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Unerwartet starkes Passagierwachstum in Stuttgart

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Im ersten Halbjahr 2018 wurden nach vorläufigen Berechnungen 5.291.566 Fluggäste gezählt, das sind 7,0 Prozent mehr Passagiere als im Vorjahr (4.943.762 Fluggäste). Mit 52.741 Starts und Landungen stieg die Zahl der Flugbewegungen erstmals seit langem wieder um 9,7 Prozent.

Das Verkehrswachstum ist in diesem Jahr entwickelt sich deutlich stärker als erwartet. Zum Ende des Jahres dürfte die 11.000.000-Marke voraussichtlich erstmals übersprungen werden, sagte Walter Schoefer, Sprecher der Geschäftsführung der Flughafen Stuttgart GmbH (FSG). Ein weiterer Rekordsommer stellt dabei Systempartner am STR auch vor Herausforderungen mit sich.

Nach vorne schaut der schwäbische Landesflughafen in seinem integrierten Bericht, den die Flughafenchefs zum Halbjahr vorgelegt haben. Unter dem Titel „Dranbleiben“ macht das Unternehmen seine Kennzahlen und Ziele transparent und blickt auf Erfolge und Herausforderungen des Geschäftsjahrs 2017 zurück. „Für die Zukunft haben wir große Pläne, um Verkehrswachstum und Nachhaltigkeit in Einklang zu bringen. Dazu zählt, dass wir uns auf den Weg in Richtung Klimaneutralität gemacht haben. Wir wollen langfristig und dauerhaft einer der leistungsstärksten und nachhaltigsten Flughäfen in Europa sein. Das erfordert Ausdauer“, sagte Schoefer.

Wizz Air nimmt Reiseziel Kiew ab Berlin auf

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Ab sofort verbindet die ungarische Fluggesellschaft Wizz Air täglich Berlin-Schönefeld mit der ukrainischen Hauptstadt Kiew. Wizz Air setzt für ihre Flüge einen Airbus A320 ein, in dem 180 bis 186 Passagiere Platz finden.

Aus Berlin erfolgt der Abflug jeweils um 07:55 Uhr. Die Flugdauer beträgt rund zwei Stunden. Der Airport Kiew-Schuljany liegt nur wenige Kilometer vom Stadtzentrum der ukrainischen Hauptstadt entfernt und ist in wenigen Minuten mit Bus, Bahn oder Auto zu erreichen. Wizz Air konnte ihre Passagierzahlen am Flughafen Schönefeld deutlich gewachsen. Kiew ist bereits das achte Ziel der Airline, das ab Berlin angeflogen wird.

Die Airline, die 2016 in Schönefeld gestartet ist, bietet neben Kiew sieben weitere osteuropäische Destinationen von Berlin aus an. Im Fokus stehen dabei Städteziele und touristische Geheimtipps: Budapest (Ungarn), Tuzla (Bosnien und Herzegowina), Skopje (Mazedonien), Kutaisi (Georgien), Cluj Napoca (Rumänien) sowie Chisinau (Republik Moldau). Erst Mitte Juni hat die Airline ihr Angebot nach Lwiw (Lemberg) verdoppelt und fliegt jetzt viermal wöchentlich.

Wizz Air zur Metropole am Dnepr

Direkt am Dnepr gelegen gehört die ukrainische Hauptstadt mit vier Millionen Einwohnern zu den bedeutendsten kulturellen Zentren in Osteuropa. Vielfältig zeigt sich nicht nur das Stadtbild: Neben den goldenen Kuppeln unzähliger orthodoxer Kirchen stehen Jugendstilfassaden, brutalistische Sowjetbauten und moderne Wolkenkratzer nebeneinander. Im Stadtzentrum laden zahlreiche Plätze und quirlige Einkaufsmeilen zum Verweilen und Flanieren ein. Im südlichen Teil, auf den steilen Hügeln oberhalb des Dnepr-Ufers gelegen, befindet sich das majestätische Kiewer Höhlenkloster. Es gehört zu den ältesten orthodoxen Klöstern in der Ukraine und zählt bei Besuchern zu den Top-Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Wizz Air betreibt eine junge Flotte aus Flugzeugen der Airbus 320-Familie, die über 500 Strecken und 27 Flughäfen bedienen. Auf dem Bild: Täglich zum Flughafen Kiew-Schuljany, die Airline, die 2016 in Schönefeld gestartet ist, bietet neben Kiew sieben weitere osteuropäische Destinationen von Berlin aus an. Im Bild: Johannes Mohrmann (Senior Manager Key Account and Business Development, Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, 3.v.l.), Yuliya Tkachuk (Working Student Aviation Marketing, Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, 5.v.l.) inmitten der Crew.

Erdbeobachtung von der ISS: Zugang für mehr Mitglieder

Airbus und das Büro der Vereinten Nationen für Weltraumfragen (United Nations Office for Outer Space Affairs – UNOOSA) haben auf der Konferenz UNISPACE+50 eine Absichtserklärung unterzeichnet.

Gegenstand dieses Memorandum of Understanding mit einer verlängerbaren Laufzeit von fünf Jahren ist der gemeinsame Einsatz für den Aufbau der Fähigkeiten für Experimente in der Schwerelosigkeit und die Sensibilisierung für deren Nutzen in Industrie- und Entwicklungsländern. Weiterhin sollen Kompetenzen für die Nutzung von Erdbeobachtungsdaten entwickelt und die Missionen der Vereinten Nationen, ihrer Sonderorganisationen (Specialist Agencies) und Mitgliedstaaten unterstützt werden. Mit UNISPACE+50 wird das fünfzigjährige Jubiläum der internationalen Zusammenarbeit im Weltraum gefeiert.

ISS: Weltraum erschwinglicher machen

Beide Partner unterstützen durch den erleichterten Zugang zur ISS die Länder beim Zugang zum Weltraum und bei dessen Nutzung. Bartolomeo, die neue Plattform für externe Nutzlasten, gewährleistet als PPP den kosten- und zeitsparenden Zugang zum Weltraum. Sie wurde von Airbus eigenfinanziert entwickelt und wird vom Unternehmen gemeinsam mit der Europäischen Weltraumorganisation ESA betrieben. Airbus bietet dafür kostenlos Platz für Nutzlast an und ermöglicht den Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen so die Teilnahme an einer Orbital-Weltraummission auf der Bartolomeo-Plattform, die am europäischen Columbus-Modul der Internationalen Raumstation ISS angedockt ist.

Zu den Anwendungsbereichen zählen Erdbeobachtung, Robotik, Werkstofftechnik und Astrophysik. Die an der ISS im erdnahen Orbit angedockte Bartolomeo-Plattform bietet einen nahezu unversperrten Blick auf die Erde und den Weltraum. Beide Partner werden zudem Beratung anbieten, um das Bewusstsein für die Chancen der Geoinformation zu schärfen und die Entwicklung lokaler Fähigkeiten für die Nutzung von Erdbeobachtungsdaten zu unterstützen. Zu diesem Zweck werden Daten der SPOT-, Pléiades-, TerraSAR-X- und TanDEM-X-Satelliten zur Verfügung gestellt sowie Trainings, Vorträge und Workshops angeboten werden.

Aufbau von Nutzungs-Know-how

Airbus und die Vereinten Nationen werden über die Einheiten und Sonderorganisationen der Vereinten Nationen sowie über die Mitgliedstaaten gemeinsam Fachschulungen zur Nutzung von Erdbeobachtungsdaten für spezielle operative Anwendungen unterstützen. Diese Anwendungen wie das Katastrophenmanagementprogramm UN-SPIDER (SPace-based Information for Disaster management and Emergency Response), die in Verbindung mit den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen stehen, würden unter anderem Überschwemmungsmodellierung sowie die Kartierung der Absenkung städtischer Gebiete in Küstenregionen und von Waldschäden beinhalten.

Hamburg: Vorfeld wieder bereit für Passagierstrom

Die Vorfeld-Erneuerung am Hamburg Airport konnte am Wochenende die fünfte Bauphase planmäßig abgeschlossen werden. Damit stehen pünktlich zu den Sommerferien wieder alle Flugzeugpositionen mit entsprechenden Fluggastbrücken für die Airliner zur Verfügung.

Die 15 mobilen „Finger“ hat der Hamburger Flughafen in den ersten fünf Bauphasen der Vorfeld-Erneuerung komplett saniert und auf den neusten technischen Stand aufgerüstet. Für den Rest des Jahres ist nun Baupause, bevor ab Februar 2019 weitere Areale des rund 330.000 Quadratmeter großen Hauptvorfeldes erneuert werden. Insgesamt investiert Hamburg Airport bis 2020 rund 120 Millionen Euro in die grundhafte Erneuerung des kompletten Vorfeld 1.

Bauphase war besondere Herausforderung

Der fünfte Bauabschnitt auf dem Vorfeld 1 war rund 58.000 Quadratmeter groß und befand sich vor dem nördlichen Pier-Bereich. Drei Fluggastbrücken („Finger“) konnten vorübergehend nicht genutzt werden. „Mit dem erfolgreichen Abschluss der Bauphase 5 haben wir eine ganz besondere Herausforderung gemeistert, da neben einem Vorfeldabschnitt auch die angrenzenden Rollwege erneuert wurden, die zum Start- und Landebahnsystem führen“, erklärt David Liebert, Bereichsleiter Real Estate Management am Hamburg Airport.

„Deshalb waren besondere Sicherheitsabstände notwendig, wodurch die Start- und Landebahn 05/23 (Niendorf/Langenhorn) vorübergehend nur eingeschränkt genutzt werden konnte. Dank der detailgenauen Planung aller Beteiligten konnten wir diese Herausforderung bei laufendem Flugbetrieb gut bewältigen und den Bauabschnitt planmäßig fertigstellen. Außerdem freuen wir uns, dass wir gleichzeitig mit der Bauphase 5 auch die Modernisierung der Fluggastbrücken, die eine wichtige Schnittstelle zwischen Pier und Flugzeug darstellen, abschließen konnten.“

Vorfeld in weiteren Abschnitten erneuert

Damit die grundhafte Vorfeld-Erneuerung bei laufendem Flugbetrieb durchgeführt werden kann, setzt Hamburg Airport die Maßnahmen in zeitversetzten Abschnitten um. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Phase 5 erfolgt nun eine Baupause, bevor ab Februar 2019 weitere Vorfeld-Areale erneuert werden. Während der geplanten Bauphasen sechs bis zehn werden jedoch weder Pierpositionen mit entsprechenden Fluggastbrücken noch das Start- und Landebahnsystem betroffen sein. Die herausforderndsten Bauabschnitte sind damit bereits bewältigt. Voraussichtlich Ende 2020 soll das komplette Vorfeld 1 grundhaft erneuert sein.

