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Boeing hat die erste -800 Converted (BCF) überstellt. Der Kunde ist GE Capital Services (GECAS) und lässt das von der West Atlantic Group mit Sitz in betreiben.

West Atlantic will vier 737-800BCF anschaffen. Damit wird die dann 23 der Familie betreiben. Boeings derzeitiger Ausblick für den Markt in den nächsten 20 sieht einen Bedarf von über 1.100 Frachtflugzeugen mit Standardrumpf, die von Passagiermaschinen konvertiert wurden (P2F). Mit der 737-800BCF bekommen dann Betreiber für diese Generation den Service eines one-stop shop-Supports über die Lebenszeit eines Standardrumpffachters, original aus dem Hause Boeing, umgebaut von Boeing, und mit Versorgung durch Boeing.

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Bedarf an Frachtern steigt

Durch die Umwandlung in einen Frachter kann die Lebenszeit des Flugzeugs verlängert werden. die 737-800BCF kann bis zu 23,9 tonnen (52.800 lbs) transportieren und ist für Reichweiten bis 2.000 Nautische Meilen autical (3.750 km) ausgelegt – weiter, als übliche Frachter mit Standardrumpf, wie Boeing mitteilt. 12 Pallettenplätze im Flugzeug bedeuten 141,4 Kubikmeter an Frachtraum im Hauptdeck der 737-800BCF. Dazu kommen noch zwei tiefere Kompartiemente mit 43,7 Kubikmetern. Dem Hersteller liegen laut eigenen Angaben 45 Bestellungen und Kaufabsichten für die 737-800BCF vor.

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Thomas Zimmermann
Thomas Zimmermann ist Redaktionsleiter bei Luftfahrtmagazin.de und erfahrener Fachjournalist im Bereich Luftfahrt mit 15 Jahren Erfahrung und einem tiefen Wissen und großer Leidenschaft für Luftfahrtdesign, nachhaltige Innovationen und Luftverkehrspolitik. Mit einem klaren Blick für Fakten, berichtet er seit Jahren fundiert und prägnant über die Entwicklungen am Himmel.