800-Flotte von Norwegian mit aktuell 115 Flugzeugen.

Laut Vertrag wird Lufthansa Technik alle geplanten und ungeplanten Werkstattdurchläufe der nächsten fünf Jahre in ihrem speziellen CFM56-Triebwerksshop in Hamburg ausführen. Im Rahmen des Vertrags stellt Lufthansa Technik für Norwegian auch das Leasing von Ersatztriebwerken sicher, damit diese in Spitzenzeiten der Überholung verfügbar sind. Der Vertrag beinhaltet darüber hinaus den regelmäßigen Einsatz der von Lufthansa Technik entwickelten Triebwerkswäsche Cyclean® sowie den Einsatz des tragbaren Spürgeräts aerotracer.

Teileversorgung und Überholung von Flugzeugen

„Der mit Norwegian unterzeichnete Vertrag ist ein eindeutiger Beleg unserer Leistungsfähigkeit“, sagte Dr. Johannes Bußmann, Vorstandsvorsitzender der Lufthansa Technik, bei der Unterzeichnung des Vertrags. „Die starke Kombination unserer leistungsfähigen Überholungen mit unserem umfassenden Triebwerks-Lease-Management sichern unserem langjährigen Kunden maximale Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit in einem dynamischen Markt.“

Lufthansa Technik ist seit der Flotteneinführung der Boeing 737-800 im Jahr 2008 für die Instandhaltung der CFM56-7B-Triebwerke von Norwegian verantwortlich. Lufthansa Technik unterstützt die 737-800-Flotte der Fluggesellschaft auch mit weiteren Dienstleistungen, unter anderem mit umfangreichen Flugzeugüberholungen.

Taxi teilen am Flughafen München

0

Wer sich Flughafen München in die Innenstadt ein Taxi ruft, kann ab Mittwoch günstiger fahren, indem man sich ein Taxi teilt.

Denn mytaxi und Lufthansa bieten allen Reisenden einen neuen Taxi-Sharing-Service für München an. Mit mytaximatch können sich Fluggäste und Reisende ein Taxi in die Münchner Innenstadt teilen und dabei bis zu 50 Prozent sparen. Die Kosten können sonst je nach Strecke und Verkehrslage bis zu 90 Euro oder mehr betragen. Startpunkt für die gemeinsame mytaximatch Tour ist der Taxibereich (P31) am Terminal 2.

Landen, Taxi buchen und teilen

Mit dem neuen Service am Münchner Flughafen stellen Lufthansa und mytaxi allen Fluggästen eine integrierte Mobilitätslösung zur Verfügung, die die Weiterreise nach der Ankunft unkompliziert und vor allem günstiger macht. Der neue Service ist zunächst für eine dreimonatige Testphase buchbar. Die Bestellung erfolgt per Fingertipp über die mytaxi App. Vor Fahrtantritt entscheidet sich der Kunde für eine Match-Tour und gibt seine Zieladresse ein.

mytaximatch verknüpft dann zwei Fahrgäste miteinander, die ein ähnliches Ziel haben, und ermöglicht somit eine gemeinsame Tour. Damit es im Taxi nicht zu eng wird, sollten beide Fahrgäste nicht mehr als zwei Gepäckstücke dabeihaben. Am Ende jeder gefahrenen Teilstrecke berechnet die App den jeweiligen Fahrpreis für beide Kunden. Dieser liegt nie über 49 Euro, auch wenn einmal kein Mitfahrer gefunden werden sollte. Selbst bei einem „No-Match“ profitieren Fahrgäste von der Preisgarantie.

Vorreiter ihrer Branche

Die Kooperation wurde von mytaxi und dem Lufthansa Innovation Hub (LIH), der zentralen Digitalisierungseinheit der Lufthansa Group, ins Leben gerufen. Gleb Tritus, Managing Director des Lufthansa Innovation Hub, sagt: „Unser Ziel ist es, die erstklassige Erfahrung, die wir Reisenden auf Lufthansa-Flügen bieten, entlang der gesamten Reisekette zu verlängern.

Dabei gilt es auch, einen digitalen und nahtlosen Anschluss an die vielfältigen Mobilitätsangebote am Boden herzustellen. mytaximatch erweist sich dabei als eine innovative Ergänzung des Mobilitätsportfolios am Flughafen München. Der neue Service spricht besonders Reisende an, die sich sonst wahrscheinlich nicht für ein Taxi entschieden hätten.“

Prämienmeilen zur Startphase

Auch für Johannes Mewes, Chief Product Officer bei mytaxi, ist die Partnerschaft mit Lufthansa ein wichtiger und passender Schritt: „In dem Pilotprojekt mit Lufthansa sehen wir ein perfektes ‚Match‘ für mytaxi und den Innovationskurs, den wir verfolgen. Unser neuer Service am Flughafen München bringt Fahrgäste kosteneffizient, sicher und umweltfreundlicher an ihr Ziel. Dabei bringen wir keine neuen Fahrzeuge auf die Straße, sondern lasten vorhandene Kapazitäten nach dem Shuttle-Prinzip sinnvoll aus.“

mytaximatch startet in Kooperation mit Lufthansa am Mittwoch, den 19. September am Münchner Flughafen. Lufthansa-Kunden bekommen alle Informationen zum neuen Angebot exklusiv über die Lufthansa App und werden direkt auf den mytaxi Service weitergeleitet. In der dreimonatigen Testphase schreibt Miles & More jedem Nutzer 150 Prämienmeilen pro Match-Tour gut – ein attraktives Zusatzangebot für alle Nutzer, die mit mytaxi und Miles & More bereits Meilen sammeln.

mytaxi führend in Europa

mytaxi wurde im Juni 2009 gegründet und war die weltweit erste Taxi-App, die eine direkte Verbindung zwischen Fahrgästen und Taxifahrern herstellt. Mit mehr als 10.000.000 Fahrgästen und 100.000 registrierten Fahrern ist mytaxi die führende Taxi-App in Europa. Seit September 2014 gehört mytaxi zur Daimler Mobility Services GmbH (Teil der Daimler Gruppe). Im Juli 2016 kündigte mytaxi den Zusammenschluss mit Hailo an, der führenden Taxi-App in Großbritannien und Irland – ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur größten Taxi-App Europas. Mit seinen mehr als 500 Mitarbeitern in 26 europäischen Niederlassungen ist mytaxi heute in rund 100 Städten aktiv. Eckart Diepenhorst ist Geschäftsführer (CEO) von mytaxi.

Flughafen Berlin vergibt Auftrag für Terminal T2

Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH hat die Zechbau GmbH aus Bremen als Generalunternehmer mit dem Bau des neuen Terminals T2 am Flughafen BER beauftragt.

Der Auftrag, der in einem EU-weiten Verfahren ausgeschrieben worden war, umfasst die Leistungen für den Hochbau und die technische Ausrüstung des Gebäudes. Die Baugenehmigung des Bauordnungsamts des Landeskreises Dahme-Spreewald für das Terminal T2 liegt seit Juli vor. Zudem wurden die erforderlichen Baufeldvorbereitungen planmäßig abgeschlossen, so dass bereits in den kommenden Tagen mit den bauvorbereitenden Maßnahmen begonnen werden kann. Im Jahr 2020 soll das Terminal T2 fertiggestellt sein.

Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Aus den Erfahrungen und Schwierigkeiten mit dem äußerst komplexen Fluggasterminal T1 haben wir gelernt. Das Terminalgebäude T2 ist optisch ansprechend, aber stark funktional konzipiert. Die Vergabe des Bauauftrags an einen Generalunternehmer ist Teil dieses pragmatischen Ansatzes. Mit der Zechbau GmbH haben wir einen Generalunternehmer, der zahlreiche Bauprojekte, unter anderem am Flughafen Hannover, erfolgreich umgesetzt hat.“

Flugbetrieb Schönefeld bis 2025

Das Terminal T2 wird direkt vor dem Pier Nord errichtet und bietet auf einer Fläche von 240 mal 40 Metern und einer Höhe von ca. 15 Metern eine Gesamtfläche von ca. 23.000 Quadratmetern. Es hat eine Kapazität von jährlich sechs Millionen Passagieren und erhöht die Kapazität des BER in der ersten Ausbaustufe auf 28 Millionen Passagiere. Zusammen mit dem Flughafen Schönefeld, der bis Ende 2025 in Betrieb sein wird (später BER-Terminal T5), können am Flughafenstandort so ab 2020 ca. 40 Millionen Passagiere pro Jahr abgefertigt werden.

Das Terminal T2 dient als Prozessor und stellt alle Funktionen von Check-in, über Gepäckaufgabe und -ausgabe bis zu den Sicherheitskontrollen sowie Serviceeinrichtungen und Einzelhandel sowie Gastronomie bereit. Der Einstieg in das Flugzeug erfolgt vom Pier Nord, an den das Terminal T2 über zwei Brücken angebunden ist. Insbesondere den Low-Cost-Airlines bietet das neue Terminal optimale Voraussetzungen, mehr Passagiere von und nach Berlin zu fliegen.

Manager am Köln Bonn Airport folgt Ruf in Golfregion

0

Herr Athanasios Titonis hat das Angebot erhalten, zum Geschäftsführer eines großen Flughafens in der Golfregion berufen zu werden. Er möchte dieses Angebot annehmen und hat um eine einvernehmliche Auflösung seines bestehenden Anstellungsvertrages gebeten.