Die Maßnahmen umfassen die Erneuerung sämtlicher Leitungen, technischer Einrichtungen sowie der Oberfläche. Die Erneuerung der rund 330.000 Quadratmeter großen Vorfeld-Fläche ist notwendig, da die Nutzbarkeit der 40 bis 60 Jahre alten Betonflächen auf absehbare Zeit aufgebraucht sein wird. Das bisherige Vorfeld hat schon einiges aushalten müssen: In den vergangenen fünf Jahrzehnten sind über sechs Millionen Flugzeuge mit einem Gesamtgewicht von mehr als 290 Millionen Tonnen über diese Flächen gerollt.

Im Zuge der Vorfeld-Erneuerung ordnet Hamburg Airport auch die Linienführung und Beschriftung – das sogenannte Vorfeld-Layout – neu und passt es an die aktuellen EASA- und ICAO-Standards an. So wird der Bodenverkehr flexibler, gleichzeitig rollen die Maschinen auf der sanierten Oberfläche besser und leiser. Das ist gut für die Umwelt und verringert den Triebwerkslärm sowie CO2-Emissionen. Als weitere Innovation soll das Vorfeld 1 mit den Rollwegen zu beiden Pisten das intelligente Leitverfahren „Follow the Greens“ erhalten: Hierbei weisen in den Boden eingelassene grüne Lichtbänder den Piloten den Weg zum Start oder der richtigen Parkposition.

Freisinger Moos: Flughafen Lebensraum für selten Arten

Um einem Rückgang der Artenvielfalt von Tagfaltern entgegenzuwirken, engagiert sich die Flughafen München GmbH (FMG) im Rahmen des Umweltpakts Bayern für den Schutz von besonders seltenen Moorschmetterlingsarten im Fauna-Flora-Habitat (FFH-Gebiet) „Freisinger Moos“.

Wie viele andere heimische Insekten, sind heute auch Schmetterlinge besonders gefährdet. Behördenvertreter aus dem Bereich Naturschutz sowie Vertreter der Arbeitsgruppe Biodiversität im Umweltpakt Bayern und die Fachreferenten der FMG haben sich jetzt über den Projektstand ausgetauscht und die Anstrengungen der FMG zur Erhaltung der Biodiversität begrüßt. Beim Ortstermin im Freisinger Moos wurde eine Informationstafel enthüllt, die Interessierte auf das Projekt zur Förderung seltener Schmetterlingsarten aufmerksam macht.

„Freisinger Moos“: Flughafen fördert Artenvielfalt

Westlich des Freisinger Ortsteils Pulling hat die FMG sechs Projektflächen mit einer Größe von insgesamt rund fünf Hektar als Biotop für Schmetterlinge angelegt. Um optimale Lebensbedingungen für Schmetterlinge zu schaffen, wurden hier Larvenhabitate eingerichtet und die für die Falter wertvollen Futterpflanzen wie Wiesenknopf und Wiesenknöterich angepflanzt. Das freiwillige naturschutzfachliche Projekt zum Tagfalterschutz läuft zunächst bis zum Jahr 2020.

Auf den innerhalb des FFH-Gebiets „Freisinger Moos“ gelegenen Flächen soll unter anderem die Entwicklung breiter Säume entlang von Feuchtgebüschen gefördert werden. Die Pflege der Flächen wird durch eine auf die zu schützenden Schmetterlinge abgestimmte Mahd gewährleistet. Ziel des Projektes ist es, stark gefährdeten Tagfalterarten, wie dem Wald-Wiesenvögelchen, dem Randring-Perlmuttfalter und dem hellen und dunklen Wiesenknopf-Ameisenbläuling einen geschützten und attraktiven Lebensraum zu bieten.

Das Foto zeigt die neue Informationstafel zum Tagfalterschutz im Freisinger Moos, die die Flughafen München GmbH hat am Rande des neu angelegten Biotops für seltene Moosschmetterlingsarten aufgestellt hat. Dr. Josef Schwendner, Leiter des Bereichs Recht, Gremien, Compliance und Umwelt (im Bild rechts neben der Informationstafel) und Hermann Blomeyer, Leiter der Umweltabteilung (links) informierten die Vertreter der Naturschutzbehörden über die Anstrengungen zur Erhaltung der Biodiversität in der Umgebung des Flughafens

MTU: Luftfahrtwachstum mit Nachhaltigkeit

4.100.000.000 – so viele Passagiere sind laut der Internationalen Organisation für zivile Luftfahrt (ICAO) im vergangenen Jahr in ein Flugzeug gestiegen – ein neuer Rekord und ein Anstieg von 7,1 Prozent gegenüber 2016. Das Wachstum stellt auch die Unternehmen der Branche vor neue Herausforderungen.

Nicht nur aus ökonomische Sicht, sondern auch aus Umweltgedanken arbeitet die MTU Aero Engines AG als Deutschlands führender Triebwerkhersteller intensiv daran, Kraftstoffverbrauch, CO2-Footprint und Lärm von Flugzeugmotoren zu minimieren. Diese Ziele zeigt auch der jetzt veröffentlichte Nachhaltigkeitsbericht des Unternehmens für das Jahr 2017. Zum insgesamt sechsten Mal stellte die MTU mit dem Bericht ihre Nachhaltigkeitsleistungen vor.

40 Prozent Reduktion bis 2050

„Clean Air Engine“ heißt das Vorhaben, mit dem die MTU bis 2050 ihren Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung von Umwelt und Gesellschaft leisten will. „Clean Air ist für uns mehr als nur ein Slogan. Wir wollen die CO2-Emissionen von Flugzeugantrieben um bis zu 40 Prozent reduzieren, deren Lärm sogar um bis zu 65 Prozent. Wir sind zuversichtlich, dass wir dies schaffen“, sagt Reiner Winkler, Vorstandsvorsitzender der MTU. Der innovative Getriebefan-Antrieb der PW1000G-Triebwerksfamilie spart schon jetzt 16 Prozent CO2-Emissionen, verringert die Lärmemissionen um 40 Prozent und fliegt bereits bei rund 20 Kunden im Liniendienst.

Den Herausforderungen von Klimawandel und Ressourcenverknappung begegnet die MTU aber nicht nur in ihrer Produktverantwortung, sondern entlang der gesamten Wertschöpfungskette. „Clean Air Industrial Site nennt sich unser Programm, mit dem wir die CO2-Emissionen am Standort München um 25 Prozent senken werden. In unserer Produktion achten wir auf energieeffiziente, emissionsarme Prozesse und streben nach kontinuierlichen Verbesserungen. Mit einem modernen Blockheizkraftwerk erzeugen wir noch mehr eigenen, klimaneutralen Strom als bislang“, sagt Lars Wagner, Technikvorstand bei der MTU Aero Engines AG.

MTU außerhalb des Geschäfts

Auch das gesellschaftliche Engagement ist fester Bestandteil des Unternehmensleitbilds. Im Jahr 2017 hat die MTU knapp 60 Projekte und Einrichtungen an ihren Standorten unterstützt. So haben zum Beispiel Mitarbeiter der MTU Aero Engines Polska einen öffentlichen Kinder-spielplatz (MTUlandia) in Rzeszów errichtet. Jeden Monat kochen Mitarbeiter der MTU Aero Engines North America ein Essen (Community Meals) für Bedürftige in East Hartford und Umgebung.

Seit 2011 informiert die MTU über ihre weitreichende Corporate-Responsibilty-Strategie und die erzielten Fortschritte in einem jährlichen Nachhaltigkeitsbericht. Der sechste Nachhaltigkeitsbericht bezieht sich auf das Jahr 2017 und vereint auf rund 100 Seiten die Berichterstattung nach den beiden Standards UN Global Compact und Global Reporting Initiative (GRI G4). Er deckt alle vollkonsolidierten Standorte der MTU-Gruppe ab und ergänzt die erste Nichtfinanzielle Erklärung im Geschäftsbericht 2017. Der Nachhaltigkeitsbericht 2017 kann hier als PDF eingesehen werden.

AZUR air ab Hannover: neue Airline läutet Ziele ein

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Antalya wird seit dem 29. Juni 2018 zweimal wöchentlich ab Hannover von AZUR air, einer jungen Fluggesellschaft angeflogen. Ab sofort geht es immer dienstags und freitags an den türkischen Badeort. Zum Einsatz kommt eine Boeing B737-900 mit 215 Sitzplätzen.

Die Airline wurde 2016 zeitgleich mit dem Pauschalreiseveranstalter Anex Tour GmbH gegründet. Ihre Betriebsgenehmigung erhielt sie im Juni 2017. Seitdem fliegt sie Passagiere zu den beliebtesten Sonnenzielen rund um das Mittelmeer. Die Flüge sind über die bekannten Reisebüros buchbar. Für Reisende ab Hannover kommt im Winter 2018/2019 dann auch Hurghada  bei AZUR air ins Angebot.

SunExpress: billiger fliegen bei Flexibilität

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SunExpress führt ab sofort ein dynamisches Umbuchungssystem ein, mit dem flexible Reisende bares Geld sparen können. Wer seinen SunExpress-Flug so bucht und seine Kontaktdaten angibt, wird bei Bedarf von der Airline künftig etwa zwei Wochen vor dem genauen Abflug informiert.

Jeder, der auch einen Tag früher oder später abfliegen kann oder möchte, erhält somit nicht nur eine kostenfreie Umbuchung, sondern auch eine finanzielle Kompensation direkt auf das angegebene Konto. Das System entstand in Zusammenarbeit mit dem amerikaninischen Start Up Volantio Inc. und wurde bereits in den vergangenen Monaten als Pilotprojekt getestet.

