Fraport beginnt Dachinspektionen in Flörsheim und Raunheim

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Bei dem Treffen am vergangenen Freitag haben Fraport-Vertreter gemeinsam mit den beiden Bürgermeistern der Städte Raunheim und Flörsheim, Thomas Jühe und Michael Antenbrink, das weitere Vorgehen einvernehmlich abgestimmt. Um sich schnellstmöglich den Sorgen der Bürgerinnen und Bürger in den beiden Städten anzunehmen, wurde vereinbart, dass bereits ab dem morgigen Dienstag, 16. April 2013, jedes Haus in einem definierten Gebiet überprüft wird.

Von Fraport beauftragte Dachdeckermeister, die auch öffentlich bestellte und vereidigte Gutachter sind, werden sich umgehend von außen einen Überblick über die jeweilige Gebäude- und Dachstruktur verschaffen.

Eine Kontaktaufnahme mit den Eigentümern ist in der Regel nicht notwendig, da eine qualifizierte Überprüfung auch ohne eine direkte Dachbegehung erfolgen kann. Sollte sich aus der Analyse allerdings ein Bedarf für eine vertiefte Prüfung bei einem Objekt abzeichnen, wird kurzfristig der Kontakt mit dem Besitzer aufgenommen, um die Situation im Detail vor Ort aufzunehmen. Gemeinsam mit den Eigentümern sowie den Dachdeckermeistern werden geeignete Lösungen besprochen und gegebenenfalls individuelle Präventionsmaßnahmen eingeleitet.

"Unser Ziel ist, schnellstmöglich einen Überblick über die aktuelle Lage zu gewinnen und die Inspektionen in den nächsten vier bis sechs Wochen abzuschließen. Wir haben die Gutachter gebeten, alle Ergebnisse zu dokumentieren, damit wir uns bereits in vier Wochen wieder mit den Verantwortlichen aus Raunheim und Flörsheim zusammensetzen können, um auf der Grundlage eines ersten Zwischenberichts das weitere Vorgehen zu erörtern. Natürlich werden wir die Inspektionsergebnisse auch den Hausbesitzern einzeln im Nachgang zur Verfügung stellen", bekräftigte heute Peter Schmitz, Vorstand Operations der Fraport AG.

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Das Inspektionsgebiet wurde gemeinsam mit den Bürgermeistern auf Grundlage der in der Vergangenheit in Flörsheim und Raunheim gemeldeten Ereignisse vereinbart. Darüber hinaus bietet Fraport besorgten Eigentümern aus Raunheim und Flörsheim, deren Haus außerhalb der definierten Gebiete liegt, an, ihre Immobilie ebenfalls unbürokratisch in das Dachinspektionsprogramm aufzunehmen. Dazu können sich die Hausbesitzer an eine kostenfreie Infohotline des Flughafenbetreibers wenden und ihre Kontaktdaten hinterlassen. Die beauftragten Gutachter werden dann die benannten Objekte in ihre Dachüberprüfungen aufnehmen.

"Um mehr Klarheit und weitere Erkenntnisse zu gewinnen, haben wir darüber hinaus das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) beauftragt, die Situation in Raunheim und Flörsheim eingehend zu analysieren. Wir erwarten, dass noch vor der Sommerpause die Ergebnisse vorliegen. Anschließend werden wir uns mit allen Beteiligten aus Flörsheim und Raunheim sowie dem Land Hessen zusammensetzen, um die Erkenntnisse zu erörtern und gegebenenfalls weitere Schritte zu besprechen", sagte Peter Schmitz. Die angefügten Grafiken beschreiben das Gebiet des Dachinspektionsprogramms in Flörsheim und Raunheim.