Friedrich Merz, der Vorsitzende des Aufsichtsrates der Flughafen Köln/Bonn GmbH, hat den Aufsichtsrat der Gesellschaft heute über diese bevorstehende Veränderung in der Geschäftsführung des Köln-Bonner Flughafens informiert. Friedrich Merz: „Wir alle schätzen Herrn Titonis sehr und sind ihm zu Dank verpflichtet für seine langjährige erfolgreiche Arbeit, insbesondere für seine ruhige und verlässliche Art, den Flughafen in der Zeit des Übergangs in den ersten Monaten dieses Jahres zu führen.

Er hat mit Herrn Johan Vanneste, dem neuen Vorsitzenden der Geschäftsführung, eine sehr kooperative Zusammenarbeit begonnen, und wir alle hätten uns eine längere Zusammenarbeit in und mit dieser Geschäftsführung vorstellen können. Zugleich ist es auch eine Auszeichnung für uns, wenn einer unserer Geschäftsführer ein solches Angebot bekommt. Um unsere beiderseitigen Interessen zu wahren, habe ich ihm daher in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat angeboten, den Vertrag mit ihm zum 31.10.2018 einvernehmlich aufzuheben. Damit ist gewährleistet, dass Herr Titonis auch noch an unserer Strategiesitzung Anfang Oktober teilnimmt. Wir werden gleichzeitig sofort mit der Suche nach einem Nachfolger beginnen.

Auf meine Bitte hin hat Herr Vanneste seinerseits Vorstellungen entwickelt, nach welchem Anforderungsprofil wir nach dem Ausscheiden von Herrn Titonis für die zukünftige Zusammensetzung unserer Geschäftsführung suchen sollten. Wir wollen es zunächst und bis auf weiteres bei einer Geschäftsführung, die aus zwei Personen besteht, belassen und nach einer Persönlichkeit suchen (m/w), die vor allem für die Bereiche Finanzen, Personal und Infrastruktur verantwortlich wird. Herr Vanneste wird nach dem Ausscheiden von Herrn Titonis zunächst die Gesamtverantwortung der Geschäftsführung allein übernehmen und nach der Berufung des/der neuen Geschäftsführers/Geschäftsführerin die Bereiche Betrieb, Recht, Kunden und Non-Aviation behalten. Details der Geschäftsführerzuständigkeiten werden wir erst festlegen, wenn die Geschäftsführung wieder vollständig besetzt ist.“

Eurowings legt Rabatt auf Tickets auf

0

Eurowings startet mit einer weiteren Rabatt-Aktion: Auf tausende Tickets soll es einen Preisabschlag von 20 Prozent geben. Das Angebot umfasst Flüge, die sich über alle Segmente erstrecken – von innerdeutschen Flügen über Europastrecken bis hin zum stark wachsenden Langstreckennetz der deutschen Low-Cost Airline.

Alle reduzierten Flüge sind online mit einem entsprechenden Rabatt-Vermerk gekennzeichnet – für noch mehr Transparenz beim Ticketkauf. Die Rabatt-Tickets sind zwischen dem 17.09.-23.09.18 buchbar. Kunden bekommen mit der Ticket-Aktion attraktive Möglichkeiten für ihre Urlaubsplanung. Das Angebot ist für Hin- und Rückflüge an vielen Eurowings Stationen verfügbar. Der Reisezeitraum gilt für Flüge bis zum 30. März 2019. Die vergünstigten Tickets sind online oder per Smartphone und Tablet über die Eurowings App buchbar.

O‘zapft is‘ an Bord der Lufthansa mit Bier vom Fass

0

Pünktlich zum Münchner Oktoberfest heißt es wieder „Take-off“ für die Trachtencrew der Lufthansa. Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter tauschen auf ausgewählten Flügen ab München ihre Uniformen gegen bayerische Tracht.

Besonderes Schmankerl der Trachtenflüge in diesem Jahr: Es gibt frisch gezapftes Bier an Bord. Das passt perfekt zum exklusiven Oktoberfestmenü, das erstmalig gemeinsam mit der Trachtencrew für die Gäste der Business Class entwickelt wurde. Der erste Lufthansa Trachtenflug startet am 19. September nach New York (Newark).

Am 25. September geht es in Lufthansa Tracht von der bayerischen Landeshauptstadt nach Singapur. Am 06. Oktober, und damit kurz vor Ende des Oktoberfests, können Münchner Gäste die Trachtencrew auf ihrem Flug nach Shanghai erleben. Außerdem gehen Crews auf ausgewählten Europastrecken in Tracht an den Start.

Lufthansa-Mitarbeiter in bayerischer Tracht

Die Tracht der Lufthansa Langstreckencrew wurde vom Münchner Trachtenspezialisten Angermaier entworfen und maßgeschneidert: Das Wiesn-Dirndl der Flugbegleiterinnen ist dunkelblau mit silbergrauer Schürze, die Herren tragen eine kurze Lederhose mit dunkelblauer Weste im Stoff des Dirndls.

Angermaier stattet bereits zum dritten Mal in Folge die Crews passend zum größten Volksfest der Welt aus. Wie in den Vorjahren können Lufthansa Gäste die Trachtenflüge auch auf ausgewählten Europazielen ab München erleben. Vom 05. bis zum 07. Oktober tauscht eine Crew der Lufthansa CityLine Uniform gegen Dirndl. Die Destinationen sind in diesem JahrBerlin, Köln/Bonn, Luxemburg, Pisa, Genua, Amsterdam, Rzeszow, Timisoara und Cagliari.

Für die Lufthansa Mitarbeiter der Fluggastbetreuung im Terminal 2 ist es seit Jahren Tradition, während der Wiesnzeit die Fluggäste in Tracht zu begrüßen. Neben der Lufthansa Uniform dürfen die Damen Dirndl, die Herren Trachtenanzüge tragen. Die Service-Mitarbeiter der Lufthansa First Class-Lounges zeigen sich in einer schwarz-goldenen Tracht.

Fassbier an Bord

Bereits in den 1960er Jahren war frisch gezapftes Bier ein Highlight auf Lufthansa Flügen. Im damaligen „Lufthansa Senator Service“ wurde an Bord frisch gezapft. In diesem Jahr kehrt das Bierfass zurück an Bord der Lufthansa Business Class. Speziell für die Lufthansa Trachtenflüge wurde ein „flugtaugliches“ Fass ausgewählt. Bei diesem Spezialfass wird der Kohlensäuredruck durch ein Ventil reguliert. So wird ein Überdruck an Bord verhindert und das Zapfen ist auch in 10.000 Meter Flughöhe möglich.

Passend zum frischen Bier wird den Gästen der Business Class ein spezielles Oktoberfestmenü serviert. Erstmals wurden diese von Lufthansa Flugbegleitern in Zusammenarbeit mit den kulinarischen Experten von LSG Sky Chefs kreiert. Bei der Entwicklung flossen die Ideen der Crew und ihre Erfahrungen auf vorangegangenen Trachtenflügen mit ein. Zur Auswahl steht in diesem Jahr getrüffeltes Ochsentatar, gefolgt von Saibling mit Rieslingsauce und Bayerisch Creme mit Pistazien-Pesto.Im September und Oktober können Lufthansa Gäste auf allen Interkontinentalflügen in der Business Class das Oktoberfestmenü genießen.

Oktoberfest in den Lufthansa Lounges

Auch die Münchner Lufthansa Lounges sind für das Oktoberfest gerüstet. Wie im Vorjahr werden in den zwölf Lounges im Terminal 2 und im Satellitengebäude über 4.000 Kilogramm Leberkäs‘, über 38.000 Brez‘n und rund 750 Kilogramm Weißwürste verzehrt. Das Oktoberfestmenü in den festlich geschmückten Restaurants der Lufthansa First Class- Lounges wird in diesem Jahr mit einer Festtagssuppe beginnen, gefolgt von der Bauernente.

Den Abschluss bilden Marillen- und Zwetschgenknödel mit Vanille Espuma. In den Senator-und Business Lounges genießen die Gäste Andechser Gulaschsuppe oder Rahmschwammerl mit Semmelknödel. In allen Lounges wird zudem Oktoberfestbier vom Fass angeboten.

Oktoberfestbox für Wiesngäste

Gäste, die am ersten Wiesn-Wochenende im Münchner Terminal 2 landen, erhalten kostenlos eine besondere Oktoberfestbox. Diese enthält alles, um für die Wiesn gerüstet zu sein: Ein Maßkrugband, ein Vitamindrink, Salzbrezeln und Fruchtgummis in Bierkrugform.

Solar Orbiter bald bereit für Tests in Deutschland

Die Mission der europäischen Raumfahrtbehörde ESA zur Erkundung der Sonnenpole, Solar Orbiter, kommt zu wesentlichen Teilen aus Großbrittanien. Bald verlässt die Sonde Stevenage, um din Deutschland getestet zu werden.

Solar Orbiter soll die Pole unserer Sonne in hoher Auflösung abbilden. Die ESA will damit auch mehr über Sonnenstürme erfahren und den Sonnenwind, der Auswirkungen auf der Erde hat, genauer untersuchen. Der Sonnenwind ruft etwa auch die Polarlichter hervor, kann aber auch zu Problemen bei Satelliten und Elektrik auf der Erde führen.

