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Die AG begrüßt die im Nationalrat beschlossene Halbierung der Flugabgabe. Eine Senkung der unterstütze die Bemühungen zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes , vor allem beim . „Wir werden alle Maßnahmen setzen, damit durch diesen Wachstumsimpuls schließlich auch für den Staat mehr Einnahmen generiert werden und so der Ausfall der Ticketabgabe für das Budget überkompensiert wird. Auch ist das ein wichtiges Signal in Richtung , die wegen der Flugabgabe bei Investments sehr zurückhaltend waren. Insofern ist die Senkung als Einladung an die Fluglinien zu verstehen, in Österreich zu investieren“, so Dr. Günther Ofner und . Julian Jäger, Vorstände der AG.

Und weiter: „Eine Abschaffung der Flugabgabe ist auch aus sozialpolitischer Sicht wünschenswert. Dies würde dazu beitragen, dass sich einkommensschwächere Schichten ins Ausland leisten können, wodurch sich eine positive soziale Nivellierung ergibt.“

Zur heutigen Aussendung von Global 2000 ist anzumerken, dass die österreichische Luftfahrtindustrie der einzige Verkehrsträger ist, der seine Infrastruktur zu 100 Prozent selbst finanziert und damit keine Subventionen aus dem Staatsbudget erhält – wie es bei anderen Verkehrsträgern der Fall ist. Die börsennotierte Flughafen Wien AG erhält damit keinen Cent aus dem Steuertopf. Im Gegenteil: Rund 2,3 Mrd. Euro an Steuern und Sozialabgaben führt die österreichische Luftverkehrswirtschaft an die Republik ab und trägt mit einer Wertschöpfung von 4,6 Mrd. Euro zu etwa 1,7 Prozent des nationalen Bruttoinlandsproduktes bei.

70.000 Arbeitsplätze ü Luftfahrtwirtschaft

Der Flughafen Wien ist ein wesentlicher Jobmotor: Über 20.000 Personen sind am Standort beschäftigt – österreichweit sichert die heimische Luftverkehrsindustrie über 70.000 Arbeitsplätze. In Zeiten einer angespannten Arbeitsmarktsituation braucht die Wirtschaft investitionsfördernde Rahmenbedingungen, um wachsen und damit positiv auf Arbeitsmarkt und Kaufkraft wirken zu können. Die Luftfahrtindustrie ist nach wie vor einem hohem Kosten- und Wettbewerbsdruck ausgesetzt – das zeigen auch die aktuellen Entwicklungen bei airBerlin und Alitalia. Vor den Toren der Europäischen Union entstehen Mega-Flughäfen ohne Wachstumsbeschränkungen und mit von 150 Mio. Passagieren wie etwa in . Es gilt die Konkurrenzfähigkeit des Luftverkehrsstandortes Österreich sicherzustellen, um im globalen bestehen zu können.

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fhb
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