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Ryanair hat von der EU-Kommission den Genehmigung erhalten, 75 Prozent Anteile an der neue Laudamotion zu übernehmen. hält bereits 24,9 Prozent an der noch neuen Low-Cost-.

Laudamotion ist über die Pleite von airberlin und NIKI entstanden, wobei Niki Lauda wieder als Betreiber auftrat. Aus dem Nachlass wurden Slots, also Start- und Landeberechtigungen, sowie übernommen. Ryanair wurde schnell mit an Bord geholt um die Vermarktung der aufzunehmen. Momentan sieht sich Ryanair, die damit erstmals Airbus einsetzen, unter Druck von Lufthansa.

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hatte die größten Teile der airberlin übernommen und speist damit ihr der Tochter , die dringend Personal und Flugzeuge braucht. Der deutsche Branchenprimus versuche, Laudamotion auch der neun Flugzeuge von airberlin zu entledigen, die Lufthansa nach einer EU-Vorgabe an Laudamotion abtreten musste. Ryanair zählt aber noch weitere Angriffe auf: So seien nur neun statt elf Flugzeuge überhaupt übergeben worden. Dazu gab es Verspätungen, sodass Slots an Flughäfen in der Sommersaison 2018 nicht genutzt werden konnten. Ryanair halt mit einem Wetlease an zehn aus, sonst hätte Laudamotion die von 19 Flugzeugen nicht aufstellen können. Das Wetlease, das Lufthansa erfuhr indem es die von Laudamotion März bis Mai nutzte, belaufe sich auf 1,5 Mio. Euro, so Ryanair.

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Thomas Zimmermann
Thomas Zimmermann ist Redaktionsleiter bei Luftfahrtmagazin.de und erfahrener Fachjournalist im Bereich Luftfahrt mit 15 Jahren Erfahrung und einem tiefen Wissen und großer Leidenschaft für Luftfahrtdesign, nachhaltige Innovationen und Luftverkehrspolitik. Mit einem klaren Blick für Fakten, berichtet er seit Jahren fundiert und prägnant über die Entwicklungen am Himmel.