Flughafen Salzburg eröffnet COVID-19 Teststation

Flughafen Salzburg eröffnet COVID-19 Teststation
Flughafen Salzburg eröffnet COVID-19 Teststation

COVID-19 beherrscht seit mittlerweile einem halben Jahr auch die Schlagzeilen in Österreich. Nicht nur die Krankheit an sich ist für Wirtschaft, Tourismus und Gesundheitsindustrie ein Schreckgespenst, vor allem die Menschen leiden an den massiven Einschränkungen, die COVID-19 mit sich bringt. Die österreichische Bundesregierung hat schnell, effizient und umfassend reagiert und durch den konsequenten „lock-down“ konnte die Verbreitung des SARS-CoV-2 Virus sehr gut eingebremst und unter Kontrolle gebracht werden. Dort, wo heute neue COVID-19 Fälle auftreten, muss sehr schnell mit Isolationsmaßnahmen reagiert werden. Die Gesundheitsbehörden sehen den Schutz vor allem der Risikogruppen innerhalb der Bevölkerung, das breite Testen und das konsequente Contact Tracking bei positiven Fällen als oberstes Gebot der Stunde an.

COVID-19 Teststation am Salzburg Airport eingerichtet

Um in dieser Situation eine sichere Reisetätigkeit zu ermöglichen hat das medizinisch-chemische Labor Dr. Mustafa, Dr. Richter gemeinsam mit dem Salzburger Labor Pharmgenetix und in Kooperation mit dem Flughafen Salzburg eine COVID-19 Teststation am Airport eingerichtet. Medilab stellt dafür seine gesamte Infrastruktur zur Verfügung, die Abstriche werden vom Roten Kreuz durchgeführt.

„Ich habe bereits vor längerer Zeit mit dem Partnerlabor des Landes Salzburg in Sachen Covid-19-Testungen, dem medizinischen Labor Dr. Mustafa, Dr. Richter, die Möglichkeiten dazu erörtert und angeregt, auf dem Salzburger Flughafen Testungen vorzunehmen. Trotz Corona gehen sehr viele Menschen auf Reisen bzw. müssen beruflich ins Ausland bzw. nach Salzburg. Deshalb ist es wichtig, auf einer so großen reisetechnischen Drehscheibe wie dem Salzburger Flughafen eine Teststation zu haben. Das erhöht auch die Attraktivität des Salzburger Flughafens, weil es ihn im Zusammenhang mit Corona sicherer macht. Zudem wollen sich auf viele Menschen testen lassen, um persönliche Gewissheit zu haben“, betont dazu der Aufsichtsratsvorsitzende des Salzburger Flughafens, LH-Stv. Dr. Christian Stöckl.

PCR-Testung für EUR 150,00

Die Teststation wird täglich in Betrieb sein, die Öffnungszeiten werden sich allerdings vorerst am Flugplan orientieren, die Anmeldung kann direkt in der Station erfolgen. „Mit dieser Teststation wollen wir Reisenden unmittelbar und unkompliziert die Möglichkeit bieten, sich testen zu lassen, um damit einer möglichen unwissentlichen Verbreitung des Virus vorzubeugen“, begründen Dr. Mustafa und Pharmgenetix-Geschäftsführer Dr. Schnitzel diese Initiative. Die Teststation befindet sich im Flughafengebäude und ist sowohl für Ankommende, aber auch für andere Personen, die sich testen lassen wollen, zugänglich. Bei abreisenden Personen wird empfohlen, den Test zwei Tage vor Reisebeginn durchzuführen, damit das Ergebnis rechtzeitig verfügbar ist. Der Preis einer PCR-Testung beträgt EUR 150,00.

Am Salzburger Flughafen trägt die Einführung einer solchen Teststation dazu bei, das Reisen und das Ankommen sicherer zu gestalten. „In diesen Zeiten ist es nicht nur wichtig auszuloten, wie man die durch COVID-19 eingeschränkten Wirtschaftstätigkeiten in kleinem Maße weiter betreiben kann, sondern auch dort zu unterstützen, wo es sinnvoll ist. Dieser ehemalige Warteraum am Salzburg Airport bietet sich als COVID-19 Teststation bestens an,“ so Flughafenprokurist Christopher Losmann.   

Kontrolle über das Virus zu behalten durch Testungen

Mittlerweile ist allen Menschen klar, dass, solange keine Arzneimittel zur Behandlung von COVID-19 zugelassen sind und keine Impfung verfügbar ist, die Situation rund um COVID-19 genauestens beobachtet werden muss. Nur durch stetiges Testen von möglichst vielen Menschen kann es in den nächsten Monaten gelingen, die Kontrolle über das Virus zu behalten, obwohl die Maßnahmen gelockert werden. „Wir erwarten, dass kurz- und mittelfristig Arzneimittel zur Therapie von COVID-19 empfohlen und schließlich zugelassen werden. In dieser Phase ist es von großer Bedeutung, dass erstens eine korrekte Keim-spezifische Diagnose erfolgt und zweitens die Therapie dann gut vertragen und optimal dosiert werden kann, für eine zielgenaue, effektive und personalisierte anti-virale Therapie,“ so Dr. Mustafa und Pharmgenetix-Geschäftsführer Dr. Schnitzel.