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Deutschland verfügt über ein flächendeckendes professionelles Luftrettungs­system. Und zwar durch die Ärzte und Flugmannschaften der , der und der Bundes­ mit hochmodernen Hubschraubern an 365 Tagen im Jahr, teilweise rund um die Uhr.

Ob Herzinfarkt, Schlaganfall oder Verkehrsunfall auf der Autobahn: Zusammen leisten die zivilen Luftretter in über 100.000 Rettungseinsätze pro Jahr. „Aufgabe der zivilen Luftrettung ist der von Hubschraubern in der sowie der intensivpflichtiger Patienten zwischen Kliniken. Dazu sind alle in der Luftrettung eingesetzten in Deutschland mit erfahrenen Piloten, Notärzten und Rettungsassistenten besetzt und medizintechnisch als fliegende Intensivstationen ausgestattet“, erklärt Dr. Hans Jörg Eyrich, Vorstand der .

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Die Organisation des Rettungsdienstes liegt in Deutschland in der Verantwortung der einzelnen Bundesländer. Dazu gehört auch die zivile Luftrettung. Die ist an der zivilen Luftrettung in Deutschland seit dem Jahr 2006 nicht mehr beteiligt. Sie ist im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums zuständig für den -Dienst (Search and ). Originärer Einsatzzweck des SAR-Dienstes ist die Suche und vermisster Insassen von Wasser- und Luftfahrzeugen. Der SAR-Dienst der Bundeswehr ist damit nicht zu verwechseln mit der zivilen Luftrettung in Deutschland. Auf dem Bild ist ein rot-weißer Hubschrauber der DRF Luftrettung (Quelle: DRF).

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Thomas Zimmermann
Thomas Zimmermann ist Redaktionsleiter bei Luftfahrtmagazin.de und erfahrener Fachjournalist im Bereich Luftfahrt mit 15 Jahren Erfahrung und einem tiefen Wissen und großer Leidenschaft für Luftfahrtdesign, nachhaltige Innovationen und Luftverkehrspolitik. Mit einem klaren Blick für Fakten, berichtet er seit Jahren fundiert und prägnant über die Entwicklungen am Himmel.