Flugzeuge dynamischeres belegen

„Gerade Reisende, die Freunde oder ihre Familie in der Türkei besuchen, sind bei ihrer Abflugzeit häufig flexibel. Mit dem neuen Service bieten wir diesen Reisenden für ihre Flexibilität nun eine lukrative Prämie bei einer Umbuchung – und können unsere Flugzeuge gleichzeitig ganz dynamisch und entsprechend der Nachfrage füllen, ohne die Kunden zu verärgern“, so Peter Glade. Kunden hätten durchweg positive Rückmeldungen gegeben.

SunExpress kann mit dem neuen System auf Kundenwünsche noch flexibler reagieren. „Zum Beispiel, wenn kurzfristig, ein paar Tage vor Abflug noch ein Kunde, oder eine ganze Gruppe sich bei uns meldet, die unbedingt fliegen wollen, aber der Flug ausgebucht ist“, erklärt Peter Glade, Commercial Direktor der Airline. Vielleicht sind ein paar Kunden bereit, auch einen anderen Flug zu nehmen. Solche Kunden kann man bisher gar nicht erreichen. Das neue Tool löst das Problem, ohne den Flug zu überbuchen oder Kunden abweisen zu müssen.

Digitalisierung der Luftfahrt: mehr Agilität

SunExpress hat es sich zur Aufgabe gemacht, nicht nur in puncto Flugzeugen und dem angebotenen Streckennetz zu wachsen, sondern auch mit vielfältigen Innovationen zu arbeiten, die das Reiseerlebnis noch weiter verbessern und bequemer gestalten. „Gerade die Digitalisierung spielt in der Luftfahrtindustrie eine große Rolle. Dank unserer offenen IT-Architektur und der Unternehmenskultur sind wir besonders agil und können Neuerungen schnell implementieren – ein Vorteil, der uns zum Vorreiter digitaler Innovationen im Ferienfluggeschäft macht und erklärt, warum viele Startups sehr gerne mit uns arbeiten“, erklärt Peter Glade, der auch betont, dass die Umsetzung des Projekts mit dem amerikanischen Startup Volantio nur ein paar Wochen vom ersten Kennenlernen bis zum ersten Test gedauert hat.

Volantio ist im Bereich Kapazitätsoptimierungssoftware für Fluggesellschaften weltweit führend. Mit Sitz in Atlanta, Georgia, arbeitet Volantio mit großen Airlines rund um den Globus zusammen, darunter Qantas, Iberia, Alaska Airlines, Volaris, Emirates, IndiGo und viele weitere. Die Plattform, YanaTM, die von Volantio entwickelt wurde, lässt Fluggesellschaften operative Kosten optimieren und Revenues erhöhen. Zuletzt hatte SunExpress eine neue Partnerschaft zum Inflight Entertainment System an Bord der Boeing 737-Flugzeuge bekanntgegeben und als erster Ferienflieger das Sammeln von Payback-Punkten auf Flügen ermöglicht.

Paderborn-Lippstadt mit knapp 600 Flügen zur Ferienzeit

Für den diesjährigen Sommerurlaub stehen Reisenden am Paderborn-Lippstadt Airport mehr Abflüge zur Verfügung. Im Ferienzeitraum vom 14. Juli bis zum 28. August sind insgesamt 587 Abflüge geplant, was einem Plus von rund fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Mit Teneriffa erscheint zudem ein neues Urlaubsziel auf der Anzeigetafel des Airports.

Die beliebtesten Zielorte bleiben auch in diesem Sommer Palma de Mallorca und Antalya mit zusammen fast 250 Starts. Zuwächse gibt es bei den Angeboten auf die griechischen Inseln Kreta, Rhodos und Kos mit zusammen fast 60 Flügen um rund 30 Prozent sowie zu den kanarischen Inseln Gran Canaria, Fuerteventura und Teneriffa mit 33 Flügen um mehr als 20 Prozent. Teneriffa kehrt damit als Urlaubsziel in den Sommerflugplan zurück. Den größten Sprung gibt es in Richtung Hurghada. Hier wächst das Angebot im Reisezeitraum von sechs auf 26 Starts. Weitere Ziele sind die Städte Burgas und Varna an der bulgarischen Schwarzmeerküste mit zusammen 16 Starts.

Reiseziele ab PAD mit und ohne Umstieg

Im Linienflugverkehr eröffnen sich über den Ausbau der Verbindungen nach Frankfurt und München zusätzliche Möglichkeiten, Reiseziele in aller Welt mit nur einem Zwischenstopp zu erreichen. Auch hier steigen die Abflüge deutlich um 23 Prozent auf 197 Flüge. Als weiteres neues Ziel kommt außerdem Pristina, die Hauptstadt der Republik Kosovo, hinzu. Die Strecke wird zweimal wöchentlich von der griechischen Fluggesellschaft Orange2Fly ab PAD bedient. Ab dem 29. August wird mit dem Badeort Bodrum ein weiteres Ziel in der Türkei aufgenommen, das wöchentlich von der Fluggesellschaft Tailwind Airlines angeflogen wird. Aufgrund unserer Nähe zu Hessen und Niedersachsen, wo die Ferien schon begonnen haben, herrscht schon jetzt Hochbetrieb am Flughafen Paderborn/Lippstadt GmbH.

ABC steuert mit Boeing 747F Flughafen Budapest an

AirBridgeCargo Airlines (ABC) fliegt ab sofort auch die ungarische Hauptstadt Budapest an. Mit den Flügen dienstags und samstags können bis zu 139 Tonnen befördert werden.

Mit der Einführung dieser zwei wöchentlichen Frequenzen reagiert die Airline auf die wachsenden Frachtvolumen zwischen Europa und Asien und bietet seit 26. Juni 2018 den neuen Service mit modernen Boeing-747-Frachtern. Das Angebot richtet sich an das ungarische Frachteinzugsgebiet sowie an Kunden in Mittel- und Osteuropa.

Flotte an Boeing-747F schlägt um in Moskau

ABC ist einer der größten Anbieter für weltweite Linienfrachtflüge. Das Streckennetz mit mehr als 30 Destinationen deckt die großen überregionalen Märkte Asiens, Europas sowie Nordamerikas ab. Alle Flüge werden über das Frachtdrehkreuz am Moskauer Flughafen Scheremetjewo abgewickelt, das mit modernster Ausrüstung eine Anbindung an das internationale Netzwerk der Fluggesellschaft und eine Lieferzeit von 48 Stunden einschließlich Abfertigung bietet. Die Flotte von ABC umfasst 18 Boeing-747-Frachter und zählt zu den jüngsten Frachtflotten weltweit.

Die Wahl auf Budapest für den Linienflugbetrieb läge an den ständigen Verbesserungen der Einrichtungen, Infrastruktur und Lösungen für Frachtfluggesellschaften des Airports, seiner verkehrsgünstigen Lage als idealer Standort für Verkehre zwischen Asien und Europa. Ein Frachtanstieg sei zudem durch durch zunehmenden E-Commerce der europäischen Verbraucher zu erwarten, so Sergej Lazarev, Generaldirektor der AirBridgeCargo Airlines.

Der stellvertretende ungarische Außenminister Levente Magyar betonte bei der Streckeneröffnung die Rolle des Flughafens Budapest bei der Weiterentwicklung der Luftverkehrsverbindungen des Landes. Er wies darauf hin, dass Logistik und Transport für Ungarn aufgrund der idealen geographischen Lage zu den traditionell erfolgreichen Wirtschaftszweigen zählen. Zugleich zeigte er sich erfreut, dass AirBridgeCargo Budapest als neuen Knoten in Mittel- und Osteuropa für den Ausbau seines internationalen Netzwerks ausgewählt habe. Die Airline nutzt für den Transport von Frachten aller Art, auch mal eine Herde Kühe, die neuesten IT-Technologien. Zum Frachtumfang gehören neben hochsensiblen Ladungen wie Pharmazeutika auch verderbliche Güter, lebende Tiere sowie Projektladungen.

Cargo City am Flughafen Budapest ab 2019

Durch das Netzwerk von ABC mit mehr als 30 globalen Destinationen können Versender und Empfänger aus Mitteleuropa die ganze Welt erreichen, insbesondere geht es hier um Produkte aus den Bereichen Elektronik, Automobil- und Pharmaindustrie. Der Flughafen Budapest stellt selbst in der ab 2019 neu errichteten Cargo City über 20.000 Quadratmeter Lager- und Bürofläche zur Verfügung stellen.

Der Internationale Flughafen Budapest Ferenc Liszt wird von 44 Fluggesellschaften angeflogen, die im Jahr 2017 13,1 Millionen Passagiere zu 125 Zielen in 45 Ländern beförderten. Das entspricht einem Wachstum von 14,5 Prozent gegenüber 2016. Zudem wurden 2017 insgesamt 127.145 Tonnen Fracht oder 13,4 Prozent mehr als im Vorjahr umgeschlagen.

Emirates sucht Flugbegleiter am Recruitment Day in Köln

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Emirates, die größte internationale Fluggesellschaft der Welt, lädt deutschsprachige Kandidaten ein, Teil ihres internationalen Teams von Flugbegleiterinnen und Flugbegleitern zu werden. Am Montag, den 09. Juli 2018 findet ab 08:00 Uhr ein Cabin Crew Recruitment Open Day in Köln statt.

Emirates sucht für diesen serviceorientierten Beruf Menschen, die sich durch Weltoffenheit, Hilfsbereitschaft, Freundlichkeit und Serviceorientierung auszeichnen. Der Bewerbertag findet im Hyatt Regency Hotel Köln, Kennedy-Ufer 2a, 50679 Köln, statt. Auf dem Cabin Crew Recruitment Open Day haben Interessierte die Möglichkeit, sich über ihre Karriere an Bord von Emirates sowie über ihren zukünftigen Wohnsitz Dubai zu informieren.

Emirates steuert aktuell 160 Destinationen rund um den Globus mit einer jungen und modernen Flotte von 268 Großraumjets an. Emirates ist die erste und einzige Fluggesellschaft der Welt, die für ihre Passagierflüge ausschließlich Airbus A380- und Boeing 777-Jets einsetzt. Derzeit arbeiten bei Emirates über 22.500 Flugbegleiter aus über 135 Ländern, darunter auch mehr als 180 Deutsche.