Das Magnetfeld der Sonne hat sich 2013 umgekehrt. Das heißt, die magnetischen Pole haben sich von Plus nach Minus – und umgekehrt – verändert. Über das Magnetfeld gibt es viel zu lernen. Es kann helfen, das System unseres Sterns besser zu verstehen, inklusive der schwankenden Sternenaktivität und deren möglichen Anteil auf den Klimawandel.

Wichtiges Wissen über die Sonne

Die ESA wählte dazu Airbus Defence and Space in dem noch-EU-Mitgliedsland als Hauptauftragnehmer aus, doch steuern Universitäten aus ganz Europa Teile zu der Mission bei. Solar Orbiter soll dabei in die Fußstapfen der Sonde Solar Parker der NASA treten, die im August gestartet wurde. Beide verfolgen gegensätzliche Aspekte der Sonnenforschung: So soll Parker Solar die Sonnenatmosphäre durchqueren, während der Solar Orbiter die Oberfläche fotografiert. Dabei sollen beide einander so nah kommen, dass die ESA-Sonde die der NASA sogar bildlich sichtwar werden lässt. Solar Orbiter soll 2020 starten.

Die Sonde muss dabei gleichzeitig brütender Hitze auf der Sonnenseite und frostiker Kälte auf der Rückseite der Konstruktion standhalten. Als Grundlage dient dabei der Entwurf des Raumfahrzeugs BepiColombo, welches nächsten Monat starten soll. Die Merkurmission erfordert eine Sonde, die ähnliche Temperaturextreme aushalten muss.

Götz Ahmelmann mit Vorsitz von MFAG-Aufsichtsrat

0

Der Aufsichtsrat der Mitteldeutschen Flughafen AG (MFAG) hat in seiner Sitzung am 17. September 2018 personelle Änderungen im Vorstand der MFAG beschlossen.

Ab dem 15. Oktober übernimmt Götz Ahmelmann die Funktion des Vorstandsvorsitzenden der Mitteldeutschen Flughafen AG und tritt zugleich die Geschäftsführung der Flughafen Dresden GmbH an. Götz Ahmelmann verfügt über langjährige Erfahrungen in verschiedenen Führungspositionen bei internationalen Fluggesellschaften und war für Lufthansa, Etihad Airways und airberlin tätig. Im Rahmen dieser Tätigkeiten verantwortete er unterschiedliche Geschäftsbereiche. Hierzu zählten unter anderem die Ressorts Marketing und Vertrieb. Nun wurde er in den Vorstand der MFAG berufen.

Ausgewiesener Branchenkenner

Dem Leitungsteam der Unternehmensgruppe gehören weiterhin Johannes Jähn, Vorstand und Geschäftsführer der Flughafen Leipzig/Halle GmbH, sowie Dieter Köhler, Generalbevollmächtigter, an. Markus Kopp, Vorstand der MFAG und Geschäftsführer der Flughafen Dresden GmbH, wird die Unternehmensgruppe verlassen. Der Aufsichtsrat dankt Herrn Kopp für die langjährige Tätigkeit.

Den verschiedenen Geschäftsfeldern mit ihren sehr guten Zukunftsperspektiven für luftverkehrs- und logistikaffine Unternehmen stehen gleichzeitig Akteure wie Fluggesellschaften in einem sich zunehmend wandelnden Marktumfeld gegenüber, das alle Beteiligten vor neue und komplexe Herausforderungen. Götz Ahmelmann gild der MFAG als ausgewiesener Branchenkenner. Mit seinen langjährigen Erfahrungen im internationalen Airline-Management, der die Zusammenarbeit zwischen Flughäfen und Fluggesellschaften im Detail kennt.

Airlines am Flughafen Hamburg ziehen um

0

Im Rahmen einer neuen Terminalplanung am Hamburg Airport ziehen mehrere Fluggesellschaften in der Nacht vom 18. auf den 19. September in ein anderes Terminal.

Für Flugreisende sind der Check-in und die Gepäckaufgabe für Flüge mit diesen Fluggesellschaften ab dem 19. September dann nur noch in dem jeweils neu zugewiesenen Terminal möglich. Die Passagiere werden gebeten, sich vorab zu informieren, in welchem Terminal ihre Fluggesellschaft sich befindet, und rechtzeitig zum Flughafen anzureisen. Ab dem 19. September sind Eurowings, British Airways, Vueling, Iberia, Aer Lingus und Tarom in den folgenden Terminals zu finden:

  • Eurowings: Terminal 1 (vorher Terminal 2)
  • British Airways: Terminal 2 (vorher Terminal 1)
  • Vueling: Terminal 2 (vorher Terminal 1)
  • Iberia: Terminal 2 (vorher Terminal 1)
  • Aer Lingus: Terminal 2 (vorher Terminal 1)
  • Tarom: Terminal 2 (vorher Terminal 1).

Bessere Auslastung der Terminals

Passagiere von Eurowings können zudem voraussichtlich ab dem 26. September den Self Bag Drop Service des Hamburger Flughafens nutzen. Die Fluggäste können ihr Gepäck dann schnell und flexibel an einem der zehn Self Bag Drop Automaten in Terminal 1 selbstständig aufgeben, ohne zum Schalter gehen zu müssen.

„Mit der neuen Zuordnung der Fluggesellschaften stellen wir gemeinsam mit unseren Partnern sicher, dass die Terminals optimal ausgelastet sind. Dadurch können wir unseren Fluggästen vor ihrem Abflug noch mehr Platz und Komfort bieten“, sagt Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport.

Diamond fördert Jetski-Star Reiterer

0

Der österreichische Flugzeughersteller Diamond Aircraft ist neuer Sponsor des mehrfachen Jetski-Weltmeisters Kevin Reiterer.

Kevin Reiterer feierte bereits im Jugendalter seine ersten internationalen Erfolge. Seither führt er den Sport an, was nur mit enormer Effizienz, Engagement und Partnern gelingt. Der 26-jährige Sportler zeigt sich dabei nicht nur auf dem Wasser professionell, sondern auch als Trainer feierte er bereits bedeutende Erfolge. Soeben kehrte er als Trainer mit einer Gold Medaille seines kambodschanischen Athleten von den Asian Games zurück. Bis Jahresende arbeitet Reiterer an seinem sechsten WM-Titel.

Performer, die zueinander passen

Diamond Aircraft Industries zählt zu den renommiertesten Flugzeugherstellern von hochqualitativen, zertifizierten ein- und zweimotorigen Leichtflugzeugen aus Glas- und Karbonfaser. Das global tätige Unternehmen, mit Firmensitz in Wiener Neustadt, revolutionierte seiner Zeit die allgemeine Luftfahrtindustrie, indem es als erstes Unternehmen ein- und zweimotorige Dieselflugzeuge auf den Markt brachte und diese mit fortschrittlichster und modernster Avionik ausstattete. Sicherheit, Innovation und konstante Weiterentwicklung werden bei Diamond Aircraft täglich gelebt und finden sich in der breiten Produktpalette wieder.

„Ich freue mich auf eine Zusammenarbeit mit Diamond Aircraft. Wir sind uns in unserer Philosophie sehr ähnlich und haben uns sofort auf der richtigen Wellenlänge verstanden. Es ist Wahnsinn, diese Flieger hautnah zu sehen! Ich hoffe es besteht bald die Möglichkeit bei so manchen Flügen mit an Board zu sein“, schildert Reiterer.

„Diamond Aircraft ist es ein besonderes Anliegen, regionale Sportler auf ihrem erfolgreichen Weg zu begleiten. Unsere Partnerschaft ergänzt sich in dem Bestreben, uns stetig weiterzuentwickeln und immer das Beste zu liefern“, sagt Amila Spiegel, Global Sales und Marketing Director von Diamond Aircraft. Ende des Monats geht es für Kevin in die Vereinigten Staaten von Amerika. Der diesjährige Grand Prix von Amerika steht von 07. bis 09. Oktober in Arizona an.

Netzwerktreffen von Frauen in Verantwortung

0

Das erste „Netzwerktreffen von Frauen in Führungspositionen“ fand unter der Schirmherrschaft der Bayerischen Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales, Kerstin Schreyer (Mitte) am Münchner Flughafen statt.

Über 100 weibliche Führungskräfte aus den bayrischen Ministerien sowie aus unterschiedlichen Unternehmen wie der Landesbank Bayern, der Messe München und den Stadtwerken München nahmen teil. Ausgerichtet wurde die Veranstaltung vom Frauennetzwerk „MStars“ der Flughafen München GmbH (FMG). Ganz nach dem Motto und Claim des Münchner Airports „Verbindung leben“ sollen die jährlichen Netzwerktreffen eine Plattform zum Austausch und zur Diskussion darstellen und an wechselnden Schauplätzen stattfinden.

Auf dem Foto präsentieren sich die Schirmherrin der Veranstaltung, die Bayerische Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales, Kerstin Schreyer, MDL, (Mitte) mit den Gastgeberinnen Andrea Gebbeken, Geschäftsführerin Commercial und Security der Flughafen München GmbH und Schirmherrin der „MStars“ (links) und Vanessa Haumberger, Leiterin Politische Angelegenheiten und Gründerin der „MStars“ (rechts).

