Paderborn-Lippstadt Airport im 2. Halbjahr wieder mit Passagierwachstum

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Am Paderborn-Lippstadt Airport wurden im zweiten Halbjahr 2014 nach Jahren der Konsolidierung erstmals wieder steigende Passagierzahlen gezählt. Während im ersten Halbjahr der Passagierrückgang gegenüber dem Vorjahreszeitraum noch 9,5 Prozent betragen hatte, konnte dieser aufgrund der Trendumkehr im Juli im Gesamtjahr auf 3,9 Prozent reduziert werden. So wurden in 2014 mehr als 764.000 Passagiere befördert, im Vorjahr waren es rund 795.000. Die Zahl der Starts und Landungen blieb mit knapp 35.300 relativ konstant. Die Sitzplatzauslastung der Airlines lag im vergangenen Jahr im Durchschnitt bei sehr guten 80 Prozent.

"Aufgrund der guten Passagierauslastung in 2014 haben die Fluggesellschaften ihre Flüge planmäßig und stabil durchgeführt. So konnten wir trotz schwieriger Rahmenbedingungen und einer nach wie vor angespannten Marktlage im zweiten Halbjahr erstmalig nach Jahren sinkender Zahlen wieder einen Anstieg der Verkehrszahlen beobachten", so Flughafen-Geschäftsführer Dr. Marc Cezanne zufrieden.

Die Geschäftsführung ist zuversichtlich, dass sich die positive Entwicklung am Paderborn-Lippstadt Airport auch in 2015 fortsetzt und die Passagierzahlen gegenüber Vorjahr weiter steigen werden. Neben der Touristik soll dies insbesondere durch die deutlich ausgeweiteten Sitzplatzkapazitäten auf der München-Verbindung erreicht werden. Die Lufthansa hat angekündigt, 2015 aufgrund der sehr guten Entwicklung der Passagierzahlen auf dieser Strecke auf den bis zu vier täglichen Flügen nach München größeres Fluggerät einzusetzen. Bislang wurde die Strecke vor allem mit Jets vom Typ CRJ 700 mit 70 Sitzplätzen bedient. Diese werden nun durch Flugzeuge des Typs CRJ 900 mit 86 Plätzen sowie durch Embraer 195 mit 116 Plätzen ersetzt.

Die Kapazitätsausweitung wird auch dazu beitragen, dass die Anzahl der Passagiere, die in Paderborn-Lippstadt starten und von dem weltweiten Streckenangebot der Lufthansa am Drehkreuz München profitieren, noch weiter steigt. Betrug der Anteil dieser sogenannten Umsteiger vor 12 Monaten noch 13 Prozent, so sind es aktuell schon rund 40 Prozent.

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