Airbus testet optronische Verfolgung mit Eagle

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Airbus Helicopters geht die nächste Stufe im Projekt Eagle, indem sich die on-board Bildverarbeitung in der Flugerprobung bewähren muss.

Montiert an einem Testhubschrauber H225 wurden Kampagnen geflogen damit das System seine Fähigkeiten zu demonstrieren. Bei dem optischen System geht es um die Erfassung kleiner Bodenziele, die in einer Reichweite von zwei Meilen liegen, und sie automatisch zu verfolgen, während der Pilot den Hubschrauber weitersteuert.

Eagle: Fähigkeit für Senkrechtstarter

Laut Airbus konnte dabei die Systemarchitektur von Eagle (Eye for Autonomous Guidance and Landing Extension) validiert werden – was insbesondere die von Gyroskopen gesteuerte Optronik und deren Datenverarbeitung angeht. Nun soll es weiterhin darum gehen, das System soweit mit der Avionik des Luftfahrzeugs zu koppeln, dass die Nachverfolgung vollautomatisch funktioniert, damit der Helikopter einen Landeplatz in der Nähe ansteuern kann. Das Forschungsprojekt soll die Belastung der Crew reduzieren und Einsatz in senkrecht startenden Luftfahrzeugen der Zukunft finden.

Thomas Zimmermann
Thomas Zimmermann
Thomas Zimmermann ist Redaktionsleiter bei Luftfahrtmagazin.de und erfahrener Fachjournalist im Bereich Luftfahrt mit 15 Jahren Erfahrung und einem tiefen Wissen und großer Leidenschaft für Luftfahrtdesign, nachhaltige Innovationen und Luftverkehrspolitik. Mit einem klaren Blick für Fakten, berichtet er seit Jahren fundiert und prägnant über die Entwicklungen am Himmel.

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