Vorteile bei Emirates

Bewerber sollten zum Zeitpunkt der Einstellung mindestens 21 Jahre alt sein und werden gebeten, einen aktuellen Lebenslauf auf Englisch sowie ein Passbild und ein Ganzkörperfoto in Business-Kleidung mitzubringen. Eine vorherige Online-Registrierung ist nicht erforderlich. Es wird jedoch empfohlen, sich hier über die Anforderungen und das Auswahlverfahren zu informieren.

Emirates bietet seinen Flugbegleitern neben einem steuerfreien Gehalt unter anderem eine hochwertige, kostenlose Unterkunft in Dubai, kostenlosen Transfer zur und von der Arbeit, medizinische und zahnmedizinische Versorgung sowie exklusive Vergünstigungen bei Einkauf- und Freizeitaktivitäten in Dubai. Großzügige Reisekonditionen für Mitarbeiter und Familienangehörige innerhalb des Streckennetzes, dazu mit vielen Reisemöglichkeiten über die sechs Kontinente hinweg runden die Vorteile ab. Am Samstag, den 07. Juli 2018 soll es zudem für Interessierte in Hamburg die Möglichkeiten geben, über an Bord von Emirates einen Blick auf die Arbeitswelt von Emirates zu werfen.

Flughafen Hamburg sperrt Startbahn 05/23 über Nacht

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Die fünfte Bauphase der grundhaften Erneuerung des Vorfeld 1 am Hamburg Airport ist bald abgeschlossen. Neben einem Vorfeld-Abschnitt werden dabei auch die angrenzenden Rollwege erneuert, die zum Start- und Landebahnsystem führen.

Für den anstehenden Abschluss der Bauphase sind nun auch in Pistennähe Markierungsarbeiten notwendig. Um diese möglichst zügig fertigzustellen, wird die Bahn 05/23 (Niendorf/Langenhorn) von Samstag, 30. Juni 2018, 19:00 Uhr, bis zum morgendlichen Betriebsbeginn am Sonntag, 01. Juli 2018, 06:00 Uhr, gesperrt. Während dieser Zeit wird der gesamte Flugbetrieb über die Bahn 15/33 (Norderstedt/Alsterdorf) abgewickelt, verbunden mit einem höheren Flugaufkommen als gewohnt über der Innenstadt.

Ägais ab München: nonstop nach Lesbos und Karpathos

Germania nimmt neue Ziele ab München auf und startet ab sofort zu zwei neuen Zielen in der griechischen Ägäis.

Reisende können nonstop zu den Inseln Karpathos und Lesbos fliegen. Die Erstflüge feierte Martin Laubenthal von der Flughafen München GmbH (Mitte) gemeinsam mit der Germania-Crew.

Airbus starten in der Früh

Immer donnerstags um 06:00 Uhr hebt ein Airbus A319 nach Karpathos ab, der Flug dauert etwa drei Stunden. Bei Urlaubern ist die rund 300.000 Quadratkilometer große Insel aufgrund ihrer weißen Sandstrände und abgelegenen Felsbuchten beliebt.

Ebenfalls neu im Sommerflugplan der Airline ist Mytilini. Jeden Samstag um 06:00 Uhr startet Germania von München in die griechische Hafenstadt auf Lesbos. Ein besonderes Naturspektakel liegt im Westen der Insel: ein Wald aus hunderten versteinerten Baumstämmen, die vor 20.000.000 Millionen Jahren von vulkanischer Asche verschüttet wurden.

„Alouette“ III des Bundesheeres abgestürzt

Heute um 10:26 Uhr stürzte eine „Alouette“ III des Österreichischen Bundesheeres in der Nähe der Wolayer Hütte in Kärnten ab. Der Hubschrauber fing in Folge der harten Landung Feuer.

Der Hubschrauber war zum Personal- und Materialtransport beim Sicherungsanlagenbau am Plöckenpass im Einsatz. Beim Landeanflug auf die Wolayer Hütte geriet die „Alouette“ III in Turbulenzen, hat mit allen drei Rädern hart aufgesetzt und kippte um. Der Pilot und drei weitere Besatzungsmitglieder konnten die Maschine verlassen. Der Hubschrauber ging dabei in Flammen auf. Die vierköpfige Besatzung konnte sich unverletzt retten.

„Alouette“ III mit Rettungsteam folgt

Die Luftstreitkräfte haben sofort ein „Search- und Rescue-Team (SAR) mit einer „Alouette“ III zum Unfallort entsandt. Dieses Team besteht aus einem Rettungsteam und einem Notarzt. Weiters ist ein Hubschrauber des Innenministeriums im Einsatz. Eine Flugunfallkommission wurde gebildet, die den Vorfall untersuchen wird.

Die „Alouette“ III ist ein leichter Verbindungs- und Transporthubschrauber, besitzt einen Dreiblatt-Haupt- und Heckrotor, ein unverkleidetes Turbinentriebwerk und ein Räderfahrwerk. Das Bild zeigt eine „Alouette“ III, die zur des 50-Jahr-Feier dieses Hubsrchraubermusters mit einer besonderen Lackierung gestaltet wurde, und Generalleutnant Schmidseder.

Ferienstart verdichtet Passagierzahlen ab Wien

Der Flughafen Wien erwartet für das, mit Freitag, 29. Juni 2018 Nachmittag beginnende, erste Ferienwochenende in Ostösterreich ein erhöhtes Passagieraufkommen – und empfiehlt daher allen Reisenden, ausreichend Zeit für die Anfahrt zum und den Aufenthalt am Airport einzuplanen.

Mit dem Auto, S-Bahn, Fernzug und City Airport Train, sowie mit der Busverbindung Vienna Airport Lines ist der Standort auf vielen Wegen erreichbar. Der Flughafen Wien empfiehlt Passagieren, sich bei ihrer gebuchten Airline über die geplanten Abflugzeiten und dem damit verbundenen empfohlenen Zeitpunkt für das Eintreffen am Airport zu erkundigen. Informationen zum aktuellen Flugplan finden Reisende auf den Websiten der jeweiligen Airlines. Auch die Website und die mobile App des Flughafen Wien liefern dafür nützliche Informationen.

Anfahrt zum Flughafen Wien

Mit dem Auto kommt man über die A4-Ostautobahn, sowie die Bundesstraße B9 zum Flughafen. Parkmöglichkeiten finden Reisende in den Parkhäusern 3 und 4, sowie den Parkplätzen C und Mazur. Auf der Flughafen-Homepage können der eigene Parkplatz und nützliche Services, wie Easy Parking, bereits im Voraus gebucht werden: Dabei übergeben die Reisenden ihr Kfz direkt vor dem Terminalgebäude bei einem Flughafen-Mitarbeiter, der das Fahrzeug im Parkhaus 4 oder Parkplatz C parkt, während die Gäste ihre Flugreise antreten. Informationen zur aktuellen Verkehrssituation liefern die Webseiten der Asfinag, der Automobilclubs ÖAMTC und ARBÖ, sowie das Ö3-Verkehrsservice.

Für die Anreise mit der Bahn gibt es mehrere Möglichkeiten: Mit dem City Airport Train gelangen Reisende in nur 16 Minuten direkt vom Wiener Stadtzentrum (Station Wien-Mitte) zum Flughafen. Entlang der Westbahnstrecke fährt der ÖBB Railjet über den Wiener Hauptbahnhof direkt zum Airport und die Schnellbahn S7 fährt ebenfalls zum Flughafen. Weitere Möglichkeiten, den Airport zu erreichen, gibt es mit der Busverbindung Vienna Airport Lines, die von der Wiener Innenstadt den Flughafen anfährt, sowie verschiedene Fuhrparkdienstleister und Car Sharing-Services.

FMG beschließt Bau für neuen Flugsteig am Terminal 1

Grünes Licht für den neuen Flugsteig am Terminal 1 des Münchner Airports: Der Aufsichtsrat der Flughafen München GmbH (FMG) hat der Realisierung des Bauvorhabens in seiner Sitzung am heutigen Donnerstag zugestimmt.

Mit der Umgestaltung des Terminals wird dieses 1992 eröffnete Passagiergebäude, das einst nach ganz anderen Maßgaben geplant worden ist, auf die spezifischen Anforderungen des Luftverkehrs von morgen zugeschnitten, wie der Bayerische Finanzminister und FMG-Aufsichtsratsvorsitzende, Albert Füracker erklärt.

Kapazität bei Kontrollen und Qualität bei Lounge

Ziel der Ausbaumaßnahme ist eine bedarfsgerechte Anpassung des Non-Schengen-Bereichs sowie eine Steigerung der Service- und Aufenthaltsqualität im Terminal 1. Durch die Schaffung von zentralisierten Kontrollbereichen, hochwertigen Retail- und Gastronomieeinheiten sowie zusätzlichen Lounges soll ein großer Qualitätssprung erreicht werden. Gleichzeitig wird auf den Einsatz größerer Flugzeuge im Non-Schengen-Verkehr reagiert. Der Interkontinentalverkehr von und nach München wächst überproportional. Der Flughafen reagiert mit dem modernisierten Terminal 1 auf die operierenden Fluggesellschaften.

Der neue Flugsteig soll mit den heutigen Modulen A und B des Terminal 1 verbunden sein und mehr als 320 Meter in das westliche Vorfeld des Münchner Airports hineinreichen. An dem Pier könnten insgesamt bis zu zwölf Flugzeuge andocken. Im Verlauf der letzten Jahre ist die Kapazität des Terminal 1 durch erhöhte Sicherheitsanforderungen und veränderte Verkehrsstrukturen faktisch immer weiter reduziert worden. Mit dem neuen Flugsteig wird das Terminal 1 wieder in der Lage sein, die früheren Passagiermengen und damit auch die in den nächsten Jahren zu erwartenden Passagierzuwächse unter Gewährleistung internationaler Qualitätsstandards abzufertigen.

