Rettungshubschrauber für invasive Notfallmedizin in Mannheim

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Die Anwendung invasiver Notfalltechniken direkt am Einsatzort stabilisiert Perikardtamponade bereits vor dem Transport mit dem Rettungshubschrauber in die Klinik und hilft weiterhin, fulminante Blutungen zu kontrollieren. Die Fortbildung weiterer Stationen der DRF Luftrettung in diesem Bereich ist in Planung.

Die DRF Luftrettung hat das gesamte medizinische Team für den Hubschrauber der Station in Mannheim am Universitätsklinikum Heidelberg für sogenannte Penetrierende Verletzungen des Thorax oder oberen Abdomens geschult: Alle Notärzte und Notfallsanitäter (HEMS-TC) können die erweiterten invasiven Notfalltechniken am Einsatzort anwenden. Verletzungen der sogenannten „cardiac box“ sind aufgrund von Hämorrhagie und Perikardtamponade eine akute vitale Bedrohung. Daher sind noch vor Ort Maßnahmen zur Sicherung der Vitalfunktionen nötig.

Christian Lechner
Christian Lechner
Fachjournalist im Bereich Luftfahrt mit 20 Jahren Erfahrung, Inhaber einer Pilotenlizenz und Herausgeber von Luftfahrtmagazin.de. Er liefert präzise Analysen, spannende Hintergrundberichte und inspirierende Einblicke in die Luftfahrtindustrie – stets mit Fokus auf Innovation und Qualität.

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