ANAs erste A380 im Jungfernflug nach Hamburg

0

Airbus ließ heute die erste A380 für die japanische Fluggesellschaft All Nippon Airways (ANA) zu ihrem Erstflug starten.

Der Jungfernflug führte die ANA-A380 von der Final Assembly Line (FAL) in Toulouse zum Werk von Airbus in Hamburg, wo die Innenausstattung geschieht. Die ANA HOLDINGS INC. hat drei Flugzeuge des Riesenjumbos A380 bestellt. Das erste Flugzeug soll 2019 geliefert werden und die beliebte Route Tokyo – Honolulu bedienen. Der Airbus A380 ist bekannt für seine geräumige und leise Kabine, die gerade auf den Langstrecken ein angenehmeres Reisen ermöglicht. Airbus hat heute Aufträge für 229 A380 an Airlines ausgeliefert.

Luftfracht mit Gefahrgut: Weltpremiere für eDGD

0

Lufthansa Cargo hat mit der Plattform „INFr8“ die weltweit erste Gefahrgutsendung mit digitaler Gefahrgutdeklaration (eDGD) am Flughafen Frankfurt abgefertigt. Eine Sendung des weltweit tätigen Gesundheitsunternehmens Abbott aus Wiesbaden wurde am Donnerstag an Bord des Frachtflugs LH8222 nach Mexiko-Stadt geflogen.

Lufthansa Cargo hat den weltweiten eDGD-Standard im Rahmen der IATA-Initiative eFreight maßgeblich miterarbeitet. In enger Verzahnung entlang der gesamten Transportkette, der Plattform INFr8-eDGD und der IATA wurde dafür ein völlig neuer Ansatz erarbeitet und evaluiert. IT und Prozesse der Frankfurter Fracht-Airline sind nun auf die papierlose Abfertigung von Gefahrgut-Sendungen abgestimmt. Lufthansa Cargo ist damit die erste und bislang einzige Fluglinie, die den eDGD-Standard unterstützt.

Weltpremiere für eDGD

eDGD hat damit bei Lufthansa Cargo ihre Weltpremiere als einem Branchenvorreiter in Sachen Digitalisierung. Gemeinsam mit Versendern, Spediteuren und Flughäfen gibt es noch reichlich Potenzial für Innovationen. Das Versenderportal „INFr8“ ist nun schon mal erfolgreich in den Pilotbetrieb gestartet. Alle Pilotpartner sind daran digital angeschlossen und können darüber die Transportdokumente bearbeiten – auch die gesetzlich vorgeschriebene Dangerous Goods Declaration (DGD).

„Wir lösen mit dem Versenderportal eine große Herausforderung der Air Cargo Supply Chain. Allen Beteiligten ermöglichen wir mehr Zuverlässigkeit und Transparenz. Insgesamt erreichen wir eine deutliche Vereinfachung der Prozesse über die Unternehmensgrenzen hinweg“, freut sich Ulrich Wrage, Vorstand der DAKOSY AG über den Pilotstart von „INFr8“.

Wichtiger Prozesspartner für den Entwickler DAKOSY war neben Lufthansa Cargo der Logistikdienstleister Panalpina. Für beide Unternehmen spielt der Flughafen Frankfurt eine bedeutende Rolle bei der Abwicklung von Gefahrgut. Die Fraport AG hat die Entwicklung des Portals als Infrastrukturgeber des Flughafens maßgeblich unterstützt. „Die Plattform integriert erstmals den Versender in die elektronische Informationskette der klassischen Luftfracht. Wir erwarten dadurch kürzere Check-in-Zeiten für Gefahrgüter und damit deutlich beschleunigte Abfertigungszeiten“, begrüßt Anke Giesen, Vorstand Operations der Fraport AG den Start des Versenderportals.

Standards schaffen für neue Prozesse

Herkömmlich verläuft der Gefahrgutprozess papierbasiert, da es bisher keine digitalen Standards gab. Papierbasierte Gefahrgutdeklarationen des Versenders treffen gemeinsam mit der Ware am Flughafen ein. Die Überprüfung der Dokumentation durch die Airline kann so erst nach Anlieferung beginnen. Im neuen digitalen System können Fehler in den Begleitdokumenten dagegen bereits vor Anlieferung der Sendung entdeckt und korrigiert werden. So müssen künftig weniger Sendungen abgelehnt werden. Zudem werden Abläufe beschleunigt und Ressourcen gehoben. Hierzu kommt auch firmenübergreifende Compliance zum Zug.

Der Pilotbetrieb der Plattform „INFr8“ ist für einen Zeitraum von sechs Monaten geplant. Danach wird die Plattform mit dem Übergang in den Regelbetrieb für alle interessierten Marktteilnehmer nutzbar. Eine Ausweitung des Portals um weitere Produktgruppen ist bereits geplant.

Frauen in Flughafenfeuerwehr geben Wasser marsch!

Erstmals in der Geschichte des Albrecht Dürer Airport Nürnberg haben zwei Frauen den Dienst bei der Flughafenfeuerwehr angetreten. Als Teil des Angriffstrupps betritt sie beispielsweise als erstes brennende Gebäude oder trägt als Fahrzeugführerin des Rettungswagens die Verantwortung für die Patientin oder den Patienten.

Seit Juli dieses Jahres unterstützen Stefanie Langer und Christina Forster ihre 68 männlichen Kollegen tatkräftig. Stefanie Langer (im Bild rechts) ist ausgebildete Berufsfeuerwehrfrau und Rettungsassistentin. Der Wunsch nach mehr Praxisbezug brachte die ehemalige Disponentin in der Integrierten Leitstelle Nürnberg schließlich zum Airport. Seitdem sie die dreiwöchige Grundausbildung zur Flughafenfeuerwehrfrau gemeinsam mit Kollegin Christina Forster erfolgreich absolviert hat, durchläuft die 36-jährige noch bis Oktober verschiedene interne Sachgebiete wie die Gerätewartung, den Rettungsdienst oder die Prüfung von Brandschutzeinrichtungen. Im Einsatzdienst erfüllt Langer dieselben Aufgaben wie ihre männlichen Kollegen.

Langers Kollegin Christina Forster hatte bei ihrer vorherigen Beschäftigung als Speditionskauffrau bereits Berührungspunkte mit der Luftfahrt und ist seit längerer Zeit ehrenamtlich bei der freiwilligen Feuerwehr tätig. Bis ihre Grundausbildung zur Berufsfeuerwehrfrau und zur Rettungssanitäterin im kommenden März beginnt, wird die 24-jährige bei der Flughafenfeuerwehr in der Truppenmanntätigkeit und im Sachgebiet für Atemschutz eingesetzt.

Faltlösung schafft Reinstraum für Einzelteile

0

Die OHB System AG hat gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut Produktionstechnik und Automatisierung IPA eine flexible mobile und zertifizierte Mini-Reinraumabdeckung konzipiert, die im Reinraum besonders empfindliche Produkte schützt.

Das so genannte µCAPE®ist somit die Mini-Variante des CAPE®. „Um empfindliche Hardware in einem Reinraum hoher Reinheitsklasse zu schützen, wenn an dieser für einen absehbaren Zeitraum nicht direkt gearbeitet wird, oder falls Arbeiten mit Risiko der Kontaminationsübertragung in der Umgebung durchgeführt werden müssen, ist unser µCAPE® bestens geeignet“, sagt Dr. Axel Müller, Cleanliness-Beauftragter der OHB System AG. „Für den schnellen, gesicherten Schutz von Produkt oder Messequipment im Reinraum wird eine zertifizierte und platzsparende Lösung benötigt“, sagt Axel Müller.

Faltbare Reinstfolie

Bei der Entwicklung des µCAPE® konnte das Team von der Expertise, Messtechnik und Qualifikation des großen Bruders CAPE®, ein flexibler zertifizierter Textilreinraum, profitieren. Zusammen mit dem OHB-Kooperationspartner Fraunhofer IPA in Stuttgart wurde ein Prototyp entwickelt. Nach längeren Materialmessungen wurde eine faltbare stabile Einhausung aus Reinstfolie realisiert, die nach Kundenvorgaben gefertigt wird. Durch die Handhabung beim Anbringen sowie den gemessenen Kontaminationsreduktionen (Abdeckschutz gegenüber partikularer und molekularer externer Verschmutzung) stelle das µCAPE® eine gut dokumentierte und zertifizierte Lösung dar, sagt Dr. Axel Müller.

Den Nutzern ist es mit dem µCAPE® möglich, Hardware auf einer Fläche von etwa 5 x 5 cm² bis 1 x 1 m² in kürzester Zeit zu schützen und die Schutzeinrichtung in greifbarer Nähe zu lagern. Neben der Raumfahrtindustrie sehen OHB und IPA auch bei der Pharma-, Optik-, Lebensmittel-, Medizin- und Halbleiterindustrie einen potentiellen Bedarf, wann immer Hardware oder Messequipment durch dokumentierte Maßnahmen gegenüber Auftraggebern oder Qualitätssicherung zu sichern ist.

