Lesezeit: ca. 2 Minuten

Die bietet eine weiterentwickelte Version ihrer Triebwerkswäsche Cyclean® engine wash an. Auf Grundlage der erfolgreichen ersten Version hat die Produktentwicklung von (LHT) das System weiter optimiert. Der Temperaturbereich für die Nutzung von Cyclean® wurde dabei erheblich erweitert.

 Das verbesserte System kann jetzt bei einer Lufttemperatur von bis zu -10 °C verwendet werden, im Vergleich zu +5 °C bei der vorherigen Version. Die Cyclean®-Anlage wurde dabei so angepasst, dass ein Gefrieren des Wassers bei Temperaturen unter +5 °C verhindert wird, was den der Triebwerkswäsche bisher einschränkte. Das System fügt dem Wasserstrahl jetzt automatisch eine Glykol-Mischung hinzu. Abhängig von der Außentemperatur kann der Nutzer zwischen verschiedenen Mischprogrammen wählen. Die neue Temperatur-Untergrenze von -10 °C ermöglicht den Kunden eine flexiblere Planung ihrer Triebwerkswäschen, die nun auch im Winter durchgeführt werden können.

Anzeige

Die erste Einheit des weiterentwickelten Cyclean®-Systems ist am -Heathrow stationiert und hat bereits mit regelmäßigen Triebwerkswäschen die Einsatzfähigkeit unter Beweis gestellt. Ein zweites System wird am Züricher Flughafen in der eingesetzt, gefolgt von einem dritten System am Montréal-Trudeau in , das noch im Oktober den Betrieb aufnehmen soll. Das Einsatzportfolio des modernen Cyclean®-Systems soll planmäßig spätestens zum Winter 2016/2017 auf alle gängigen Triebwerkstypen ausgeweitet werden.

Unterdessen arbeitet Lufthansa Technik an einem Forschungs- und Entwicklungsprojekt mit dem Namen Cyclean® 2.0, bei dem die Zeitdauer des Waschzyklus verkürzt und die Leistung erhöht werden soll, indem statt Wasser Pellets aus CO2-Trockeneis zum Waschen verwendet werden.

Anzeige
Thomas Zimmermann
Thomas Zimmermann ist Redaktionsleiter bei Luftfahrtmagazin.de und erfahrener Fachjournalist im Bereich Luftfahrt mit 15 Jahren Erfahrung und einem tiefen Wissen und großer Leidenschaft für Luftfahrtdesign, nachhaltige Innovationen und Luftverkehrspolitik. Mit einem klaren Blick für Fakten, berichtet er seit Jahren fundiert und prägnant über die Entwicklungen am Himmel.