Flugsteig könnte ab 2023 Passagiere empfangen

Das Gesamtkonzept für den Ausbau sieht einen in drei Ebenen gegliederten Baukörper vor, der aus einem an das bestehende Terminal 1 angrenzenden Kerngebäude und einem Pier besteht. Die Gesamtfläche der Erweiterung inklusive der Umbauten in der heutigen Ankunft im Modul B beträgt rund 95.000 Quadratmeter. Rund 150.000 Quadratmeter des bestehenden Vorfeldes müssen angepasst werden.

Voraussetzung für die Realisierung der Baumaßnahmen ist der positive Abschluss des laufenden Planfeststellungsverfahrens. Die Inbetriebnahme des neuen Flugsteigs wird frühestens im Jahr 2023 erfolgen. Für das Ausbauvorhaben werden nach aktuellen Schätzungen Gesamtprojektkosten von rund 455 Millionen Euro veranschlagt, die die Flughafen München GmbH aus eigenen Mitteln aufbringen wird. Noch in diesem Jahr könnte mit den ersten vorbereitenden Bauarbeiten am Vorfeld begonnen werden.

DORA: App vereint Flug- und Verkehrsinfos

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Alle Reiseinformationen in einer App: Ab sofort können Reisende auf der Strecke Berlin – Palma de Mallorca den App-Prototyp des von der EU geförderten Projektes DORA testen. DORA steht für „Door to door information for air passengers“ und entwickelt ein nahtloses und integriertes Informationssystem für Flugreisen in Europa.

Die gesammelten Erkenntnisse fließen in die Weiterentwicklung der App und die Integration weiterer Städte ein. Das offene System kann einfach auf andere Städte und Flughäfen übertragen werden. Die DORA-App verknüpft multimodale Anreiseinformationen (Bus, Bahn, Auto, Taxi, Carsharing) nach Tegel und Schönefeld mit aktuellen Flug- und Vor-Ort-Informationen der beiden Berliner Flughäfen. Kommt es auf der Anreise zu Verzögerungen im Verkehrsgeschehen oder zu Änderungen bei der Flugreise, informiert die App die Reisenden sofort und unterbreitet Alternativen.

DORA – Door to doOR information for Air passengers

DORA ist ein von der EU im Rahmen des Horizon 2020 Programmes gefördertes Projekt. Das Konsortium wird von der Eurescom GmbH (Europäisches Institut für Forschung und strategische Studien in Telekommunikation, Deutschland) geleitet. Ermöglicht wird dieser umfassende Informationsdienst durch die enge Kooperation von Flughäfen, öffentlichen Verkehrsbetrieben, städtischen Verkehrsinformationszentralen und Stadtverwaltungen.

In Berlin haben die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, die Berliner Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, der VBB – Verkehrsverbund für Berlin-Brandenburg und das Zentrum Technik und Gesellschaft der TU Berlin unter Federführung der VMZ Berlin Betreibergesellschaft mbH zusammengearbeitet. Weiterhin sind Teilnehmer aus Spanien, Frankreich, Griechenland und Finnland am Projekt beteiligt.

Frank Bauer designierter Chef und CFO für Eurowings

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Frank Bauer wird zum 01. September 2018 neuer Geschäftsführer und Chief Financial Officer der Eurowings. Der 37-jährige Wirtschaftsingenieur wird bei Europas drittgrößter Low-Cost-Airline künftig für die Bereiche Finance, Controlling, IT, HR & Legal Affairs und Corporate Functions verantwortlich sein. Aktuell leitet Frank Bauer den Bereich Corporate Internal Audit bei der Lufthansa Group.

„Mit Frank Bauer haben wir einen ausgezeichneten Manager gewonnen. Er wird die Geschäftsführung mit seiner Expertise bereichern, um unsere Position im umkämpften Wettbewerb der Low-Cost-Airlines zu stärken und ausbauen zu können“, sagte Thorsten Dirks, CEO von Eurowings. Der begeisterte Marathonläufer und Triathlet lebt mit seiner Familie in Limburg an der Lahn.

Jörg Beißel wechselt mit Wirkung zum 01. September 2018 zurück zur Lufthansa. Er wird künftig als Executive Vice President den erweiterten Bereich Konzern-Controlling der Lufthansa Group verantworten und dort – unter anderem – konzernweit für Effizienzsteigerungen und Performance-Management verantwortlich sein. Thorsten Dirks: „Wir danken Jörg Beißel für seinen hervorragenden Einsatz. Er hat in führender Rolle dazu beigetragen, Eurowings dynamisch weiterzuentwickeln und in vielen Bereichen konsequent zu modernisieren.“

Beißel-Nachfolger Frank Bauer studierte an der Technischen Universität Kaiserslautern Wirtschaftsingenieurwesen. Er startete seine Karriere 2007 als Trainee und wurde 2008 Referent des Vorstandsvorsitzenden bei der Lufthansa Cargo AG in Frankfurt. 2010 wechselte er als Director Global Sales Steering and Marketing zu Jade Cargo International LTD nach Shenzhen in China. 2012 kehrte Bauer zur Deutschen Lufthansa zurück und wurde Referent im Rahmen des Ergebnisverbesserungsprogramms „SCORE“. 2014 wurde er Director Cabin Purchasing der Lufthansa Technik AG und leitet seit 2016 die Konzernrevision der Deutschen Lufthansa AG.

Gepäckbestimmungen in die USA: Neu zu beachten

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Aufgrund neuer Sicherheitsbestimmungen der amerikanischen Transport Security Administration (TSA) dürfen ab dem 30. Juni 2018 Gebinde, die Pulver enthalten und grösser als 350 ml sind, auf Direktflügen von europäischen Flughäfen zu US-Flughäfen nicht mehr im Handgepäck mitgeführt werden.

Mit 30. Juni 2018 treten neue Sicherheitsbestimmungen der US-amerikanischen Transportsicherheitsbehörde TSA für Direktflüge in die USA in Kraft. Fluggäste sowie Fluggesellschaften sind verpflichtet, die hoheitlichen Vorgaben einzuhalten. Die Bestimmungen beziehen sich auf sämtliche Pulver oder pulverähnliche Substanzen. Sie dürfen im Handgepäck nur noch in Gebinden von maximal 350ml mitgeführt werden.

Ausgenommen von der Regelung sind Arzneimittel, Babynahrung oder Urneninhalte. Dasselbe gilt für sämtliche Gebinde mit Pulvern und Granulaten, die im Duty-free-Bereich des Flughafens erworben wurden und in einem dafür vorgesehenen Plastikbeutel eingeschweisst sind. Sämtliche Passagiere von Direktflügen in die USA müssen an den Gates mit Kontrollen rechnen. Dies kann dort möglicherweise zu längeren Wartezeiten führen. Passagieren, die in die USA reisen, wird empfohlen, Gebinde mit Pulvern im eingecheckten Gepäck zu verstauen und sich bei weiterführenden Fragen direkt an ihre Fluggesellschaft zu wenden.

DFS fährt mit Stromantrieb auf mehr Reichweite

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DFS lässt ihre Mitarbeiter auf Dienstfahrten im Rhein-Main-Gebiet künftig emissionslos fahren: Das Unternehmen hat fünf BMW i3 in seinen Fuhrpark aufgenommen, die von einem 125 Kilowatt starken Elektromotor angetrieben werden.

Sie ergänzen den aus 20 Pkw und vier Kleinbussen bestehenden Fahrzeugpool in Langen. Für die neuen Fahrzeuge sind bereits im Vorfeld fünf Elektro-Ladestationen auf dem DFS-Campus installiert worden. „Elektromobilität ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu einer klimafreundlichen Mobilität“, sagt DFS-Chef Prof. Klaus-Dieter Scheurle (auf den Bildern mit den neuen i3). „Wir als DFS wollen dazu beitragen, der neuen Technologie zum Durchbruch zu verhelfen. Damit unterstützen wir die Bemühungen der Bundesregierung, Alternativen zum immer knapper und teurer werdenden Erdöl zu finden und Kohlendioxidemissionen zu verringern.“

BMW i3 mit Range Extender

Im Elektromobil können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihr Fahrtziel nicht nur fast geräuschlos und ohne Abgase erreichen: Auch bei der Energieerzeugung werden nur wenig Emissionen frei. Der Strom kommt direkt von der DFS-eigenen Energiezentrale, die dank Kraft-Wärme-Koppelung besonders effizient und umweltfreundlich arbeitet. Durch die Verbrennung von Erdgas in den Gasturbinen und Gasmotoren wird nicht nur über mechanisch gekoppelte Generatoren Strom erzeugt, sondern die dabei entstehende Wärme zusätzlich zur Erzeugung von Heizwasser und Dampf genutzt.

Die fünf BMW i3 sind mit einem so genannten Range Extender ausgestattet. Der kleine Benzinmotor im Heck erzeugt über einen Generator Strom, wenn die Batterie zur Neige geht, und erhöht die Reichweite von knapp 150 auf mehr als 200 Kilometer. Für Fahrten im Rhein-Main-Gebiet sind die neuen BMW i3 damit bestens geeignet. Außerdem ist geplant, im Herbst zwei weitere Ladestationen in der DFS-Niederlassung Karlsruhe zu installieren. Dann sind auch die 250 Kilometer, die eine Fahrt von Langen nach Karlsruhe und wieder zurück bedeuten, kein Hindernis mehr.

Airbus Corporate Jet ACJ320neo im Final Assembly

Airbus hat die Zusammenbau des ersten Business Jets aus der A320neo-Familie begonnen, es wird ein ACJ320neo. Der Airbus Corporate Jet ist in der Final Assembly in Hamburg angelangt.

Der ACJ320neo kommt neben den neuen Triebwerken auch mit einer neuen Kabine und wird nach Großbrittanien geliefert. Acropolis Aviation soll das Flugzeug noch dieses Jahr erhalten, ebenso soll dann der Kunde Comlux aus der Schweiz ein Flugzeug erhalten. Vom neuen Muster A320neo (A318neo bis A321neo) sind laut Airbus schon über 300 Passagierflugzeuge auf der Welt unterwegs. Die Zahlen könnten allerdings noch größer sein, da die modernen Triebwerke mit integrierten Getrieben zwar einen Leistungsschub bringen und effizienter sind, der Hersteller diese technisch aber noch nicht so bereitstellen kann wie Airbus Flugzeuge damit verkaufen könnte.