Bewährungsprobe erfolgreich

Am OHB-Raumfahrtzentrum „Optik und Wissenschaft“ in Oberpfaffenhofen wurde das µCAPE® Anfang 2018 zum ersten Mal in einem der ISO5-Reinräume eingesetzt. „Das System hat nicht nur voll überzeugt, es zeigte uns zudem auch weitere Einsatzmöglichkeiten und Erweiterungen auf“, sagt Dr. Müller, und ergänzt: „µCAPE® wurde vom IPA extrem professionell umgesetzt. Innerhalb der Projekte von OHB zählt das µCAPE® mehr und mehr zu einem Standard. Kontaminationsbelastungen können hierbei realistischer abgeschätzt und reduziert werden, was den Aufwand reduziert und die geforderte Performance verbessert. Risiken und Zeitschätzungen in normalen Tätigkeiten sowie in Sondertätigkeiten werden durch diese Standardlösung und deren Verfügbarkeit minimiert.“ Bild zeigt den Schutz von Messequipment und Hardware.

Ryanair federte Streik der Piloten diesmal ab

Gestern Nacht um 03:00 Uhr endete der dritte Streik der deutschen festangestellten Ryanair-Piloten, die an den zwölf deutschen Stationen zur Arbeitsniederlegung aufgefordert worden waren. Beide Parteien bewerteten die Aktion aus ihrer Sicht.

Einige Flüge konnten durchgeführt werden, weil Managementpiloten, Contracter-Piloten, Piloten in Probezeit sowie Besatzungen aus anderen europäischen Ländern dafür eingesetzt wurden. Damit haben sich alle VC-Mitglieder am Streik beteiligt, soweit sie nicht aus rein rechtlichen Gründen zum Fliegen gezwungen waren. Flüge von und nach Deutschland mit Crews aus dem Ausland wurden ohnehin nicht bestreikt.

Insofern werde von Ryanair bewusst ein falsches Bild über die Anzahl der Flüge insgesamt, die Anzahl der betroffenen Flüge und die Streikbeteiligung gezeichnet, so die Pilotengewerkschaft. Ryanair gibt an, dass trotz des Streiks 70 Prozent ihrer Flüge durchgeführt werden konnten. 150 Verbindungen hatte die Airline zuvor gecancelt. Insgesamt habe der Low Cost-Carrier 2.200 Flüge mit 380.000 Reisenden ordentlich durchgeführt.

Entfremdung zwischen Management und Angestellten

„Piloten und Flugbegleiter haben erstmals zusammen ein klares Zeichen gesetzt. Mit dem gestrigen Tag sind alle Kolleginnen und Kollegen des fliegenden Personals noch enger zusammengerückt. Die herablassende Reaktion und die Drohungen des Top-Managements gegenüber den Mitarbeitern in Deutschland ist bezeichnend für Unkultur in der Unternehmensführung“, so Ingolf Schumacher, Vorsitzender Tarifpolitik der Vereinigung Cockpit.

„Das Management hat sich mit seiner Verhandlungsführung in eine Sackgasse begeben und trägt die alleinige Verantwortung für die Streiks. Wenn Ryanair weiterhin ein verhandlungsfähiges Angebot oder ein geeignetes Schlichtungsverfahren ablehnt, ist die weitere Eskalation des Konflikts mit den Piloten unvermeidlich“, so Schumacher weiter. Die VC bedauert die Unannehmlichkeit für die Passagiere des gestrigen Tages und bedankt sich bei den vielen Fluggästen, die trotz des Streiks Verständnis für die Ryanair-Crews geäußert haben.

Plattform für Ariane 6 tritt Reise an

0

Mit dem Transfer des ARIANE 6 Starttisches von seinem Montageplatz zum endgültigen Standort ist ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung des Ariane 6 Gesamtsystems erreicht.

Im Juli 2020 wird die neue europäische Trägerrakete ARIANE 6 ihren Jungfernflug vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana antreten. Das Augsburger Raumfahrtunternehmen MT Aerospace AG und seine Mainzer Tochter MT Mechatronics GmbH sind im Auftrag der französischen Raumfahrtbehörde CNES für die Realisierung der mechanischen Startanlagen (ELA 4) in Kourou verantwortlich.

Starttisch in 700 Tonnen Stahl

MT Mechatronics arbeitet seit 2016 an der Entwicklung und dem Bau der Plattform. Das Projekt umfasst ein Vertragsvolumen von 24.000.000 Euro. Der Transport des ca. 700 Tonnen schweren Starttisches zum Startplatz erfolgte auf zwei aus Europa angelieferten Spezialtransportern, die den gesamten Starttisch über eine Distanz von circa 150 Meter versetzten. Mit der Erreichung dieses Meilensteins für eines der wichtigsten Bauwerke der gesamten Startanlagen ist Europa der Fertigstellung des Bodensegments für das neue Trägersystem wieder einen wichtigen Schritt nähergekommen.

Neben dem Starttisch umfasst der Auftrag des CNES Planung und Bau der mobilen Paletten-Systeme, auf denen die Feststoff-Booster zum Startplatz gebracht werden, des Deflektors, der den Antriebsstrahl der Rakete ablenkt sowie des circa 66 Meter hohen Versorgungsturms. MT Aerospace und MT Mechatronics sind seit über 40 Jahren wesentlich an der Realisierung aller Startanlagen für die sechs Generationen der ARIANE und für die SOJUZ-Rakete am Weltraumbahnhof in Kourou beteiligt. Auf den Fotos: Der Starttisch mit Transportfahrzeugen bereit zum Transfer; der Starttisch mit Baustellenteam kurz vor Erreichen der Endposition.

Run am Flughafen Hamburg lockt auch Nicht-Läufer

Die Teilnehmer erwartet eine markante Streckenführung, die sie sowohl das Parkhaus P5 am Flughafen als auch den Krohnstiegtunnel durchlaufen lässt. Dies ist einmalig bei einem Laufwettbewerb und wurde mit steigenden Meldezahlen – knapp zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr – honoriert. Dazu gibt es mehr Disziplinen.

Ein Jubiläum mit Premiere: Am Sonntag, den 16. September 2018 findet rund um den Flughafen Hamburg das 35. Internationale Airport Race statt, das vom Lufthansa Sportverein ausgerichtet wird. Erstmals wird es neben den bekannten Wettbewerben über zehn Meilen (16,1 km) und den beiden Schülerläufen (400 m und 1.609 m) auch eine Konkurrenz über fünf Kilometer geben.

Programm auch für Nicht-Läufer

Im Start-/Zielbereich bietet ein vielseitiges Rahmenprogramm Attraktionen für die ganze Familie: Ein musikalischer Live-Act, eine Hüpfburg, Getränke und Speisen sowie ein sportliches Aufwärmprogramm sorgen für Unterhaltung bei Jung und Alt. Unter anderem wird die Stiftung Kinderjahre mit einem Stand vor Ort sein und kostengünstige Sportbekleidung für den guten Zweck verkaufen. Die Stiftung setzt sich für gemeinnützige Projekte zur Chancengleichheit benachteiligter Kinder ein.

Sportliche Highlights und prominente Läufer

Der Brite Jack Okell von hamburg running hat bereits bei der 2. Nacht der Zehner seine gute Form bewiesen und gilt als Favorit für das Rennen. Rekordsieger Captain Dave Walters aus den USA musste seine Teilnahme leider aus beruflichen Gründen absagen. Weitere bekannte Teilnehmer sind der Lufthansa-Technik-Personalvorstand Antonio Schulthess sowie Hamburgs Sportstaatsrat Christoph Holstein, der auch Mitglied im ausrichtenden Lufthansa Sportverein ist.

Wettbewerb mit langer Tradition

Die Kooperation zwischen dem Internationalen Airport Race und Hamburg Airport ist eine der längsten im norddeutschen Laufbereich. „Der traditionelle Lauf führt nicht nur um, sondern auch direkt über das Flughafen-Gelände“, freut sich Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport. „Wir wissen, dass gerade diese ungewöhnlichen Einblicke für viele Teilnehmer die besondere Faszination dieses Wettbewerbs ausmachen, deswegen ist es für uns eine Herzensangelegenheit, das Internationale Airport Race seit vielen Jahren zu unterstützen.“ Die Voranmeldung ist bereits abgeschlossen. Nachmeldungen sind nur noch am Veranstaltungswochenende direkt vor Ort möglich.

Bombardier autorisiert Aviation Services in Russland

Lufthansa Bombardier Aviation Services Moscow mit Sitz am Flughafen Vnukovo – 3 (VKO) wurde als autorisierter Wartungsdienstleister und offizieller Teilelieferant für den russischen Markt in das weltweite Servicenetzwerk von Bombardier aufgenommen.

Der Service am dem Standort umfasst ein nahtloses Teileversorgungssystem. Dieses soll den Kunden direkte Vorteile durch reduzierte Ausfallzeiten und damit verbundener Steigerung der Nutzungszeiten der Flugzeuge bringen. Weitere Dienstleistungen, die vor Ort angeboten werden, umfassen einen lokalen Vorrat an kritischen Teilen, umfassende Wartungsdienstleistungen für alle Eigentümer und Betreiber von Bombardier-Flugzeugen in der Region, die Durchführung von Garantiearbeiten und Aircraft-On-Ground-Dienstleistungen. Lufthansa Bombardier Aviation Services Moscow unterstützt technisch alle Learjet-, Challenger- und Global-Flugzeuge von Bombardier in der Region.

