Damit die Luftretter nicht zum Eiswasser müssen

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Glitzernder Schnee und zugefrorene Seen zaubern eine Winterlandschaft, die die Menschen trotz eisiger Temperaturen ins Freie lockt. Zeit, um Schlitten und Schlittschuhe wieder aus dem Keller zu holen.

Aber Vorsicht: „Das Eis ist häufig nicht dick genug, um es zu betreten. Daher besteht große Einbruchgefahr“, sagt Christoph Lind, Notfallsanitäter der DRF Luftrettung. Ganz besonders gilt das für Abflüsse, Brücken, stark bewachsene Uferstellen oder dunkle Flecken auf dem Eis, da hier die Eisschicht besonders dünn sein kann.

Eine feste Regel, wie dick das Eis sein muss, damit das Schlittschuhlaufen sicher ist, gibt es nicht. Denn das hängt zum Beispiel auch von der Größe des Sees ab. Solange die Behörden das Eis nicht freigeben, sollte sich keiner darauf begeben, erläutert Christoph Lind. Wenn das Eis knistert und knackt, gilt: Sofort runter vom See. Dann am besten flach auf den Boden legen und zum Ufer robben.

Außerdem empfiehlt die DRF Luftrettung, Eisflächen immer mit mindestens einer Person am nahgelegenen Ufer zu betreten. „Vor allem Kinder können die Gefahren nicht richtig einschätzen und sollten daher nie unbeaufsichtigt auf das Eis“, sagt Christoph Lind. So kann im Notfall unter der 112 Hilfe geholt werden.

Thomas Zimmermann
Thomas Zimmermann
Thomas Zimmermann ist Redaktionsleiter bei Luftfahrtmagazin.de und erfahrener Fachjournalist im Bereich Luftfahrt mit 15 Jahren Erfahrung und einem tiefen Wissen und großer Leidenschaft für Luftfahrtdesign, nachhaltige Innovationen und Luftverkehrspolitik. Mit einem klaren Blick für Fakten, berichtet er seit Jahren fundiert und prägnant über die Entwicklungen am Himmel.

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