DRF Luftrettung vergibt Forschungspreis an Reanimationsregister

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Bei der diesjährigen Medizinischen Jahrestagung der Leitenden Notärzte und Leitenden Rettungsassistenten der DRF Luftrettung verlieh die DRF Stiftung Luftrettung am vergangenen Freitag zum zweiten Mal ihren Forschungspreis. Den von der DRF Stiftung Luftrettung mit 5.000 Euro dotierten Preis erhielt Dr. Jan Wnent, der am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein tätig ist.

Der Preis hat zum Ziel, die Forschung und Strategieplanung in der präklinischen Notfallversorgung voranzutreiben, der Preisträger wird durch den medizinisch-wissenschaftlichen Beirat der DRF Luftrettung ausgewählt.

Dr. Jan Wnent hatte stellvertretend für das Deutsche Reanimationsregister eine Arbeit eingereicht zur Frage, wie sich die Wahl der Klinik auf das Überleben von Patienten auswirkt, die außerhalb einer Klinik einen Herzstillstand erlitten hatten.

Der medizinisch-wissenschaftliche Beirat der DRF Luftrettung war der Meinung, dass mit der Studie ein wichtiger Schritt in Richtung strukturierter und standardisierter Versorgung von Patienten nach einem präklinischen Herzkreislaufstillstand in Deutschland getan wurde. Die Versorgung dieser Patientengruppe stellt sowohl für den bodengebundenen, als auch für den luftgebundenen Rettungsdienst in Deutschland eine große Herausforderung dar.

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Im vergangenen Jahr wurde der Forschungspreis zum zweiten Mal ausgeschrieben. Es konnten aktuelle Arbeiten zur Notfallmedizin mit Bezug zur Luftrettung eingereicht werden, die der medizinisch-wissenschaftliche Beirat der DRF Luftrettung bewertete. Im Jahr 2013 wird der Forschungspreis erneut ausgeschrieben, die Einreichungsfrist für die Arbeiten ist der 28.02.2014.

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