Airbus A400M-Absturz: Triebwerke blieben auf “flight idle”

Airbus hat mitgeteilt, dass die Stimmrecorder (CVR, cockpit voice recorder) sowie der elektronische Flugdatenschreiber (DFDR, digital flight data recorder) des abgestürzten Airbus A400M nun fertig ausgewertet wurden. Techniker des Herstellers unterstützten die Auswertung gemeinsam mit den spanischen Behörden für die Flugunfall-Untersuchung CITAAM. Demnach hat sich bestätigt, das die Triebwerke 1, 2 und 3 nach dem Start die Leistung einstellten und auf die üblichen Versuche der Crew, die Leistung zu erhöhen, nicht reagiert haben. Gleichzeitig reagierte aber Triebwerk 4 auf Drosselungsbefehle.

A400M Schubhebelauf blieb auf “flight idle”

Als der Schubhebel auf flight idle gestellt wurde, um die Leistung zu reduzieren, verringerte sich der Schub auch gemäß auf “flight idle” (Leerlauf), blieb aber fortan auch für den Rest des Fluges auf “flight idle”, obwohl die Crew versuchte, die Leistung zu erhöhen.

Airbus hat ein Update des Alert Operator Transmission (AOT) an die Betreiber der A400M herausgegeben. Weitere Analysen zeigten jedoch keine Abnormalitäten bei den anderen Flugzeugen und so gibt es vorerst keine weiteren Spezifizierungen in der AOT.