Lufthansa Bombardier Aviation Services VKO wird Ersatzteile beschaffen und die entsprechende Dokumentation für eine rasche Abfertigung durch den russischen Zoll und den Transport zum Moskauer Werk vorbereiten. So ist sichergestellt, dass benötigte Teile bei Bedarf sofort verfügbar sind. Zusammen mit VTS Jets bietet Lufthansa Bombardier Aviation Services VKO den Kunden in Moskau sämtliche Line Maintenance Services an. AOG-Dienste sind in ganz Russland und der GUS-Region verfügbar.

Kurz- und Mittelstrecken bringen Fraport Wachstum

0

Im August 2018 zählte der Flughafen Frankfurt etwa 6,8 Millionen Fluggäste, ein Anstieg um 8,1 Prozent. Seit Jahresbeginn verbuchte Frankfurt ein Passagierwachstum von 8,7 Prozent. Das lag hauptsächlich am Europaverkehr.

Die Zahl der Flugbewegungen erhöhte sich um 8,0 Prozent auf 46.389 Starts und Landungen. Mit einem Plus von 5,5 Prozent stieg die Summe der Höchststartgewichte auf etwa 2,9 Millionen Tonnen an. Das Cargo-Aufkommen blieb mit 182.589 Tonnen auf Vorjahresniveau (plus 0,8 Prozent).

Luftfahrt: Zunahme breiter Trend

Die internationalen Beteiligungsflughäfen entwickelten sich weiter positiv. Der slowenische Airport Ljubljana notierte ein Plus von 3,1 Prozent auf 202.423 Fluggäste. Die beiden brasilianischen Flughäfen Fortaleza und Porto Alegre zählten gemeinsam einen Anstieg von 4,6 Prozent auf etwa 1,2 Millionen Passagiere.

Mit einem Wachstum von insgesamt 6,6 Prozent auf rund 5,4 Millionen Fluggäste konnten die 14 griechischen Airports eine positive Monatsbilanz ziehen. Die wachstumsstärksten Standorte waren dabei die Flughäfen auf Korfu und Kos mit einem Zuwachs von jeweils 12,2 Prozent auf 704.741 beziehungsweise 538.382 Fluggäste. Der Airport auf Lesbos wuchs um 11,6 Prozent auf 71.636 Passagiere.

Lima in Peru erzielte mit rund 2,1 Millionen Passagieren ein Plus von 6,6 Prozent und die beiden Twin Star Airports in Bulgarien stiegen gemeinsam um 5,8 Prozent auf annähernd 1,4 Millionen Fluggäste. Das Aufkommen in Antalya (Türkei) sprang um 14,7 Prozent auf rund 4,9 Millionen Fluggäste. Hannover schloss den Berichtsmonat mit 667.084 Passagieren, ein Plus von 8,1 Prozent. Auch die Flughäfen im russischen St. Petersburg und im chinesischen Xi’an entwickelten sich mit knapp 2,1 Millionen Fluggästen (plus 11,6 Prozent) beziehungsweise rund 4,2 Millionen Passagieren (plus 8,8 Prozent) durchweg positiv.

Lufthansa expandiert Vertrieb über NDC API

1

Die neuen Partner Ruefa, Mitglied der Verkehrsbüro Group, die Lufthansa City Center Reisebüros und die Onlinebuchungsplattform Pelikan nutzen direkte Schnittstellen zum Lufthansa Group Buchungssystem, die so genannte NDC API.

Die Lufthansa Group wird in Zukunft noch enger mit weiteren Vertriebspartnern zusammenarbeiten. Damit haben diese ab Oktober Zugriff auf Tarife und Angebote, die erstmals exklusiv über diese Kanäle buchbar sind: Zugang zu Lufthansa und SWISS Lounges sowie Internetgutscheine für Interkontinentalflüge von Lufthansa und SWISS sowie Kontinentalflüge der Tochter Austrian Airlines. Die Anbindung findet im Rahmen des „NDC Partner Program“ statt, welches die Angebote, exklusiven Inhalte und Lösungen der NDC API-Anbindung der Lufthansa Group Airlines auf einer einzigen Plattform bündelt.

Anreize zur Buchung

Ab Januar 2019 erhalten zudem alle vertraglich angebundenen Vertriebspartner, die über eine NDC-Schnittstelle buchen, einen Bonus in Höhe von einem Euro für jeden abgeflogenen NDC-Coupon. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit den Lufthansa City Center Reisebüros, der Ruefa und Pelikan gleich mehrere wichtige neue Partner in unseren Heimatmärkten Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie auch in der Slowakei für unser NDC Partnerprogramm gewinnen konnten. Wir möchten unsere lokalen Partner mit attraktiven Angeboten bedienen. Das neu gestartete NDC Partnerprogramm und seine Webseite bilden dafür eine wichtige Grundlage. Bereits heute nutzt eine stetig steigende Zahl von Agenten die NDC Smart Offerund profitiert von diesen“, sagt Jürgen Siebenrock, Vice President Sales Home Markets & Global Key Account Management.

Das NDC Partner Program

In den Lufthansa Group Heimatmärkten Deutschland, Österreich und der Schweiz können sich Reisebüros, Firmenkunden und Reisetechnologieanbieter seit Juli dieses Jahres online über die verschiedenen, direkten Vertriebsschnittstellen der Airline-Gruppe informieren. Der Auftritt ist im Internet frei abrufbar und informiert über die Tarif- und Produktangebote, die nur über diese Kanäle buchbar sind, die sogenannten NDC Smart Offer, sowie über die technologische Anbindung an die Lufthansa Group Buchungsschnittstellen.

Zudem bietet das Programm User-Support für angebundene Kunden sowie Trainingsprogramme. Reisebüros, die an der kostenlosen webbasierten NDC Lösung SPRK interessiert sind, können sich auf der Webseite registrieren und sich so Zugang zu der Lufthansa Group Buchungs- und Serviceplattform verschaffen. Die Anmeldung erfolgt durch Ausfüllen eines Formulars, das auf der neuen Webseite verfügbar ist.

fvw Kongress in Köln

Die Plattfortm ist auf Deutsch und Englisch verfügbar. Bis zum Ende des Jahres soll die Seite in vielen weiteren Märkten weltweit eingeführt werden. Auch auf dem diesjährigen fvw Kongress, der am 18. und 19. September in Köln stattfindet, werden die Lufthansa Group Hub Airlines mit einem Stand vertreten sein und weitere Einblicke in das NDC Partner Program gewähren.

Standplätze Golf am Flughafen Zürich bereit

0

Heute wurden die neuen Standplätze „Golf“ am Zürich Airport in Betrieb genommen. Sie befinden sich im Süden des Flughafens, westlich der Werft 3. Mit den zehn neuen Plätzen für die Offenabfertigung von Flugzeugen der Kategorie C baut der Flughafen Zürich seine Kpazitäten für den innereuroäischen Flugverkehr aus.

Nach 18 Monaten Bauzeit konnten heute im Süden des Flughafens Zürich zehn neue offenen Standplätze rund zwei Monate früher als ursprünglich geplant fertiggestellt und dem Betrieb übergeben werden. Sie tragen den Namen „Golf“ und bieten künftig auf insgesamt acht Hektaren Platz für Flugzeuge der Kategorie C. Darunter fallen Flugzeugtypen wie beispielsweise C-Series (künftig Airbus A220), A320 oder B737. Sämtliche Standplätze verfügen über eine Flugzeugenergieversorgung. Zur Erschließung wurde der Rollweg Echo nach Süden verlängert.

Ersatzmaßnahmen umgesetzt

Zum Bau der neuen Standplätze galt es, für bestehende Infrastrukturen Ersatz zu finden. So wurden die landseitigen Parkplatzflächen nordwestlich des Parkplatzes P65 (gegenüber Rest. Runway 34) neu angeordnet. Weiter entstanden für die verdrängte bestehende Schneedeponie Süd zwei Ersatzstandorte.

Für das auf der neu befestigten Fläche „Delta Süd“ anfallende Regenwasser musste zudem auf einer Fläche von rund 2.300 Quadratmetern ein neues Retentionsfilterbecken nördlich der Piste 28 erstellt werden. Sämtliche Ersatzmaßnahmen (Parkplätze, Schneedeponien und Retentionsfilterbecken) konnten bereits im Oktober 2017 in Betrieb genommen werden.

Antwort auf steigende Nachfrage

Die neuen Standplätze tragen dazu bei, die steigende Nachfrage des Europaverkehrs nach Abfertigungsstandplätzen abzudecken. Dank ihrer Nähe zur bestehenden Infrastruktur werden sie zudem einen wichtigen Beitrag leisten, die Betriebsabläufe zu optimieren und auch weiterhin kurze Umsteigezeiten am Flughafen Zürich zu garantieren.

Ryanair ab London: 23 neue Ziele und Brexit-Gefahr

0

Ryanair hat heute ihren bisher größten Flugplan für London im Sommer 2019 veröffentlicht. Darin will die Low Cost-Airline 23 neue Strecken bedienen.

