Airbus Group-Aktionäre genehmigen Aktienrückkauf und Umwandlung in SE

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Auf der Jahreshauptversammlung 2015 haben die Aktionäre der Airbus Group alle 13 vorgeschlagenen Beschlüsse genehmigt – einschließlich der Ernennung eines neuen unabhängigen Board-Mitglieds und der Umwandlung des Unternehmens in eine Europäische Gesellschaft (Societas Europaea – SE). Die Aktionäre stimmten der Ernennung von María Amparo Moraleda Martínez als unabhängiges Non-Executive Mitglied des Board of Directors zu. Sie folgt Josep Piqué i Camps nach, der sein Mandat wie geplant mit dem Ende der Hauptversammlung niederlegte.

Die vorgeschlagene Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 1,20 Euro je Aktie auf Basis des Ergebnisses des Berichtsjahrs 2014 wurde von den Aktionären ebenfalls gebilligt. Die Dividende, die damit 60 Prozent höher ausfällt als im Vorjahr, wird am 03. Juni 2015 ausgeschüttet.

Airbus Group SE

Die Aktionäre sprachen sich für die vorgeschlagene Umwandlung in eine Europäische Gesellschaft aus, wonach die Airbus Group N.V. in Airbus Group SE umbenannt und der eingetragene Sitz und die Zentrale weiterhin in Amsterdam bleiben werden. Hauptzweck der Umwandlung der Rechtsform ist es, der breit gefächerten operativen Präsenz des Konzerns in den verschiedenen europäischen Ländern Rechnung zu tragen.

Aktienrückkauf gebilligt

Die Aktionäre ermächtigten das Board of Directors zudem zum Rückkauf von bis zu zehn Prozent des ausgegebenen Aktienkapitals der Gesellschaft im Rahmen eines außerordentlichen Aktienrückkaufprogramms. Dies verleiht dem Board und dem Management die nötige Flexibilität zur Überprüfung der künftigen Mittelverwendungsoptionen, insbesondere in Bezug auf die Nutzung von Erlösen aus Desinvestitionen und die Rückzahlung eines Teiles davon an die Aktionäre.

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Jede Entscheidung des Boards, ob und wann ein Aktienrückkauf gemäß dieser Beschlussfassung weiter zu verfolgen ist, basiert auf den zum Zeitpunkt der Entscheidung herrschenden Marktbedingungen und anderen Kapitalmarktüberlegungen, auf weiteren operativen Fortschritten und Desinvestitionen sowie auf Mittelzuweisungs- und Finanzierungsprioritäten.

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