Fraport-Nachhaltigkeitsbericht über Energie, Gesundheit und Schallschutz

Geschätzte Lesedauer: 2 Minuten

Mit dem Leitmotiv "Nachhaltig verbinden" hat der Flughafenbetreiber heute den Nachhaltigkeitsbericht 2013 veröffentlicht. "E-PORT AN", "Fitness-Mobil" und "GBAS" sind dabei die Schlagworte, hinter denen sich drei innovative Projekte am Flughafen verbergen.

Sie stehen stellvertretend für einen zentralen Anspruch der Fraport AG. Die darin vorgestellten Projekte sollen dazu beitragen, dass einer der weltweit größten Flughäfen auch in Zukunft international wettbewerbsfähig bleibt. Denn die angemessene Berücksichtigung sozialer und ökologischer Aspekte sei eine notwendige Voraussetzung für die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens, und seines Führungsanspruchs in der Branche, sagt Dr. Stefan Schulte, Vorsitzender des Vorstands, im Vorwort.

Die Maßnahmen reichen von Angeboten für Beschäftigte über neue Services für Passagiere und dem Engagement für die Flughafen-Nachbarschaft, etwa durch die Unterstützung für Umweltprojekte und die kontinuierliche Verringerung von Fluglärm bis zur Verringerung des CO2-Ausstoßes.

Elektrofahrzeuge am Flughafen

So werden mittlerweile etwa zehn Prozent der mehr als 3.000 motorisierten Fahrzeuge des Flughafenbetreibers elektrisch betrieben. Die kontinuierliche Steigerung der Elektromobilität ist Teil des Projekts "E-PORT AN", einer Gemeinschaftsinitiative von Fraport, der Lufthansa Group, der Modellregion Rhein-Main und dem Land Hessen. Ausgezeichnet wurde "E-PORT AN" 2013 von der Bundesregierung als Leuchtturmprojekt.

- Anzeige -

Mit einem neuen CO2-Controlling prüft Fraport seit vergangenem Jahr systematisch und noch genauer als bisher den eigenen Energieverbrauch. Damit sollen neue Einsparpotenziale identifiziert werden. Darüber hinaus reagiert das Unternehmen damit auf steigende Reporting-Anforderungen.

Gesundheit und Förderung der Mitarbeiter

Ein weiterer Bestandteil der Nachhaltigkeitsstrategie ist die Verantwortung der Fraport AG gegenüber ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, etwa durch Maßnahmen zur Förderung der Vielfalt und Möglichkeiten der Aus- und Weiterbildung.

Ein weiterer Fokus liegt auf dem Gesundheitsmanagement. So steht den Mitarbeitern auf dem Vorfeld seit Herbst 2013 ein mobiles Trainingszentrum zur Verfügung, das "Fitness-Mobil". Mit kurzen Sporteinheiten während der Arbeitszeit soll so Erkrankungen vorgebeugt werden.

GBAS als Beitrag zum weiteren Schallschutz

Ständige Weiterentwicklungen gibt es auch beim Thema Schallschutz. Im vergangenen Jahr erfolgte zum Beispiel gemeinsam mit der Deutschen Flugsicherung der Spatenstich zu GBAS, dem Ground Based Augmentation System. Damit werden in Zukunft neue Anflugverfahren möglich, was die Belastung für die Anwohner merklich reduzieren soll.

"Dass wir in Sachen Lärmschutz international Vorreiter sind, macht uns stolz. Aber noch viel mehr spornt es uns an, gemeinsam mit unseren Partnern immer weiter daran zu arbeiten, die Belastungen durch den Flugverkehr in der Region zu minimieren", so Dr. Schulte.