Mit dann insgesamt 180 Routen wollen die Iren dann 26.000.000 Passagiere über die vier Flughäfen Londons – Stansted, Luton, Southend und Gatwick – bedienen. Dazu werden am Flughafen Southend drei weitere Boeing 737 stationiert, in Luton zwei weitere auf dann sechs Flugzeuge. Die Ziele sind ab

  • Stansted: Kiev, Lviv & Nantes
  • Luton: Alicante, Athens, Barcelona, Bologna, Cork, Malaga
  • Southend: Alicante, Bilbao, Brest, Kopenhagen, Cluj, Korfu, Dublin, Faro, Kosice, Malaga, Milan, Palma, Reus & Venedig.

Unterdessen beklagt Ryanair weiterhin eine auffällig hohe Verspätungsrate, die sie durch die Flugsicherung NATS an ihren Flughäfen zu erleiden habe. Es gebe keine Erklärung, warum 52 Prozent der Verspätungen von London ATC im ersten Quartal des Jahres auf Stansted entfallen, während es null am Flughafen Heathrow wären und nur zehn Prozent am Flughafen Gatwick. Dort, wo die Shareholder der NATS, easyJet und BA, die größten Airlines sind. Weitere Sorge bereite Ryanair zudem die Gefahr eines harten Brexit. In diesem Falle könnten Flugzeuge für Tage oder sogar Wochen am Boden bleiben müssen.

Studierende im Lehrprogramm Flugzeug beim DLR

1

Die DLR_Uni_Summer_School begeister wieder Studierende durch praxisbezogene Flugversuche für die Luftfahrt. Besonders gute Studenten erhielten die Möglichkeit, Flugmanöver in der Cessna C208B Grand Caravan des DLR mitzuverfolgen.

Vom 10. bis 14. September 2018 dreht sich für über 30 Studierende aus ganz Deutschland alles um Luftfahrt und eigene Versuche während des Fluges. Gastgeber sind das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und das Institut für Flugführung (IFF) der Technischen Universität Braunschweig in Kooperation mit sechs weiteren Luftfahrt-Universitäten.

Summerschool stellt Kontakte her

Die in Deutschland einzigartige Sommerschule mit dem Schwerpunkt Flugversuch geht mittlerweile ins dritte Jahr. Auf dem fünftägigen Programm steht praxisnahes Lernen im „Fliegenden Hörsaal“ sowie Blicke hinter die Kulissen der vielen Institute des DLR und der TU Braunschweig am Forschungsflughafen Braunschweig-Wolfsburg. Für viele der Studierenden anderer Hochschulen mit Luftfahrt-Schwerpunkt ist es eine seltene Möglichkeit, aktiv an Flugversuchen teilzunehmen.

DLR-Luftfahrtvorstand Prof. Rolf Henke: „Für uns als DLR ist es enorm wichtig, in engem Kontakt zu den Universitäten und zum wissenschaftlichen Nachwuchs zu stehen. Erste Flugversuchserfahrungen sind prägend für die angehenden Ingenieurinnen und Ingenieure. Sie machen die Faszination Luftfahrtforschung erlebbar.“ Prof. Peter Hecker vom IFF an der TU Braunschweig ergänzt: „Ich bin begeistert über das ungebrochen hohe Interesse der Studierenden an der Summer School. Ich freue mich, dass wir Studierenden mit dem Fliegenden Hörsaal wichtige Praxiserfahrungen ermöglichen können.“

Flugphysik im Flugzeug und im Flugsimulator

Das Erlebnis „Fliegender Hörsaal“ bieten die Partner mit dem Forschungsflugzeug Cessna C208B Grand Caravan des DLR sowie mit einer Dornier Do 128-6, Kennung „D-IBUF“, des Instituts für Flugführung der TU Braunschweig an. Nach einem ersten Theorieteil und einer Einführung in die Flugdatenauswertung werden die eigentlichen Flugversuche vorbereitet, die sich über mehrere Tage verteilt auf verschieden Gruppen erstrecken. Dazu haben die Studierenden die Möglichkeit, in den Flugsimulatoren des DLR ihre Fähigkeiten zu beweisen.

Bei den Flugversuchen an Bord der Cessna und der D-IBUF erfassen die Studierenden Daten zu Flugeigenschaften sowie der Flugleistung und werten diese selbst aus. Dabei geht es um die Datenerfassung zur Standardperformance der Flugzeuge ebenso wie um die Beobachtung spezieller Manöver. Um dies durchführen zu können, verfügt ein „Fliegender Hörsaal“ – neben einem Arbeitsplatz für den Flugversuchsingenieur – über individuelle Messplätze für die Nachwuchsforscher.

Universitäten entsenden Studierunde

Sommerschulen haben für die Nachwuchsförderung eine besondere Bedeutung. Sie verknüpfen theoretisches Wissen mit wichtiger Praxiserfahrung. Für die Studierenden besteht die Chance zur Kontaktaufnahme zu Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern am Campus Forschungsflughafen für spätere Studien- und Masterarbeiten. Neben der TU Braunschweig und dem DLR wird die Summer School unterstützt von der RWTH Aachen, der Technischen Universität Berlin, der Technischen Universität Darmstadt, der Technischen Universität Dresden, der Technischen Universität München und von der Universität Stuttgart, die jeweils teilnehmende Studierende entsendet haben.

Auf dem Gruppenfoto die Teilnehmer der DLR_Uni_Summer_School Luftfahrt: 2018 nehmen mehr als 30 Studierende aus sechs deutschen Luftfahrt-Universitäten an der DLR_Uni_Summer_School Luftfahrt in Braunschweig teil.

Verkehr am Flughafen Wien wächst stark im August

Das Verkehrsaufkommen am Flughafen Wien legt weiter stark zu: Im August 2018 stieg das Passagieraufkommen der Flughafen-Wien-Gruppe (Flughafen Wien, Malta Airport und Flughafen Kosice) um 11,4 Prozent auf 3,6 Mio. Reisende an.

Kumuliert von Januar bis August 2018 nahm das Passagieraufkommen um 8,4 Prozent auf 22,3 Mio. Reisende zu. Auch der Standort Flughafen Wien entwickelte sich mit einem Passagierplus von 6,8 Prozent von Januar bis August 2018 sehr gut. Bei Fortsetzung des derzeitigen Trends ist davon auszugehen, dass die bisherige Prognose für den Standort Wien von über sechs Prozent Passagierwachstum, beziehungsweise für die Gruppe von über acht Prozent, deutlich übertroffen werden könnte.

Wien: Fast 12 Prozent mehr Passagiere

Standort Wien: Starkes Wachstum bei Passagieren und Flugbewegungen Am Standort Flughafen Wien stieg das Passagieraufkommen im August 2018 um 11,9 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres auf 2.783.173 Reisende an. Die Anzahl der Lokalpassagiere nahm mit einem Plus von 16,8 Prozent stark zu, die Anzahl der Transferpassagiere stieg leicht um 0,5 Prozent. Die Flugbewegungen nahmen im August 2018 mit plus 8,9 Prozent ebenfalls deutlich zu. Beim Frachtkommen verzeichnete der Flughafen Wien einen leichten Rückgang von 0,5 Prozent im Vergleich zum August des Vorjahres.

Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien nach Westeuropa stieg im August 2018 um 11,9 Prozent an, nach Osteuropa nahm das Passagieraufkommen um 4,3 Prozent zu. In den Fernen Osten nahm das Passagieraufkommen im August 2018 um 42,5 Prozent zu, jenes in den Nahen und Mittleren Osten stieg um 18,7 Prozent an. Nach Nordamerika entwickelte sich das Passagieraufkommen mit 2,9 Prozent ebenfalls positiv und nach Afrika legte die Zahl der Passagiere um 18,8 Prozent zu. Ein starkes Passagierplus gab es im August 2018 für den Flughafen Malta mit einem Zuwachs um 9,5 Prozent. Auch in Kosice gab es einen erfreulichen Anstieg um 10,7 Prozent.

Verkehrsentwicklung August 2018

Flughafen Wien (VIE) 08/2018 Prozent
01-08/2018 Prozent
Passagiere an+ab+transit 2.783.173 +11,9 17.353.922 +6,8
Lokalpassagiere an+ab 2.007.564 +16,8 12.799.360 +8,1
Transferpassagiere an+ab 766.048 +0,5 4.488.186 +3,3
Bewegungen an+ab 22.725 +8,9 155.965 +4,4
Cargo an+ab in Tonnen 24.471 -0,5 192.569 +3,0
MTOW in Tonnen 906.996 +10,3 6.188.872 +4,9

Kiss & Fly: Verlängerung der Durchfahrtzeit am DUS

Der Flughafen Düsseldorf hat im Livebetrieb wichtige Erfahrungen gesammelt, um das  neue System an der einen oder anderen Stelle weiter zu verbessern. Die Beschilderung vor den Schranken sowie die Verkehrssteuerung werden auf Basis des Kundenfeedbacks optimiert.

Außerdem wurde die Kundeninformation an den Schranken intensiviert. Auf der Abflugebene wird die kostenfreie Aufenthaltsdauer mit sofortiger Wirkung von acht auf zehn Minuten angehoben. Die neue Zufahrtsregelung am Düsseldorfer Airport an der Vorfahrt zur Abflug- und Ankunftsebene mit Schrankenanlagen (Kiss & Fly) spiele sich damit weiter ein. Immer mehr Autofahrer haben sich auf die neue Verkehrssituation eingestellt.

