Airbus-Transportflugzeug „Beluga ST“ am Flughafen München

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Ein „Beluga ST“ hat Rumpfsegmente für die Produktion von Langstreckenflugzeugen am abgeholt und zum Hamburger Airbuswerk in Finkenwerder geflogen. Normalerweise erfolgen diese vom Flughafen Manching, der aber aktuell wegen Sanierungsarbeiten an den Startbahnen nicht angeflogen werden kann.

Der fliegende „weiße Wal“ am Flughafen München

Seinen Kosenamen hat der fliegende „weiße Wal“ von seinem Namensvetter, der in den arktischen und subarktischen Gewässern zuhause ist. Der kleine weiße Wal mit seinem markanten Buckel über der Stirn diente als Namensgeber für den Airbus-Supertransporter mit seiner charakteristische Rumpfform.

Frachtvolumen für fertig montierte Rumpfsegmente

Entwickelt wurde die Beluga ST Anfang der 1990er-Jahre auf Basis des Airbus-Modells A300-600. Zum der Rumpfsegmente zwischen den einzelnen Airbus-Standorten wurde ein benötigt, dessen Frachtvolumen so groß war, dass man ganze, fertig montierte Rumpfsegmente verladen und zwischen den einzelnen Airbus-Werken hin und herfliegen konnte.

Das Nutzvolumen des Beluga-Laderaums beträgt rund 1.400 Kubikmeter. Damit zählt die Beluga zu den Flugzeugen mit dem weltweit größten Frachtladevolumen.

Christian Lechner
Christian Lechner
Fachjournalist im Bereich Luftfahrt mit 20 Jahren Erfahrung, Inhaber einer Pilotenlizenz und Herausgeber von Luftfahrtmagazin.de. Er liefert präzise Analysen, spannende Hintergrundberichte und inspirierende Einblicke in die Luftfahrtindustrie – stets mit Fokus auf Innovation und Qualität.

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