ACJ320-Reichweite größer als bei Airliner

Die als Geschäftsreiseflugzeuge ausgestattenen ACJ stehen bei der Markteinführung jedoch erst am Anfang. Auch hier bescheren die sparsameren Triebwerke und Flossen an den Flügeln einen Sprung an Reichweite, bei der ACJ320neo mit 25 Passagieren auf 6.000 nm/11.100 km oder 13 Stunden Flug. Das macht Geschäftsflüge von London nach Peking oder von Cape Town und Moskau nach Los Angeles möglich. Der ACJ319neo schafft sogar 6.700 nm / 12.500 km oder 15 Stunden Flug.

Die ACJ-Variante unterscheidet sich vom normalen Passagierflugzeug auch durch einen Frachtraum, der für Extratanks (ACT, Additional Centre Tanks) genutzt werden kann um Interkontinentalflüge dieser ansonsten für Mittelstrecken ausgelegten Flugzeuge zu ermöglichen. Airbus verbucht derzeit neun Bestellungen für die ACJ320neo Familie, drei ACJ319neo und sechs ACJ320neo.

Atlas Air Service mit Active Winglets für Citations

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Atlas Air Service hat eine Händlervereinbarung für die Tamarack Atlas Winglet Produktreihe geschlossen und kann damit ab sofort den Verkauf, die Installation und den Service von Tamarack Winglets für die Cessna-Flugzeuge CJ, CJ1, CJ2, CJ2+, CJ3, CJ3+ und M2 anbieten.

Atlas Air Service ist ein 1970 gegründetes Familienunternehmen und hat sich auf den Verkauf und die Wartung von Business Jets spezialisiert. Das Portfolio für Flugzeuge und zugehörige Dienstleistungen wird dabei ständig erweitert.

Winglets einzigartige Technologie

Gregor Bremer, CTO von Atlas Air Service, sagte zu den Winglets: „Wir suchen ständig nach Möglichkeiten, die Flugzeuge unserer Kunden zu optimieren. Und die ATLAS-Aktiv-Winglets von Tamarack bieten eine Lösung, die Flugleistungen zu steigern. Sie sind derzeit die einzige aerodynamische Technologie auf dem Markt, die die Steigzeit und den Treibstoffverbrauch reduzieren und gleichzeitig die Reichweite und Flugzeugstabilität ohne strukturelle Verstärkung erhöhen und so spürbare Zeit- und Kosteneinsparungen ermöglichen. Unser Team hat große Erfahrung in der Wartung von Cessna Citation-Flugzeugen, daher war die Tamarack-Produktpalette eine natürliche Ergänzung für Atlas Air Service.“

70 Jahre Luftbrücke – Lebensader zum isolierten Berlin

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Dienstag jährte sich der Beginn der Berliner Luftbrücke zum 70. Mal. Die Feierlichkeiten am Luftbrückendenkmal, auf dem Gelände des Frankfurter Flughafens, brachten den besonderen Dank für die herausragenden humanitären Leistungen der damaligen Westalliierten während der Berlin-Blockade zum Ausdruck.

Die bei diesem historisch einmaligen Einsatz verunglückten Piloten der „Rosinenbomber“ werden mit einer Kranzniederlegung geehrt.

Luftlogistische Wahnsinnsleistung: 1.398 Flüge an einem Tag

Am 26. Juni 1948 startete die US-Luftwaffe die „Operation Vittles“ zur Versorgung der eingeschlossenen Stadt Berlin von ihrem Hauptstützpunkt in Frankfurt. Zwei Tage später folgte die britische Operation „Plain Faire“ mit Kohle-Frachtflügen von Celle, Faßberg, Wunstorf und Schleswig/Jagel aus. Schon bald nach Beginn wurden etwa 2.000 Tonnen Fracht pro Tag transportiert. Einen Rekord stellten die Flieger am 15. und 16. April 1949 mit 1.398 Flügen und 12.849 Tonnen Fracht in 24 Stunden auf.

Die Versorgungsflüge basierten auf einem hochintelligenten logistischen System. Die drei Luftkorridore wurden als „Einbahnstraße“ jeweils nur in eine Richtung verwendet. Im nördlichen (von Hamburg nach Berlin) und südlichen Korridor (von Frankfurt nach Berlin) erfolgten die Hinflüge, während die Rückflüge im mittleren Korridor (von Berlin nach Hannover) stattfanden. Alle drei Minuten landete ein Flieger im US-Sektor (Tempelhof), im französischen Sektor (Tegel) oder im britischen Sektor (Gatow). Die Berliner Luftbrücke wurde am 30. September 1949 offiziell beendet, nachdem die Sowjetunion ihre Blockade der Stadt am 12. Mai aufgehoben hatte.

„Wir gedenken heute eines der einschneidendsten Ereignisse der jüngeren Geschichte unserer Nation – dem Beginn der Berliner Luftbrücke vor 70 Jahren. Die Solidarität mit dem freien Berlin durch die alliierte Luftbrücke war mit die Grundlage für unsere gemeinsamen Werte: Freiheit, Frieden und Demokratie. Die Luftbrücke war ein gigantischer humanitärer Kraftakt“, sagte der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier. Fast 280.000 Flüge mit 2,1 Millionen Tonnen Fracht für den abgeschnittenen Westteil Berlins fanden damals statt. „Unsere Freunde und Partner in den Vereinigten Staaten, in Frankreich und im Vereinigten Königreich haben damals die Stadt Berlin nicht preisgegeben. Sie haben sich für die Freiheit entschieden. Das ist die historische Leistung. Wie andere Entscheidungen zu dieser Zeit hat auch die Luftbrücke bewirkt, dass aus Gegnern mehr und mehr Partner und Freunde wurden“, sagte der Ministerpräsident dankbar.

„Die Luftbrücke und die Leistung der Menschen, die sie mit ihrem Mut und ihrem unermüdlichen Glauben an Freiheit und Menschlichkeit ermöglicht haben, ist Teil des Frankfurter Flughafens und seiner Geschichte. Daher haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, diese Erinnerung zu wahren, zu ehren und dieses Denkmal zu pflegen“, betonte Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG, in seiner Begrüßungsrede.

Zu den Gästen der Jubiläumsfeier „70 Jahre Luftbrücke“ zählen neben dem Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier und dem Bürgermeister der Stadt Frankfurt Uwe Becker auch der Botschafter der USA in Deutschland Richard Grenell, die Botschafterin Frankreichs Anne-Marie Descôtes und der stellvertretende Botschafter Großbritanniens Robbie Bulloch.

Süßigkeiten am Fallschirm

Ein besonderer Dank gilt auf der heutigen Gedenkfeier dem früheren Oberst Gail S. Halvorsen, dessen Tochter Denise Halvorsen-Williams ein Grußwort an die Gäste richtet. Oberst Halvorsen startete die „Operation Little Vittles“ (kleiner Proviant), die während der Luftbrücke weltweit bekannt wurde. Er warf Süßigkeiten, die an kleinen Fallschirmen befestigt waren, über Berliner Wohngebieten ab. Weil er den wartenden Kindern seinen Anflug durch das Wackeln mit den Flügeln seines Flugzeugs signalisierte, trägt Halvorsen auch den Spitznamen „Onkel Wackelflügel“.

Das Luftbrückendenkmal am Flughafen Frankfurt wurde 1985 errichtet, nachdem ein deutsch-amerikanischer Luftbrückenverein 900.000 Mark dafür sammelte. Es handelt sich dabei um ein Duplikat des 1951 am Platz der Luftbrücke unmittelbar am Flughafen Tempelhof in Berlin eröffneten Mahnmals. In den Rundsockel des Denkmals sind die Namen der Piloten eingraviert, die während der Luftbrücke ums Leben gekommen sind. Es wurde am 26. Juni 1988 genau 40 Jahre nach Beginn der Berlin-Blockade eröffnet.

Heute sind das Luftbrückendenkmal und die nahegelegene Aussichtsplattform beliebte Ausflugsziele. Erreicht werden kann das Denkmal von Zeppelinheim kommend über eine Fußgängerbrücke, die über die Autobahn führt. Über den Radweg am östlichen Flughafenzaun entlang ist es direkt in das Radwegenetz des Regionalparks RheinMain eingebunden. Besucher, die mit dem Auto anreisen, erreichen das Luftbrückendenkmal über die Autobahn A5, Ausfahrt „Zeppelinheim/CargoCity Süd“. Von den Parkplätzen am Bahnhof Zeppelinheim und am Intercity Hotel Frankfurt Flughafen sind es jeweils nur wenige Gehminuten dorthin.

Verbesserter Airbus A350 XWB bei Iberia gelandet

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Iberia hat ihre erste von 16 bestellten A350 XWB in Empfang genommen. Damit wird sie als 18. Airline den weltweit neuesten und effizienten zweistrahligen Großraumjet in ihrer Flotte betreiben.

„Wir sind wahnsinnig stolz auf unsere langjährigen Beziehungen zur IAG Group und freuen uns sehr, die erste A350-900 an das Gründungsmitglied Iberia ausliefern zu können“, sagte Tom Enders, CEO von Airbus. „Die IAG Group ist ein wichtiger Airbus-Kunde, und mit dieser ersten Auslieferung werden ihre Airlines alle Mitglieder unserer Verkehrsflugzeugfamilien – von der A318 bis zur größten A380 und jetzt auch die ultramoderne A350 – erfolgreich betreiben. Glückwunsch an die Teams von Iberia und IAG.“ Iberia erhielt auch den leistungsgesteigerten Airbus A330 242 t MTOW.

Airbus hat A350 XWB nochmals gesteigert

Das Flugzeug ist die erste A350-900 mit den neuesten Leistungsverbesserungen. Dazu gehören eine Schränkung der Tragflächen („Wing Twist“), verlängerte Winglets und ein höheres maximales Abfluggewicht (MTOW), die Iberia eine unübertroffene Leistung in ihrem Streckennetz bieten werden. Das Flugzeug verfügt über eine Premium-Dreiklassenkabine mit 348 Sitzen (31 in komplett flache Betten verwandelbare Business-Sitze, 24 Premium-Economy-Sitze und 293 Economy-Sitze).

