Rettungsheli Christoph 44 entdeckt Unfallfahrzeug im Wald bei Göttingen

DRF-Hubschraubercrew des Chrisatoph 44 entdeckt Fahrzeug an Böschung
DRF-Hubschraubercrew des Chrisatoph 44 entdeckt Fahrzeug an Böschung (Quelle: DRF)
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Die Rettungshubschrauber-Crew des Christoph 44 wird zu einem Verkehrsunfall an einem unbekannten Ort alarmiert. Mit verschiedenen Herausforderungen, wie der schlechten Netzabdeckung, soll der Hubschrauber den Unfallort aus der Luft ausfindig machen.

Herausforderung der Netzabdeckung

Am frühen Abend des 20.05.2024 wird der Rettungshubschrauber Christoph 44 zu einem Unfall entlang der Bundesstraße bei Hann. Münden alarmiert. Der genaue Einsatzort ist jedoch unklar, da die Netzabdeckung an der Unfallstelle unzureichend ist und der Telefonkontakt zu den Insassen abbricht. Trotz dieser Schwierigkeiten gelingt es der Crew, im Suchgebiet relevante Anhaltspunkte zu identifizieren und systematisch zu durchsuchen.

Christoph 44 bei der Suche aus der Luft

Da die genaue Lage des Unfallorts nicht bekannt ist, soll die Hubschrauber-Crew – bestehend aus Pilot Dennis Lauterberg, Notarzt Dr. med. Nils Kunze-Szikszay und Notfallsanitäter Christian Schulze – die Bundesstraßen entlang des Flusses Weser absuchen. Christian Schulze erklärt, dass das Suchgebiet mehrere Kilometer durch Wald und Wiesen umfasst und daher aus der Luft besser eingesehen werden kann. Diese Vorgehensweise soll Zeit sparen und den Rettungskräften am Boden beim Auffinden des Fahrzeugs unterstützen.

Erfolg bei der Suche

Nach etwa 25 Minuten intensiver Suche entdeckt die Crew das Unfallfahrzeug an einer schwer einsehbaren Haarnadelkurve. Notarzt Nils Kunze-Szikszay erspäht den roten PKW, der nach Durchbrechen der Leitplanke eine Böschung hinunter gerutscht ist und auf der Seite lag. Die Crew informiert umgehend die Leitstelle Göttingen und unterstützt die weiteren Einsatzkräfte am Boden durch präzise Standortangaben.

Rettung und erste Versorgung

Beim Eintreffen der Rettungskräfte wird das Fahrzeug gegen ein weiteres Abrutschen gesichert. Die Insassen, die bei Bewusstsein, aber eingeklemmt sind, werden von der Feuerwehr mittels Schere und Spreizer befreit. Nach der Erstuntersuchung vor Ort, bei der ein Schleudertrauma und leichte Prellungen diagnostiziert werden, werden die Patienten zu weiteren Untersuchungen ins Klinikum Hann. Münden transportiert. Die Crew des Christoph 44 kehrt anschließend zur Station am Universitätsklinikum Göttingen zurück.

Der Göttinger Rettungshubschrauber Christoph 44 ist ein wichtiger Bestandteil der regionalen Notfallversorgung. Mit modernster Ausrüstung und einem hochqualifizierten Team sorgt der Dienst für schnelle und effiziente Hilfe im Ernstfall. Der Hubschrauber operiert vom Universitätsklinikum Göttingen aus und ist ständig bereit, lebensrettende Einsätze zu absolvieren.

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