Gewöhnungsbedarf bei Reisenden

„Es liegt in der Natur der Sache, dass sich die Autofahrer, die den Bereich vor dem Terminal passieren, an die neuen Abläufe erstmal gewöhnen müssen“, betont Thomas Schnalke, Sprecher der Geschäftsführung des Düsseldorfer Flughafens. „Aber auch wir haben aufmerksam hingeschaut und gelernt. Die Zahlen zeigen nach rund eineinhalb Wochen, dass zwar über 95 Prozent der Autofahrer mit den acht kostenfreien Minuten auf der Abflugebene auskommen. Dennoch wollen wir auch noch für die restlichen Kunden gewährleisten, dass sie Fluggäste entspannt am Terminal absetzen können.“ Sowohl an der Einfahrt als auch an der Ausfahrt der Kiss & Fly-Zonen steht Servicepersonal mit Rat und Tat zur Seite.

Vor der Einführung des Schrankensystems war dies nicht mehr zu jeder Zeit möglich. Immer häufiger wurden Autos in diesem Bereich für längere Zeit abgestellt, teilweise sogar in zweiter Reihe. Dies führte unweigerlich zu Rückstaus. Um diese Verkehrssituation besser zu organisieren, hatte sich der Airport für die neue Regelung entschieden. Mit Schrankenanlagen vor und hinter der Abflug- und Ankunftsvorfahrt wird der Verkehrsfluss seitdem besser strukturiert. Fahrzeuge können weiter kostenfrei die beiden Zonen passieren und Fluggäste auf der Abflugebene zum Terminal bringen. Allerdings wird das Parken auf dieser Fläche kostenpflichtig.

Freie Durchfahrt zum Verabschieden

Auf der Abflugebene stehen insgesamt 80 Halteflächen zur Verfügung. Braucht man zur Verabschiedung länger als zehn Minuten, fallen bis zu einer Dauer von 15 Minuten Gebühren in Höhe von fünf Euro an. Alle zusätzlichen fünf Minuten kosten weitere drei Euro. Die Höchsthaltedauer liegt auf der Abflugebene bei maximal 30 Minuten.

Auf der Ankunftsebene hat sich nichts geändert. Hier bestehen weiterhin keine Halteflächen und es gilt ein absolutes Halteverbot. Lediglich ein reiner Durchfahrtsverkehr ist hier möglich. Für diesen wird eine ausreichende Zeit von zwei Minuten bemessen. Wer nicht nur durchfährt, sondern entgegen der Regelung stehen bleibt, muss für bis zu fünf Minuten fünf Euro entrichten.

Das Parkhaus P2, das „First Class Parken“ im P3 sowie das Sheraton Hotel sind durch die Zonen hinter den Schranken weiterhin erreichbar. Selbstverständlich zahlen die Kunden hier weiterhin ausschließlich die Entgelte für die Parkhäuser. Autofahrern, die länger als die übliche Bringzeit halten möchten, empfiehlt der Düsseldorfer Airport die direkt hinter der Ausfahrt im Vorfahrtsbereich gelegenen Kurzzeitparkplätze P11 und P12 für 1,80 Euro je zwölf Minuten sowie die terminalnahen Parkhäuser P1, P2, P3, P7 oder P8. Hier fallen zwischen 3,50 Euro und fünf Euro pro Stunde an.

Ryanair: Tel Aviv und Malta als Strecken und Streik

Ryanair hat heute eine weitere Strecke verkündet, die nächstes Jahr bedient werden soll: Von Cardiff nach Malta. Die Route soll zweimal wöchentlich geflogen werden. Erst gestern hatte die Airline für Oktober eine neue Strecke aus Deutschland angekündigt.

So will Ryanair eine neue Strecke von Memmingen nach Tel Aviv fliegen. Tel Aviv soll im Winterflugplan ab Oktober 2018 zwei Mal wöchentlich Ziel einer Boeing mit der Harfe sein. Von Memmingen geht es auch derzeit nach Zadar.

Streik der Piloten in Deutschland

Ryanair wird ab Mittwoch früh für 24 Stunden bestreikt, wie die Vereinigung Cockpit verkündete. Der Low Cost-Carrier hat mitgeteilt, er wolle dennoch so viele Flüge wie möglich durchführen und hat entsprechende Informationen den Passagieren mitgeteilt. Dies könnte etwa durch nicht in Deutschland stationierte Piloten geschehen. Trotzdem mussten von den 400 Flügen von und nach Deutschland in dem Zeitraum 150 Flüge gestrichen werden. Die Piloten wollen mit der Maßnahme bessere Konditionen erreichen.

Lufthansa: Airlines im August legen deutlich zu

0

Die Netzwerk-Airlines Lufthansa, SWISS und Austrian Airlines haben im August insgesamt rund 9,9 Millionen Fluggäste befördert und damit 7,9 Prozent mehr als im gleichen Monat des Vorjahres.

Im August 2018 haben die Airlines der Lufthansa Group rund 13,8 Millionen Fluggäste an Bord ihrer Flugzeuge begrüßt. Dies entspricht einer Steigerung von zehn Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die angebotenen Sitzkilometer lagen um 8,2 Prozent über dem Vorjahr, gleichzeitig konnte der Absatz um 8,7 Prozent gesteigert werden. Daraus ergibt sich ein Sitzladefaktor, der mit 86,4 Prozent um 0,5 Prozentpunkte höher ausfällt als im August 2017.

Das Frachtangebot lag im August um 3,6 Prozent über dem Vorjahr, die abgesetzten Tonnenkilometer um 0,7 Prozent niedriger. Daraus ergibt sich ein um 2,7 Prozentpunkte niedrigerer Nutzladefaktor von 63,2 Prozent. Das Angebot der Netzwerk-Airlines in Sitzkilometern wurde im August um 5,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr ausgeweitet. Der Absatz stieg im gleichen Zeitraum um 5,9 Prozent. Damit erhöhte sich der Sitzladefaktor um 0,5 Prozent-punkte auf 86,5 Prozent.

Drehkreuze München und Zürich stark

Am stärksten gewachsen sind die Netzwerk-Airlines im August 2018 an den Drehkreuzen München und Zürich mit jeweils zweistelligem Passagierwachstum von 11,2 Prozent (in München) und 10,6 Prozent (in Zürich). In Wien betrug das Wachstum 6,9 Prozent, in Frankfurt 5,0 Prozent. Auch das zugrunde liegende Angebot wurde unterschiedlich stark erhöht: In München um 11,3 Prozent, in Zürich um 9,0 Prozent, in Wien um 6,4 Prozent und in Frankfurt um 1,1 Prozent.

Lufthansa hat im August rund 6,5 Millionen Fluggäste in ihren Flugzeugen befördert und damit 7,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Einem im August um 4,0 Prozent höherem Angebot an Sitzkilometern stand ein um 4,3 Prozent höherer Absatz gegenüber. Der Sitzladefaktor lag mit 86,1 Prozent um 0,3 Prozentpunkt über dem des Vorjahresmonats.

Eurowings wächst bei Angebot und Auslastung

Eurowings (inklusive Brussels Airlines) hat im August rund 3,8 Millionen Fluggäste befördert, davon rund 3,5 Millionen auf Kurzstreckenflügen und 342.000 auf Langstreckenflügen. Dies entspricht einer Steigerung von 15,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Einem im August um 21,8 Prozent erhöhten Angebot stand ein um 22,2 Prozent erhöhter Absatz gegenüber, woraus sich ein um 0,3 Prozentpunkten höherer Sitzladefaktor von 86,0 Prozent ergibt.

Auf der Kurzstrecke wurden im August die angebotenen Sitzkilometer um 17,6 Prozent erhöht, die verkauften Sitzkilometer stiegen im gleichen Zeitraum um 18,7 Prozent. Daraus ergibt sich auf diesen Flügen ein um 0,7 Prozentpunkte höherer Sitzladefaktor als im August 2017 von 85,4 Prozent. Auf der Langstrecke ist der Sitzladefaktor im selben Zeitraum um 0,9 Prozentpunkte auf 87,0 Prozent gesunken. Hier stand einem um 31,2 Prozent erhöhten Angebot ein um 29,9 Prozent gestiegener Absatz gegenüber.

ILS-Vermessung am Frankfurter Flughafen

0

In der Zeit vom 13. bis zum 16. September 2018 finden am Flughafen Frankfurt Vermessungsflüge statt. Die Instrumentenlandesysteme (ILS) der Nordwest-Landebahn werden für beide Betriebsrichtungen (Ost- und Westwetterlage) vermessen.

Als Vermessungsflugzeug kommt eine zweimotorige Propellermaschine vom Typ Beechcraft King Air 350 zum Einsatz. In dieser Zeit ist auch in der Nacht mit Lärmbelästigungen zu rechnen. Trotz des Nachtflugverbots am Flughafen Frankfurt dürfen technische Überprüfungsflüge, wie zum Beispiel Vermessungsflüge, auch während der Nacht stattfinden. Tagsüber würden diese Flüge zu einer großen Beeinträchtigung des regulären Flugverkehrs führen.

Die Vermessung technischer Einrichtungen ist für die Sicherheit im Luftverkehr unverzichtbar. Falls die Flüge in diesen Tagen, zum Beispiel wegen schlechten Wetters, nicht durchgeführt werden können, werden sie auf den Zeitraum vom 27. bis zum 30. September 2018 terminiert.