Die A350 XWB zeichnet sich seit Start durch modernste aerodynamische Konstruktion mit Kohlefaserverbundwerkstoffen für Rumpf und Flügel sowie neue treibstoffeffiziente Trent XWB-Triebwerke von Rolls-Royce aus. Dies erreicht einen um 25 Prozent geringerem Treibstoffverbrauch, entsprechend verminderte Emissionen und wesentlich niedrigeren Wartungskosten. Der Airbus-Jet ist damit schon jetzt eines der erfolgreichsten Großraumflugzeuge überhaupt.

Flotte mit XWB vergrößert

Die A350 XWB-Kabine bietet den Fluggästen und dem Bordpersonal als eine der ersten Kabinen unter der Marke „Airspace by Airbus“ Komfort, Annehmlichkeiten und Technologie auf höchstem Niveau. Airbus hat für die A350 XWB bisher 847 Festaufträge von 44 Kunden weltweit verbucht. Mit der A350-900 wird Iberia, die nationale Fluggesellschaft Spaniens und Gründungsmitglied der Airline-Gruppe IAG, ihre reine Airbus-Flotte von mehr als 100 Flugzeugen (einschließlich Iberia Express) ausbauen. Die Airline als Betreiber kann somit alle Vorteile des einzigartigen Kommunalitätskonzepts der Airbus-Familie ausschöpfen. Zur Verringerung des CO2-Ausstoßes wird die A350 auf ihrem Überführungsflug von Toulouse nach Madrid mit einem Gemisch aus herkömmlichen und nachhaltigen Kraftstoffen betankt.

Astronauten beginnen einmalige Experimente im All

Auf der Erde werden Erkenntnisse aus Myotones dazu genutzt, um Rehabilitation- und Trainingsprogramme bei Muskel- und Knochenschwund zu verbessern. Zudem wird das Grundlagen-Experiment MagVector/MFX-2 in dieser Woche mit ersten Proben bestückt. Dabei untersuchen Planetenforscher, welchen Einfluss das Erdmagnetfeld auf verschiedene Gesteine hat.

Auf der Internationalen Raumstation ISS haben der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst und die Crew der Mission 56/57 mit den ersten Experimenten im europäischen Forschungsmodul Columbus begonnen. Unter anderem wurde für das Experiment Myotones die Skelettmuskulatur von Gerst vermessen.

Objektive Ergebnisse zu Muskelveränderungen

Am 19. Juni 2018 untersuchte die amerikansiche Astronautin Serena Auñón-Chancellor die Muskeln von Alexander Gerst. Dazu setzte sie das etwa smartphone-große Gerät MyotonesPRO auf Gersts Arme und Beine. Das Gerät sendet einen kleinen mechanischen Impuls auf die Haut und die darunter liegenden Muskeln aus und misst, wie der darunterliegende Muskel darauf reagiert (d.h. über mechanische Oszillationssignale des entspannten Muskels in Ruhe). Daraus lassen sich Daten zu Tonus, Elastizität und Steifheit ableiten. Prof. Dieter Blottner, von der Charité Berlin, der das ISS-Experiment leitet, freut sich, dass die ersten Messungen im All erfolgreich verlaufen sind: „Jetzt haben wir die nötigen Vergleichsdaten, wenn wir Alexander Gersts Muskeln in der Mitte und am Ende der Mission untersuchen.“ Hintergrund der Studie ist die Veränderung von Muskeln und Knochenbau in der Schwerelosigkeit, eine Fragestellung, die schon immer bei Langzeitmissionen erforscht wurde.

Im Projekt „Myotones“ (myo/muscle tone in space) können nun erstmals nicht-invasiv die grundlegenden biomechanischen Eigenschaften der Skelettmuskeln schnell und objektiv bestimmt werden. Humanphysiologen der Charité Universitätsmedizin Berlin und der Universität Southampton sowie des Herstellers Myoton AS können so die Veränderungen von Gersts Muskulatur nach drei und sechs Monaten in der Schwerelosigkeit sehr genau erfassen. Mit dem Experiment kann unter anderem der Erfolg seiner Trainingsprogramme auf der ISS gemessen und bewertet werden. Auf der Erde dienen die Erkenntnisse zur Verbesserung von Rehabilitations- und Trainingsprogrammen. Erkrankungen der Muskeln, der Knochen oder des Bindegewebes sind ein häufiger Grund für Arbeitsunfähigkeiten. Vor diesem Hintergrund sind optimierte Therapien, Trainingsprogramme und eine objektive Bewertung des Muskelstatus sowie der Effektivität wichtig. Das Experiment wird von der Charité Berlin, vom DLR Raumfahrtmanagement und der ESA (European Space Agency) gefördert.

MagVector/MFX-2: Planetenlabor auf der ISS

Welchen Einfluss hat ein Magnetfeld auf Gesteine und damit auch auf die frühe Entwicklung eines Planeten? Wie können Raumschiffe in Zukunft besser vor Schwankungen des die Erde umgebenden Magnetfeldes geschützt werden? Dieser Frage gehen Planetenforscher mit dem ISS Experiment MagVector/MFX-2 nach. Grundlage des Experiments ist das Magnetfeld der Erde, das uns vor dem permanenten Beschuss durch hochenergetische Teilchen unserer Sonne – dem sogenannten Sonnenwind – und der Strahlung aus dem Kosmos schützt. Bei dem Experiment machen sich die Forscher die Tatsache zu Nutze, dass die ISS mit 28.000 Stundenkilometer um die Erde kreist und deshalb täglich 16 Mal durch das Magnetfeld der Erde fliegt.

In der vergangenen Woche hat die ISS Crew die Instrumente des Experiments im Columbus-Labor aufgebaut, in den kommenden Tagen werden Alexander Gerst und die anderen Crewmitglieder unterschiedliche Gesteinsproben sowie eine Referenzprobe für jeweils 24 Stunden einlegen und untersuchen. Mit Magnetfeldsensoren werden dabei entlang der Flugbahn der ISS geringfügige Schwankungen der Magnetfeldlinien der Erde in der Nähe der Gesteinsproben exakt erfasst.

Wo geht‘s lang für Asteroiden im Magnetfeld?

„Es ist der gegenseitige Einfluss, den Erdmagnetfeld und Proben aufeinander haben, der uns dabei vor allem interessiert“, sagt Dr. Frank Sohl vom DLR-Institut für Planetenforschung, das die Kampagne wissenschaftlich begleitet. „Damit können wir gewissermaßen im Kleinen beobachten, was sich in einer viel größeren Dimension abspielt, wenn sich beispielsweise ein metallreicher Asteroid durch das interplanetare Magnetfeld der Sonne bewegt.“

Zur Untersuchung haben Sohl und sein Team für unser Sonnensystem sehr typische Gesteine zur ISS geschickt, darunter eine Basaltprobe aus Spitzbergen. Basalte sind an den Oberflächen der erdähnlichen Planeten und Kleinkörper des Sonnensystems weit verbreitet. Untersucht werden auch zwei Meteoriten aus der Frühphase des Sonnensystems, ein Eisen-Nickel-Meteorit und ein Chondrit-Meteorit, der sich aus Materialien in der Frühphase des Sonnensystems vor viereinhalb Milliarden Jahren gebildet hat und damit eines der ältesten Gesteine des Sonnensystems repräsentiert. Die Proben wurden vom Museum für Naturkunde Berlin zur Verfügung gestellt.

MagVector/MFX-1 und 2 wurden von AIRBUS im Auftrag des DLR Raumfahrtmanagements mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) entwickelt und gebaut als Experiment für die Mission horizons vorbereitet. Die Experimente ermöglichen einen neuen, einmaligen Blick auf das Zusammenspiel von elektrischen Leitern und Magnetfeldern, indem die Proben mit hoher Geschwindigkeit durch das Magnetfeld eines Planeten bewegt werden: „Das ist so nur auf der ISS möglich und wurde noch nie durchgeführt“, erklärt Dr. Frank Sohl. „Wir sind deshalb sehr gespannt auf die Ergebnisse.“

In der vergangenen Woche wurde das Upgrade des Experiments eingebaut, der erste Testlauf der 32 neuen Magnetfeldsensoren verlief dabei auf Anhieb erfolgreich. Die beschriebenen Versuche mit den Gesteinsproben laufen voraussichichtlich noch bis zum 13. Juli 2018. Neben der Planetenforschung können die Erkenntnisse von MagVector/MFX auch zur Entwicklung von Magnetschutzschilden gegen geladene Partikel beitragen, die für astronautische Missionen im Sonnensystem notwendig sind.

Alexander Gerst Mission horizons

Am 06. Juni 2018 brach Alexander Gerst zur Mission „horizons – Wissen für morgen“ zur Internationalen Raumstation ISS auf. Auf dem Programm: 151 Experimente, davon 41 mit deutscher Beteiligung. Auf der ISS, dem größten internationalen Technologieprojekt, entwickeln die großen Raumfahrtnationen gemeinsam Lösungen für die globalen Herausforderungen unserer Gesellschaft „Gesundheit, Umwelt und Klimawandel“ sowie „Digitalisierung, Industrie 4.0, Energie und Mobilität von morgen“.

horizons auf den Bildern

Das Magnetfeld der Erde: Der Strahlenschutz der Erde und zahlreicher anderer Planeten wird durch einen Dynamo im Inneren der Himmelskörper angetrieben – einem metallischen Kern der von mehreren rotierenden Mantelschichten umgeben ist. Im tiefsten Inneren entsteht das Feld, das unsere Erde vor dem permanenten Beschuss durch hochenergetische Teilchen – dem Sonnenwind – und der kosmischen Strahlung bewahrt. Wie bei diesem „Schutzschild“ unserer Erde staut sich das Feld vor dem Leiter auf der ISS auf und dünnt sich hinter ihm wieder aus.

Fertig für die ersten Proben, MagVector/MFX-2 auf der ISS: Für die horizons Mission wurde das MagVector/MFX-Experiment erweitert und mit einer neuen Sensorik ausgestattet.

Fume Event vor Hamburg: A321-Pilot meldet Benommenheit

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Ein Airbus A321 startete um 07:43 Uhr von dem Flughafen Frankfurt Main zu einem Flug nach Hamburg. Der Kapitän war der steuernde Pilot (PF), während der Co-Pilot die Funktion des überwachenden Piloten (PM) hatte. Im Steigflug meldete die Leitende Flugbegleiterin dem Kapitän, dass es an den Türen unangenehm riechen würde.

Buchung per Lufthansa-API: Spielwiese für Start-ups

Lufthansa Group erweitert ihre Lufthansa Open API (Application Programming Interface) um die direkte Buchungsfunktionalität für Flüge. Über die offenen Programmierschnittstelle, die speziell für Startups konzipiert wurde, können externe Entwickler erstmals den Verkauf von Flugtickets in ihre eigenen Webseiten und Applikationen integrieren.

Mit dem Zugang zur Buchungsfunktionalität über die Lufthansa Open API möchte Lufthansa neue Wege der Reiseplanung ermöglichen, die Kunden kontextrelevant und reibungslos Flüge immer dann anbietet, wenn diese andere Angebote sinnvoll ergänzen. Messeveranstalter, Event-Ticketportale oder Konferenzen können beispielsweise neben ihrem eigenen Angebot ab sofort auch Flugsuche, Auswahl und Kauf von Flügen in ihre eigenen Web- oder App-Angebote integrieren. Für Reisende reduziert und vereinfacht sich dadurch der Aufwand für die Planung ihrer Reise.

Ein mögliches Anwendungsbeispiel: Reisende erhalten Angebote für Veranstaltungsticket und Flüge über eine Plattform und können dort auch gleich deren Buchung vornehmen. Mögliche Partner für die Umsetzung erster Anwendungen sind jegliche Unternehmen, die ihr eigenes Online-Angebot sinnvoll durch Lufthansa Flüge aufwerten können.

Flüge ab Großbrittanien integriert

Die Buchung von Flügen bei Lufthansa über die Open API ist ein Experimentierfeld für Startups. Es wird sich zeigen, welche innovativen und kontextbasierten Reiseangebote dies beflügeln wird. Die Buchungsfunktionalität ist ab sofort für Lufthansa-Flüge ab UK verfügbar. Ziel ist die Funktionalität sukzessive für weitere Märkte anzubieten. Auch für Reisebüropartner, Travel Technology Provider und Firmenkunden gibt es Neuigkeiten: Im Mai hat Lufthansa Group das NDC Partnerprogramm gestartet. Es bietet Partnern technologische Vorteile, spezifische Services und Angebote sowie strategische Kooperationsmöglichkeiten.

Aegean: Dem Flugzeug-Kauf folgt Ausbildung der Crews

Die größte Fluggesellschaft Griechenlands unterzeichnete in der vergangenen Woche im Rahmen einer feierlichen Zeremonie die Bestellung von bis zu 42 Flugzeugen der A320neo-Familie in ihrem Maintenance Hangar am Flughafen Athen. Aber das Wachstumskonzept ist ganzheitlich aufgestellt.

Die Kaufvereinbarung für die Flugzeuge wurde von Eftichios Vassilakis, Chairman von AEGEAN, Tom Enders, CEO von Airbus, und Dimitris Gerogiannis, CEO von Aegean Airlines, unterzeichnet. Es handelt sich um die neuen und sparsamen Versionen A320neo und A321neo. Mit Optionen geht es sogar um den Kauf von bis zu 42 Flugzeugen.

Airbusse größte Investition in Griechenland

Die Investition in das Wachstum der Fluggesellschaft, den griechischen Tourismus und letztlich auch das Land selbst beläuft sich auf einen Listenpreis von ca. 5.000.000.000 US-Dollar und ist damit das Größte in Griechenland. Die neuen Flugzeuge bieten neben einer vergrößerten Reichweite für weiter entfernte Destinationen auch einen verbesserten Service für die Gäste an Bord. Die Triebwerke der Flugzeuge setzen neueste technische Standards durch Kerosineinsparungen und verringerte CO2-Emissionen.

Darüber hinaus investiert AEGEAN weitere 30 Millionen Euro in ihr internes Training: Innerhalb der nächsten 24 Monate wird am Flughafen Athen ein 12.000 Quadratmeter großes Trainingscenter gebaut, das über technologisch neueste Flugsimulatoren und maßgeschneiderte Räumlichkeiten verfügt, um die Kabinen- und Cockpit-Crews nach höchsten Maßstäben auszubilden.

Stipendien zur Pilotenausbildung

Teil der Investition ist auch das Stipendiatenprogramm für 100 Nachwuchsflugzeugführer in den Jahren 2018 und 2019, das Kosten der Pilotenausbildung übernimmt. Eftichios Vassilakis, Chairman von AEGEAN, sagte bei der Veranstaltung: „AEGEAN wurde vor 19 Jahren mit der Vision, Griechenlands Fluggesellschaft mit höchster Qualität für alle Ansprüche unserer Gäste zu werden, gegründet. Wir sind sehr stolz darauf, dass wir nicht nur in neue Flugzeuge der Airbus A320neo-Familie investieren, sondern auch in unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“

Dimitris Gerogiannis, CEO von AEGEAN, fügte hinzu: „Wir setzen neue Maßstäbe mit dem Ausbau unserer Flotte durch hochmoderne Flugzeuge und der entsprechenden umfassenden Trainingsinfrastruktur. Denn wir sind davon überzeugt, dass nicht nur neue Flugzeuge, sondern eben unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im internationalen Wettbewerb den Unterschied machen.“

Tom Enders, CEO von Airbus, ergänzte: „Aegean Airlines ist ein sehr gutes Beispiel für eine großartige Airline, die auch aus der finanziellen Krise Griechenlands gestärkt hervorgehen konnte. Der Anspruch AEGEANS, den Gast mit seinen Bedürfnissen und Ansprüchen in den Mittelpunkt zu stellen, haben das Unternehmen über die letzten Jahre hinweg zu einer der am häufigsten ausgezeichneten Fluggesellschaften in puncto Kundenzufriedenheit gemacht…“

Ausbildungen am Flughafen Stuttgart stellen sich vor

Junge Menschen, die von einer Karriere am Flughafen träumen, können sich am Freitag, den 13. Juli 2018, bei der Ausbildungsmesse „Drehkreuz Stuttgart“ über Berufe rund um den Airport informieren.

Von der Hotelbranche bis zu den Logistikfirmen im Frachtzentrum bietet sich den Schülern und Studenten eine große Auswahl von Berufswegen auf dem Airport-Campus. Auf der Jobmesse gibt es neben Infos für klassische Ausbildunge bei Unternehmen auch Angebote für duale Studiengänge mit einem Abschluss als Bachelor. Den ganzen Nachmittag über haben Besucher die Gelegenheit, sich Arbeitsplätze genau anzuschauen. Von 13:00 bis 19:00 Uhr präsentieren sich im Terminal 1 West verschiedene Unternehmen, bei denen man ins Berufsleben starten kann.

Infos kompakt in den Betrieben am Airport

Bei Führungen an die Orte des Geschehens können Bewerber die möglichen Ausbildungsstätten hautnah erleben – zum Beispiel im Cargo-Bereich, der Landesmesse oder im Hotel Mövenpick. Jede Menge Tipps und Infos rund um die Themen Bewerbung und Auswahlverfahren werden in kurzen Vorträgen vorgestellt. In Auswahltests können die Besucher erproben, wie versiert sie bereits in puncto Vorstellungsgespräche sind.

Mit dabei sind unter anderem die Deutsche Flugsicherung und die Lufthansa Technik AG, dazu viele Dienstleister und Logistiker wie Reiseveranstalter, Hotels und Speditionen, aber auch Behörden wie der Zoll oder die Bundespolizei. Ob Fluglotse, Fachlagerist oder Zollbeamter, wer eine Laufbahn am Flughafen anstrebt, ist hier an der richtigen Stelle.

China baut Flughäfen in Tibet auf über 4.000 Metern

China will den Bau von Flughäfen in Tibet fördern. Dazu fand kürzlich eine Konferenz in Lhasa, der Hauptstadt von Tibet statt, an der neben Vertretern der Einheitspartei auch die zivile Flugaufsichtsbehörde CAAC teilnahm und einen „3+1“-Plan vorstellten.

Auf der Konferenz wurde Betreuung durch andere Regionen für einen „3+1“-Plan zum Bau und der Entwicklung von zivilen Flughäfen initiiert und an die autonome Regionalverwaltung von Tibet übertragen. So soll der zivile Luftfahrtsektor in Tibet belebt werden. Im „3+1“-Projekt geht es um drei neue Flughäfen bis 2021 und eine weitere Piste am Flughafen Lhasa.

Für die Umsetzung wurden Direktiven für „politische Mobilisierung, Baugenehmigungen und übergreifendes Bauen samt Betrieb“ ausgegeben. Ähnlich zu anderen Regionen in China sollen hier nun Städte und Provinzen Unterstützung für den Bau oder Ausbau von Flughäfen leisten, wie es in China bereits mehrmals praktiziert wurde. CAAC (Civil Aviation Administration of China) ünterstützte so schon die Regionalverwaltung Südwest für die zweite Piste am Lhasa Gonggar Airport.

Flughäfen in Tibet als Infrastruktur

2017 erreichte der zivile Luftfahrtmarkt in Tibet 621 Mio. Personenkilometer mit einem jährlichen Wachstum von über 50 Prozent. Die Standorte der drei neue Zubringer-Flughäfen stehen nun fest. Sie werden alle auf über 4.000 Metern über Meereshöhe liegen. Die Pläne für die zweite Runway am Lhasa Gonggar Airport sind fertiggestellt und genehmigt, die vier Projekte sollen 2019 gestartet werden und 2021 den Betrieb aufnehmen.

Mit dem Ausbau der zivilen Fliegerei soll eine Strukturschwäche der Region überwunden und das wirtschaftliche Potenzial der Region verbessert werden. Derzeit gibt es fünf Zivilflughäfen in der autonomen Region Tibet. Neben dem Lhasa Gonggar Airport die Flughäfen Changdu Bangda Airport, Linzhi Milin Airport, Ali Kunsha Airport und den Shigatse Heping Airport, von denen insgesamt 86 Strecken geflogen werden.